Resilienz trainieren - Johanna Herdwart - E-Book

Resilienz trainieren E-Book

Johanna Herdwart

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Beschreibung

Die 7 Säulen der Resilienz für mehr innere Widerstandskraft und Erfolg in der Arbeit und im PrivatlebenHerausfordernde Aufgaben oder auch Krisen gehören zum Arbeitsalltag und zum Leben dazu. Ob komplexe Aufgaben mit herausfordernden Deadlines im Job oder der Verlust eines Angehörigen im Privatleben: Wir alle sehen uns gerade in der heutigen Zeit oft mit schwierigen und psychisch belastenden Herausforderungen des Lebens konfrontiert.Das Entscheidende ist in diesem Zusammenhang jedoch oftmals nicht die Aufgabe oder Krise an sich, sondern wie wir persönlich mit diesen umgehen und wie sehr wie diese unsere Psyche beeinflussen lassen. Resiliente Menschen können dies erheblich besser und erfolgreicher als weniger resiliente Menschen.Wahrscheinlich kennt jeder von uns eine Person, die scheinbar jeden Konflikt und jede Krise oder Aufgabe meistert. Diese Personen ruhen in sich, analysieren die Probleme und Aufgaben genau, besinnen sich auf Erfahrungen, die ihnen Kraft geben und denken positiv und lösungsorientiert. Scheinbar wirft sie nichts aus der Bahn. Sie übernehmen Eigenverantwortung und verfügen über eine innere Stärke, die sie souverän und erfolgreich das Leben bestreiten lässt.Doch woher nehmen diese Personen diese innere Widerstandskraft und Stärke? Der Grundstein wird bereits in der Kindheit gelegt und ist zum Teil auch genetisch bedingt. Doch durch gezieltes Resilienztraining können wir unsere innere Stärke durchaus trainieren und verbessern.In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie die Aufgaben und Krisen des Alltags souverän meistern und zu innerer Stärke finden. Außerdem wird Ihnen der aktuelle Stand der Forschung zur Resilienz vorgestellt und die 7 Säulen der Resilienz genau erläutert. Sie erfahren zudem, welche Rolle die Kindheit spielt und warum resiliente Menschen im Leben meist erfolgreicher sind.

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Resilienz trainieren

Aufgaben und Krisen im Alltag

souverän und erfolgreich meistern.

Wie Sie durch Resilienztraining diszipliniert

leben, mentale Stärke aufbauen &

Selbstwert entwickeln.

Autorin: Johanna Herdwart

INHALT

Was bedeutet Resilienz?

Was ist das Pendant zu Resilienz?

Wo liegen die Ursachen der Resilienz?

Wieso sind manche Menschen widerstandsfähiger als andere?

Kann ich bessere Resilienz erlangen?

Warum sind erfolgreiche Menschen resilienter?

Was hat der Stress nun mit Resilienz zu tun?

Welche Schutzfaktoren für die Psyche gibt es?

Wie ist der Stand der Wissenschaft zur Resilienz?

Resilienz ruht auf 7 Säulen

Wie kann ich Kinder für mehr Resilienz stärken?

Warum ist Resilienz so wichtig?

Was sagen kritische Stimmen zur Thematik Resilienz?

Basis für Resilienz

Sport und Ernährung als gesunde Basis

Ist ein Training der Resilienz sinnvoll?

Wie bleibe ich stark?

Digitale Welt mit besonderen Erfordernissen

Schlusswort

Was bedeutet Resilienz?

Resilienz ist kein Begriff aus dem täglichen Sprachgebrauch und doch betrifft er uns alle täglich und immer wieder. Ursprünglich aus dem Bereich der Werkstoffkunde stammend, hat sich dieses Wort mit seiner Bedeutung im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung einen Namen gemacht.

Innerhalb der Werkstoffkunde beschreibt der Begriff die Widerstandskraft und die Eigenschaft von Werkstoffen, trotz Verformung zurück in die Ausgangsform zu finden. Im Sprachgebrauch der Persönlichkeitsentwicklung ist damit die Krisenkompetenz gemeint. Mit Resilienz beschreibt man die Eigenschaft, mit der Anwendung eigener und sozial vermittelter Ressourcen auftretende Krisen zu bewältigen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für die eigene Entwicklung zu nutzen. Das eigene Bewusstsein für die Resilienz zu schärfen und seine eigenen Ressourcen dafür optimal zu gebrauchen, ist insbesondere in unserer schnelllebigen Zeit sowohl im Alltag als auch im Beruf wichtig.

Neben dem Aspekt der persönlichen Entwicklung ist die Resilienz jedoch auch in medizinischer Hinsicht für die Gesunderhaltung bedeutsam. Prävention und Fragen der Pflege rücken immer mehr in den Vordergrund. Der neu ausgerichtete Blick auf die Gesunderhaltung trifft folglich auch auf Maßnahmen, die sehr frühzeitig beginnen müssen. Was kann ich selbst tun, um gesund zu bleiben und was sind sinnvolle Maßnahmen, wenn es um Prävention geht? Hier kommt das Thema Resilienz ins Spiel.

Obwohl die medizinische Versorgung hierzulande zu den teuersten der Welt gehört, haben die Menschen hier nicht die beste Gesundheit zu bieten. Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig. Krisen und extreme Situationen gehören zu den Aufgaben im Leben, die nicht jeder ohne Beeinträchtigung überstehen kann und die folglich einen Anteil an einer schlechten Gesundheit haben können. Dazu gehören unter anderem Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt und Drogenkonsum.

Besonders schwere Krisen im Leben, wie beispielsweise Krieg und Flucht, haben vor allem die älteren Generationen erlebt. Weitere, gängigere Krisen stellen durchlebte Traumata, Vergewaltigung, Tod und Verlust von nahe stehenden Menschen dar. Doch auch übermäßiger Stress im Job oder Beziehungskrisen gehören dazu. Diese Extremsituationen ohne psychische Schäden zu überstehen und das Leben trotz alledem weiter zu gestalten und Normalität zu finden, das zeichnet resiliente Menschen aus.

Was ist das Pendant zu Resilienz?

Natürlich ist für den Begriff der Resilienz auch eine gegenteilige Bezeichnung vorhanden: Vulnerabilität ist die negative und gegenteilige Bezeichnung für Resilienz. Menschen mit Vulnerabilität sind durch äußere Einflüsse sehr leicht verletzbar. Psychische Erkrankungen sind bei ihnen besonders schnell und häufig ausgeprägt.

Diese Art der Verletzlichkeit entsteht genetisch oder biografisch. Häufig sind die Symptome psychosomatisch ausgeprägt. Das können Depressionen, Sucht und der Hang zur Selbstverletzung sein. Andererseits sind ausgeprägte Bravheit und Selbstmitleid ebenso möglich. Doch auch wenig Einfühlungsvermögen und Reizbarkeit oder gar Aggressivität, können auf Vulnerabilität hinweisen. Eine negative Einstellung zu sich selbst steigert die Problematik umso mehr. Hervorgerufen werden diese Symptome unter anderem durch negative soziale Bedingungen oder toxische Beziehungen.

Depressionen oder der Hang zu einer negativen Lebenseinstellung können jedoch auch bedingt sein durch ein Getrenntsein vom Schöpfergott. Die Bibel teilt uns dazu mit, dass wir in der Liebe des HERRN JESUS Christus bleiben, wenn wir seine Gebote halten und nach seiner Lehre wandeln (vgl. Johannes 14,15, 1. Johannes 5,3 und 2. Johannes 9). Der Glaube reinigt unser Herz (Apostelgeschichte 15,9) und durch die Annahme des Neuen Bundes werden die Gebote des HERRN JESUS auf unser nun gereinigtes Herz geschrieben (Hebräer 8,10). Dies ist elementar, da die Sünde immer aus dem Herzen kommt (Matthäus 15,19). Die Gebote des HERRN JESUS finden wir in der Bergpredigt in den Kapiteln 5-7. Wandeln wir auf diesem Weg, so schaffen wir nicht nur für uns sondern auch für unsere Mitmenschen ein Gott wohlgefälliges Leben, ganz ohne dauerndes Hadern, Unsicherheiten und Negativität. Denn letztere Aspekte resultieren immer durch die Sünde bzw. die sündhafte Natur, die jeder Mensch von Grund auf inne hat und der Lohn der Sünde ist letztlich immer der Tod (Römer 6,23). Auch oder gerade weil die Bibel und der innige Glaube an den HERRN JESUS Christus heute oft verpönt ist und von vermeintlich aufgeklärten Atheisten abgetan wird, sollten wir diesen Aspekt ganz besonders beachten und uns und unser Leben dahingehend zumindest einmal hinterfragen. Das Gnadenangebot gilt für uns alle, wir müssen es nur annehmen und in unserem Alltag annehmen. Die Bibel zeigt uns dahingehend den Weg, der ausschließlich über den HERRN JESUS Christus führt (vgl. Johannes 14,6).

Wo liegen die Ursachen der Resilienz?

Die besonders ausgeprägte Kraft der Psyche, sich mit großen Belastungen auseinanderzusetzen, diese durchzustehen und zu meistern, zeugt von Resilienz. Die Schicksalsschläge, die andere Menschen völlig aus der Bahn werfen können, wie beispielsweise Trauer, werden von resilienten Menschen besser verkraftet. Doch auch die normale Bewältigung des Alltags ist ihnen eher möglich. Eine Krisenbewältigung erfolgt mit mehr Mut und Einsatzbereitschaft und der Satz, dass das Leben weitergehen muss, ist für resiliente Personen beispielhaft.

Die Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass Resilienz nicht als ein einfacher Vorgang zu betrachten ist. Komplexe psychische Abläufe und viele Faktoren, deren Nachweis noch gar nicht gelungen ist, sind zu berücksichtigen. Einig sind sich die Wissenschaftler dahingehend, dass die Resilienz als eine Fähigkeit zu sehen ist, mit der Widrigkeiten und Krisen des Lebens gut zu bewältigen sind. Es gelingt schneller und auch besser, das normale Leben wieder aufzunehmen. Ungewissheiten können resiliente Menschen nicht allzu sehr schrecken. Die Gefahrenlage wird von ihnen nicht andauernd und ausgiebig analysiert.