Seelenmensch - Christina Wiesner Sonnenbaum - E-Book

Seelenmensch E-Book

Christina Wiesner Sonnenbaum

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Beschreibung

Im vorliegenden Buch beschreibt Christina Wiesner Sonnenbaum mit berührender Offenheit ihren ganz persönlichen Seelenweg, in all seinen Dimensionen. Von der ersten Bewusstwerdung, dass sie durch ihre Hochsensibilität "anders ist als die anderen", über die Lehr- und Wanderjahre mit erweiterter Wahrnehmung, ihre spirituelle Entwicklung und die Wiederentdeckung ihres ureigenen alten Seelenwissens, bis hin zum heutigen Zustand der Akzeptanz des "So bin ich – und das ist gut so". Christina macht damit allen hochsensiblen Menschen Mut, ihren ganz eigenen Weg zu gehen und Hochsensibilität aus der lichtvollen Seelensicht zu betrachten. In "SeelenMensch" stellt sie das nötige Wissen und praktische Know-How zur Verfügung und auch einige neue Sichtweisen, die noch nicht so gängig sind im Zusammenhang mit Hochsensibilität und spiritueller Entwicklung. Ganz praktisch, ganz ohne "Guru". Ute Schneider, Christina selber sagt über ihr Buch: "Heute bin ich davon überzeugt, dass Hochsensibilität in Wahrheit die Öffnung in die lichtvolle Ebene der Seele anzeigt. Das Phänomen der erweiterten Wahrnehmung gehört zum Rückverbindungsprozess dazu. Mein Buch baut eine Brücke in die Neue Zeit, damit diese wunderbaren hochsensiblen Seelenmenschen jetzt stabil werden und ihre Leuchtturm-Qualitäten voll entwickeln können!" Über die Autorin Christina Wiesner Sonnenbaum ist von Geburt an hochsensibel und medial begabt. Die diplomierte Schauspielerin stand 20 Jahre auf der Bühne, bis die Diagnose "Burnout" ihre Karriere beendete. Christinas Seele rief so laut, dass es kein Ausweichen mehr gab. Die lichtvollen Ebenen öffneten sich und begannen Christina zu unterrichten. Seitdem richtet sie sich ganz nach diesem Wissen aus und stellt es in Beratungen, Büchern und Selbst-Lern-Kursen zur Verfügung: feinfühlig, bodenständig und humorvoll.

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Seitenzahl: 133

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis
Die Welt steht Kopf
20 Jahre später
1. EINFÜHRUNG
Der Aufstieg des Planeten
Aus der Seelenperspektive
2. EIN PHÄNOMEN BREITET SICH AUS
Zuviel Information
Ungewollt anders
Zum Wohle aller anderen
Heimweh
Starke Verbindung zur spirituellen Welt
Aus der Seelenperspektive
3. UM 180 GRAD ANDERS
Der Mensch hat eine Seele
Die Seele hat einen Menschen
Warum Mainstream-Esoterik nicht das Richtige ist
Verkehrte Welt – auch spirituell
Eine kleine Analyse der Konzepte
4. FREMDENERGIE UND EIGENFREQUENZ
Was nehmen Hochsensible eigentlich wahr?
Der Unterschied zwischen hochsensibel und hochsensitiv
Phänomen „Fremdereignis“
Übung „Aus dem Fluss aussteigen“
Heilmittel Eigenfrequenz
Übung „Der Wahre Kern“
5. DAS KLEINE LEUCHTTURM 1 x 1
1. Annehmen der Andersartigkeit
2. Endlich ganz einziehen
3. Vertikale Ausrichtung
4. Die passende Stromversorgung installieren
5. Das Leuchtturm-Prinzip verstehen
6. Selbst-Fülle statt Selbst-Losigkeit
7. Der Leuchtturmwart
Zum Schluss noch dies
6. DIE VERBINDUNG ZULASSEN
7. UNTERRICHT VON OBEN
Erste Welle: Lichtworte
Zweite Welle: Das Höhere Selbst
Dritte Welle: Seelensicht
Vierte Welle: Verweigerung und Burnout
Fünfte Welle: Der Seelenaspekt Mahelias
Zum Schluss noch dies
7. DEN SEELENWEG BETRETEN
Alles fügt sich und macht Sinn
Meinen persönlichen Seelenweg erkennen
8. Die Pilotgruppe
Die Seelenführung zulassen
Individualität zulassen
Das Grundprinzip verstehen
Es sich zeigen lassen
1. Frage:
Was war deine grösste Unsicherheit/ Schwierigkeit, dein grösstes spirituelles Problem, vor dem „Seelenweg“?
2. Frage:
Was sind deine wichtigsten Erkenntnisse, Erlebnisse bei der Rückverbindung ins Seelenwissen?
3. Frage:
Was würdest Du jemandem sagen, der ganz am Anfang des Seelenweges steht?
Die Gnade des Teilens
9. DER SEMINAR-ZYKLUS „SEELENWEG“
Die vier Sequenzen
Das Wissen weitergeben – aber wie?
Die Seele geht online
Kostenfreie Einführung zum Downloaden
10. DAS SEELEN-HERZ
Die Antenne der Seele
Die beiden Enden
Die Segmente dazwischen
Das Beste zum Schluss

Seelenmensch

Christina Wiesner Sonnenbaum

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ISBN 978-3-9523951-2-7

Eigenverlag Sonnenbaum

 

Cover-Foto: Judith Fasler, www.lichtinsnetz.ch

Lektorat/ Klappentext: Ute Schneider,

www.uteschneider.international

 

Erschienen als E-Book im November 2016

 

© 2016 Christina Wiesner Sonnenbaum

Alle Rechte vorbehalten

 

www.sonnenbaum.ch

 

 

 

 

VORWORT

 

Als wir im Winter 2015, in Vorbereitung für unseren online Hochsensibilitätskongress, Christina Wiesner Sonnenbaum im Internet entdeckt haben, schlug unser Herz gleich höher und signalisierte uns schon, dass wir auf einen besonderen Sonnenschatz gestossen sind. Als wir dann das erste Mal zu ihr fuhren, um das Interview zu führen, bestätigte sich unsere Wahrnehmung und Christina sprang uns mit offenen Armen entgegen und hiess uns in ihrem Herzensreich willkommen.

Gleich spürten wir, hier sind wir richtig. Christina schwingt auf einer ähnlichen Welle und ist mit ihren erhöhten Wahrnehmungen, ihrer Hochsensibilität, ähnlich auf Empfang wie wir es sind und erstaunt uns von ihrer kraftvollen Art des Wirkens und Seins.

 

Hochsensibilität, erhöhte Wahrnehmung ist für uns das was es aussagt: eine erhöhte Wahrnehmung von dem was ist. Und das was ist, kann ähnlich einem Radio, auf ganz unterschiedlichen Kanälen empfangen werden.

Wir sind begeistert, wie Christina, die spirituelle Welt mit der Hochsensibilität verbindet und bereichert. Denn viele hochsensible Menschen haben einen natürlichen Zugang zur Spiritualität und auch eine Hochsensitivität, im Sinne einer erhöhten Wahrnehmung der feinstofflichen Ebenen.

Leider war bisher diese Verbindung (Spiritualität und Hochsensibilität) durch verschiedene Prägungen, verwirrenden Erfahrungen oder Vorurteilen geprägt, weshalb wir eine Art Trennung oder Ablehnung selbst unter Hochsensiblen spüren.

Umso dankbarer sind wir, dass Christina, in diesem Bereich Licht und Klarheit schafft und wieder eine Verbindung ermöglicht - zu einem Bereich, der eigentlich untrennbar ist und natürlicherweise zu uns gehört.

 

Wir sind dankbar und glücklich, dass Christina uns gerade in dieser Zeit mit diesem Buch beschenkt und sehen es als unglaublich hilfreichen und wertvollen Beitrag, welcher den individuellen Weg der Selbstfindung und –erkräftigung mit so vielen Informationen, Übungen und Erfahrungen bereichert.

Wir legen jedem dieses Buch ans Herz, der bisher vielleicht noch nicht die Verbindung von Hochsensibilität und Spiritualität sehen konnte, seinen Horizont erweitern und die Urverbindung (zu sich selbst) aufnehmen möchte. Allen, die erhöhte Wahrnehmungen haben, diesen aber vielleicht noch nicht ganz vertrauen oder überfordert sind und endlich Verständnis, Klarheit und ein neues Selbstvertrauen finden können, sowie allen Therapeuten und Coaches, die ihre Werkzeugkiste an Möglichkeiten und Zugängen zu ihren (hochsensiblen) Klienten erweitern möchten.

 

Mit grossem Dank und besten Wünschen an Christina Wiesner Sonnenbaum!

Lena Erlmann und Camilo Franco,

Veranstalter des Hochsensibilitätskongresses

 

 

 

 

 

PROLOG

Die Welt steht Kopf

Am 23. März 1996, kurz nach meinem 30. Geburtstag, öffnete sich zum ersten Mal in diesem Leben ein Informationskanal aus den Lichtvollen Ebenen. Ich sass gerade auf der anderen Seite der Welt, kopfüber sozusagen, an einem wunderschönen Strand ausserhalb von Dunedin, Neuseeland. Es war ein wolkenverhangener Herbsttag, windig und angenehm frisch. Mit Blick aufs Meer hatte ich mich auf den riesigen uralten Dünen niedergelassen, um meinem Tagebuch anzuvertrauen, was mir gerade so durch den Kopf – und vor allem durch mein Herz ging.

 

Ich war mitten in einem Heilungsprozess, der durch die Trennung von meinem damaligen Freund und der Ablösung aus dessen spirituellem Zirkel ausgelöst worden war. Das Fortgehen hatte mich in tiefe Zweifel und Einsamkeit gestürzt. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass ich nicht zu diesem Mann und seinem Kreis dazugehören sollte. Alles war ins Wanken geraten. Mein ganzes Weltbild zerfiel vor meinen Augen zu Staub und ich fühlte mich im freien Fall in die bodenlose Dunkelheit.

Gleichzeitig, vermutlich gerade weil sich alles auflöste, woran ich glaubte, hatte ich wieder diese unangenehmen „Schübe“, in denen sich meine Wahrnehmung zu erweitern und ins Feinstoffliche auszudehnen begann. Meine Haut war immer schon sehr dünn und durchlässig gewesen. Ich konnte die Gefühle und Gedanken anderer Menschen kaum von meinen eigenen unterscheiden. Aber das fühlte sich irgendwie normal an - so war ich ja auf die Welt gekommen.

Seit meiner Trennung hatten sich jedoch die Schleier der irdischen Realität wieder einmal zur Seite geschoben und ich nahm Bewegungen und Berührungen wahr, die nicht von dieser Welt waren. Ich hatte am Morgen beim Spaziergang ganz deutlich Wasserwesen gesehen, die mich vom Meer aus beobachteten und ich dachte wieder einmal mehr, dass ich spinne. Ich muss wohl ziemlich erschrocken aufs Meer hinausgestarrt haben, denn meine Begleiterin Jane fragte sofort: „Christina, was siehst du?“ Erst wollte ich nichts sagen, weil ich befürchtete, sie würde mich auslachen oder zum Psychiater bringen. Doch dann nahm ich all meinen Mut zusammen und stammelte etwas von Wasserwesen und blühender Phantasie... Jane blieb stehen, berührte liebevoll meinen Arm und sagte: „Ja, hier gibt es viele Wasserwesen, ich weiss. Ich kann sie oft spüren, wenn sie mit mir in Kontakt treten. Wie schön, dass du sie sehen kannst!“ Schweigend gingen wir weiter, während die Wasserwesen neben uns in den Wellen tanzten.

 

Nach dem Mittagessen ging ich alleine zum Strand. Ich musste nachdenken und fand eben jenen herrlichen Platz oben auf den Dünen, wo ich meine Gedanken ins Tagebuch schreiben wollte. Es war einfach zu viel!!! Mit Kopfschütteln und schrägen Blicken hätte ich umgehen können. Das war ich gewohnt „Das bildest du dir nur ein“, „Das sind bloss die Nerven“, solche Reaktionen kannte ich zur Genüge, wenn ich offen über meine Wahrnehmungen sprach. Jedoch auf Liebe, Verständnis und Bestätigung zu stossen, war so unglaublich für mich, dass ich in Tränen ausbrach. Schluchzend sass ich da und liess zum ersten Mal seit meiner Kindheit den Gedanken zu, dass ich nicht verrückt war, sondern hellsichtig. Dass alles, was sich mir zeigte, tatsächlich existierte und es nun an der Zeit war, meiner eigenen Wahrnehmung endlich zu vertrauen. In diesem Moment stand meine Welt Kopf – und so sass ich also im wörtlichen Sinne „down under“ an diesem malerischen Ort und wagte es zaghaft, die zu sein, die ICH BIN.

 

Was dann geschah, ist so dermassen theatralisch, dass es sich eher wie eine Filmszene anhört, als die echte Realität. Doch es hat sich genau so zugetragen und passte wunderbar zu meiner inneren Verfassung. Der Himmel öffnete sich direkt über mir und liess einen einzigen glitzernden Sonnenstrahl durch die dicke Wolkendecke fallen. Er hüllte mich in Wärme ein und bildete auf dem Boden einen hellen Kreis um mich herum. Erstaunt bemerkte ich, dass ich genau in dessen Zentrum sass. Das Sonnenlicht wurde von den weissen Seiten meines Tagebuches so intensiv reflektiert, dass meine Augen zu tränen begannen. Ich musste den Blick abwenden. Erstaunt schaute ich hoch und suchte den Himmel nach weiteren Lichtstrahlen ab, doch es war nur dieser eine zu sehen. Mir wurde heiss und dann fühlte ich eine Kraft, die in mich hinein fuhr und Worte in meinem Geist zu formulieren begann. Ich war so perplex, dass ich es einfach geschehen liess. So sass ich als stiller Beobachter staunend daneben, als meine Hand samt Schreibfüller mit einer kraftvollen Bewegung in Position gebracht wurde und folgenden Text in mein Tagebuch schrieb:

 

Übe Nachsicht mit dir selber!

Hab dich lieb.

Umarme dich und küsse deine Wunden.

Niemand kann das so vollumfänglich für dich tun,

wie du selber!

Vergiss das nie!

Das wonach du suchst ist in dir selber –

nicht in anderen Menschen, nicht in der Materie.

Nur in dir selber!

Höre, was andere zu dir sagen,

höre und nimm es dankbar entgegen,

als Möglichkeiten ihrer Möglichkeiten.

Aber sei dir bewusst,

dass du deine eigenen,

nur für dich vorbereiteten Möglichkeiten hast,

die zu keinem von deinen Mitmenschen passen würden,

sondern eben nur zu dir.

 

Deshalb tauscht eure Möglichkeiten aus,

seid euch gute Zuhörer,

freut euch zusammen an der Vielfalt des Lebens.

Und vergesst dabei nie,

dass ihr Individuen seid,

die ihren eigenen, ganz besonderen Weg gehen –

zurück in die grosse Einheit.

Dort werden wir uns wieder finden.

Vollkommen und EINS.

 

Doch jetzt ist es noch nicht so weit

(Obwohl in anderen Dimensionen diese Wirklichkeit schon IST)

Jetzt lernt ihr erst, dass ihr Individuen seid,

dass kein Meister, keine Beziehung, keine materiellen Güter

euch die absolute Erfüllung bringen können.

Es sind Helfer auf eurem Weg.

Helfer, deren Liebe ihr dankbar entgegennehmen dürft.

 

Aber vergesst nicht,

dass in euch selber eure wahren Meister,

eure wahre Selbstliebe ist.

Vielleicht noch etwas wackelig und unsicher,

vielleicht noch schlafend,

aber sie existieren mit vollem Potential

und warten darauf, entdeckt zu werden.

 

Wenn das Höhere Selbst und das menschliche Selbst

verschmolzen sind, dann ist die Dualität erlöst.

Ihr werdet verschmelzen mit eurem Göttlichen Funken

und oben wie unten sein.

Dann werdet ihr fähig sein,

die Grossen Zusammenhänge zu verstehen,

dann werdet ihr euren Feinden lachend um den Hals fallen

und ihnen danken für den gemeinsamen Weg.

Dann können sich uralte Verstrickungen lösen und…

 

… und weg war es. Die Energie verschwand genauso abrupt, wie sie gekommen war. Es dauerte einen Moment, bis ich mich wieder gefasst hatte. „Was war das?“, schrieb ich in mein Tagebuch. „Das war nicht ich! Es kam und ging. Als ob es eine Bestätigung wäre, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Als die Sonne so heiss ins Buch schien…? Wer immer das auch war. Danke!“

 

Noch hatte ich keine Ahnung, was hier mit mir geschehen war. Doch die helle Kraft, die mich berührt und erfüllt hatte, war so real und körperlich gewesen, dass ich keine Zweifel mehr hatte: ich war soeben Kanal gewesen und hatte Informationen aus den Lichtvollen Sphären erhalten. Weinend vor Glück sass ich da und liess dieses Erlebnis in mich hineinsinken. Mir war klar, dass sich mein Leben dadurch verändern würde. Dankbarkeit und Freude erfüllten mich und ich spürte, wie der Selbstheilungsprozess in mir zu wirken begann.

 

 

20 Jahre später

 

Es ist der 20. Juni 2016. Heute beginne ich endlich mein neues Buch. Pünktlich zum dreizehnten Vollmond, dem „Freak“, der das Prinzip des Andersartigen, von der Gesellschaft Ausgeschlossenen repräsentiert, kam der Impuls, mich hinzusetzen und anzufangen.

 

Das Buch hat so lange geduldig in mir geschlummert, ist leise vor sich hin gereift, im Wissen, dass der richtige Zeitpunkt kommen würde... und jetzt ist er da!!! Endlich stimmt die äussere Welt mit meiner inneren überein. Endlich kann ich die Geschichte erzählen, die vor über 20 Jahren begonnen hat. Denn nun wird sie auf Resonanz stossen und verstanden werden. Natürlich nicht von allen, aber von den Richtigen – den Hochsensiblen.

 

Ich gönne mir eine 3 Monatige Auszeit, um mich den anstehenden Transformationen hinzugeben. Die Erdschwingung hat sich in den letzten Wochen und Monaten wieder drastisch erhöht. Die Wirkung ist nicht zu übersehen, zu überspüren. Die Seele ruft zu einem weiteren Entwicklungsschritt: zum Aufrichten in die volle Grösse. Diesem Dehnungsvorgang möchte ich mich nun aus tiefstem Herzen hingeben. Und dazu gehört auch das Wortefinden für meine Geschichte. Denn sie gilt jetzt nicht länger nur für mich persönlich, sondern für alle Hochsensiblen dieser Welt, die auf der Suche nach ihrer spirituellen Heimat sind.

 

 

 

TEIL I

SPIRITUALITÄT FÜR HOCHSENSIBLE

1. EINFÜHRUNG

Der Aufstieg des Planeten

 

Wir leben in einer wunderbar spannenden Zeit. Die Erde befindet sich im vielbesagten Aufstieg und wir sind Teil dieses alles verändernden Wandels. Das Alte verliert immer mehr an Wirkungskraft. Das Neue drängt ins Bewusstsein der Menschen und gewinnt täglich an Kraft. Wir alle spüren, dass hier etwas Grosses geschieht. Es ist ein Prozess, der tiefgreifende Veränderungen hervorruft. Der Übergang vom Alten ins Neue bringt zwar Turbulenzen und Chaos mit sich und es scheint oft so, als ob alles aus den Fugen geraten ist – von den Wetterkapriolen und Umweltkatastrophen bis hin zu Lügenpolitik, Krieg, Terror und Weltwirtschaftsdesaster. Klar, so lange wir die Ereignisse aus der menschlichen Sichtweise betrachten, sehen wir vor allem das Elend und die Ungerechtigkeit auf dieser Welt.

 

Wir sollten uns jedoch davon nicht täuschen lassen. Denn sobald wir den menschlichen Verstand verlassen und uns auf die höhere Sicht der Seelenperspektive begeben, zeigt sich ein völlig anderes Bild. Was hier in Wirklichkeit geschieht, ist ein grossartiger Reinigungsprozess, der die Schwingung der Erde erhöht und den Evolutionssprung möglich macht, auf den wir alle sehnlichst gewartet haben.

 

Aus der Seelenperspektive

 

Jedes Zeitalter hat seine spezielle Schwingung, die dem Planeten und den darauf lebenden Wesen ermöglicht, gewisse Fähigkeiten zu entwickeln und Evolutionsschritte zu durchlaufen.

 

Was viele nicht wissen: die Schwingung, die sich während dieser Phasen aufbaut, entspricht immer auch einem der Energiezentren im menschlichen Körper. Die Erdschwingung löst sozusagen die Entwicklung des entsprechenden Chakras aus und das damit verbundene Bewusstsein. Denn jedes Chakra hat seine speziellen Eigenschaften und Aufgaben, die uns helfen, Fähigkeiten zu entwickeln.

 

Das Durchlaufen dieser Bildungsphasen ist also sehr wichtig und gehört zur Evolution des Menschen dazu. So hat sich die Menschheit aus dem untersten Chakra entwickelt und über Äonen in zyklischen Wachstumsphasen aufgerichtet.

 

Die Alte Welt

Das Zeitalter, welches sich jetzt dem Ende zuneigt, entspricht schwingungsmässig dem Energiezentrum im Solarplexus. In den letzten Jahrtausenden wurde also das Bewusstsein im Sonnengeflecht aktiviert, dessen Eigenschaften entwickelt und im kollektiven Bewusstsein der Menschheit verankert.

 

Die Überschrift dieser Lernphase lautete: den Geist in die Materie bringen. Es ging darum herauszufinden, wie wir das geistige Bewusstsein manifestieren können - vom ursprünglichen Geistesblitz bis hin zum fertigen Produkt, also das Umsetzen des geistigen Willens in die irdische Realität. Oder schlicht: „Ich will und mache“.

 

Der Mensch lernte durch diese Verbindung, Dinge zu produzieren. Der Verbindung von geistigem Willen und handfestem Machen, waren keine Grenzen gesetzt. Und wie Du leicht erkennen kannst, haben wir es mit dieser Fähigkeit wirklich zur Meisterschaft gebracht. Noch nie gab es so viel von Menschenhand Erschaffenes auf diesem Planeten, wie in der heutigen Zeit. Das Mass ist längst überschritten.