Shit happens - Brigitta Gabriel - E-Book

Shit happens E-Book

Brigitta Gabriel

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Beschreibung

Dies ist die Autobiographie eines Mädchens, das der unerquicklichen Situation ihres Elternhauses entfliehen will und in die Fänge eines intelligenzresistenten Vollpfostens mit Hang zu kleinen Mädchen, samt seiner asozialen Familie, gerät. Als sie nach jahrelangem Horrortrip die Flucht ergreift, wird sie aus Rache und Hass der Verschmähten das Opfer einer beispiellosen Stalking- und Verleumdungskampagne der Superlative!

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Seitenzahl: 84

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Vorwort

Dies ist eine Autobiographie, die ca. 20 Jahre meines Lebens umfasst. Obwohl ich sicher bin, dass der angesprochene Protagonist in seiner nihilistischen Grundhaltung alles bestreiten wird, was ich hier zu Papier gebracht habe, versichere ich, dass jedes Wort der Wahrheit entspricht!

Gerne hätte ich auch mal eine positive Eigenschaft dieses bildungsresistenten, klug scheißenden Angebers aufgeführt, aber es wollte mir nicht gelingen, auch nur einen Pluspunkt für ihn zu entdecken.

Als streng erzogene und äußerst empathische Person bin ich viel zu lange den Weg der vernünftigen, gebildeten Frau gegangen, aber irgendwann reicht es!

Brigitta Gabriel

SHIT HAPPENS...

oder die Spärlichkeit der großen Worte!

Nachdem vor etlichen Jahren ein Neurologe mich bei seiner Anamnese nach meinem Vorleben befragte, und ich ihm antworte, dass ich 3x verheiratet war, meinte er knochentrocken; „Also…3x in die Scheiße gegriffen!“

Wie Recht der Mann hatte!

Mein erster Mann krallte mich, als ich 12 Jahre alt war. Ich war leicht frühreif und fühlte mich am Bauch gepinselt, dass ein 17-jähriger Interesse an mir zeigte…

Erst viele Jahre später wurde mir klar, dass ich in die Fänge eines Pädophilen geraten war. Die Bezeichnung „Pädophil “ war mir damals noch fremd…schließlich spielte ich noch mit Puppen.

Ich war fasziniert von seinem „Schmäh“, der aber nichts weiter war als eine Ausgeburt seiner unterentwickelten Intelligenz. Als mir das klar wurde, fasste ich den heroischen Vorsatz, meine Bildung, die ich im Begriff war, mir als Realschülerin anzueignen, mit ihm zu teilen.

Was ich damals noch nicht wusste: Mein Auserkorener sperrte sich gegen alles, was auch nur nach Bildung roch! 20 Jahre lang versucht ich ihm z.B. einzubläuen, wie das englische „th“ ausgesprochen wird.

Vergebliche Liebesmüh: Es wurde – auch nach monatelangem Englischkurs – „t“ „h“, als „te“ ausgesprochen.

Nach jedem Ende eines Films in englischer Sprache im TV kam das obligatorische: „aha... te end“!

Pamela, seine private Englischlehrerin und Frau seines Schulfreundes, bat mich total entnervt, ihn davon zu überzeugen, den Englisch-Lern-Versuch abzubrechen und stattdessen vielleicht Fußball zu spielen.

Sie hatte Skrupel, von uns Geld für aussichtsloses Unterfangen zu nehmen.

Sie wusste aber nicht, dass auch der Fußball- Versuch bereits in einem Desaster geendet hatte, und mir mal wieder ein „Fremdschäm“- Erlebnis bescherte.

Habt ihr schon mal einen Fußballspieler beobachtet, der von seinem Mitspieler angespielt wird, sich wegdreht und dabei die Arme über Kreuz vors Gesicht hält und währenddessen mit einem angezogenen Bein seine „Kronjuwelen“ schützt?!

Die Häme seiner Mitspieler und Zuschauer war unbeschreiblich.

Was Bewegung, oder sogar Sport anbelangte, war er eine fatale Fehlbesetzung.Gegen das Tanzen muss er wohl operiert gewesen sein. Er verbot mir,beim Tanzen meine Hüften zu bewegen.Um das zu verhindern, legte er seine Hände wie einen Schraubstock um mich und raunte mir ständig zu, dass es sich nicht gehöre, die Hüften beim Tanz zu bewegen! Bei Zuwiderhandlung schlug er sogar darauf.

Ich kann es an den Fingern einer Hand abzählen, wie oft wir im Laufe unseres ca. 20-jährigen Horror-Trips miteinander tanzten. Selbst wenn wir eine ausgewiesene Tanzveranstaltung besuchten, blieben wir wie angewurzelt auf unseren Plätzen sitzen, weil mein Begleiter seine „Tanzwut“ so zügelte, dass man meinen konnte, ihn drohe die Todesstrafe, wenn er sich auf die Tanzfläche begäbe, stattdessen schüttete er das Bier Eimerweise in sich rein!

Mein Vater hatte für mich geplant, ein Aufbau-Gymnasium zu besuchen, um später zu studieren.

Oh Gott…als ich das meinem Freund mitteilte, flippte er aus!

Es war das erste – aber nicht das letzte - Mal, dass er heulend vor mir kniete.

Die Hände wie zum Gebet gefaltet, flehte er darum, unser „Glück“ nicht aus den Augen zu lassen…ich solle arbeiten und Geld verdienen, damit wir uns eine Existenz aufbauen können.

Seine Kniefälle wurden zum sich wiederholenden Ritual. Immer, wenn er seinen Willen durchsetzen wollte, fiel er auf die Knie!

Seine Schwester erzählte, dass er auf diese Art und Weise, sich sein Moped und sein Auto, Kniefall-unterstützt „erheult“ hatte.

Das Fatale an der Sache war: Sie beschuldigte mich, daran schuld zu sein, dass sie erst 1 Jahr später als geplant, heiraten konnte.

Ihr Bruder machte so lange auf „Heulboje“, bis sie ihm das zusammen gesparte Hochzeitsgeld für ein Auto aushändigte.

Wie es bis zum Ende unserer Ehe üblich war, war ich – in ihrer mehr als einfach strukturierten Art, natürlich die Schuldige an der verschobenen Hochzeit, weil ihr Versager-Bruder nur meinetwegen ein Auto haben wollte.

Hand aufs Herz: Welches junge Mädchen träumt schon von einer kurz vor dem Verfallsdatum stehenden verrosteten BMW-ISETTA?!

Ich habe mich jedes Mal in Grund und Boden geschämt, wenn ich mich in diese „Knutschkugel“ rein zwängte.

Auch hatte ich vorher nicht gewusst, dass dieses Gefährt das Objekt seiner Begierde war… ich hätte alles daran gesetzt, ihm das auszureden!

Relevant war nur, dass mit meiner Person mal wieder eine Schuldige ausgeguckt wurde. Wie sich im Laufe der Jahre herausstellte, war ich an allen Fehlern und Unzulänglichkeiten des verwöhnten, unerzogenen und geistig unterentwickelten Ablegers Schuld.

Da er alle seine Unterlagen, Zeugnisse und Beurteilungen bei seinen Eltern versteckt hatte, weiß ich bis heute nicht, ob er überhaupt einen Grundschulabschluss hatte.

Ich bezweifle es, da er nicht in der Lage war, auch nur einen Satz fehlerfrei zu schreiben. Schriftliches in jedweder Form musste von mir erledigt werden.

Alles, was der Mann bis heute im Leben erreicht hat, war ausschließlich mein Verdienst…

Ich bin mit dem vor Angst zitternden Etwas in die Personalabteilung der Bank gegangen, um ihn als kommenden Glücksfall anzupreisen, als er nach der Bundeswehr arbeitslos zu werden drohte...

Natürlich ist heute alles nicht wahr: Er war der große Zampano, der alles im Griff hatte!!!

Meinen Freundeskreis musste ich stark reduzieren. Sie stellten nämlich Mindestanforderungen an Intelligenz und Bildung. Im Umkehrschluss lehnte er alle meine Freunde ab…Zitat: „Das sind alles Spinner…die waren auf Schule!“

Einige wenige seiner ehemaligen Schulkameraden blieben übrig, die aber durch die Bank das gleiche Niveau wie er hatten.

Der Kerl hat gesoffen wie ein Loch… auch daran war ich Schuld, wenn es nach Schwiegermonster ging, obwohl ich bis zum heutigen Tag noch nie ein Glas Wein oder sonstigen Alkohol getrunken habe…

Es existiert ein altes Foto: Mein Ex als 15-jähriger, stockbesoffen, hält er sich an seinem volltrunkenem Vater fest und er sich an ihm… beide in Bergmanns-Knappen- Uniformen, was noch zusätzlich besonders bescheuert aussah.

Seine Schwester hatte sich jahrelang damit gebrüstet, wie sie damals ihren Bruder in der Zinkbadewanne vom Erbrochenen befreite!

Nachdem er seine Sauf-Orgien mit Vehemenz später in seiner Bundeswehr-Zeit fortsetzte, meinte seine Alte: „Ich verstehe nicht, warum der Junge trinkt…das kann nur an dir liegen…bei mir hat der Junge nie getrunken!“

Die Wahrheit war: Bei ihr hat er das Saufen gelernt und ist zum Alki geworden!

Bei der Bundeswehr hat „der Junge“ exzessiv gesoffen. Er war unter der Woche an seinem Stationierungsort in einer westfälischen Kaserne. Er berichtete mir fast wöchentlich, wie seine Kameraden sich daneben benahmen: soffen wie die Löcher und ihre Frauen betrogen.

Er sei der Einzige, der als verheirateter Mann wisse, wie man sich korrekt verhalte. Später sollte ich eines Besseren belehrt werden!

Es stellte sich heraus, dass er ein Meister der Verdrehungstaktik war!

Zum ersten Mal wurde ich damit konfrontiert, als er sich bei einem Treffen verspätet hatte, und er als Begründung angab, er habe erst mal seine Schwester verdreschen müssen.

Ich war entsetzt und kritisierte ihn dafür, aber er meinte, sie habe sich so sehr daneben benommen, dass er gar nicht anders konnte.

Einige Zeit später erfuhr ich, dass es genau umgekehrt war: seine Schwester hatte ihn - den 18-jährigen - auf offener Straße und im Beisein etlicher Nachbarn verprügelt, weil er sich weigerte, die angelieferten Kohlen, die auf der Straße lagen, in den Keller zu schaffen!

Das nächste Mal, als ich mit seiner Verlogenheit konfrontiert wurde, bekam ich Schnappatmung!

Man stelle sich vor: eine Kollegin berichtet mir, dass die Ehe ihrer Schwester gescheitert sei, und sie suche jetzt Nachfolger für ihre Wohnung, die auch die Möbel übernehmen.

Damals war es noch sehr eng auf dem Wohnungsmarkt und wir waren froh, so eine Gelegenheit nutzen zu können.

Da es meine Kollegin war, die mir die Information gab, war es für mich selbstverständlich, den weiteren Ablauf zu organisieren.

Ich machte einen Termin mit dem Wohnungsmieter und dem Hausbesitzer.

Mit dem Hausbesitzer, der im gleichen Haus wohnte, sprach ich ab, dass wir nach den Verhandlungen mit dem Mieter nochmal bei ihm vorbeischauen.

Schon zu diesem Zeitpunkt fiel mir auf, dass mein Zukünftiger den Mund nicht aufmachte und sich lediglich kreisend die Hände rieb.

Später…in der Wohnung des Mieters setzte er dieses Gehabe fort.

Verzweifelt wartete ich darauf, dass er endlich mal den Mund aufmachte. Als ich merkte, dass von seiner Seite einfach nichts kam, eröffnete ich die Verhandlung. Der Verhandlungspartner wollte für die Möbel, in denen er 6 Jahre gewohnt hatte, den Neupreis erzielen.

Mein Zukünftiger schwieg, und zitterte am ganzen Körper wie ein scheißender Köter!

Als ich das Wort ergriff und meinte, der Mieter könne für gebrauchte Möbel nicht den Neupreis verlangen, wurde ich heftig von meinem stummen Begleiter unter dem Tisch getreten.

Während der gesamten Verhandlung, in der er sich nur wie wild die Hände rieb und mich immer heftiger unter dem Tisch trat, gab er kein Wort von sich.

Irgendwie gelang es mir, einen Konsens zu erzielen. Der Betrag, auf den wir uns einigten, lag in unserem Budget.

Kaum hatten wir die Wohnung verlassen, fand mein Zukünftiger seine Stimme wieder, aber nur, um mich wüst zu beschimpfen, ich hätte die Möbel „ beleidigt und schlecht geredet“, und jetzt würden wir – ausschließlich durch meine Schuld – nie wieder eine Wohnung bekommen!

Der Vermieter beruhigte ihn und meinte, er habe mit seiner Frau beschlossen, uns die Wohnung zu vermieten, da wir von unserem Background her sehr gut in die Hausgemeinschaft passen würden.

Diese Entscheidung sei unabhängig von einer eventuellen Möbelübernahme.

Zitat: „Sie bekommen die Wohnung, auch wenn sie kein Möbelstück übernehmen!“

Wir fuhren zu seinen Eltern, die schon neugierig warteten…

Was ich dort erlebte, ließ mir die Schamesröte ins Gesicht steigen. Der personifizierte Feigling verkündete großkotzig, dass wir den Zuschlag für die Wohnung alleine durch SEIN Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen bekommen hätten. ER habe dem Mieter gehörig die Meinung gesagt und ihm klar gemacht, dass er für seine alten Möbel kaum etwas an Geld verlangen könne!