Silvia-Gold 233 - Dunja Wild - E-Book

Silvia-Gold 233 E-Book

Dunja Wild

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Beschreibung

Warmer Föhnwind lässt den Schnee im idyllischen Saalbach schmelzen, als die Münchner Anwältin Daniela ihrer geheimnisvollen Urlaubsbekanntschaft Roman Alba auf der alten Holzbank vor seinem Haus mit einem Glas Rotwein zuprostet. Längst hat der attraktive Schriftsteller ihr Herz erobert - und ihre Gedanken völlig durcheinandergebracht. Romans dunkle Augen ruhen auf ihr, und das prickelnde Kribbeln, das sie seit ihrer ersten Begegnung spürt, als sie ihn nach einem Sturz in den verschneiten Bergen rettete, flammt erneut auf. Doch inmitten dieser zarten, aufblühenden Gefühle regt sich ein leiser Zweifel. Wer ist Roman wirklich? Warum gibt er so wenig von sich preis?


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Seitenzahl: 112

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhalt

Cover

Mit dir wird immer Frühling sein

Vorschau

Impressum

Mit dir wird immerFrühling sein

Als Daniela ihr Herz an einen geheimnisvollen Fremden verlor

Von Dunja Wild

Warmer Föhnwind lässt den Schnee im idyllischen Saalbach schmelzen, als die Münchner Anwältin Daniela ihrer geheimnisvollen Urlaubsbekanntschaft Roman Alba auf der alten Holzbank vor seinem Haus mit einem Glas Rotwein zuprostet. Längst hat der attraktive Schriftsteller ihr Herz erobert – und ihre Gedanken völlig durcheinandergebracht.

Romans dunkle Augen ruhen auf ihr, und das prickelnde Kribbeln, das sie seit ihrer ersten Begegnung spürt, als sie ihn nach einem Sturz in den verschneiten Bergen rettete, flammt erneut auf. Doch inmitten dieser zarten, aufblühenden Gefühle regt sich ein leiser Zweifel. Wer ist Roman wirklich? Warum gibt er so wenig von sich preis?

»Hallo, Silke! Hast du etwa auf mich gewartet?« Daniela Habermann sah ihre Freundin erstaunt an, während sie in ihrer Umhängetasche nach dem Wohnungsschlüssel suchte.

Dr. Silke Huber nickte. »Hast du Zeit für einen Espresso?«

Daniela verzog gequält ihr ebenmäßig geschnittenes Gesicht, in dem die tiefblauen Augen und der weich geschwungene Mund jeden Männerblick auf sich zogen.

»Kann es auch etwas anderes sein?«, fragte sie augenzwinkernd. »Ich habe in der Kanzlei heute schon den ganzen Tag Kaffee getrunken. Ein Glas Wasser wäre mir ehrlich jetzt lieber.«

»Dann schlage ich ein Glas Rotwein vor«, antwortete Silke Huber. »Komm herein!«

Die beiden wohnten in einem Apartmenthaus in der Münchner Innenstadt Tür an Tür.

»Das klingt noch besser«, sagte Daniela und lachte, während sie ihrer Freundin durch die geschmackvoll eingerichtete Diele ins Wohnzimmer folgte.

Sie stellte ihre Aktentasche auf das glänzende Parkett und ließ sich in einen der tiefen, weichen Sessel fallen. Nachdem die Klinikärztin eingeschenkt hatte, setzte sie sich Daniela gegenüber und sah sie bedeutungsvoll an.

»Also ...«, begann sie in wichtigem Ton, nachdem sie an ihrem Wein genippt hatte, »hast du Lust und Zeit, mit Eva und mir übers Wochenende nach Österreich zum Skilaufen zu fahren? Eva wollte mit zwei Kolleginnen aus der Redaktion dorthin, doch nun müssen die beiden auf eine Reportage nach Estland und wissen nicht, was sie mit ihren Bahntickets anfangen sollen. Die Pension, in der die drei bereits gebucht haben, ist auch schon bezahlt.« Silke sah ihre Freundin erwartungsvoll an und fuhr dann fort: »Ich habe ganz spontan zugesagt. Und Eva meinte, da du doch so gerne Ski fährst ...«

Sie sah die blonde Rechtsanwältin neugierig an.

»Nach Österreich?«, fragte Daniela begeistert.

Ihre Freundin nickte. »Nach Saalbach.«

»Am kommenden Wochenende?«

»Ja.«

Da breitete sich ein Strahlen auf Danielas zart geschminkten Gesicht aus. »Das passt ja wunderbar!«, rief sie voller Freude aus. »Ich habe Montag und Dienstag sowieso frei, weil ich noch ein paar Urlaubstage aus dem alten Jahr abfeiern muss.«

Silke beugte sich nach vorn. »Das heißt, du bist also dabei?« Ihre braunen Augen blitzten freudig auf.

»Ja, ich bin dabei«, antwortete Daniela begeistert. »Zurzeit liegt noch eine Menge Schnee in den Bergen, und was gibt es Schöneres, als über die Pisten zu schwingen oder in der warmen Märzsonne an der Holzwand zu sitzen und Glühwein zu schlürfen?«, schwärmte sie mit glänzenden Augen.

♥♥♥

»Wie schön! Einfach traumhaft!«, murmelte Dr. Silke Huber zufrieden und lehnte sich an die warme Hüttenwand zurück. »Schaut euch dieses Bergpanorama an!«

Eva Phillip, die temperamentvollste der drei jungen Frauen, sprang auf. »Bleibt mal so sitzen!«, rief sie und zückte ihre Kamera. »Ich mache ein Foto von euch.« Sie trat ein paar Schritte zurück und suchte die beste Einstellung.

»Daniela, rück bitte ein Stück nach rechts unters Fenster. Deine rot-weiß karierte Bluse passt genau zu den rot-weiß gestreiften Holzläden. Und du, Silke ...«

Es dauerte ein paar Minuten, bis die quirlige Journalistin das Motiv wie gewünscht im Sucher hatte. Dann erst drückte sie ab.

»Hast du auch das Schindeldach mit auf dem Bild?«, erkundigte sich Silke Huber. Dabei fuhr sie sich mit beiden Händen durch das lange, dunkle Haar, das in der Mittagssonne ganz besonders glänzte.

»Klar! Die Schneespitze vom Zwölferkogel ebenfalls«, versicherte Eva ihr.

»Jetzt knipse ich euch beide«, schlug Daniela vor und stand auf.

Nachdem es wieder ein paar Minuten gedauert hatte, bis Eva, die nichts dem Zufall überließ, den passenden Bildausschnitt gefunden und ihrer Freundin dann die Kamera mit ermahnenden Worten übergeben hatte, drückte die Rechtsanwältin schmunzelnd auf den Auslöser. Denn in diesem Moment sah Eva gerade mit großen Augen und interessiertem Blick einem recht attraktiv aussehenden Skifahrer nach.

Welch ein netter Schnappschuss!, dachte Daniela, während sie sich wieder an die Hüttenwand setzte und wie ihre Freundinnen ihr Gesicht mit geschlossenen Augen der warmen Februarsonne entgegenhielt.

»Wenn wir morgen und übermorgen auch so schönes Wetter haben sollten, kommen wir am Montag braun gebrannt zurück«, murmelte Silke, die Klinikärztin, die immer etwas blass aussah, zufrieden vor sich hin.

»Und werden dort wahrscheinlich vom Regen empfangen«, fügte Eva hinzu.

»Deshalb sollten wir die Tage hier ganz besonders genießen«, sagte Daniela.

Die drei schwiegen eine Weile. Sie saßen an der Rückseite der Skihütte auf einer roh gezimmerten Bank wie die Hühner auf der Stange nebeneinander. Vor ihnen plätscherte Tauwasser in einen ausgehöhlten Baumstamm, der im Sommer den Kühen als Tränke diente.

Silke legte den Kopf an das warme Holz und atmete den Geruch von Dung, der aus dem Stall neben ihnen herüberwehte, tief ein. »Herrlich«, murmelte sie versonnen vor sich hin.

»Habt ihr auch Hunger?«, fragte Eva, die nicht lange tatenlos herumsitzen konnte.

»Eine Kleinigkeit würde ich gerne essen«, sagte die Klinikärztin. »Aber nicht so viel, denn ich freue mich schon aufs Abendessen. In unserem Gasthof hat es mir gestern hervorragend geschmeckt.«

»Ich weiß auch schon, was ich heute Abend bestelle«, ließ Eva verlauten, während sie mit schwärmerischem Blick eine ihrer pechschwarzen Locken um den Zeigefinger drehte. »Kaspressknödelsuppe und Fleischkrapfen. Und hinterher den heißen Apfelstrudel von gestern.«

»Klingt gut. Die Suppe werde ich jedoch gegen die hausgemachte Sülze in Essig und Öl tauschen«, antwortete Silke.

Die Journalistin stand auf und sah ihre beiden Freundinnen an. »Ich gehe mal in die Gaststube und hole uns eine Jause. Was haltet ihr davon?«

»Für mich bitte Almkäse mit Brot und noch einen Glühwein«, gab Silke in Auftrag.

»Ich gedulde mich bis heute Abend«, meinte Daniela und stand ebenfalls auf. »Wisst ihr, was? Ich steige noch einmal auf die Bretter und gehe in die Loipe.«

Sie winkte den beiden zu, die wussten, dass Daniela von ihnen dreien diejenige war, die dem Skisport am meisten verfallen war.

♥♥♥

Daniela Habermann hielt den Blick auf den schmalen verschneiten Weg gerichtet und setzte schwer atmend einen Ski vor den anderen. Ihre Skistöcke schwangen in einer Gegenbewegung rhythmisch mit. Zehn Kilometer Loipenstrecke lagen bereits hinter ihr.

Hier, weit ab der ausgeschilderten Langlaufstrecke, fühlte sich Daniela wie auf einem anderen Planeten. Schmal und stetig stieg der Weg an.

Die Zweige der Tannen drohten unter der Last des Pulverschnees zusammenzubrechen. Ab und zu blinkte zwischen der weißen Pracht ein Stück blauer Himmel hervor, und die Sonnenstrahlen ließen die Eiskristalle auf den Ästen wie Diamantensplitter aufblitzen.

Daniela blieb stehen und betrachtete die Märchenlandschaft um sich herum. Hier war sie allein inmitten der Natur. Sie hörte nur das monotone Geräusch ihrer Skier und hin und wieder den Ruf eines Vogels.

Insgeheim dankte sie dem Skilangläufer, der bereits vor ihr diesen Weg in die Idylle fernab des Touristenrummels gefunden hatte. Er hatte ihr die Spur gezogen, sodass sie in dem unwegsamen Gelände etwas leichter vorwärtskam.

Daniela atmete ein paar Mal tief durch. Sie merkte, dass ihre Kondition zu wünschen ließ, obwohl sie doch so sportlich war.

Erst nach ein paar enttäuschenden Männerbeziehungen hatte sich die Rechtsanwältin zum Sport hingezogen gefühlt. Durch die Bewegung in frischer Luft hatte sie sich ihre Enttäuschungen im wahrsten Sinne des Wortes abgelaufen. Von Frühling bis Herbst joggte sie, und im Winter raste sie die Pisten hinunter oder machte Langlauf.

Ihre unglücklichen Beziehungen hatte sie so inzwischen vergessen können, aber nicht die Sehnsucht nach Liebe, die sich in der letzten Zeit immer öfter in ihr meldete. Auch der Sport änderte nichts daran, dass sie in der Nacht manchmal aufwachte und sich nach dem gesichtslosen Fremden sehnte, der sie in die Arme nehmen und wärmen würde.

Nach dieser kurzen Pause stieß sie die Stöcke wieder in den Schnee und lief mit frischer Kraft weiter. Sie spürte schon bald, wie ihr der Schweiß den Rücken herunterlief. Ihr Haar steckte unter einer Mütze, die von ihrem Gesicht nur die großen Augen hinter der blau getönten Sonnenbrille freiließ. Ein Beobachter hätte sie einzig aufgrund ihrer Rundungen, die der enge Langlaufanzug erahnen ließ, als Frau erkennen können.

Der Weg ging stetig bergauf. Daniela musste sich hier oben noch mehr anstrengen als in den Loipen im Tal. Der Wollstoff vor ihrem Mund fühlte sich durch ihren Atem unangenehm feucht an. Aber nur noch wenige Meter und sie würde einen Kammrücken erreicht haben, der sie mit einem Ausblick ins Tal belohnen würde.

»Hilfe!«

Die hübsche Rechtsanwältin hielt in ihrer Bewegung inne. Sie horchte in die Bergeinsamkeit hinein. Hatte da jemand gerufen?

»Hilfe!«, hörte sie nun noch einmal eine kläglich klingende Männerstimme.

Tatsächlich. Der Ruf schien von der anderen Seite des Kamms zu kommen.

Daniela schob ihre Mütze hinters Ohr, um besser hören zu können. Da klang zum dritten Mal der Hilferuf zu ihr hinüber.

Nun gab es kein langes Überlegen mehr. Sie stieß die Skistöcke in den Schnee und überwand die noch vor ihr liegenden Meter hinauf zum Bergrücken binnen weniger Sekunden. Oben angekommen, sah sie sich um.

»Hallo?«, rief sie. »Ist da jemand?«

»Hier!«, schrie von der anderen Seite des Kamms jemand zu ihr hinauf.

Ein paar Meter unter sich, mitten auf dem Hang, entdeckte Daniela eine Gestalt und ein Paar Skier. Ein Langlaufski balancierte auf einer der niedrigen Kiefern, die den Hang bewaldeten, der andere steckte wie ein Pfeil im Schnee. Der Mann in dem dunkelblauen Langlaufanzug lag in gekrümmter Haltung zwischen seinen beiden Skiern und sah zu ihr hinauf.

»Sind Sie verletzt?«, rief sie in besorgtem Ton zu ihm hinunter.

Er trug wie sie eine Mütze, die nur seine Augenpartie freiließ, die ebenfalls eine dunkle Sonnenbrille bedeckte.

»Ich glaube, ich habe mir den Fuß verknackst.« Seine Stimme klang angenehm tief, ein wenig kratzend.

Daniela glaubte, einen Akzent aus ihr herauszuhören.

»Bleiben Sie liegen! Ich komme zu Ihnen hinunter«, antwortete sie.

Dabei löste sie auch schon ihre Skibindungen und zog die Handschuhe aus, was sie in diesem Moment als Wohltat empfand, denn ihre Hände waren von der körperlichen Anstrengung verschwitzt.

Dann richtete sie sich auf und suchte mit dem Blick den Hang nach der besten Einstiegsmöglichkeit ab. Sie beschloss, dort hinunterzusteigen, wo der Skiläufer abgestürzt war, denn an dieser Stelle konnte sie sich an den niedrigen Kiefern, die den Mann in seinem Fall in die Tiefe gebremst hatten, gut festhalten.

Kurz entschlossen setzte Daniela sich auf den Hosenboden und rutschte über die Kante zu dem Verletzten hinunter. Von einem knorrigen Ast zum anderen greifend, arbeitete sie sich auf diese Weise langsam zu ihm vor. Dabei spürte sie, wie ihr spitze Nadeln und Dornen die Hände aufritzten.

»Passen Sie auf!«, hörte sie den Mann zu ihr heraufrufen. »Das Gestein unter dem Schnee ist glatt.«

Kurz darauf hatte sie ihn erreicht. Er hing mit dem Oberkörper auf einem Baumstumpf und sah zu ihr hoch. Die Sonnenbrille hatte er inzwischen abgenommen, und das Erste, was ihr an ihm auffiel, waren seine wunderschönen, fast schwarzen Augen. Sie waren länglich geformt und hatten dichte, lange Wimpern, um die ihn jede Frau beneidet hätte.

Noch nie hatte Daniela solche Augen bei einem Mann gesehen. Sie musste sich zwingen, ihren Blick abzuwenden und auf den Fuß des Skifahrers zu richten, den dieser mit beiden Händen umfasste.

»Ist er gebrochen?«, fragte sie besorgt.

»Ich glaube, nicht. Eher verstaucht.« Der Fremde verzog sein Gesicht, von dem sie unter der Mütze nur den Ansatz eines dunklen Bartschattens erkennen konnte. »Aber er tut sehr weh. Er ist stark angeschwollen.«

Daniela öffnete den Reißverschluss ihrer Jacke ein Stück. Unter dem intensiven Blick der tiefbraunen Männeraugen wurde ihr plötzlich glühend heiß. Sie räusperte sich.

»Lassen Sie mal sehen«, sagte sie in sachlichem Ton zu dem Verletzten.

»Sind Sie Krankenschwester?«, fragte er hörbar skeptisch.

»Nein. Ich habe nur gerade vor ein paar Wochen einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert«, antwortete sie, was auch tatsächlich der Wahrheit entsprach.

Vorsichtig schob sie die enge Langlaufhose des Mannes bis zur Wade hinauf und betastete den Knöchel. Er war tatsächlich dick angeschwollen und hatte an der Innenseite einen riesigen Bluterguss.

»Versuchen Sie einmal, Ihren Fuß zu bewegen«, forderte sie ihren Patienten ruhig auf.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht folgte er ihrer Anweisung und brachte unter leisem Stöhnen eine kurze Drehbewegung zustande.

»Wenn er gebrochen wäre, brächten Sie das gar nicht zustande«, sagte sie erleichtert. Sie sah ihn an. »Wurde Ihnen kurz nach dem Sturz übel?«

»Nein.« Der Skilangläufer legte den Fuß wieder in eine für ihn bequemere Position.

»Ich bin sicher, dass er verstaucht ist.« Sie öffnete ihre Gürteltasche, in der sie stets ein Erste-Hilfe-Kit mit sich herumtrug. Vorsichtig strich sie eine abschwellende Salbe auf den geschwollenen Knöchel, legte fachmännisch einen wasserfesten Verband an und sah den Fremden dann an. »Haben Sie zufällig ein großes Taschentuch bei sich?«

Er nickte und griff in seine Jackentasche. »Hier. Es ist noch sauber«, fügte er augenzwinkernd hinzu.

Sie faltete das rot-grün karierte Tuch zu einem schmalen Streifen zusammen, legte eine Handvoll Schnee darauf und band es um den Knöchel.

»Die Salbe und der kalte Schnee werden hoffentlich erst einmal eine noch stärkere Schwellung verhindern«, sagte sie. Sie blickte sich um. »Wie lange liegen Sie schon hier?«, erkundigte sie sich dann.

»Erst ein paar Minuten.«