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Berichte und Geschichten zur Stadt Soltau und ihrer umgebenden Heideregion, mit Beiträgen zu folgenden Themen: - Beruf und Handwerk - Ohne Wasser geht es nicht! - Kinder und Erwachsene - Der 17. April 1945 (Einmarsch der britischen Streitkräfte in Soltau) - Gesundheit und Natur - Eisenbahnen in der Heide - Anekdoten
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Seitenzahl: 250
Veröffentlichungsjahr: 2018
Damit Erinnerungen bestehen bleiben.
Wilhelm Meyerhoff
Soltau
Stadt – Land – Fluß
Berichte und Geschichten von Gestern und Heute
© 2018 Wilhelm Meyerhoff
Umschlag, Illustration: Wilhelm Meyerhoff
Übersetzung (Über die Heide nach Hamburg): Wilhelm Meyerhoff
Mitwirkender: Heinrich Meyerhoff (* 1914; † 2005)
Rechtschreibung: traditionell
Verlag & Druck: tredition GmbH, Hamburg
ISBN
Paperback
978-3-7469-4632-0
Hardcover
978-3-7469-4633-7
eBook
978-3-7469-4634-4
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Cover
Halbe Titelseite
Titelblatt
Urheberrechte
Vorwort
Erinnerungen
Die Soltau – das Doppelte Lottchen
Draufsicht
Soltau an der Luhe
Soltau vs. Kuhbach
Böhmewasser für Soltauer Betriebe und Einrichtungen
Das Wunder im Magen
Die Gerberei der Gebrüder Meyerhoff in Soltau
Vom Brunnen zur Wasserleitung
Die gerupfte Wiese
Lohndienste für Soltauer Ackerbürger
Stammtischpromotion
Der 17. April 1945
Der Soltauer Birkenpilz
Die Eröffnung der Eisenbahn Uelzen – Langwedel
Das verschollene Rotkehlchen
Soltauer Pfandeis
Über die Heide nach Hamburg
Vom Kind zum Studium
Eine Eisenbahn für Neuenkirchen
Die Selbstverständlichkeit des Vielreisenden
Anhang 1
Anhang 2
Quellenangaben
Abbildungsnachweis
Stichwortverzeichnis
Fraktur
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Titelblatt
Urheberrechte
Erinnerungen
Stichwortverzeichnis
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Vorwort
Wenn man Eltern, Verwandte, Freunde und Bekannte hat, die aus demselben Heimatort stammen, in dem man aufgewachsen ist, erfährt man im Laufe der Jahre vieles, was diesen Ort ausmacht, was ihn so gemacht hat, wie er sich heute zeigt, was in der Vergangenheit war und an Ereignissen passiert ist.
1952 in Soltau geboren und in der Rosenstraße aufgewachsen, begann der Verfasser deshalb bereits als Schuljunge, den Erzählungen seiner Eltern, deren vielen Verwandten und Bekannten zu lauschen. Mit den Jahren wurden die Interessen an der eigenen Herkunft und Vergangenheit größer. Der Autor interessierte sich für die Vorfahren, deren Lebensumstände und den gesellschaftlichen Umfeldern. Eng damit verknüpft wurden die geographischen und örtlichen Gegebenheiten in die Betrachtungen einbezogen. So ergaben sich oft Erkenntnisse, die es lohnten, gemeinsam betrachtet und aufgezeichnet zu werden.
Nach Schule, Lehre, Militärdienst und Studium verlagerten sich die Lebensmittelpunkte in andere Orte Deutschlands. Trotzdem riß der Kontakt in die Heide nicht ab. Aufmerksam wurde weiterverfolgt, was dort vor sich ging.
Schriftliches, das von ihren Bürgern zur Stadt und deren Geschichte verfaßt wurde, früher und heute, ergänzte den Kenntnisstand. Bücher zur Lokal- und Regionalgeschichte, Aufsätze in der örtlichen Zeitung oder Abhandlungen zu Einzelthemen trugen zur Vervollständigung des Wissens über Soltau und die Region bei.
Die hier vorgelegte Sammlung von Texten und Abbildungen soll dazu dienen, weitere Themen und Geschichten im vorbeschriebenen Zusammenhang zu erfassen und in zwangloser Weise darzustellen.
Der Verfasser hofft, daß die Aussagen dieses Buches den Leserinnen und Lesern neue und interessante Einblicke geben und ein entsprechendes Lesevergnügen bereiten werden.
Wilhelm Meyerhoff Bremen, im Oktober 2018
Wilhelm Meyerhoff Jahrgang 1952
Erinnerungen
Kindheit und Spaziergänge auf Soltauer Wegen
Irgendwann kommt man offenbar in ein Alter, in dem die eigene Kindheit mit Nostalgie und einer gewissen Wehmut betrachtet wird. Vor allem, wenn man lange Zeit nicht in seiner Heimatstadt gewohnt hat und diese bei jeder Rückkehr mit ihren Veränderungen oder eben dem Unveränderten neu erfährt. Es besteht für in die Ferne Gezogene wohl ein besonderer Drang, die alte Heimat in ihren Details wieder zu erkunden. Dabei lassen sich der Vergleich mit der Vergangenheit und die damit verbundenen Gedanken nicht vermeiden.
Bild 1 Postkarte 1952: Der Eingang zum Böhmewald an der Kurve Bornemannstraße – Mühlenweg. Statt des Weges zum früheren Sportplatz befindet sich heute dort der „Rhododendronpark“ vor der Soltau-Therme. Rechts lud schon damals die sogenannte Grotte zum Verweilen ein. Heute fehlt die Sitzbank.
Bild 2 Der Kaffeegarten der Gaststätte „Zum Neuen Hause“ mit seiner Tanzfläche. Dieses Ensemble verschwand durch den Brand der Lokalität im Oktober 2003 und wurde inzwischen mit Wohnhäusern bebaut.
Im Leben des Verfassers hat es einmal eine Zeit gegeben, in der er jeden Sonntagnachmittag mit seinen Eltern den obligatorischen Spaziergang absolvieren mußte. Das war früher so üblich, da gab es keine Diskussion. Auch wenn andere Kinder unserer Straße an diesem Tag zusammen spielen durften, mir war es strikt verboten. Begründung: Die anderen wollen auch ihre Ruhe haben. Nun gut. Wie so oft im Leben hat es nicht geschadet. Im Gegenteil, heute verbinde ich schöne Erinnerungen mit jenen Sonntagen und den dann gegenüber Schultagen doch andersgearteten, meist ruhigeren Beschäftigungen.
Wir machten uns vorwiegend in den Böhmewald auf. Der entferntere Kuhbach oder der Weg an der Böhme entlang, bis nach Tetendorf, standen oft auf dem Sonntagsprogramm. Ein Haupteindruck, der aus jenen Tagen von diesen Spaziergängen haftenblieb, ist das Grün der Natur, das die Wege säumte und das heute noch zum Bild Soltaus gehört.
Zum Kaffeetrinken kehrten wir natürlich regelmäßig ein. Damals schon konnte man im Garten des früheren Gasthauses „Zum Neuen Hause“ an der Harburger Straße, kurz vor Einfrielingen, bei gutem Wetter im Freien sitzen. Meine Erinnerung an eine betonierte Fläche in der Mitte der Anlage ist noch lebendig. Meine Eltern schwärmten immer: „Hier haben wir früher ausgiebig getanzt!” Allerdings konzentrierte ich mich mehr auf eine bekannte Orangenlimonade mit rotem Punkt, die ich dort regelmäßig bekam.
Nachdem auch Tetendorf sein bekanntes Gasthaus und damit einen großen Teil seiner Ausflugsattraktivität vor einigen Jahren eingebüßt hat, gibt es im alten Stadtgebiet und seiner direkten Umgebung keine typischen Gartenlokale mehr, die unter hohen Eichen, Buchen oder Linden den sommerlichen Besucher zur erfrischenden Rast einladen.1
Das Neue Haus konnte immer über drei verschiedene Spazierwege angesteuert werden. Die Route mit dem meisten Grün führte uns durch den Böhmewald, am Freibad und an Schütten Peters Fischteichen vorbei und kurz vor Einfrielingen über die Böhme-Brücke. Dieses Bauwerk besitzt in der Erinnerung vieler Soltauer Jungen einen besonderen Stellenwert als Zieleinlauf. In kalten, schneereichen Wintern, mit richtiger Mannschaft besetzt, erreichte sie ein guter Bob gerade noch. Vorausgesetzt, man konnte vorher mit einem Affenzahn die vereiste Rodelbahn hinunterdonnern.
Ein anderer Weg führte uns oft durch die Hübeeten. Hinter dem Autohaus Mielmann an der Harburger Straße entlang, gefolgt von einem alten Kiefernbestand, passierten wir den Steiluferbereich der Böhme, genau gegenüber den erwähnten Fischteichen. Kurz dahinter konnte man sich, gerade bevor die oben beschriebene Brücke in Sicht kam, wunderbar die Schuhe in einer Matschpassage, die ein querender Wassergraben nie austrocknen ließ, verschmutzen. Zur Böhme hin verschwand der Wasserlauf durch ein Gestrüpp aus undurchdringlichen und teils stacheligen Sträuchern. In meiner Erinnerung blieb die ganze Szene als urwaldartig haften.
Bild 3 Drei Freunde fürs Spielen: Kurzbehost traf sich der Verfasser 1958 mit seinen Spielkameraden Friedhelm Lüh mann (links) und Jörg Schwerinski (rechts) in der Rosenstraße, um das Klöterige End oder den Böhmewald unsicher zu machen. Die beiden anderen Freunde der Mini-Gang, Günter Nitschke aus der Scheibenstraße und Wolfgang Burmester, Bäckerssohn aus der Rosenstraße, waren wohl gerade anderweitig unterwegs.
Die dritte Möglichkeit brachte uns von der anderen, westlichen Seite heran. Wir zogen die Carl-Peters-Straße hoch (heute Zum Ahlftener Flatt), die mir kleinem Mitbürger so unendlich lang vorkam. Mit ungezählten Schritten wanderten wir am damals noch aus Holz gebauten Gebäude des Wasserwerkes (ab 1960) und an Schütten Busch vorbei, manchmal zum noch weiter entfernt liegenden Ahlftener Flatt. In großem Bogen erreichten wir dann Einfrielingen. An diesem Weg hat sich, bis auf das Wasserwerk und ein paar neue Häuser, noch nicht viel geändert.
Mit der doppelten Schrittweite, die man heute als Erwachsener draufhat, ist man in Kleinstädten innerhalb kürzester Zeit an jedem Punkt des Ortes. Sollte tatsächlich einmal eine halbe Stunde herauskommen, na und? Man sieht dann wenigstens etwas vom Städtchen, was vor allem für Rückkehrer angenehm ist, die länger in der Fremde waren und die ihre Heimat neu erforschen wollen.
Nicht nur die Brause mit dem roten Punkt blieb im Gedächtnis haften. Als ich eines Tages selbst dran war, mit meinen eigenen Kindern spazierenzugehen, setzte das Gedächtnis doch wieder viel an Erinnerungen frei, die man verdrängt geglaubt hatte. Zu vielen Gegenden der näheren Soltauer Umgebung kamen allerlei Anekdoten zurück in die Gedankenwelt. Wo man den ersten Sauerampfer probiert hatte, wo die Wiese zu hoch bewachsen war und der Boden zu sumpfig erschien, als daß die Erforschung hätte gewagt werden können. Wo vermeintlich Gnome und Zwerge unter Büschen hockten, um jemanden zu erschrecken und wo Fische zu beobachten waren, denen man – wenn man erst einmal groß sei – mit Taucherausrüstung und Harpune zu Leibe rücken wollte.
Vergessen sind nicht die frühen Abende im Oktober, wenn es mit der Laterne losging. Heute sieht man die Kinder ja in der Stadt wandeln, die eine Hand an der Laterne, die andere an der Mutter. Uns Kindern ging es damals ähnlich, nur führte der Weg beliebterweise oft durch den um diese Zeit schon recht dunklen Böhmewald. Die Gruppe bestand meistens aus mehreren Freunden und einem Erwachsenen. Ich erinnere mich noch gut daran, daß wir einmal bezüglich dieser Begleitperson äußerst dankbar waren. Hatte es doch kurz vorher eine derart realistische Kasperlevorstellung gegeben, daß wir fürchteten, alle verfügbaren Ungeheuer der Puppenwelt im Wald wiederzutreffen! Die Disziplin war also hervorragend, von kleinen Strolchen keine Spur.
Wuchs man auf der einen Seite der Stadt auf, gehörte die andere lange Jahre zur unerreichbaren Ferne. So war es auch für uns Kinder vom Klöterigen End, der Gegend um die Mühlen-, Rosen- und Scheibenstraße. Richtig lernten wir die entfernteren Gegenden erst kennen, als wir die Fahrräder beherrschen konnten und die Eltern nicht jedesmal dabei waren. Aber auch das war ein länger andauernder Prozeß, der nicht ohne Blessuren ablief. Irgendwann waren unsere Umfallraten auf erträgliche Maße gesunken. Wir fuhren dann häufig in den Kuhbach oder zur Grundlosen Kuhle, oder in den damals so riesig erscheinenden Wald hinter der Hamburger Bahn in Richtung Oeningen. Erst, nachdem wir größer geworden waren, kamen die südlichen Gefilde hinter Tetendorf dran, wo man es durchaus bis Tiegen oder Meßhausen schaffte.
Bild 4 Bei Soltau gab es 1960 noch schöne Heidepartien, wie hier in den Weyer (Tiegener) Bergen. Anläßlich meiner Geburtstage kutschierte mein Vater uns Kinder zum Spielen immer dort hin. Südlich von Tiegen fuhren wir über die Uelzener Bahn am Poggenberg vorbei. Dann hatten wir, in Richtung Nordwesten, einen tollen Blick auf Soltau. Heute findet man zwischen Tiegen und Weiher vor allem Wald.
Nie vergessen werde ich, wie es das erste Mal mit dem Fahrrad über Land ging! Ein Freund hatte mich überredet. Verdammt weit weg schien das Ziel zu liegen. Wir fuhren nach Leitzingen! Das waren sage und schreibe sechs Kilometer! Aufregend schien es zu werden. Aber fahre mal einer den schnurgeraden Stremel über die Frielinger Chaussee durch den Wald bis Leitzingen. Das Wort Langeweile kannte ich damals zwar kaum, aber seine wahre Bedeutung ahnte ich bereits. Später war es eine Selbstverständlichkeit, aus Jux bis nach Fallingbostel zum Baden zu radeln.
Räuber und Gendarm spielten wir während der dunklen Abende im Herbst und Winter in der Stadt, denn im Wald hatten wir ohne Licht zu viel Bammel. Siehe oben. Daher bevölkerten Indianer und Cowboys den Böhmewald nur in Jahreszeiten mit langen Tagen.
Bild 5 Winter mit Festbeleuchtung ca. 1970. Rathaus und Ratskeller in der Poststraße im Schnee.
Winter! Als Kinder hörten wir von unseren Eltern schon, daß früher die weiße Jahreszeit ihrem Namen viel gerechter geworden sein muß. Doch auch in den fünfziger und sechziger Jahren gab es noch richtig kalte Winter mit Frost und Schnee zum ausgiebigen Rodeln oder Eislaufen. Manchmal brauchten wir mit unseren Schlittschuhen nicht bis zum Ahlftener Flatt oder zum Halifax zu pilgern, sondern da funktionierte das Schlittschuhlaufen sogar in der Stadt. Dann waren die alten Eisteiche zwischen Celler und Brandenburger Straße oder die Soltau und der Vorfluter an der Ecke Böhmheide – Charlottenstraße, kurz vor ihrem Zusammenfluß mit der Böhme, zugefroren.
Neben der Brücke, gegenüber der Ratsmühle, rief mein Freund Friedhelm einmal: „Guck mal, hier hält das Eis auch noch!“ Die Worte hatten seinen Mund kaum verlassen, als das dünne Zeug brach, so daß das versunkene, nasse Bein mit meinem Freund daran sofort nach Hause mußte. Aber was war das gegen den Spaß, den wir gehabt hatten!
Bild 6 Schlittschuhlaufen am Ahlftener Flatt 1962. Wie oft hat der Autor versucht, mehr als fünf Metern zu gleiten, ohne hinzufallen. Es gelang nicht. Immerhin konnte er die winterliche Stimmung der Landschaft vor der Stadt genießen.
Überhaupt: Die Weihnachtszeit!1 Bei den Spaziergängen während dieser Wochen, vorzugsweise in der Stadt, hielt ich vor jedem Schaufenster an, das nur die kleinste weihnachtliche Dekoration zeigte, und drückte mir die Nase daran platt. Man hätte ja möglicherweise eine wie rotes, blaues oder grünes Gold polierte Christbaumkugel übersehen können. Oder das Lametta, das so herrlich glitzerte. Dennoch muß ich zugeben, daß mir jede Ausrede recht war, die unzähligen Streifen Heiligabend am Tannenbaum nicht aufhängen zu müssen.
Bild 7 Die Lieblingslok des Verfassers auf der Modelleisenbahn in seinen Jugendtagen: Diesellok der Baureihe V 200, hier vertreten durch die V 200 116.
Das Tollste aber waren die Spielzeugeisenbahnen, die in manchen Schaufenstern zwischen den Auslagen hin und herfuhren. Nicht immer schienen Fachleute den Aufbau vorgenommen zu haben. Unfälle, die die kleinen Züge oft umgekippt zwischen den Waren herumliegen ließen, kamen häufiger vor. Aber dafür gab es ja Fachgeschäfte, in denen alles so funktionierte, wie man es sich sehnlichst wünschte! Das war der Höhepunkt der vorweihnachtlichen Winterspaziergänge!
Im Leben eines jeden Jungen kommt wohl der Moment, an dem er zu Weihnachten mit einer elektrischen Modelleisenbahn beglückt wird, denn Väter wollen ja auch spielen. Ob der Junge das will oder nicht. Mir erging es da nicht anders. Allerdings war ich bei uns zu Hause der Spielende. Mein Vater war für den Aufbau und die Technik zuständig. Wie oben beschrieben, übten die kleinen Lokomotiven und Waggons eine ungeheure Faszination auf mich aus. Heute weiß ich, daß wiederum Spaziergänge das Auslösen dieser Modellbahnliebe unterstützt haben. Damals fand der planmäßige Betrieb der Eisenbahn noch mit Dampfloks statt, die wir auch Sonntags bei den erwähnten Wanderungen nach Tetendorf und in den Kuhbach sahen und deren mir kleinem Buben so gewaltig vorkommenden, stampfenden Erscheinungen sich unauslöschbar im Kopf festsetzten. Diese Fahrzeuge nun selbst auf eigenen Gleisen zu führen und die winzigen Gestänge der Lokomotivantriebe aus der Nähe zu beobachten war die Steigerung dessen, was ich schon in den Auslagen der Weihnachtsschaufenster1 gesehen und herbeigesehnt hatte! Hier muß nun wieder das Spazierthema erwähnt werden. Da die Modellbahn üblicherweise in der Zeit nach Weihnachten aufgebaut war, konnten die weiterhin stattfindenden Spaziergänge gar nicht kurz genug sein. Wieder zu Hause, wurde sofort der Stecker des Trafos reingesteckt, um die heimischen Personenund Güterzüge fahren zu lassen. Selbst tiefer, zum Rodeln einladender Schnee verlor seine Attraktivität gegenüber dieser Faszination des Kleinen.
Bild 8 Drei Freunde der Nacht und ein bleibendes Hobby: So fing es 1967 mit dem Astronomieinteresse an. Damals war der Soltauer Nachthimmel deutlich dunkler. Heute regt zuviel Streulicht der nächtlichen Stadtlichter die Atmosphäre zum Leuchten an. Links beobachtet Günter Nitschke. Klaus Barginda, rechts, erläutert dem Verfasser mittels Himmelsatlas sein nächstes Beobachtungsobjekt. Mein Fernrohr, ebenfalls rechts, stammte aus Brillen-Hawas Schaufenster. Siehe Bild 136.
Bild 9 Nach dem Winter war vor dem Winter. Dazwischen hieß es, die Badehose anzuziehen. Das Freibad oder das Ahlftener Flatt luden ein. Abenteuerlich spielen ließ es sich am besten in freier Natur. Da konnte die Badehose schon mal wegbleiben (siehe Bild 137). Die schüttere Kiefer war eine allen Flattbesuchern bekannte Landmarke. Die ausgedehnte Wasserfläche schrumpfte durch die langsame Verlandung bis heute erheblich. In den 1960er Jahren hatte man als Kind noch ein seeartiges Gewässer vor sich.
Bild 10 Hier erkennt man ebenfalls die frühere Größe der Wasserfläche des Ahlftener Flatts. Schöne Fotomotive findet man dort heute noch.
Verbunden mit dem Ende des Winters war die Einstellung des häuslichen
Eisenbahnbetriebes. Die Sonne schien wieder länger, es wurde wärmer, erstes Grün zeigte seine jungen Triebe und, es war kaum anders zu erwarten, die Spaziergänge verlängerten sich entsprechend. Aber ich hatte ja die Aussicht auf das besagte Erfrischungsgetränk. So wiederholten sich damals die Jahreszyklen der Heimaterkundung. Irgendwann, als meine Freunde und ich größer geworden waren, verlagerten sich die sonntäglichen Beschäftigungen dann in den Bereich der gemeinsamen Unternehmungen ohne elterliche Beteiligung. Die Badeanstalt, Sportveranstaltungen, sich ständig ändernde Hobbys, genauso bleibende, wie die Astronomie, und später natürlich das andere Geschlecht ersetzten einen großen Teil der gemeinsamen Freizeit mit Mutter und Vater, was sicher für jeden jungen Menschen normal war und ist. Dennoch, wie eingangs erwähnt, möchte ich die ruhigen und heimaterkundenden Sonntage mit meinen Eltern nicht missen und werde sie deshalb nie vergessen.
1 Siehe Bild 135.
1 Winterlicher Stadtschmuck zur Freude der Kinder siehe Bild 134.
1 Siehe Bild 138.
Die Soltau – das Doppelte Lottchen
Ein Gewässer und sein Namensvetter
Wer sich die Mühe macht, unter dem Begriff „Soltau“ nach Fundstellen zu fahnden, erhält Suchergebnisse der vielfältigsten Art. Als wohl prominentester Vertreter trägt das Herz der Heide diesen Namen seit über eintausend Jahren. Das gesamtdeutsche Telefonbuch enthält etwa 1000 Eintragungen von Teilnehmern, die den Namen Soltau tragen und in ihm als Firma oder als Privatperson vertreten sind. Weltweit stellt der Name ebenfalls keine Seltenheit dar. Gerade im englischen Sprachraum findet man ihn, was häufig auf Vorfahren des Soltauer Namensursprunges zurückzuführen ist. Selbst beim American Football war der Name vertreten. Ein Gordon Soltau vom Team der San Francisco 49er führte in den Jahren 1952 und 1953 die nordamerikanische Liga als bester Spieler an.
Weniger bekannt dürfte jedoch sein – auch bei den Einwohnern Soltaus –, daß ihr gleichnamiges Flüßchen einen Vetter besitzt, der ebenfalls diesen Namen trägt. Zwischen Elm und Harz bahnt sich durch die Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt seit Urzeiten ebenso eine Soltau ihren Weg durch die Landschaft, ähnlich, wie die Soltauer Soltau seit der zweiten Eiszeit ihren Weg zur Böhme findet. Die ostniedersächsische Soltau entläßt ihr Wasser unterhalb von Beierstedt im südlichen Teil des Landkreises Helmstedt in den Großen Graben, der weiter ostwärts bei Oschersleben in SachsenAnhalt in die aus dem Harz kommende Bode mündet und hier die Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bildet. Knapp 100 Meter vor der Einmündung in den Großen Graben wird die Soltau noch durch den vom westlich gelegenen Winnigstedt heranfließenden Feldgraben verstärkt. Wie den Verlauf der Heide-Soltau, kann man in der offiziellen topographischen Karte des Landesverwaltungsamtes Hannover den der Elm-Soltau genauso verfolgen. Für sie ergibt sich ebenso eine Länge von etwa 7 km. Auf halbem Weg zwischen Barnstorf (Uehrde) und Watenstedt wechselt das Gewässer vom Landkreis Wolfenbüttel in den Helmstedter Kreis.
Bild 11 Lage der Soltau zwischen Winningstedt und Jerxheim
Beide Flüßchen bilden sich – nichts ungewöhnliches – aus Wasser, das höhenabhängig ab- und zusammenfließt. Ihre Flußläufe lassen sich bis zu ihren Entstehungsgebieten leicht zurückverfolgen (von „Quellen“ im eigentlichen Sinn kann nicht gesprochen werden), wobei die Einzugsflächen klar hervortreten, sei es durch speisende Nebenbäche oder Gräben oder durch die trennenden Wasserscheiden, die in den Karten an ihren Höhenprofilen zu erkennen sind. So entwässert unsere Soltau die Gebiete westlich von Ellingen sowie Falshorn, Wiedingen und die der Stadt Soltau nordwestlich nähergelegenen Areale. Ebenso gehören die Flächen nordöstlich der Bundesstraße 71 zwischen Wiedingen und dem Ahlftener Flatt zum Einzugsgebiet. Zwischen Hof Pröhl und Menkenhof kreuzt der zugehörige Graben die Straße und speist den westlich daneben auf seinem Weg liegenden Fischteich.
Bild 12 Die Teufelsbrücke am Soltauer Kuhbach zwischen den verlandenden Sieben-Männer-Teichen am äußersten westlichen Ende der Seilerstraße und der Verbindungsstraße zwischen Wiedinger Weg und Schäfersort gelegen.
Auf ihren letzten 1400 Metern vor der Vereinigung mit der Böhme erhält die Soltau kurz nach Durchfließen von Meyers Föhr Verstärkung durch die Alm-Aue an deren Einmündung hinter den Stadtwerken. Erhielt die Heide-Soltau, bis zum Aue-Zufluß meist Kuhbach genannt, vor langer Zeit ihren Namen durch das für die hier herrschende Geologie typische Salz aus damaligen oberflächennahen Vorkommen, führt die Elm-Soltau noch heute salzhaltiges, an der Oberfläche austretendes Wasser ab, nämlich aus den Barnstorfer Salzwiesen südlich von Schöppenstedt im südöstlichen Teil des Landkreises Wolfenbüttel. Deren Salz gab auch dort dem Fluß seinen Namen. Den Hauptteil ihres Wassers erhält die Soltau heute, ebenfalls bei Barnstorf, aus dem aus nordöstlicher Richtung von Warle heranfließenden Ostbach und von Nordwesten aus dem Schmalen Bach. Unter Einbeziehung der weiteren zufließenden Bäche, wie Westerbach und dem bereits erwähnten Feldgraben, ist die entwässerte Fläche etwa eineinhalbmal so groß, wie die bei Soltau (inklusive des Einzugsgebietes der Alm-Aue).
DIE TEUFELSBRÜCKE
Schildertext am Kuhbach (Originalwortlaut)
lm Kirchspiel Soltau waren die Leute dem Dransfeldschen Korn, kalt aus dem Blaurand (-glas) getrunken, sehr zugetan.
Ook Basselmann keum erst bi Nacht nah Huse, as de Mand em bereits heimlüchte, dat wür Basselmann sien Sünn. Een Gast von de Bult möß up alle veer Beene över den Leetzener Karkensteg krabbeln un stöt mit den Dübel tohopen. He güng taurüch nah de Bult. De Dübel wör keen anner as de Husschlachter, de in Leeten bi den Schlachteköst de Schluckbuddel nicht schont harr. An‘n Morgen drepen se sick wedder up de langen Brüch in Kaubeeke.
Hochdeutsch:
Auch Bostelrnann kam erst bei Nacht nach Hause, als ihm der Mond bereits heimleuchtete. Dies war Bostelrnanns Sonne. Als Gast von der Bult (alte Soltauer Gaststätte) musste er auf allen Vieren über den Leitzinger Kirchensteg krabbeln und stieß mit dem Teufel zusammen. Er flüchtete schnell zurück zur Bult. Aber der Teufel war kein anderer als der Hausschlachter, der in Leitzingen beim Schlachtefest die Schluckfasche nicht verschont hatte. Am nächsten Morgen trafen sie sich wieder auf der langen Brücke im Kuhbachforst.
Die Barnstorfer Salzwiesen liegen nordöstlich des erstmals 966 urkundlich erwähnten Ortes und sind heute als Naturschutzgebiet „Salzwiese Barnstorf“ geschützt. Es handelt sich um eine natürliche Binnensalzstelle, die in Niedersachsen zu den seltensten Biotoptypen gehört. Sie befindet sich im tiefgelegenen Bereich einer breiten Talmulde, in der salzhaltiges Grundwasser an die Oberfläche aufsteigt und zeitweise in offenen Lachen die Bodenoberfläche bedeckt. Durch einen aus Osten heranfließenden Graben ist das Gebiet in zwei gleich große Bereiche geteilt, in deren Mittelpunkten jeweils stark salzhaltige, vegetationslose Schlammstellen liegen. Daran angrenzend finden sich, abhängig von der Salzkonzentration, typische Bestände von Queller-Fluren, Salzschwaden-Rasen und Salzastern. In den Randbereichen schließen sich Flutrasen und Weidelgrasweiden an. Die besondere Bedeutung dieses Naturschutzgebietes liegt in der sehr guten Ausbildung von salztolerierenden Pflanzengesellschaften. Die Salzquelle zu Barnstorf samt angeschlossener Salzsiederei wurde 1438 von Herzog Heinrich dem Älteren an einen gewissen Gerecke Pawel zu Braunschweig verkauft und 1743 aufgrund zu geringen Ertrages stillgelegt. Ausgerechnet im Bereich der Salzwiesen betrieb die gut zwei Kilometer entfernte Watenstedter Zuckerfabrik Ende des neunzehnten Jahrhunderts einen Brunnen zur Wasserversorgung. Im etwa sechs Kilometer entfernten Jerxheim finden sich ebenfalls Salzwiesen, die, wie die Barnstorfer, der unmittelbaren und dauernden Beobachtung durch Hochschulen unterliegen, wie die der Technischen Universität Braunschweig mit ihrer Arbeitsgruppe für Vegetationsökologie und experimentelle Pflanzensoziologie des Institutes für Pflanzenbiologie (… Wissenschaft erfordert eben präzise Bezeichnungen und Namensgebungen).
Zum Salz der Heide-Soltau berichtet noch 1926 der „Führer durch Stadt Soltau und ihre nähere Umgebung“, herausgegeben vom Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs, daß das Salz bei „bestimmten Luftverhältnissen noch heute an einzelnen Stellen an der Erde glitzert.“ Wer jetzt das Soltauer Salz schmecken will, muß nur die Soltau-Therme oder das Soltauer Salzmuseum besuchen, um auf den Geschmack zu kommen. Allerdings stammt die Sole dort aus 200 Metern Tiefe. Gemäß der Klassifizierung der Gewässergüte des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie aus dem Jahr 2000 wird die Soltau in die Güteklasse II eingestuft. Sie gilt damit als mäßig belastet. Die Kennzeichen dieser Güteklasse sind eine mäßige Verunreinigung, gute Sauerstoffversorgung, sehr große Artenvielfalt und Individuendichte von Algen, Schnecken, Kleinkrebsen sowie Insektenlarven, ein artenreicher Fischbestand und Wasserpflanzenbestände, die größere Flächen bedecken können. Die Güteerhebung weist allerdings eine Versauerung des Bachbereiches bei Wiedingen bis hin zum Kuhbachwald aus, was ebenso für den zeitweise trockenfallenden Oberlauf der Alm-Aue bei Barmbruch gilt.
Bild 13 In einer eher flachen und kargen, landwirtschaftlich geprägten Gegend zwischen Elm und Harz nimmt der Große Graben die dortige Soltau auf.
Die Elm-Soltau kommt bei den Ökologen nicht ganz so gut davon. Sie ordnen sie mit den erwähnten, ebenfalls zeitweise trockenfallenden Nebenbächen der Güteklasse II-III zu, welche die kritisch belasteten Gewässer beschreibt. Es handelt sich damit um solche, deren Belastung mit organischen, sauerstoffverzehrenden Stoffen kritische Zustände bewirken kann, in denen Fischsterben infolge Sauerstoffmangels möglich ist und in denen ein Rückgang der Artenzahl bei Makroorganismen auftreten kann, sowie gewisse Arten dieser Kleinlebewesen zur Massenvermehrung neigen. Fadenförmige Algen bilden häufig flächendeckende Bestände. Im mittleren Bereich zwischen Barnstorf und Watenstedt gehört die Soltau sogar zur Klasse III, stark verschmutzt. Hier kann es zu wiederholtem Fischsterben kommen, wobei das Wasser hauptsächlich durch Abwasserbakterien und gegen Sauerstoffmangel unempfindliche Organismen, wie Egel und Wasserasseln bevölkert wird. Den Unterlauf des Flusses kennzeichnen zusätzlich erhöhte Chlorid-Gehalte, was unter anderem auf den Eintrag aus den salzhaltigen Grundwässern dieser Gegend zurückzuführen ist. Für Norddeutschland sind diese Salzvorkommen ja kein Einzelfall. Auch im benachbarten Schöningen existierte bis 1970 eine Saline, die in ihren 60 Betriebsjahren die Produktion von anfangs 10.000 t jährlich auf über 100.000 t Salz steigerte und dann dennoch wegen Unrentabilität stillgelegt wurde.
Wer das Gebiet um das Soltauer Heidegewässer kennt und mit diesem Wissen die südlichen Ausläufer des Elm-Höhenzuges besucht, wird eine gänzlich andere Landschaft vorfinden, ja, vielleicht enttäuscht sein. Der Verfasser besuchte diese Gegend im Februar. Zwar herrschte strahlender Sonnenschein, aber im staubigen Dunst des leichten Ostwindes, der über die brachliegenden Felder und um die dünenartigen Hügel zog, hinterblieb ein Eindruck von Kargheit. Nur im Norden der Höhenrücken des Elm und am südlichen Horizont der Harz ließen Bekanntes erahnen. Allein im Frühjahr, bis hin zur sommerlichen Ernte, wird es hier grüner und abwechslungsreicher. Danach überwiegen wieder die Braun- und Grautöne des nackten Bodens. Kaum Bäume beleben die Landschaft, vereinzelt begleiten Buschreihen die Ackerflächen. Die Landwirtschaft hat hier alles im Griff. So wurden die Bäche zu schnurgeraden Entwässerungshilfen, die keine Naturnähe mehr zeigen und nur noch über ihre Namensgebungen erahnen lassen, daß sie eine Geschichte haben. Zwischen den weiten Feldern und Hügeln um Barnstorf treten die Salzwiesen kaum hervor. Würden sie normales Pflanzenwachstum erlauben, wären sie sicher längst in die menschliche Nutzung einbezogen. Deshalb ist es erfreulich, daß die Natur wenigstens nicht bei allem die Verliererin ist. Auf ihrem gesamten Verlauf zwängten die Wasserbauer die Elm-Soltau und ihre Nebenbäche in begradigende Betten, die für einen auf Schnelligkeit optimierten Ablauf des Wassers ausgelegt sind und der, wie oben beschrieben, keine Bildung einer ausgeglichenen Fauna und Flora ermöglicht. Betten? Welch irreführender Begriff! In erster Linie dienen Betten der Ruhe. Bei den hier beschriebenen Ablaufkanälen handelt es sich jedoch um Wasserrennbahnen. Selbst der zur Zeit des Besuches vorhandene Wasserstand von höchstens 15 Zentimetern führte zu einem schnellen Abfließen des Wassers in Richtung des Großen Grabens.
Bild 14 Meyers Föhr: Der Verfasser hat sich schon 1970 den Spaß gemacht, mit Karacho die Furt zu durchqueren. Leider hatte der Boden des alten VW-Busses ein Loch …
