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Der Inhalt dieses Buches wird für manchen Leser etwas Neues, etwas Unglaubliches oder aber auch eine Hoffnung sein ...
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Seitenzahl: 226
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Besonderer Dank gebührt
folgenden Personen:
Martina Stoifl
Gudrun Zimmermann
Burkhard Ohligs
Hubert Scheer, zum Zeitpunkt als er seine Gewissheiten zu Papier brachte (1980...)
Wichtige Anmerkung
Vorwort
Vorgeschichte
Kapitel 1 -
Spuren der Erinnerung
Kapitel 2 -
Der erste Eintritt in ein bestehendes Universum
Kapitel 3 -
Die Aufspaltung
Kapitel 4 -
Der Beginn des Gedächtnisses, der Rucksack des Lebens
Kapitel 5 -
Gefangenschaft und Versklavung
Kapitel 6 –
Religion
Kapitel 7 -
Meine Geschichte
Kapitel 8 -
Finsternis/Teil 1 „Zweitkörperprojekt“
Kapitel 8 -
Finsternis/Teil 2 „Zwischenlebenprojekt“
Kapitel 9 -
Das Treffen mit Nr. 1
Kapitel 10 –
Zukunft
Kapitel 11 -
Befreiungsmethoden
Nachwort
Es sollte festgehalten werden, dass der Inhalt dieses Buches eine biographische Niederschrift meiner Selbst ist, die auf meinem persönlichen Leben beruht!
Ich stelle nicht den Anspruch, dass es auch Dich betreffen muss. Es ist meine persönliche Gewissheit (Wahrheit) und kann mit Dir nichts zu tun haben.
Der Autor
Anmerkung:
Alle in diesem Buch gezeigten Darstellungen wurden um 1988 vor skizziert, während das erste Manuskript verfasst wurde. Sie wurden dann zur ersten Veröffentlichung 2013 fertiggestellt.
In der darwinschen Evolutionstheorie wird beschrieben, dass das Leben mehr oder weniger durch Evolution zufällig entstanden sei. Diese Theorie klang so einleuchtend, dass man sofort mit der Suche nach der materiellen Ursuppe begann.
Was benötigt Leben, um existieren zu können?
Das Ergebnis war dann Folgendes: Es bedurfte zur Schaffung des Lebens die unbelebten Grundbausteine Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel und Stickstoff in einer warmen Umgebung. Mit Blitz und Donner und etwas Glück schafften dann diese Grundstoffe die richtige Kombination in der Ursuppe. Bewusstsein, Leben war geboren.
So schlicht ließ sich das Wunder erklären. Oder waren es die Gesteinsbrocken von außerhalb unseres Sonnensystems? Aber woher hatten die denn die Urzellen?
Mittlerweile entwickelt sich in der Wissenschaft ein tieferes Verstehen:
Es gehört nicht zu den Eigenschaften der Materie, Informationen zu generieren, also ein Know-how, eine codierte Information entstehen zu lassen und diese mit Bewusstsein weiter zu entwickeln. Das ist so unmöglich wie das Perpetuum mobile.
Das heißt, Informationen und Bewusstsein können nicht das Ergebnis einer zufälligen Kombination von verschiedenen Materieteilchen sein oder durch Selbstorganisation aufgrund von Eigenschaften entstehen. Diese Kombination als Größe kann keine nicht-materielle Größe produzieren. Information ist eine geistige, immaterielle Größe, die einen intelligenten Verursacher haben muss, der selbst nicht Teil des physikalischen Universums sein kann.
Aber wer oder was ist nun der Verursacher? Wer oder was ist fähig, Materie mit Energie richtig zu kombinieren und dafür auch noch den benötigten Raum zu erschaffen, damit es darin Platz hat und nach „Bauvorschrift“ sich entwickeln kann?
Nun, wir haben in unserem Sprachgebrauch ein interessantes Wort für „wer“ oder „was“: LEBEN!
Wir beobachten, wie das Leben Materie zu etwas Messbarem formt und belebt. Messbar ist die benötigte Materie, die Energie und der Raum, den diese Form einnimmt. Und solange diese Form fortbesteht, ist sogar Zeit messbar. Allerdings gelang es uns noch nicht, das Leben als Verursacher selbst zu messen. Wir können nur seine Wirkung, seine Merkmale, seine Schöpfungen erfassen und beobachten, was das Leben beliebt zu tun.
Verlässt das Leben jene Form, so zerfällt sie in ihre Bestandteile, und Leblosigkeit ist beobachtbar. Es scheint so, als stände das Leben in einer Wechselwirkung mit den physikalischen Eigenschaften des Universums. In der Physik haben wir ebenfalls ein interessantes Wort: STATIK.
Damit wird die Qualität eines Gegenstandes beschrieben, der in sich selbst ruhend und unverändert stabil in seinen Eigenschaften zu bestehen vermag, während sich seine Umgebung in ständiger Bewegung und Veränderung befindet.
Würde man den Begriff Statik in seiner grundlegenden Bedeutung anwenden und genau das suchen, was dieser Bedeutung entspricht, wäre das LEBEN als ein Potential der beste Kandidat.
Eine Größe, welche wir LEBEN nennen könnten. Eine allgegenwärtige, ursächliche Größe, die mit Qualitäten ausgestattet ist, Wirkungen auf das Universum auszuüben. Die in der Lage ist, Materie, Energie, Raum und Zeit zu organisieren.
Aber so weit will die Wissenschaft in ihrem Verstehen noch nicht gehen, noch nicht …
Burkhard Ohligs
Was geschah als „ich“ 12 Jahre alt war?
Wie konnte ich mich wieder mit einem Teil von mir fusionieren?
Wie kam ich zu all dem Wissen?
Ursprünglich dachte ich es wäre nicht sehr wichtig darüber zu schreiben, doch heute denke ich anders.
Als Hubert Scheer lernte ich Konditor in Graz, mit ca. 15 Jahren musste ich mich einer Operation im LKH Graz unterziehen, da es kleinere Komplikationen gab, musste ich länger stationär bleiben als vorgesehen.
Wenn man das Kapitel Aufspaltung gelesen hat, wird man dies hier besser verstehen was vor sich ging.
Wie viele andere auch, die auch als Ersteintritt dieses Universum hatten, hatte auch ich mich aufgespalten.
Mein zweiter kleinerer Teil machte seine eigenen Erfahrungen in diesem, wie auch in einem anderen Universum.
Das Spital war damals total überfüllt und ich wurde auf den Gang mit vielen anderen verfrachtet. Eines späten Nachmittags, ich war an das Bett „gebunden“ und eingeschlafen, wurde ich auf eine eigenartige Art und Weise plötzlich wach, es war irgendwie eine ungewöhnliche Stimmung in mir zu verspüren. Es war anders als sonst. Ich fühlte (wusste) heute würde was besonderes mit mir vor sich gehen. Mit MIR vor sich gehen. Kurz darauf vernahm ich wie eine Lifttür aufging und ein hektisches Treiben zu hören war. Der Gang in dem ich abgestellt war hatte auf der Seite wo sich meine Beine befanden einen Quergang in Sichtweite. Ca. 10 Meter trennten mich davon. Schnell und plötzlich wie ein Windhauch querte ein Krankenbett mit mehreren Rotkreuzhelfern rot bekleidet, vermischt mit weiß angezogenen Schwestern mein Blickfeld. Jemand lag im Bett, ich konnte nicht sehen wer oder was in diesem Bett lag, aber ich fühlte, dass es etwas mit mir zu tun hatte. Mir wurde plötzlich total kalt und ich begann zu zittern, im nächsten Moment liefen mir Schweißtropfen über das Gesicht. Kurz darauf hinterher querten auch zwei in weißen Mäntel gekleidete Männer den Quergang. Hastig. Alles dauerte nur Sekunden, dann war es muxmäuschenstill. Im Flur wo ich lag wurde das Licht zurückgestellt für die Nachtruhe. Nach einer gewissen Zeit war ich wieder eingeschlafen. Doch diese Nacht sollte der Beginn einer Erfahrung werden, die mich nie mehr ganz los lassen würde.
War es ein Traum oder Wirklichkeit. Es war Wirklichkeit! Ich sah mich plötzlich in einem anderem Zimmer von der Decke blicken, es war eindeutig ein Krankenzimmer wie ich es nie zuvor gesehen hatte. Es waren so viele Apparaturen und Schläuche und sogar eine Art Blasbalg vorhanden, Blutbeutel und andere Plastiksäcke hingen links und rechts am Bett. Im Bett lag ein Junge, ich kannte ihn, er war mir total vertraut. Kurz darauf wurde es wieder finster um mich. Es dauerte aber nicht lange und das ganze Szenario fand abermals statt. Ich war wirklich IM JETZT in diesem Zimmer vorhanden, plötzlich öffnete sich die Tür und eine Krankenschwester mit weißen großen Kopfaufsatz betrat das Zimmer. Sie kam ans Bett und berührte die Wangen des Jungen, machte ein Kreuz auf seine Stirn, faltete die Hände und begann in Gedanken ein Gebet zu sprechen, ich konnte genau „hören“ was sie in Gedanken für ein Gebet sprach und besonders was sie fühlte. Sie hatte Mitgefühl. Doch der Zustand in dem ich mich befand war wunderbar!!! Es war alles so NICHT schmerzhaft und eine Atmosphäre von Frieden und Glücklichsein war vorhanden. Der Versuch ihr mitzuteilen, dass es mir gut gehe hatte keinerlei Einwirkung bei ihr. Nach einer gewissen Zeit (obwohl ich keine Zeit verspürte) verlies sie den Raum, nachdem sie alle Apparaturen geprüft hatte. Langsam begann das Licht in diesem Raum zu verschwinden bis es total dunkel für mich war. Ich erwachte im Flur wieder. Eine Visite kam vorbei und wechselte meinen Urinbeutel. Da meine Operation mit meinem Körper (Hubert Scheer) erst einige Stunden hinter mir lag war ich noch ein wenig benommen und verspürte brennen. Ich sehnte mich nach dem anderen Raum um diesen Zustand wieder erleben zu dürfen, unabhängig von allem zu sein, bzw. das Gefühl zu haben außerhalb vom ganzen Uhrwerk des Lebens zu stehen. Und tatsächlich nachdem ich wieder im Flur eingeschlafen war sah ich abermals den Raum und alles war sehr direkt. Ich hatte das Gefühl ALLES sein zu können. In diesem Moment begann alles in diesem Raum, die Wände, das Krankenhausgebäude die Stadt Graz und alles herum sich aufzulösen. Alles verschwand in immer mehr weisswerdendem Licht! Da erkannte ich, dass das sichtbare Universum was mich umgab nicht die Wahrheit ist! Es ist ein Trugbild und ein Gefängnis! Dann kamen Bilder meiner Vergangenheit hoch (fühlbar waren sie wirklicher als das gegenständliche Universum), zuerst die meinen und dann von dem Jungen, ich konnte genau unterscheiden welche Vergangenheit betroffen war. Und es fügte sich zusammen so als ob man einen Reißverschluss zusammenziehen würde. Die Vergangenheit reichte zurück bis zu dem Moment wo ich als Ganzes in dieses Universum eingetreten war. Hier wurde mir klar, dass der Junge der in dieser Intensivstation lag ein Teil meines ICHS war. Es war ein Zustand oberhalb von Emotionen, es war ein Gefühl von NUR POTENTIAL!!
Meine, unsere Vergangenheit lag brach vor mir und es beantwortete auch viele Fragen in diesem Leben als Hubert Scheer. Warum ich so handelte wie ich handelte, warum ich so fühle wie ich fühlte etc.. Zum Beispiel hat man mich immer wieder verblüfft gefragt, warum ich so ein Talent hätte zu malen bzw. zu zeichnen. Im 17. Jahrhundert war ich Vorgrundierer eines Meisters. Meine Aufgabe bestand darin die Basisarbeit des Bildes zu machen, dann kam der Meister und vollendete das Bild. Ich konnte das ganze Leben von damals durchleben, wenn ich es gewollt hätte. Es war ALLES vorhanden.
Ich sah auch was mit dem Jungen geschehen war, er fiel 10 Meter von einem Kirschbaum nachdem er die Nachbars Kirschen ungefragt verspeist hatte. Ich sah alles, was ihm in dieser Zeit zugestoßen war. Wie er seinen Körper verlassen hatte; und das ganze Szenario mit der Rettung und... Ich konnte die Bilder vor und nach hinten ablaufen lassen. Ich konnte in sie eintauchen und (Wiederleben) was vor sich ging. Aber das war nicht alles, auch die Zukunft tat sich vor mir auf, ich erkannte, dass dieses Universum einen Schöpfer hatte der dieses Universum vorausbestimmt hat und sicherstellte das dies auch so bis zu seinem Kollaps ablaufen wird. Ganz klar waren die Momente zu erkennen. Wie wir uns mehr und mehr in das Mühlrad des Lebens verfangen hatten.
Plötzlich vernahm ich ein Weinen, alles nahm wieder die Form an wie vor dem Beginn der Auflösung ins weißwerdende Licht. Ein bitterliches Weinen und Jammern. Neben dem Jungen saß eine Frau und lag mit ihrem Kopf auf der Brust und sie weinte bitterlich „Mei Bua, mei Bua, mei Bua“.
Dann erwachte ich im Flur wieder als der Konditorlehrling, es gab Frühstück. Die direkte Verbindung war total unterbrochen aber die Erinnerung der Vergangenheit und der Zukunft war voll vorhanden.
Der zweite Teil von mir, der den Körper des Jungen hatte, lag laut Ärzte in einem Koma.
Als Konditorjunge verging fühlbare Zeit, doch für den Jungen auf der Intensivstation nicht.
Wie ging das nun weiter?
Also ab da war es mir ein Leichtes, auch wenn ich wach war mein anderes ICH zu spüren, seine Gedanken abzurufen und seine Erlebnisse, die er wieder zu erleben hatte bzw. mitzuerleben.
Seine Mutter kam in dieser Zeit oft auf Besuch und weinte bitterlich.
Ich denke es vergingen ca. 14 Tage in meiner gefühlten Zeit, bis ich bemerkte, dass eine Änderung bei meinem zweiten ICH vor sich ging. Mein zweites ICH bekam einen kurzen Moment Mitleid mit der Mutter und plötzlich war es schwarz und der Kopf schmerzte und der Körper des Jungen öffnete die Augen.
Man stellte jedoch fest, dass einige Funktionsstörungen körperlich bestehen bleiben würden.
Er starb nach einigen Jahren an einem Gehirnschlag.
Da ich mich in Abständen immer wieder mit ihm verbunden hatte, meist wenn wir beide im Schlaf waren, waren wir sehr eng EINS! Als sein Körper starb wurden wir EINS!
Damals, als ich in diesem Krankenhaus lag, der Junge nach einer gewissen Zeit bereits die Heimreise antreten konnte, ich mich aber nochmals einer Operation unterwerfen musste, versuchte ich den Oberarzt, Schwestern und später als ich zu Hause war auch dem Pfarrer darüber zu berichten. Der Arzt hörte nicht richtig zu und meinte nur kurz „Mein lieber Junge, das Gehirn kann einem viele Streiche spielen“.
Eine Schwester vom Jesuitenorden, glaube ich, hörte mir zwar zu was ich zu sagen hatte, aber ich konnte in ihren Augen die Ungläubigkeit sehen. Unser Gemeindepfarrer, er faltete die Hände hob sie gegen den Himmel und meinte „Gottes Wege sind unergründlich“. Und ich dachte mir „Was seid ihr doch nur für ignorierende Idioten.
Ab diesem Zeitpunkt hörte ich auf, die Sache jemandem zu erzählen.
Viele Jahre später begann ich es einfach handschriftlich für mich nieder zu schreiben und es tat mir gut. Interessant für mich in diesem Zusammenhang war, dass ich, während ich begann diese Situation im Spital wieder zu erleben, ich alles andere, auch ausführlich wieder erleben konnte. Viele Details kamen während des Schreibens in Erinnerung. Die Hauptvorkommnisse habe ich dann hier in diesem Buch veröffentlicht.
Heute im Jahr 2018 wird diesem Thema zum Großteil nicht mehr so ablehnend gegenüber getreten.
Meine Erkenntnisse und Abläufe, die ich während dieser Zeit erlebt hatte, habe ich zum Teil versucht hier für Außenstehende lesbar darzubieten.
Danke fürs Zuhören.
Vor etwa 30 Jahren begann ich aufzuschreiben was mich bewegt. Es waren nicht so sehr Fragen die mir besonders nahe lagen, sondern es waren eher die Dinge die ich für mich als gewiss feststellte. Ich konnte zu jener Zeit nicht wirklich offen darüber sprechen ohne meist unverstanden zu bleiben oder belächelt zu werden. Also schrieb ich zunächst alles in einem Skript nieder. Dieses Skript mit den frühesten Aufzeichnungen liegt nun als Grundlage neben mir.
Der Grund dafür das ich heute meine Gedanken erneut niederschreibe und ergänze liegt in den Schicksalsschlägen die ich in den vergangenen Jahren erlitt. Ich will dies einfach tun, auch wenn mein Umfeld nicht sehr aufgeschlossen ist gegenüber dem was ich zu erzählen habe. Einen Blick über die anerzogenen Horizonte zu werfen mag für den einen oder anderen schwierig sein.
In den 1990er Jahren - eigentlich begann es schon zehn Jahre zuvor zu keimen - hatte ich eine Hoffnung. Eine Hoffnung der Freiheit für dieses Universum, eine Hoffnung für jedes Wesen auf dieser Erde. Keine Krankheiten und keine großen Erkenntnisse gingen dieser Hoffnung voran. Es war einfach eine Hoffnung die mich sehr aufwühlte und sehr beschäftigte.
Was für eine Zeit haben wir heute?
Es ist die Zeit der „Informationen“ in Hülle und Fülle und es ist die Zeit der skrupellosen und hemmungslosen Manipulierungen. Es ist die Zeit der alten Religionskriege wie Jahrhunderte zuvor, es ist die Zeit der Rassenvermischungen. Überall scheinen sich Grenzen aufzulösen. Massenmedien bringen Ideen, neueste Nachrichten, Geheimwissen und fanatische Propaganda an den Mann.
Geld und sein Missbrauch zerstören langsam den ehrlichen Austausch, fördern den Bankrott vieler menschlicher Gesellschaften, nicht nur den des Individuums. Ganze Wirtschaftsregionen
liegen heute schon brach. Nationen bewegen sich auf den finanziellen Bankrott zu oder begeben sich in eine Abhängigkeit gegenüber einer Elite die den Finanzmarkt beherrscht. Die Gier nach Macht um jeden Preis, die Sicherung von Privilegien und materiellen Reichtums durch Monopolisierung sind an der Tagesordnung.
Die Rechtsprechung ist zum Recht des finanziell besser Gestellten verkommen. Schwerverbrecher erhalten aus sozialem Mitgefühl milde Strafen. Korruption versteckt sich hinter rechtlichen Legitimationen.
Der ganze Planet scheint von einem „Unwesen“ erfasst worden zu sein und dieses verfolgt nur einen Zweck: Die Versklavung der geistigen Freiheit des freien, individuellen und kulturellen Blühens der Menschheit!
Beschäftigt man sich mit diesen Themen zu intensiv dann hat die Fülle an verwirrenden Informationen oft nur einen Effekt: Schlafen, Ungläubigkeit und vielleicht auch Ablehnung, weil man sich das einfach nicht vorstellen kann oder will.
Man fragt sich, was kann denn ich als Einzelner schon dagegen halten und wie kann ich meine Sicht der Dinge kundtun? Oder gar eine Änderung herbeiführen? Änderungen, die, wie ich es sehe für die Allgemeinheit förderlicher wären. Und wie bekomme ich das in die Köpfe der Leute hinein? Wie bekämpfe ich die bestehende und weit verbreitete gewollte „Übereinstimmung“ der gegenseitigen Vernichtung?
Es scheint: Wer die effektivsten Informationsplattformen für sich in Anspruch nehmen kann und damit die Mehrheit der möglichen Informationsempfänger erreicht ist schlussendlich der Gewinner. Dies ist aber nur der Schein der Dinge! Sind Informationen deshalb schlecht oder sind sie es nicht? Auch dieses Buch fällt unter den Begriff „Information“ und beansprucht, als „Wahrheit“ betrachtet zu werden. Auch ich bediene mich der sehr effektiven Informationsplattform des Internets. Es ist wohl derzeit der beste Weg meine Kommunikation zu verbreiten und jedem zugänglich zu machen.
In dem folgenden Kapitel wird von SEIN gesprochen. Mit SEIN beschreibe ich eine allgegenwärtige Existenz. Eine universelle Existenz. Eine Existenz die nicht in physikalischen Begriffen wie Energie, Feinstofflichkeit oder etwas Ähnlichem zu verstehen ist.
Im Sinne von Energieformen, Materie, Raum oder Zeit ist SEIN ein NICHTS.
Nichts Substanzielles wie wir gewohnt sind zu verstehen. Nicht messbar, aber erlebbar. Man kann es fühlen wenn man sich vom Leben durchflutet fühlt. SEIN bewirkt Leben. SEIN ist die Geburtsstätte des Lebens, der Individualität einer Form des “Ich-Bin”. Findet eine Trennung von SEIN statt so ist das wie eine Geburt. Ein Erwachen zu einem Bewusstsein.
Man stelle sich einen unendlichen Ozean vor. Ein Tropfen beginnt sich davon zu trennen. Und so beginnt es:
SEIN: Kein Ort, keine Form, keine Zeit, kein Geschehen, keine Energie, kein Raum, kein Sehen, kein Licht, keine Teilchen, keine Materie, keine Weite, keine Länge, keine Breite oder Tiefe, kein Gedanke, keine Emotion, kein Gut oder Böse, keine Werte, keine Bewertung, keine Farben, kein Bemerktwerden, keine Auflösung, keine Festigkeit, keine Lüge, keine Wahrheit, keine Unwahrheit.
Nur SEIN, der Anfang, der Ursprung, die Ursache! Geburt.
Vor mir unendliche Leere … nur Leere. Hinter mir Verbundenheit, Empfindung des Anfangs und der Abtrennung in einem. Leere und Verbundenheit in einem.
Es fällt mir leicht, diese erste Wahrnehmung heute wieder nachzuvollziehen, um das ursprüngliche Gefühl zu empfinden, das ich hatte, als ich in ein bereits bestehendes Universum einstieg. Und es ist auch eine Art Traurigkeit damit verbunden. Nicht intensiv, aber noch irgendwie spürbar. Im Jetzt und Heute, wenn ich darüber schreibe!
Geburt. Was geschieht bei der Trennung von SEIN?
Wärme, unendliche Wärme und Geborgenheit verlassen zu müssen. Ein Hineinfallen ins Leere. Kaltes Fallen ins Leere. Ein Gefühl von Fallen, Fallen und abermals Fallen und Fallen, keine Wärme und Geborgenheit. Kälte.
Empfindungen von Veränderung und Vergänglichkeit und auf eine Art etwas hinter sich lassen zu müssen, … zu müssen! Ein Gefühl von Vergangenem, von einem Jetzt und Kommen.
Unmittelbar nach dem Getrennt-Sein der Eintritt in ein Universum, wie wir es heute bereits kennen.
Ich beschreibe hier ein Ereignis, über das jeder von uns, der in diesem Universum ist, eine genaue Kenntnis hat. Dieses Ersterlebnis hat jeder sehr intensiv erlebt. Jeder hat es, und würde er seine Vergangenheit untersuchen, er würde diesen Zeitpunkt finden. Der Moment des Ersteintrittes in ein bestehendes Universum ist mit so direkter, unmittelbarer Wahrnehmung verbunden, dass man es heute nur schwer nachvollziehen kann oder dafür ein Beispiel geben könnte.
Klinisch Tote, die ins Leben zurückgeholt wurden, wissen eher, wovon ich spreche und wie direkt und intensiv Eindrücke auf einen wirken können. Wahrnehmen ohne den Augen und Ohren des Körpers. Wahrnehmen ohne den Umweg über den Körper, ohne auf ihn angewiesen zu sein, und das ist gerade deswegen so intensiv.
Die Stunde Null und unmittelbar danach …
Es war ein Fallen ins Leere, in ein Nichts. Zuerst Schwärze, dann vereinzelt weiße Punkte, auf mich zurasend oder besser gesagt, ich auf sie zurasend. Plötzlich eine Kollision mit einem dieser Dinger, aber lediglich Überraschung und eine Art von Lufthauch verspürend, rase ich weiter und weiter. Die Dinger wurden immer größer und größer, bis sich die Wahrnehmung von Größenordnungen wie Klein und Groß einstellte. Davor hatte ich sie nicht.
Je größer sie wurden, umso enger wurde mein Blickfeld. Sie zwangen mich, in ihre Richtung zu blicken.
Zuerst konnte ich, wie mir schien, im unendlichen Winkel sehen, dann wurde es immer bedrückender und enger. Als sich dann noch vor mir ein riesiger „Erdball“ auftat, hatte ich das Gefühl, sehr sehr winzig zu sein, und versuchte, nicht weiter auf das Ding zuzurasen. Damals hatte ich keine Ahnung, was all das bedeuten sollte. Es war interessant, aber zugleich auch einschüchternd. Besonders, weil ich mir plötzlich im Verhältnis zu etwas anderem sehr klein vorkam, zumindest nicht so groß wie das, auf das ich da geradewegs zuschoss.
Heute weiß ich, was vorgefallen war, denn ich war NICHT der Erste, der hier ankam, besser gesagt angekommen war.
Man könnte sagen, es ist so, als ob man zum ersten Mal eine Wüste nur aus Sand entdeckt. Man denkt, es gibt nur Sand, und wenn man dann über den nächsten Hügel gelangt, sieht man plötzlich Gebäude. Man hatte vorher weder Sand noch Häuser gesehen, und die Frage tut sich einem unmittelbar auf: „Wer hat das alles hierher gebracht oder hierhin gestellt?“
Das Ding vor mir nahm immer größere Ausmaße an. Als ich aber den Versuch unternahm, nicht selbst an Größe zu verlieren, verlangsamte sich meine „Geschwindigkeit“. So fühlte es sich an.
Da war ich also.
Stille. Das riesige Ding vor mir anstarrend. Um einen Vergleich anzustellen: Es war in etwa so, als ob man sich einen weißen Ball zehn Zentimeter vor die Nase halten würde.
Stillstand, absolute Stille …
So etwas wie Überlegungen über etwas gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es war einfach nichts, und nichts geschah. Keine Bewegung, wie in einem Eisblock eingefroren. Es war wie „Alles bin ich, und ich bin alles.“
Alles stand still und nichts hätte diesen Zustand ändern können, außer ich selbst?!
Und ich tat auch etwas. Schließlich war ich in etwas hinein geraten, das ich vorher nicht kannte. Ich hatte etwas Neues erfahren. Gefühle, Empfindungen oder besser gesagt, ich hatte Erfahrungen erlebt, die ich, nachdem die Ereignisse geschehen waren, wieder erleben konnte. Hier begann mein Zeitgefühl, denn ich war nun in einer Situation, von der ich auf etwas „zurückblicken“ konnte.
Klein zu sein, besser gesagt, das, was ich vor mir sah, als riesengroß zu empfinden, begann an mir zu „nagen“. Ich wollte es nicht.
Es war kein Gedanke oder Bedürfnis. Es war eine Art, dagegen zu sein. Im selben Moment war dieses riesige Ding zu einem Zwerg geschrumpft. Es schrumpfte nicht vor mir, sondern ich war plötzlich viel, viel größer. Das Ganze hatte sich auf einen Schlag umgekehrt! Dann nahm ich Neues wahr, es gab da noch mehr zu sehen, denn mein Winkel des ursprünglichen Sehens hatte sich wieder eingestellt. Alles auf einen Blick, vor mir, hinter mir, links, rechts, oben, unten, alles war zu erkennen – im gleichen Moment. Es war nicht das menschliche Sehen in eine Richtung. Es war einfach alles in allem wahrnehmbar.
Dann einen Moment lang wieder ein Windhauch, wie bei meiner ersten Kollision mit einem solchen Ding. Doch es schien irgendwo anders zu geschehen. Nicht unmittelbar bei mir.
Es herrschte immer noch Stille, aber es gab da ein intensives Fühlen von „Kollision mit etwas, etwas außer Reichweite“.
Erst später, viel später begann ich zu verstehen, was das Fühlen von „Kollision mit etwas außerhalb meiner Reichweite“ zu bedeuten hatte.
Es war meine ungehinderte Wahrnehmungsfähigkeit, mit der ich das Universum in seiner ganzen Ausdehnung einnahm und durchdrang. Ich war aus SEIN geboren und blieb dennoch ein Teil von SEIN.
Ich konnte gar nicht anders als wahrnehmen und durchdringen, egal was geschah und wo es geschah. Dennoch war ich wie ein neugeborenes Baby, dem das Wissen über den Ort, wo es sich befand noch fehlte, um zu verstehen. Der Akt des ersten Eintretens, das erste Eindringen als solches, nachdem man sich vom SEIN abgespalten hatte und dann in ein Universum eintauchte, verursachte aber auch, dass die Gesamtwahrnehmung nach und nach geringer wurde.
Der „Gesichtskreis“ wurde immer enger.
Was ich damals verspürte, waren Kollisionen von Sternen und Planeten in dem noch jungen Universum. Sie geschahen außerhalb meiner „Sicht“, denn ich begann bereits meine Wahrnehmungen auf meine unmittelbare Umgebung zu fixieren.
Ich möchte das in einem Beispiel anschaulicher machen. Stelle dir vor, du befindest dich in einem unbegrenzten Meer von Wasser ohne Oberfläche. Um dich herum nur Wasser. Das Wasser ist das SEIN. Irgendwo im SEIN tut sich etwas. Auch wenn es nicht in deinem unmittelbaren Gesichtskreis geschieht und du nichts erkennst, so verspürst du doch eine Veränderung.
Etwas ist geschehen…! Im SEIN bist DU mit allem verbunden.
Nach meiner Geburt als jenes geistige „Individuum“ waren mir einige amüsante und auch nicht so angenehme Dinge zugestoßen.
Eines davon ist ein Moment, der kurz nach der Abtrennung und dem Eintritt ins Universum stattfand. Ziemlich genau im „Übergang“.
Dieser Moment ist wahrscheinlich sehr individuell, nicht jeder könnte ihn erfahren haben! Natürlich konnte ich mir keinen Reim darauf machen, was geschah, schließlich hatte ich so etwas wie sehen, hören, riechen, fühlen etc. zuvor nicht gekannt.
Der Moment war LACHEN, LACHEN, LACHEN.
Ich kann es heute nur als ein Gefühl des Lachens bezeichnen, weil es sehr dem Zustand der überschwänglichen Heiterkeit nahekommt. Aber es war um so viel MEHR, als dass es mir hier gelingen würde, es zu beschreiben. Diese Heiterkeit – ihr wisst, was für einen Zustand ich meine – hat fast jeder in seinem Leben schon einmal erfahren. Man sitzt mit jemandem zusammen und erzählt sich irgendwelche skurrilen Begebenheiten oder ist so ins „Blödeln verstrickt“, dass man einen Lachkrampf bekommt. Man kann einfach nicht aufhören zu lachen, man liegt bereits fast am Boden und hält sich den Bauch mit beiden Händen und lacht, lacht und lacht. Man sieht sein Gegenüber an, und der Schwall beginnt von Neuem.
Es ist ein befreiendes Empfinden.
Dieses Ereignis hatte weitreichende Konsequenzen, und diese waren beabsichtigt. Hätte ich damals die Konsequenzen meines Handelns vorausgesehen, ich hätte mich sofort aus jenem Bereich des Universums verabschiedet. Aber zu Beginn jenes Ereignisses erschien alles vernünftig und einfach.
Ich wurde zu meinem eigenen Zwilling, zu meinem eigenen Duplikat.
Sich selbst aufspalten... Ja, du hast richtig gelesen. Sich selbst in zwei Teile aufspalten. Es passierte jedem von uns, der sich in dieses Universum als Ersteintritt begeben hatte.
Der Moment der Aufspaltung.
(Das Universum, welches uns heute umgibt, in dem wir leben und agieren, nenne ich im weiteren Text das Nr.1-Universum.)
Nicht weil es das erste Universum war, was jemals geschaffen wurde, sondern weil ich zum ersten Mal mit so etwas zu tun hatte.
Die Aufspaltung war beabsichtigt! Davon ausgenommen waren jene, die von einem anderen Universum stammten und nicht zu Beginn ihrer Existenz das Nr.1-Universum als Eintrittsbereich gewählt hatten. Es betraf nur diejenigen, die ihren ersten Eintritt nach der Abspaltung vom SEIN in das Nr.1- Universum hatten. Sie alle durchliefen jenes unselige Aufspaltungsritual.
Der Begriff „Persönlichkeitsspaltung“, so wie wir ihn heute inhaltlich verstehen, hat mit dem, was vorgefallen war, nur eine ungefähre Ähnlichkeit. Ich möchte allerdings nicht ausschließen, dass die Aufspaltung eine Ursache dafür sein könnte.
