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Sonja erliegt in Mombasa den Liebesschwüren des jungen Adamu. Sie heiratet den Kenianer und ermöglicht ihm damit ein besseres Leben in der Schweiz. Doch Adamu hat sie schändlich belogen und betrogen. Sonja ist zutiefst verletzt und will Rache.
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Seitenzahl: 23
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Verführung in Mombasa
Nach einer wahren Begebenheit
von Sonja A.
Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte Dateien sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.
Impressum:
© by Sonja A.
(wahrer Name ist der Redaktion bekannt)
Herausgeber: red scorpion books
Serie: True Story - Wahre Geschichte Nr.03
Coverbild: Fotolia_98262023_Subscription_Monthly_M.jpg
© Redaktion: www.evelyne-kern.de
1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2016
ISBN E-Book: 9783959244367
© Die wahren Geschichten sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Genehmigung weder kopiert noch anderweitig veröffentlicht werden. Genehmigungen ausschließlich über das Redaktionsbüro Kern
Cover
Titel
Impressum
Verführung in Mombasa
Viele Menschen haben einen Lebenstraum, so wie ich auch. Mein Traum war, einmal im Leben auf dem Kilimandscharo zu stehen. Ich weiß nicht weshalb es ausgerechnet dieser Berg sein sollte, aber ich denke es kam daher, weil ich schon als Kind viele Afrika-Geschichten gelesen und geliebt habe. Aus eigener Kraft wollte ich diesen Riesen besteigen. Ich weiß nicht, wie oft ich davon geträumt habe, aber eines Tages wurde dieser Traum Wirklichkeit.
Im November 2005 reiste ich nach Tansania und bezwang den höchsten Berg Afrikas. Ich war so stolz auf mich und niemals werde ich den unbeschreiblich schönen Sonnenaufgang ganz früh am Morgen nach einer unglaublich anstrengenden aber dennoch faszinierenden nächtlichen Gipfeletappe vergessen.
Erfüllt von Dankbarkeit, weil es mir so gut ging und ich mir so eine tolle Reise leisten konnte, beschloss ich spontan, der Familie meines einheimischen Bergführers etwas zu helfen, z.B. mit Schulgeld für die Kinder.
Von zu Hause aus hatte ich dann mit dem ältesten Sohn des Bergführers Mailkontakt, weil der Papa keinen Umgang mit dem Computer hatte. Der junge Mann erzählte mir, dass er die Möglichkeit hätte die Uni zu besuchen, aber dass das Geld dafür fehlte. So viel hatte ich mir eigentlich nicht vorgestellt, aber ich sagte zu, weil er sich doch von Papas guter Fee aus der Schweiz, Hilfe erwarten durfte. Drei Jahre lang überwies ich jedes Jahr 4.500 Schweizer Franken. Dafür musste ich mich schon etwas einschränken, aber ich musste ja nur für mich alleine sorgen, da ich Single war und keine Kinder hatte. Der Junge nannte mich dann mit der Zeit liebevoll „my sister Sonja“, für mich wurde er zu einer Art Bruder.
Afrika hatte mich gepackt und als ich im Dezember 2006 die Möglichkeit hatte, für einen Schnäppchenpreis nach Mombasa zu fliegen, wollte ich mir diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen. Mein „Bruder“ kam für drei Tage mit dem Bus von Tansania nach Mombasa. Ich freute mich sehr darauf, ihn endlich kennenzulernen und hatte einen grossen Rucksack voll mit Bergschuhen, Jacken, warmen Pullovern, Socken und diverse Kinderkleider für die Familie gepackt.
