Beansprucht vom Vampirkönig - T.S. Ryder - E-Book

Beansprucht vom Vampirkönig E-Book

T.S. Ryder

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Beschreibung

Eine Mutter mit Kurven, die darum kämpft, über die Runden zu kommen, UND ein heißer Vampirkönig, der einen Erben will, UND ein grausamer Feind, der einen tödlichen Angriff plant!

Naya Valdez ist eine alleinerziehende Mutter mit Kurven, die alles dafür tun würde, dass ihre 3-jährige Tochter ein gutes Leben hat. Deswegen meldet sich freiwillig dafür, der herrschenden Vampirelite als lebende Blutspenderin zu dienen. Aufgrund ihrer seltenen Blutgruppe ist sie heiß begehrt.

Was sie nicht erwartet hatte, war, dass Gabriel, der Vampirkönig, sie für sich beanspruchen würde …

Gabriel geht es allerdings nicht nur um ihr Blut. Er hat entschieden, dass er ein Kind zeugen möchte. Das ist allerdings nur in der Nacht des Blutmondes möglich, wenn alle Vampire sich für kurze Zeit wieder in Menschen zurückverwandeln.

In dem Moment, in dem er Naya das erste Mal riecht, weiß er, dass sie fruchtbar und perfekt dafür geeignet sein wird, um sein Kind auf die Welt zu bringen.

Zu Beginn ist es nur eine geschäftliche Vereinbarung–bis es das nicht mehr ist …

Denn gerade als Naya und Gabriel dem jeweils anderen ihre wahren Gefühle offenbaren, taucht ein gefährlicher Feind auf und ihre Liebe wird zur tödlichen Gefahr.

Werden Naya und Gabriel einen Weg finden, dem Feind zu entkommen und zusammen zu sein? Oder werden sie alles, was sie lieben, verlieren? Finde es jetzt heraus.

Dies ist eine eigenständige paranormale Liebesgeschichte in einer Reihe von Vampirkönig-Liebesromanen. Die Bücher haben alle ein garantiertes Happy End und handeln von jeder Menge Action, heißen Vampiren, sinnlichen Szenen und Schwangerschaften.

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Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel Eins – Erste Bisse

Kapitel Zwei – Blutmond

Kapitel Drei – Zwei Wochen

Kapitel Vier – Acht Wochen

Kapitel Fünf – Drei Monate

Kapitel Sechs – Vier Monate

Kapitel Sieben – Sechs Monate

Kapitel Acht – Sieben Monate

Kapitel Neun – Verzweifelte Maßnahmen

Kapitel Zehn – Die Welt steht still

Über T.S. Ryder

Bücher von T.S. Ryder

Beansprucht vom Vampirkönig

Ein paranormaler Vampirroman

Die Chroniken des Vampirkönigs Buch 6

T.S. Ryder

Copyright © 2021Heartbeat Reads - Alle Rechte vorbehalten.

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Impressum:

Heartbeat Reads

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Kapitel Eins – Erste Bisse

Der Ballsaal hatte keine zusätzliche Dekoration nötig, und doch war der opulente Raum von Dekadenz überflutet. Naya Valadez blickte sich voller Ehrfurcht um.

Der Fußboden bestand aus hochglanzpoliertem schwarzem Marmor, wobei die Wände aus weißem Marmor eine Gewölbedecke trugen, die, so munkelte man zumindest, vom Vampirkönig selbst vor über tausend Jahren bemalt worden war. Es war ein Kunstwerk mit einer Tiefe und Farben, die Naya nicht für möglich gehalten hatte. Zwei Treppen schlängelten sich an den Seiten entlang, mit einigen Absätzen alle paar Meter, die mit gemütlichen Möbelstücken gefüllt waren. Kronleuchter aus Diamanten – nicht aus Kristall, sondern aus echten Diamanten – hingen von der Decke. Kein Wunder, dass sie so gründlich überprüft worden war, bevor man sie für diese Party eingeladen hatte!

Naya war schwer versucht, einen goldenen Löffel von der Eiscreme-Bar in ihre Tasche zu stecken. Es waren kleine, zarte Löffel, die sicherlich eine Monatsmiete wert waren. Aber von Vampiren zu stehlen, geschweige denn aus dem Palast des Königs selbst, würde sicher nicht gut für sie enden.

Ein Mann tauchte hinter Naya auf und streifte mit seiner Hand ihren Arm. Seine Haut war eiskalt, und als Naya ihn ansah, blitzte ein Satz perlweißer Reißzähne in einem Lächeln auf. Ein Vampir. Sie erschauderte, da sie sich gleichermaßen zu ihm hingezogen wie abgestoßen fühlte.

„Ich habe dich hier noch nie gesehen.“ Er musterte ihr tiefes Dekolleté, bevor sein Blick in ihre Augen eindrang.

Naya neigte den Kopf und spürte, wie ihre Wangen unter seinem intensiven Blick ganz warm wurden. „Ich bin das erste Mal hier.“

Es war ein großes Glück für sie, dass Living Blood, die Firma, bei der sie sich erst vor ein paar Wochen angemeldet hatte, sie zum Ball des Königs geschickt hatte. Normalerweise baten Vampire, wenn sie lebendige Blutspender für ihre Partys suchten, um bestimmte Körpertypen – schlank, Sanduhr-Figur, mit festen Brüsten und knackigen Hintern. Naya hatte zwar eine Sanduhr-Figur, aber sie war nicht das, was man als dünn bezeichnen würde. Living Blood hätte sie nicht einmal eingestellt, wenn sie nicht eine so seltene Blutgruppe gehabt hätte.

AB negativ war in diesen Tagen fast unmöglich zu finden. Damals, bevor König Gabriel das Volk der Vampire zu einem einzigen Königreich vereinigte, gab es überall auf der Welt Vampire – und die nahmen sich, was sie wollten. Die meisten von ihnen wollten AB-negatives Blut trinken. Die Träger dieser Blutgruppe wurden dadurch fast ausgerottet und waren deshalb heutzutage pro Tropfen fast so viel wert wie Öl.

Naya trug ein rotes Kleid, um ihre Blutgruppe zu kennzeichnen. Überall um sie herum sah sie andere Spender von Living Blood, Frauen in Kleidern, Männer in Smokings mit farbigen Hemden; rot für AB negativ, orange für B negativ. Die beiden seltensten Blutgruppen. Der König hatte keine anderen gewollt. Insgesamt trugen drei Menschen in diesem prächtigen Saal Rot.

Der Vampir trat näher an Naya heran und ließ seinen Blick über ihren Körper wandern. Das rote Kleid schmeichelte ihrem Latina-Teint, und ihr dunkles Haar fiel in Wellen über ihren Rücken. Das Kleid war in der Taille gerafft, was ihre schmalste Stelle betonte, und der tiefe Ausschnitt ihres Neckholder-Kleides ging fast bis zu ihrem Bauchnabel. Der Rock fiel bis zum Knie, hatte aber am Oberschenkel einen Schlitz und reichte bis zu der schwarzen Spitzenunterwäsche, die zu ihrer Uniform gehörte.

Auch wenn das Leben seit der Geburt ihrer Tochter hart war, hatte Naya ihren Körper – oder irgendeinen Teil davon – nie verkauft. Aber sie könnte genauso gut Gold in ihren Adern haben, und Ivanna brauchte Essen, Kleidung und einen besseren Platz zum Leben. Ein oder zwei Liter Blut heute Abend würden ihr genug Geld für das nächste Jahr verschaffen. Das war das Opfer wert.

„Von dir wurde noch nie getrunken, stimmt’s?“ Die Stimme des Vampirs war tief und heiser. Als sie den Kopf schüttelte, trat er näher. „Komm mit mir in ein Zimmer. Ich weiß, dass Living Blood dich fürs bloße Auftauchen bezahlt, aber ich habe einen Blankoscheck in der Tasche. Was immer du willst. Es ist fast dreihundert Jahre her, dass ich AB negativ geschmeckt habe.“

Nayas Herz pochte, aber sie nickte und erlaubte dem Vampir, einen Arm um ihre Taille zu legen und sie zur nächsten Treppe zu führen. Dafür war sie ja schließlich hier. Und ein Blankoscheck? Wie viel kann ich wohl verlangen?

Draußen vor den riesigen Fenstern funkelten die Sterne am Nachthimmel. Die Nacht gehörte den Vampiren. Und Naya gehörte der Nacht. Zumindest tat sie das bis zum Morgengrauen.

Sie folgte dem riesigen Vampir leise in einen abgelegenen Raum. Es war mehr eine Nische als alles andere, groß genug, damit dort eine blutrote Chaiselongue und ein kleiner Tisch Platz fanden. Auf dem Tisch standen Flaschen mit Wasser und Saft, dazu mehrere Sorten Schokolade und Kekse. Sie waren für die Spender, nachdem ihnen Blut abgenommen worden war. Der Teppich war ebenfalls rot. War das für den Fall, dass der trinkende Vampir unvorsichtig war?

„Zieh dich aus und leg dich hin“, befahl der Vampir und schloss die Tür.

„Was?“ Nayas Augen weiteten sich.

„Wir wollen doch nicht, dass das hübsche Kleid Flecken bekommt, oder?“ Er kicherte, während er sich seines Smokingjacketts entledigte. „Jetzt tu, was ich sage.“

Nayas Herz hämmerte und sie machte einen Schritt zurück. Die Augen des Vampirs waren schwarz, während er sie anstarrte, und seine Reißzähne wuchsen, als er sein Hemd vorne aufknöpfte.

Ivanna braucht neue Schuhe, und wir haben in den letzten zwei Wochen nur Reis und Bohnen gegessen. Ist der Verkauf meines Körpers wirklich so anders als der Verkauf meines Blutes? Außerdem hat er einen Blankoscheck.

„Wir müssen erst die Bezahlung besprechen.“ Warum klang ihre Stimme so unsicher? Naya war noch nie gut darin gewesen, Dinge einzufordern.

Der Vampir ließ sein Hemd auf den Boden fallen. „Es wird überprüft, wie viel Blut ich genommen habe, wenn wir hier fertig sind. Wir können es hinterher besprechen.“

„Aber …“

„Zieh dein Kleid aus, oder ich muss es die vom Leib reißen.“

Naya holte tief Luft und griff mit zitternden Händen hinter ihren Hals, um das Band zu lösen, das ihr Kleid an Ort und Stelle hielt. Doch als sie das Kleid fallen ließ, sodass sie nur noch ihre Unterwäsche trug, öffnete sich die Tür. Naya keuchte und bedeckte sich instinktiv, als ein zweiter Vampir in den Raum trat. Er war größer als der erste, der sofort auf ein Knie fiel, als der zweite ihn mit glühenden Augen ansah.

„Mein König …“

Der zweite Vampir packte den ersten an der Kehle und riss ihn auf die Beine. Ohne ein Wort zu sagen, zerrte der Eindringling den ersten Vampir aus dem Raum. Naya blieb wie angewurzelt stehen, wo sie war, die Augen weit aufgerissen und mit hämmerndem Herzen, als er den ersten Vampir über seinen Kopf hob und ihn über den Rand des Balkons in den Ballsaal darunter schleuderte. Einige Leuten schrien und keuchten, aber der Vampir ignorierte sie und marschierte zurück in den Raum, wo Naya war.

Er schlug die Tür zu und zeigte mit einem Finger auf sie. „Du gehörst mir.“

Naya stand zu sehr unter Schock, um auf seine Aussage zu reagieren. Selbst wenn der erste Vampir ihn nicht als den König identifiziert hätte, hätte sie ihn aus den Nachrichten erkannt. Seine Haut war dunkel, dunkler als auf den Bildern, und er war viel größer, als sie sich hätte vorstellen können.

Tiefe Augen starrten sie an, und auf unerklärliche Weise stieg ihr die Hitze den Hals hinauf und in die Wangen. Gehörte sie ihm? Obwohl sie wusste, dass sie sich dagegen wehren sollte, wie ein Gegenstand behandelt zu werden, konnte sie es nicht.

„Zieh dich an.“ Noch während er den Befehl gab, zog er sein Smokingjackett aus.

Er musste den Befehl wiederholen, bis Naya wieder bei Sinnen war und ihr Kleid wieder an seinen Platz zog. Ihre Hände zitterten, und sie ertappte sich dabei, dass sie sich wünschte, er hätte ihr befohlen, sich komplett auszuziehen, anstatt sich wieder zu bedecken. Sie war seit Ivannas Vater nicht mehr mit einem Mann intim gewesen, aber hier in diesem kleinen Raum, mit diesem riesigen Vampir, der jede ihrer Bewegungen beobachtete, sehnte sich ihr Körper nach ihm.

War es falsch, dass sie so fühlte? Sie hatte sich extra für Living Blood gemeldet, damit sie nicht auf der Straße arbeiten musste. Warum war sie jetzt, bei ihrem ersten Auftrag, mehr als bereit, sich zu verkaufen? Er hat mir noch nicht einmal ein Angebot gemacht.

„Setz dich“, sagte der König, und als sie es tat, legte er ihr sein Jackett über die Schultern. Es roch würzig, wie ihr Lieblings-Chili-Gericht, und sie biss die Lippen zusammen. Erst da merkte sie, dass sie zitterte. Das Jackett war so kalt, dass ihr Zittern nur noch schlimmer wurde.

„Ich bin Gabriel. Hier in diesem Gebiet bin ich der König der Vampire.“

„Ich weiß“, antwortete Naya, und ihre Stimme zitterte nicht so, wie sie es erwartet hatte. Sie konnte nicht aufhören, ihn anzustarren. Er war so schön. Unter seinem Hemd zeichneten sich Muskeln ab und sein glatt rasiertes Kinn war kräftig.

Gabriel saß neben ihr, sein Blick ruhte immer noch auf ihr.

---ENDE DER LESEPROBE---