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Von einem kultivierten Vampirkönig und einem Gestaltwandler-Bad-Boy gewollt. Das Leben könnte doch wirklich schlimmer sein … oder?
Audrey ist eine Reporterin, die große Träume für ihre Zukunft hat. Als sie also die Chance bekommt, das Herbstmond-Fest zu besuchen, auf dem menschliche Frauen von Vampiren als Gefährtinnen ausgesucht werden, zögert sie nicht eine Sekunde. Dies wird ihr das Insider-Wissen geben, was sie für ihre nächste große Story braucht.
Aber sie bekommt weit mehr, als sie erwartet hatte.
Zuerst trifft sie den unglaublich attraktiven Sanjay, einen Tiger/Löwen-Gestaltwandler, der die heißeste Stimme hat, die Audrey je in ihrem Leben gehört hat.
Außerdem ist da noch Dimitri, den sie nur sehr schwer einschätzen kann. Er ist der König der Vampire und hat den längsten … die längsten Zähne, die sie je gesehen hat.
Als beide, der Gestaltwandler und der Vampir, sie zu ihrer Gefährtin wollen, heizt sich die Stimmung auf. Weder Sanjay noch Dimitri sind es gewohnt, eine Abfuhr zu bekommen. Wenn Audrey sich nicht entscheidet, werden die beiden bis auf den Tod gegeneinander kämpfen.
Und damit hören ihre Probleme noch lange nicht auf, denn die Feinde des Herbstmond-Festes versuchen mit allen Mitteln, es zu beenden …
Wird Audrey sich entscheiden? Wird sie überleben? Wird sie all das bekommen, was sie sich insgeheim so sehr wünscht?
Dies ist eine eigenständige Geschichte in einer Reihe von Gestaltwandler-Ménage-Liebesromanen. Die Bücher haben alle ein garantiertes Happy End und enthalten jede Menge Action und heiße Ménage-Szenen mit zwei scharfen Gestaltwandlern.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2021
Inhaltsverzeichnis
Kapitel Eins
Kapitel Zwei
Kapitel Drei
Kapitel Vier
Kapitel Fünf
Kapitel Sechs
Kapitel Sieben
Kapitel Acht
Kapitel Neun
Kapitel Zehn
Über T.S. Ryder
Bücher von T.S. Ryder
Ihre zwei Biester
Ein paranormaler Ménage à trois Liebesroman
Dreiecksbeziehung mit Gestaltwandlern Buch 4
T.S. Ryder
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Impressum:
Heartbeat Reads
Dutzende von Frauen tummelten sich in dem großen, opulenten Raum. Der Boden war aus poliertem Marmor, und von der Decke hing ein einzelner riesiger Kronleuchter. Er erinnerte Audrey an den Kronleuchter aus den Aufführungen von „Das Phantom der Oper“, die sie für ihre Highschool-Zeitung rezensiert hatte. Jener war ihr genau auf den Kopf gefallen, was wahrscheinlich der Grund war, weshalb sie sich hütete, unter diesem zu stehen. Sie hatte das Gefühl, dass echtes Gold und Kristall viel mehr wehtun würden als bemalter Karton.
Audrey lehnte sich an die Wand und ignorierte einen Buffet-Tisch voller delikat aussehender Speisen, unter denen sich auch Hummer und Krabben befanden. Um sie herum flirteten Menschen, Vampire und Gestaltwandler aus verschiedenen Rudeln miteinander – manche taten sogar ein bisschen mehr als nur flirten. Sie versuchte, jedes Detail in sich aufzusaugen.
Es kam nicht oft vor, dass die Hallen des Vampirpalastes für Menschen geöffnet waren. Aber es war ein besonderer Anlass. Es war das Herbstmond-Fest, bei dem der Vampirkönig Dimitri ausgewählte menschliche Frauen in seine Hallen einlud, um verschiedene Vampire zu treffen, die auf der Suche nach einer Gefährtin waren. Das Fest würde den ganzen Monat dauern, bis zum nächsten Vollmond. Heute war nur das Kennenlerntreffen.
Das Fest fand jedes Jahr statt, aber was dieses Mal anders war, war die Tatsache, dass Dimitri auch Gestaltwandler in seine Hallen eingeladen hatte. Angesichts der schlechten Beziehungen zwischen ihnen und den Vampiren war dies ein unvorhergesehener Schritt vonseiten Dimitris.
Und ich wurde auserwählt, um davon zu berichten.
Audrey bemühte sich, sich das Grinsen zu verkneifen, während sie sich daran erinnerte, wie ihr Chef ihr die Story zugewiesen hatte. Die junge Reporterin war fest entschlossen, die Aufgabe zu meistern, und machte sich sorgfältig gedankliche Notizen zu dem, was sie beobachtete. Details darüber, was tatsächlich während des Fests geschah, waren in der Menschenwelt rar.
Bis jetzt gab es nichts, was wirklich berichtenswert gewesen wäre. Es war wie jede andere schicke Party. Oder, angesichts der Menge an Paaren, die sich in private Räume schlichen, wie jeder Abschlussball. Der aufregendste Teil war die offensichtliche Feindseligkeit zwischen den Gestaltwandlern und Vampiren. Nur ein paar Minuten zuvor hatte ein Gerangel zwischen einem Wolf und einem Vampir um dieselbe Frau damit geendet, dass sie beide aus dem Saal geworfen worden waren.
Audrey überblickte den Raum erneut. Es war ihr nicht entgangen, dass die Frauen in der Halle alle wunderschön waren. Audrey selbst hatte mit ihren Haaren, die normalerweise schwarz waren, aber im richtigen Licht einen Hauch von Rot hatten, ihrer goldbraunen Haut und ihren Augen, die so blau waren, dass man annahm, sie würde Kontaktlinsen tragen, schon immer als „exotisch“ aussehend gegolten.
Vampire mögen also ungewöhnliche Kombinationen bei ihren Frauen, überlegte Audrey, als sie sah, wie eine Frau mit einem grünen und einem braunen Auge von nicht weniger als drei Männern angesprochen wurde.
Sie verzog das Gesicht, als sich ein Mann an sie heranschlich. Er trug einen Anzug wie die Vampire, aber es gab ein paar Anzeichen, die ihr verrieten, dass er ein Gestaltwandler war. Das erste war die schiere Größe, die er gegenüber seinen bluttrinkenden paranormalen Gegenspielern hatte. Vampire waren zwar größer als der durchschnittliche Mensch, aber Wandler waren groß wie Supermodels oder Basketballspieler. Gestaltwandler, selbst diejenigen, die sich in kleinere Tiere wie Füchse verwandeln konnten, waren schiere Masse. Sie überragten alle anderen, waren riesig und einschüchternd.
Audrey trank etwas Punsch und ignorierte den Gestaltwandler. Jetzt im Moment wollte sie einfach nur die Rituale um sie herum wahrnehmen.
Er lehnte sich an die Wand und schaute auf sie herab. Es entging ihr nicht, dass er mit Abstand der größte Mann im Raum war. Er hatte dunkle Augen, dunkles Haar und dunkle Haut, die glatt und makellos war. Außerdem war er wahnsinnig gut aussehend, mit einem starken Kinn und symmetrischen Gesichtszügen. Wäre sie dort gewesen, um einen Partner zu finden, und nicht, um einen Insider-Einblick zu bekommen, wäre sie bei ihm schwach geworden. Was einer der Gründe war, warum sie so entschlossen war, ihn zu ignorieren.
„Hallo“, sagte er mit einer Stimme, die tief wie der Ozean war und mit Abstand das Heißeste, was sie je gehört hatte. „Mein Name ist Sanjay.“
Würde es denn schaden, mit diesem riesigen Gestaltwandler ein wenig das Fest zu genießen? Sie hatte sich für den Auswahlprozess angemeldet. Es war der einzige Weg, wie sie Zugang zu dem Fest bekommen hatte … Nein. Sie musste sich konzentrieren. Sie durfte nicht herumtrödeln.
Aber das bedeutete nicht, dass sie nicht ein paar Fragen stellen konnte.
„Audrey“, sagte sie mit einem Lächeln. „Mein Name ist Audrey. Du bist ein Gestaltwandler, oder?“
Sanjay nickte.
„In was verwandelst du dich?“
„In einen Liger.“
Audrey starrte ihn zweifelnd an. „Einen Liger? Also …?“
„Ich bin halb Tiger, halb Löwe.“ Sanjay grinste sie an. „Wenn sich ein weiblicher Tiger mit einem männlichen Löwen paart, kommt dabei ein Liger heraus, genau wie bei den Nicht-Gestaltwandler-Arten. Willst du in ein Zimmer gehen und mehr herausfinden?“
Er kam direkt zur Sache. Audreys Puls beschleunigte sich. Ihr Körper schrie förmlich danach, Ja zu sagen, aber sie schüttelte den Kopf. Obwohl sie sich dafür angemeldet hatte, war sie nicht wegen eines Gefährten hier. Es war nur eine Tarnung. Sie hatte nicht vor, Sanjay zu verführen, obwohl er wirklich heiß war und sie gerne mehr über ihn erfahren würde.
„Nein. Ich bin wegen des Vampirkönigs hier, wegen niemand anderem.“
Was zum … Was war in sie gefahren, das zu sagen? Audrey versuchte zu lächeln. Es gab eine Geheimhaltungsvereinbarung, die man erfüllen musste, um sich für das Fest anzumelden, und wenn sie ihre wahre Absicht verriet, würde sie rausgeworfen werden. Aber sie hätte auch eine andere Ausrede finden können, um den attraktiven Gestaltwandler abzuweisen.
Sanjays Augen verdunkelten sich, aber bevor er noch etwas sagen konnte, drehte sich ein Vampir zu ihnen um. Er trat tatsächlich zwischen den Liger und den Menschen und blitzte sie mit einem leichten Grinsen an. Seine Reißzähne waren die längsten, die sie bisher gesehen hatte. Es mussten die ganzen Pheromone sein, die von anderen paarungswilligen Frauen umherschwirrten, aber Audrey hatte plötzlich den Drang zu fragen, ob die Länge der Reißzähne mit der Größe von … anderen Körperteilen einherging.
„Du bist also am König interessiert?“, fragte der Vampir.
Audrey nickte, obwohl sie nicht umhinkonnte, bei Sanjays Gesichtsausdruck zusammenzuzucken. Er sah frustriert, verärgert und vielleicht sogar ein wenig verletzt aus. Ich bin ihm nichts schuldig.
„Ja. Ich möchte ihn kennenlernen. Ich habe noch nie Bilder oder so gesehen.“
„Der König schätzt seine Privatsphäre.“ Der Vampir schlang einen Arm um ihre Taille. „Ich werde dich zu ihm bringen.“
Sanjay packte den Vampir an der Schulter und riss ihn von ihr weg. „Sie hat gerade mit mir geredet.“
„Und für mich sah es so aus, als wäre sie fertig.“
Audrey sah zwischen den beiden Männern hin und her und ihre Augen weiteten sich. Sie hatten doch nicht etwa vor, zu kämpfen, oder? Das wollte sie ganz sicher nicht! Und so gern sie auch bleiben und mit Sanjay darüber reden würde, warum er hier war und wie das Leben als Gestaltwandler war, mit dem König selbst zu sprechen, war eine große Chance für sie. Es gab keine Fotos von ihm, geschweige denn ein echtes, unverfälschtes Interview.
Wenn sie in der Lage wäre, einen Exklusivbericht über ihn zu bekommen, würde ihre Karriere in die Höhe schnellen. Vielleicht bekäme sie sogar den Pulitzerpreis dafür. Das war eine Chance, die sie nicht ausschlagen konnte, also trat sie zwischen die beiden Männer.
„Ich möchte den König wirklich kennenlernen“, sagte sie zu Sanjay. „Aber wir beide könnten gerne später noch einmal reden. Aber nur reden. Wie gesagt, ich bin nicht auf der Suche nach einem Gestaltwandler-Gefährten.“
Sanjays Lippen schürzten sich, aber er nickte steif und trat zurück. Der Vampir legte noch einmal einen Arm um ihre Taille und führte sie von der Party weg.
Jetzt, wo sie ihn nicht mehr mit Sanjay vergleichen konnte, konnte Audrey sehen, dass der Vampir auch ziemlich attraktiv war. Er war blasser als sie, aber das passte gut zu seinen braunen Haaren und den haselnussbraunen Augen. Und obwohl er nicht so muskulös war wie der Gestaltwandler, war er auch keine Bohnenstange. Es war kein Wunder, dass jedes Jahr so viele Frauen in den Palast strömten, um die Chance zu ergreifen, die Gefährtin eines Vampirs zu werden.
Der Vampir führte sie eine Treppe aus polierter Eiche hinauf und in einen Raum am Ende des Flurs. Ein Feuer flackerte in einem Kamin auf der anderen Seite des Raumes, und zwei ganze Wände waren mit Büchern bedeckt. Ein Schreibtisch stand in der Ecke neben dem Feuer, und in der Mitte des Raumes stand eine weiße Couch.
„Ist das hier die Bibliothek des Königs oder so?“, fragte Audrey.
„Ja.“ Der Vampir schloss die Tür hinter sich. „Und jetzt, wo wir allein sind …“
In der nächsten Sekunde war er auf ihr. Sein heißer, hungriger Mund eroberte ihren, und seine Arme legten sich um ihre Taille. Er zog sie eng an sich und der Bleistiftrock, den sie gewählt hatte, saß bereits hoch auf ihren Oberschenkeln. Hitze durchflutete sie, als er sie gekonnt küsste. Funken explodierten in ihrem Gehirn, und einen Moment lang wollte sie nur, dass er sie auf den Boden legte und sie dort, an Ort und Stelle, nahm.
