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Eine kurvige Ausreißerin, die nur versucht zu überleben, UND ein sexy Vampirkönig, der ein Kind will, UND ein Mörder auf freiem Fuß!
Die Mittzwanzigerin Rosa Lopez ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Stiefvater. Sie lebt in einem Frauenhaus und kämpft ums Überleben – das Leben ist nicht einfach. Als ihr dann Angelus Rex, der König der Vampire, einen Ausweg anbietet, nimmt sie sein Angebot an.
Der Deal ist einfach. Sie bekommt all den Reichtum und Luxus, den sie sich nur vorstellen kann. Im Gegenzug wird sie seine Geliebte und soll ein Kind von ihm bekommen.
Angelus ist schon seit Hunderten von Jahren ein Vampir. Jetzt will er einen Erben. Und mit ihren üppigen Kurven und ihrem köstlichen Geruch ist Rosa diejenige, die er schwängern will.
Was als Geschäftsvertrag begann, wird kompliziert, als Angelus und Rosa ihre Leidenschaft füreinander entdecken, die keiner von beiden leugnen kann.
Doch es gibt Feinde, die Angelus und seine Gefährtin vernichten wollen. Wissen die etwa nicht, was passiert, wenn sie sich mit einem Vampirkönig anlegen?
Als alles, was er liebt, zu Staub zu zerfallen droht, muss Angelus eine Entscheidung treffen, die alles zerstören könnte. Kann Angelus Rosa und ihr Baby retten? Ist er bereit, alles zu riskieren, um die zu retten, die er liebt?
Dies ist eine eigenständige paranormale Liebesgeschichte in einer Reihe von Vampirkönig-Liebesromanen. Die Bücher haben alle ein garantiertes Happy End und handeln von jeder Menge Action, heißen Vampiren, sinnlichen Szenen und Schwangerschaften.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2021
Inhaltsverzeichnis
Kapitel Eins – Rosa
Kapitel Zwei – Angelus
Kapitel Drei – Rosa
Kapitel Vier – Angelus
Kapitel Fünf – Rosa
Kapitel Sechs – Rosa
Kapitel Sieben – Angelus
Kapitel Acht – Rosa
Kapitel Neun – Angelus
Kapitel Zehn – Rosa
Über T.S. Ryder
Bücher von T.S. Ryder
Im Besitz des Vampirkönigs
Ein paranormaler Vampirroman
Die Chroniken des Vampirkönigs Buch 7
T.S. Ryder
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Impressum:
Heartbeat Reads
Rosa Lopez zog ihre dünne Jacke fest um ihren molligen Körper und zitterte im eiskalten Wind. Ihr war so bange ums Herz, dass sie es nicht mehr schlagen spürte, und Tränen waren auf ihren Wangen gefroren, als sie auf die Türen starrte: Sie war verschlossen und verriegelt.
Sie war nur ein paar Minuten zu spät gekommen, und nun war das Frauenhaus, in dem sie wohnte, geschlossen. Ihr Rucksack, voll mit College-Lehrbüchern, war so schwer, dass sie das Gefühl hatte, sie würde unter dem Gewicht zusammenbrechen, aber sie wagte nicht, ihn auf dem schneebedeckten Boden abzusetzen. Wenn ihre Bücher ruiniert waren, würden alle Chancen, die sie für die Zukunft hatte, verschwinden. Sie hatte nur eine Chance, dieser Stadt zu entkommen, und die bestand darin, ihren Abschluss als Massagetherapeutin zu machen.
Rosas Blick wanderte die verlassene Straße auf und ab, während sie verzweifelt versuchte, zu entscheiden, was sie tun sollte. Sie hatte ein paar Hundert Dollar in der Tasche, aber die mussten noch bis zum Ende des Monats für Essen reichen. Dinge wie frisches Gemüse oder wirklich etwas anderes als Brot und Instantnudeln konnte sie sich schon jetzt nicht mehr leisten. Wenn sie sich für die Nacht ein Hotel nehmen würde, müsste sie die nächsten Tage nur mit der einzigen Mahlzeit überstehen, und zwar die, die das Frauenhaus ihr zur Verfügung stellte. Busse fuhren inzwischen nicht mehr, sodass sie nicht einmal in den öffentlichen Verkehrsmitteln Zuflucht vor der Kälte finden konnte.
Wenn ich meine Kreditkarte benutze, wird Michael mich finden.
Sie zog ihren Rucksack wieder höher auf den Rücken und begann, loszulaufen. Hotels nahmen kein Bargeld an, und sie konnte es nicht riskieren, die Kreditkarte zu benutzen. Wenn ihr Stiefvater sie finden würde … Das würde er nicht, also wollte sie nicht darüber nachdenken. Hinter dem Theater an der zwanzigsten Straße lebte eine obdachlose Frau, durch ein paar Mülltonnen vom schlimmsten Wind geschützt, neben die sich Rosa manchmal einrollen durfte. Das war ihre beste Chance, bis zum Unterricht morgen einen sicheren Schlafplatz zu haben.
Ein schnittiges, schwarzes Auto hielt direkt neben Rosa am Bürgersteig und sie verkrampfte sich. Es war kein Polizeiauto, was eine Erleichterung war. Sie wusste, dass sich einige Frauen, die sie aus dem Frauenhaus kannte, in Nächten wie dieser absichtlich verhaften ließen, damit sie eine Mahlzeit und einen warmen Platz zum Schlafen bekamen, aber das war kein Luxus, den sie sich leisten konnte. Michael Jones, ihr Stiefvater, war bei der Polizei, und sie konnte es einfach nicht riskieren.
Das Fenster klappte herunter und offenbarte eine unnatürlich weißhäutige Frau, die sie anlächelte. „Hey, du. Du siehst aus, als würdest du frieren. Willst du nicht einsteigen?“
Rosa starrte sie misstrauisch an. Sie wusste, dass Serienmörder in der Regel Männer waren, aber das bedeutete nicht, dass sie einfach in das Auto einer Fremden steigen sollte. „Mir geht’s gut, danke.“
„Steig einfach ein“, sagte die Frau. „Du siehst aus, als könntest du ein bisschen zusätzliches Taschengeld gut gebrauchen … Wie wäre es mit fünfhundert Dollar plus der Taxifahrt am Morgen?“
Es war nicht das erste Mal, dass ihr jemand ein Angebot machte, aber es war das erste Mal, dass es von einer Frau kam. Rosa schluckte schwer. Fünfhundert Dollar? Das klang zu schön, um wahr zu sein. Es war fast dreimal so viel wie das, was ihr normalerweise angeboten wurde. Nicht, dass sie jemals zuvor angenommen hätte. Aber es gab für alles ein erstes Mal, und fünfhundert Dollar waren äußerst verlockend.
„Geht es dabei um dich?“, fragte Rosa und konnte kaum glauben, dass sie daran dachte, dieses verrückte Angebot anzunehmen.
Aber es war immer noch besser, als in einer Nacht wie dieser zu erfrieren.
Die Frau lächelte. „Steig ein, dann können wir reden.“
Rosa ließ sich mit pochendem Herzen auf den Beifahrersitz fallen. Wenn Mama noch leben würde, würde es ihr das Herz brechen … aber sie lebte nicht mehr.
Im Inneren des Wagens war es so warm, dass Rosa sich trotz allem etwas entspannen konnte. Sie hielt ihre gefrorenen Finger vor den Lüftungsschlitz und seufzte, als die Wärme über ihren Körper blies. Selbst wenn sie diese Entscheidung später bereuen würde, in diesem Moment war sie einfach nur erleichtert, dass sie nicht mehr fror. Außerdem war es ja nicht so, als würde sie ihre Jungfräulichkeit verkaufen, obwohl es stimmte, dass sie es noch nie mit einer Frau getan hatte.
„Im Handschuhfach liegt eine Verschwiegenheitsvereinbarung“, sagte die Frau. „Unterschreib sie und du bekommst dein Geld im Voraus.“
„Eine Verschwiegenheitsvereinbarung? Für Sex?“
Die Schlösser rasteten ein. Die Frau wandte sich Rosa ganz zu und schenkte ihr das gleiche schmallippige Lächeln wie zuvor. „Nein, es geht nicht nur um Sex. Es geht um Sex mit Angelus Rex.“
Rosas Kinnlade fiel herunter. Plötzlich sah sie die Frau mit völlig neuen Augen und neuer Angst an. Das Weiß ihrer Haut, die beinahe die Farbe von Kreide hatte. Die Art, wie sie mit geschlossenem Mund lächelte. Tat sie es, um ihre Reißzähne zu verbergen? Wenn diese Frau sie zum Vampirkönig bringen wollte, dann musste sie selbst eine Vampirin sein.
„Warum ich?“ Es kam wie ein Flehen heraus. Wenn sie zu Angelus Rex, dem Engelskönig, gebracht wurde, dann musste er hinter ihrem Blut her sein und nicht nur hinter ihrem Körper. Es gab Gerüchte über junge Frauen, die in seinen Palast verschleppt wurden, um seine Begierden zu stillen, aber sie hätte nie gedacht, dass sie eine von ihnen sein würde.
Plötzlich sprach eine tiefe, grollende Stimme vom Rücksitz. „Weil ich dich will.“
Ihr Herz schlug ihr bis in den Hals, und sie konnte nicht mehr atmen. Rosas Augen flackerten zum Rückspiegel, aber alles, was sie sehen konnte, war eine riesige, dunkle Gestalt auf dem Sitz hinter ihr. Ihre Hände zitterten. Sollte sie zustimmen oder besser schreiend davonrennen?
„Wenn du es dir anders überlegt hast“, fuhr der König, der in der Dunkelheit versteckt blieb, fort, „werden wir dich zu einem Hotel fahren und dein Zimmer für die Nacht bezahlen. Es ist deine Entscheidung.“
Rosa atmete tief aus. Sie brauchte das Geld. Es gab Schlimmeres, als einem Vampir zu erlauben, mit ihr zu schlafen und ihr Blut zu trinken, oder? Sie nahm sich den Vertrag und unterschrieb ihn. Dann schloss sie die Augen und stellte sich bereits vor, was sie mit fünfhundert Dollar machen würde.
***
Der Raum war reich verziert. Ein Kristallkronleuchter hing von der Decke und die Wände waren mit Gold geschmückt. Ein leicht gemusterter Teppich lag unter dem thronartigen, gepolsterten Stuhl, auf dem Rosa saß. In diesem schönen Raum, in dem sie sich plötzlich wiederfand, fühlte sie sich umso schmuddeliger.
Worauf habe ich mich da nur eingelassen?
„Ich beobachte dich schon seit Langem.“
Angelus Rex war in echt noch furchteinflößender als in den Nachrichtensendungen, die Rosa gesehen hatte. Sein Körper war beeindruckend, so wie sich das weiße Hemd um seine muskulöse Brust und seinen Armen spannte. Er war größer, als sie erwartet hatte. Sein dunkles Haar lockte sich leicht um seine Ohren und im Nacken. Er hatte etwas extrem Verführerisches an sich. Zu wissen, dass er sie in seinem Bett haben wollte, brachte Rosas Herz zum Pochen. Sie wusste, dass sie mehr Angst haben sollte, als sie hatte, aber das war ihr egal. Je eher diese vollen Lippen auf ihrem Körper waren, desto besser.
Ihre Finger berührten sich, als er ihr ein Glas Wein reichte. Sie zuckte zusammen, als sie spürte, dass sie eiskalt waren. Sie konnte ihren Wein gar nicht trinken, sie war zu sehr auf den König konzentriert.
„Du glaubst sicher, dass ich dich als Prostituierte hergebeten habe“, fuhr er fort und ließ sich auf dem Stuhl ihr gegenüber nieder. Seine dunklen Augen waren auf die ihren gerichtet und er sah sie an, ohne auch nur einmal zu blinzeln. „Aber das ist nicht ganz richtig.“
Rosa setzte sich endlich in Bewegung und trank ihren Wein. Sie stellte das leere Glas ab und wrang die Hände. „Du willst mein Blut trinken.“
Die Lippen des Königs zuckten. „Nein. Nun … ja. Aber das ist nicht das, was ich wirklich von dir will.“
Er stand so schnell auf, dass Rosa zusammenzuckte. Er durchquerte den Raum und kam mit einem Stapel Papiere zurück, den er neben ihr auf den Tisch legte. Die ganze Zeit über verließ sein Blick nicht den ihren, und sie war ebenfalls nicht in der Lage, ihren Blick abzuwenden. Wenn er sie aufforderte, ihren Hals seinen Reißzähnen zu präsentieren, wüsste sie nicht, wie sie sich weigern könnte. Sie würde sich nicht weigern wollen.
„Dies ist ein Vertrag. Er besagt, dass du – im Tausch gegen eine Wohnung hier im Palast, ein Haus in der Stadt und Privatunterricht für jeden gewünschten Universitätsabschluss sowie ein Stipendium von hunderttausend Dollar pro Jahr – mein Kind austragen und zur Welt bringen wirst. Du wirst meine Geliebte sein, bis sich ein Anlass ergibt, aufgrund dessen du die Vereinbarung beenden möchtest.“
Rosa keuchte. Hitze durchflutete ihren Körper, und sie war schockiert, wie gut sich das anhörte. Eine Hand wanderte zu ihrem Magen, und sie schluckte schwer, um sich eine Antwort darauf einfallen zu lassen. Der König bat sie, sein Kind zu bekommen? Seine Mätresse zu sein? Aber wie konnte das möglich sein? Sie war doch nur eine obdachlose Studentin in den Zwanzigern. Warum sollte Angelus Rex sie beobachten … sie wollen?
