Die Gefangene des Vampirkönigs - T.S. Ryder - E-Book

Die Gefangene des Vampirkönigs E-Book

T.S. Ryder

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Beschreibung

Eine kurvige Jungfrau, die ihre Schulden abzahlt, UND ein eifersüchtiger Vampirkönig, der eine neue Spenderin sucht, UND Feinde, die alles tun, um ihn zu vernichten!

Aria Taylor erwacht in ihrem größten Albtraum, als Gavin, der Vampirkönig, sie mitten in der Nacht aus dem Bett zerrt. Arias Vater schuldet ihm Geld und Gavin ist gekommen, um ihn deswegen mitzunehmen.

Es gibt nur einen Ausweg: Aria muss Gavins Blutspenderin werden, um die Schulden ihres Vaters zu begleichen. Zu dumm nur, dass sie diesen Blutsauger hasst. Warum sieht dieses besitzergreifende Monster auch so unglaublich gut aus und ist gleichzeitig so grausam?

Gavin ist mit seiner neuen Blutspenderin mehr als glücklich. Ihre vollen Kurven machen ihn verrückt und er kann es kaum erwarten, seine Reißzähne in sie zu versenken. Der Gedanke, dieser Jungfrau alle fleischlichen Freuden näherzubringen, entfacht ein Feuer in ihm …

Aber Gavin hat Feinde. Als Aria dann plötzlich verschwindet, wird alles nur noch Schlimmer. Wo ist sie bloß? Aber eines weiß Gavin ganz gewiss. Egal, was es kostet, er wird sie zurückholen.

Er wird sie retten.

Dies ist eine eigenständige paranormale Liebesgeschichte in einer Reihe von Vampirkönig-Liebesromanen. Die Bücher haben alle ein garantiertes Happy End und handeln von jeder Menge Action, heißen Vampiren, sinnlichen Szenen und Schwangerschaften.

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Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel Eins – Aria

Kapitel Zwei – Gavin

Kapitel Drei – Aria

Kapitel Vier – Gavin

Kapitel Fünf – Aria

Kapitel Sechs – Gavin

Kapitel Sieben – Aria

Kapitel Acht – Gavin

Kapitel Neun – Aria

Kapitel Zehn – Gavin

Kapitel Elf – Aria

Über T.S. Ryder

Bücher von T.S. Ryder

Die Gefangene des Vampirkönigs

Ein paranormaler Vampirroman

Die Chroniken des Vampirkönigs Buch 9

T.S. Ryder

Copyright © 2021Heartbeat Reads - Alle Rechte vorbehalten.

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Impressum:

Heartbeat Reads

[email protected]

Kapitel Eins – Aria

Hände packten sie und zogen sie aus ihrem Bett. Aria wehrte sich instinktiv und schrie. Da sie noch verschlafen war, konnte sie keinen klaren Gedanken fassen. Selbst als ihr Herz einen Sprung machte und der Griff an ihren Armen immer schmerzhafter wurde, war sie sich nicht sicher, was geschah. Helles Licht blendete sie. Die Hände zerrten sie aus ihrem Schlafzimmer ins Wohnzimmer. Dort saß ihr Vater bereits auf ihrer abgenutzten Couch.

Aria wurde neben ihn geworfen. Sie fiel auf die Couch, und ihr Vater legte einen schützenden Arm um sie.

„Meine Tochter hat damit nichts zu tun“, sagte er. „Bitte, tun Sie ihr nicht weh.“

„Ich werde niemandem wehtun. Aber wir müssen über deine Schulden sprechen.“

Aria rieb sich mit den Handflächen über die Augen, um auch den letzten Rest Schlaf aus ihnen zu vertreiben. Als sie den Mann sah, der ihnen gegenübersaß, die Füße weit auseinander gestellt, was ihn noch mächtiger erscheinen ließ, während er eine Tasse Tee hielt, keuchte sie. Das Blut wich aus ihrem Gesicht und sie klammerte sich an ihren Vater, unfähig zu glauben, was sie da sah.

Gavin, der König der Vampire, dessen Reich sich vom Baltischen Meer bis nach Sibirien erstreckte, saß in ihrem Wohnzimmer. Die Männer, die um sie herum standen – groß, hager, mit diesen hungrigen Augen – waren ebenfalls alles Vampire.

Ihr Blick richtete sich wieder auf den König. Er ignorierte sie, seine bernsteinfarbenen Augen waren auf ihren Vater gerichtet. Er hatte ein herrlich kantiges Kinn, scharfe Wangenknochen und dunkles Haar, das ihm locker ins Gesicht fiel. Immer, wenn sie ihn im Fernsehen gesehen hatte, hatte Aria ihn auf eine furchterregende Weise gut aussehend gefunden, und aus der Nähe konnte sie sehen, dass sie in jeder Hinsicht recht gehabt hatte. Er war gut aussehend und furchterregend.

„Was machen Sie hier?“ Sie versuchte, mit starker Stimme zu sprechen, um mehr empört als verängstigt zu klingen. Gavin nippte an seinem Tee. Er hatte das gute Porzellan ihrer Mutter in der Hand. Arias Blut kochte. Niemand rührte die Sachen ihrer Mutter an! „Das gehört Ihnen nicht. Sie haben kein Recht, in unser Haus zu kommen und unsere Sachen zu benutzen.“

„Oh, tatsächlich habe ich jedes Recht dazu.“ Gavin stellte die Tasse sowie die Untertasse auf den Kaffeetisch. „Dein Vater hat große Schulden bei der Krone, und er hat seit fast drei Jahren nichts mehr davon zurückgezahlt. Ich bin hier, um einen Weg zu finden, wie er sie abbezahlen kann. Bis es so weit ist, gehört alles, was ihr besitzt, mir.“

Aria drehte sich zu ihrem Vater um. Er sah sie schuldbewusst an, und sie klammerte sich an seine Hand. „Stimmt das, Dad? Hast du so das Geld bekommen, damit ich auf die Universität gehen kann?“

„Wir können das später besprechen, Aria“, sagte ihr Vater. Er neigte den Kopf in Richtung des Königs. „Mylord, es muss doch etwas geben, was ich tun kann.“

Gavin grinste. „Da gäbe es tatsächlich eine Sache. Du könntest ins Gefängnis gehen. Dein Haus und all dein Besitz wird versteigert, um deine Schulden zu begleichen, und für jeden weiteren 100-Dollar-Schein, den du mir danach noch schuldest, verbringst du ein Jahr im Gefängnis.“

Aria sprang auf die Füße, bevor sie wusste, was sie tat. „Das können Sie nicht machen! Sie werden meinem Vater nicht sein Eigentum wegnehmen, und Sie werden ihn nicht ins Gefängnis stecken.“

„Aria, nicht.“ Ihr Vater versuchte, sie zurück auf die Couch zu zerren.

Sie zog ihre Hand von ihrem Vater weg und starrte den König an. Für wen hielt er sich, dass er einfach hier hereinspazierte und verkündete, dass man ihnen alles wegnehmen würde? Sie wusste nicht, wie hoch die Schulden ihres Vaters waren, aber er war vor sechs Monaten bei der Arbeit entlassen worden, verdammt noch mal. Bei dieser Wirtschaftslage war es fast unmöglich, Arbeit zu finden.

Gavin stand langsam auf, sein hübsches Gesicht eiskalt. „Und warum sollte ich das nicht tun?“

„Ich habe in den Nachrichten gesehen, dass Sie ein neues Trinkpäckchen suchen.“

„Ein Trinkpäckchen?“

Aria zuckte mit den Schultern. „So nennen wir die Mädchen, die sich von Vampiren das Blut aussaugen lassen.“

Gavins Blick wanderte über ihren Körper. Seine Augen hellten sich auf. „Und?“

„Meine Blutgruppe ist AB negativ. Diese Gruppe mögen Sie doch am liebsten, nicht wahr?“

„Schlägst du vor, dass ich dich als mein ‚Trinkpäckchen‘ annehme, um die Schulden deines Vaters zu begleichen?“

Aria schüttelte den Kopf. Auf keinen Fall wollte sie gezwungen werden, für den Rest ihres Lebens bei diesem Vampir zu bleiben. „Ich schlage vor, dass ich für Sie als Trinkpäckchen arbeite, um die Schulden meines Vaters zu begleichen, und wenn das erledigt ist, kann ich gehen.“

„Nein.“ Ihr Vater sprang auf. „Nein. Da würde ich eher ins Gefängnis gehen. Das kannst du nicht tun, Aria.“

„Doch, das kann sie.“ Gavin lächelte. „Ihre Bedingungen sind akzeptabel. Dein Vater kann sein Haus behalten. Wir werden die genaueren Details unserer Vereinbarung besprechen, sobald wir wieder im Palast sind.“ Er warf einen Blick auf einen der Vampire. „Bringt sie in die Limousine.“

„Warten Sie.“ Aria wich zurück. „Ich muss packen und mich verabschieden.“

„Ich werde dir das Nötigste besorgen, und du kannst dich auf dem Weg nach draußen verabschieden“, sagte Gavin über die Schulter. Er verließ bereits das Haus.

Ein Vampir legte eine riesige Hand auf Arias Arm und zerrte sie zur Tür. Sie warf ihrem Vater noch einen hilflosen Blick zu. Er wurde von einem anderen Vampir zurückgehalten und sah besorgt und schuldbewusst aus. Ihm zuliebe zwang sich Aria ein Lächeln aufs Gesicht. Der Vampir zerrte sie durch die Eingangstür.

„Es wird alles gut, Dad“, sagte sie. „Ich rufe dich an. Ich liebe dich.“

„Ich liebe …“

Die Tür knallte hinter ihnen zu. Aria zitterte. Ihre Nachbarn sahen durch die Fenster zu, ein paar von ihnen standen in den Türöffnungen. Sie versuchte, ihnen fröhlich zuzuwinken. Sie würden noch wochenlang darüber reden. Zwei Türen weiter sah sie eine Blondine aus ihrem Haus eilen, bekleidet mit einem dünnen Nachthemd, die Haare zu zwei Zöpfen geflochten.

„Aria!“, rief die Blondine. „Was ist hier los?“

„Es ist alles in Ordnung, Sonya“, rief sie zurück. Sie versuchte stehen zu bleiben, um noch ein paar Augenblicke zu gewinnen und ihre beste Freundin zu beruhigen. „Ich rufe dich an. Ich verspreche es.“

Der Vampir hob sie hoch, was sie aufschreien ließ, und trug sie zu der glänzenden schwarzen Stretch-Limousine, die auf der Straße stand. Er warf sie hinein und knallte die Tür hinter ihr zu. Aria zog eine Grimasse, als sie sich aufrichtete. Die Limousine hatte zwei einander gegenüberliegende Sitzbänke. Sie war auf die nach vorn gerichtete gesetzt worden, während Gavin ihr gegenübersaß. Ihre Knie berührten sich.

Aria schnallte sich an und ignorierte den König entschlossen. Das Mindeste, was er hätte tun können, war, ihr eine Stunde Zeit zum Anziehen zu geben. Jetzt saß sie hier mit ihrem ausgeleierten Schlafanzug, der ihren kurvigen Körper wie eine Wurst in einer zu engen Pelle aussehen ließ. Sie trug keinen BH, was bedeutete, dass ihre Brüste bei jeder Bodenwelle, über die sie fuhren, herumhüpften – und sie trug nicht einmal Unterwäsche. Immerhin hatte sie sich gestern Abend dazu entschlossen, in dieser Nacht tatsächlich einen Schlafanzug zu tragen. Normalerweise schlief sie splitternackt. Aber in letzter Zeit war es kalt gewesen, und sie brauchte die zusätzliche Wärme.

„Dein Name ist also Aria“, sagte Gavin. „Und du gehst zur Uni?“

„Und dein Name ist Gavin und du bist der verdammte Vampirkönig.“

Gavins Mundwinkel zuckten. Ob er amüsiert oder wütend war, konnte sie nicht sagen. „Was studierst du?“

„Marketing. Betriebswirtschaftslehre. Buchhaltung.“ Aria sackte in ihrem Sitz zusammen und verschränkte die Arme vor der Brust. „Damit ich irgendwann mein eigenes Geschäft eröffnen kann.“

Er antwortete nicht, und Aria war dankbar dafür. Sie hatte immer noch nicht herausgefunden, welche Art von Geschäft sie eröffnen wollte. Draußen vor dem Fenster zog eine Straßenlaterne nach der anderen vorbei, während sie das Viertel verließen, in der sie lebte, seit sie fünf Jahre alt war. Sie und ihr Vater waren ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter hierhergezogen. Sie kannte jeden hier und jeder kannte sie.

Ihre Lippe begann zu zittern, und sie biss fest darauf, um das Zittern zu unterdrücken. Sie hatte nicht vor zu weinen. Ja, die Situation war nicht ideal, aber sie hatte ihre Wahl getroffen und sie wollte keinen Rückzieher machen.

Was die Sache noch schlimmer machte, waren die vielen Male, die sie davon fantasiert hatte, einen attraktiven, reichen Vampir zu treffen, der sie absolut umhaute und in seine Villa bringen würde, um sie zu heiraten. Jetzt wurde sie vom König selbst in seinen Palast mitgenommen – und sie hasste es.

Was sie jedoch am meisten hasste, war, wie attraktiv der Blutsauger war. Welches Recht hatte er, so gut aussehend und doch so grausam zu sein?

„Ich werde jetzt dein Blut trinken.“

Aria zuckte zusammen. Sie drückte sich mit hämmerndem Herzen eng in den weichen Ledersitz. „Du trinkst jetzt mein Blut?“

„Ja.“ Gavin starrte sie wieder an, völlig ruhig. „Ich muss deine Blutgruppe überprüfen. Und wenn diese Vereinbarung funktionieren soll, muss ich wissen, dass du bereit bist, mir Blut zu geben, wann immer ich es brauche. Keine Sorge, ich brauche nur ab und zu einen Schluck. Du kannst meine Lebendspenderin sein und trotzdem einmal im Jahr Blut für Kliniken spenden.“

Er grinste und blitzte sie mit seinen Reißzähnen an. Aria schluckte schwer und versuchte, sich einzureden, dass sich ihr Magen nur deshalb umdrehte, weil dies neu und beängstigend war. Nicht, weil sie die Vorstellung, dass er sie biss, in irgendeiner Weise aufregend fand … Dies war eine rein geschäftliche Vereinbarung. Nein, noch nicht einmal das. Das war ihr verzweifelter Versuch, ihren Vater vor dem Gefängnis zu bewahren. Mehr nicht.

Gavin rutschte auf den Sitz neben ihr. Er griff nach dem ersten Knopf ihres Oberteils, aber Arai drückte ihm ihr Handgelenk ins Gesicht.

---ENDE DER LESEPROBE---