Blazes Zähmung - Cooper McKenzie - E-Book

Blazes Zähmung E-Book

Cooper McKenzie

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Beschreibung

Blaze Richards droht der Rausschmiss aus dem Club Esoteria, da sie dort ihren eigenen Körper missbrauchen lässt. Ihre letzte Hoffnung ist es, sich auf eine Szene mit einem Dom einzulassen, den sie noch nie zuvor getroffen hat. Anders als die Doms mit denen sie normalerweise spielt, benutzt Master Z Seile und sanfte Berührungen, um sie zu dominieren, und nicht Schmerzen, wie sie es gewohnt ist. Andy Zimmerman erkennt in Blaze eine Frau, die das Bedürfnis hat, sich zu unterwerfen, aber nicht wirklich auf die Schmerzen steht, die sie sich zufügen lässt. Er stimmt einer Szene mit ihr zu, um ihr zu zeigen, dass es bei Dominanz und Unterwerfung nicht nur um Flogger, Peitschen und Schmerzen geht. Als er verlangt, sie auch außerhalb des Clubs zu treffen, bricht Blaze eine der Regeln, die bisher immer für ihre Sicherheit garantiert hat: Mit Doms wird nur im Hauptraum des Clubs gespielt. Kann Master Z ihr geben, was sie bisher von keinem anderen Dom bekommen hat? Oder wird Blaze ihrem BDSM-Glück weiterhin auf dem falschen Weg hinterherjagen? Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Die einzelnen Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen. Zum besseren Verständnis und um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 31.500 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Über Cooper McKenzie

LESEPROBE:

Blazes Zähmung

Blaze Richards droht der Rausschmiss aus dem Club Esoteria, da sie dort ihren eigenen Körper missbrauchen lässt. Ihre letzte Hoffnung ist es, sich auf eine Szene mit einem Dom einzulassen, den sie noch nie zuvor getroffen hat. Anders als die Doms mit denen sie normalerweise spielt, benutzt Master Z Seile und sanfte Berührungen, um sie zu dominieren, und nicht Schmerzen, wie sie es gewohnt ist.

Andy Zimmerman erkennt in Blaze eine Frau, die das Bedürfnis hat, sich zu unterwerfen, aber nicht wirklich auf die Schmerzen steht, die sie sich zufügen lässt. Er stimmt einer Szene mit ihr zu, um ihr zu zeigen, dass es bei Dominanz und Unterwerfung nicht nur um Flogger, Peitschen und Schmerzen geht. Als er verlangt, sie auch außerhalb des Clubs zu treffen, bricht Blaze eine der Regeln, die bisher immer für ihre Sicherheit garantiert hat: Mit Doms wird nur im Hauptraum des Clubs gespielt.

Kann Master Z ihr geben, was sie bisher von keinem anderen Dom bekommen hat? Oder wird Blaze ihrem BDSM-Glück weiterhin auf dem falschen Weg hinterherjagen?

Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Die einzelnen Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen. Zum besseren Verständnis und um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 31.500 Wörter

Cooper McKenzie

Blazes Zähmung

(Club Esoteria 8)

Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel

„Taming Blaze“

Copyright © der Originalausgabe: Cooper McKenzie, 2010

Copyright © dieser Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Haftungsausschluss:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Haftung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

„Diese kleine Subbie braucht einen eigenen Dom“, sagte Taurus während er beobachtete, wie zwei ungebundene Subs einer dritten in ein Taxi halfen, das direkt vor der Eingangstür des Clubs wartete. Blaze Richards schluchzte noch immer, als sie hinausstolperte, weigerte sich aber, im Club zu bleiben, bis sie die Kontrolle wiedererlangte.

Er hatte mit wachsender Besorgnis beobachtet, wie die winzige Sub in den letzten paar Stunden nicht nur mit einem oder zwei, sondern gleich mit drei verschiedenen und zunehmend sadistischeren Doms Szenen gespielt hatte. Mit jedem von ihnen hatte sie härtere Bestrafungen ertragen. Als der letzte sie schließlich von ihren Fesseln befreit hatte, nachdem er eine Stunde lang mit einem Stock fast jeden Zentimeter ihres Körpers bearbeitet hatte, konnte sie kaum noch laufen. Bei jeder anderen Sub wäre Taurus längst eingeschritten und hätte der Sache ein Ende gesetzt.

Blaze Richards war stets vorsichtig, aber gleichzeitig auch wagemutig. Sie ließ sich nur im Hauptraum auf Szenen ein, und nur mit erfahrenen Doms, die sie kannte und die Mitglieder des Clubs waren. Aber ihr heute Abend zuzusehen, wie sie sich mit drei sadistischen Doms einließ, von denen keiner in der Lage zu sein schien, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, war zu viel für Taurus. Er wollte es zwar nicht, aber er fragte sich, ob es nicht vielleicht an der Zeit war, die Mitgliedschaft der kleinen Sub einzuschränken.

„Sie braucht einen ganz besonderen Jemand“, antwortete Jenna Carter, seine Cousine und Geschäftspartnerin im Club Esoteria. „Jemanden, der sich seinen Weg durch das Labyrinth aus emotionalen Mauern bahnen kann, das sie um sich errichtet hat und der herausfindet, was sie wirklich zu so extrem schmerzhaften Szenen treibt. Ich glaube nicht, dass sie wirklich so kühn und waghalsig ist, wie alle denken.“

„Mm-hm“, nickte Taurus. „Aber bis sie uns sagen kann, was genau sie braucht, wie sollen wir sie mit einem geeigneten Dom zusammenbringen?“

„Was sie nicht braucht, ist ein Sadist wie die Doms, mit denen sie in der Regel Szenen hat“, warf Jackson Matthews ein, der gerade zum Ende des Abends saubermachte.

„Was meinst du damit?“ Taurus sah den Barkeeper an, interessiert an dessen Beobachtung.

„Sie braucht jemanden, der dominant ist, ja, aber ich denke nicht, dass ihr jemals Zärtlichkeit gezeigt worden ist. Sie braucht jemanden, der sie sanft berührt und eine Fülle von Geduld mitbringt, um sich an ihren Mauern vorbei und in ihr Herz zu schleichen.“

Taurus dachte darüber nach, was der Teilzeit-Barkeeper gesagt hatte, und nickte zustimmend. Er wandte sich an Jenna und fragte: „Haben wir Mitglieder, die zu dieser Beschreibung passen?“

„Ich glaube, ich kenne da jemanden“, warf Jackson ein. „Andy ist auf jeden Fall dominant und ein Bondage-Experte. Er ist Mitglied hier, war aber seit ein paar Monaten wegen der Arbeit nicht in der Lage, herzukommen. Ich glaube nicht, dass er und Blaze sich jemals begegnet sind.“

„Er arbeitet mit dir zusammen?“, fragte Taurus mit Bezug auf Jacksons anderen Job als Feuerwehrmann.

„Ja. Ich werde diese Woche mit ihm reden, wenn wir zusammen Dienst haben, und sehen, ob er nächstes Mal herkommen kann, wenn Blaze hier ist. In zwei Wochen, nicht wahr?“

„Für gewöhnlich. Ich werde sie am Sonntagnachmittag anrufen, um zu sehen, ob sie sich erholt hat und bei der Gelegenheit nachfragen“, sagte Jenna und überraschte damit beide Männer.

„Jenna? Du wirst an einem Sonntag arbeiten?“, neckte Taurus.

Es war eine bekannte Tatsache, dass Sonntage für Jenna heilig waren. Sie arbeitete dann nicht. Sie ging nicht ans Telefon und tat auch sonst nichts, außer sich zu entspannen und mit Antony und Gentry, ihren beiden Sklaven und Partnern, zu spielen.

„Nein, ich werde nicht arbeiten. Ich werde mich um eine verletzte Freundin kümmern“, sagte sie und trank von ihrem Club Soda. „Worüber du dir in den nächsten zwei Wochen Gedanken machen musst, mein lieber Cousin, ist, wie wir Blaze dazu überreden können, sich auf eine Szene mit jemandem einzulassen, den sie nie zuvor getroffen hat.“

* * * *

Zwei Wochen später zitterte Blaze Richards, als sie über den großen Parkplatz des Club Esoteria eilte. Wie üblich an einem Freitagabend, war sie zu spät dran. An jedem anderen Abend würde es ihr nichts ausmachen, ein paar Minuten hinter der Planung herzuhinken, aber heute Abend war es eine andere Geschichte.

Master Taurus hatte sie am Tag zuvor angerufen und „gewünscht“, dass sie sich um neun Uhr bei ihm meldete. Er war nicht ins Detail gegangen, warum er sie sehen wollte. Er hatte nur gesagt, sie solle im Hauptraum des Clubs sein, mit einem schwarzen Höschen und Hemdchen bekleidet, und ihr Haar zu einem Zopf gebunden über ihren Rücken hängend tragen.

Während ein kleiner Teil von ihr fragen wollte, warum, antwortete ihre devote Seite mit einem einfachen: „Ja, Sir.“

Also war sie hier und eilte voran, so schnell ihre zehn Zentimeter-Stilettos ihr erlaubten, zu dem Gebäude zu laufen, das ihr eine Zuflucht bot, während es zugleich die Quelle ihrer größten Frustrationen war. Der Club Esoteria.

Als sie näherkam, studierte sie das Gebäude. Es war ein vierstöckiges Backsteinlagerhaus aus der Zeit der Jahrhundertwende, das ähnlich wie alle anderen älteren Lagerhäuser in der Stadt aussah. Der große Unterschied war, dass Taurus und Jenna dieses Haus renoviert hatten. Die Backsteinfassade war jetzt in hellem Braun anstatt des ursprünglichen Ziegelrots gestrichen. Ein weiterer großer Unterschied, der dieses Haus von anderen Gebäuden in der Stadt abhob, war sein eingezäunter Parkplatz. Nur die Stadtverwaltung hatte für ihr Außenlager einen aufwändigeren Zaun errichten lassen.

Als sie einer Pfütze auswich, blies der abendliche Wind um ihre Füße und dann unter ihren knöchellangen Trenchcoat. Die Seide und die Spitze, die ihre einzige Bekleidung darstellte, bot keinen Schutz vor dem kalten Winterabend. Darauf hoffend, dass sie sich nicht den Knöchel verdrehen würde, steigerte sie ihr Tempo, bis sie auf den Fußballen lief.

Als sie die Eingangstür zum Foyer betrat, knöpfte sie schnell ihren Mantel auf und warf ihn auf die Theke. Ihre Schuhe folgten ein paar Sekunden später. Gentry, einer der Männer von Mistress Jenna, hatte heute Abend Dienst hinter der Theke.

„Du kommst zu spät“, sagte er und wandte seine Aufmerksamkeit dem Computer zu, um sie einzuchecken.

„Bist du soweit?“, erwiderte sie, ohne auf seine Bemerkung einzugehen.

„Treten Sie ein, tapfere Frau, und genießen Sie, was dieser Abend für sie bereithält“, sagte er, dann gab er ein gruseliges Lachen von sich, das Blazes Nervosität nur noch steigerte.

Sie schob sich durch die roten Samtvorhänge, die die Umkleideräume und den Eingangsbereich vom Hauptteil des Clubs trennten. Tief Luft holend, um sich zu ermutigen, ging sie Richtung Bar, während sie sich im Raum umblickte, auf der Suche nach Master Taurus. Er war nirgends zu finden.

Wie üblich an einem Freitagabend, war Jackson hinter der Bar und Sinclair, seine Verlobte, saß auf einem Barhocker in der Nähe. Seit Weihnachten, als Jackson ihr einen Heiratsantrag gemacht hatte, waren die beiden unzertrennlich.

„Weißt du, wo Master Taurus ist?“, platzte sie heraus, bevor Jackson ihre Anwesenheit überhaupt anerkannt hatte.

Obwohl er nicht so dominant war wie die meisten im Club, ließ Jackson gelegentlich den Dom raushängen, aber in der Regel richtete er diese Art von Aufmerksamkeit nur auf Sinclair. Als er sich umdrehte und sie mit einer fragend erhobenen Augenbraue ansah, nahm Blaze einen tiefen Atemzug und ließ ihren Blick auf die glänzende Theke sinken.

„Entschuldigung, Sir, weißt du vielleicht, wo ich Master T finden könnte, Sir?“

„Du bist zu spät. Aber du hast Glück, denn er und Whitney sind noch nicht runtergekommen.“

„Warum wollte er mich um neun hier haben?“, fragte sie, als er sein Handy aus der Tasche zog.

Jackson antwortete nicht, als er sich halb umdrehte und einen Anruf tätigte. Sie lauschte schamlos, als er einen Moment später sagte: „Sie ist hier. Ja, sie weiß es. Mm-hmm. Okay. Ja. Tschüss.“

Er legte schließlich auf und wandte sich mit einem ernsten, sehr un-Jackson-mäßigem Ausdruck zurück zu ihr. Sie lehnte sich ein Stück nach hinten und versuchte, nicht erschrocken über seine Miene oder das Gespräch, das er gerade geführt hatte, auszusehen.

„Master Taurus wird gleich unten sein. Du sollst da drüben auf ihn warten.“ Er deutete auf den Bereich, den die ungebundenen Subs für sich erobert hatten. „Auf dem Boden und in Sklaven-Position. Dir ist es nicht erlaubt zu sprechen und du darfst auch keine Angebote für Szenen annehmen. Verstehst du?“

„Ja, Sir“, sagte Blaze nickend, als ihr Magen sich schmerzhaft zusammenkrampfte mit dem Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht stimmte.

Sie wandte sich ab, durchquerte den Raum und fand eine freie Stelle zwischen einem der Sofas und der Wand. Sich hinkniend begab sie sich mühelos in die richtige Position und versuchte, nicht darüber nachzudenken, was Master Taurus für sie geplant hatte. Hatte er mit den Doms gesprochen, die beim letzten Mal mit ihr gespielt hatten? Oder mit all den Doms, mit denen sie schon Szenen gehabt hatte? Hatte er die Wahrheit herausgefunden, dass sie nicht auf die Schmerzen stand, die sie ihr zufügten, sondern sie als Mittel benutzte, um den Stress und die emotionalen Schmerzen zu verbergen, die sie hinter ihrer normalerweise frechen, zu dreisten und spitzzüngigen Haltung versteckte?

Der Schmerz in ihrem Bauch wurde stärker, bis sie gegen den Drang ankämpfen musste, sich nach vorne zu beugen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Sie schloss die Augen und fühlte, wie eine heiße Träne langsam über ihre Wange lief. Was würde sie tun, wenn sie nicht mehr alle paar Wochen hierherkommen durfte, um herzhaft zu weinen? Wohin sollte sie dann gehen? Wie würde sie dann mit einem Leben voller Schmerz umgehen?

* * * *

Andy Zimmerman hörte, wie Taurus mit jemandem über die Frau sprach, die sie ihm vorstellen wollten. Seit einer Stunde saßen er und Taurus beisammen und tranken Eistee, während der andere Mann ihn höflich über seine Kenntnisse in Sachen BDSM befragte und welche Art von Dom er war. Er erfuhr auch, was der Club-Besitzer über die Frau, Blaze, tatsächlich wusste, und was er sich zusammengereimt hatte.

Nach seiner Erfahrung mit dem Lifestyle war Andy sich nicht sicher, dass sie zusammenpassen würden, aber da er die Frau, nach der er bisher auf eigene Faust gesucht hatte, erst noch finden musste, war er bereit, anderen die Chance zum Verkuppeln zu geben. Wenn schon sonst nichts, würde er so eine neue Frau treffen und einen, wie er hoffte, schönen Abend verbringen. Er würde erst mal abwarten, bevor er entschied, ob mehr daraus werden konnte.

Sobald er auflegte, sah Taurus die Frau an, die sie bedient hatte. „Nun, Maus, bist du bereit?“

„Ja, Master“, sagte die Frau leise und schaute nach oben, den Mann, den sie offensichtlich liebte, anlächelnd.

Andy spürte einen Stich von Neid, als er die beiden beobachtete. Das wollte er auch. Eine Frau, die weich und sanft sein konnte, wenn der Anlass es erforderte, die aber auch unabhängig genug war, um für sich selbst einzustehen. Schließlich konnte er mit seinem Job als Feuerwehrmann und seiner Nebentätigkeit als Berater für Teenager nicht immer da sein, wenn seine Frau ihn brauchte. Das hatte zwei Jahre zuvor seine Ehe zerstört.

Nach dem zu urteilen, was Taurus ihm erzählt hatte, könnte Blaze Richards sein, was er suchte, sobald sie über ihr Bedürfnis, geschlagen zu werden, hinwegkam. Während er nichts dagegen hatte, einer Frau den Hintern zu versohlen, wenn es erforderlich war, konnte er niemanden nur aus Spaß an der Freude schlagen. Er zog andere Mittel vor, um seiner Partnerin zu helfen, den Weg zur Glückseligkeit zu finden. Nach allem, was Taurus ihm gesagt hatte, verstand die Sub, die er bald treffen würde, nicht, was es bedeutete, sexuell erfüllt zu sein.

„Wie sieht’s aus, Andy, bist du bereit, herauszufinden, ob du eine außer Kontrolle geratene Sub auch ohne Peitschen und Stöcke zähmen kannst?“

Andy nickte, als er aufstand und nach seiner Spielzeugtasche griff. „Ich mache keine Versprechungen, aber nach allem, was du mir über diese Frau gesagt hast, bin ich gespannt. Wie wirst du sie denn dazu bringen, zuzustimmen?“

Taurus lächelte, obwohl seine Augen ernst blieben. „Ich habe da so meine Methoden.“

„Master.“ Die Frau an seiner Seite sah besorgt aus, als sie ihn ansah. „Du wirst sie doch nicht rauswerfen, oder? Sie braucht den Club, damit sie sicher ist.“

„Keine Sorge, kleine Maus. Master Z wird sich gut um deine Freundin kümmern. Hoffentlich wird er in der Lage sein, sie zu heilen und ihr helfen, die Liebe zu finden, die sie so verzweifelt sucht.“

Andy hob eine Augenbraue, kommentierte aber die Worten des anderen Mannes zu dessen Frau nicht, als er ihnen aus ihrer Wohnung im vierten Stock zum Aufzug folgte. Wie konnte Taurus solche Aussagen machen, ohne sie zusammen gesehen zu haben? Was, wenn Blaze einen Blick auf ihn warf und sich weigerte, dieses neue Arrangement auch nur in Erwägung zu ziehen?

Andy folgte Taurus und seiner Frau aus dem Aufzug und in den Club. Er hob die Tasche auf seine Schulter, als sie die Eingangshalle betraten und dann in den Hauptraum des Clubs gingen. Er schaute sich um, atmete tief ein und spürte, wie er sich entspannte.

Die Geräusche, Gerüche und Sehenswürdigkeiten in einem BDSM-Club waren immer interessant und erregend, aber heute Abend beeinflussten sie ihn nicht so stark. Seine Neugier auf die Frau namens Blaze lenkte ihn ab. Als sie an die Bar gingen, gestand er sich ein, dass er sich darauf freute, die kleine Sub zu treffen und wenn Jackson und Taurus recht hatten, würde vielleicht sogar mehr als nur ein Abend mit Bondage und Spielen dabei herauskommen.

Er konnte nur hoffen.

„Wo ist sie?“, fragte er, als Taurus leise mit seiner Frau sprach und sie wegschickte.

„Dort drüben“. Taurus deutete auf einen Bereich, in dem mehrere ungebundene Subs leise miteinander redeten.

„Welche?“

„Die Blondine, die auf dem Boden kniet“, sagte Taurus, als die beiden Männer in diese Richtung zu gehen begannen.

Andy entdeckte sie und seine Augen weiteten sich. Sie war ein kleines Ding, was ihm gefiel, da er selbst kaum ein Riese war. Ihr weiß-blondes Haar schien natürlich zu sein und nicht aus einer Flasche. Sie war schwarz gekleidet, wie Taurus es verlangt hatte, das wusste er. Alle ihre wichtigen Stellen waren bedeckt, aber volle Brüste hoben sich unter ihrem Hemdchen in einer Weise, die seinen Schwanz in seiner Jeans zucken ließ. Ihr Höschen hob die sexy weiblichen Rundungen hervor, die er von hier aus sehen konnte. Sie kniete in der Sklaven-Position und sah perfekt aus, wie sie da so wartete, obwohl er fast die Schwingungen spüren konnte, die von ihr ausgingen.

Nervosität? Angst? Aufregung?

Sein Schwanz zuckte, als ihm klar wurde, dass er es kaum erwarten konnte, es herauszufinden.

Kapitel 2

Obwohl es schwierig war, sich vom Antworten abzuhalten, als ihre Freunde kamen und ihr Fragen stellten, biss Blaze auf die Innenseite ihrer Lippe und blieb still und stumm. Sie hielt ihren Kopf gesenkt, hob aber ihren Blick und sah sich um, wobei sie jedoch nicht viel sehen konnte.

Sie atmete weiterhin langsam und tief und kämpfte gegen die Panik an, die in ihr zu wachsen begann, als die Minuten mit nervenaufreibender Langsamkeit vergangen.

---ENDE DER LESEPROBE---