Brennender Himmel - Ralf Hagedorn - E-Book

Brennender Himmel E-Book

Ralf Hagedorn

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Beschreibung

Brennender Himmel: Bomber über England Von Ralf Hagedorn September 1940: Der junge Leutnant Karl von Holsten steht am Rande einer Graspiste in Nordfrankreich. Vor ihm ragt die dunkle Silhouette von "Gerta" auf, seiner Heinkel He 111, die ihn und seine vierköpfige Besatzung Tag für Tag in das Herz des "Infernos" führen soll: die Luftschlacht um England. Was als militärische Präzision beginnt, wandelt sich schnell in einen grausamen Abnutzungskrieg. Die Erzählung folgt der Besatzung durch die raucherfüllten Himmel über den Londoner Docks, durch Hagelstürme aus Flak-Splittern und die verzweifelten Angriffe britischer Spitfires. Während Karl für seine Standhaftigkeit mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wird, erkennt er unter dem massiven Druck der täglichen Einsätze eine bittere Wahrheit: Die glänzenden Orden an seiner Uniform sind kein Schutzschild, sondern Markierungen des Schicksals.

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Seitenzahl: 27

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Brennender Himmel

Bomber über England

IMPRESSUM:

Ralf Hagedorn

c/o IP-Management #4887

Ludwig-Erhard-Str. 18

20459 Hamburg

Mithilfe von ChatGPT geschrieben

Coverbild Gemini

Kapitel 1: Der Atem des Drachen

Der Morgen des 7. September 1940 begann auf dem Flugplatz nahe Amiens nicht mit der Sonne, sondern mit dem mechanischen Husten von einhundertzwanzig Jumo 211-Motoren. Leutnant Karl von Holsten stand am Rand der Startbahn, die Hände tief in den Taschen seiner Fliegerjacke vergraben. Der Tau auf dem Gras glänzte wie flüssiges Silber, doch Karl hatte nur Augen für die dunkle Silhouette von „Gerta“, seiner Heinkel He 111 P-2.

Sie sieht heute besonders träge aus, Herr Leutnant“, dröhnte die Stimme von Oberfeldwebel Hans Meißner neben ihm. Hans war der Beobachter, das Gehirn der Maschine. Er war zehn Jahre älter als Karl und trug die Erfahrung von Polen und Frankreich in den tiefen Falten um seine Augen.

Karl nickte nur. „Zwei Tonnen Ballast in den Schächten machen aus einer Schwalbe eben eine Ente, Hans. Aber solange die Motoren halten, bringt sie uns über den Kanal.“

Die Besatzung versammelte sich unter der gläsernen Nase der Maschine. Da war der junge Willi, der Funker, der nervös an seiner Koppel nestelte, und Otto, der Bordschütze für die ungeliebte „Bodenwanne“, ein kräftiger Bursche aus Bayern, der behauptete, keine Angst vor den Spitfires zu haben, solange er genug Munition für sein MG 15 hatte.

Einsteigen“, befahl Karl knapp.

Das Innere der Heinkel roch nach einer Mischung aus kaltem Metall, Hydrauliköl und dem süßlichen Aroma von Frostschutzmittel. Karl zwängte sich auf den Pilotensitz links. Vor ihm erstreckte sich das Panorama der Instrumente Ladedruck, Drehzahl, künstlicher Horizont. Es war eine Welt aus Nadeln und Skalen, die über Leben und Tod entschied. Mit einer geübten Handbewegung flutete er die Vergaser.

Kontakt!“, rief er aus dem Fenster.

Draußen kurbelte der Wart. Der linke Propeller ruckte an, blieb stehen, drehte sich dann mit einem donnernden Knall und einer bläulichen Auspuffwolke. Sekunden später brüllte auch der rechte Motor auf. Die ganze Zelle der Heinkel begann zu zittern, als wolle sie sich bereits vom Boden losreißen.

Der Start war ein Tanz auf dem Vulkan. Mit der vollen Bombenlast brauchten sie fast die gesamte Länge der Graspiste. Karl spürte, wie die Reifen gegen die Unebenheiten kämpften, bis das Fahrwerk endlich leicht wurde. „Fahrwerk fährt ein“, meldete er über Bordfunk.

Sie stiegen in die Formation des Kampfgeschwaders 55 „Greif“. Über ihnen, wie ein Schutzwall aus schimmerndem Stahl, kreisten die Me 109 der Jagdbegleitung. Es sah unbesiegbar aus, ein silberner Strom, der sich unaufhaltsam nach Norden wälzte.

Als sie die französische Küste überquerten, änderte sich die Atmosphäre. Das tiefe Blau des Ärmelkanals lag unter ihnen, ruhig und gleichgültig. Doch Karl wusste, dass dort unten die Rettungsboote der Seenotrettung warteten oder die kalte Tiefe.

„Achtung, Männer“, meldete sich Hans über das Intercom. Er lag jetzt vorne in der verglasten Kanzel, das Auge am Lotfernrohr. „In zehn Minuten erreichen wir die englische Küste. Die Tommys werden uns nicht mit Tee empfangen.“

Ich sehe schon die ersten Flak-Wölkchen bei Dungeness“, rief Otto aus der Bodenwanne.

Tatsächlich. Kleine, schwarze Tupfer erschienen am makellosen Himmel, wie Tintenkleckse auf einem Gemälde. Zuerst weit entfernt, dann näher. Ein dumpfes Wumm-Wumm