Jagdpanzer Hetzer - Ralf Hagedorn - E-Book

Jagdpanzer Hetzer E-Book

Ralf Hagedorn

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Beschreibung

Buchtitel: Jagdpanzer Hetzer – Die letzte Nachhut Elsass, Oktober 1944: Der Zweite Weltkrieg nähert sich seinem unerbittlichen Ende. Inmitten der herbstlichen Kälte der Vogesen befehligt SS-Scharführer Herbert Held einen Jagdpanzer 38(t), besser bekannt als "Hetzer". Während die Front im Westen zusammenbricht, wird seine kleine Besatzung zur "letzten Nachhut" erklärt, ein Auftrag, der oft einem Todesurteil gleichkommt. "Die letzte Nachhut" ist eine packende Erzählung über Kameradschaft, technische Unterlegenheit und die moralischen Abgründe eines verlorenen Krieges. Es ist die Geschichte eines Mannes, der zwischen blindem Gehorsam und der Verantwortung für seine Männer eine folgenschwere Entscheidung treffen muss.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 36

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Jagdpanzer Hetzer

Die letzte Nachhut

IMPRESSUM:

Ralf Hagedorn

c/o IP-Management #4887

Ludwig-Erhard-Str. 18

20459 Hamburg

Mithilfe von ChatGPT geschrieben

Coverbild Gemini

Kapitel 1: Das Echo der Vogesen

Der Oktoberwind des Jahres 1944 peitschte den Regen über die schmalen Landstraßen der Vogesen. SS-Scharführer Herbert Held zog den Kragen seiner Tarnjacke enger und spürte die Feuchtigkeit, die sich wie ein kalter Finger in seinen Nacken legte. Er stand in der Kommandantenluke seines Jagdpanzers 38(t), dem „Hetzer“. Das Fahrzeug war klein, gedrungen und wirkte zwischen den hohen Tannen fast wie ein Raubtier, das sich im Unterholz wegduckt.

Köhler, halten Sie den Abstand zum Vordermann“, befahl Held über das Bordmikrofon. Seine Stimme klang blechern in den Ohrmuscheln seiner Besatzung.

„Verstanden, Scharfführer. Aber der Boden ist reine Seife. Wenn ich zu abrupt bremse, rutschen wir in den Graben“, gab Köhler, der Fahrer, zurück.

Herbert Held blickte auf die schlammige Straße vor sich. Die Rückzugsbewegungen der letzten Wochen hatten Spuren hinterlassen. Ausgebrannte Lastwagen, weggeworfene Ausrüstung und das ständige Fernfeuer der amerikanischen Artillerie bildeten die Kulisse ihres Alltags. Held war kein Neuling; er hatte das bittere Ende an der Ostfront miterlebt, doch dieser Krieg im Westen fühlte sich anders an. Hier gab es keine weiten Steppen, nur enge Täler, dichte Wälder und einen Feind, der über eine schier endlose Menge an Stahl und Benzin verfügte.

Die Enge des Stahls

Im Inneren des Hetzers war es ohrenbetäubend laut. Der 160-PS-Praga-Motor dröhnte direkt hinter der Kampfkammer, und der Geruch von verbranntem Diesel, Schweiß und Waffen Öl hing schwer in der Luft.

Lange, der Richtschütze, starrte durch das Sfl.ZF 1a. Er war ein ruhiger Mann, dessen Hände nur zitterten, wenn er keine Optik vor Augen hatte.

Schulz, der Ladeschütze, saß eingequetscht neben der 7,5-cm-Pak 39. Er fluchte leise, während er versuchte, eine lose Granate in der Halterung zu sichern.

„Wir gehen bei Höhe 402 in Stellung“, gab Held die Anweisung durch, die er vor einer Stunde beim Gefechtsstand erhalten hatte. „Die Amerikaner haben die Straßensperre bei Saint-Dié durchbrochen. Wir sind die Nachhut.“

Nachhut. Das Wort schmeckte wie Asche in Helds Mund. Es war das Codewort für „Bleiben, bis es kein Zurück mehr gibt“.

Der erste Kontakt

Plötzlich zerriss ein greller Blitz die dämmrige Waldatmosphäre. Wenige hundert Meter vor ihnen, dort wo die Straße in eine scharfe Kurve überging, explodierte der führende Kübelwagen der Aufklärer. Eine Fontäne aus Schlamm und Trümmern schoss in die Höhe.

Feind voraus!“, schrie Held. „Köhler, rechts in die Senke! Lange, Sichtbereich elf Uhr, Waldrand!“

Der Hetzer reagierte sofort. Mit einem mahlenden Geräusch der Ketten drehte sich der Panzer auf der Stelle und schob sich in eine halb zerfallene Scheune am Wegesrand. Die Holzwände splitterten wie Streichhölzer, als sich das flache Fahrzeug in den Schatten des Gebäudes drückte. Durch die Optik sah Lange die ersten Umrisse: Olive-drab gefärbte Stahlkolosse, die sich langsam aus dem Nebel schälten. M4 Shermans.

Drei Stück, Scharfführer. Einer davon mit der langen Kanone“, meldete Lange ruhig.

„Warten...“, flüsterte Held, obwohl ihn niemand außerhalb des Panzers hören konnte. Sein Herz schlug gegen seine Rippen. „Lassen Sie sie näherkommen. Wir haben nur einen Versuch, bevor sie unsere Position durch den Mündungsblitz kennen.“

Der erste Sherman schob sich schwerfällig über ein Trümmerstück. Die amerikanische Besatzung fühlte sich sicher sie ahnten nicht, dass in den Überresten der alten Scheune ein kleiner, tödlicher Jäger lauerte, dessen Kanone genau auf ihre untere Wannenpanzerung gerichtet war.

„Lange... jetzt. Feuer!“

Kapitel 2: Die Taufe des Hetzers

Das Brüllen der 7,5-cm-Pak 39 in dem engen Raum der Scheune war ohrenbetäubend. Ein greller Feuerstrahl schoss aus der Mündung des Hetzers, und der Panzer bäumte sich unter dem Rückstoß auf, als wollten die Ketten den Boden unter sich zerreißen. Staub und Kalkputz rieselten von den morschen Deckenbalken der Scheune auf das Dach des Panzers.

Herbert Held hielt den Atem an, während er durch das Scherenfernrohr spähte. Die Granate eine Panzergranate 39 schlug genau in den Turm Ring des führenden Shermans ein. Ein blendend weißer Funkenregen sprühte auf, gefolgt von einer gewaltigen Stichflamme. Die Wucht der Explosion riss die schwere Turmluke des Amerikaners auf und schleuderte schwarzen Rauch in den verregneten Himmel.