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Clarissa ist, genauso wie fünf andere junge Frauen, von dem dämonischen Fahrlehrer Mr. Iabolo mit dessen schwarzem Mercedes entführt und in eine Dämonendimension gebracht worden, um dort zu sterben. Dabei wussten sie noch nicht einmal, dass die größte Gefahr für sie aus einer ganz anderen Richtung kommen sollte.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Thorsten Roth
Clarissa Hyde
Band 33
Monstervögel
Teil 2 von 2
Grusel-Roman
Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv
Cover: © by Steve Mayer nach einem KI-Motiv von Steve Mayer by eedebee, 2025
Lektorat/Korrektorat: Ingemar Goldberger
Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau (OT), Gemeinde Oberkrämer. Kerstin Peschel (Verlegerin), Am Wald 67, 14656 Brieselang
[email protected] / www. baerenklauexklusiv.de
Die Handlungen dieser Geschichte ist frei erfunden sowie die Namen der Protagonisten und Firmen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.
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Inhaltsverzeichnis
Impressum
Das Buch
Clarissa Hyde
Monstervögel
Intro
1
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Nachwort
Folgende Clarissa Hyde-Bände sind bereits erhältlich oder befinden sich in Vorbereitung
Clarissa ist, genauso wie fünf andere junge Frauen, von dem dämonischen Fahrlehrer Mr. Iabolo mit dessen schwarzem Mercedes entführt und in eine Dämonendimension gebracht worden, um dort zu sterben. Dabei wussten sie noch nicht einmal, dass die größte Gefahr für sie aus einer ganz anderen Richtung kommen sollte.
***
Band 33
Es war ein etwas komisches Bild. Fünf Frauen, gefangen in einer wüstenähnlichen Dimension, standen um eine sechste, am Boden liegende Frau, herum, und wussten nicht so recht, was sie tun sollten.
Dabei war den zumeist jüngeren Frauen gar nicht zum Lachen zumute, denn das Todesurteil war bereits über sie alle gesprochen worden. Doch zu diesem Zeitpunkt konnten sie noch nicht ahnen, dass die größte Gefahr für ihre Leben sogar aus einer ganz anderen Richtung kommen sollte.
Die fünf Frauen wussten nicht, wo sie hinschauen sollten. Auf den sich entfernenden Mercedes ihres Peinigers oder auf ihre neue Leidensgenossin. So schauten sie erst dem verhassten Fahrschulwagen hinterher, der von einer Sekunde zur nächsten verschwand, um sie für die nächste Zeit ihrem Schicksal zu überlassen.
Die meisten von ihnen hofften wahrscheinlich, er würde nie wiederkehren. Aber selbst damit wäre ihnen nicht geholfen. Das derzeit größte Problem war, dass sie alle entführt worden waren und jetzt in einer fremden Welt, einer anderen Dimension, auf ihren Tod warten mussten.
Doch vielleicht besser der Reihe nach. Die zentrale Figur der ganzen Geschichte ist Mr. Iabolo, der sich schon als Diener des Teufels geoutet hat. Jedes Jahr muss er dem Herrn der Hölle an einem bestimmten Tag sieben Frauen als Opfer darbringen, jetzt war es wieder soweit.
Um leichter an Frauen heranzukommen, hatte er sich bisher sehr erfolgreich als Fahrlehrer getarnt, musste aber anschließend immer seine Zentrale wechseln, um nicht doch entdeckt zu werden.
Eine große Hilfe war ihm der ominöse schwarze Mercedes, ein Auto, welches mit starker schwarzer Magie geladen war und es Iabolo ermöglichte, mit ihm die Dimensionen zu wechseln.
Fünf Frauen hatte er schon in die andere Welt geholt, die sechste war ich. Nur hatte ich mich gewehrt, denn durch eine leider zu späte Vision hatte ich von Iabolos Plänen erfahren.
Fliehen hatte ich leider nicht mehr können, denn die Magie des Höllenautos war zu stark. Iabolo war außerdem ebenfalls ein zu harter Gegner, der mich bewusstlos geschlagen hatte, als ich ihm mit meiner Gegenwehr zu lästig geworden war.
So hatte ich den Dimensionswechsel nicht einmal miterleben können, den Iabolo erst schaffen konnte, nachdem sein Wagen auf einhundert Stundenkilometer beschleunigt worden war.
Selbst in der anderen Welt kam ich nicht sofort zu Bewusstsein, sogar dann noch nicht, als mich Iabolo seinen anderen geplanten Opfern vor die Füße geworfen hatte, um sofort wieder in seinem schwarzen Mercedes zu verschwinden.
Erst jetzt, als der Wagen wieder weg war, kam Bewegung in die Frauen und sie kümmerten sich endlich um die bewusstlos vor ihnen Liegende. Es war die Älteste von ihnen, die sich nach mir bückte, um nach meinen Verletzungen zu sehen.
»Dreh sie erst mal um!«, sagte eine der Frauen.
»Das hatte ich vor«, war die Antwort der knapp dreißig Jahre alten Ruth, während sie mich so behutsam wie möglich auf den Rücken drehte.
»Was ist mit ihr?«, wollte Sylvia wissen.
»Sie ist noch immer bewusstlos, ihr Puls schlägt langsam, aber normal. Sie hat eine frische Platzwunde an der Stirn, dort muss sie dieses Untier von Fahrlehrer getroffen haben.«
»Habt ihr gehört? Iabolo sagte, sie hätte sich gewehrt. Habt ihr euch gegen die Entführung gewehrt?«
Keine von ihnen sagte ein Wort, alle schwiegen bedrückt. Andererseits hätten sie sonst vielleicht ebenso hier im Staub gelegen, alles hatte seine zwei Seiten.
»Sie wacht auf«, meinte Naomi, die mich genau beobachtet hatte. Auch die anderen konnten es nun wahrnehmen, denn als erstes deutliches Lebenszeichen war ein Stöhnen von mir zu hören.
Sofort kamen alle ein wenig näher, doch Ruth scheuchte sie wieder zurück.
»Bleibt zurück und gebt ihr etwas Raum zum Atmen. Ich schätze, es wird ihr ohnehin schlecht genug gehen.«
Die anderen gehorchten, sahen aber weiter zu, wie ich langsam die Augen öffnete. Besser gesagt nur das rechte, denn das linke ließ sich nicht öffnen. Mein Kopf dröhnte, so dass ich mich fragte, warum immer ich die Schläge auf den Kopf abbekam. Es war aber nicht so schlimm wie früher bei anderen Gelegenheiten, so dass ich recht schnell wieder zu mir kam.
Mein erster Blick fiel auf Ruth, die sich über mich gebeugt hatte und mich ein wenig mitleidig anschaute. Sie sagte nichts, sondern ließ mir die Zeit, erst mal wieder ganz wach zu werden. Die anderen Frauen sah ich nicht, aber ich hörte ihr leises Getuschel und ahnte daher, dass hier noch mehr Personen anwesend waren.
»Wo, wo bin ich?«, war meine erste Frage, die noch ein wenig stockend kam, doch sie war verstanden worden.
»Das wüssten wir auch gerne. Wir sind in einer Art Wüste und du bist, genauso wie wir anderen, von diesem teuflischen Fahrlehrer entführt worden.«
Jetzt machte es Klick, die Erinnerung war schlagartig wieder da. Ich hatte die Wüstenwelt schon in meiner Vision gesehen, doch nur sehr kurz. Nun befand ich mich ebenfalls in ihr und spürte den warmen Sand, auf oder in dem ich lag. Die Luft war ebenfalls wärmer als in London, bestimmt waren es 25 oder sogar 30 Grad.
Jetzt kehrte so langsam auch die Erinnerung an meinen Fahrlehrer zurück. Der Unfall, sein Versuch mich mit dem Gurt zu erwürgen, und sein Schlag gegen meinen Kopf. Das war das Letzte, was ich wahrgenommen hatte.
Nun mussten wir uns in dieser fremden Dimension befinden, aber wo war Iabolo? Doch zunächst hatte ich noch eine andere, praktische Sorge.
»Was ist mit meinem einen Auge? Ich kann es nicht öffnen.«
»Du hast eine Wunde an der Augenbraue, von dort ist Blut in dein Auge gelaufen. Warte, ich versuche es mit meinem Taschentuch zu reinigen. Wasser haben wir leider keins, ein wenig Spucke muss es daher tun.«
Die Frau machte ihre Sache gut. Als sie fertig war, konnte ich das Auge zum Glück wieder öffnen. Es war zwar noch ein wenig klebrig, aber es ging. Nun musste es weitergehen, ich hatte schon viel zu viel Zeit verloren. Deshalb wollte ich endlich aufstehen, um mich zu orientieren.
Der erste Versuch ging schief, denn plötzlich erfasste mich Schwindel. Ich hatte es der Frau zu verdanken, die mich festhielt, sonst wäre ich wohl mit dem Kopf auf dem Sand aufgeschlagen.
»Bleib liegen, du musst dich noch ein wenig erholen!«
»Nein, ich muss hoch. Helfen Sie mir bitte!«
Sie half mir, diesmal ging es besser. Als ich endlich stand, spürte ich die wackeligen Knie, doch ich konnte mich an dem großen Felsen abstützen, der hoch über uns in den grauen Himmel ragte.
Ich sah mich ein wenig um und erkannte nun außer mir noch fünf Frauen. Die meisten waren in meinem Alter. Nur die gute Seele, die mir geholfen hatte, schätzte ich auf Ende zwanzig oder Anfang dreißig. Sicherlich hatten sie alle bei Iabolo Fahrstunden gehabt. Da war es nur logisch, dass die meisten knapp über oder unter achtzehn Jahren alt waren.
Keine von ihnen sagte ein Wort, aber alle starrten mich an, wie ich an dem Felsen stand und ein paar Mal tief Luft holte. Das half mir, denn zusätzlich zu den Kopfschmerzen spürte ich immer noch die Strangulierung durch den Anschnallgurt. Doch bleibende Schäden waren wohl auszuschließen, daher maß ich ihnen keine zu große Bedeutung zu.
»Wie heißt du?«, wollte eines der Mädchen, eine kleine Blonde wissen.
»Clarissa, Clarissa Hyde.«
»Und wie geht es dir, Clarissa?«, wollte Ruth wissen, deren Namen ich noch gar nicht kannte.
»Schon wieder besser, der Kopf dröhnt noch ein wenig.«
»Deine Augenbraue sieht nicht gut aus, vielleicht muss da noch etwas genäht werden. Zumindest hat es für den Moment aufgehört zu bluten, aber die Wunde kann sich schnell wieder öffnen.«
»Ich bin vorsichtig, danke für deine Hilfe.«
»Gern geschehen. Mein Name ist übrigens Ruth, die anderen können sich ja selbst kurz vorstellen.«
Ich schaute in die Runde und sah mir alle meine Leidensgenossinnen genau an.
Da war zunächst Ruth. Sie war die Älteste und schien mir deshalb ein wenig die Führung über die anderen, noch sehr viel jüngeren Frauen, übernommen zu haben.
Sie hatte schwarze Haare und trug bequeme Kleidung, eine dunkle Leggins mit einer roten Bluse und halboffene Sandalen. Sie machte auf mich einen sehr sympathischen Eindruck, obwohl ich das Gefühl bekam, dass sie sich in ihrer Rolle als Führerin der Gruppe nicht sehr wohl fühlte.
Die zweite hieß Elisabeth, fügte aber gleich ihren Spitznamen Lissa hinzu. Sie war brünett und trug recht lange Haare, außerdem war sie die Erste hier gewesen, wie sie meinte. So hatte sie mitansehen müssen, wie sich die Reihen langsam füllten. Ich war nicht ganz sicher, aber ich vermutete, dass ich sie schon in meiner Vision kurz gesehen hatte, allerdings nur im Innenspiegel des Autos.
Sylvia hatte blonde Haare und wirkte die ganze Zeit etwas fahrig und abwesend. Anscheinend hatte sie genug Geld, denn ihre Kleidung war wahrscheinlich die teuerste der Gruppe, außerdem trug sie mehrere kostbar aussehende Ringe an den mit Nagellack aufwendig bearbeiteten Fingern.
Naomi war nicht nur die einzige dunkelhaarige Frau, ihre Ursprünge mussten irgendwie auf dem afrikanischen Kontinent liegen. Ein wenig Ähnlichkeit mit dem berühmten Model Naomi Campell war sogar vorhanden, allerdings hatte die eine ganze Stange mehr Geld, denn Naomi schien aus eher ärmlichen Verhältnissen zu stammen.
Die letzte in der Reihe der Entführten war Claudia, die ebenfalls nicht arm sein konnte, denn sie trug doch recht teuer aussehende Klunker an ihren Fingern und am Hals. Die Kleidung war allerdings sehr einfach und erinnerte mich an ein Sportoutfit. Vielleicht nicht gerade ideal zum Ausgehen, aber für diese Welt nicht so schlecht geeignet. Sie sah mir sogar recht ähnlich, denn sie war fast genauso groß und hatte tiefschwarze, etwas längere Haare.
»Iabolo hat erzählt, du hättest dich gewehrt, stimmt das?«, wollte Lissa plötzlich wissen, alle starrten mich dabei fragend an.
»Nun ja, viel gebracht hat es nicht, außer den roten Streifen an meinem Hals und der Platzwunde am Kopf.«
»Er sah sehr zornig aus, als er dich hiergelassen hat. Ich glaube, er hätte dich am liebsten gleich umgebracht.«
»Anscheinend kann er das aber nicht, er braucht uns alle.«
»Weißt du mehr von seinen Plänen? Uns hat er nicht viel, oder sogar gar nichts erzählt«, meldete sich Ruth zu Wort, die lieber praktisch dachte, was ich absolut richtig fand.
»Was hat er euch denn erzählt?«
»Nur so viel, dass er sieben Frauen braucht, um sie alle hier zu töten.«
»Mehr weiß ich auch nicht«, was kaum gelogen war, denn meine Informationen waren mehr als spärlich.
Nur die Tatsache, dass Iabolo dem Teufel diente, behielt ich lieber für mich. Ich wollte meinen Leidensgenossinnen nicht noch mehr Angst einjagen.
»Weiß denn jemand von euch, wo wir sind?«, wollte Claudia wissen.
»In der Sahara vielleicht?«, schlug Sylvia vor.
»Und wo ist die Sonne? Ich sehe nur den grauen Himmel, keine Wolken und keine Sonne. Das kann es doch gar nicht geben, oder?«, widersprach Ruth und deutete dabei gen Himmel.
»Sind wir denn überhaupt noch auf der Erde?«, fragte Claudia.
Eine Pause entstand, dann meldete sich Sylvia zu Wort.
»Vielleicht sind wir auf dem Mars?«
»Nein, dort könnten wir nicht atmen. Aber ich weiß es nicht, sorry«, entgegnete Ruth.
»Hast du eine Idee, wo wir sein könnten, Clarissa?«, wollte Lissa wissen.
»Wir sind anscheinend nicht mehr auf der Erde, aber ebenso wenig auf einem anderen Planeten. Die einzige Lösung ist, dass wir uns in einer anderen Dimension befinden.«
»Das ist doch idiotisch, das gibt es doch gar nicht«, widersprach mir Sylvia lautstark.
