Clarissa Hyde: Band 34 – Blutige Träume - Thorsten Roth - E-Book

Clarissa Hyde: Band 34 – Blutige Träume E-Book

Thorsten Roth

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Beschreibung

Clarissa hatte es ja schon mehrfach mit Vampiren zu tun gehabt, doch dieses Mal ist es eine ganz spezielle Form von Blutsaugern, auf die sie trifft. Dieser Vampir hat es dann noch auf ihre Freundin und Studienkollegin Phoebe Parker abgesehen. Was das Ganze dann noch mit Träumen zu tun hat, das wird man wird sehen …

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Thorsten Roth

Clarissa Hyde

Band 34

Blutige Träume

Grusel-Roman

Impressum

Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv

Cover: © by Steve Mayer nach einem KI-Motiv von Steve Mayer by eedebee, 2025

Lektorat/Korrektorat: Ingemar Goldberger

Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau (OT), Gemeinde Oberkrämer. Kerstin Peschel (Verlegerin), Am Wald 67, 14656 Brieselang

[email protected] / www. baerenklauexklusiv.de

Die Handlungen dieser Geschichte ist frei erfunden sowie die Namen der Protagonisten und Firmen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Alle Rechte vorbehalten

Das Copyright auf den Text oder andere Medien und Illustrationen und Bilder erlaubt es KIs/AIs und allen damit in Verbindung stehenden Firmen und menschlichen Personen, welche KIs/AIs bereitstellen, trainieren oder damit weitere Texte oder Textteile in der Art, dem Ausdruck oder als Nachahmung erstellen, zeitlich und räumlich unbegrenzt nicht, diesen Text oder auch nur Teile davon als Vorlage zu nutzen, und damit auch nicht allen Firmen und menschlichen Personen, welche KIs/AIs nutzen, diesen Text oder Teile daraus für ihre Texte zu verwenden, um daraus neue, eigene Texte im Stil des ursprünglichen Autors oder ähnlich zu generieren. Es haften alle Firmen und menschlichen Personen, die mit dieser menschlichen Roman-Vorlage einen neuen Text über eine KI/AI in der Art des ursprünglichen Autors erzeugen, sowie alle Firmen, menschlichen Personen , welche KIs/AIs bereitstellen, trainieren um damit weitere Texte oder Textteile in der Art, dem Ausdruck oder als Nachahmung zu erstellen; das Copyright für diesen Impressumstext sowie artverwandte Abwandlungen davon liegt zeitlich und räumlich unbegrenzt bei Bärenklau Exklusiv. Hiermit untersagen wir ausdrücklich die Nutzung unserer Texte nach §44b Urheberrechtsgesetz Absatz 2 Satz 1 und behalten uns dieses Recht selbst vor. 13.07.2023

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Das Buch

Clarissa Hyde

Blutige Träume

Intro

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Nachwort

Folgende Clarissa Hyde-Bände sind bereits erhältlich oder befinden sich in Vorbereitung

Das Buch

Clarissa hatte es ja schon mehrfach mit Vampiren zu tun gehabt, doch dieses Mal ist es eine ganz spezielle Form von Blutsaugern, auf die sie trifft. Dieser Vampir hat es dann noch auf ihre Freundin und Studienkollegin Phoebe Parker abgesehen. Was das Ganze dann noch mit Träumen zu tun hat, das wird man wird sehen …

***

Clarissa Hyde

Band 34

Blutige Träume

Intro

Es war bereits kurz vor Mitternacht, als die junge Frau allein durch den dunklen Wald schritt und sich dabei immer wieder ängstlich in alle Richtungen umsah.

Sie hatte sogar große Angst, denn sie wusste, wie gefährlich es werden konnte, nachts alleine durch diesen Wald zu laufen. Es war zwar nicht mehr weit, bis zu ihrem Heimatdorf würde sie noch ungefähr fünfzehn Minuten brauchen. Doch sie fühlte sich bereits aus dem Dunkel beobachtet und verfolgt.

1

Sie ärgerte sich, denn sie war selbst schuld an ihrer Misere. Sie arbeitete im Nachbardorf, half dort in einem Lokal fast jeden Abend als Bedienung aus, denn sie brauchte das Geld. Bisher hatte sie immer peinlichst genau darauf geachtet, rechtzeitig vor Mitternacht nach Hause zu kommen, doch heute hatte sie sich verspätet. Und damit den letzten Bus verpasst, der kurz vor Mitternacht abfuhr.

Eine Familienfeier hatte länger als erwartet gedauert, die Gäste hatten einfach kein Ende gefunden. Erst als der Wirt irgendwann angefangen hatte, die restlichen Stühle auf die nicht mehr benutzten Tische zu stellen, hatten die schon erheblich angetrunkenen Männer ein Einsehen.

Leider hatte Marja bis zum Ende bleiben müssen, denn deren Tische mussten noch abgeräumt und gesäubert werden, dafür war sie zuständig. Sie hatte sich außerdem nicht getraut, ihren Arbeitgeber zu fragen, ob sie früher gehen durfte. Sie musste wirklich froh sein, diesen Job zu haben.

Marja war gerade siebzehn Jahre alt und hatte dieses Jahr die Schule beendet, doch mit einer richtigen Arbeit oder Lehrstelle sah es schlecht aus. Nur wenige Frauen arbeiteten hier in dieser Gegend regelmäßig.

Die meisten von ihnen heirateten früh, bekamen Kinder und führten danach ihr Leben lang den Haushalt. Doch Marja hatte noch nicht den Richtigen gefunden, musste sich deshalb allein durchs Leben schlagen und außerdem ihre kranke Mutter versorgen.

Tagsüber arbeitete sie auf dem Feld, half immer mal wieder bei Ernte oder Aussaat in der Umgebung. Abends verdiente sie sich ein wenig Geld zusätzlich in der Kneipe. So reichte es so gerade für ihre Familie. Doch für den kleinsten Ansatz von Luxus, oder nur eine bessere Ausbildung, reichte es bei weitem nicht aus.

Sie hätte gar nicht mehr die Zeit gehabt, sich weiterzubilden, denn mit diesen zwei Jobs, war sie voll ausgelastet. Zum Schlafen blieben ihr höchstens vier, manchmal fünf Stunden. Das war einer der Gründe, möglichst schnell nach Hause und ins Bett zu kommen, doch es gab einen zweiten.

Der lag an dieser Umgebung, denn die Menschen erzählten sich schauerliche Geschichten von Untoten und Vampiren, die zur Geisterstunde aufbrachen und Menschen töteten.

Jeder aus der Gegend kannte diese Geschichten, selbst wer sie nicht glaubte, wurde von ihnen beeinflusst und sah zu, nachts zur Tageswende nicht mehr allein draußen unterwegs zu sein.

Doch es war schon wenige Minuten nach Mitternacht, Marja wusste, dass nun die Gefahr für sie nun stetig ansteigen würde. Deshalb ging sie so schnell es ging, aber sie würde noch ungefähr weitere fünfzehn Minuten bis zum Haus ihrer Mutter brauchen.

Andererseits hatte sie die Möglichkeit, durch den Wald abzukürzen, dabei würde sie mehr als fünf Minuten einsparen. Wie sollte sie sich entscheiden?

Der Weg, auf dem sie sich befand, war befestigt und gut einzusehen. Niemand konnte ihr einfach so auflauern, deshalb war es sicherer. Durch den Wald war sie aber deutlich schneller. Obwohl sie noch keine übermäßige Müdigkeit spürte, wollte sie endlich nach Hause und ins Bett.

Sie würde durch den Wald laufen, das war einfach schneller, sagte sie sich. Noch einmal atmete sie tief durch, dann verließ sie den guten Weg und trat in das große Waldstück ein, welches die beiden Dörfer voneinander trennte.

Sogar hier gab es einen Weg, doch der war kleiner. Zudem mit vielen versteckt liegenden Wurzeln ausgestattet und nicht einmal geeignet, ihn mit einem Karren zu passieren. Für einen einzelnen Menschen aber war es noch in Ordnung, man musste nur sehr vorsichtig sein.

Doch etwas anderes bedauerte Marja sofort, denn sie sah kaum noch etwas. Zwar leuchtete der Vollmond am Himmel, doch die dichten, spätsommerlichen Laubkronen fingen fast das ganze Licht ab, so dass die junge Frau nicht einmal mehr ihre eigenen Füße erkennen konnte.

»Hu, hu«, hörte sie plötzlich ein Geräusch hinter sich und zuckte herum.

In diesem Moment fuhr die Eule von ihrem Ast hoch, denn sie hatte sich ebenso wie Marja erschreckt. Das Tier flog davon, während Marja aufatmete. Die Eule war keine Gefahr gewesen, doch trotzdem konnte sie sich nicht beruhigen und verspürte Angst. Mit jedem Schritt, den sie weiter in den Wald hineinschritt, wuchs die Bedrohung weiter an, die sie sogar körperlich spüren konnte.

Bisher hatte sie es noch nicht bemerkt, aber es war hier drinnen absolut still. Außer dieser einen Eule, hatte sie nicht ein Geräusch vernommen, seitdem sie den Wald betreten hatte. Dabei gab es viele nachtaktive Tiere. Nicht nur Vögel, sondern Nagetiere, Reptilien, Amphibien und Insekten. Eigentlich sollten diese immer irgendwie und irgendwo zu hören sein.

Warum war es so ruhig? Das war nicht normal. Lag es an ihr selbst? Marja wollte es nicht glauben. Es war diese dunkle Bedrohung, die selbst die Tiere spüren mussten. Wo aber war die Gefahr? Sie wusste es leider nicht, doch hätte sie so gerne eine Antwort auf diese Frage erhalten.

Die Hälfte der Strecke durch den Wald hatte sie inzwischen zurückgelegt, das hätte ihr eigentlich ein wenig mehr an Sicherheit geben sollen. Doch das Gegenteil war der Fall. Sie war jetzt so weit in den Wald hineingelaufen, sie würde ihn nicht mehr schnell genug verlassen können, wenn sie plötzlich angegriffen oder verfolgt werden sollte.

Jeder Baum schien sie bedrohlich anzuschauen, obwohl sie die dicken Stämme der hier sehr häufigen Eichen und Buchen, nur als dunkle Schatten wahrnehmen konnte. Nervös schaute sie immer wieder in alle Richtungen. Irgendwo musste eine Gefahr lauern, doch sehen konnte sie keine. Ihre Kehle war trocken, irgendwie hatte sie den Eindruck, jemand würde ihren Körper zusammenpressen. Aber niemand war zu sehen.

Geschwind lief sie weiter, sie wollte es hinter sich bringen. Endlich diesen verfluchten Wald verlassen. Der Weg war hier nicht mehr eben, er stieg leicht an, doch das war kein Problem. Eigentlich sollte Marja in ihrem Alter noch leichtfüßig ihre Schritte setzen können, doch die Angst, die jetzt schon fast in Panik umschlug, machte jeden Schritt zu einem schmerzhaften Erlebnis.

Zehn Schritte waren es noch, bis zu der kleinen Kuppe, einem wichtigen Zwischenziel auf ihrem Weg. Wenn sie die erreicht hatte, konnte sie schon fast das Dorf sehen, dann war es nicht mehr weit. Endlich kam ein wenig Hoffnung auf, es zu schaffen. Die aber schon in der gleichen Sekunde wieder zerstört werden sollte.

Direkt auf dem höchsten Punkt des kleinen Weges stand eine Gestalt. Sie war ganz in schwarz gekleidet und starrte das Mädchen mit rot leuchtenden Augen an.

Marjas Herz blieb stehen, denn von genau dieser Gestalt berichteten die alten Sagen. Es war ein untotes Wesen, genauer gesagt ein Vampir, ein Blutsauger.

Zur Tageswende verließ er immer seine Gruft oder seinen Sarg und suchte nach Opfern, vorzugsweise unter den Jungfrauen der Umgebung. Nun hatte er sich Marja ausgesucht, das war ihr schnell klargeworden.

Es gab nur eine Chance. Sie musste fliehen, raus aus dem Wald. Notfalls musste sie zurück zu ihrem Arbeitgeber laufen. Denn wenn sie den Wald so schnell wie möglich wieder verlassen wollte, war es schneller, den Rückweg anzutreten. Schließlich ging es nun um ihr Leben, denn an dem Blutsauger wollte sie nicht vorbei.

Sie war zwar jung und schnell, aber die Geschichten, die man sich von dem Vampir erzählte, machten ihr nicht viel Hoffnung für ihr eigenes Leben. Der Blutsauger galt als unglaublich schnell und stark, außerdem konnte er sich verwandeln. In einen Wolf oder eine Fledermaus. Und wenn das stimmte, dann konnte Marja ihm nicht entkommen.

Sie versuchte es aber trotzdem, drehte sich blitzschnell und startete los. Und sie war flott, denn sie war gut zu Fuß. Dabei musste sie immer sehr gut aufpassen, schließlich konnte sie den Boden so gut wie gar nicht erkennen. Höchstens, wenn doch mal, welche der vom Mond ausgesandten Lichtstrahlen den Boden erreichten.

Zwanzig, dreißig Meter war sie schon gelaufen, aber etwas wunderte sie. Sie hörte nichts hinter sich. Kein Rufen, keine Schritte, keine Fluggeräusche. Wurde sie überhaupt verfolgt? Sie wollte es wissen und drehte sich im Laufen um, doch sie sah nichts.

Automatisch wurde sie etwas langsamer, denn sie wollte herausfinden, wo der Vampir war, doch sie konnte ihn nirgends sehen. Hatte er aufgegeben? So richtig wollte Marja nicht daran glauben. Wenn dieses Wesen wirklich übermenschliche Kräfte hätte, dann würde es nicht einfach so aufgeben und ein Opfer entkommen lassen.

»Ahhh«, schrie sie schlagartig auf, denn sie hatte nicht mehr auf den Weg geachtet und war ein wenig zu weit an den Rand gekommen, dort wo die Wurzeln der Bäume teilweise sehr weit herausragten.

Und eine dieser Wurzeln hatte sie gerade voll erwischt, so dass sie sich nicht mehr halten konnte. Ihr Fuß war abrupt abgebremst worden, aber ihr Oberkörper bewegte sich weiter, so stürzte sie zu Boden.

Die Arme riss sie noch hoch, doch da war nichts, wo sie sich hätte festhalten können. Der Länge nach würde sie auf dem Boden aufschlagen, doch sie konnte es nicht mehr ändern. Irgendwie hatte sie den Eindruck, alles in Zeitlupe zu erleben. Selbst den Sturz, denn jeden Moment musste sie aufschlagen.

Doch es geschah nichts. Sie hing noch immer an der Wurzel fest, doch aufgeschlagen war sie nicht. Und endlich realisierte sie, weshalb. Genau vor ihr stand diese furchterregende Gestalt. Diese hatte sie festgehalten und starrte sie nun mit ihren roten Augen aus kurzer Distanz an.

Eigentlich hätte sich Marja bedanken können und sollen, doch sie tat es nicht. Sie hatte einen guten Grund dafür, denn sie hatte bereits die wahre Intention des Fremden richtig erfasst. Das war nicht einmal schwer, nachdem sie die beiden spitzen Vampirhauer in seinem Gebiss erkannt hatte.

Marja schrie auf, aber niemand hörte sie. Niemand würde ihr helfen. Mit geweiteten Augen starrte sie den Fremden an, schaute in dessen Augen, die in einem geheimnisvollen Rot leuchteten, wie das Mädchen es noch nie zuvor gesehen hatte.

Gleichzeitig beruhigten diese Augen aber, so dass Marja nicht mehr schrie. Ihre eigenen Augen schienen nun durch alles hindurch zu sehen. Sie befand sich unter einer hypnotischen Kontrolle des Vampirs, so dass sie jetzt gar nicht mehr reagierte, als er sich weiter näherte und den leichten Körper dabei wiederaufrichtete.

Er stellte sein Opfer wieder auf die eigenen Füße, aber gleichzeitig hielt er es fest umklammert, doch davon spürte Marja nichts mehr. Sie beobachtete nur, ohne wirklich Notiz davon zu nehmen, was mit ihr passierte. Selbst als sich die spitzen Zähne ihrem Hals näherten, tat sie nichts.

Jeden Augenblick musste der Blutsauger zubeißen, sein Opfer in den Sog der ewigen Dunkelheit reißen. Nur noch Zentimeter trennten ihn von der blutführenden Hauptschlagader, die er wie mit einem fast magischen Röntgenblick sehen konnte. Theatralisch hob er dabei seinen Arm, so dass man das Gesicht der jungen Frau gar nicht mehr sehen konnte. Im nächsten Augenblick riss er seinen riesigen Mund ganz weit auf und biss zu.

»Cut, Cut, Kamera aus, Licht an!«, rief plötzlich jemand, in der nächsten Sekunde wurde es mehr als taghell, denn gleichzeitig beleuchteten mehrere große Scheinwerfer die Szenerie.

Ein Mann trat auf das ungleiche Pärchen zu, wobei der Vampir sein Opfer unverletzt losgelassen hatte. Er wirkte unsicher, während Marja ihre verwirbelten Haare glättete und sogar etwas gelangweilt wirkte.

»Guter Job, Laura, du kannst dich umziehen! Wir machen für heute Schluss.«

Die Schauspielerin antwortete nicht mehr, sondern drehte sich einfach um und verließ den Drehort in Richtung eines Wohnmobils, das man nun im Licht der Scheinwerfer erst erkennen konnte. Sie war froh, weg zu sein, denn sie wusste, was nun passieren würde. Der Regisseur war mit seinem Vampir, das heißt mit dessen Schauspieler, wie üblich unzufrieden.

»Was soll das eigentlich werden, Edgar? Stellst du einen Vampir oder einen schwulen Minnesänger dar?«

Der als Vampir verkleidete Schauspieler wollte antworten, aber sein Regisseur unterbrach ihn unwirsch.

»Allein die Aufmachung ist eine Katastrophe, Maske, das will ich morgen besser sehen! Das soll ein Vampir sein, kein Hanswurst. Die Haut muss noch bleicher aussehen. Selbst in der Nacht muss man sofort erkennen, dass dieses Wesen eigentlich tot ist. Daran müsst ihr arbeiten, morgen muss das laufen!«

Edgar hatte einen Augenblick lang die Hoffnung, dass die Schimpftiraden seines Chefs an ihm vorbeigehen würden, doch da hatte er sich geirrt.

---ENDE DER LESEPROBE---