Clarissa Hyde: Band 36 – Mrs. Monster, 2. Teil - Thorsten Roth - E-Book

Clarissa Hyde: Band 36 – Mrs. Monster, 2. Teil E-Book

Thorsten Roth

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Beschreibung

Clarissa ist zum ersten Mal offiziell für Scotland Yard im Einsatz, aber auch für den britischen Geheimdienst gleich mit. Sie soll helfen, ein Attentat auf den König und eine jordanische Prinzessin zu verhindern, doch es läuft nicht wirklich rund.
Clarissas Begleiter vom Secret Service wird niedergestochen, sie steht einem unsichtbaren und gut bewaffneten Killer gegenüber, der alle möglichen Zeugen beseitigen möchte. Doch wie bekämpft man einen unsichtbaren Gegner?

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Veröffentlichungsjahr: 2026

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Thorsten Roth

Clarissa Hyde

Band 36

Mrs. Monster

2. Teil

Grusel-Roman

Impressum

Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv

Cover: © by Steve Mayer nach einem KI-Motiv von Steve Mayer by eedebee, 2026

Lektorat/Korrektorat: Ingemar Goldberger

Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau (OT), Gemeinde Oberkrämer. Kerstin Peschel (Verlegerin), Am Wald 67, 14656 Brieselang

[email protected] / www. baerenklauexklusiv.de

Die Handlungen dieser Geschichte ist frei erfunden sowie die Namen der Protagonisten und Firmen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Alle Rechte vorbehalten

Das Copyright auf den Text oder andere Medien und Illustrationen und Bilder erlaubt es KIs/AIs und allen damit in Verbindung stehenden Firmen und menschlichen Personen, welche KIs/AIs bereitstellen, trainieren oder damit weitere Texte oder Textteile in der Art, dem Ausdruck oder als Nachahmung erstellen, zeitlich und räumlich unbegrenzt nicht, diesen Text oder auch nur Teile davon als Vorlage zu nutzen, und damit auch nicht allen Firmen und menschlichen Personen, welche KIs/AIs nutzen, diesen Text oder Teile daraus für ihre Texte zu verwenden, um daraus neue, eigene Texte im Stil des ursprünglichen Autors oder ähnlich zu generieren. Es haften alle Firmen und menschlichen Personen, die mit dieser menschlichen Roman-Vorlage einen neuen Text über eine KI/AI in der Art des ursprünglichen Autors erzeugen, sowie alle Firmen, menschlichen Personen , welche KIs/AIs bereitstellen, trainieren um damit weitere Texte oder Textteile in der Art, dem Ausdruck oder als Nachahmung zu erstellen; das Copyright für diesen Impressumstext sowie artverwandte Abwandlungen davon liegt zeitlich und räumlich unbegrenzt bei Bärenklau Exklusiv. Hiermit untersagen wir ausdrücklich die Nutzung unserer Texte nach §44b Urheberrechtsgesetz Absatz 2 Satz 1 und behalten uns dieses Recht selbst vor. 13.07.2023

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Das Buch

Clarissa Hyde

Mrs. Monster

Intro

1

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Nachwort

Folgende Clarissa Hyde-Bände sind bereits erhältlich oder befinden sich in Vorbereitung

Das Buch

Clarissa ist zum ersten Mal offiziell für Scotland Yard im Einsatz, aber auch für den britischen Geheimdienst gleich mit. Sie soll helfen, ein Attentat auf den König und eine jordanische Prinzessin zu verhindern, doch es läuft nicht wirklich rund.

Clarissas Begleiter vom Secret Service wird niedergestochen, sie steht einem unsichtbaren und gut bewaffneten Killer gegenüber, der alle möglichen Zeugen beseitigen möchte. Doch wie bekämpft man einen unsichtbaren Gegner?

***

Clarissa Hyde

Band 36

Mrs. Monster

2. Teil

Intro

Ich konnte es kaum fassen und doch war es eine Tatsache. Ich stand einem unsichtbaren Gegner gegenüber. Einem Killer, der schon mehrmals gemordet hatte und vor mir sicherlich nicht haltmachen würde.

Wie konnte ich mich gegen ihn verteidigen? Mit einer sofortigen Flucht vielleicht, aber gleichzeitig musste ich an meine eigentliche Aufgabe denken. Das war der Schutz der jordanischen Prinzessin und des englischen Königs.

Ein wahres Dilemma, dem ich mich in diesem Moment ausgesetzt sah. Und das konnte schnell tödlich für mich enden.

1

Ich befand mich wirklich in einer Zwickmühle, aus der es keinen erkennbaren Ausweg für mich gab.

Vor mir lag der Geheimagent Tony Martin mit einer riesigen Wunde in der Brust, schwer verwundet, vielleicht sogar tot oder gerade dabei zu sterben. Außerdem befand sich irgendwo vor mir der Unsichtbare, der es auf unseren König und seinen ausländischen Gast abgesehen hatte.

Ich war der letzte Schutzwall zwischen ihm und seinen geplanten Opfern. Wenn der Killer erst einmal den Keller verlassen hatte, konnten wir ihn nicht mehr aufspüren, er würde dann sein grausiges Werk in aller Ruhe vollenden können.

Daher musste ich ihn hier stellen, doch wie sollte ich das machen? Ich war unbewaffnet, er trug zumindest zusätzlich noch eine ebenfalls unsichtbare Stichwaffe, mit der er bereits Tony Martin aus dem Nichts heraus erwischt hatte.

Ein Kampf war so völlig aussichtslos, daher trat ich den geordneten Rückzug an. Vorsichtig setzte ich Schritt um Schritt rückwärts, alle meine Sinne waren dabei angespannt.

Konnte ich ihn irgendwie entdecken? Ein Schatten, ein Lichtreflex oder sonst etwas? Nein, all dies schien nicht zu funktionieren. Da war nichts zu erkennen.

War er überhaupt noch hinter mir her? Fünf oder sechs Meter war ich schon rückwärts durch den Gang gestolpert, ohne zu wissen, ob er noch immer da war. Doch an mir vorbei hatte er nicht kommen können. Das heißt, er musste hier noch irgendwo sein, außerdem würde er mich als Zeugin kaum entkommen lassen wollen.

Meine Haare sträubten sich bei dem Gedanken, jederzeit aus dem Nichts heraus von seiner Waffe erwischt werden zu können. Wie kam es eigentlich, dass seine gefährliche Waffe ebenfalls unsichtbar war? In Filmen waren Gegenstände oder Kleidung normalerweise nicht unsichtbar, sondern nur lebendige Materie. Ich wusste es nicht, aber es machte die ganze Sache für mich nur noch schwerer.

Da, ein Geräusch, ein Schritt, nicht weit vor mir. Er war noch da, ich hatte es gewusst. Leider lag auf dem Boden nur sehr wenig Staub, daher konnte ich keine Fußspuren erkennen. Die hätten mir doch sehr geholfen.

»Wohin willst du denn, mein Täubchen, ha, ha?«, hörte ich plötzlich die dumpfe Stimme, vielleicht drei, vier Meter vor mir. Er fühlte sich sehr sicher, denn er gab mir sogar einen Anhaltspunkt, wo er sich befand. Doch ich konnte ihn nicht attackieren, ich hatte keine Waffe. Ich wäre völlig chancenlos gegen ihn.

»Elender Mörder, komm doch, wenn du dich traust!«, schrie ich ihm ins unsichtbare Gesicht, wobei ich gleichzeitig hoffte, dass er mich nicht sofort angreifen würde. Ich wollte Zeit gewinnen und ging weiter rückwärts. Dabei kamen wir an der Treppe nach oben vorbei, doch ich betrat die Stufen nicht, sondern blieb im Keller.

»Oh, ich dachte, du wolltest nach oben.«

»Nein, mir gefällt es hier unten.«

»Und was machst du, wenn ich keine Lust mehr habe, mit dir zu spielen? Wenn ich einfach nach oben gehe und meinen Auftrag ausführe?«

»Dann rufe ich über das Funkgerät in meiner Tasche Verstärkung. Irgendeiner der über einhundert Polizisten auf dem Gelände wird Sie schon erwischen.«

Ich bluffte, denn ich wollte nicht, dass er den Keller verließ. Seine Tarnung war perfekt. Wenn er eine Schusswaffe bei sich trug, konnte er aus dem Nichts heraus jede Menge Menschen töten.

Mal davon abgesehen traute ich mich gar nicht, jetzt das Funkgerät aus meiner Tasche zu holen, denn er konnte mich jederzeit angreifen. Ich musste meine volle Konzentration darauf verwenden, mich gegen überraschende Angriffe zu verteidigen.

»Du denkst, du kannst mich hier im Keller festhalten und unsere Primärziele so beschützen, stimmt’s? Irrtum, das wird nichts, wir sind zu zweit. Während ich hier mit dir ein wenig spiele, erledigt mein Kollege wahrscheinlich gerade den Rest. Jetzt müsste er unseren beiden Zielen schon sehr, sehr nahe sein. Gute Vorbereitung ist einfach alles, nicht wahr?«

Verdammt, er war nicht alleine. Das schmeckte mir gar nicht, aber ich konnte nichts tun, musste froh sein, wenn ich diesen Killer ausschalten konnte. Und er hatte recht, bisher hatte er nur mit mir gespielt.

Ich hatte keine reelle Chance gegen ihn, wenn er plötzlich zuschlagen würde. Zum Glück hatte er es noch nicht getan. Vielleicht hatte er einen gewissen Respekt vor mir, immerhin hatte ich seine Tarnung entlarvt. Aber es war gleichermaßen wahrscheinlich, dass er nicht wusste, wo er mich einsortieren sollte.

Nach Polizei sah ich ja eigentlich nicht gerade aus, obwohl ich deren Ausweis sichtbar an meiner Jacke trug. Vielleicht fragte sich der Killer, warum ich mit dem Geheimagenten Tony Martin hier im Keller herumgestöbert und ihm somit überhaupt erst in die Quere gekommen war.

Aber das war mir jetzt egal, ich hatte endlich ein Ziel gefunden. Der Weinkeller, der einzige Ort hier unten, wo es immer dunkel war. Dort waren die beiden kleinen Fenster extra verdunkelt worden, damit kein Tageslicht den Reifungsprozess der kostbaren Flüssigkeiten stören würde.

Würde er mir folgen? Oder vorher angreifen? Ich wusste es nicht, aber ich wollte mein bisheriges Glück nicht überstrapazieren. Deshalb warf ich mich blitzschnell herum und sprintete los, die letzten gut fünf Meter bis zur Tür zum Weinkeller.

Gleichzeitig spürte ich noch den Luftzug, denn der Killer hatte einfach einen Rundumschlag gemacht. Es waren nur Millimeter gewesen, aber er hatte mich verfehlt. Dabei glitt die Waffe beim Rückschwung über die Wand hinweg und erzeugte dabei Geräusche, die mir andeuteten, welchem Schicksal ich gerade noch entgangen war.

Ich erreichte den Weinkeller, die Tür stand offen, so konnte ich direkt durchlaufen. Der Raum war groß, sogar riesig, um etwas genauer zu sein. Hier lagerten hunderte, wenn nicht einige tausende Flaschen. Ein gewaltiges Vermögen. Doch dafür hatte ich keinen Blick, ich wollte mich eigentlich nur hier drinnen verstecken.

Leider war es nicht völlig dunkel hier drinnen, außerdem gab es eine Glühbirne an der Decke. Trotzdem war dies meine beste Option, das bisherige Ungleichgewicht bei den Chancen zumindest ein wenig freundlicher zu gestalten.

Und dann machte es klick und das Licht ging plötzlich an. Die kleine Deckenlampe reichte nicht aus, den ganzen Raum vollständig zu erhellen, doch an ein reines Verstecken war für mich nicht mehr zu denken.

Der Killer musste gerade an der Tür stehen. Doch ich hatte keine Waffe, sonst hätte ich jetzt vielleicht eine Chance gehabt.

Was konnte ich tun? In einem Kampf hatte ich keine Chance, aber aus der Distanz konnte ich ihn ebenfalls nicht besiegen, denn ich wusste nicht, wo er sich befand. Also gab es nur eine Chance, ich musste irgendwie seine Position herausfinden.

»Du hast doch nichts dagegen, dass ich Licht mache, oder? Schließlich möchte ich wissen, wo du bist. Es ist ja schade, dass du mich nicht sehen kannst, ha, ha.«

Der Kommentar troff vor Zynismus, aber ich musste damit leben. Der Killer hatte alle Vorteile auf seiner Seite. Aber hatte ich das nicht schon öfter so oder so ähnlich erlebt? Aufzugeben kam für mich jedenfalls nicht in Frage.

»Wo bist du denn, mein Täubchen, das Licht ist ja doch etwas dürftig?«

»Dann wäre ich dafür, es noch schlechter zu machen«, antwortete ich, während ich eine Weinflasche auf ihren Weg zur Zimmerdecke schickte.

2

Ich hatte meinem Gegner ein wenig Zeit gelassen, in den Raum hineinzutreten, denn ich wollte gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Der Kerl musste wahrscheinlich gerade ziemlich dicht unter der Lampe stehen, als ich die Weinflasche auf den Weg schickte.

Es war kein leichter Wurf, mir blieb nur Beten, dass ich traf. Eine zweite Chance würde ich wahrscheinlich nicht mehr bekommen.

Und ich traf. Zwar prallte die Flasche halb an der Lampenummantelung ab, doch die Glühbirne erwischte ich noch so gerade. Und zwar mit einer Wucht, die noch ausreichte, um sie zu zerschmettern.

»Miststück, das machst du nicht noch einmal mit mir«, war die prompte Antwort meines unsichtbaren Feindes. Ich hatte ihn nicht getroffen, er hatte offenbar noch nicht weit genug im Inneren des Raums gestanden. Gerne hätte ich es gesehen, wenn er den Rest der Flasche oder zumindest ein paar Scherben abbekommen hätte.

»Du glaubst wohl, dass ich dich jetzt nicht mehr finde, Süße? Irrtum, ich habe gute Augen. Und was ich anfange, das bringe ich zu Ende. Also, wo steckst du?«

Der Kerl fühlte sich immer noch sehr sicher und wurde unvorsichtig. Er quatschte zu viel, wahrscheinlich nahm er mich einfach nicht ernst. Und das wollte ich ihm endgültig austreiben, denn eine bessere Chance würde ich nicht mehr bekommen.

Durch sein Gequatsche hatte ich ihn relativ genau lokalisieren können, das half mir. Aber jetzt machte er einen kapitalen Fehler. Er ging einfach geradeaus weiter und trat dabei auf ein paar Scherben und in die Rotweinpfütze, die sich unter der Lampe gebildet hatte.

Und plötzlich sah ich den Abdruck, hörte gleichzeitig das typische Geräusch, wenn jemand in eine Pfütze tritt. Jetzt musste ich handeln. Eine zweite Flasche Wein hielt ich bereits in der Hand, ein kleiner Stepp zur Seite brachte mich in die richtige Position, dann war sie schon unterwegs.

Und sie war schnell, zu schnell für den Verbrecher, der nur ins Dunkel starrte und das Wurfgeschoss nicht kommen gesehen hatte.

---ENDE DER LESEPROBE---