Cougar Ladys - Kitty Darling - E-Book

Cougar Ladys E-Book

Kitty Darling

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Beschreibung

Cougar Ladys sitzen nicht brav wartend in der Ecke, nein, sie schnappen sich einfach, worauf sie Lust haben – nämlich gut gebaute, potente Männer. Und die dürfen auch gern mal deutlich jünger sein, denn schließlich wollen die selbstbewussten, attraktiven Ladys in diesen drei unverschämt heißen Storys auch mit 40plus sexuell voll auf ihre Kosten kommen und ihre hemmungslosesten Fantasien ausleben …

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Seitenzahl: 118

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Cougar Ladys – Jugendliche Liebhaber

von

Kitty Darling

1. Auflage Dezember 2021, ungekürzte Ausgabe

eISBN: 978-3-949107-16-0

© 2021 by Augenscheinverlag – All rights reserved, www.augenscheinverlag.de

Cover-Design: Marion Terasa, http://terasa-design.de

Cover-Foto: Shutterstock

Lektorat E-Book-Version: Diana Glöckner

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Vervielfältigung und Verwertung ist nur mit Zustimmung des Verlages zulässig. Das gilt insbesondere für Übersetzungen, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen sowie für das öffentliche Zugänglichmachen, zum Beispiel über das Internet.

Inhalt:

Clarissas Boutique

Lydias Agentur

Klavierstunden

Clarissas Boutique

„Das Kleid steht Ihnen hervorragend, Frau Urs.“ Clarissa musterte ihre Kundin anerkennend nickend von allen Seiten, zupfte einen Ärmel zurecht und strich den Stoff mit ruhigen, fließenden Bewegungen glatt. „Wunderschön. Das Sahnehäubchen wäre eine lange Kette. Einen Augenblick.“

Sie ging, wie immer sinnlich die Hüften schwingend, zu dem Verkaufstisch, in dem hochwertiger Modeschmuck zur Auswahl bereitlag, und nahm eine Kette heraus. Dann trat sie hinter die Kundin, um sie ihr um den Hals zu legen. Diese hielt still und die Luft an, als wäre auch sie von Clarissas Ausstrahlung in den Bann gezogen.

Als die Verkäuferin wegtrat, hellte sich Frau Urs‘ Miene auf. Stolz betrachtete sie sich im Spiegel. „Oh ja, das ist das i-Tüpfelchen! Sie sind ein Genie. Frau Kronthaler hat wirklich einen Glücksgriff mit Ihnen gemacht! Tausend Dank für die großartige Beratung. Ich nehme alles, rechnen Sie es bitte zusammen. Ich ziehe mich schnell um. Meine Güte, so spät ist es schon?“

Es war tatsächlich spät geworden, und von Clarissas Mittagspause waren nur noch dreißig Minuten übrig, sodass sich der geplante Ausflug in den Stadtpark nicht mehr lohnte. Aber was tat man nicht alles für glückliche Kunden, Lob und eine satte Provision? Sie würde den mitgebrachten Reissalat im Laden verspeisen und sich dabei über den schönen Vormittag und ihre angenehme Arbeitsstelle freuen.

Clarissa war erst seit wenigen Wochen in der exklusiven Modeboutique Moniques Élysée tätig. Bis vor Kurzem war sie hauptberuflich Ehefrau eines mächtigen Mannes gewesen, der sie jedoch gegen eine einundzwanzig Jahre Jüngere eingetauscht hatte. Da es keinen Ehevertrag gab, stand sie plötzlich mit zu wenig Geld und zu viel Freizeit da. Um beides zu ändern, hatte sie auf die Stellenanzeige geantwortet und war dank ihres souveränen Auftretens und ihrer femininen, gepflegten Optik sofort eingestellt worden.

Gedankenversunken verspeiste sie ein paar Gabeln und sah sich im Laden um. Dabei fiel ihr Blick auf das schwarze Kleid, das Frau Urs zu eng gewesen war. Es war einerseits elegant, andererseits extrem sexy – vorausgesetzt, man besaß die Figur und Haltung dafür. Wie sie wohl darin aussehen würde?

Aufgeregt stellte sie ihren Salat beiseite, nahm es von der Stange, ging zur Umkleidekabine und schlüpfte hinein. Es saß wie angegossen. Am seitlichen Busen, im Kreuz und an der Taille war der Stoff durchbrochen, wodurch das Verlangen, die darunter schimmernde Haut zu berühren, angefeuert wurde. Nahtlos schmiegte es sich an ihren knackigen Po und flachen Bauch. Auch ihre vollen Brüste wurden durch den seitlich eng anliegenden und an diesen Stellen durchsichtigen Wasserfallausschnitt höchst verlockend in Szene gesetzt. Wenn sie sich wie jetzt leicht nach vorn beugte, sah es aus, als würde ihre Pracht jeden Moment herauskullern. Wer könnte da widerstehen?

Vergnügt zwinkerte sie sich im Spiegel zu. Seit Monaten, wenn nicht gar seit Jahren, kam sie sich zum ersten Mal wieder begehrenswert vor. Wie hatte sie nur so lange ohne dieses Gefühl überlebt … Nun brauchte sie nur noch hohe Absätze, mindestens neun Zentimeter. Schnell schlüpfte sie in ein entsprechendes Paar. „Perfekt!“ Entzückt drehte Clarissa sich vor dem Spiegel hin und her. Mit diesem Kleid wäre ihr der längst überfällige Lover binnen Minuten gewiss. Und eine derart attraktive, gepflegte und gestylte Frau wie sie hatte schließlich auch ihre Wünsche, nicht wahr? Nur waren tausendzweihundert Euro für ein Kleid sehr viel Geld, vor allem seit der Trennung. Ob sie Monika statt der Provision um einen Rabatt bitten könnte? Es würde sich in gewisser Weise ja um eine Investition handeln. Zudem sah sie gern gut aus. Und mit fünfundvierzig durfte man sich heutzutage viel mehr trauen als früher. Warum also nicht? Ja, warum nicht!

Da klopfte es an der Tür. Sie erschrak. War die Pause etwa schon vorbei? Nein, sie hatte noch zehn Minuten. Konnte sie so tun, als wäre sie nicht da, oder sollte sie doch nachsehen, wer störte? Aber in diesem Outfit? Lieber nicht.

„Hallo? Mama? Mach auf!“

Clarissa erstarrte, denn sie wusste, wer vor der Tür stand: Timon, der achtzehnjährige Sohn der Chefin. Mit seinen eins neunzig, dem durchtrainierten Körper, blonden Wuschelhaar und türkisblauen Augen war er ein wahrer Adonis. Als wäre das nicht schon genug, um einer Frau ein süßes Kribbeln zwischen den Schenkeln zu bescheren, besaß er zudem eine tiefe, durchdringende Stimme und einen für sein Alter unverschämt selbstsicheren Blick.

Unmöglich konnte sie ihm in diesem Kleid öffnen. Was würde er von ihr denken? Dass sie es so nötig hatte, Kleider stahl oder einen Mann hier versteckte? Hilfe! Sie blieb in der Kabine und hielt die Luft an. Doch nichts half, denn Timon hämmerte weiter gegen die Tür: „Mama? Was ist los? Mach auf! Ich seh doch deine Tasche und das Essen!“

„Mist“, schimpfte Clarissa und straffte die Schultern. Jetzt half nur bluffen.

„Moment!“, trällerte sie, steckte blitzschnell das heraushängende Preisschild unters Kleid, zog den roten Lippenstift nach und stolzierte hüftschwingend und selbstsicher lächelnd zur Tür. Als verschreckter Trauerkloß würde sie in dem Outfit absolut lächerlich wirken, und das war das Letzte, was sie wollte.

„Hallo Timon“, grüßte sie nonchalant, als sie die Tür aufzog. „Schön, dich zu sehen.“ Das war es in der Tat, denn der junge Mann hatte seine Tennistasche geschultert. Er trug ein perfekt sitzendes weißes T-Shirt, unter dem sich seine Brustmuskeln allzu verführerisch abzeichneten, sowie dunkelblaue Bermudashorts. Seine langen muskulösen Beine und trainierten Waden waren eine solche Augenweide, dass sie sich nur mühsam von dem Anblick losreißen konnte.

„Oh hallo, Frau Matthiak“, grüßte er scheinbar freudig überrascht. „Ist meine Mutter auch da?“

„Nein, tut mir leid. Sie hat wie jeden Dienstag frei, ich bin allein.“

„Oh.“ Timons Blick glitt über Clarissas Körper und blieb an dem üppigen Dekolleté hängen. Er schluckte sicht- und hörbar, bevor er heiser fragte: „Störe ich Sie gerade?“

„Nein, wobei denn? Ich habe Mittagspause.“ Schmunzelnd sah sie ihm in die Augen. „Kann ich dir denn helfen?“

„Ähm“, lachend kratzte er sich am Kopf. „Ach so, ja, wahrscheinlich schon. Ich brauche dringend Bargeld. Könnten Sie mir bitte etwas aus der Kasse geben?“

Nun war es Clarissa, die schluckte. „Nun, theoretisch schon. Aber weiß deine Mutter Bescheid? Ich bin noch nicht lange hier, und …“

„Frau Matthiak! Was denken Sie von mir?“ Er tat entrüstet, funkelte sie aber so schelmisch an, dass ihr der Atem stockte. „Ich rufe Monika an und sage Bescheid, während Sie neben mir stehen, okay?“

Beschämt ob ihres Misstrauens nickte Clarissa und verfolgte, wie Timon seine Mutter um zweihundert Euro bat, die sich wohl nach dem Grund erkundigte. In dem für sein Alter typischen Tonfall maulte er: „Der Bespanner hat zwei Schläger und nimmt nur Cash, ich brauche was zum Essen, und dann habe ich eine …“ Unverhohlen ließ er seinen Blick von Clarissas Füßen über ihre Beine zu ihrem Po gleiten. Dort blieb er schwer atmend hängen. „… eine schöne Frau zum Essen eingeladen.“

Clarissa erschauderte, erkannte aber sofort, wie albern der Gedanke und ihre Reaktion waren. Hitze flutete durch ihren Körper, die unangebrachten Regungen paarten sich mit dem Bild von ihnen im Restaurant, beim Flirten, Küssen und … Entsetzt schüttelte sie den Kopf.

„Was, wen?“, nölte Timon. „Pamela, die Tochter von den Greeves …“

Die Erregung fiel von Clarissa ab und wich herber Enttäuschung. Natürlich hatte er nicht sie gemeint, sondern sie nur begafft und dabei an eine junge Frau in seinem Alter gedacht. Die war knackig, samtig, unerfahren. Dagegen war sie … jämmerlich. Wie hatte sie nur so albern sein können.

Er legte auf.

„Einhundert?“, fragte sie gezwungen freundlich.

Timon nickte stumm und starrte auf ihren Busen. „Das sollte für einmal Mexikaner samt Cocktails reichen.“ Langsam hob er den Blick, bis er ihr tief in die Augen schaute. Sie stand wie gebannt und wartete, dass er noch etwas sagte. Wie in Zeitlupe öffnete er seine vollen Lippen. Bestimmt waren sie weich und fordernd zugleich … Doch was sagte er da? „Wenn ich Sie ausführen würde, müsste ich wohl mit einem Vielfachen rechnen, nicht wahr?“

Clarissa verschlug es die Sprache. Worauf wollte er hinaus? „Da… das kommt darauf an.“

„Eine Dame wie Sie kann man doch nicht mit einem Burrito glücklich machen, oder?“

Ihr Herz klopfte bis in den Hals, und ihr Unterleib zog sich sehnsüchtig zusammen. Alles nur wegen Timon?„Das weiß ich nicht, weil ich schon lange keinen mehr gegessen habe.“

Sie nahm die Scheine aus der Kasse und hielt sie ihm provozierend lächelnd hin. Da er keine Anstalten machte, das Geld an sich zu nehmen, räusperte sie sich. Timon jedoch blieb davon ungerührt und sah ihr tief in die Augen, während er mit sinnlich tiefer Stimme sagte. „Ich weiß. Sie sind viel zu elegant und schön für ein Tex-Mex-Restaurant.“

Er ließ sich und seine Worte kurz wirken, dann zerstörte er die erotische Spannung, indem er frech auflachte, nach den Scheinen schnappte und sie Clarissa aus der Hand nahm. Blitzschnell drehte er sich um und eilte davon. In der Tür rief er noch: „Danke! Das Kleid steht Ihnen übrigens krass gut! Sollten Sie öfter tragen!“

Perplex blieb Clarissa zurück. Lange schaute sie ihm nach und konnte nicht glauben, dass das alles wirklich passiert war. Doch wenn es nur ein Traum war, warum war ihr dann derart heiß? Warum kribbelte ihre Haut, kochte ihr Blut, pulsierte ihre Pussy?

Einen Fuß behutsam vor den anderen setzend, trat sie vor den raumhohen Spiegel. Femme Fatale. Ja, das war sie, wiedergeboren und neu erstanden, nach fast einem Vierteljahrhundert im Dornröschenschlaf. Ihre Wangen waren gerötet, ihre Augen glänzten erregt, sie bewegte sich verführerischer denn je.

Ja, sie sah gut aus, verdammt gut und richtig scharf, nicht wahr? Tief einatmend stellte sie die Beine einen Schritt auseinander und fasste mit beiden Händen ihre Brüste. Wie fest und prall sie waren. Wie schwer sie wogen. Die Nippel, hart wie Kirschkerne, lechzten danach, geleckt und gesaugt zu werden. Seit Jahren steckten sie in teurer, weicher Spitze. Unbeachtet und unterversorgt. Dabei war sie in Zeiten vor ihrem Ex sogar einige Male gekommen, wenn jemand ihre Möpse mit der entsprechenden Leidenschaft behandelt hatte. Bei der Erinnerung daran presste sie die Schenkel fest aneinander.

Clarissa schloss Augen und Hände stärker um ihre pralle Fülle. Aufstöhnend schob sie die Melonen nach oben und drückte sie zusammen. Die Fingerspitzen quetschten die Nippel und drehten sie mit süßem Schmerz. Das Ziehen in ihrer Mitte wurde so heftig, dass die duftende Nässe herausquoll und den Slip durchweichte. Sie würde das Kleid kaufen und niemals einen BH darunter tragen. Himmel, wie geil sich der eng anliegende, dicke Stoff an den aufrechten Nippeln anfühlte! Der seitlich eingearbeitete Stretch gab genügend Halt, dass alles verführerisch wackelte. Und was bei entsprechenden Bewegungen tatsächlich alles herauskugeln konnte! Clarissa selbst war ganz verrückt nach schönen Titten, aber … auch diese Leidenschaft hatte sie sich in ihrer Ehe versagt.

Sie knetete erneut. „Mhm.“ Sie stöhnte laut, dachte an Timon und seinen sinnlichen Mund, der ihren Busen bis zur Ekstase küsste und leckte. Er würde ihre Dinger anbetend entblößen, sanft beißen und wie ein Verdurstender daran saugen. Bis sie abhob und kam.

Diese Gedanken erregten sie gnadenlos. Auf unsicheren Beinen ging Clarissa in die Umkleidekabine. Dort lehnte sie sich mit dem Rücken an die Wand, betrachtete sich weiterhin im Spiegel und legte die Hände so in ihren Schritt, dass sie ihr Dreieck exakt einrahmten. Schon drängten die ersten Finger unter den Saum, schon spürte sie die Nässe, schon drückte sie sich sehnsüchtig der Erlösung entgegen. Ach, tat das gut … so verdammt gut! Gleich würde sie … ah, ja … nur ein bisschen …

Da polterte etwas. Erschrocken zuckte sie zusammen. War hier jemand? Und was zum Teufel tat sie hier? Auf der Arbeit? Rattenscharf und endzeitgeil auf einen Achtzehnjährigen, der noch dazu der Sohn ihrer Chefin war? Und dann auch noch in einem sündhaft teuren Kleid, das nicht ihr gehörte? War sie denn komplett wahnsinnig geworden? Entsetzt über sich selbst riss sie sich den Fummel vom Leib, wusch sich notdürftig in der Angestelltentoilette und versuchte, wieder ihrem normalen Arbeitstag nachzugehen. Sie konzentrierte sich auf die Kunden sowie auf die bevorstehende Modenschau, für die sie eine Auswahl an Damen- sowie Herrenkleidung zusammenstellte.

Erst als Clarissa am Abend nach Hause ging, ließ sie die lustvollen Gedanken an diesen Götterknaben erneut zu. Allein sein Körper machte sie schon völlig fertig. Die Erinnerung an seine raue Stimme, die begehrlichen Blicke und anzüglichen Worte schickten ihre Hand immer wieder zwischen ihre Beine. Doch jedes Mal versagte sie sich die so dringend nötige Befriedigung. Sie durfte das nicht! Er war doch so jung! Und obendrein der Sohn ihrer Chefin. Er war tabu!

Eine Woche später war Clarissa erneut allein im Laden. Sie freute sich bereits wieder auf die Mittagspause im Park, als um kurz vor zwölf die Ladentür aufgerissen wurde.

„Frau Matthiak! Was für eine Überraschung!“, rief Timon gut gelaunt.

Sie fuhr wie vom Donner gerührt herum. „Hallo Timon. Deine Mutter ist wieder nicht da. Dienstags hat sie ihren freien Tag“, grüßte sie so atemlos, als hätte er sie in flagranti erwischt.

„Ach!“ Er schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. „Stimmt ja, das hab ich vergessen. Sie nervt mich seit Tagen damit, dass ich die Sachen für die Modenschau am Samstag probieren soll. Wir haben gerade eine Freistunde, und da dachte ich, ich schau schnell vorbei. Aber …“

Clarissa traute ihren Ohren kaum. „Du machst bei der Modenschau mit? Davon hat sie kein Wort gesagt!“

„Äh, ja … doch. Ich opfere mich, weil sie sonst niemanden findet.“ Er zuckte die starken Schultern. „Haben Sie kurz Zeit, oder störe ich schon wieder Ihre Mittagspause?“

„Ähm, eigentlich ja, aber das macht nichts. Schön, dass du mitmachst. Ich hole die Sachen, sie hängen hinten, einen Moment bitte.“