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Was wäre, wenn dein Leben nicht darauf wartet, dass etwas geschieht – sondern darauf, dass du beginnst, Verantwortung zu übernehmen? In "Der kleine Mönch und der göttliche Funke" führt der junge Mönch den Leser in klaren, ruhigen und zugleich kraftvollen Gesprächen an eine radikale Erkenntnis heran: In jedem Menschen liegt eine schöpferische Kraft – kein Mythos, kein religiöses Versprechen, sondern eine innere Fähigkeit, das eigene Leben bewusst zu gestalten. Dieses Buch ist kein spiritueller Traum. Es ist ein Coaching in erzählender Form. Der kleine Mönch lernt, warum Glauben ohne Handeln wirkungslos bleibt. Warum Verantwortung nicht delegiert werden kann. Und warum viele Menschen auf Erlösung warten, statt selbst zu beginnen, ihr Leben zu verändern. Der göttliche Funke steht für Klarheit, Entscheidungskraft und innere Führung. Für den Moment, in dem man aufhört, sich klein zu machen. Und beginnt, bewusst zu wählen. Begleitet wird der Weg von einem Hund, der nicht redet – aber durch sein Verhalten zeigt, was Präsenz, Klarheit und innere Haltung wirklich bedeuten. Und von einem Lehrer, der keine Dogmen vermittelt, sondern die richtigen Fragen stellt. In einfachen, eindringlichen Bildern geht es um: – Selbstführung statt Ausreden – Handeln statt Warten – Klarheit statt Ausflüchte – Verantwortung statt Schuldzuweisung Dieses Buch richtet sich an Menschen, die mehr wollen als Motivation. An Menschen, die bereit sind, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. "Der kleine Mönch und der göttliche Funke" ist eine stille, kraftvolle Einladung, nicht länger auf ein Zeichen zu warten – sondern selbst eines zu setzen.
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Seitenzahl: 40
Veröffentlichungsjahr: 2026
Prolog – Das Feuer, das nicht wärmt
Es war einer dieser Wege, auf denen man nicht merkt, dass man eigentlich geht, um etwas loszuwerden. Nicht um anzukommen. Nicht um etwas zu finden. Son-dern um leiser zu werden.
Slaven lief wie immer ein paar Schritte vor mir. Nicht su-chend. Nicht zweifelnd. Einfach gehend. Der kleine Mönch ging neben mir. Seine Schritte waren kurz, aber sie schienen den Boden besser zu kennen als meine.
„Du gehst heute anders“, sagte er. „Wie anders?“
„So, als würdest du etwas tragen, das du nicht benennen willst.“
Ich schwieg. Das war meistens ein gutes Zeichen dafür, dass er recht hatte.
Wir gingen eine Weile. Der See lag ruhig. Kein Wind. Kein Drängen. Nur diese Stille, die nicht leer ist, sondern aufmerksam.
„Alle reden von Gott“, sagte ich schließlich. „Und keiner weiß, was er damit meint.“
Der kleine Mönch blieb stehen. Slaven auch. Als hätte je-mand ein unsichtbares Kommando gegeben. „Vielleicht, weil sie glauben, Gott sei etwas, das man glau-ben muss.“
„Und ist es nicht so?“
Er sah mich lange an.
Dann sagte er ruhig:
„Was man glauben muss, hat man noch nicht erkannt.“
Wir gingen weiter.
„Die meisten Menschen“, fuhr er fort, „glauben an etwas Höheres, weil sie sich selbst für etwas Niedrigeres halten.“ Ich spürte, wie dieser Satz nicht nur gedacht, sondern ge-troffen hatte.
„Und was, wenn es keinen Gott gibt?“, fragte ich. Er lächelte kaum merklich.
„Dann bleibt immer noch das, was du bist.“ Slaven blieb stehen und sah uns an. Sein Blick war ruhig. Wach. Ohne jede metaphysische Frage. „Er glaubt nicht an Gott“, sagte der kleine Mönch und deu-tete auf ihn.
„Und trotzdem ist er vollständ
Der kleine Mönch und der göttliche FunkeBand IV – Silvano B.
Inhaltsverzeichnis
Prolog – Das Feuer, das nicht wärmt
Kapitel 1 – Du bist nicht auf der Suche. Du bist die Quelle
Kapitel 2 – Warum Glaube oft nur ein Ersatz für Wis-sen ist
Kapitel 3 – Der kleine Mönch und die Angst, groß zu sein
Kapitel 4 – Der kleine Mönch und die bequeme Ohn-macht
Kapitel 5 – Der kleine Mönch und die Illusion vom Ge-trenntsein
Kapitel 6 – Der kleine Mönch und die falsche Idee vom Ich
Kapitel 7 – Der kleine Mönch und die Angst vor dem Verschwinden
Kapitel 8 – Der kleine Mönch und die Stille, die trägt Kapitel 9 – Der kleine Mönch und die Macht der Auf-merksamkeit
Kapitel 10 – Der kleine Mönch und die Kunst der be-wussten Entscheidung
Kapitel 11 – Der kleine Mönch und die Verantwortung, zu wirken Kapitel 12 – Der kleine Mönch und die Ausreden, die wie Vernunft klingen
Kapitel 13 – Der kleine Mönch und die stille Kraft der kleinen Schritte
Kapitel 14 – Der kleine Mönch und das Ende der Aus-reden
Kapitel 15 – Der kleine Mönch und die Einfachheit des Gehens
Kapitel 16 – Der kleine Mönch und das Leben ohne Widerstand
Kapitel 17 – Der kleine Mönch und die stille Freude der Verantwortung
Epilog – Der Weg geht weiter
Kapitel 1 – Du bist nicht auf der Suche. Du
bist die Quelle.
Wir setzten uns auf eine alte Bank. Slaven legte sich zwi-schen uns, den Kopf auf die Pfoten, als wäre das alles, was es braucht, um in Ordnung zu sein. „Die Menschen suchen“, sagte der kleine Mönch. „Und nennen das Spiritualität.“
„Und was ist es wirklich?“
„Vergessen in Bewegung.“
Ich sah ihn an.
„Das musst du erklären.“
„Nein“, sagte er ruhig. „Du musst es sehen.“
Er nahm einen kleinen Stein vom Boden und legte ihn in seine Hand.
„Was ist das?“
„Ein Stein.“
„Bist du sicher?“
„Ziemlich.“
Er lächelte.
„Du siehst Form. Du gibst ihm einen Namen. Aber du siehst nicht, was ihn wirklich ausmacht.“
„Und was ist das?“
„Dass er aus dem gleichen Etwas besteht wie du.“
Ich schwieg.
„Alles“, sagte er, „ist aus dem gleichen Grundstoff. Nenn ihn Energie. Nenn ihn Bewusstsein. Nenn ihn Feld. Oder nenn ihn Gott. Es ändert nichts.“
Er sah mich an.
„Der größte Irrtum ist nicht, dass Menschen nicht an Gott glauben.
Der größte Irrtum ist, dass sie glauben, sie seien etwas an-deres als das, was sie betrachten.“
Slaven hob kurz den Kopf, gähnte und legte ihn wieder ab.
„Er weiß das“, sagte der kleine Mönch. „Nicht als Idee. Sondern als Zustand.“
„Und wir?“
„Ihr denkt euch klein. Und nennt das Demut.“
Der Satz saß.
„Die Menschen sagen: ‚Ich bin nur ein Mensch.‘ Und mer-ken nicht, dass sie damit das Leben selbst beleidigen.“
„Willst du sagen, wir sind göttlich?“
Er schüttelte den Kopf.
„Nein. Ich will sagen: Es gibt nichts anderes als das, was ihr ‚göttlich‘ nennt.“
Ich sah auf den See.
„Das klingt gefährlich.“
„Für wen?“
„Für Egos.“
Er nickte.
„Genau deshalb wird es so selten wirklich verstanden.“
Kapitel 2 – Warum Glaube oft nur ein Er-
