HQ – Was ist der Hundequotient? - Silvano B - E-Book

HQ – Was ist der Hundequotient? E-Book

Silvano B

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Beschreibung

Dieses Buch stellt keine neue Trainingsmethode vor. Es verspricht keine schnellen Lösungen und keine perfekten Hunde. "HQ – Was ist der Hundequotient?" richtet den Blick auf etwas Fundamentales: auf die Qualität der Beziehung zwischen Mensch und Hund. Der Hundequotient (HQ) beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, mit einem Hund in echter Verbindung zu stehen – jenseits von Kommandos, Techniken oder Konzepten. Hunde reagieren nicht auf Erklärungen, sondern auf Haltung. Auf Klarheit, Ruhe und innere Stimmigkeit. Genau dort setzt dieses Buch an. Viele Probleme im Zusammenleben mit Hunden entstehen nicht durch mangelnde Erziehung, sondern durch Unklarheit auf menschlicher Seite. Durch innere Unruhe, widersprüchliche Signale oder den Versuch, Verhalten zu kontrollieren, statt Beziehung zu leben. Dieses Buch lädt dazu ein, diese Muster zu erkennen – ohne Schuldzuweisung, ohne Druck. Der Hundequotient ist kein Messwert und kein System. Er ist ein Spiegel. Er zeigt, wie präsent ein Mensch ist. Wie konsequent. Wie ehrlich. Und wie sehr Innen und Außen übereinstimmen. Anhand von Beobachtungen, Erfahrungen und ruhigen Reflexionen macht das Buch deutlich, warum Hunde oft mehr über uns wissen als wir über uns selbst – und warum echte Veränderung nicht beim Hund beginnt, sondern beim Menschen. Dieses Buch ist für Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Nicht über den Hund, sondern über die eigene Haltung. Für alle, die Beziehung höher stellen als Kontrolle. Beziehung beginnt dort, wo Erziehung endet.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

Widmung

Für Junkel und Slaven

Vorwort

Warum dieses Büchlein entstehen musste

1. Der Moment, in dem ein Hund dich wirklich sieht

Nicht dein Gesicht. Nicht deine Rolle. Dich.

2. Nähe braucht keine Erklärung

Warum Beziehung nicht gemacht werden kann

3. Ich habe gelernt, still zu werden

Was Hunde mir über Präsenz beigebracht haben

4. Leben im Jetzt – jeden Tag neu

Was Achtsamkeit ohne Übung bedeutet

5. Wenn mein Hund mich besser kennt als ich mich selbst

Der ehrliche Spiegel

6. Gefühle, die keine Worte brauchen

Über emotionale Intelligenz auf vier Pfoten

7. IQ, EQ – und dann kam der Hund

Die Entdeckung des Hundquotienten

8. HQ ist keine Stärke, sondern eine Haltung

Warum Bleiben wichtiger ist als Verstehen 9. Treue, wenn nichts mehr sicher ist

Was ein Hund tut, wenn alles wankt

10. Manchmal wissen Hunde es zuerst

Instinkt, Intuition und leise Wahrheiten

11. Krankheit, Krise, Nähe

Was bleibt, wenn der Körper nicht mehr trägt

12. Abschied ohne Drama

Was Hunde mich über das Gehen gelehrt haben

13. Beziehung beginnt dort, wo Erziehung endet

Kein Fazit. Eine Einladung.

Nachwort

Was mein Hund mir nicht beigebracht hat – und doch gezeigt

Widmung

Dieses Büchlein ist

Junkel gewidmet,

meinem verstorbenen Hund,

der mich getragen hat,

als Worte nichts mehr konnten.

Und Slaven,

meinem treuen Begleiter,

der geblieben ist,

als Bleiben nicht selbstverständlich

war.

Ihr habt mir nichts erklärt.

Aber ihr habt mich geführt.

In Dankbarkeit

Silvano B

Vorwort

Warum dieses Büchlein

Dieses Büchlein ist nicht entstanden, weil es noch eine Erklärung gebraucht hätte.Es ist entstanden, weil Erklärungen oft im Weg ste-hen.

Hunde brauchen keine Konzepte, keine Theorien, keine Begriffe. Sie brauchen keine Definition von Nähe, keine Anleitung für Treue, kei-ne Erklärung für Präsenz. Sie sind einfach da. Und genau darin liegt etwas, das wir Menschen oft verloren haben – oder zumindest ver-lernt haben zu sehen.

Ich habe lange gezögert, dieses Buch zu schreiben. Nicht, weil mir nichts zu sagen eingefallen wäre, sondern weil ich wusste: Alles We-sentliche an diesem Thema lässt sich eigentlich nicht erklären. Man kann es nur erleben. Spüren. Aushalten. Annehmen.

Und doch habe ich geschrieben. Weil ich gemerkt habe, dass viele Menschen genau an diesem Punkt stehen: Sie fühlen etwas im Zu-sammenleben mit ihrem Hund, können es aber nicht einordnen. Sie spüren eine Tiefe, eine Verbindung, eine Form von Beziehung, die sich nicht in Erziehungskonzepte oder Trainingspläne übersetzen lässt. Und oft zweifeln sie an sich, weil das, was sie erleben, nicht in die gängigen Schubladen passt.

Dieses Büchlein will keine Schublade öffnen. Es will sie eher leise beiseiteschieben.

Ich habe in meinem Leben vieles erlebt, was mich gezwungen hat, genau hinzuschauen. Körperliche Grenzen. Seelische Brüche. Pha-sen, in denen nichts mehr sicher war – nicht der Körper, nicht die Zukunft, nicht das eigene Selbstbild. In diesen Zeiten waren Hunde nicht „hilfreich“. Sie waren nicht „therapeutisch wirksam“. Sie wa-ren einfach da. Und das hat gereicht.

Junkel war mein erster Hund. Mein stiller Begleiter durch Jahre, in denen Worte oft zu viel waren. Er war kein Spiegel im psychologi-schen Sinn, kein Projekt, kein Helfer. Er war Präsenz. Und er blieb, auch wenn ich selbst nicht wusste, wie ich bleiben sollte.

Als Junkel ging, blieb eine Lücke, die nicht gefüllt werden wollte. Und dann kam Slaven. Nicht als Ersatz. Nicht als Trostpflaster. Son-dern als neues Wesen mit eigener Art, eigenem Rhythmus, eigener Wahrheit. Auch er brachte keine Antworten. Aber er stellte Fragen – durch sein Verhalten, durch sein Dasein, durch seine Art, in der Welt zu sein.

Dieses Buch ist aus diesen Fragen entstanden.

Was ist es, das Hunde können, ohne es erklären zu müssen? Was ist es, das sie wahrnehmen, ohne darüber zu sprechen? Und was ist es, das uns im Zusammensein mit ihnen so oft berührt – manchmal bis an den Rand dessen, was wir aushalten können?

Ich nenne es den Hundequotienten. Nicht, weil ich etwas Neues erfinden wollte, sondern weil mir ein Wort gefehlt hat. Ein Begriff für etwas, das jenseits von Intelligenztests und emotionaler Kompe-tenz liegt. Jenseits von IQ und EQ. Etwas, das näher am Leben ist als an der Theorie.

Der Hundquotient ist kein Messwert. Er ist kein Ziel. Er ist kein Ide-alzustand.

Er beschreibt eine Haltung.

Eine Haltung, die nichts beweisen will. Eine Haltung, die nicht bewertet.

Eine Haltung, die bleibt – auch dann, wenn es unbequem wird.

Hunde verlassen dich nicht, weil du schwach bist. Sie bleiben nicht, weil du stark bist.

Sie bleiben, weil sie spüren, dass Beziehung wichtiger ist als Leis-tung.

Und genau hier beginnt ein Punkt, an dem viele Menschen innerlich stehen bleiben. Denn wir leben in einer Welt, in der fast alles an Be-dingungen geknüpft ist. Anerkennung, Zugehörigkeit, Wert. Auch in Beziehungen – oft unausgesprochen, aber wirksam.

Der Hund kennt diese Bedingungen nicht. Er kennt Nähe. Distanz. Vertrauen. Unsicherheit. Und er reagiert darauf – ehrlich, direkt, oh-ne Agenda.

Dieses Büchlein will keine Erziehungsdebatte führen. Es will nicht sagen, dass Erziehung falsch ist. Es will nur einen Gedanken anbie-ten:

Beziehung beginnt dort, wo Erziehung endet.

Nicht im Sinne von Grenzenlosigkeit.

Sondern im Sinne von Echtheit.

Ein Hund spürt, ob du präsent bist – nicht, ob du recht hast. Er reagiert auf deine innere Haltung, nicht auf deine Worte. Und manchmal zeigt er dir Dinge über dich selbst, die du lieber nicht sehen würdest.

Dieses Buch ist deshalb kein Wohlfühlbuch. Aber es ist auch kein hartes Buch. Es ist ruhig. Beobachtend. Ehrlich. Und manchmal un-bequem – auf eine leise Art.

Ich schreibe hier nicht als Experte. Nicht als Trainer. Nicht als Leh-rer.

Ich schreibe als Mensch, der gelernt hat, zuzuhören – nicht nur mit den Ohren.

Wenn du dieses Büchlein liest, wirst du keine Anleitungen finden. Keine Übungen. Keine Checklisten. Du wirst Geschichten finden, Beobachtungen, Erfahrungen. Und vielleicht erkennst du darin etwas wieder – aus deinem eigenen Leben mit Hund.

Vielleicht erinnerst du dich an einen Blick. An einen Moment der Stille.

An eine Situation, in der dein Hund etwas wusste, bevor du es selbst wusstest.

Wenn das passiert, dann hat dieses Büchlein seinen Zweck erfüllt.