Derrick Storm: A Bloody Storm - Vom Sturm getrieben - Richard Castle - E-Book
Beschreibung

Als Derrick Storm die CIA verlassen musste, konnte er nicht einfach in Rente gehen ... Derrick Storm ist zurück - dieses Mal mit einem Team aus CIA-Spezialisten. All diese ehemaligen Agenten haben ihren eigenen Tod vorgetäuscht und arbeiten nur noch im Geheimen für die CIA. Sie übernehmen gefährliche und illegale Aufträge, die nicht über offizielle Kanäle der Agency laufen dürfen. Nun sind sie auf dem Weg in die Bergregion Molguzar, um nach Gold im Wert von sechzig Milliarden Dollar zu suchen, das der KGB vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion versteckt hat, und um die FBI-Agentin April Showers aus den Fängen eines psychopathischen Folterknechts zu befreien. Storms Loyalität wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als die Mission in einem blutigen Showdown in den Bergen gipfelt, und er und Showers müssen auf die harte Tour erfahren, dass hinter ihrem Auftrag etwas ganz anderes steckt, als sie erwartet hatten ... Die Storm-Kurzromantrilogie von Richard Castle: Derrick Storm 1: A Brewing Storm - Ein Sturm zieht auf Derrick Storm 2: A Raging Storm - Im Auge des Sturms Derrick Storm 3: A Bloody Storm - Vom Sturm getrieben

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Seitenzahl:133

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Sammlungen



RICHARD CASTLE

A BLOODY STORM

VOM STURM GETRIEBEN

ÜBERSETZUNG

SABINE ELBERS

Die deutsche Ausgabe von STORM 3: A BLOODY STORM – VOM STURM GETRIEBEN wird herausgegeben von Amigo Grafik, Teinacher Straße 72, 71634 Ludwigsburg. Herausgeber: Andreas Mergenthaler und Hardy Hellstern, Übersetzung: Sabine Elbers; verantwortlicher Redakteur und Lektorat: Markus Rohde; Lektorat: Katrin Aust;

Satz: Rowan Rüster / Amigo Grafik

CASTLE © ABC Studios. All rights reserved

Originally published in the United States and Canada as A BLOODY STORM by Richard Castle.

Copyright © 2012 by ABC Studios, Inc. This translated edition published by arrangement with Hyperion, an imprint of Buena Vista Books, Inc.

German translation copyright © 2012 by Amigo Grafik GbR.

E-Book ISBN 978-3-86425-064-4 (August 2012)

WWW.CROSS-CULT.DE

KAPITEL EINS

Sechzehn Kilometer außerhalb von Oxford, England Der heutige Tag

Die Flammen aus dem Motorraum fraßen sich wie an einer Lunte am Fahrgestell des Vauxhall entlang auf das Benzin zu, das aus dem beschädigten Tank des Wagens strömte.

Derrick Storm war knapp fünfundvierzig Meter vom Wagen entfernt, als die Flammen auf den Tank übergingen und eine ohrenbetäubende Explosion auslösten, die die Stahlkarosserie in die Luft katapultierte, bevor sie zurück auf den Boden krachte.

Nur einen kurzen Moment zuvor hatte Storm den rasenden Vauxhall mit voller Absicht vom Highway hinunter und gegen die Wand eines verlassenen Bauernhauses gelenkt. Die Frau auf dem Beifahrersitz, ein kroatisches Miststück namens Antonija Nad, war beim Aufprall durch die Frontscheibe geschleudert worden. Zum Zeitpunkt des Aufpralls hatte sie eine Waffe auf Storm gerichtet. Nun lag ihr lebloser Körper schlaff im Gras neben dem brennenden Auto.

Dank seines Anschnallgurts, des Fahrerairbags, der Knautschzone des Wagens und Nads Dummheit war Storm dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. Sie hatte wohl kaum damit gerechnet, dass jemand verrückt genug sein könnte, ein Auto mit knapp hundertsechzig Sachen frontal gegen eine Wand zu fahren, und sich deshalb nicht angeschnallt.

Doch Storm war sich nicht sicher, ob seine Partnerin, die FBI-Agentin April Showers, genauso viel Glück gehabt hatte wie er.

Sie hatte auf dem Beifahrersitz einer Mercedes-Limousine gesessen, der Storm hinterhergejagt war. Der Fahrer des Wagens, Georgi Lebedev, hatte Showers sowie einen russischen Oligarchen eigentlich ins nächste Krankenhaus fahren sollen. Sie hatte eine Schusswunde in der rechten Schulter, der Oligarch Ivan Petrov eine Wunde in der Brust.

Doch anstatt die nächstgelegene Notaufnahme anzusteuern, war Lebedev in die entgegengesetzte Richtung davongerast, hatte den Highway schließlich verlassen und den Wagen auf einer abgelegenen Straße unter ein paar englischen Eichen geparkt.

„April!“, rief Storm, während er auf den knapp vierzig Meter entfernt geparkten Mercedes zueilte. Er bewegte sich so schnell, wie es einem dreißigjährigen Mann möglich war, der soeben einen Autounfall überlebt hatte. Seine Knie drohten nachzugeben. Sein gesamter Körper schmerzte. Blut sickerte aus seinen Ohren. Sein Gesicht glänzte vor Schweiß und er stank nach Benzin und Motoröl.

„April!“, rief er erneut.

Blut.

Jetzt konnte er erkennen, dass jede Menge Blut innen an den Fenstern der Limousine klebte. Storm festigte seinen Griff um die halbautomatische Pistole, die er Nads Leiche abgenommen hatte.

Wessen Blut sah er dort? Und wieso hatte jemand innerhalb des Wagens das Feuer auf einen der Insassen eröffnet?

Storm ignorierte das schrille Klingeln in seinen Ohren und seine vom Schock vernebelten Sinne und versuchte, sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen. Die atemberaubende und inzwischen verstorbene Nad war als Sicherheitschefin für den Schutz ihres vermögenden Bosses verantwortlich gewesen. Obwohl Storm noch immer verwirrt war, dämmerte ihm, dass Nad Ivan Petrov betrogen haben musste. Genauso wie Lebedev, der älteste und treueste Freund von Petrov. Gold, und zwar eine ganze Menge davon, hatte sowohl sie als auch ihn zu einem modernen Judas werden lassen.

Storm dagegen war das Gold egal. Er wollte nur Showers retten. Vorausgesetzt, dass sie noch am Leben war. Vorausgesetzt, dass es nicht ihr Blut war, das er sah.

Obwohl er gut trainiert war, rang er nach Luft, als er die Limousine erreichte. Er streckte die Hand nach dem Türgriff aus, hob seine Waffe und riss die Fahrertür auf.

Die obere Hälfte von Lebedevs leblosem Körper sackte heraus. Sein halber Schädel fehlte.

Das erklärte das Blut.

Storm lehnte sich in den Wagen, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen.

Showers saß auf dem Beifahrersitz, ihr Kopf lehnte am Seitenfenster. Sie umklammerte ihre Glock mit der linken Hand.

„April!“, schrie Storm.

Sie antwortete nicht.

Er fasste nach Lebedevs Gurt und zog die Leiche des Mannes aus dem Auto, dann rutschte er auf den mit Blut getränkten Fahrersitz. Storm tastete an Showers’ Hals nach ihrem Puls. Er war schwach, aber sie lebte.

Die leichte Berührung seiner Finger brachte Showers dazu, ihre Augen zu öffnen. Sie lächelte ihn schwach an.

„Ich wusste, dass du mir folgen würdest“, flüsterte sie. „Ich wusste, dass Nad nicht clever genug ist, um dich zu töten.“

„Halt durch! Ich bring dich ins Krankenhaus“, sagte Storm. Er warf einen Blick über den Sitz auf die Rückbank und sah in die toten Augen von Petrov. In seiner Stirn befand sich ein Einschussloch, genau wie in seiner Brust.

Storm startete den Motor des Wagens.

„Warte“, stotterte Showers. „Das Handy. Hol es!“

„Welches Handy?“

„Lebedevs.“

Er stieg aus und fand das erwähnte Handy in Lebedevs Jackett. Da er ohnehin schon ausgestiegen war, öffnete er schnell eine der hinteren Türen und schnappte sich Petrovs massige Beine. Jemand hatte ihm in den Fuß geschossen. Storm zog die hundertvierzig Kilo schwere Leiche vom Rücksitz, auf dem verschmierte Blutspuren zurückblieben.

Zwei Männer, die ihr Leben lang Freunde gewesen waren, nun jedoch Mörder und Opfer, lagen nebeneinander unter den Eichen.

Wieder auf dem Fahrersitz trat Storm das Gaspedal bis zum Anschlag durch, und die Limousine schoss unter den Bäumen hervor.

„April! Du darfst auf keinen Fall einschlafen!“, ermahnte er sie. „Du musst wach bleiben!“

„Klar doch“, erwiderte sie und klang dabei nicht wirklich überzeugend. Ihre Stimme klang mechanisch.

Storm sah abwechselnd vor sich auf die Straße nach Oxford und in ihr Gesicht. Da bemerkte er, wie sie ihre Augen schloss, und ihm wurde klar, dass er Gefahr lief, sie zu verlieren. Er streckte die Hand nach ihrem Bein aus und drückte es leicht.

Showers öffnete die Augen. „Finger weg von der Ware“, sagte sie.

Gut. Ihr Sinn für Humor war also noch vorhanden.

„Die Kugel steht dir gut“, erwiderte er.

Doch in Wahrheit sah sie miserabel aus. Ihre blasse Haut war geisterhaft weiß und ihre Bluse hob sich blutrot dagegen ab.

Showers litt an einem Schock und das konnte ihren Tod bedeuten. Er musste dafür sorgen, dass sie sich konzentrierte und im Hier und Jetzt blieb.

„Was ist hier passiert?“, fragte er. „Wer hat wen erschossen?“

„Lebedev“, antwortete sie mit einem Flüstern, „hat Petrov erschossen. Hatte was mit Gold zu tun.“

Storm wusste von dem Gold im Wert von sechzig Milliarden Dollar, das man vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus dem Land geschmuggelt hatte. Doch er hatte Showers nicht davon erzählt. Die CIA wollte verhindern, dass das FBI Wind von der Sache bekam.

„April“, begann er, „wenn Lebedev Petrov erschossen hat, wer hat dann Lebedev erledigt?“

„Zu müde zum Reden“, ächzte sie. „Später.“

„Nein, jetzt, April“, entschied er. „Hast du auf Lebedev geschossen oder hat Petrov ihn umgebracht?“

„Ich war’s. Er wollte mich umbringen. Du kannst mich für Petrovs Tod verantwortlich machen.“

Die Schusswunde in ihrer Schulter hatte ihren rechten Arm außer Gefecht gesetzt. Wie hatte sie Lebedev überwältigen können?

„Er hat mir meine Glock abgenommen. Hat sie benutzt, um Petrov zu erschießen“, erklärte sie. Ihm fiel auf, dass sie stoßweise sprach, da sie versuchte, sich zu konzentrieren und gleichzeitig ihre Kraft zu sparen. „Er hat meine Glock in seinen Schoß gelegt. Hatte eine eigene Waffe. Wollte mich erschießen. Wollte allen sagen, dass ich Petrov erschossen habe. Dann eine Explosion. Krach.“

„Das war wohl ich, als ich in das Bauernhaus gekracht bin“, erklärte er. Aber er war sich nicht sicher, ob sie ihn auch verstand.

„Lautes Krachen. Lebedev hat von mir weggeschaut. Den Kopf gedreht. Ich habe nach der Glock gegriffen. Mit links“, sagte sie und lächelte. „Hat er nicht mit gerechnet. Hab ihn im Gesicht erwischt.“

„Wieso sollte ich Lebedevs Handy mitnehmen?“, wollte Storm von ihr wissen.

„Das Gold. Längengrad. Breitengrad. App. Speicherkarte.“

„Du hast ihn mit links erschossen, nachdem du rausgekriegt hast, wo das Gold versteckt ist!“, rief er begeistert aus. „Bemerkenswert! Du bist wirklich unglaublich.“

Sie blickte ihn zwischen halb geschlossenen Lidern an, ihr Kopf schwankte hin und her. „Ich habe so meine Momente.“

KAPITEL ZWEI

Das Navigationsgerät des Mercedes führte ihn zur Notaufnahme des John Radcliffe Hospitals am östlichen Rand Oxfords. Storm stürmte hinein.

„Ich habe das Opfer eines Schusswechsels im Wagen!“, erklärte er. „Sie blutet stark. Steht unter Schock. Ist aber bei Bewusstsein!“

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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