Die besten Stücke Sammelband - Vanessa Vale - E-Book

Die besten Stücke Sammelband E-Book

Vale Vanessa

0,0
29,99 €

oder
Beschreibung

Die besten Stücke Sammelband – Sammelband:

Band 1: „ Sir Loin vom Rind ”
Band 2: „ T-Bone ”
Band 3: „ Tri-Tip ”
Band 4: „ Porterhouse ”
Band 5: „ Skirt Steak ”


 

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0



Die besten Stücke Sammelband

Bücher 1 - 5

Vanessa Vale

Copyright © 2018 von Vanessa Vale

Dies ist ein Werk der Fiktion. Namen, Charaktere, Orte und Ereignisse sind Produkte der Fantasie der Autorin und werden fiktiv verwendet. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, lebendig oder tot, Geschäften, Firmen, Ereignissen oder Orten sind absolut zufällig.

Alle Rechte vorbehalten.

Kein Teil dieses Buches darf in irgendeiner Form oder auf elektronische oder mechanische Art reproduziert werden, einschließlich Informationsspeichern und Datenabfragesystemen, ohne die schriftliche Erlaubnis der Autorin, bis auf den Gebrauch kurzer Zitate für eine Buchbesprechung.

Umschlaggestaltung: Bridger Media

Umschlaggrafik: Period Images

HOLEN SIE SICH IHR KOSTENLOSES BUCH!

Tragen Sie sich in meine E-Mail Liste ein, um als erstes von Neuerscheinungen, kostenlosen Büchern, Sonderpreisen und anderen Zugaben zu erfahren.

kostenlosecowboyromantik.com

Inhalt

Sir Loin vom Rind

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

T-Bone

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Tri-Tip

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Porterhouse

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Skirt Steak

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Möchtest du noch mehr?

HOLEN SIE SICH IHR KOSTENLOSES BUCH!

ÜBER DIE AUTORIN

Hole dir jetzt deutsche Bücher von Vanessa Vale!

Sir Loin vom Rind

Prolog

DUKE

Mein Vater hatte mir immer erzählt, dass ich es in der Minute wissen würde, in der ich die richtige Frau für mich erblickte. Einfach so. Von einer Sekunde auf die nächste wäre ich der Ihre. Von Single zu unwiderruflich vergeben. Da Jed und ich seit dem Kindergarten beste Freunde waren, hatte er das auch alles gehört. Und seit damals glaubten wir, dass wir die gleiche Frau finden würden. Die Eine für uns beide.

Das war wahrscheinlich nicht das, was mein Vater gemeint hatte, aber es war hängen geblieben.

Als Kinder hatten wir gelächelt und genickt, hatten ihn und seine Worte einfach hingenommen. Als Teenager hatten wir mit den Augen gerollt, wenn er uns fortwährend daran erinnert hatte. Wir hatten jede Menge Mädchen gesehen – wir hatten sehr intensiv geschaut – und bis jetzt hatten wir noch keine gefunden, die wir behalten wollten. Sie vögeln, definitiv, aber mehr nicht.

Je älter ich wurde, desto mehr waren seine Worte zu mir durchgedrungen. Ich verstand, dass er mir nicht nur irgendwelchen Mist erzählt hatte, damit ich bis zu meiner Hochzeitsnacht Jungfrau blieb – das hatte weder bei mir noch bei Jed oder meinen Brüdern geklappt. Die Art und Weise, wie meine Eltern einander liebten und es täglich zeigten, sprach für seine Aussage. Es stand außerfrage, dass sie seine Welt regierte, dass sich alles, was er tat, um ihre Freude drehte.

Und jetzt, mit zweiunddreißig, wollte ich das auch haben. Ich glaubte meinem Dad. Verdrehte nicht einmal mehr die Augen. Stattdessen wartete ich.

Und wartete.

Jed ebenfalls.

Bis zu der einen Nacht, die mein Leben veränderte. Sie mögen mich zwar Sir Loin vom Rind nennen, aber als ich sie zum ersten Mal sah, haute es mich aus meinen Cowboystiefeln.

1

DUKE

Das Letzte, was ich nach einem langen Tag auf der Baustelle sehen wollte, war ein Kerl in nichts außer einem verdammten String, der die Hüften kreisen ließ, damit sein Gemächt im Kreis schwang.

„Was zum Henker ist hier los?“, fragte ich, packte Jeds Schulter und drehte ihn herum. Ich war durch die Hintertür des Cassidy’s hereingekommen und hatte ihn hinter der Bar entdeckt. Offenbar war mir das Schild über männliche Stripper vor dem Laden entgangen. Da ihm der Laden gehörte, war das eine wirkliche Überraschung. Mein bester Freund stand auf…das hier genauso wenig wie ich, aber er hatte mir kein Wort davon gesagt.

Jed grinste, als er mich sah, und reichte einer Frau eine Margarita mit Salz. „Ladies Night“, schrie er über den Lärm der kreischenden Frauen und Rufe nach ‘Zieh dich aus!‘ hinweg. Er schnippte die Kronkorken von zwei Bierflaschen, stellte sie auf die glänzende Holztheke vor eine Frau und tauschte sie gegen einen zehn Dollarschein.

Es waren noch zwei Barkeeper da, die mit dem Auffüllen von Getränken ganz und gar ausgelastet waren, und sie winkten mir nur kurz zur Begrüßung. Jed war mit Helfen beschäftigt. Ich war zuvor schon mal an einer Ladies Night hier gewesen, aber es war noch nie so wie jetzt gewesen.

„Was hat es mit den Kerlen auf sich?“, brüllte ich zurück, schloss meine Augen und schüttelte den Kopf, als sich der Tänzer umdrehte, an der Hüfte nach vorne beugte und seinen nackten Arsch zeigte. Bis auf den schmalen gelben Elastanstreifen, der durch seine Poritze führte, konnte ich alles sehen…und die Frauen im Publikum ebenfalls, sehr zu ihrer Freude. Ich andererseits musste mir jetzt Bleiche in die Augen schütten. „Meine Fresse“, brummelte ich und schaute weg. Der Bass war laut aufgedreht und ich konnte die Vibrationen am Boden spüren.

Ich hatte kein Problem mit Strippern, aber mir gefiel es nach einer kleinen Show üppige Titten und eine pralle Pussy zu sehen. Nicht das.

„Julia dachte, es wäre gut fürs Geschäft. Das ist alles ihr Werk und ihre Marketingidee.“

Nach der Anzahl Frauen zu urteilen, die in den Bar- und Restaurantbereich gedrängt waren, hatte meine Schwester richtig gelegen. Wahrscheinlich war jede Frau über einundzwanzig im Umkreis von dreißig Meilen von Raines hier. So wie sie mit ihren Dollarscheinen herumfuchtelten, bezweifelte ich, dass nicht einmal die Feuerwehr sie hier rauskriegen würde.

Apropos Feuerwehr, die Musik veränderte sich und ein neuer Tänzer trat auf die kleine Bühne. In einem Feuerwehrkostüm. Ich fragte mich, was er wohl anbehalten würde außer dem roten Plastikhelm auf seinem Kopf. Glücklicherweise war der Kerl niemand, den ich kannte. Noch einmal, Bleiche.

Sich ein Geschirrtuch schnappend, wischte sich Jed die Hände ab und warf es wieder hin.

„Warum hat mir Julia eine SMS geschickt, dass ich herkommen soll?“, fragte ich. „Ich muss das nicht sehen.“ Ich deutete in die grobe Richtung des Striptease. Mit einer Hand hielt ich meinen Cowboyhut an meinen Schenkel, mit der anderen rieb ich mir über die Augen. Nachdem ich mich mit einem Klienten, der ständig seine Meinung änderte, und einem verspäteten Dachdecker hatte auseinandersetzen müssen, wollte ich einfach nur ein eiskaltes Bier und eine Dusche. Meine eigene Bau- und Renovierungsfirma zu leiten, sollte angeblich weniger stressig sein als einen Bullen zu reiten. Das war eine absolute Lüge.

„Du bist nicht wegen den Männern hier, sondern wegen den Frauen“, sagte Julia hinter mir.

Beim Klang ihrer Stimme drehte ich mich auf meinem Stiefelabsatz herum. Sie neigte ihren Kopf zur Seite, damit ich ihre Wange küssen konnte, wie ich es normalerweise tat, aber dieses Mal legte ich meine Handfläche stattdessen auf ihre Stirn und gab ihr einen sachten Schubs. Da sie einen Kopf kleiner war als ich und hundert Pfund leichter, war es leicht, sie zu ärgern. Die Nuss.

„Frauen? Seit wann brauche ich Hilfe mit Frauen?“, wollte ich wissen, während ich mich an die Bar zurücklehnte, damit ich sie anschauen konnte, nicht den Kerl, dessen Feuerwehrhut seinen…Feuerwehrschlauch bedeckte. Scheiße.

Julia rollte mit den Augen. Auch wenn sie die Jüngste von uns war, hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht, sich darum zu kümmern, all ihre Brüder unter die Haube zu bringen. Alle drei von uns. Obwohl sie selbst noch Single war. Aber ein männliches Kabarett war eine interessante Wendung.

Sie packte meine linke Hand und hielt sie hoch. „Da hier kein Ring steckt“, sie blickte über ihre Schulter zu Jed, „und an diesem Finger auch nicht, dachte ich, ich bringe die Frauen zu euch.“

„Warum bin ich hier und nicht Tucker oder Gus? Sie sind genauso Singles wie ich“, grummelte ich, während ich einem der Barkeeper aus dem Weg trat, damit er etwas aus dem Mini-Kühlschrank neben mir holen konnte.

„Weil deine Brüder so schlau waren, sich über die Ladies Night zu erkundigen, bevor sie hierhergekommen sind. Tucker sagte, und ich zitierte…‘auf keinen verdammten Fall‘.“

Klang nach Tucker, obwohl er sich immer die Wilden aussuchte und sie gerne mit seinem Freund zähmte. In dieser Situation hier wäre es ein Kinderspiel für ihn, eine Frau zu finden, zumindest für eine vergnügliche Runde im Heu – oder einen Quickie im Bad. Und diese Frauen waren scharf auf Schwänze, insbesondere die eine, die gerade dem aktuellen Tänzer ihr Höschen vor die Füße geworfen hatte. Sie waren gieriger als die Buckle Bunnies, die dem Rodeo Circuit folgten, und diese Frauen kannte ich sehr gut. Und ihre Höschen ebenso.

„Und Gus?“

„Sagte, er hätte ein Date.“

„Das glaubst du ihm?“ Ich nicht. Gus ging nicht auf Dates. Er fickte. Und das nicht allein. Zu sagen, dass die Duke Jungs gerne teilten, wäre eine Untertreibung. Jeder von uns hatte vor, eine Frau mit einem anderen zu erobern. Ich, ich würde gemeinsam mit Jed eine Frau finden. Wir würden sie für alle anderen Männer ruinieren, sie mit unserem Sperma markieren und sie zu der Unseren machen. Oh ja, meiner und Jeds. Seit wir fünf waren, hatten wir alles geteilt. Gemeinsam auf eine Frau Anspruch zu erheben, machte einfach Sinn.

Julia zuckte nur mit den Achseln. „Dass einer von euch dreien auftaucht, ist eine ziemlich gute Ausbeute.“

Ich seufzte. „Also, was genau willst du, dass ich tue?“ Ich hielt inne und meine Hand hoch. „Warte, du erwartest doch nicht von mir, einem von uns, zu – “ Ich deutete mit dem Daumen über meine Schulter zur Bühne.

Sie musterte mich von Kopf bis Fuß, betrachtete mein schwarzes T-Shirt, zerschlissenen Jeans und Stiefel. Typische Klamotten für einen Arbeitstag. „Jetzt, da du es erwähnst…hast du einen Schutzhelm in deinem Truck? Eine von diesen neonfarbenen Sicherheitswesten?“

„Auf keinen Fall.“ Ich machte einen Schritt zum Ausgang und sie legte eine Hand auf meine Brust. Jed warf uns nur einen Blick zu, während er Eis in ein Glas füllte, und lachte.

„Ich hab nur Witze gemacht“, schrie sie über den Beat eines neuen Songs, der aus den Lautsprechern dröhnte, dann grinste sie. „Ich hab keinen blassen Schimmer, wie du mit so einem großen Ego herumlaufen kannst. Das Gewicht muss erdrückend sein.“

Ego? Zur Hölle nein. Es hatte die Größe meiner Eier. Die waren beeindruckend. Und gerade jetzt gefüllt mit zu viel Sperma. Es war zu lange her, seit ich gefickt hatte und ich sehnte mich danach, die richtige Frau zu füllen, bis ich leer war. Sie zu markieren, meinen Geruch überall auf ihr zu verteilen, damit jeder wusste, dass sie zu mir gehörte. Dann wäre Jed an der Reihe.

Julia redete weiter: „Nur weil du einigermaßen gut aussiehst und berühmt bist und all das, bedeutet das nicht, dass Frauen dein bestes Stück sehen wollen. Und du hast null Rhythmusgefühl. Du kannst beim besten Willen nicht tanzen…nicht einmal so gut wie nackt.“

Ich beschloss, die Beleidigung meiner Tanzkünste zu übergehen, weil es stimmte. Ich war nicht nur schlecht darin, ich hasste es. Jed kannte einige Moves auf der Tanzfläche, aber ich sah nicht, dass Julia ihm damit in den Ohren lag, dass er dort rauf ging und strippte. Und er war wie ein vierter Bruder für sie.

„Ich bin nicht so bescheiden, aber ich bin eher ein Kerl für eine Frau“, erklärte ich ihr. Und ich suchte nach einer Frau für zwei Männer. „Nicht“, ich sah zu der Menge und erschauderte innerlich, „für zweihundert.“

Ich liebte Frauen. Alle Formen und Größen. Ich verehrte alles von prallen kleinen Brüsten bis hin zu einer üppigen Handvoll. Gertenschlanke Figuren bis hin zu dick und einer Menge zum Festhalten. Ich diskriminierte nicht, nicht wenn es um eine Pussy ging. Ich liebte Pussys. Deren Gefühl, Duft, Geschmack. Mir lief das Wasser im Mund zusammen, weil ich Lust auf eine hatte.

Aber ich brauchte nicht meine Schwester, damit sie für mich und Jed eine Pussy aussuchte.

Wir konnten uns selbst eine aussuchen. Julia dachte, dass uns Frauen überall ihre Höschen nachwerfen würden und das war auch der Fall gewesen, als wir noch am professionellen Rodeo Circuit teilgenommen hatten. Nicht jetzt. Dadurch, dass ich mich verletzt hatte, das Rodeo aufgegeben hatte und nach Hause zurückgekehrt war, um sesshaft zu werden, hatte ich erkannt, was mir entgangen war. Und Jed war mir kurz darauf gefolgt. Und es war keine leicht zu habende Pussy, die wir wollten. Nein, es war die Pussy. Die, nach der wir gesucht und immer noch nicht gefunden hatten. Ich suchte nach einer festen Beziehung. Langzeit. Haus, Garten und all das. Damit ich mich mit der perfekten Frau, der perfekten Pussy niederlassen konnte und nie wieder zurückschauen musste. Aber es war ja nicht so, als würde ich das meiner Schwester erzählen. Sonst würde ich nämlich auf ein Blinddate nach dem anderen geschickt werden. Jed ebenfalls. Dieser Barbesuch wäre nichts im Vergleich zu dem, was sie uns aufhalsen würde.

Und was Tucker und Gus anging, wenn sie dachten, dass wir jede Nacht eine andere Frau im Bett hatten, würde ich sie nicht aufklären. Sie würden mich zu Tode nerven, wenn sie die Wahrheit wüssten. Sie würden sagen, mein Penis würde abfallen, wenn er nicht ab und zu feucht wurde. Das Gleiche bei Jed.

„Dann müsst ihr zwei eine aussuchen.“

Ich hob eine Braue bei Julias Aussage. Sie wusste schon seit…immer, dass wir uns eine Frau teilen würden. Genauso wie ihre Brüder. Und sie ebenfalls, auch wenn ich es vermied, über sie mit einem Mann, geschweige denn zweien, nachzudenken.

„Ich werde nicht dort raus gehen. Ich könnte nicht mehr lebend zurückkommen. Oder mit Klamotten.“

Es war, als würde ich losgeschickt werden, um mich allein gegen ein Rudel Wölfinnen zu verteidigen.

„Du sagst das, als wäre es etwas Schlechtes. Ich wette, dir würde eine Menge Geld in die Boxershorts gestopft werden.“

Jed lachte, als er vorbeilief und sich einige Limetten schnappte.

Ich streckte meine Hand aus und ließ meinen Cowboyhut auf Julias Kopf fallen. Mit ihren Fingern schob sie die Vorderseite nach oben, damit sie mich anschauen konnte. Ich starrte sie im Gegenzug nur finster an, nicht erfreut.

„Schön. Bleib hier hinten und hilf Jed mit den Drinks. Die Bar sollte dir ausreichend Schutz bieten, bis du eine entdeckst, an der du Gefallen findest.“

Sie tätschelte meine Brust und lief davon, wobei sie meinen Hut mit sich nahm.

An der ich Gefallen finde? Sie klang wie Oma Jean.

„Wann ist sie so herrisch geworden?“, erkundigte ich mich bei Jed.

Er grinste wieder, während er eine Limette auf einem kleinen Schneidebrett in Scheiben schnitt. „Seit ihrer Geburt, denke ich. Aber ich werde mich nicht beschweren. Ihre Marketingideen bringen mir einen Haufen Schotter ein.“

Das stimmte definitiv, wenn man sich die Größe der Menge ansah, vor allem an einem Donnerstagabend.

Ich könnte einfach nach Hause gehen und duschen und ein Bier trinken, aber Jed und die anderen Barkeeper rissen sich gerade den Arsch auf. Sie brauchten wirklich Hilfe, damit sie mit den Getränkebestellungen hinterherkamen, zumindest bis sich die Dinge etwas beruhigten. Das Cassidy’s war Jeds Existenzgrundlage jetzt, da er aus dem Circuit ausgestiegen war, und es lief gut. Ortsansässige kamen zum Essen und Trinken, Touristen stoppten hier auf ihrem Weg zum Glacier National Park – und Frauen kamen wegen der männlichen Stripper. Ich fragte mich nur, woher Julia die Stripper überhaupt herhatte. Und das war ein Gedanke, den ich nicht weiterverfolgen wollte, also schnappte ich mir ein Geschirrtuch, warf es mir über die Schulter und machte mich an die Arbeit.

Einige Frauen erkannten mich und sprachen mich an. Eine hatte mir ihr Höschen zugeschoben…was vor einigen Jahren wirklich heiß gewesen wäre, aber jetzt dachte ich nur daran, wie unhygienisch das auf einem Tresen war. Eine andere hatte mich um ein Autogramm auf einer Serviette gebeten – was ich mehr als bereitwillig getan hatte – und wieder eine andere hatte ein Selfie mit dem berühmten Rodeochampion gewollt. Glücklicherweise waren die Tänzer eine Ablenkung und dankenswerterweise attraktiver als ich. Keine blieb lange an der Bar, wenn sich auf der anderen Seite des Raums Männer in Stringtangas befanden. Einer Seite des Raumes, zu der ich versuchte, nicht hinzuschauen, indem ich einige Margaritas mit mehr Elan als nötig mixte.

„Was kann ich dir bringen?“, fragte Jack, der neben mir arbeitete. Da wir zu viert hinter der Bar arbeiteten, hatten wir sie uns aufgeteilt, damit wir nicht ständig ineinander rannten und ich hatte das am weitesten entfernte Ende abbekommen.

„Kann ich einen Krug Bier und eine Telefonnummer haben?“, antwortete eine Frau.

„Ich fühle mich geschmeichelt, Süße.“

„Nicht deine, seine.“

Ich achtete nicht groß auf sie, bis Jed mich anrempelte. Ich sah von den Shots, die ich gerade eingoss, hoch und folgte seiner Kopfbewegung – und Grinsen – zu der Frau vor ihm. Wir mochten uns zwar im ländlichen Montana befinden, aber sie war aufgetakelt wie für eine Nacht in der Großstadt. Große blaue Augen, knallrote Lippen. Blonde Haare, die sich wild und lang über ihre Schultern lockten. Nackte Schultern, weil sie ein Oberteil trug, das keine Ärmel hatte und in ihrem Nacken zusammengebunden war. Und es hatte Pailletten. Tatsächlich bestand es nur aus Pailletten. Es erinnerte mich an ein Casinoschild in Las Vegas. Ich konnte ihre untere Hälfte nicht sehen, denn sie wurde von der Bar verdeckt, aber ich hatte genug gesehen. Sie war hübsch auf eine aufdringliche, offensichtliche Art, aber war nichts für mich. Mein zweiundzwanzigjähriges Ich hätte sie jetzt vielleicht für einen Quickie in den hinteren Flur gezogen, aber ich nicht.

Nein, sie bewirkte nichts bei meinem Schwanz. Aber ihre Freundin.

Oh ja, sie. Heilige Scheiße. SIE.

2

DUKE

Hinter der Bar trat ich Jed gegen das Schienbein, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Aber als ich meinen Blick lang genug von ihr löste, damit ich zu ihm schauen konnte, bemerkte ich, dass sein Fokus zu hundert Prozent mit meinem übereinstimmte.

Ihr.

Sie stand ein Stück hinter der auffälligen Frau, aber es war offensichtlich auf diese Frauen-bleiben-Zusammen Art und Weise, dass sie gemeinsam hier waren. Sie war…schüchtern. Ruhig, vielleicht? Definitiv nicht so forsch wie ihre Freundin. Sie war nicht der forsche Typ. Und so wie sie ihre Augen verdrehte, wusste ich, dass ich nicht der erste Kerl war, den ihre Freundin anbaggerte. Und wenn ich ihrer Freundin erst einmal eine Abfuhr erteilt hatte, würde ich wahrscheinlich auch nicht der Letzte bleiben.

Die Musik wechselte wieder, was sie dazu veranlasste, über ihre Schulter zu dem neuesten Stripper zu blicken – meine Fresse, ein Cowboy mit Beinschützern, rotem String und sonst nichts – dann schaute sie zurück. Sie verzog nicht das Gesicht, aber sie stand auch nicht auf dieses Stripper-Spektakel. Sie wirkte…belustigt anstatt erregt.

Und heiß auf diese steife Bibliothekarinnen-Art. Denn während die anderen auf einen wilden Mädelsabend aus waren und sich in verschiedenen kaum bekleideten Zuständen präsentierten – von kurzen Jeansröcken und knappen Tops bis hin zu nuttigen Kleidern und Stöckelschuhen, einschließlich der Pailletten ihrer Freundin – trug sie eine blütenweiße Bluse und einen Jeansrock. Super niedliche Cowboystiefel.

Ich kannte keine Frau, außer einer Großmutter oder Kellnerin, die eine weiße Button-up Bluse trug. Und sie war keine Großmutter. Nein, sie musste Mitte zwanzig sein und das einzige Button-up, das ich an ihr sehen wollte, war meines nach einer Nacht voll wildem Sex, und sonst nichts. Vielleicht ein paar Knutschflecken von mir, die ihre Haut markierten, eine Mischung aus Jeds und meinem Sperma, das ihre Pussy und Innenschenkel benetzte. Wir würden das sehen, wissen, dass sie zu uns gehörte. Sie würde es aus sich tropfen spüren, eine beständige Erinnerung daran, dass ihre Pussy uns gehörte.

Fuck, ich war hart wie ein Zaunpfahl und das nur, weil ich über ihr Oberteil nachdachte.

Ihre dunklen Haare wurden durch einen Mittelscheitel geteilt und waren zu einem Knoten frisiert. Einem Knoten. Aber sie war umwerfend und dass ihre Haare so schlicht gestylt waren, betonte das nur noch. Große, dunkle Augen, Stupsnase und ein voller Schmollmund, der nicht wegen irgendeinem klaren Lipgloss rot schimmerte. So verdammt einladend und ich sehnte mich danach, diese Lippen weit gedehnt zu sehen, während ich beobachtete, wie sie Jeds Schwanz schön tief aufnahm.

Sie gab sich keine übertriebene Mühe wie ihre Freundin. Zur Hölle, das musste sie nicht, nicht bei mir. Auch nicht bei Jed, so wie er bereit zu sein schien, über die Bar zu hüpfen, um zu ihr zu gelangen. Jeder Kerl, der nicht blind war, konnte sehen, wie hübsch sie war.

Falls diese männlichen Tänzer ihre Pussy nicht feucht machten, wollte ich eine Chance das zu tun. Nein, mehr als eine Chance. Ich wollte alles mit ihr und sie hatte noch kein Wort gesprochen.

Ich wollte diesen Knoten lösen, diese hochgeschlossene Bluse aufknöpfen und herausfinden, was für sexy Unterwäsche diese vollen Brüste bedeckte.

Oh ja, sie konnten nicht hinter einem schlichten Oberteil versteckt werden, ganz egal wie konservativ es war. Sie wären mehr als eine Handvoll. Und die Nippel? Prall, pink und perfekt.

Und die Sache an ihr, die meinen Schwanz sogar noch härter werden ließ? Brille.

Fuck, ja. Wer hätte gedacht, dass ich auf Frauen mit Brille stand? Vielleicht hatte ich das zuvor nicht, weil es nie sie gewesen war. Bis jetzt.

Ich lächelte Miss Pailletten an, wobei ich sicherstelle, meinen ganzen Charme zu versprühen. „Wie heißt du?“

Sie drückte ihre Schultern nach hinten, wodurch ihre üppigen Titten nach vorne gestoßen wurden. Ihr Grinsen entblößte ihre perfekten weißen Zähne. „Ava.“

Ich neigte den Kopf zur Seite. „Und wie heißt deine Freundin?“

Ava legte ihren Arm um ihre Schulter und zog sie neben sich. „Meine BFF? Kaitlyn.“

Kaitlyn. Hübscher Name für eine hübsche Frau. Kaitlyn warf mir einen Blick zu, dann Jed. Ihre Wangen röteten sich – ein hübsches Rosa, das bestimmt die gleiche Schattierung hatte wie ihre Pussy – und sagte: „Hallo zusammen.“

Sanft und melodisch. Perfekt. Oh ja, ich würde verrückt werden, aber ich wollte sie unbedingt. Ich wollte alles über sie wissen. War sie wirklich eine Bibliothekarin oder erweckte sie nur diesen Anschein? Welche Marmelade mochte sie? War sie ein Morgenmensch? Gott, wenn sie einer war, dann würden wir jeden Morgen vor der Arbeit einen heißen Quickie schieben. Vielleicht sogar zusammen duschen und zwischen mir und Jed würden wir sie unglaublich schmutzig machen, bevor wir sie wieder sauber wuschen.

Ava streckte ihre Hand aus und drehte meinen Kopf mit einem Finger auf meiner Wange zurück, sodass meine Augen wieder auf ihr lagen, nicht auf der heißen kleinen Kaitlyn.

„Also, wegen der Telefonnummer, Sir“, schnurrte sie, „ich muss mich einfach fragen, ob dein bestesStück so groß ist, wie man sagt.“

Natürlich wusste sie, wer ich war. Kannte den Spitznamen, den die Klatschblätter mir gegeben hatten. Ich war vor zwei Jahren aus dem Circuit ausgetreten, aber der Name begleitete mich nach wie vor.

Was Ava anging? Sie wollte den berühmten Pro-Rodeochampion, nicht mein wahres Ich. Ja, sie wollte Sir Loin vom Rind, nicht Landon Duke.

Und ich war nicht interessiert. Ich war an Kaitlyn interessiert, die schüchtern zu mir und Jed schaute, aber sonst nichts tat. Vielleicht wollte sie Ava bei mir nicht in die Quere kommen. Aber die Röte, die ihr bei Avas Erwähnung meines besten Stücks – oh sie würde diejenige sein, die es zu sehen bekam…die Einzige – ins Gesicht geschossen war und die Art, wie sie mich musterte und dann wegsah, weckten Hoffnung in mir. Denn sie war interessiert, dennoch überließ sie ihrer Freundin das Feld. So wie ihr Blick zu Jed huschte, war sie auch an ihm interessiert. Sie würde nur wahrscheinlich im Traum nicht daran denken, dass wir sie beide erobern wollten. Zuerst musste ich allerdings Ava loswerden.

„Okay, ihr zwei“, sagte Kaitlyn und lehnte ihren Kopf für eine Sekunde an ihre Freundin. „Habt nicht zu viel Spaß.“ Sie blickte zwischen mir und Ava hin und her. „Bestell mir noch ein Wasser, okay? Ich geh schnell zur Toilette, während ihr…was auch immer.“

Ava wandte ihre Augen nicht von mir ab, während sie nickte. Und als Kaitlyn davonlief, konnte ich einen guten Blick auf ihren Hintern, groß und rund in ihrem Jeansrock, erhaschen. Er reichte nur bis zu ihren Knien, aber ihre kurvige Figur konnte dadurch nicht verborgen werden. Oh ja. Ich wollte ihr den Arsch versohlen. Ihn packen, während ich sie von hinten fickte. Alle möglichen schmutzigen Dinge. Und wenn sie mit nichts außer der Brille am Körper über ihre Schulter zu mir schauen würde, würde ich meine Ladung verschießen. Zur Hölle, ich war bereits auf halbem Weg dorthin, nur weil ich darüber nachdachte.

Und dann trug sie noch diesen Rock mit einem Paar Cowboystiefel…Scheiße. Wie gut, dass die beschissene Bar verbarg, dass sich mein Schwanz gegen meine Jeans drückte. Ansonsten würde Ava mit eigenen Augen sehen, wie groß mein bestes Stück wirklich war. Ich wischte mir den sprichwörtlichen Sabber vom Kinn und sagte zu Ava: „Sorry, Süße. Vergeben.“

Ich schenkte ihr ein Grinsen – das hoffentlich die Abfuhr abschwächte, da ich kein Arschloch war und weil Ava Kaitlyns BFF war und ich nicht wollte, dass die beste Freundin meiner Frau mich für einen Arsch hielt – dann wischte ich mir die Hände an einem Tuch ab. Ava war hinreißend, kokett und auf der Suche nach Spaß. Perfekt für Tucker vielleicht, aber ich hatte auf eine andere ein Aug geworfen.

Ava nahm es glücklicherweise locker. Sie zog einen spielerischen Schmollmund und sagte: „Glückliches Mädchen.“

Jed stellte den Bierkrug, um den sie ursprünglich gebeten hatte, vor sie. Ich füllte ein Glas mit Eis und Wasser für Kaitlyn und stellte es auf die Theke, wobei ich Ava zuzwinkerte.

Als sie sich abwandte und in der Menge verschwand, drehte sich Jed zu mir.

„Hast du sie gesehen? Kaitlyn“, murmelte er und beugte sich zu mir, sodass wir nicht belauscht werden konnten. Nicht, dass das überhaupt möglich wäre, so laut wie die Musik war und die Frauen den momentanen Stripper anfeuerten. „Heiliger Strohsack.“

„Kein Scheiß“, erwiderte ich, während ich über meine Lippen leckte vor Eifer, zu ihr zu gelangen. Sie zu berühren. Sie zu schmecken. „Sie ist die Eine. Wer hätte gedacht, dass sie mit einer Brille, einer perfekten Handvoll Titten und einem herzförmigen Hintern auftauchen würde?“

„Ihr Outfit hat eine Menge Raum für Fantasie gelassen und ich fantasiere“, schwärmte er.

„Es war rattenscharf“, entgegnete ich.

Jemand schlug mir auf den Arm. Ich drehte mich um, entdeckte Julia.

Ihr Kinn war gereckt, weil wir beide so viel größer waren. „Ihr zwei seht aus, als wärt ihr von einem Bronco getreten worden. Was ist los?“

Ich grinste, aber veränderte auch leicht meine Position, damit sie nicht sah, wie sich mein Schwanz gegen meine Hose wölbte.

„Wir haben die perfekte Frau zwischen all denen gefunden“, erklärte Jed, wobei er mit dem Daumen über seine Schulter auf die Menge deutete. Sein breites Grinsen war verschwunden, ersetzt von einem ungewöhnlichen Anflug Ernsthaftigkeit.

Wir hatten beide aufgehört, den Barkeepern zu helfen, und traten aus dem Weg, damit sie sich allein um den Ansturm kümmern konnten.

Julias Augen weiteten sich daraufhin, denn sie wusste, dass wir keine Mönche waren, und wir hatten noch nie gesagt, dass wir Die Eine gefunden hätten – und es war ja noch nicht lange her, seit ich hier aufgetaucht und sie sich über mich lustig gemacht hatte. Sie kannte die Geschichten meines Dads über Liebe auf den ersten Blick und wartete auf ihren eigenen Mann, nein Männer – ich bemitleidete jeden, der versuchte an uns Brüdern und Jed vorbeizukommen – und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.

„Wirklich? Wo ist sie?“ Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und blickte wild umher, als ob sie Kaitlyn in der Menge ausmachen könnte.

Dank ihrer langen, lockigen roten Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, ihren grünen Augen und Sommersprossen konnte man Julia nicht übersehen, selbst in der schummrigen Barbeleuchtung nicht. Ihre Haarfarbe war schon immer ein Rätsel gewesen, da niemand sonst in der Familie, zumindest zu dieser Zeit, Gene wie sie hatte. Meine Brüder und ich hatten immer Witze gemacht, dass sie adoptiert worden sei. Jetzt war es süß, dass sie so erpicht darauf war, dass wir Die Eine fanden.

„Sie hat kein Schild umhängen, du Nuss“, sagte ich.

Sie ließ sich auf ihre Absätze sinken, runzelte die Stirn.

„Ich war diejenige, die dich hierherkommen hat lassen, erinnerst du dich?“, grummelte sie. Als wir sie einfach nur anstarrten, redete sie weiter: „Schön, wie sieht sie aus?“

„Dunkle Haare in einem Knoten“, begann Jed. „Ungefähr deine Größe. Trägt eine weiße Button-up Bluse und einen kurzen Rock.“

Julia ließ ihren Blick über die Menge schweifen.

Und zur gleichen Zeit, sahen wir einander an und ergänzten: „Brille.“

„Ungefähr meine Größe mit Kurven, für die ich töten würde?“, wollte sie wissen und blickte über ihre Schulter zu uns. „Cowboystiefel?“

Ich dachte an diese Kurven und wie gerne ich doch meine Hände auf sie legen würde.

„Definitiv.“

„Ist sie das auf der Bühne, die gleich einen Lapdance von Mr. Sexy Cowboy bekommt?“

Unsere Köpfe schnellten in die Richtung, in die Julia deutete. Eindeutig, dort war Kaitlyn und wurde an der Hand zu einem freien Stuhl in der Mitte der Bühne geführt. Der Stripper, der wie ein Cowboy gekleidet war – in kaum mehr als einem Paar Beinschützer und einem roten Tanga, einem Cowboyhut auf dem Kopf – wartete, bis sie saß, bevor er sich rittlings über sie stellte. Und das, was er direkt vor ihrem Gesicht machte, war kein Tanzen.

„Was zur Hölle?“, knurrte Jed, hob Julia hoch und aus dem Weg.

„Fuck, nein“, fügte ich hinzu. „Wenn sie einen Schwanz in ihrem Gesicht hat, dann ist das meiner.“

„Oder meiner“, ergänzte Jed.

Ohne einen weiteren Blick zu meiner Schwester stürmten wir auf die Bühne.

3

KAITLYN

Wo war ich da nur reingeraten? Ich war zu schockiert, um in kopflose Panik auszubrechen. Es passierte schließlich nicht jeden Tag, dass ein Stripper deine Hand packte und dich aus dem Publikum zog. Mich! Es befanden sich weit mehr als hundert Frauen im Publikum, die viel erpichter darauf waren, den Kerl in Beinschützern dabei zu beobachten, wie er sich die Kleider vom Körper riss. Die ihm sogar einige Dollarscheine in den winzigen Tanga, den er trug, stopften. Dieser kleine Elastanfetzen tat nichts…nichts…um seinen Penis zu verbergen. Er schwang praktisch hin und her, während er mich hinter sich herzog. Wie ein verdammter Elefantenrüssel, der nach unten baumelte.

Wah!

Ich blickte zurück zu Ava und sie grinste und klatschte, freute sich für mich. Ich war zu schnell auf der Toilette gewesen und das Wasser, das ich getrunken hatte, half auch nicht gerade dabei, dass ich lockerer wurde und meine Hemmungen fallen ließ, wie es der Alkohol bei den anderen um mich herum bewirkte.

Ich hatte in letzter Zeit so viel gearbeitet, dass Ava mir mehr oder weniger gedroht hatte, zu meinem Haus zu kommen und mich heute Abend raus zu schleifen. Daher hatte ich beschlossen, nach der Arbeit erst gar nicht nach Hause zu gehen. Ansonsten hätte sie recht behalten. Ich wäre in meinen Schlafanzug geschlüpft und hätte mich auf die Couch gekuschelt. Sie hatte gewollt, dass ich “es mal wieder krachen lasse“ nach dem Flop, als der sich Roger entpuppt hatte. Vor sechs Wochen. Es war ja nicht so, als hätte ich Liebeskummer wegen dem Kerl. Er hatte sich als Widerling herausgestellt. Ein Widerling, der anscheinend ein Nein nicht akzeptieren wollte…immer noch nicht. Was Ava und meine aktuelle Situation auf der Bühne anging, so war mir nicht bewusst gewesen, dass es mal wieder krachen zu lassen, einen Lapdance bedeutete.

Es war ja nicht so, als wäre ich aus dem Publikum für The Price Is Right oder so etwas ausgewählt worden. Nö.

Definitiv nicht, denn der Stripper hatte mich auf einen Stuhl gesetzt, der seitlich zum Publikum stand. Er kam mir näher. Richtig nahe, sodass er rittlings über mir stand. So wie wir positioniert waren, hatte jeder im Publikum einen guten Blick auf unser Profil. Und ich hatte einen guten Blick auf seinen –

Klar, er war wirklich muskulös. Sein Acht-Pack, das mit Babyöl glänzte, konnte ich nicht übersehen. Er hatte kein Gramm Fett am Körper. Aber da war auch kein einziges Haar, außer auf seinem Kopf. Er war heiß und sein Lächeln könnte die meisten Frauen dazu bringen, ihr Höschen fallen zu lassen, aber er hatte keine Kanten. War nicht männlich. Kein Ich-hab-die-kontrolle-und-dominiere-Dich Kerl. Wenn ich abgelehnt hätte, auf die Bühne gezogen zu werden, hätte er mich nicht weiter dazu gedrängt, sondern einfach eine andere willige Frau aus dem Publikum geholt. Warum ich das nicht getan hatte, wusste ich nicht.

Das hier war alles nur Show und er war ein absoluter, hundertprozentiger Augenschmaus. Unglücklicherweise konnte er mein Feuer auf keine Weise entfachen. Ich würde diesem Kerl öffentlich sehr nah kommen und ich hätte dadurch wenigstens für ein paar Tage Ruhe von Ava, aber ich würde heute Abend nicht an ihn denken, wenn ich mir selbst einen Orgasmus verschaffte – ganz allein in meinem Bett.

Ich wünschte Ava wäre hier hochgezogen worden, denn sie wäre total aus dem Häuschen gewesen. Nein, sie wäre auf ihm gewesen, ihre Hände wären über seine glänzende Haut geglitten, hätten Scheine unter das Band seines Tangas oder die Lederschützer gesteckt. Ich schaute hoch, sah, dass er mir zuzwinkerte, während er begann, sich gekonnt zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Seine Hüften kreisten und sein kaum bedeckter, kaum gezügelter Penis fing an, herum zu wippen.

Aah!

Ich konnte ihn nicht einfach wegstoßen und aufstehen. Ich war nicht prüde, ich stand auf Männer und machte mit einigen heißen Fantasien guten Gebrauch von meinem Vibrator, aber das war nicht der Kerl – oder Kerle – den ich aus der Nähe und in dieser viel zu intimen Position sehen wollte. Er war nicht der Kerl, dessen Penis ich sehen oder vögeln wollte.

Überraschenderweise wanderten meine Gedanken sofort zu den zwei Männern von vorhin hinter der Bar. Den großen, großen Männern. Ich hätte nichts dagegen sie so nah, so intim zu sehen. Oder sogar noch intimer. Ich schätzte, dass sie sich dort unten nicht rasierten und dass ihre Schwänze größer wären als der des Strippers und dass sie wissen würden, wie sie mit ihnen umgehen mussten.

Und das war nicht, sie ihm Kreis zu schwenken. Oh ja, wenn sie hier oben wären, würde ich mich zurücklehnen und mich völlig darauf einlassen. Ich presste bei dem Gedanken an beide die Schenkel zusammen. Jep, nicht prüde.

Plötzlich wurden die hellen Bühnenlichter verdeckt und Mr. Stripper und ich in Schatten gehüllt. Ich konnte nicht sehen, wer die Bühne erklommen hatte, denn sie waren nur Silhouetten, aber sie waren groß. Mr. Stripper trat zurück, die anderen traten zur Seite und plötzlich konnte ich sehen, wer es war.

Mein Herz sprang mir in die Kehle und es war möglich, dass ich Sabber am Kinn hatte. Die Frauen schrien praktisch vor Begeisterung über das spontane Auftauchen der Männer, die hinter der Bar gestanden hatten. Zwei große, echte Cowboys hatten sich soeben der Stripshow angeschlossen.

Die zwei, die ich mir gerade hier hoch gewünscht hatte. Was zur Hölle?

Diese zwei waren heiß. So verdammt heiß, dass mein Höschen völlig ruiniert war, nur weil ich sie anschaute. Die Lichter betonten ihre Größe, ihre breiten Schultern, die dicken, wohldefinierten Muskeln – und sie trugen Kleider. Ihre Unterarme waren muskelbepackt und, Gott sei Dank, mit dunklen Haaren gesprenkelt. Und die Beulen in ihren Jeans? Groß, dick und offenkundig unter dem engen Stoff. Der größere Kerl, der den Ava angebaggert hatte, seine Beule deutete nach oben zu seinem Gürtel, die des anderen verlief an seinem Innenschenkel entlang. Wie konnten sie nur mit diesen Dingern in ihren Hosen funktionieren? Und außerhalb ihrer Hosen, wow. Ich konnte es mir nur ausmalen – und dabei steckten sie nicht in einem Tanga oder wurden herumgeschwungen.

Ich blickte zu ihnen hoch und sie hatten ihre Augen auf mich geheftet. Sie hatten mich dabei beobachtet, wie ich ihre Schwänze angestarrt hatte.

Oh mein Gott. Ich hegte keinerlei Zweifel daran, dass jeder im Gebäude sehen konnte, wie ich vor Scham rot anlief. Ich rieb meine verschwitzten Handflächen über meinen Jeansrock.

Mr. Stripper schlug dem größeren Mann – aka Mr. Big – auf die Schulter und lächelte ihn an, als würde er ihn kennen. Sie unterhielten sich kurz, aber ich konnte wegen dem Geschrei der Frauen und der Musik kein Wort verstehen. Mr. Stripper grinste und hielt seine Hände hoch, als ob er verhaftet werden würde, dann wich er noch ein Stück zurück, streckte einen Arm aus und bedeutete Mr. Big, seinen Platz vor mir einzunehmen.

Er würde den Striptease machen? Jetzt? Hier? Mit mir? Bei diesem Gedanken befeuchtete ich meine Lippen, während ich darauf hoffte, dass sich seine Hände auf seine Gürtelschnalle legen und diese öffnen würden, den Reißverschluss nach unten und das Monster herausziehen würden.

Ich wollte es sehen. Und definitiv aus der Nähe und ganz intim. Er strahlte quasi aus jeder Pore Männlichkeit aus und ich wurde zweifellos betrunken von den ganzen Pheromonen, die er versprühte.

Und sein Freund? Der andere Mann, der hinter der Bar fast den ganzen Abend lang Drinks gemixt hatte, nun, er war auch nicht von schlechten Eltern. Schlanker, aber muskelbepackt zeigte er eine entspannte Haltung, ein sexy Auftreten. Barkeeper hatte blonde Haare, helle Augen und einen markanten Kiefer, der wie gemeißelter Marmor aussah. Er nickte dem Stripper zur Begrüßung nur zu, dann richtete er seine Augen auf mich, seine Hände stemmte er in seine schlanken Hüften. Es war, als würde er jedes einzelne Detail – mit Röntgenblick – erfassen, von meinen Cowboystiefeln bis hin zu meinen zurückgebundenen Haaren. Und jeder einzelne Zentimeter dazwischen.

Die zwei, sie waren Alphamänner mit Ecken und Kanten. Echte Cowboys. Sie standen in keinem Vergleich zu den anderen Männern, ließen den Stripper geradezu durchschnittlich wirken.

Ich hätte aufstehen und wegrennen sollen, aber mein Gehirn hing immer noch an der Tatsache fest, dass die Kerle von der Bar hier waren. Vor mir. Ich saß einfach nur da und…glotzte. Und sie starrten ebenso offen zurück. Als ob sie Raubtiere wären und ich ihre Beute. Ich machte Anstalten, mich zu erheben, aber Barkeeper legte eine Hand auf meine Schulter, um mich an Ort und Stelle zu halten. Anschließend lief er zur Rückseite meines Stuhls und beugte sich nach unten.

„Langsam, Baby“, murmelte er, wobei sein Atem über meinen Hals strich.

Ließen die Bühnenlichter es hier so heiß werden? Nein. Es war das Brennen der simplen Berührung, das raue Timbre seiner tiefen Stimme. Und Baby? Das hätte mich rotsehen lassen sollen. Stattdessen ließ es mich erschaudern.

„Du wolltest diesen Typ nicht so nah an dir haben, oder?“, fragte Barkeeper, während seine Finger über meine Schulter vor und zurück glitten.

Ich schüttelte den Kopf und starrte hoch – ganz weit hoch – zu Mr. Big, der direkt vor mich getreten war. Ich schluckte bei dem Blick, mit dem er mich bedachte. Die Augen dunkel, glühend, den Kiefer zusammengepresst und jede Faser seines Körpers angespannt. Entschlossen.

Er sank vor mir auf die Knie, sodass wir uns auf Augenhöhe befanden. Das Publikum klatschte und schrie, eindeutig erfreut darüber, wie sich die Dinge entwickelten, aber ich hörte es kaum. Ich hörte kaum die Musik, das Wummern des Basses. Ich spürte nur die Hände des Barkeepers auf meinen Schultern und hielt die Luft in gespannter Erwartung an, was der andere wohl tun würde.

Als Mr. Big meine Fußgelenke packte und anfing, sie langsam auseinander zu schieben, leistete ich keinen Widerstand. Nicht einmal, als die Bewegung meine Beine spreizte, wodurch mein Jeansrock immer weiter meine Schenkel hochrutschte. Und als sich seine Finger ausstreckten, um sich um die vorderen Stuhlbeine zu schlingen und meine Unterschenkel daran festzuhalten, huschte mein Blick zu seinem.

Seine Augen blickten in meine, hielten sie. Es war, als würde er drauf warten, dass ich Nein sagte, dass ich ihm sagte, er solle aufhören. Er bat mich stumm um Erlaubnis.

Ich konnte, sie ihm nicht verwehren, weil…aus mehreren Gründen. Zum einen wollte ich es nicht tun. Ich meine, seine Hände waren groß und bemerkenswert sanft und dennoch wusste ich, dass er jemanden bewusstlos schlagen könnte, wenn er das wirklich wollte.

Aber das würde nicht ich sein. Nein, ich konnte spüren, dass er Pläne für mich hatte und bei diesen sollte ich hellwach sein.

„Willst du, dass sich zwei echte Männer um dich kümmern? Dir geben, was du brauchst?“, fragte Barkeeper.

Ich neigte meinen Kopf und blickte über meine Schulter zu ihm. Ich musste nicht weit schauen, denn er war direkt dort. Ich konnte sogar die sandfarbenen Bartstoppeln auf seinem kräftigen Kiefer sehen, seine vollen Lippen. Ich konnte ihn riechen. Seife und Minze und Leder und das Beste vom Mann. Das Beste vom Besten.

Mein Gehirn war ein wenig durcheinander. Überwältigt. Ich blickte zum Publikum, um nach Ava zu schauen und herauszufinden, ob sie mich für verrückt hielt, aber wegen der Bühnenbeleuchtung konnte ich sie nicht sehen. Ich kniff die Augen zusammen, nur damit ich dann eine verschwommene Masse Frauen sah. Ich konnte sie hören, wusste, dass sie dort waren, jubelten und schrien „Lass es krachen, Mädel!“ und „Leck die Pussy!“ Die ganze Bar schaute zu und konnte alles sehen. Mr. Bigs Finger drückten mich sachte und brachten mich zurück in die Gegenwart. Zu ihnen. Wollte ich wirklich, dass sich zwei echte Männer um mich kümmerten und mir gaben, was ich brauchte?

Ähm, ja.

Natürlich.

Ich nickte.

Und darauf hatten sie nur gewartet, denn Barkeeper legte seine Hände auf die Stuhllehne und neigte sie nach hinten, dann noch weiter, bis ich mich in einem fünfundvierzig Grad Winkel befand.

Ich keuchte auf, weil es sich anfühlte, als würde ich nach hinten fallen, aber er hatte mich nur so weit geneigt, dass… Oh. Mein. Gott.

Er hatte mich so weit geneigt, dass ich nach oben gereckt wurde und Mr. Big direkt unter meinen Rock sehen konnte. Da meine Beine gespreizt waren, konnte er problemlos meinen Slip sehen.

Seine Augen sanken dorthin. Dorthin! Meine Pussy zog sich zusammen und ich war augenblicklich dankbar, dass ich hübsche Unterwäsche anhatte.

Die Menge drehte durch, schaute zu. Zwei Männer, die zuvor Getränke ausgeschenkt hatten, machten sehr schmutzige Dinge mit einer Frau aus dem Publikum. Mir! Da ich mich seitlich zum Publikum befand, konnten sie nichts sehen, aber wussten genau, was vor sich ging. Konnten jeden Gesichtsausdruck von Mr. Big sehen, während er auf meine Höschen-bedeckte Pussy schaute.

„Sag mir, Engel“, sprach er. Seine Stimme war tief und rau. „Ist dieser feuchte Fleck auf deinem Höschen wegen uns da?“

Ich errötete, da mir bewusstwurde, dass er recht hatte. Ich war feucht, so feucht, dass der Schritt meines Spitzenslips an mir klebte. Ich konnte mir nur vorstellen, dass der knapp bemessene Stoff meine geschwollenen Schamlippen nur spärlich bedeckte, dass die dünne Seide und Spitze mittlerweile wahrscheinlich durchsichtig war.

Ich biss auf meine Lippe, nickte. Das war so heiß. Das Heißeste, was mir jemals passiert war, und er starrte meine Höschen-bedeckte Pussy nur an. Ich konnte mir nur ausmalen, was er tun würde, wenn er sie tatsächlich berührte. Oder leckte. Oder seinen großen Penis hineinsteckte. Schön tief. Meine inneren Muskeln zogen sich zusammen, während ich überlegte, wie er überhaupt reinpassen würde.

„Gutes Mädchen“, raunte Barkeeper in mein Ohr. „Wirst ganz feucht für uns. Wirst ganz feucht für unsere harten Schwänze. Und wir sind hart, Baby, nur für dich.“

Ich lief von Kopf bis Fuß tiefrot an und stand kurz vor dem Höhepunkt, nur wegen diesem sehr erotischen Vorspiel. Sie hatten mich nicht geküsst, hatten mich nicht anders angefasst, als mit ihren Händen auf meinen Schultern und Fußgelenken.

Mr. Big beugte sich nach vorne, sodass sich sein Gesicht jetzt direkt zwischen meinen gespreizten Schenkeln befand, nur Zentimeter von meiner Pussy entfernt. Er atmete tief ein, seine Nasenflügel blähten sich, seine Augen wurden groß, denn er konnte, wie ich wusste, meinen Duft riechen. Ich war feucht genug dafür. Er grinste. „Oh ja, diese Pussy ist süß.“

Seine Hände glitten meine Waden hinauf zu meinen Knien – zum Glück hatte ich mich heute Morgen in der Dusche rasiert! – und schob sie etwas weiter auseinander. Er war so viel größer als ich, einschließlich seiner Hände, dass seine Fingerspitzen praktisch den Spitzensaum meines Slips streiften. Mein Rock verbarg nichts vor ihm. Er konnte fast alles von meiner gierigen Pussy sehen, die sich deutlich unter meinem feuchten Höschen abzeichnete. Selbst ich konnte das sehen, als ich nach unten schaute.

Ich wusste, ich hätte schockiert sein sollen. Vielleicht sogar verängstigt von ihrer offenkundigen Dreistigkeit. Aber ich hatte keine Angst. Ich war nervös, ja, weil mir so etwas noch nie passiert war. Jemals. Aber seltsamerweise fühlte ich mich sicher. Als ob sie wüssten, was ich wollte, wüssten, wie weit sie bei mir gehen durften. Sie wussten irgendwie, dass ich festgehalten werden musste, um mich ihnen hinzugeben. Sie wussten genau, was ich wollte. Nein, was ich brauchte.

Sie wussten, dass ich erregt und scharf darauf war.

Das Lied endete, wahrscheinlich sollte der Auftritt des Cowboy Strippers jetzt zu Ende sein. Ein anderer Stripper trat auf die Bühne, aber hielt sich am Bühnenrand auf, schaute zu. Er zwinkerte mir zu, genauso wie es der andere Stripper getan hatte. Anscheinend war ich der aktuellste Auftritt.

„Ich teile nicht“, verkündete Mr. Big, womit er meinen Blick wieder auf sich lenkte, während seine Fingerspitzen meinen Slip streiften. Die Hitze, das Gefühl, dass er genau dort war, aber meine Klit nicht berührte oder in mich glitt, ließ mich keuchen, meine Hüften anheben. Ich war so kurz davor und ich wollte mehr.

„Außer mit mir“, fügte Barkeeper hinzu.

„Was ich mir dir tun möchte, schließt kein Publikum ein.“ Ein Finger tippte einmal auf meine Klit und ich war verloren. Ich würde tun, was auch immer sie verlangten, was auch immer sie wollten, selbst wenn es hier auf der Bühne wäre, solange sie mich nur zum Höhepunkt brachten.

„Okay“, stimmte ich sofort zu.

Von einer Sekunde auf die nächste zog mich Mr. Big aus dem Stuhl und warf mich über seine Schulter. Ich ergriff gerade noch rechtzeitig meine Brille, bevor sie auf den Boden fiel.

Die Frauen schrien aufgeregt, eindeutig glücklich über den Wechsel in der Show und begeistert, dass jemand aus dem Publikum nicht nur von einem, sondern von zwei Männern davongetragen wurde.

Alles was ich sah, war ein straffer Hintern in einer engen Jeans, spürte eine Hand auf meinem Oberschenkel…unter meinem Jeansrock, sowie Finger, die wieder einmal sehr nah an meiner Pussy waren. Alles, was ich denken konnte, war…MEHR.

Ava hatte gewollt, dass ich es mal wieder krachen ließ. Ich würde sagen, das hatte ich getan.

4

JED

„Weißt du, was ich dachte, als ich dich an der Bar sah?“, fragte ich, als Duke Kaitlyn vorsichtig auf die Füße stellte. Ihr Jeansrock war nach oben gerutscht, während er sie von der Bühne, durch den hinteren Flur und in mein Büro getragen hatte. Ich schloss – und verschloss – die Tür hinter uns. Die Musik war hier nur noch eine gedämpfte Vibration, die Luft kühler. Am Bedeutsamsten war jedoch, dass wir allein waren.

Am Türrahmen lehnend, genoss ich den Anblick, wie sie ihren Rock nach unten über ihren runden Po und wohlgeformten Schenkel zog auf eine recht schüchterne Art, wenn man bedachte, dass Duke sie auf einer verdammten Bühne weit gespreizt hatte. Von meinem Blickpunkt über ihre Schulter hatte ich gesehen, wie sich ihre Schamlippen unter der feuchten, an ihr haftenden Seide ihres Höschens abgezeichnet hatten, was bedeutete, dass sie auf uns stand.

Nur dieser winzige Stofffetzen hatte uns davon abgehalten, zu sehen, wie begierig und geschwollen sie war. Und jetzt bedeckte sie sich wieder. Als ob wir jemals vergessen würden, was sich unter dem Rock befand. Das steife zierliche Mädel mochte sexy Unterwäsche und verbarg einen verdammten inneren Vamp hinter ihrer zugeknöpften Art. Ich wollte, sie freisetzen. Ganz frei.

Fuck, sie war perfekt.

Auch wenn es der Hammer gewesen wäre, die zwei Männer zu sein, die sie entjungferten, war sie keine Jungfrau mehr. Nein, diesen Eindruck machte sie nicht. Oh, sie hatte noch immer etwas Unschuldiges an sich, aber ein Mann war zuvor schon um sie herumscharwenzelt. Aber es bestand absolut keine Möglichkeit, dass er sie so befriedigt hatte, wie es Duke und ich tun würden. Wir würden sie ruinieren. Ihr so viel Lust bereiten, dass sie sich danach verzehrte. Diese enge kleine Pussy dehnen, sie öffnen und für unsere großen Schwänze formen. Sie immer wieder mit unserem Sperma markieren, bis unser Geruch an ihr haftete. Sodass jeder Mann, in dessen Nähe sie kam, sofort wusste, dass sie zu zwei echten Männern gehörte.

Und sie war scharf darauf. Dass ihre Nippel hart waren, deutlich sichtbar durch ihre konservative Bluse, war ein gutes Zeichen. Genauso wie ihr Gesichtsausdruck, als sie „okay“ gesagt hatte, kurz bevor Duke sie von der Bühne getragen hatte. Ich war zufrieden damit, die anderen Frauen den Strippern zu überlassen. Ich hatte die Eine, die ich wollte.

„Was hast du gedacht?“, wollte sie wissen, leckte über ihre Lippen und blickte zwischen uns hin und her.

„Dass du zu uns gehörst.“

„Ich dachte, du wärst ein Stripper“, erwiderte sie und schaute zu Duke.

Er deutete auf sich. „Ich?“

Sie zuckte mit den Achseln, lief dunkelrot an. „Ava kennt deinen Namen und du bist auf die Bühne gekommen.“

Duke grinste. „Engel, ich bin kein Stripper, aber ich ziehe gerne meine Kleider für dich aus.“

Ich auch.

Ich beobachtete, wie sie ihre Brille die Nase hochschob, noch tiefer errötete. Scheiße, diese kleine Geste ließ mich fast in meiner Hose kommen. Prüde und anständig und wir verdarben sie langsam. Eine lange Strähne dunklen Haares hatte sich aus ihrem Knoten gelöst und ich ging zu ihr und steckte sie ihr hinters Ohr. Wir würden nicht aufhören, sie zu verderben, bis sie kam und unsere Namen dabei schrie. Nicht einmal. Nicht zweimal, sondern so oft, dass sie wusste, dass ihr Körper jetzt von zwei großen, harten Cowboys beherrscht wurde.

Und unseren Schwänzen. Ich musste meinen in der Jeans lassen, bis es an der Zeit war, dass sie mich wie das heißeste Cowgirl der Welt auf einen Ritt nahm, ansonsten würde mein Sperma nicht in ihr landen. Es würde über ihre cremefarbene Haut spritzen. Oh, ich würde sie trotzdem markieren, aber nicht so, wie ich es wollte.

Duke mochte zwar auf einem wilden Bronco der Berühmte sein, aber das bedeutete nicht, dass er der Einzige war, der es mit einem wilden Ding aufnehmen konnte. Ich konnte auch ein Lasso schwingen und länger als acht Sekunden reiten und dieses kleine Füllen würde das schon bald herausfinden.

Zur Hölle, so wie ich mich gerade fühlte, könnte ich die ganze Nacht durchalten. Ich bezweifelte, dass mein Schwanz in naher Zukunft erschlaffen würde. Und so wie sich meine Eier anfühlten, verfügte ich über genügend Sperma, um sie abzufüllen.

Ich beugte mich nach unten und küsste sie. Unter keinen Umständen konnte ich noch eine Sekunde länger warten.

Ich hörte ihr leises Keuchen, spürte, dass sie zusammenzuckte, sich dann entspannte. Den Kuss erwiderte, sich für mich öffnete. Oh ja, sie war genauso süß, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und in der kurzen Zeit, seit ich sie zum ersten Mal gesehen hatte, hatte ich mir eine Menge vorgestellt.

Sie zwischen mir und Duke. Sie umdrehen, damit ich sie über meinen Schreibtisch beugen und ficken konnte. Sie in meinen Stuhl drücken, ihre Beine über jede Lehne legen, auf meine Knie fallen und diese süße Pussy lecken, bis sie kam. Schrie. Ich würde meine Finger in das enge, gierige kleine Loch schieben, ihren Lustknopf finden und sie dazu bringen, sich zu winden, dann zu squirten.

Anschließend würde ich alles auflecken.

Schließlich hob ich meinen Kopf.

„Uns?“, fragte sie und blinzelte zu mir hoch.

Das eine Wort riss mich aus meinen Gedanken.

Ich grinste, leckte ihren Geschmack von meinen Lippen und Duke trat näher. „Wir teilen.“

„Alles“, ergänzte ich, als Duke sie so drehte, dass er sie küssen konnte.

Wir waren beste Freunde, seit ich Neil Kirkland auf dem Spielplatz im Kindergarten verprügelt hatte, weil er sich über Duke wegen seiner G.I. Joe Vesperdose lustig gemacht hatte. Sicher, Duke hatte jetzt zwei riesige Brüder, die ihm den Rücken freihielten, aber damals hatte einer in Windeln gesteckt, der andere in der Pre-School. Also hatte es an mir gelegen, dem keinen Arsch mit dem fehlenden Schneidezahn die Meinung zu geigen. Seit wir daraufhin zum Büro des Direktors geschickt worden waren, waren wir unzertrennlich. Seine Eltern hatten sich daran gewöhnt, dass ich auf der Ranch war, hatten mich gemeinsam mit den vier Duke Kindern in den großen Truck geladen, wann immer sie einen Ausflug gemacht hatten. Es war ja nicht so, als hätten sich meine Eltern wirklich für mich interessiert. Zur Hölle, Mr. und Mrs. Duke waren mehr wie eine Mom und Dad für mich, als es meine echten jemals gewesen waren.

Als Duke – niemand nannte ihn jemals bei seinem Vornamen, Landon – und ich also in der siebten Klasse beschlossen hatten, dass wir uns ein Mädchen teilen würden, war das nicht gerade gut verlaufen. Mr. Duke war schlau und hatte erkannt, wie es mit uns beiden sein würde. Deshalb hatte er uns eingebläut, dass wir wenigstens bis zum College warten sollten, bevor wir das taten. Und das hatten wir. Wir hatten mit einer ganzen Reihe Frauen geübt, insbesondere nachdem wir unseren Abschluss gemacht hatten und uns dem professionellen Rodeo Circuit angeschlossen hatten.

Und all diese Frauen, all diese leicht zu habenden Pussys waren das Training für diesen Moment gewesen. Für Kaitlyn.

Duke und ich würden sie teilen. Niemand sonst. Der Gedanke, dass irgendein Kerl ihren fantastischen Körper oder auch nur ihr vermaledeites Höschen sah, weckte den Wunsch in mir, ihm die Augen auszustechen. Wir waren besitzergreifende Kerle und Kaitlyn würde das schnell herausfinden.

Besitzergreifend mit unseren Küssen, unseren Händen, Mündern. Schwänzen. Sie gehörten jetzt ihr.

Wir hatten den professionellen Rodeo Circuit vor zwei Jahren verlassen. Ich war von allein gegangen, aber Duke war mit einem gebrochenen Bein auf einer Bahre davongetragen worden. Auch wenn wir nicht steinalt waren, waren wir auch keine jungen Hüpfer mehr. Es war nicht mehr so leicht gewesen, sich vom Reisen, der Anstrengung, sich an den Rücken eines tretenden Broncos zu klammern oder von einem galoppierenden Pferd zu springen, um mit einem Kalb zu ringen, zu erholen. Die Buckle Bunnies waren einst super gewesen, um all die Wehwehchen und Schmerzen zu lindern, aber selbst das war irgendwann alt geworden.

Wir waren nach Montana und Raines zurückgekehrt, in die Stadt, in der wir aufgewachsen waren, damit Duke gesund werden und wir uns niederlassen konnten. Ich hatte die Bar von einem Mann gekauft, der nach Kalifornien hatte ziehen wollen, damit er näher bei seinen Enkeln war. Duke hatte eine Baufirma gegründet. Wir hatten Jobs, die uns davor bewahrten, vor Langeweile verrückt zu werden, jede Menge Preisgelder von den Jahren im Circuit, eine große Familie – nun, Dukes Familie – aber wir hatten nicht unsere Frau. Eigene Kinder. Die ganze Haus-Garten-Familie-Sache.

Bis jetzt. Jetzt war das unser letzter erster Kuss. Unser letztes erstes Mal. Und dasselbe galt für Kaitlyn. Sie wusste es nur noch nicht.

Wir hatten ihr erzählt, wie es sich bei uns verhielt. Dass wir teilten. Von vornherein. Wenn sie darauf nicht ansprang, dann würden wir es langsamer angehen lassen, bis sie uns kennenlernen und verstehen konnte, wie es als Teil eines Dreiers sein würde.

Aber sie schmolz förmlich in Dukes Kuss, nachdem sie ihren Mund auf meinem gehabt hatte. Ihre Hände krallten sich in sein Hemd und hielten ihn fest, was bedeutete, dass sie auf einer Wellenlänge mit uns war. Uns wollte.

Fuck, ja.

Ich ergriff die Gelegenheit beim Schopf und ließ meine Hände über sie wandern, lernte ihre Kurven kennen, wie weich ihre Haut war, insbesondere an ihren Schenkeln, während ich ihren Rock nach oben über ihren Po schob.

KAITLYN

Das war verrückt.

Völlig, ganz und gar verrückt.

Mr. Big löste seinen Mund lang genug von meinem, um zu sagen: „Ich will wissen, was dich scharf macht.“

„Was mich scharf macht? Auf jeden Fall kein Kerl in einem neonfarbenen Nussschmeichler“, murmelte ich.

Er trat näher. Richtig nahe. Ich trat zurück direkt gegen Barkeeper und spürte nicht nur seine Hände auf meinem Hintern, sondern auch eine sehr große Beule an meiner Hüfte.

Mr. Bigs begehrlicher Blick wanderte über jeden Zentimeter meines Körpers und ich konnte lediglich schlucken und hoffen, dass ich nicht in Flammen aufging. Ich hatte so etwas noch nie zuvor mit einem Mann, ganz zu schweigen von zweien, getan.

„Nussschmeichler?“

„Wenn die Unterwäsche passt“, antwortete ich, wobei ich dem Gespräch nicht wirklich folgen konnte, weil sich seine Hand langsam hob, ich nahm an, damit ich nicht davonstürzte, und über meine Haare streichelte. Anschließend glitten seine Finger meinen Hals hinab zum Kragen meiner Bluse und hinterließen Gänsehaut, wo auch immer sie mich berührten.

„Ich will wissen, was passiert, wenn ich einen dieser Knöpfe öffne.“

Ich hielt die Luft an und verharrte reglos. Die ganze Nüsse-Konversation war eindeutig zu Ende. Er deutete meine ausbleibende Antwort als ein Ja – was es war – und zog einen Knopf aus dem kleinen Loch. Jep, ich würde es ihm erlauben. Ein einfacher Knopf an meiner Bluse war schließlich nichts, wo er doch seine Hände bereits auf meinen Innenschenkeln hatte…sein Mund fast meine Pussy berührt hatte.

Sie waren nicht wegen irgendeiner Frau auf die Bühne gestürmt, sondern wegen mir. Gott, wie heiß war das bitte?

Obwohl er mich hastig über seine Schulter geworfen und davongetragen hatte, gingen sie jetzt langsam vor, begannen ganz am Anfang mit Küssen. Ich fühlte mich weder bedroht noch verängstigt. Tatsächlich war das Gegenteil der Fall. Die Tatsache, dass sie sich Zeit ließen, vergrößerte nur noch mein Verlangen nach ihnen, als ob sie es langsam aufbauen würden. Das Vorspiel allein würde mich schon zum Höhepunkt bringen.

Ich zweifelte nicht daran, dass er zurücktreten und Barkeeper die Bürotür öffnen würde, wenn ich Nein sagen würde. Sie würden mich gehen lassen.

Aber das wollte ich gar nicht. Ich wollte fühlen. Mich hübsch fühlen. Attraktiv fühlen. Besonders. Begehrt. Die Art, wie Mr. Bigs Fingerspitzen kaum den Saum meines Slips gestreift hatten und nun fast schon unschuldig über mein Schlüsselbein glitten, war wahnsinnig erotisch.

Ich fiel nicht gerne auf und ich mochte es nicht, wenn mich Leute anschauten. Ich war…durchschnittlich. Eins fünfundsechzig. Braune Haare. Braune Augen. Ich fand, dass mein Mund zu groß für mein Gesicht war. Mein Dekolleté war zwar sehr gut bestückt, aber ich hatte auch einen großen Arsch. Einen Arsch, der kein bisschen kleiner wurde, ganz egal wie viele Diät- oder Trainingsprogramme ich ausprobierte, sehr zum Missfallen des Kerls, mit dem ich als letztes zusammen gewesen war – Roger. Ich konnte auch nichts an der Tatsache ändern, dass ich eine Brille trug. Dennoch hätte ich die zwei dort draußen auf der Bühne alles, was sie wollten, tun lassen. Es war, als hätten sie etwas mit mir getan. Einen Schlampenschalter umgelegt oder so etwas.

„Ich will wissen, welche Farbe deine Nippel haben“, murmelte Mr. Big. „Ob sie empfindlich sind. Ob ich dich zum Höhepunkt bringen kann, nur indem ich mit ihnen spiele. An ihnen sauge.“

Ich wimmerte, während er noch einen Knopf öffnete. Er beugte sich nach unten, raunte in mein Ohr. Sein Atem strich über meinen Hals. Ich atmete seinen männlichen Duft ein. Herb, männlich. Echt.

„Ich will wissen, wie deine Haare offen aussehen, auf meinem Kissen ausgebreitet.“

Eine Hand glitt meinen Rücken hinab, umfasste meinen Po. Ich keuchte, denn es war nicht Mr. Bigs Hand, sondern Barkeepers.

„Und dieser Hintern“, sagte Barkeeper. „Fuck, er ist perfekt.“

Ich prustete leise, da ich dachte, er würde lügen. Aber als er sich an mich presste, spürte ich, wie hart er an meiner Seite war. Ich hatte nicht bemerkt, dass meine Augen zugefallen waren, aber ich öffnete sie, schaute zu ihm hoch…zu ihnen beiden. Er beobachtete mich mit einem leichten Lächeln auf den Lippen und einem Ausdruck puren Verlangens im Gesicht. „Ich will wissen, wie du klingst, wenn du kommst. Ich will deine Brille beschlagen lassen.“

„Ja.“ Was könnte ich auch sonst sagen? Es würde kein Nein sein.

5

KAITLYN

Zur Hölle,