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Mistress Calliope Smith hat ein Geheimnis, für das sie aus dem Club Esoteria geworfen werden könnte. Sie ist dem Club als Domme beigetreten, doch während der Monate, in denen sie im Club gespielt hat, ist sie zu einer überraschenden Erkenntnis gelangt. Master Roane McKenzie wirft einen Blick auf die Domme, die als hübsche Zigeunerin verkleidet ist und weiß, dass sie nicht ist, wofür alle – sie selbst eingeschlossen – sie halten. Er schwört, ihr zu zeigen, wie schön das Leben auf der anderen Seite des Floggers sein kann, wenn sie ihn nur lässt. Wird Calliope imstande sein, ihr Image als Domme loszuwerden und auf der anderen Seite spielen? Kann Roane ihr helfen, ohne ihre Emotionen oder ihren Ruf zu schädigen? Werden Jenna und Taurus ihr weiterhin die Mitgliedschaft im Club erlauben, wenn ihr Geheimnis erst einmal gelüftet ist? Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Die einzelnen Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen. Zum besseren Verständnis und um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich jedoch, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 19.800 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Über Cooper McKenzie
LESEPROBE
Die Domme die keine war
Mistress Calliope Smith hat ein Geheimnis, für das sie aus dem Club Esoteria geworfen werden könnte. Sie ist dem Club als Domme beigetreten, doch während der Monate, in denen sie im Club gespielt hat, ist sie zu einer überraschenden Erkenntnis gelangt.
Master Roane McKenzie wirft einen Blick auf die Domme, die als hübsche Zigeunerin verkleidet ist und weiß, dass sie nicht ist, wofür alle – sie selbst eingeschlossen – sie halten. Er schwört, ihr zu zeigen, wie schön das Leben auf der anderen Seite des Floggers sein kann, wenn sie ihn nur lässt.
Wird Calliope imstande sein, ihr Image als Domme loszuwerden und auf der anderen Seite spielen? Kann Roane ihr helfen, ohne ihre Emotionen oder ihren Ruf zu schädigen? Werden Jenna und Taurus ihr weiterhin die Mitgliedschaft im Club erlauben, wenn ihr Geheimnis erst einmal gelüftet ist?
Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Die einzelnen Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen. Zum besseren Verständnis und um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich jedoch, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 19.800 Wörter
Cooper McKenzie
Die Domme die keine war
(Club Esoteria 14)
Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Die Originalausgabe erschien unter dem Titel
„The Domme Who Wasn’t“
Copyright © der Originalausgabe: Cooper McKenzie, 2014
Copyright © dieser Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Joy Fraser
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.
Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
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Wie immer, wenn er in einen Raum kam, sah sich Roane McKenzie zunächst um, schätzte die Menschenmenge ab und achtete auf Bedrohungen. Aber die Besucher von Club Esoterias Januar-Maskenball-Party stellten keine Gefahr dar, außer vielleicht für die Subs, die von ihren Doms, die sie als Spielpartner gewählt hatten, auf Herz und Nieren geprüft wurden.
Ein Pärchen in der Ecke zu seiner Linken zog seine Aufmerksamkeit länger auf sich als die anderen. Er sah noch ein paar Minuten zu, als die Frau mit den Händen an dem angebundenen Mann entlang streichelte und um ihn herum ging. Roanes Schwanz zuckte bei ihren Bewegungen, was ihn überraschte. Anstatt es sich bequem zu machen und zuzusehen, schimpfte er seinen Köper für das unangebrachte Interesse aus. Dann zwang er sich dazu, den Kopf abzuwenden und zur Bar zu gehen. Während er durch den Raum ging, konnte er nicht anders, als über seine Schulter hinweg zurückzusehen und zu versuchen, eine Erklärung zu finden, warum ihm dieses Paar seltsam vorkam. Und weshalb diese Frau ihn schon beim bloßen Hinsehen so antörnte, wie seit Monaten nichts sonst in diesem Club.
Wie gewöhnlich arbeiteten Taurus und Jackson hinter der Bar. Sie trugen verwaschene Jeans und Lederwesten. Ihr einziges Zugeständnis zum heutigen Themenabend waren ihre schwarzen Masken. Ihre Frauen saßen zusammen an der Seite der Bar in der Nähe des Andreaskreuzes. Deren zusammenpassende, schwarze, seidenen und spitzenbesetzten französischen Dienstmagdkostüme überließen wenig der Fantasie, aber alle intimen Bereiche waren bedeckt. Die Frauen hatten sich vorgebeugt und ihre Unterarme auf die Bar gestützt.
Als Roane nahe genug herangekommen war, um zu sehen, dass sie Manschetten an den Handgelenken trugen, musste er gegen ein Grinsen ankämpfen. Die Manschetten waren zusammengehakt, und dann wiederum mit einer Kette an der Seite der Bar festgemacht.
Er trat hinter die Frauen und legte je einen Arm um deren Schultern. Nachdem er die beiden jeweils auf die Wange geküsst hatte, sah er zu den Barkeepern, die sofort herbeieilten und ihn von der anderen Seite der Bar finster ansahen.
„Gentlemen, ihr solltet eure Spielsachen nicht unbeaufsichtigt herumliegen lassen. Man kann nie wissen, wer das ausnutzen wird“, sagte er mit seinem schweren, schottischen Akzent, der die Frauen in seinen Armen seufzen und deren Männer noch düsterer blicken ließ.
„Und du musst endlich eine eigene Frau finden“, knurrte Taurus, der wirkte, als wäre er bereit, über die Bar zu springen und jemandem wehzutun.
„Das versuche ich, mein Freund, wirklich. Aber ich bin eben sehr wählerisch was meine Spielpartner angeht.“ Er drückte die Frauen noch kurz, dann ließ er sie los und trat zurück.
„Master Roane, mein schottischer Hengst“, sagte Jenna im Herankommen.
Ihre Männer folgten einen Schritt hinter ihr und sahen mehr aus wie Leibwächter als Sklaven-Partner. Sie zögerte nicht lange, gab ihm einen Kuss auf die Wange und umarmte ihn. Jenna trug ein gewagtes Renaissance-Outfit in rot und schwarz, und ihre Männer trugen passende braune Lederlendenschürze und einfache schwarze Masken.
„Ich brauche deine Meinung zu etwas.“
„Aber natürlich, Mylady. Alles für die Königin des Clubs.“ Er verbeugte sich leicht.
Sie lachte und dann ging ihr Blick auf sein Küstum runter. „Und was genau willst du darstellen?“
Er richtete sich auf und strich seinen Kilt glatt, nahm die Schultern zurück und strich ebenfalls über die schwarze Lederweste. „Wieso? Ich bin der Dom im Kilt“, verkündete er stolz und verbeugte sich erneut.
Jenna lachte in sich hinein und schüttelte den Kopf. „Du solltest ein Kostüm anziehen.“
„Das habe ich. Normalerweise laufe ich nicht im Kilt herum. Das zieht zu sehr die Damen an, wenn du weißt was ich meine.“ Er zwinkerte und grinste.
„Unverbesserlich“, sagte Jenna mit einem sehr undominanten Kichern.
Roane zuckte mit den Schultern. „Kann sein. Nun, Mistress Jenna, du hast ein Problem, für das du mich brauchst?“ Roane drehte sich halb um und bot ihr den Arm an.
Sie nahm ihn und nickte zu einer Ecke des Raumes. „Ich brauche deine Meinung über dieses Pärchen. Besonders über die Frau.“
Jenna hielt weit genug von der Spielstation an, dass es aussah, als ob sie einer anderen Szene zuschauen würden. Roane beobachtete das Paar einige Minuten lang und spürte erneut, dass die Dynamik zwischen den beiden nicht zu stimmen schien. Er war schon sein ganzes Leben ein dominanter Typ, Ex-Soldat und Sicherheitsspezialist, und hatte das sofortige und akkurate Lesen von Menschen kultiviert, egal wie sehr sie sich auch bemühten, ihre wahre Natur zu verbergen. Auf diese Fähigkeit hatte sich Jenna schon oft verlassen, seit er die Sicherheit des Clubs übernommen hatte.
Toby, einer der beliebten halsbandlosen Subs, war nackt und auf einen Stuhl mit gerader Lehne gefesselt. Die Arme waren hinter seinem Rücken und die Fußknöchel waren an den Außenseiten der Stuhlbeine befestigt, sodass seine Beine weit gespreizt waren. Diese Position gab der vor ihm knienden Frau viel Platz, während sie an seinem Schwanz saugte und ihre Hände an seinem Körper entlanggleiten ließ.
Roanes Blick schweifte über den Körper der Frau und das Gefühl, dass etwas nicht stimmte, verstärkte sich. Obwohl sie vollständig bekleidet war – sie trug eine bauchfreie, schulterfreie beige Bluse, einen langen Rock mit einem lila- und pinkfarbenen verwirbelten Muster, und schwarze Stiefel mit spitzen Absätzen – verströmte sie nicht die Aura der Macht, wie die meisten Doms hier. Ihre goldgelben Korkenzieherlocken fielen über ihren Rücken bis fast zur Taille. Es juckte Roane in den Fingern, mit den Händen darin zu wühlen. Sein Schwanz wurde hart, während er ihr beim Spiel mit Toby zusah, was ihn erstaunte. Doms beim Spielen zuzusehen erregte ihn normalerweise nicht. Aber irgendwas an diesem Weib zog ihn an.
Er neigte leicht den Kopf und fragte leise: „Wer von beiden ist der Dominante?“
„Sie. Oder zumindest sollte sie es sein. Aber immer wenn sie mit einem Sub spielt, endet es damit, dass sie ihm dient, anstatt andersherum“, antwortete Jenna ebenfalls leise. „Sie ist neu hier und behauptet, eine Mistress zu sein, aber irgendwas stimmt mit ihr nicht.“
„Und was soll ich da tun? Sie zur Sub-Seite umdrehen?“
„Keine Ahnung, aber das ist eine interessante Idee. Ich denke darüber nach und lasse es dich wissen. Danke für diesen Austausch“, sagte Jenna, tätschelte seinen Arm und ging, gefolgt von ihren Sklavenpartnern.
* * * *
Calliope Smith spürte, wie Toby seine Oberschenkel anspannte und dem Orgasmus immer näher kam. Sie war nicht in der Stimmung, ihren süßen Sub zu quälen, wie sie es hätte tun sollen, nahm stattdessen die Lippen von seinem Schwanz, legte die rechte Hand um seinen Schaft und pumpte ihn hart und schnell, um das hier hinter sich zu bringen.
Sie sah hoch in seine Augen und befahl: „Komm, mein Junge, aber gib keinen Ton von dir, sonst werde ich deinen Schwanz mit meinem neuen Flogger bearbeiten.“
Auf ihr leises Kommando hin warf Toby den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Dann bäumte er sich auf dem Stuhl auf, soweit es die Fesseln zuließen. Seine Hüften stießen ein paar Mal noch höher und sein Samen schoss aus seinem Schwanz und auf seine haarlose Brust und den Bauch.
Als er entspannt auf dem Stuhl zusammensackte, band Calliope die Fußmanschetten los, erhob sich und öffnete die restlichen. Dann holte sie einen Waschlappen von der Station und säuberte Toby, der dabei nach Luft schnappte. Als er wieder bei Kräften war, nahm sie seine Hand und führte ihn zur nächsten Couch, wo sie sich zusammen hinsetzten. Sie legte die Arme um ihn und sein Kopf ruhte an ihrer Schulter.
„Danke, Mistress“, wisperte Toby, als er wieder sprechen konnte.
Ein paar Minuten später verlagerte er ihre Position, sodass er nun die Arme um sie gelegt hatte. Er kuschelte mit ihr, umarmte sie und gab ihr die Nähe, nach der ihre Seele verlangte. Dafür kam sie her. Nicht wegen dem Sex, sondern dem Kuscheln hinterher.
Calliope küsste seine Schläfe. „Gerne, Toby.“
Obwohl sie ihm gern gedankt hätte, dass sie mit ihm spielen durfte, ihn verwöhnen, hielt sie den Mund. Das würde sie für ein Gespräch entblößen, das sie nicht führen wollte. Sie war sicher, dass er Fragen hatte, so wie alle Subs sie zweifellos gehabt hatten, mit denen sie in der Vergangenheit gespielt hatte. Gott sei Dank hatte sie als Domme das Privileg, darauf zu antworten oder nicht. Da er sie von mehreren Spielen mit ihr bereits kannte, wusste er, dass sie nicht darüber sprechen wollte, also blieb er still, während er sich erholte. Schließlich fragte er:
„Was ist mit dir, Mistress Calliope? Willst du nicht auch … irgendwas?“
„Nein, ich brauche nichts, Toby.“ Sie atmete tief durch und glitt aus seiner Umarmung, ehe sie aufstehen wollte.
„Doch, Mistress, du brauchst etwas“, sagte Toby und griff nach ihrem Arm, damit sie nicht weggehen konnte. Mit leiser, aber intensiver, Stimme fuhr er fort. „Ich weiß, es ist nicht an mir, das zu sagen. Aber du bist gestresst und brauchst etwas, das du offensichtlich nicht von mir oder den anderen Subs bekommen kannst.“
Obwohl er recht hatte, wollte Calliope … konnte sie die Wahrheit nicht zugeben. Es wäre zu beschämend gegenüber den anderen Doms, dass sie in den sechs Wochen ihrer Mitgliedschaft im Club Esoteria erkannt hatte, dass sie lieber Lust gab, anstatt sie von ihren Spielpartnern zu verlangen.
