Beschreibung

Best of Beinßen! Bekannt, beliebt - und nun erstmals als Sammlung erhältlich: Die Kurzgeschichten des beliebten fränkischen Autoren Jan Beinßen. Sein Detektiv Paul Flemming und dessen Freunde ermitteln in zehn Fällen und stoßen auf gewiefte Täter, rätselhafte Fälle, "Christkindraube", "bunte Witwen", "Sniper vom Karpfenteich" und "tödliches Grün". Wir haben kurzen Prozess gemacht und diese kriminellen Glanzstücke in einem Buch vereinigt. Besonderes Extra: 2 brandneue, frisch verfasste Kriminalgeschichten. Ein Fest für alle Frankenkrimifans!

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 122

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi ohne Limit+” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS

 

 

 

 

 

 

 

Vollständige eBook-Ausgabe der im ars vivendi verlag erschienenen Originalausgabe (Erste Auflage Juli 2014)

© 2014 by ars vivendi verlag

GmbH & Co. KG, Cadolzburg

Alle Rechte vorbehalten

www.arsvivendi.com

 

Umschlaggestaltung: ars vivendi verlag unter Verwendung einer Fotografie von © Sean Pavone/istockphoto.com

Datenkonvertierung eBook: ars vivendi verlag

 

eISBN 978-3-86913-493-2

 

 

Jan Beinßen

 

Die toten Augen

von Nürnberg

 

Kriminalgeschichten

 

 

 

 

ars vivendi

Christkindraub

Noch sechs Stunden bis zur Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarktes

Verflixt, wie ging das noch mal? Paul Flemming stand vor dem Spiegel im Flur seiner Atelierwohnung und verzweifelte an dem Versuch, sich eine Krawatte zu binden. Einen Schlips trug er nur, wenn es unbedingt sein musste, denn sobald er den obersten Knopf eines Hemdes schließen musste, fühlte er sich eingeengt. Entsprechend wenig Übung hatte er darin, akkurate Knoten zustande zu bringen.

Für Notfälle wie diesen hatte er normalerweise ein halbes Dutzend vorgebundene Krawatten im Schrank hängen, die sein Vater Hermann für ihn vorbereitet hatte und die er sich nur noch um den Hals legen und zusammenziehen musste. Doch drei der Schlipse wiesen vom Gebrauch bereits Flecken auf, zwei lagen auf dem Schrankboden und waren daher zerknittert, und der sechste und letzte entsprach absolut nicht mehr der Mode. Also musste Paul selbst ran – und fluchte dabei vor sich hin.

Immer wieder blickte er auf die Uhr, was ihn nur nervöser machte und seinen ungeschickten Versuchen noch mehr schadete. Er musste sehr schnell sein, wenn er seine Verabredung mit Katinka Blohm noch pünktlich einhalten wollte. Die Staatsanwältin hatte ihn zum Mittagessen mit einigen führenden Juristen eingeladen, die wegen der Eröffnung des Christkindlesmarktes am heutigen Abend angereist waren und bei denen sie Paul als ihren Lebenspartner einführen wollte. »Zieh dir bitte etwas Vernünftiges an«, hatte sie ihm eingeschärft. »Du weißt ja, dass diese Leute große Stücke auf die Etikette setzen.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!