Dr. Hoffnung - Miriam Pielhau - E-Book
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Beschreibung

"Hoffnung ist ein kostbares Medikament, der beste Freund der Liebe zu mir selbst und zu meinem Leben. Hoffnung kann sogar heilen.“ Miriam Pielhau "Dr. Hoffnung" ist die Geschichte eines eigentlich unmöglichen Heilungsweges. Johanna hat alles Menschenmögliche in die Wege geleitet, um gesund zu werden. Und sie hat es geschafft – trotz der Diagnose „unheilbar krank“. Unterstützt wurde sie von ihrer besten Freundin Miriam Pielhau, die selbst Brustkrebs hatte. Ein offenes und ehrliches Buch über eine starke Frau, die sich die Hoffnung nie nehmen ließ und ihre tödliche Krankheit ganzheitlich besiegte. Mit vielen konkreten Tipps für Betroffene und deren Angehörige.

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EPUB

Das Buch

Johanna, die engste Freundin von Miriam Pielhau, erhält die niederschmetternde Diagnose: Krebs, unheilbar. Eine emotionale Achterbahnfahrt beginnt. Miriam Pielhau, die selbst an Brustkrebs erkrankte, will das Wort »unheilbar« nicht akzeptieren. Deshalb tut sie alles, damit Johanna die Hoffnung auf Heilung niemals aufgibt. Sie begleitet sie zu Ärzten und zur Chemotherapie. Sie ermuntert sie, die inneren und äußeren Störungen aufzufangen, Eigenverantwortung zu übernehmen, aber auch in den richtigen Momenten loszulassen. Gemeinsam suchen sie nach Wegen, die lebensbedrohliche Krankheit ganzheitlich zu überwinden. Und dann geschieht das Wunder: Die Tumorwerte sinken.

Die Autorin

Miriam Pielhau, Jahrgang 1975, ist dem Publikum seit vielen Jahren als Moderatorin (u.a. Pro7, Sat.1, RTL, WDR und rbb) und Bestsellerautorin bekannt (»Fremdkörper« und »Radiergummitage«). Außerdem ist sie Schauspielerin und regelmäßig in Fernsehspielen zu sehen. Miriam Pielhau hat eine Tochter und lebt in Berlin.

MIRIAM PIELHAU

Die Geschichte eines echten Wunders

Diese persönliche Geschichte ist zum Schutz der Privatsphäre aller genannten Personen leicht modifiziert.

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ISBN978-3-8437-1327-6

© by Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2016Umschlaggestaltung: Sabine KwaukaUmschlagfotos: © www.rachor-photography.com

E-Book: Pinkuin Satz und Datentechnik, Berlin

Alle Rechte vorbehalten.

Für dich, mein Kind,… mein Engel,… mein Lebenselixier!

Inhalt

Über das Buch und die Autorin

Titelseite

Impressum

Widmung

Motto

Wir müssen reden

1 Tag X

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise I:

Sich einen Kompagnon suchen

Fragen stellen

Deutungsspielraum begrenzen

Beispiele einfordern

Etappen betrachten

Hoffnung kultivieren

2 Zwischen Leben & dem Gegenteil

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise II

Internet nutzen, aber richtig

Blick hoch

Ausnahme sein

»Powerpakete« suchen

Kommunikation lernen

Wissenschaft hinterfragen

3 Fäustchen machen & lächeln

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise III

Aktiv werden

Informationen sammeln

Eigenverantwortung übernehmen

Stimmung aufhellen

Alltag beibehalten

Seele erforschen

Anmerkung zum Kapitel

4 Zwei Schritte vor & einer zurück

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise IV

Meditation lernen

Aufgabe suchen

Kraftquellen identifizieren

Schutzwall aufbauen

Reden hilft

5 Richtige Fragen & richtige Antworten

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise V

Selbstwertgefühl anschieben

Angst zulassen

Verantwortung abgeben

Konfliktherde reduzieren

Krankheit verstehen

6 Sprechen Sie Arzt? Sprechen Sie Patient?

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise VI

Abstand gewinnen

Statistiken verstehen

Patiententyp erkennen

Kommunikation analysieren

Loslassen professionalisieren

Hilfe annehmen

7 Das Leben der anderen – und meines

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise VII

Umfeld »entmüllen«

Alles auf den Prüfstein stellen

Unangenehmes aufschieben

Nähe suchen

Kreisel werden

Gegenwärtig sein

8 Im Hier & Jetzt

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise VIII

Krankheit entthronen

Details erkunden

Glück erkennen

Selbstliebe lernen

Anmerkung zum Kapitel

9 Hoffnung & Optimismus

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise IX

Optimismus trainieren

Dankbarkeit üben

Heilung visualisieren

Schmerz beenden

Bestes einfordern

10 Kurz vor dem Ende und wieder auf Anfang

Worte, die gesund machen – Wege aus der Krise X

Schutz suchen

Zentrum sein

Mentor finden

Nein sagen, ja sagen

11 Wunder, Wunden & Heilung

Anmerkung zum Kapitel

12 »Der Trick ist, einfach niemals aufzugeben«

Schulmedizin »Stahl, Strahl & Chemo«

Neue, alte Medikamente

Alternativmedizin »Hyper-/Fieber-/Thymus-Therapie«

Ernährung

Nahrungsergänzungsmittel

Häusliche Entgiftung

Sport

Psychotherapie

Hypnosetherapie

Spiritualität

Danke

Feedback an den Verlag

Empfehlung

Mit dir durch die Wüste, mit dir durch das Meer

Die Geister, die ich loswurde, rufe ich nie mehr

Ich hab Licht gesucht, in dunkelsten Stunden

Hab mich verlor’n und in dir gefunden

Ich bete: »Lass es regnen auf mich hinab«

Du sagst: »Spring in die Fluten«

Du bist mehr, mehr, mehr als genug

Viel mehr, als ich such,

weit mehr, als ich verlangen kann

Mehr, mehr, mehr als genug

Du bist unendlich gut,

bist mehr, als ich ertragen kann

Ich sag: »Alles vergeht«,

Du sprichst: »Neues entsteht«

Vieles muss geh’n, aber alles lebt

Ich lass los – du fängst mich

Ich reiß mich zusamm’, aber’s sprengt mich

Hoffnung ohne Ende

Deine Liebe rinnt durch meine Hände

Weniger als du bist, ist nicht genug für mich

Fern und ein Schritt zurück, weniger bin ich nicht

Mehr, mehr, mehr als genug …

Viel mehr, als ich such, weit mehr, als ich verlangen kann

Mehr, mehr, mehr als genug

Du bist unendlich gut, bist mehr, als ich ertragen kann

»Mehr als genug« von Samuel Harfst & Tobias Hundt1

1 Aus dem Album: Mehr als genug. Label: RaketenRecords, Mai 2013.

Wir müssen reden

Wer eine herbe Attacke auf seine Gesundheit erleidet, die das Wohlbefinden empfindlich beeinträchtigt oder gar das Leben an sich bedroht, der fällt psychisch zunächst einmal in ein Loch. Ein schmuddeliges, stinkendes Loch. So ein Schlamassel. Komme ich da jemals wieder heraus? Und wenn ja, wie? Wer hilft?

Nun, Überlebenswillen in jedem Fall. Familie und Freunde sollten Sie auch nicht in die Verbannung schicken. Und, ach ja, die Medizin. Die gute, alte Wissenschaft der Heilkunde inklusive ihrer Heilsbringer, den Ärzten. Natürlich sind Sie bei einer Erkrankung auf die Medizin angewiesen. Doch genau an diesem Punkt fängt es meiner Erfahrung nach an, kompliziert zu werden. Bitte nicht falsch verstehen: Wir verfügen in unseren Breitengraden über die besten Therapien. Als Patient werden wir den Möglichkeiten der Medizin offen gegenüber sein, wenn wir eine Krankheit bekämpfen und gesund werden wollen. So weit, so gut. Das ist nicht der Punkt.

Ich selbst bin nach einer äußerst herausfordernden Diagnose (das gemeine K-Ding) auf dem Pfad der Gesundung einige Male gestrauchelt. Über große Stolpersteine gefallen, die viel mit mir selbst zu tun hatten. Sie trugen Namen wie »Angst«, »Verzweiflung« oder »Hoffnungslosigkeit«. Manches Mal trugen sie schlicht einen weißen Kittel. Aus fachlicher Sicht haben die Ärzte an mir ausnahmslos einen guten Job gemacht. Schließlich war die Behandlung auch erfolgreich. Emotional gesehen hätte einiges deutlich besser laufen können. Viele Rückschläge hätten mir erspart bleiben können. Zu einigen durchweinten Nächten hätte es nicht kommen müssen. Es hätte nicht so wahnsinnig viel Kraft kosten müssen, sich immer wieder selbst aufzupäppeln, wenn das Miteinanderreden besser funktioniert hätte. So simpel. Und doch so schwer: Die Kommunikation zwischen den vermeintlichen »Herrschern« über meine Gesundheit und mir, ihrer Schutzbefohlenen, verlief alles andere als glatt. Eigentlich sollten Ärzte und Patienten an einem Strang ziehen. Aber zu verschieden sind die Welten, in denen sie sich bewegen. Zu wenig gelingt es, über den eigenen Tellerrand zu sehen, den anderen mitzunehmen. Als Laie ist man überfordert vom ganzen Fachchinesisch, als Arzt, konfrontiert mit dem alltäglichen Wahnsinn in einer Praxis oder Klinik, fehlt einem der Blick auf die Bedürfnisse des Patienten, die über die medizinische Versorgung hinausgehen. Und das schafft jede Menge Raum für Missverständnisse – und auch für unnötige Ängste. Weil man nicht versteht, was passiert.

Natürlich: Ich bin keine erfahrene Ärztin und auch keine renommierte Wissenschaftlerin. Wenngleich ich durch meine eigene Krankheit, durch das Lesen unzähliger Bücher, durch Gespräche und Interviews zur Expertin geworden bin. Aber abgesehen davon bin ich genau das, was Sie auch sind: ein Mensch. Mit Gefühlen und Ängsten. Als erfahrene Patientin habe ich mir gewisse Kompetenz und Sachverstand angeeignet, aber auch Verständnis. Für die Materie Krankheit an sich wie auch für die Helden mit Skalpell oder Spritze in der Hand.

Als routinierter Gast in Wartezimmern habe ich festgestellt, dass wir einiges voneinander lernen können. Und müssen. Wir müssen dringend eine gemeinsame Sprache finden, die beide verstehen: der Arzt und der Patient. Im Dienste der Gesundheit – der körperlichen und seelischen.

Patienten soll dieses Buch bei der Heilung helfen – und vor allem Mut machen. Mut, aufzustehen, mündig und selbständig zu werden und nicht alles klag- und fraglos hinzunehmen. Nebenbei gibt es einen Einblick in das Leben der Ärzte. Menschen wie du und ich, die auch mal miserabel schlafen, denen Zeit gestohlen wird an jeder Ecke, die unglückliche Tage haben und deswegen mit einem Krebspatienten reden, als hätte er Süßigkeiten geklaut. Das ist grausam. Passiert aber hundertfach. Wenn Sie sich darauf einlassen, einen Blick in diese Welt zu wagen, wissen Sie auch, Gesten oder Gesagtes besser zu deuten. Und das tut vor allem einem gut: Ihnen.

Ärzten möchte ich klarmachen, wie fatal manche ihrer Äußerungen sein können. Und dass umgekehrt in so vielen Fällen allein das richtige Wort an der richtigen Stelle letztlich gesund machen kann. Dass Worte heilen können, davon bin ich überzeugt. Sie können Mut und Hoffnung verbreiten. Die falschen Worte dagegen schüren Angst. Gerade wenn sie aus dem Mund eines Mediziners kommen. Beide Seiten können etwas dafür tun, dass die Kommunikation besser wird. Und das Verständnis füreinander. Das ist meine feste Überzeugung.

Daher hoffe ich, dass dieses Buch ein Begleiter für Sie wird, der Sie neben dem ganzen medizinischen Kladderadatsch auf den Weg der Heilung bringt. Ein Gefährte, der Sie vorbereitet auf die Fallstricke und Gruben auf der manchmal sehr langen Reise, die Sie Seite an Seite mit dem Arzt Ihres Vertrauens antreten wollen. Oder müssen.

Und zu guter Letzt möchte ich einen Arzt in Ihnen ansprechen und ausbilden, der jeden gleich behandelt. Egal, ob Kasse oder privat. Er geht stets mit derselben Liebe und Sorgfalt vor. Und das Beste? Er schlummert in Ihnen und arbeitet daher rund um die Uhr und ganz ohne Rechnung nur für Sie: Es ist Dr. Hoffnung.

März 2016

Ihre

1 Tag X

Draußen herrschen knackige minus 15 Grad. Die Sonne scheint. Immerhin. Das Jahr 2014 hat den Januar noch nicht einmal hinter sich gelassen, und doch weiß Johanna schon sehr genau, wie sich die kommenden Monate hauptsächlich gestalten werden. Sie wird viel mit Ärzten zu tun haben. Und sehr viel mit sich selbst. Denn Johanna ist wieder krank.

Welche Ironie des Schicksals. Das sind ihre ersten Gedanken, als sie vor einer Woche die neue, extrem doofe Nachricht erhalten hat. Und das sind ihre Worte am Telefon, als sie mir davon berichtet: »Welch bitterböse Ironie.«

Bei Johanna kommt der K. zurück. Genauer gesagt: Es kommt ein neuer K. Denn sie war geheilt. Das, was jetzt in ihr wütet, ist ganz anders als beim ersten Mal. Und es ist schlimmer. Viel, viel schlimmer.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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