Dylan - Cooper McKenzie - E-Book

Dylan E-Book

Cooper McKenzie

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Beschreibung

Als verstoßener Sohn eines Politikers hat Dylan Greene zwei Jobs, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und hofft darauf, eine richtige Anstellung als Anlageberater zu finden. Obwohl der Club der Sex-Götter ihn gerne groß rausbringen würde, bleibt Dylan lieber im Hintergrund. Morgan Muldoon ist Fotojournalist mit Burnout und hat nur noch ein Zuhause: das seiner Cousins. Als er im Club aushilft, sieht er Dylan, der eine Luftakrobatiknummer probt, und Morgan erkennt in ihm sofort ein herausragendes Fotomotiv. Wie es schon seinen Cousins vor ihm mit ihren Partnern ergangen ist, realisiert Morgan schnell, dass der Mann, der ohne Flügel schweben kann, sein Seelenverwandter ist. Wird Morgan Dylan dazu überreden können, sich von ihm groß rausbringen zu lassen? Wird Dylan seinen vermeintlichen Traumjob bei einer erzkonservativen Investmentfirma bekommen? Oder wird Morgans Karriere Dylan die seine kosten? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die Geschichte eines anderen Paares ein. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 23.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Epilog

Über Cooper McKenzie

LESEPROBE

Dylan

Als verstoßener Sohn eines Politikers hat Dylan Greene zwei Jobs, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und hofft darauf, eine richtige Anstellung als Anlageberater zu finden. Obwohl der Club der Sex-Götter ihn gerne groß rausbringen würde, bleibt Dylan lieber im Hintergrund.

Morgan Muldoon ist Fotojournalist mit Burnout und hat nur noch ein Zuhause: das seiner Cousins. Als er im Club aushilft, sieht er Dylan, der eine Luftakrobatiknummer probt, und Morgan erkennt in ihm sofort ein herausragendes Fotomotiv. Wie es schon seinen Cousins vor ihm mit ihren Partnern ergangen ist, realisiert Morgan schnell, dass der Mann, der ohne Flügel schweben kann, sein Seelenverwandter ist.

Wird Morgan Dylan dazu überreden können, sich von ihm groß rausbringen zu lassen? Wird Dylan seinen vermeintlichen Traumjob bei einer erzkonservativen Investmentfirma bekommen? Oder wird Morgans Karriere Dylan die seine kosten?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die Geschichte eines anderen Paares ein. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 23.000 Wörter

Cooper McKenzie

Dylan

(Der Club der Sex-Götter 5)

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel

„Dylan“

Copyright © der Originalausgabe: Cooper McKenzie, 2017

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2017

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Vanessa Tockner

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Haftungsausschluss:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Haftung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

„Gütige Mutter von allem, was heilig ist.“ Morgan Muldoon blieb mitten in dem Hauptraum des Nachtclubs Der Club der Sex-Götter, der seinem Cousin gehörte, stehen, während der Mann auf der Bühne zu fliegen begann.

Dass der hinreißende Mann mit dem göttlichen Körper nur an zwei seidigen Stoffbahnen von der Decke hing oder dass er ein Paar winziger, figurbetonter und glänzend schwarzer Shorts trug, war nicht der Grund für Morgans Bewegungslosigkeit. Er war zwar zum ersten Mal in dem Club und auch zum ersten Mal in der Stadt, aber diesen Mann hatte er schon einmal gesehen: In jedem einzelnen Traum, den er in den letzten drei Monaten gehabt hatte. Auch in diesen Träumen war der Mann geflogen, ein menschlicher Vogel, der in Morgans Herz gelandet und in seiner Seele zur Ruhe gekommen war. Und jetzt war er hier, der Mann aus Fleisch und Blut, der Morgan in seinen Träumen verfolgt hatte, im Schlaf und im Wachzustand.

„Er ist erstaunlich, oder?“, fragte sein Cousin Riley Muldoon.

Als Morgan nicht antwortete, schob Riley ihn in Richtung der langen Bar, die an einer Wand entlanglief und die sie für den Abend vorbereiten würden. Morgan tat drei langsame Schritte dorthin, bevor er wieder stehenblieb. Sein Blick klebte weiterhin an dem Mann, der gute zwei Meter über der Bühne schwebte, sich flüssig bewegte und posierte, während der rote Stoff um verschiedene Körperteile gewickelt war.

Der Mann schien ganz versunken in die Musik und seine Routine zu sein und nicht zu merken, dass er nicht mehr alleine im Club war. Wie er fließend von einer Position in die nächste wechselte, sich immer gute zwei Meter über der Bühne hielt, wobei er beeindruckende Stärke und Gelenkigkeit bewies, war anders als alles, was Morgan bisher gesehen hatte.

„Wer ist er?“

Ohne zu antworten änderte Riley die Richtung und ging zur Bühne anstatt zur Bar. Morgan folgte automatisch seinem Cousin. Er musste diesen fliegenden Gott kennenlernen, der seine Träume heimsuchte.

Ohne über seine Handlungen nachzudenken, holte Morgan sein Handy aus der Tasche und begann, Fotos von dem Mann zu schießen, während eine Idee für eine neue Fotoserie sein Gehirn flutete. Sobald er einige Fotos hatte, schickte er sie seinem Agenten, zusammen mit der Frage, ob es Interesse an einem Artikel über diese neue Tanzform gab.

Während sie sich näherten, beendete der Mann auf der Bühne seine Routine. Als die Musik endete und Stille den gefühlvollen Song ersetzte, der Morgan an die marokkanische Wüste erinnerte, standen die Cousins vor den Stufen, die zur Hauptbühne hinaufführten.

Riley wartete, bis der Mann mit dem Rücken zum Raum auf dem Boden stand, bevor er die Stimme erhob. „Hey, Dylan, ich hab hier jemanden, von dem ich will, dass du ihn kennenlernst.“

Der Mann namens Dylan wirbelte herum, offensichtlich überrascht. Als er die zwei Männer sah, entspannte er sich ein wenig, bevor er barfuß über die Bühne stolzierte. „Hallo, Riley. Was gibt’s?“

Morgan wollte aufstöhnen, als sein bisher halb steifer Schwanz beim Anblick der fließenden, katzenhaften Bewegungen des Mannes zu einer vollen Erektion wurde.

„Ich möchte dir meinen Cousin vorstellen, Morgan Muldoon. Er hilft die nächsten paar Wochen hinter der Bar aus, bis er seinen nächsten Auftrag bekommt. Morgan, das ist Dylan Greene, Haupttänzer und Meister der Vertikaltücher hier bei den Sexgöttern.“

Morgan verlagerte sein Gewicht, in der verzweifelten Hoffnung, dass Dylan nicht bemerkte, wie sein harter Schwanz gegen seine Jeans drückte. Er fragte sich, ob es Riley etwas ausmachen würde, wenn er die Arbeit für diesen Abend hinschmiss, den kleineren Mann in die Arme nahm und mit ihm für die nächsten ein oder zwei Wochen verschwand – oder so lange, wie es dauern würde, den Hunger nach Sex zu befriedigen, der in seinem Bauch rumorte. Nie zuvor hatte er sich so schnell und intensiv zu jemandem hingezogen gefühlt.

So wie er seinen Cousin kannte, würde Riley wahrscheinlich seine Brüder und ihre Ehemänner dazu bringen, ihn ordentlich dafür zu verprügeln, dass er den hinreißenden Tänzer entführt hatte.

Als er in Dylans goldbraune Augen sah, dachte Morgan einen Moment lang, dass es die Prügel, die er bestimmt kassieren würde, wert wäre. Sein Blick glitt Dylans schlanken, aber muskulös gebauten Körper hinab. Die wachsende Beule in Dylans hautengem Kostüm sagte ihm, dass der Mann nichts dagegen haben würde, für einen Tag, eine Woche oder noch länger entführt zu werden.

Aber Morgan war nur für ein paar Wochen hier, bis er entweder einen Anruf von einem der rund sechs Magazine bekam, für die er freiberuflich arbeitete, oder herausgefunden hatte, ob er seine Karriere als journalistischer Fotograf überhaupt weiterhin verfolgen wollte. Bis dahin hatte es ihn nie gestört, nicht länger als ein paar Tage am selben Ort zu bleiben.

Plötzlich begann er zu überlegen, ob er sich nicht etwas Dauerhaftes in der Gegend suchen sollte anstatt immer dorthin zu gehen, wo die nächste Story ihn hinführte. Riley, Sullivan, Conor und ihre Mutter würden sich wahrscheinlich freuen, wenn er sich hier niederließ. Da seine Eltern bereits vor zehn Jahren gestorben waren, waren sie die einzige Familie, die er noch hatte. Sie wollten ihn schon seit einiger Zeit dazu bringen, an die Küste von North Carolina zurückzukehren und dort zu bleiben.

Riley räusperte sich und riss Morgan damit aus seinen Gedanken, in denen er Dylan auf das King-Size-Bett im Gästezimmer von Tante Maureens Haus legte, wo er momentan wohnte, ihn von Kopf bis Fuß ableckte und dann wieder von vorne begann.

„Hallo“, sagte Morgan, nachdem er hart geschluckt hatte. Er konnte nur hoffen, dass sein Lächeln nicht zu albern aussah. Er mochte zwar ein ebenso dominanter Mann wie seine Cousins sein, aber im Moment fühlte er sich in romantischen Dingen etwa so unerfahren wie ein Kleinkind.

Er wusste nicht, wie er reagieren sollte, als Dylan sein Gewicht auf das linke Bein verlagerte und dann eine Hand auf die herausgestreckte linke Hüfte legte. Bei dem Grinsen, das noch wuchs, während der kleinere Mann kühn den Blick über ihn gleiten ließ, floss noch mehr Blut in Morgans ohnehin schon erigierten Schwanz. „Oh, hallo, schöner Mann. Wie sind deine Pläne für den Rest meines Lebens?“

* * * *

Dylan war sich dunkel bewusst, dass Riley um dieselbe Zeit wie immer in die Bar kam. Da er tagsüber als Rettungsschwimmer am Strand gleich am anderen Ende der Straße arbeitete, waren die zwei Stunden, bevor der Club öffnete, die einzige Zeit, die er auf der Bühne üben konnte. Und da heute der erste Abend war, an dem er im Club auftreten würde, wollte er sicherstellen, dass die Gäste eine gute Vorstellung bekamen, ohne Probleme, Fehler oder Zwischenfälle.

Er bemerkte, dass Riley nicht alleine war, aber richtete seine Aufmerksamkeit nicht darauf, wer diese zweite Person war. Er konzentrierte sich weiterhin auf den Stoff, positionierte seine Arme und Beine, blieb im Takt mit der Musik und der Routine, an der er den Großteil des Sommers über gearbeitet hatte, um sie zu perfektionieren.

Dylan liebte die Vertikaltücher, die Freiheit, die sich wie Fliegen anfühlte, wenn er sich wand und drehte und mit der Luft und dem Stoff, der ihn hielt, eins wurde. Nachdem er fertig und auf den Boden zurückgekehrt war, zuckte er zusammen, als Riley seinen Namen sagte. Die Männer waren nicht hinter der Bar, um alles für den Abend vorzubereiten. Stattdessen standen sein Boss und ein weiterer Mann am Fuß der Stiege, die zur Bühne führte.

Der Fremde hatte dasselbe tiefrote Haar wie die drei Muldoon-Cousins, aber seines war welliger und fiel ihm schwer bis auf die Schultern. Die langen Haare und die dunkleren roten Stoppeln, die seine Wangen und sein Kinn bedeckten, erinnerten Dylan an einen Wikinger. Die Blue Jeans, unter der sich kräftige Oberschenkel abzeichneten, und das schwarze T-Shirt des Clubs ließen ihn noch mehr wie einen modernen Krieger erscheinen. So oder so hatte Dylan das Gefühl, dass er ihn schon einmal gesehen hatte. Er konnte sich nur nicht erinnern wo.

Nachdem Riley den großen Mann als seinen Cousin Morgan Muldoon vorgestellt hatte, stand dieser einfach nur da und starrte. Dylan konnte nicht anders als die aufreizend riesige Beule vorne in seiner Hose zu bemerken, während der Mann sich die Lippen leckte und hart schluckte.

„Hallo“, sagte Morgan mit einem wölfischen Grinsen, bei dem Dylan ein Schauer über den Rücken lief und am Ende sein eigener Schwanz hart wurde. Dylan fragte sich, ob er betrunken, auf Drogen oder einfach etwas seltsam war. Bei den Muldoons konnte man das nie genau sagen, wobei Drogen jedoch keine Möglichkeit waren.

Dylan wollte einen anderen Mann, der offenbar nicht anders konnte als sich einen One-Night-Stand oder Blowjob in einer Seitengasse vorzustellen, wenn er ihn ansah, nicht abweisen, daher beschloss er, seine innere Diva hervorzuholen. Immerhin war er derjenige, den seine Kollegen am häufigsten Hure schimpften. Wenn sie nur wüssten. Zwei Jobs zu haben, um seinen Studentenkredit abzubezahlen, und gleichzeitig einen Einstieg in die konservative Welt der Finanzplanung und Investition zu finden war verdammt nochmal zu ermüdend, um am Ende des Tages mehr zu tun als auf seinem Fahrrad nach Hause zu fahren und ins Bett zu fallen.

Alleine. Immer alleine.

Wenn seine Kollegen die Wahrheit wüssten, würden sie ihn höchstens Eisprinz nennen. Er hoffte immer noch auf eine Liebesgeschichte wie die, die er bei den Muldoon-Brüdern beobachtet hatte. Er wollte einen Mann, der ihn nicht als eine Ansammlung von Körperteilen betrachtete, die gut zusammenspielten, wenn er tanzte. Er wollte einen Mann, der über sein Aussehen hinweg in sein Herz sah.

Dylan holte tief Atem, streckte seine linke Hüfte heraus, legte eine Hand darauf und wackelte mit den Augenbrauen. „Oh, hallo, schöner Mann. Wie sind deine Pläne für den Rest meines Lebens?“

Er war nicht überrascht, als Morgan blinzelte, zweimal. Dann trat der große Mann einen halben Schritt zurück als hätte er Angst.

Riley dagegen brach in Lachen aus. „Oh Gott, Dylan, damit hast du dich selbst übertroffen“, sagte der Mann zwischen zwei Lachern. „Aber ich habe Morgan schon erzählt, dass wir hier keine Divas anheuern oder tolerieren, also hör schon auf damit.“

Dylan richtete sich auf und verschränkte die Arme vor der Brust, während Morgan ihn weiterhin nur anstarrte.

---ENDE DER LESEPROBE---