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Geschichten vom: -Einfachen Arbeiter, der etwas ganz anderes erkennt als er für sich erwartet hat. -Jungen Mann, der eine üble Überraschung zum guten Ende führt. -Alten Mann, der den Weg findet in ein anderes Leben. - Sohn der hofft, dass er es einmal besser macht. - dem Vater, der ein Leben lang keine Antwort auf eine Frage findet. - einer Frau, die durch ein Missverständnis zufriedener wird - der alten Frau die Rosen liebt. - der Mutter die zufällig viel verändert. - dem Hund, der verkannt wird
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Seitenzahl: 127
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Gerlinde Roth
Einfache Geschichten von einfachen Leuten
10 Kurzgeschichten mit Glücksmomenten für ein paar befriedigende Gedanken zum besser fühlen
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Ein Tag wie die anderen
Mundfaul
Lebensbahn
Kommunikation
Für was ist sowas?
Claudia oder Du bist jetzt mehr
Routine
Öhmchen
Zufälle
Philomeno Samtohr der Fil genannt wird
Impressum neobooks
Es ist sehr früh am Morgen als der Wecker klingelt.
Er hört die vertrauten Geräusche aus der Küche- seine Frau richtet das Frühstück für ihn und die Kinder.
Jetzt füllt sie den Kaffee in die Thermoskanne, sie richtet die Brote, das hört er an dem Knistern der Tüten. Er steht auf, obwohl er eigentlich noch schlafen möchte.
Er geht ins Badezimmer. Seine Morgentoilette ist schnell erledigt, rasieren, Zähne, Wasser ins Gesicht und an den Körper, kämmen.
Eine Dusche sollte man hier haben, denkt er. So eine wie in der Firma. Abends nach der Arbeit ist es eine Wohltat dort duschen zu können- besonders jetzt um diese Jahreszeit.
Er weiss, das wird wieder so ein Tag wie jeder: drüben in der Küche wartet seine Frau mit dem Kaffee. Auf ein kleines Schwätzchen sitzen sie zusammen, dann muss er fort.
In seiner alten Ledertasche hat sie seine Brote verstaut, zusammen mit einer Thermoskanne voll Kaffe und 2 grossen Flaschen Wasser, weil es jetzt Sommer ist, da muss man mehr trinken, das wissen sie beide.
Immer das Gleiche, denkt er, tagein-tagaus das Gleiche. Aufstehen - Badezimmer- Kaffeetrinken mit der Frau- mit dem Bus zur Arbeit.
Er hat kein Auto, denn die Arbeit wird nicht gut genug bezahlt.
Gut genug zum Essen kaufen, für eine kleine Wohnung in der er mit Frau und Kindern wohnen kann und leben kann, auch um Abends ein Bier in der Eckkneipe zu trinken ist das Geld genug- aber nicht für ein Auto.
Seine Arbeit ist ein Knochenjob- er steht hinten auf dem Müllauto:
Aufsteigen- ein paar Meter fahren- abspringen- Mülltonnen herbeiholen- routiniert einsetzen- hochhieven- abkippen- die Tonne wieder auf die Seite stellen- wieder aufspringen- ein paar Meter fahren- wieder abspringen....... den ganzen Tag.
Am Abend in der Firma duschen, dann nach Hause, Abendbrot mit der Familie essen, danach ein kleines Stündchen in der Eckkneipe, anschliessend schlafen.
Jetzt im Sommer haben sie bei der Arbeit immer die gleiche Tour: Hochhausviertel, Villenviertel, Campingplatz.
Wie immer so ist es auch heute. Im Hochhausviertel eilen noch müde wirkende Männer mit gehetztem Blick,einer Tasche unter dem Arm, deren Dickbäuchigkeit anzeigt, dass sie auch ein Frühstück dabei haben.
Die Mütter mit ihren Kindern stehen plaudernd am Rasenrand. Sie bewegen sich in kleinen Grüppchen. Müssig, langsam vorwärts.
Gleich werden sie mit den Kindern in den Kindergarten, oder zur Schule eilen, zurückgehen, noch ein wenig plaudern.
Dann werden sie in den Häusern verschwinden, ihrer täglichen Arbeit nachgehen, und erst wieder herauskommen, wenn sie einkaufen gehen, oder die Kinder wieder abholen.
*Im Villenviertel geht es ruhiger zu. Nur hin und wieder sieht man ein grosses vorbeifahrendes Auto.
Gelegentlich sieht man auch eine alte Frau, längst verwelkt und lächerlich in dem Versuch, sich jugendlich zu zeigen.
Aber man ist ja höflich. Manchesmal gibt es dafür, dass man stehen bleibt und ihr zuhört, ein Trinkgeld. Meist jedoch gibt es für jeden ein Bier.
*Zuletzt geht es zum Campingplatz. Ausgerechnet zuletzt, wenn man schon müde ist und gerne eine leichtere Tour hätte, der Campingplatz.
Gross wie ein ganzes Dorf mit seinen vielen Müllnischen. Die grossen Tonnen übervoll, und vieles liegt daneben. Mehr Arbeit als sonst irgendwo, und unangenehm dazu.
Heute stehen ein paar Kinder gleich bei der ersten Tonnennische direkt seitlich des Eingangsbüros.
'Herausgeputzt' denkt er, sollen diese geschniegelten Kinder anderswo herumstehen, nicht hier wo er arbeiten muss. Das stört ihn.
Die Kinder stehen ihm nicht im Weg, aber irgendwie verärgern sie ihn- warum? Er weiss es nicht.
Er springt ab vom LKW, geht zur mannshoch auszementierten Tonnennische, die vorne offen ist.
Tonne festhalten, leichter Kick unten, die Bremse ist gelöst. Die Tonne ankippen, zum Laster rollen, einrasten. Das Anheben und Abkippen erledigt die Automatik.
Die geschniegelten Kinder stehen noch immer herum. Einer sagte etwas in einer fremden Sprache. Jetzt starren ihn die Kinder alle an, folgen ihm mit ihren Augen.
'Blöde Bande, ob die wohl mein schmutziges Hemd stört?'
Er holt die anderen Tonnen heran, leert sie. Nach der letzten Tonne springt er auf das hintere Standbrett, hält sich dabei mit einer Hand fest.
Ein schriller Pfiff durch die Zähne, der Fahrer fährt an. Langsam im Schrittempo geht es zur nächsten Nische.
Die Kinder folgen dem Wagen, ebenso langsam, in sicherem Abstand - irgendetwas aufgeregt schnatternd.
In dieser fremden Sprache hört sich das für ihn an, als würden sie gurgeln oder heftig streiten.
Nach jeder Nische wird der Kreis derer grösser die dem Müllwagen folgen.
Bei jeder Nische werden die Kinder ruhiger und starren den Mann an.
Er beginnt sich zu wundern:
Warum sehen dies Kinder ihm heute zu- warum folgen sie dem Müllauto - warum werden es immer mehr Kinder die ihn ansehen?
Ihm wird etwas unbehaglich zumute.
Fast ist er fertig mit seiner Arbeit, von einer der Zementboxen zu der anderen sind die Kinder dem Müllauto gefolgt. Er versteht nicht warum.
Nur noch zwei dieser Boxen sind anzufahren, als er sich umdreht. Er entdeckt zwei, drei der grösseren Jungen, die in der gerade fertig geleerte Zementbox stehen. Direkt an den Containern. Sie versuchen, die Bremsen aufzukicken und die Tonnen zu bewegen.
Langsam, sehr langsam beginnt er zu begreifen.
Die Kinder, sie haben nicht das alte verschmutzte, schweissverschmierte Hemd gesehen, sie haben nur gesehen, wie geschickt er mit den schweren Tonnen umgeht.
Die Kinder bewundern ihn.
Er strafft seine Schultern, lässt seine Bizeps spielen, geht mit beschwingten Schritten wieder an die Arbeit.
'Sind doch ganz nette Kinder', denkt er.
*Sie sind fertig mit der Arbeit, haben in der Deponie den Laster entladen. Auf dem Weg zum Bauhof- Depot, wo die Laster über Nacht stehen, kommen sie an einem Kiosk vorbei.
"Halt mal an," sagt er zum Fahrer," ich will was Süsses für die Kinder kaufen" Er holt zwei Tüten voll Bonbons, eine für die Kinder zu Hause, eine wird er morgen am Campingplatz verteilen.
Am Abend steht er zu Hause vor dem Spiegel des Waschbeckens um sich zu kämmen.
Seine Frau steckt den Kopf zur Badezimmertür herein. "Möchtest du jetzt oder später wenn du wiederkommst essen?" fragt sie ihn.
Im Spiegel sieht er ihr Gesicht.
Ihre Augen haben den gleichen Blick wie die Kinder auf dem Campingplatz. "Sie bewundert mich noch immer, genau wie früher," denkt er. Er scheint zu wachsen.
"Jetzt möcht ich gar nichts mehr essen," antwortet er," aber die Kinder sollen sich waschen, und Du, zieh einen guten Rock an. Wo heute das Wetter so schön ist, gehen wir ein bisschen in den Park ein Eis essen."
Bewunderte Vorbilder denken eben anders.
Sie waren eine grosse Familie - 6 Kinder und die Eltern.
"Grosse Familie, kleine Einnahmen," frozzelte die Mutter, die in dem kleinen Häuschen, das sie von ihren Eltern geerbt hatte, einen kleinen Raum als Büro eingerichtet hatte, von dem aus sie ein Geschäft betrieb.
Den Aussendienst erledigte der Vater.
"Wenn ich hier im Büro arbeite, kann ich nebenher noch den Haushalt machen," meint die Mutter, aber jeder wusste, dass es ohne Büro keinen Aussendienst gegeben hätte.
Das Abliefern der Waren mit dem Mercedes nahm viel Zeit in Anspruch, denn so ein kleines Schwätzchen mit den Kunden war geschäftsfördernd.
" Euer Vater macht seine Sache wirklich gut. Früher, bevor ich ihn kannte, hatte ich oft Probleme mit den Mitarbeitern im Aussendienst, aber Euer Vater macht das viel besser. Vater ist auf jeden Fall seinen Lohn wert!" erklärte die Mutter.
"Hauptsache, das Geschäft ernährt uns!" antwortete der Vater, die Mutter stimmte ihm zu.
Nun waren die Kinder fast erwachsen und aus dem Haus. Nur der jüngste war noch da. Er würde im nächsten Herbst als letzter das Haus verlassen, um an einer grossen Universität zu studieren.
*Auch mit dem Geschäft schien es nicht mehr so gut zu gehen. Oft hörte der Sohn den Vater zur Mutter sagen, dass sie noch ein paar Tage warten müsse, bis sie das Geld zur Bank bringen könne. Dabei war er auch viel öfter unterwegs.
Der Sohn entschloss sich etwas zum Finanziellen beizutragen. Er suchte sich einen Aushilfsjob.
*Einen Handwerker, der eigentlich einen Lehrling suchte, fragte der Junge, ob er bei ihm arbeiten könne, bis er sein Studium beginnen könne, oder der Mann einen Lehrling gefunden hatte.
Der Handwerker gab ihm einen Zeitvertrag bis zum Schuljahresende. Das war genau das, was dem Jungen vorgeschwebt hatte.
So begann er in der Werkstatt, in der auch schon ein Geselle arbeitete.
Mit diesem Gesellen, kaum 5 Jahre älter als er, war er schnell warm geworden. Des öfteren gingen sie eine Zigarette rauchen, draussen im Garten. Ganz hinten am Gartenzaun, der an der Parallelstrasse entlang führte, standen sie oft zusammen, plauderten und rauchten
Noch war die erste Woche nicht vorbei, schon klagte der Geselle ihm sein Leid: Er war unglücklich, sehr unglücklich, denn seine Verlobte hatte ihn verlassen.
"Wegen so einem alten Sack, grosse Karre, und immer mal ein Scheinchen für die liebe Carina!" giftete er," Ganz einfach so ist die ab, hing an dem, obwohl ich da war. Einfach so mir-nix-dir-nix: Auf wiedersehn und ist nix mehr. Das allerschlimmste ist aber, ich seh' sie jeden Tag!" er zog heftig an seiner Zigarette," IMMER wenn ich hier stehe und rauche sehe ich das Haus, indem sie wohnt! "
Er zeigte auf das Haus gegenüber. "Da seh' ich den alten Sack rein und rausgehen, und sie stolziert herum wie die Frau Gräfin."
Wütend warf er die Zigarette auf den Boden, und trat sie aus. Sie machten sich auf den Weg zur Werkstatt zurück
" 's ist ja schon blöd, denk mal der Kerl fährt den grossen Schlitten mit dem Vorfahrtszeichen. Dazu gibt er ihr jede Woche ein paar Scheinchen, und ich arbeite mir hier ' nen Wolf an, und kann mir gerade mal ein kleines Autochen leisten. So ein alter Sack sollte..!" der Rest des Satzes blieb ungesagt, denn sie waren an der Werkstatt angekommen.
*
Noch nicht eine Woche später, während sie sich rauchend über die Ausführung der derzeitigen anspruchsvollen Arbeit unterhielten, unterbrach der Geselle plötzlich seinen Redefluss.
Dunkelrot lief er an, und zischte wutentbrannt "Da kommt er wieder der alte Sack, am liebsten würde ich.......! er verschluckte den Rest.
Eher gelangweilt dreht der Junge sich um, dreht sich wieder zurück, legt die Hand auf die Schulter des anderen.
" Besser nicht," sagt er mit seiner ruhigen Stimme. Er hält ihm seine Zigarettenpackung hin,
"Komm rauch noch eine, damit du wieder auf normal kommst!" fordert er den Gesellen auf. Kurze Zeit später gehen sie einträchtig zur Werkstatt zurück.
"Was war denn dahinten," fragt der Meister ihn," ihr ward heute ziemlich lange am Rauchen ."
"War nötig," nuschelt der Junge mundfaul.
Der Meister sieht ihn fragend an, so, dass der Junge sich genötigt sieht eine Erklärung nachzuliefern.
"Der alte Sack war drüben an der Tür, da haben wir noch 'ne zweite geraucht." Ah, ja," antwortet der Meister," jaja, ist besser so, als wenn er bei der Arbeit Fehler macht."
Er öffnet die Tür zum Büro, wo seine Frau am Computer sitzt. Sorgfältig verschliesst er die Tür. Als sie eingerastet ist, spricht er seine Frau an
"Der Junge hat eben etwas erklärt- mit einem ganzen vollständigen Satz.
"Waaaas- er kann sprechen?" fragt sie. Sie lachen beide, wie schon so oft, wenn sie sich über die Mundfaulheit ihres Helfers amüsiert haben.
*Am Abend sitzt der Junge mit seinen Eltern beim Essen. In die Ruhe hinein beginnt er zu sprechen, so plötzlich, so unerwartet, dass die Eltern ihn erstaunt ansehen.
"Also heute ist was passiert bei uns. Wir, der Holger und ich, wir müssen ja zum Rauchen immer in den Garten, hinten an der Grundstücksmauer, die an der Mauerstrasse hinten an der Stadtmauer entlang führt.
Da hinten fast genau gegenüber vom Garten, wohnt die ehemalige Verlobte vom Holger. Die hat jetzt einen anderen, den der Holger 'den alten Sack ' nennt. Wenn der Holger den sieht, rastet er aus. Den hab ich heute auch gesehen - ganz genau."
Er nimmt sein Glas, trinkt den letzten Schluck, giesst sich das Glas wieder voll, dann nimmt er einen Bissen Fleisch auf die Gabel, führt sie zum Mund und kaut genüsslich.
"Kennen wir den? "fragt die Mutter.
"Ich kenn ihn, ganz genau kenne ich ihn," er macht eine lange, effektvolle Pause," ist der Vater von einem der mit mir in der Schule war, der Vater vom Dennis !"
"Vom Dennis?" wieder ist es die Mutter die fragt," von dem Dennis, der beim Meyer unten Elektriker gelernt hat?"
"Nee, nicht der. Der den ich meine war mit mir auf der Fachober. Sein Vater arbeitet bei sich selber. Eigentlich ist das wie bei uns. Da gehört alles der Mutter, das Haus, das Geschäft, die Autos- eben alles. Der Vater hat dort jeden Monat seinen Lohn von der Firma, wie jeder andere.!"
"Die arme Frau", die Mutter hat echtes Mitgefühl in der Stimme," das ist ja schlimm, so hintergangen zu werden."
" Ich frage mich, was Dennis seine Mutter wohl macht, wenn sie davon erfährt? " kaut der Junge zwischen zwei Gabeln voll Nudeln heraus.
Er nimmt erneut eine Gabel voll, bevor er sie zum Mund führt wendet er sich an seine Mutter: " Was würdest Du denn machen?" er führt die Gabel in den Mund und kaut seelenruhig weiter.
"Iiiiich?" die Mutter denkt nicht lange nach,"Ich würde deinem Vater den Koffer vor die Türe stellen, die Scheckkarte sperren lassen, seinen letzten Lohn auszahlen, das Auto abnehmen, und jemanden einstellen, der seine Arbeit übernimmt - danach sollte er mal sehen wie's für ihn weiter geht," wie aus der Pistole geschossen kam es kühl und entschlossen aus ihrem Mund.
Dann setzt sie fast wütend hinzu: "Illoyalität ist mir zutiefst zuwider."
"Das glaub ich als erstes noch." platzt es aus dem Vater heraus.
Der Sohn sagt nichts mehr.
Er isst fertig, dann hilft er der Mutter beim Einräumen der Spülmaschine..
Er geht auf sein Zimmer. Man hört das Wummern eines Schlagzeuges, den schrillen Sound einer Guitarre- Wie jeden Abend übt er Guitarre zum Playback eines Schlagzeuges.
Die Eltern gehen gemeinsam ins Wohnzimmer, sehen die Nachrichten. Sie schalten das Programm um, um einen Krimi zu sehen.
"Sonderbar," stellt die Mutter plötzlich gedankenvoll fest," warum der Junge das wohl gesagt hat?" "Na vielleicht wollte er wissen, wie wir darüber denken, bevor er es seinem Schulfreund sagt," vermutete der Vater.
Die Kennmelodie des Krimis lief an und beide verstummten um den Anfang des Krimis nicht zu verpassen.
*Die Tage plätscherten dahin. Eins-zwei Wochen vergehen. Holger hat immer weniger Grund sich aufzuregen, wenn er mit dem Jungen am Rauchen ist.
Jetzt erzählt er von seiner neuen Bekannten.
Anja heisst sie, sie ist Friseurin. Sehr nett ist sie, hat 'nen kleinen Sohn. Sie wohnt jetzt wieder bei ihren Eltern, weil die Mutter auf den Kleinen aufpasst, während Anja arbeitet. Das ist einfacher, dass sie wieder dort eingezogen ist.
"Augen hat sie .....- grün, so richtig grün, grün wie---"er überlegt,"--- eben ein Grün, das man nicht beschreiben kann."
Nächstes Wochenende, so vertraut er dem Jungen an, will er sehen, ob Anja mit zu ihm nach Hause kommt.
*
