Emma hat Superkräfte - Christoph-Maria Liegener - E-Book

Emma hat Superkräfte E-Book

Christoph-Maria Liegener

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Beschreibung

Dieser Roman versucht, Jane Austens Meisterwerk 'Emma' in die Gegenwart junger Menschen herüberzuholen. Die Liebesgeschichte sollte dabei in groben Zügen erhalten bleiben, aber ein bisschen aktualisiert werden. Dafür mussten einige Dinge geändert werden. Es wurde aber versucht, so viele von den ursprünglichen Aussprüchen wie möglich zu übernehmen.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 40

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der Beginn des Schuljahres

Taylors Besuch

Superkräfte

Die Tanzschule

Der Kunstkurs

Die Feierstunde

Im Schwimmbad

Der Ausflug auf den Hügel

In der Mall

Epilog

Vorwort

Dieser Roman versucht, Jane Austens Meisterwerk „Emma“ in die Gegenwart junger Menschen herüberzuholen. Die Liebesgeschichte sollte dabei in groben Zügen erhalten bleiben, aber ein bisschen aktualisiert werden. Dafür mussten einige Dinge geändert werden. Es wurde aber versucht, so viele von den ursprünglichen Aussprüchen wie möglich zu übernehmen. Teilweise wurden sie anderen Personen in den Mund gelegt. Zahlreiche Verfilmungen von Jane Austens Novelle haben mir geholfen, den Geist der Geschichte zu bewahren.

Der Beginn des Schuljahres

Emma, hübsch, intelligent und reich, schien vom Glück verwöhnt worden zu sein. Sie hatte achtzehn Jahre auf unserer schönen Erde verbracht, ohne sich irgendwelchen Ärger einzufangen. So ist das eben, wenn man von den Eltern verwöhnt und den Schulkameradinnen bewundert wird.

Die genetischen Gegebenheiten verhinderten indes, dass sie sich zu einem verzogenen Gör entwickelte. Ihr fröhliches Naturell sorgte dafür, dass sie allseits beliebt war. Sie alberte gern herum und war nicht in Gefahr, die anderen Mädchen zu übervorteilen. So wurde sie von ihren Mitschülerinnen wegen ihres angenehmen Wesens respektiert und nicht, weil sie sich eine Machtposition erkämpft hätte.

Das neue Schuljahr hatte begonnen und damit kamen einige Veränderungen auf Emma zu. Ihre beste Freundin Taylor hatte Abitur gemacht und die Schule verlassen. Sie war zwei Jahre älter als Emma und würde ihr sehr fehlen. Aber Emma ließ sich nicht entmutigen. Sie würde sich eine neue beste Freundin suchen. Sie hatte auch schon ein Mädchen im Auge. Ariane hieß sie, war ein Jahr jünger als Emma und neu an die Schule gekommen. Emma hatte in Erfahrung gebracht, dass Ariane ein Waisenkind war und noch keinen Anschluss gefunden hatte. Sie würde Emma brauchen. Emma sprach sie an und machte sie mit ihren anderen Freundinnen bekannt.

Am Abend trafen sie sich alle im Club.

Dort sprachen die Mädchen natürlich über die Jungen an der Schule. Die beliebtesten waren offenbar Frank und Nick. Beide waren ein Jahr älter als Emma und würden am Ende des Schuljahres ihr Abitur machen. Nick war neben Taylor Emmas bester Freund und sie war froh, dass wenigstens er noch blieb. Für einen Jungen war er ganz okay, fand sie. Sie waren ziemlich eng miteinander, aber er war nur ein Freund, nicht mehr. Das zeigte sich, als Emma Nick zum Tanzen auffordern wollte. Nick lehnte ab:

„Tut mir leid, Emma, aber ich tanze nicht.“

„Warum denn nicht?“

„Es macht mir keinen Spaß.“

Emma machte sich nichts daraus und fragte einfach Frank, der gerade frei war. Er sagte zu, obwohl er schon die ganze Zeit hatte tanzen müssen, so beliebt war er. Aber Emma war eben auch etwas Besonderes und er mochte sie.

Sie tanzten und dann gesellte sich Emma wieder zu den Mädchen.

Jane schwärmte gerade für Frank:

„Mit dem würde ich gern mal ausgehen!“

Jane war eine Freundin von Emma, keine so enge Freundin wie Taylor, aber Emma mochte sie. Sie war eher still und sanft, wirkte fast ein wenig traurig, dabei bescheiden, hatte aber eine klare Meinung. Emma brachte Jane auf den Boden der Tatsachen zurück:

„Noch hat er sich für keine entschieden und es sieht auch nicht danach aus, dass er es so bald tun würde.“

Jane sagte nichts mehr dazu.

Tatsächlich flirtete Frank gerne mal mit den Mädchen herum, vermied es aber, sich festzulegen. So war er bei allen Mädchen beliebt und von allen Jungen beneidet.

Betty meldete sich:

„Ich würde gern mit Nick zusammen sein.“

Darauf konnte Emma nur antworten:

„Den hat noch keine erobert.“

Emma fragte Ariane:

„Und in wen bist du verknallt?“

„Gefunkt hat es bei mir noch nicht, aber Martin hat mich gefragt, ob ich mit ihm gehen will. Das könnte was werden. Ich habe ihn ziemlich gern.“

Sie fügte hinzu, sie könne sich aber noch nicht entscheiden. Emma gab zu bedenken:

„Wenn du dir nicht sicher bist, solltest du es besser lassen!“

Sie fuhr fort, Martin sei ein Einzelgänger. Da sie, Emma, Ariane in die Top-Liga der Mädchen einführen wollte, müsse sie ihr abraten, mit einem Loser abzuhängen. Sie wüsste bessere Kandidaten für sie:

„Es gibt angesagtere Typen als Martin, die du haben könntest. Da ist zum Beispiel Elton. Der ist allseits beliebt und derzeit mit keinem Mädchen zusammen.“

Ariane glaubte ihrer neuen Freundin und gab Martin einen Korb. Für Martin war es schon schwer gewesen, sich überhaupt zu trauen, Ariane zu fragen. Umso härter traf ihn ihre Absage. Aber es ging ja nur um eine lose Bindung. Das würde er überwinden, und er blieb mit Ariane befreundet.