Es gibt Dinge, die ändern sich nie... - null roxanneworks - E-Book

Es gibt Dinge, die ändern sich nie... E-Book

null roxanneworks

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Beschreibung

Tief, wie der Ozean sei ein Frauenherz und voller Geheimnisse, heißt es! Und das stimmte wohl auch. Doch wie viel Herzenstiefe verbarg sich darin? Sanken all unsere unbefriedigten Bedürfnisse auf diesen ozeanischen Grund unseres Herzens, oder wogen nur unerfüllte Begehrlichkeiten in der Liebe schwer genug? Könnten nicht alle Unwägbarkeiten und belastenden Momente einer Liebe darin verschwinden und nie wieder auftauchen? Oft kämpfte ich mit dem Ozean meiner Gefühle, spürte die Brandung und empfand die grollenden Wogen tief in mir, die sich an den Klippen brachen, um irgendwann, so hoffte ich, im Lauf der Gezeiten, erschöpft, aber glücklich zu stranden... Vielleicht war eben dies das große Geheimnis. Hoffnung, als tiefverwurzelte Kraft der Liebe, die uns bewegte und trug, durch alle Stürme...

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Seitenzahl: 18

Veröffentlichungsjahr: 2014

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roxanneworks

Es gibt Dinge, die ändern sich nie...

Geschichten, die unsere Herzen schreiben

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Es gibt Dinge, die ändern sich nie…

Impressum neobooks

Es gibt Dinge, die ändern sich nie…

Warum hatte ich nur angenommen, dass wir es dieses Mal besser hinbekommen würden? Genau jetzt gewann die Anziehungskraft zwischen uns die Oberhand und alles wurde in meinem Inneren auf den Kopf gestellt. Es genügte ein Blick. Dieser Blick, der alles veränderte. Ein Blick, der mich bis in die letzten Winkel meiner für ihn gesperrten Gefühlsräume erreichte. Es scheint einen Geheimcode zu geben, der diese Räume aufschloss und ihm Zugang gewährte, ohne mein Einverständnis versteht sich.

Wie konnte ich nur im Entferntesten annehmen, dass er mich auch nach so langer Zeit nicht berühren würde. Wie lange war es her? Zwei Monate, drei Monate – ich hatte nicht gezählt.

Als er gestern anrief und mir sagte, er würde gerne vorbeikommen, hatte ich mich fast kindlich gefreut. Doch nachdem ich aufgelegt hatte, kamen mir auch schon die ersten Bedenken. Es war bei jedem Treffen mit ihm eine Reise zurück – und auch immer wieder das erste Mal.

Er klingelte wie immer drei Mal kurz – das würde sich wohl nie ändern. Eigentlich wusste ich schon, dass er vor der Tür stand, bevor er auf die Schelle gedrückt hatte. Auch das würde sich wohl nie ändern. Ein kribbeliges Gefühl hatte mir schon immer Sekunden vor seinem Eintreffen mitgeteilt, dass er gleich da sein würde. Es floss ein kleiner Wärmeschub unvermittelt durch meinen Körper und ließ mich ganz leicht erzittern – und dann stand er einfach da. Heute war es nicht anders. Ebenso war es, wenn er mich anrief. Wir hatten eine seltsam intensive Verbindung zueinander. Seine Begrüßung war herzlich und ehrlich ungezwungen. Er nahm mich ganz fest in die Arme, drückte mich an sich, vergrub kurz seine Nase in meinem Haar und stellte mit samtweicher Stimme fest, dass ich verdammt gut rieche.

Warum musste er mir diese Feststellung unbedingt direkt mitteilen?