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Emily von Reeses Auto steckt tief im Schlamm und bewegt sich weder vor noch zurück. Verzweifelt seufzt die junge Freifrau auf und steigt aus. Eigentlich ist es hier an dem idyllischen Seeufer mit Blick auf das Schloss Grünlinden wunderschön, doch Emily hat zu viele Sorgen, um das herrliche Ambiente genießen zu können. Enttäuscht von ihrer letzten Beziehung, hat sie New York Hals über Kopf verlassen und will jetzt ihre ältere Schwester Rosalie besuchen. Doch die Fürstin von Cadolt-Linden ist nicht gerade die Freundlichkeit in Person, das weiß jeder, der schon einmal mit ihr zu tun hatte ...
Plötzlich bemerkt Emily, dass sich etwas im Gebüsch bewegt. Ein Mann steht dort, ausgerüstet mit einer großen, teuren Kamera. Die junge Frau nimmt ihren Mut zusammen, geht auf den Fremden zu und bittet ihn um Hilfe. Unwiderstehlich gut aussehend ist er, noch dazu freundlich und charmant. Emily ist schon wieder drauf und dran, sich zu verlieben. Aber schon bald erfährt sie, dass der Fremde keineswegs nur Biber beobachtet, wie er anfangs behauptet hat ...
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Seitenzahl: 111
Veröffentlichungsjahr: 2015
Cover
Impressum
Und dann kam Emily!
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: shutterstock / claudia veja images
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-1960-6
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Und dann kam Emily!
Als eine junge Frau ihr Herz an einen Adligen verschenkte
Von Marion Alexi
Emily von Reeses Auto steckt tief im Schlamm und bewegt sich weder vor noch zurück. Verzweifelt seufzt die junge Freifrau auf und steigt aus. Eigentlich ist es hier an dem idyllischen Seeufer mit Blick auf das Schloss Grünlinden wunderschön, doch Emily hat zu viele Sorgen, um das herrliche Ambiente genießen zu können. Enttäuscht von ihrer letzten Beziehung, hat sie New York Hals über Kopf verlassen und will jetzt ihre ältere Schwester Rosalie besuchen. Doch die Fürstin von Cadolt-Linden ist nicht gerade die Freundlichkeit in Person, das weiß jeder, der schon einmal mit ihr zu tun hatte …
Plötzlich bemerkt Emily, dass sich etwas im Gebüsch bewegt. Ein Mann steht dort, ausgerüstet mit einer großen, teuren Kamera. Die junge Frau nimmt ihren Mut zusammen, geht auf den Fremden zu und bittet ihn um Hilfe. Unwiderstehlich gut aussehend ist er, noch dazu freundlich und charmant. Emily ist schon wieder drauf und dran, sich zu verlieben. Aber schon bald erfährt sie, dass der Fremde keineswegs nur Biber beobachtet, wie er anfangs behauptet hat …
Emily sah es ein, sie hätte auf der Landstraße bleiben sollen. Hätte sie dem Navigationssystem vertraut, müsste sie sich jetzt nicht mit nervösem Herzklopfen besorgt fragen, wohin der immer schmaler werdende Feldweg sie wohl führen würde.
Die junge Frau seufzte tief auf.
Ein Königreich für eine asphaltierte Straße, dachte sie. Nie hätte sie geglaubt, dass sie sich einmal so sehr nach Verkehrsschildern sehnen würde.
Mit beiden Händen umklammerte sie das Lenkrad, da die Spurrillen zunehmend unebener wurden. Emily wurde gehörig durchgeschüttelt, während sie sich furchtsam umschaute. Seit einer Ewigkeit war ihr kein menschliches Wesen mehr begegnet, dafür mehrten sich die Mücken.
Es war heiß, eine dichte Staubwolke hüllte das Auto ein.
»Wenn möglich, bitte wenden«, empfahl ihr die höfliche Frauenstimme des Navigationssystems.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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