1,99 €
Erbprinz Bork von Rosenfelden und Gärtnerstochter Janka Isengarth - das ist die große Liebe, von Kindesbeinen an. Nichts wünschen sich beide sehnlicher als eine romantische Hochzeit. Borks Eltern, das Fürstenpaar von Rosenfelden, könnten sich unter Umständen sogar vorstellen, die ehernen Hausgesetze zu lockern, damit ihr Sohn eine Bürgerliche heiraten darf. Die Weichen für Borks und Jankas Glück scheinen also gestellt, da platzt Borks jüngerer Bruder Fedor mit einer überraschenden Nachricht herein: Auch er möchte heiraten - die Komtess von Hardenack. Und deren Eltern können auf keinen Fall akzeptieren, dass ihre Tochter im Rang unter einer Nichtadeligen steht. Eine teuflische Zwickmühle für Bork: Hält er an Janka fest, ruiniert er das Glück seines Bruders. Gibt er nach, verliert er Janka und sein eigenes Glück. Auf Schloss Rosenfelden brechen bittere Zeiten der Entscheidung an ...
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 113
Veröffentlichungsjahr: 2017
Cover
Impressum
Für immer Janka
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2017 by Bastei Lübbe AG, Köln
Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: shutterstock / Ann Haritonenko
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-4429-5
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Für immer Janka
Ist Prinz Bork bereit, alles für seine Liebe aufzugeben?
Von Marion Alexi
Erbprinz Bork von Rosenfelden und Gärtnerstochter Janka Isengarth – das ist die große Liebe, von Kindesbeinen an. Nichts wünschen sich beide sehnlicher als eine romantische Hochzeit. Borks Eltern, das Fürstenpaar von Rosenfelden, könnten sich unter Umständen sogar vorstellen, die ehernen Hausgesetze zu lockern, damit ihr Sohn eine Bürgerliche heiraten darf. Die Weichen für Borks und Jankas Glück scheinen also gestellt, da platzt Borks jüngerer Bruder Fedor mit einer überraschenden Nachricht herein: Auch er möchte heiraten – die Komtess von Hardenack. Und deren Eltern können auf keinen Fall akzeptieren, dass ihre Tochter im Rang unter einer Nichtadeligen steht. Eine teuflische Zwickmühle für Bork: Hält er an Janka fest, ruiniert er das Glück seines Bruders. Gibt er nach, verliert er Janka und sein eigenes Glück. Auf Schloss Rosenfelden brechen bittere Zeiten der Entscheidung an …
Aus der weit oben gelegenen, wildromantisch anmutenden Schlucht stürzte mit ohrenbetäubendem Rauschen ein über fünfzehn Meter langes, blendend weißes Wasserband tosend, schäumend nach unten in den See. Feucht war die Luft, an jedem Blatt, jedem Hälmchen hingen Wassertropfen, in denen die Sonnenstrahlen winzige, funkelnde Lichter entzündeten.
»Ich komm rüber zu dir, Bork. Ich glaube, drüben ist die Aussicht noch aufregender als hier.«
»Vorsicht, Janka, pass gut auf, wohin du trittst!«
»Was hast du gesagt?« Sie bedeutete ihm gestikulierend, dass sie ihn nicht verstehen konnte. »Dass Wasser so laut sein kann!«, schrie sie. »Fantastischer Anblick, oder?«
Die zierliche junge Frau mit dem vollen, hellblonden Haar beschattete die brombeerfarbenen Augen mit der flachen Hand und betrachtete fasziniert den Wasserfall.
Er gehörte zu den Hauptattraktionen im fürstlich Rosenfeldenschen Schlosspark, weshalb der Anblick nicht neu für sie war. Doch jedes Mal, wenn Janka Isengarth auf den moosbedeckten Felsen zwischen den Farnen mit ihren grellgrünen Fühlern am Seeufer stand, war sie aufs Neue begeistert.
Der Erbprinz indes hatte keinen Blick für den Wasserfall. Ihn interessierte einzig die junge, bei aller Zartheit sportlich wirkende Frau, die den unzähligen, durch die helle Luft sprühenden Wassertropfen keine Beachtung schenkte, auch nasse Füße nicht scheute, sondern ganz aufmerksam für das wirkungsvolle Naturspektakel war.
Ihm wurde ganz feierlich zumute, denn so sah für ihn das Glück aus: Janka, fein und filigran, mit dem vom Sonnenschein golden überglänzten Haar inmitten eines Märchenwalds.
Die sanfte Brise spielte mit seinem dunklen Haar, doch in diesen wie verzauberten Momenten war er zu bewegt, um es sich aus dem Gesicht zu streichen. Er musste sie immerzu ansehen und bewundern, seine schöne, über alles geliebte Janka, die der Himmel zweifellos für ihn bestimmt hatte.
Wenn sie sich jetzt umdreht und mir zulächelt, dann …
Janka wendete den Kopf und blickte ihn an, ein sanftes Lächeln umspielte ihre geschwungenen Mundwinkel.
»Was ist?«
Sein Herz schlug hämmernd, fast schmerzte es.
»Weißt du noch, als du mir damals das Leben gerettet hast? An genau dieser Stelle hast du gestanden, an der du jetzt stehst.«
»Es war fürchterlich leichtsinnig von dir, die Eisfläche zu betreten. Damals hatten wir zwar mehrere frostklirrende Nächte hintereinander. Doch der See war noch nicht vollständig zugefroren. Und die Eisdecke war zu dünn, um dich zu tragen … Es hätte tragisch enden können.«
»Du warst eine Heldin! Ich verdanke dir mein Leben. Denn wenn du mich nicht mutig aus dem Wasser gezogen hättest …«
»Es war gar nicht so einfach, dich unter der Eisfläche zu orten. In einer solchen Situation zählt jede Sekunde.«
»In jenem Winter war es so kalt, dass der Wasserfall zu Eis erstarrte. Ein Vorhang aus tiefgekühlter Eisspitze.«
»Und du wolltest unbedingt erkunden, ob man hinter den Wasserfall kommen kann. Heller Wahnsinn, Bork.«
»Mein Schutzengel war ja bei mir.«
Janka lächelte ihm zu, ihm allein, ihr sehr besonderes Janka-Lächeln, das direkt aus ihrem weiten Herzen zu kommen schien.
»Auch Sonntagskinder sollten vernünftig sein.«
Er legte den Arm um sie und zog sie an sich, um ihre vom Sprühnebel feuchte Wange zu küssen.
»Du hast genug Vernunft für uns beide. Noch ein Grund, dich zu lieben.«
Janka umschlang ihn zärtlich mit beiden Armen.
»Wenn es mir damals nicht gelungen wäre, dich aus dem Wasser zu holen, würde es auch mein Ende gewesen sein«, sagte sie leise.
»Zur Erinnerung an das dramatische Ereignis werde ich einen Gedenkstein setzen lassen. Just an dieser Stelle. Und jedes Jahr am 3. Januar werden wir mit unseren zukünftigen Kindern hierherkommen und Blumen in den See werfen.«
»Das müssten dann Christrosen sein. Arme Christrosen.« Sie lachte leise und schmiegte sich in seine Umarmung. Wenn sie beide allein waren und fern des anspruchsvollen Schlossbetriebs, dann war ihre Welt wunschlos unbeschwert.
»Und drüben auf die Koppel gehört auch ein Gedenkstein. Weil ich dir dort das Reiten beigebracht habe.«
»Da werden sich deine Eltern aber mächtig freuen.«
»Erstens schätzen sie dich, wie ich weiß, und zweitens sind sie seit kleinen Ewigkeiten nicht mehr in diesem Teil des Parks gewesen. Wo ist also das Problem?«
»Das weißt du ganz genau.« Janka schloss die Augen, wie um die Gedanken, die sie bedrängten, auszublenden. »Lass uns weitergehen, ja? Wir wollten eigentlich zu unserem Platz.«
»Im Schloss sollte es im kleinen Treppenhaus des Westflügels eine Messingtafel zur Erinnerung an meinen bösen Treppensturz geben. Zwischen den Bildern der unteren Reihe lässt sich bestimmt ein freies Plätzchen finden.«
Sie zog ihn weiter. »Nun ist es aber gut. Jeder, der dich seinerzeit bewusstlos am Boden liegend gefunden hätte, würde sich um dich gekümmert haben.«
»Ich weiß noch genau, als ich da so hilflos herumlag, die verdammten Rollschuhe noch an den Füßen, dass ich mich bemühte, herauszufinden, was Fedor spielte. Klingt verrückt, oder? Fedor hat offenbar derart konzentriert Klavier gespielt, dass er meinen Schrei nicht hören konnte.«
»Ich war zu der Zeit in der Küche und habe ihn gehört.«
Sie waren inzwischen so weit von der Schlucht entfernt, dass das Rauschen des herabstürzenden Wassers nicht mehr als störend empfunden wurde. Jetzt hielten sie sich in einem anderen Teil des Schlossparks auf, am Rand eines lauschigen, kleinen Forsts ganz in der Nähe eines von Weiden gesäumten, durch den idyllischen Wiesengrund mäandernden Flüsschens.
Über dem jungen Paar wölbte sich ein unendlich weiter Himmel. Von einem Moment zum anderen konnte sich das Spiel von Wolken, Sonnenlicht und Schatten verändern, die satte Palette von Grüntönen war eine Wohltat für das Auge.
»Mein Bruder ist immer in anderen Welten, wenn er am Flügel sitzt. Entrückt, behauptet stolz unsere Mama.«
»Das Reiten hast du mir erfolgreich beigebracht. Aber mit dem Klavierspielen wird’s wohl nichts, fürchte ich.«
»Deine Hände sind zu klein, sie greifen nicht mal eine Oktave.«
Er ergriff ihre rechte Hand und küsste sie innig.
»Er kommt heute heim, Fedor, dein kleiner Bruder.«
»Ja.« Der Erbprinz nickte bestätigend. »Demnächst.«
»Ich habe in der Frühe Berge von Blumen geschnitten.«
Der Prinz küsste auch Jankas linke Hand.
»Vielleicht sollten wir auf unser Picknick verzichten. Damit du Fedors Ankunft nicht verpasst«, schlug sie vor.
»Mama zählt seit Tagen ungeduldig die Minuten. Ich vermute, sie wäre ihm am liebsten entgegengeflogen, so groß ist die Sehnsucht nach ihrem Liebling.«
»Und warum hat sie’s nicht getan?« Janka blieb stehen und blickte sich aufmerksam um.
Wie ein schönes Gemälde wirkte der gepflegte Park. Im Hintergrund erhob sich Schloss Rosenfelden aus dem dichten Grün, ihrer Meinung nach das prächtigste Schloss weit und breit. Und irgendwie schien die friedvolle Landschaft zu lächeln. Lag nicht seit Jahrhunderten ein ganz besonderer Segen auf diesem Anwesen?
»Sie hätten sich in London treffen können.« Der Erbprinz nickte. »Dort ist er heute zwischengelandet.«
»Wollte Fedor nicht, dass Ihre Durchlaucht ihn dort erwartet?« Janka wusste um die Verbundenheit der beiden.
»Er tat ziemlich geheimnisvoll. Mehrfach war von einer Überraschung die Rede. Und dass er Wert darauf lege, von Mama und Papa hier, also drüben im Schloss begrüßt zu werden.«
»Um was für eine Überraschung könnte es sich handeln?«
»Vielleicht hat er wieder irgendein hochwichtiges Musikinstrument in irgendeinem dunklen Winkel mit Kennerblick entdeckt und erworben, um es stolz heimzubringen.«
»Dann dürfte es bald wieder ein Schlosskonzert geben.«
»Mit Sicherheit gibt es bald etwas viel Schöneres.« Er schaute Janka tief in ihre ausdrucksvollen Augen.
Sie wich diesem sehnsuchtsvollen Blick aus.
»Du weißt doch, dass ich mir nichts sehnlicher wünsche.« Sie seufzte. »Aber es geht nun mal nicht. Wir müssen vernünftig sein.«
»Janka, mein Herz, ich liebe dich und möchte nicht mehr ohne dich sein. Weil ein Leben ohne dich keins ist!«
Sie lächelte ein kleines, wehes Lächeln.
»Ich bin hier, ich werde immer hier sein. Rosenfelden ist meine Heimat.«
»Du musst nur umziehen. Es ist ja nicht weit.«
»Mein Zuhause ist das Gärtnerhaus. Und du wurdest drüben im Schloss geboren«, stellte sie mit erstickter Stimme fest.
Er schüttelte den schmalen Kopf. »Liebe vermag alles.«
»Wir sind leider nicht allein auf der Welt, Bork.« Sie sah ihn bekümmert an. »Irgendwann wirst du es bereuen, dass du nicht ebenbürtig geheiratet hast, wie es von dir erwartet wurde, sondern nur das Mädchen aus dem Gärtnerhaus.«
»Mein Traum war immer, ein Mädchen zu finden, in deren Augen sich die ganze Herrlichkeit von Rosenfelden widerspiegelt. Und ich hatte das Glück, dieses Mädchen rechtzeitig zu finden, denn ich bin dir begegnet. Du bist mein wahr gewordener Traum, meine Janka, meine Einzige. Und wenn du an meiner Seite bist, wird dieser Traum niemals enden.«
Ihre dunklen Augen schwammen in Tränen.
»Dort drüben unter der Libanonzeder haben wir uns zum ersten Mal geküsst, meine Liebste, weißt du noch?«
Wie hätte sie seinen ersten Kuss vergessen können!
»Alles, was du sagst, ist wundervoll. Und ich schwöre dir, dass ich kein Wort je vergessen werde. Doch ich gehöre nicht zur Nobilität. Und ich habe nichts zu bieten, weder einen Adelstitel noch irgendein Vermögen.«
»Mir ist nichts wichtiger als deine Liebe zu mir und meine Liebe zu dir«, meinte der Erbprinz eindringlich.
»Ein gutes Herz wiegt mehr als Adelskronen?« Sie warf ihm einen verzweifelten Blick zu, denn sie war jetzt zu aufgewühlt, um sich noch länger beherrschen zu können. »Ach, Bork, Liebster, das funktioniert doch nur in Liebesromanen.«
***
»Und, wie präsentiert sich heute das Wetter?«
Mit auf dem Rücken verschränkten Händen schlenderte Leopold Fürst von Rosenfelden, hochgewachsen und schlank, stets geschmackvoll gekleidet, durch den mit französischen Möbeln aus der legendären Sammlung Rothschild stilvoll eingerichteten Grünen Salon. Er verdankte seinen Namen dem großformatigen, sittichgrünen Teppich mit dem aufwendigen Muster. Eine prächtige Savonnerie-Arbeit, von König Louis XIV. für den Louvre bestellt – jenes gewaltige Schloss im Herzen von Paris, das heute als Museum dient.
»Der liebe Fedor dürfte einen guten Flug gehabt haben.«
Fürstin Thora besaß ein naschkatziges Wesen, erneut langte sie in die silberne Schale, um ein Praliné auszuwählen, schwankend zwischen Verlangen und schlechtem Gewissen. Sie strich sich aufseufzend über die schwellenden Hüften.
»Er müsste jede Minute eintreffen. Ach, ich kann es kaum erwarten, ihn wiederzusehen, den herzlieben Jungen.«
Der Hausherr blickte prüfend durch die Fensterscheibe in den Himmel – ungefähr drei Pralinés lang nach der Zeitrechnung seiner Gemahlin. Diese widmete sich dem Genuss der Köstlichkeiten aus der fürstlichen Patisserie allerdings wegen der bevorstehenden Heimkehr des sehnsüchtig erwarteten zweiten Prinzen doch weniger ausgiebig als sonst.
»Hm«, meinte Leopold schließlich, was eine Menge bedeuten konnte, in diesem Fall wohl Einverständnis mit dem Wetter, das tatsächlich zu den schönsten Hoffnungen Anlass gab.
»Der herrliche Sonnenschein soll uns noch lange erhalten bleiben«, meinte seine Gemahlin, in ein Nugatpraliné beißend. »Insofern müssen wir uns wegen des Gartenfests keine Sorgen machen. Alles ist vorbereitet, es wird keine Panne geben.«
»Weiß Fedor …«
»… dass wir seinetwegen eingeladen haben?« Thora hatte sich schon vor Jahren angewöhnt, die Sätze ihres als wortkarg bekannten Gemahls zu vollenden. In seinem Sinne. »Er weiß natürlich nichts vom Gartenfest. Sonst wäre es ja keine Überraschung, mein Lieber.« Sie wählte als Nächstes einen Champagnertrüffel und knabberte daran. »Nun mach nicht so ein Gesicht, es gibt kein Risiko: Fedor liebt Partys.«
Leopold stand vor dem Kamin und blickte leise seufzend in den exquisiten Spiegel darüber.
Die Fürstin fuhr fort: »Ich habe übrigens auch die kleine Madeleine eingeladen. Nur damit du informiert bist.«
»Madeleine?« Er schien aus anderen Welten zurückzukehren, als er den Blick aus seinen graubraunen Augen auf sie richtete.
»Ihre Mama, die gute Cécile, ließ kürzlich durchblicken, als wir uns zufällig in der Oper sahen, dass das liebe Mädchen für Burkhard schwärmt«, meinte Fürstin Thora vielsagend. »Die Kokoscremepralinés solltest du unbedingt probieren. Köstlich!«
Leopold, stets eine vornehme Erscheinung, ein Aristokrat vom exakt gezogenen Scheitel bis zum maßgefertigten, wie reife Kastanien glänzenden Schuh, spazierte mit höflicher, doch irgendwie auch ausdrucksloser Miene vom Kamin zur anderen Seite des Salons und schritt dabei die Reihe der Familienporträts ab. Woran der Fürst dachte, was er wirklich wahrnahm oder was ihn interessierte, blieb sein Geheimnis.
»Es wird höchste Zeit, dass Burkhard sich ebenbürtig vermählt. Du warst in seinem Alter bereits verlobt.«
Der Fürst nickte bedächtig, wiegte den Kopf indes hin und her.
»Kürzlich las ich irgendwo, dass die Zeit, in denen eine privilegierte Geburt noch einen soliden, messbaren Wert besaß, inzwischen der Vergangenheit angehören soll.«
Ihre himmelblauen Augen leuchteten auf, als sie sich an jene Zeit der ersten Liebe erinnerte.
»Leopold, du warst der hübscheste junge Mann, mit dem ich jemals getanzt habe. Und wir beide haben sehr viel getanzt, erinnerst du dich?«
Es fiel ihm sichtlich schwer. Doch um ihr die Stimmung nicht zu verderben, nickte er zustimmend.
