Göttliche Organspende - Siegfried Ahlborn - E-Book

Göttliche Organspende E-Book

Siegfried Ahlborn

0,0

Beschreibung

Diese Frage stelle ich mir im Angesicht meiner Liebe zu einer Krankenschwester und angesichts einer mir bevorstehenden Herztransplantation. - Dabei verändert die Liebe den Blick auf mein Leben und gibt ihm eine überraschende Wende. (Ich bin dankbar für die Rezensionen - aber auch überrascht, dass niemand die Geschichte zu Ende gelesen hat. Denn dann hätte man gemerkt, dass sie ganz anders endet als erwartet.)

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2013

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Siegfried Ahlborn

Göttliche Organspende

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Göttliche Organspende

Impressum neobooks

Göttliche Organspende

Die Erde bebt, die Stürme toben und die Sonne verbirgt ihr Licht, als sein Blut vom Kreuze herab in die Erde fließt ... Welch eine Verschwendung, denke ich. Man hätte es doch in Tüten füllen können!

Und überhaupt; wie unbedarft hat man ihn ans Kreuz genagelt, ohne ihm vorher seine Organe entnommen zu haben. Viele Menschen hätten Unsummen dafür bezahlt. - Aber diese Gelegenheit wurde verpasst. Dabei hatte er doch selbst an der großen Tafel gesagt: Ich gebe euch meinen Leib, ich gebe euch mein Blut. Hatte man das nicht verstanden?

Heute sind wir nicht mehr so dumm. Heute haben wir das handwerkliche Können und lassen uns solch eine Gelegenheit nicht entgehen. 

Aber was wäre gewesen, hätten wir ihm damals seine Organe entnommen? Na ja, nichts Wichtiges, denke ich. Es hätte wohl einfach keine Auferstehung gegeben. Aber wären die Menschen das, was sie heute sind, ohne seine Auferstehung?

Als ich mich aus diesen Gedanken wieder zur Besinnung rufe, steht Schwester Angelika  an meinem Bett und bittet mich, meinen Arm freizumachen. Sie will die Infusionsnadel wechseln, die seid vielen Wochen meinen Arm ziert. „Immer noch kein Herz in Sicht?“ frage ich, und sie schüttelt den Kopf. Wir verstehen uns, denn wir sind im Laufe der letzten Wochen ein eingespieltes Team geworden.

Sie hat ein ausgesprochen schönes Gesicht, lange, dunkle Haare und helle Augen, die wach und liebevoll schauen. Ihre Lippen sind sinnlich und fein. Ich liebe dieses Gesicht. Auch ihre Größe und ihr Alter würden zu mir passen. - Wenn ich gesund wäre ...