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Die geheimnisvolle Jacht im Hafen von Figuretas fällt Michael und seinem Kumpel Sascha schon am ersten Abend ihres Urlaubes auf Ibiza auf.Durch Zufall lernen sie am nächsten Tag die Besatzung des Schiffes kennen. Während Michael sich sofort in Ralf, der Urlaub auf dem Boot macht, verknallt, lässt Sascha auf der Ferieninsel in den ersten Tagen nichts anbrennen.Brenzlig wird die Sache für ihn, als er nach einer wilden Nacht mit Julian, dem Neffen eines Kunsthistorikers unter Verdacht gerät, wertvolle Bilder zu stehlen.Außerdem lernt er Markus kennen, den er nach einem klassischen One night stand mehr empfindet, als er sich zunächst eingesteht.Reichlich Verwirrungen, die mysteriöse Jacht, scharfe Kerle und viel Sonne lassen den Leser bei dem abenteuerlichen Urlaub der beiden Freunde dabei sein.Sex, Gefühle oder beides?Nicht nur die beiden müssen sich während der Zeit auf Ibiza entscheiden. Ein Roman, der Lust macht auf Sonne, Männer, Urlaub und Abenteuer…
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Seitenzahl: 246
Veröffentlichungsjahr: 2011
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Marc Förster
Ibiza, heiße Dates und coole Jungs
Von Marc Förster bisher erschienen:
Sex around the clock ... in Köln, auf Gran und anderswo
Frühjahr 2009 ISBN 978-3-940818-16-4
Kölner Jungs, auch zu viert keiner zuviel
Frühjahr 2010 ISBN 978-3-940818-44-7
Priester gesucht, Lover gefunden
Frühjahr 2011 ISBN 978-3-86361-035-7
www.himmelstuermer.de
E-mail: [email protected]
Originalausgabe, Herbst 2011
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages
Rechtschreibung nach Duden, 24. Auflage
Das Modell auf dem Coverfoto steht in keinen Zusammenhang mit dem
Inhalt des Buches und der Inhalt des Buches sagt nichts über die sexuelle Orientierung des Modells aus.
Coverfoto: fotolia.de
Umschlaggestaltung: Olaf Welling, Grafik-Designer AGD, Hamburg www.olafwelling.de
E-Book-Konvertierung: Satzweiss.com Print Web Software GmbH
Printed in Czec Rep.
Printausgabe: ISBN 978-3-8636-052-4
e-pub: ISBN 978-3-8636-053-1
PDF: ISBN 978-3-8636-054-8
PRC: ISBN 978-3-8636-055-5
i-pad: ISBN 978-3-8636-056-2-
Ich muss verrückt sein, überlegte Michael beim Koffer packen. Urlaub auf Ibiza. Und dann auch noch mit Sascha. Zwar kannten sie sich schon einige Jahre, aber doch nur relativ flüchtig. Und nun würden sie zwei Wochen das Zimmer oder besser Appartement teilen. Immerhin, Sascha hatte leicht gute Laune, nahm die Dinge eher locker und er kannte sich auf Ibiza aus. Michael überlegte, was noch in den Koffer gehörte. Außerdem war er urlaubsreif, dachte er dabei weiter. Zudem der letzte Urlaub bereits über ein Jahr her war. Damals noch mit Lutz, seinem Ex. Männer würde es auf Ibiza laut Sascha und Aussage von zig weiteren Freunden reichlich geben. Eigentlich war er ja nicht der One-Night-Stand Typ, aber nur abstinent, das ging auch nicht. Nun gab es eh kein Zurück mehr. Michael zog die Kofferschlaufen fest. Langsam begann er sich zu freuen.
Auch Sascha freute sich. Er saß bereits im Auto auf dem Weg zu Michael. Auf den Gedanken, dass der Urlaub mit dem Kumpel nicht klappen könnte, kam er überhaupt nicht. Aber Sascha sah eh selten Probleme. Er dachte eher an Sonne, Sex und eine Menge Spaß. Und das mit Michael. Sascha war gespannt, was der Anwalt von Ibiza halten würde. Und ob es die Tapas Bar in der Nähe des Hafens noch geben würde. Sascha liebte solche Dinge. Es gab nur selten einen Genuss, den er ausließ. Dennoch war er, dank Studio und anderer sportlicher Aktivitäten, relativ schlank.
Um 15 Uhr saßen die beiden bei einem Kaffee auf dem Köln-Bonner Flughafen. Die Koffer waren aufgegeben und Michael überlegte sich noch zwei, drei Bücher im Zeitschriftenshop zu kaufen. Für den Fall der Fälle, sprich übergroße Langeweile.
„Schau mal, die haben wir sicher gleich im Flieger“, stieß Sascha ihn an und deutete auf zwei Typen in modischen Jeans.
„Das wäre aber Zufall. Die gehören doch sicher zusammen.“
„Na und. Macht doch nichts.“
„Du Sau. Hast du nen Dreier vor oder was?“
Michael sah dem Paar hinterher. Schön, so verliebt zu sein, dachte er dabei. Sascha sah eher auf die beiden Knackärsche. Einen Dreier mit den beiden könnte er sich zu geil vorstellen.
In dem Augenblick wurden sie aufgerufen, was ihn an der Antwort hinderte.
Später im Flieger sah Michael die beiden wieder. Gleiche Reihe. Sascha lächelte ihnen zu. Dabei fuhr er sich kurz durch seine langen, dunkelblonden Haare. Er wusste, die Frisur und seine Klamotten verliehen ihm etwas leicht Verwegenes. Auch Michael bekam die Aktion mit. Na, das konnte ja heiter werden. Immerhin, so kommt sicher keine Langeweile auf.
Sascha ließ die beiden auch nach dem Flug nicht aus den Augen. Als seine Opfer dann den gleichen Bus wie er und Michael bestiegen, war ihm klar, dass die zwei sicher auch im Cenit landen würden.
Auch im Bus lächelte er ihnen erneut zu. Und plötzlich standen sie dann neben ihm an der Rezeption des überaus schwulen Hotels, mit traumhaftem Blick auf Figuretas.
„Hallo“, beließ es Sascha nicht länger nur beim lächeln.
„Hallo“, erwiderte der Größere der beiden. „Ihr kommt auch aus Köln?“
Michael nickte.
„Ja. Sascha übrigens. Das ist Michael. Seid ihr zum ersten Mal hier?“
Michael schüttelte dem Paar beim reden Schicksalsergeben die Hand. Wobei beide ihm gefielen. Aber ein ruhiger Urlaub war nun sicher passé. Wobei das mit Sascha eh kaum zu erwarten war.
„Jeff. Steven. Er war schon mal hier.“
Der Blonde und Kleinere der beiden nickte ebenfalls.
„Ist aber auch schon Jahre her. Mit 17 und meinen Eltern.“
Jeff, Steven, überlegte Sascha und dachte an den Denver-Clan. Aber dafür waren die beiden eigentlich zu alt. Er tippte sie auf Anfang 30. So wie ihn und Michael. Na das würde sich ja auch sicher noch feststellen lassen.
„Wo wollt ihr denn nachher essen gehen?“, wendete er sich fragend an die beiden.
Michael verdrehte die Augen. Der ruhige Urlaub war endgültig passé.
„Hast du einen Tipp?“, fragte der schwarzhaarige Jeff auch wie erwartet.
„Ich weiß eine geniale Tapas Bar in Hafennähe. Da sind nur Einheimische und es ist super lecker. Wenn ihr mögt, um 22 Uhr hier am Hoteleingang.“
Sascha lächelte sein schönstes Zahnpastalächeln.
Das Zimmer war einfach, aber dank eines Faxes von Sascha an das Hotel im dritten Stock, nach vorne raus, mit irrem Blick auf den Hafen mit einem kleinen Eiland vor der Küste von Figuretas.
Michael konnte auf dem Balkon seinen Blick überhaupt nicht mehr von dem Panorama loseisen.
„Das entschädigt für einiges“, lachte Sascha.
„Schau mal dort der Pool. Von dort hast du morgen den ganzen Tag diesen Blick. Oder wir fahren zum Chiringgay Strand. Der wird dir ganz sicher auch gefallen.“
Michael atmete tief durch. In der Tat, der Urlaub begann ihm zu gefallen.
Der Stimmung entsprechend, zwängte sich Michael nach dem Duschen in enge, ausgewetzte Jeans und ein rotes, eng anliegendes Shirt. Sascha lief, noch nackt, durchs Zimmer. Sein Blick war anerkennend, als er durch die Zähne pfiff.
„Hui. Was hast du denn noch vor?“
„It’s party time, “grinste Michael.
Sascha griff nach seinem Calvin Klein Slip. So scharf hatte er den Kumpel noch nie gefunden. Seine Beule wuchs. Na vielleicht war Michi ja doch nicht so prüde, wie vermutet. Dann könnten sie Jeff und Steven auch zusammen flachlegen. Sascha spürte, dass er einen Ständer bekam, der unter dem weißen Slip deutlich zu erkennen war.
Nur gut, dass Michael schon wieder auf dem Balkon stand, um die Aussicht zu genießen.
Zu viert schlenderten sie dann gegen 22 Uhr auf die mächtige Stadtmauer zu. Sascha führte die Gruppe, und als er rechts vor der imposanten Mauer abbog, schielte er auf die drei Knackärsche seiner Begleiter, die ausnahmslos in engen Jeans steckten. Nur er hatte sich für ein etwas weiteres Modell entschieden. Aber er machte das dadurch wett, dass er sein weißes Hemd nun bis zum Bauchnabel offen trug. Die männlich behaarte Brust, natürlich gestutzt, schien besonders dem blonden und sicher unbehaarten Steven zu gefallen. Sascha war bester Laune, als er seine neuen Freunde quer über einen spanischen Platz mit dem Denkmal eines auf Kuba gefallenen ibizianischen Generals führte. Vorbei am Hotel Montesol, noch aus der Anfangszeit des Tourismus auf Ibiza, erreichten sie den Hafen. Alle vier waren überwältigt von der imposanten Postkartenkulisse. An einem weiteren Denkmal, mit einem Seefahrer, dem Wahrzeichen des Hafens oder auch der Stadt, verschnauften sie kurz. Michael musste dann auch noch unbedingt ein Foto vor dem Seefahrerdenkmal schießen. Jeff schloss sich ihm an.
„Wir sind eh gleich da, die Avenida nur noch 100 Meter weiter. Ich hoff, ihr werdet die Tapas Bar mögen.“
Sascha gab Jeff einen vertraulichen Klaps auf den Hintern, eh sie sich erneut in Bewegung setzten. Er sollte recht behalten. Seine Begleiter mochten die gemütliche Bar auf Anhieb. Die Vielzahl der Tapas in der Vitrine, so wie die Angestellten, die mit immer wieder neuen Überraschungen an den Tisch kamen, begeisterten die Vier. Dazu Vino blanco und eine entspannte Atmosphäre.
Michael knabberte an einem Hühnchenstück mit Obst. Er begann den Urlaub zu lieben. Sascha nutzte die Gelegenheit, die neuen Bekannten ein wenig besser kennenzulernen. Sprich, er fragte sie regelrecht aus. Job, Alter, sexuelle Vorlieben, für ihn gab es keine Tabu Themen. Alles was er wissen wollte, erfuhr er.
Bis Jeff laut los lachte.
„Hey, wir sind hier nicht bei einem Verhör. Du hast noch zwei Wochen Zeit und kennst jetzt schon unser halbes Leben. Was ist denn mit euch? Alter? Beziehung? Was magst du im Bett?“
Alle lachten sie mit. Und Sascha fragte nun überhaupt nichts mehr.
Es war dann Michael, der von sich erzählte.
Sascha schnappte dazu nach einem weiteren Krabbenteil. Oje, dachte er dabei. Nun kommt der große Abgesang auf seine Beziehung. Doch der Freund und Anwalt überraschte ihn. Den Ex erwähnte Michael mit keinem Wort. Stattdessen einige Anekdoten aus den vergangenen Erlebnissen mit Sascha. Die neuen Freunde grinsten, als sie erfuhren, dass der wilde Blonde an ihrem Tisch von Haus aus Banker war.
„So im Anzug kann ich mir dich überhaupt nicht vorstellen“, schaute Steven zum xten Mal auf Saschas Brusthaare.
Sollte er? Normalerweise war jetzt der letzte Knopf des Hemdes fällig. Doch er riss sich zusammen. Zu sehr mochte er die beiden nun schon. Und da Jeff betont hatte, dass sie sich treu waren, wollte er nicht der Grund für einen Krach sein. Abwechslung gab es sicher auch so mehr als genug. Dafür war die Insel ja da.
„Ich kann auch seriös“, grinste er also nur. Und mit „Quadro Vino blanco“, wendete er sich an den Ober, um dann dem Gespräch entschlossen eine andere Richtung zu geben.
Drei Vino blanco weiter war ihre Stimmung bereits so weit gestiegen, dass sie statt ins Angelos, zurück zum Hotel wollten.
Sascha führte sie nun quer durch die Altstadt, durch den Torbogen Philipps des Zweiten, ins Innere der Befestigung.
„Das hat echt was“, schwärmte Michael beim Anblick der gemütlichen Lokale. Sascha verdrehte die Augen und schubste ihn vorwärts.
„Eh du total romantisch wirst.“
„Lass mich doch auch mal schwärmen. Sei lieber froh, dass ich es hier toll find.“
„Du hast ja recht. Okay Leute, ich lad euch noch auf einen Absacker an der Poolbar ein. Der Blick dort wird dir auch gefallen”, hakte Sascha sich bei Michael ein.
Und er hatte recht. Seinen Begleitern gefiel die Poolbar des Cenits. Und so gab es bei Gina noch einige Cocktails, bis Jeff seinen Lover Steven in die Arme nahm.
„Leute, mein Sweety muss ins Bett. Der hat genug.“
Der Sweety lallte dazu, was Sascha endgültig dazu brachte, den Gedanken an einen Dreier, in dieser Nacht zumindest, zu begraben.
Mit Bussi Bussi verabschiedeten die neuen Bekannten sich voneinander, um sich gleich noch zum Frühstück zu verabreden.
„Süß“, murmelte Michael den beiden hinterher.
„Du, nun werd ich echt noch melancholisch. Ist es Ok, wenn ich mich dahinten an den Pool noch kurz hinhocke?“
„Mach ruhig. Ich bleib hier bei Gina.“
Sascha hatte längst erkannt, dass an der Bar noch mindestens drei weitere, gut gebaute Kerle saßen.
Besonders der gleich neben ihm sitzende Typ hatte es Sascha angetan. Ein echter Macho. Sicher Spanier. Dass der einen Waschbrettbauch hatte, zeigte er durch sein komplett aufgeknöpftes Hemd. Die muskulösen Oberschenkel wurden von einer hellen Dreiviertelhose noch betont. Mehrfach hatte er bereits durch Blickkontakt sein Interesse signalisiert. Als Gina mit neuen Gästen beschäftigt war, wechselten sie einen noch tieferen Blickkontakt. Der Spanier deutete dabei auf seine Hose. Der Ständer darin deutlich erkennbar. Sascha drückte sein rechtes Knie noch einmal an den Oberschenkel des Spaniers. Ein Griff in den Schritt, dann sprang er auf, kurzer Blick und schon schlenderte er am Pool vorbei zur Toilette.
Unterhalb der Liegen, mit Blick auf den Hafen von Figuretas, saß Michael und sah im hellen Mondlicht zu den Booten an der Küste.
Sascha erreichte die Toilette, der Spanier betrat unmittelbar hinter Sascha den schmalen Raum. Ein Blick, dann hatte der Macho auch schon seine Hand auf Saschas Beule. Mit der anderen drückte er sein Opfer fest an sich. Saschas Hände glitten über den Waschbrettbauch runter zu der üppigen Beule. Ihre Zungen fanden sich. Hektisch gingen sie sich an die Wäsche. Gleichzeitig schob der Spanier Sascha in den abschließbaren zweiten Toilettenraum. So als würde er das jeden Abend machen. Genau so geschickt drückte er den Deutschen dort an die Wand. Zwei, drei geschickte Handgriffe. Sascha spürte, dass Jeans und Slip bis zu den Waden rutschten.
Vielleicht doch kein Spanier, dachte Sascha, als sein Gegenüber sich hinkniete, um mit der Zunge seinen prallen Lustbolzen zu verwöhnen. Heaven, der hatte ja echt Ahnung von einer kurzen, scharfen Nummer. Denn genau das würde es werden. Ein Quicky, durchfuhr es Sascha. Aber er wollte seinen Anteil daran haben. Mit leichten Bewegungen schob Sascha seinen Schwanz noch einige Male ins Maul des Typen. Den schien das zusätzlich anzumachen. Längst hatte er sich seinen eigenen Prügel aus der Hose gezogen. Als Sascha das Teil erblickte, zog er den Spanier hoch. Selber setzte er sich auf den geschlossenen Klodeckel, um sich zu revanchieren. Der Macho stöhnte bei dem Blow Job auf. Sascha drückte seine Latte. Er wusste, wie er Kerle glücklich machen konnte.
Plötzlich fuhren beide zusammen. Im Vorraum pinkelte jemand. Sascha lutschte weiter. Er lutschte, blies und brachte den Kerl über sich auf Touren. Sein Saft stieg. Dem Spanier schien es ähnlich zu gehen. Er zog Sascha hoch. Wild knutschend drückten sie sich und ihre Kolben aneinander. Dann auseinander. Beide wichsten den Schwanz des anderen. Der Kerl explodierte. Dabei schrie er kurz auf. Seine Sahne tropfte auf die Steinfließen.
Auch Sascha war soweit. Mit wesentlich mehr Power klatschte er sechs dicke Sahnetropfen gegen die Fliesen an der Wand. Sein Druck der letzten Tage entlud sich. Sascha fühlte beim nächsten Kerl würde er sich nicht mit einem Quicky auf der Toilette begnügen.
„Great. See you at the bar”, zog der Spanier seine Klamotten an und verschwand. Sascha wusch sich noch die Hände, eh auch er sich auf den Weg am Pool vorbei zur schwach erleuchteten Bar machte.
Michael saß immer noch auf einer Liege am Rand der Poollandschaft. Von dort schaute er auf die Schiffe im Mittelmeer.
Sascha beschloss, den Kumpel aus seinen Gedanken zu reißen.
„Träumst du?“
„Hallo, Sascha. Nicht wirklich. Aber der Blick. Und dann die Boote da unten. Schau mal die Jacht vor der kleinen Insel. Die hatte eine super schöne rote Beleuchtung. Leider grad ausgegangen.“
„Klar. Die Besatzung pennt sicher längst. Guter Gedanke, oder?“
„Gleich. Setz dich doch.“
Sascha hatte das Gefühl, der Kumpel wolle reden und so machte er es sich auf der Nachbarliege bequem, um ebenfalls in den Hafen und aufs Meer zu schauen. Im Mondlicht war Michaels Schiff deutlich erkennbar. Fast majestätisch ankerte die Jacht unweit des Eilandes. Sascha schaute zu der Insel und weiter über das Mittelmeer. Hinter der Insel lagerte eine noch größere Jacht. Diese, noch halb erleuchtet, war durch das kleine Eiland halb verdeckt.
Auf einmal tauchte ein Ruderboot hinter der Insel auf. Mit direktem Kurs auf Michaels Jacht. Deutlich waren zwei Personen auf dem Ruderboot zu erkennen.
„Schau mal, die rammen gleich deine Jacht“, deutete Sascha aufs Meer hinaus.
„Ja. Als würden sie genau auf die Jacht zusteuern. Merkwürdig.“
Beide schauten sie interessiert aufs Meer.
„Da schau mal, auf der Jacht steht jemand.“ Sascha kniff die Augen zusammen.
„Ja, an der Reling. Das Ruderboot ist gleich längs neben der Jacht. Da, nun werfen sie ein Seil rüber. Kannst du mehr erkennen?“ Michael wurde ganz aufgeregt.
„Nein. Ob die sich unterhalten? Nun rudern sie weiter. Zurück, Richtung Insel.“
Die Freunde schauten dem Ruderboot hinterher, bis es hinter der Insel verschwand.
„Der Typ an Bord ist wohl unter Deck gegangen. Echt komisch. Oder?“
Michael schaute Sascha an. Der gähnte.
„Oder auch nicht. Da, jetzt ist das Ruderboot auf der anderen Seite der Insel. Ich glaub, es fährt dort auf die Jacht zu. Vielleicht ist das ja die Hafenpolizei. Gehen wir schlafen?“
„Sofort. Aber jetzt bleiben wir noch, um zu sehen, was sich da tut.“
„Ok. Schau mal, die werden auch auf der Jacht erwartet. Wieder ein Seil. Aber diesmal machen sie wohl fest.“
Michael stand auf.
„Du hast recht. Sie gehen an Bord. Sicher gehören die zwei Kerle dahin. Aha, nun gehen da auch die Lichter aus.“
„Ja, alle im Bett. Los, wir auch. Ich bin hundemüde. Morgen ist auch noch ein Tag.“
Auch Sascha erhob sich und fünf Minuten später lagen auch sie im tiefsten Schlaf.
Bereits bei dem im Hotel üblichen, schlichten Frühstück trafen sie Jeff und Steven wieder.
„Guten Morgen. Habt ihr noch Platz?“, steuerte Sascha auf den Tisch der neuen Urlaubsbekannten zu. Michael, hinter ihm, musste lächeln.
Sascha hatte das echt drauf, neue Leute kennenzulernen, wobei auch ihm das gut aussehende Paar gefiel. Zudem beide, oder überhaupt alle, an dem sonnigen Vormittag äußerst knapp bekleidet waren.
„Sicher. Kommt zu uns”, lächelte Jeff sie da auch schon an.
„Seid ihr nachher am Pool?“
„Klar. Aber erst müssen wir runter nach Figuretas einkaufen.“
Sascha überflog beim Sprechen den Frühstücksraum. Was er so sah, gefiel ihm. Lauter knackige Jungs, meist nur in Shorts und Muskelshirt. In dem Urlaub würde er sicher noch auf seine Kosten kommen.
Gleich nach dem Frühstück machte er sich mit Michael auf den Weg, vom Hotel runter nach Figuretas.
„Der Strand wird dir gefallen. Aber morgen fahren wir mit dem Bus nach Playa den Bossa, weiter zum Chiringgaystrand. Da wirst du richtig Augen machen”, nickte Sascha dem Kumpel zu.
„Jetzt geht es aber erst mal am Marigna vorbei. Auch eine Gayanlage. Mit Blick auf den Frühstückstisch.“
Sascha lachte. Michael sah den Kumpel verständnislos an. Gleich drauf begriff er. Ihr Weg runter in die Hafenstadt führte an der Terrasse des Hotels vorbei. Und dort saßen sie. Ein ganzes Dutzend oder mehr braungebrannter Kerle beim Frühstück. Sascha schaute begeistert zu ihnen rüber und sogar Michael wagte mehr, als nur einen Blick.
„Echt lecker“, murmelte Sascha.
„Was?“
„Na, das Frühstück in dem Teil. Für acht Euro übrigens, wenn es dir im Hotel nicht mehr passt oder du verpennst.“ Sascha kam aus dem Lachen nicht mehr raus.
„Hier bekommst du bis um ein Uhr was zu futtern. Und bei Bedarf den passenden Kerl gleich mit.“
Sascha hatte einen Muskelhengst, nur in einer schwarzen Badeshorts, erspäht.
Doch Michael trieb ihn weiter, bis runter zum Strand.
Atemlos standen sie vor der eindrucksvollen Strandkulisse mit Palmen, Sonne und der kleinen Insel.
„Du schau mal. Da liegt noch das Boot von heut Nacht”, deutete Michael aufs Mittelmeer.
„Tatsächlich.“
Auch Sascha schaute hinter seiner Sonnenbrille in die Richtung. Die Beobachtungen der vergangenen Nacht fielen ihm wieder ein.
„Von dort kommt sogar ein Ruderboot. Hey, lass uns mal zum Steg vor dem Ibiza Playa Hotel. Mal schauen, wer in dem Kahn sitzt.“
Saschas Neugierde war plötzlich erwacht. Gemeinsam mit Michael schlenderte er den Strand entlang.
Fast gleichzeitig mit ihnen bewegte sich das Ruderboot auf den Strand zu. Die beiden beobachteten, wie vier Typen in ihrem Alter und ein dicker, weißhaariger Oldie, an Land gingen.
„Was ist das denn? Der Alte passt aber gar nicht in die Runde.“
Sascha hielt Michael am Arm.
„Mindestens 60. Aber die Jungs.“
Michael lief auf die Reling zu. Der dritte der Jungs hatte es ihm auf den ersten Blick angetan. Die Neuankömmlinge liefen an ihnen vorüber zur Straße.
Michaels Typ warf den beiden ebenfalls einen Blick zu. Plötzlich blieb er stehen. Er schaute Michael genau ins Gesicht, lächelte.
Michael lächelte zurück und sah den braungebrannten Typen an.
Diese Augen. Rote Shorts, weißes Shirt und er hatte kurze krause Haare. Fast entschuldigend hob der Fremde dann die Schultern, eh er seinen Begleitern nachrannte.
„Wow, was war denn das?“, schaute Michael der Truppe, die nun in ein Taxi stieg, hinterher.
Sascha schlug dem Kumpel auf die Schulter.
„Frischfleisch auf Langgang würde ich sagen. Okay, wachsen wir hier an, oder flitzen wir in den nächsten Supermarkt und dann auf zum Pool?“
Michael schaute dem Taxi immer noch hinterher.
„Wahnsinn. Das war ja ein Typ.“
„Die waren alle vier nicht schlecht. Nur der Opa passte nicht dazu. Echt komisch. Na vielleicht sehen wir die ja wieder. Nachher am Pool kannst du ja zumindest die Jacht weiter beobachten.“
Sascha gab dem Kumpel einen Schubs, eh sie sich auf den Weg zum Shoppen machten.
Hin und weg war Michael dann eine Stunde später erneut. Beide standen oberhalb der Poolanlage mit traumhaftem Blick über die gesamte Küste.
„Wahnsinn. Die Aussicht.“
„Jaaa“, stimmte auch Sascha ihm zu. Wobei der seinen Blick eher über die Jungs, die rund um den Pool verteilt lagen, streifen ließ.
„Hey, da sind Jeff und Steven”, lachte er dann.
Auch Steven hatte die beiden erspäht und gab ein Zeichen. Er hatte zwei Liegen reserviert.
„Na bestens”, gab Sascha seinem Kumpel den dritten Schubs an dem Vormittag.
Seine Begeisterung wuchs, als er beim Näherkommen die beiden nun in engen Badehosen, mit viel versprechenden Ausbuchtungen, auf den Liegen sehen durfte.
„Hey Leute. Danke fürs freihalten.“
Sascha warf seine Klamotten auf die Liege, eh er sich von Shorts und Shirt befreite. Aus den Augenwinkeln konnte er dabei erkennen, dass die neuen Bekannten ihn genau beobachteten. Und er wusste, er konnte sich sehen lassen, zudem ihm die rot weiß gestreifte XTG Badehose super stand und seinen Knackarsch besonders scharf zur Geltung brachte. Verdammt, er wurde schon wieder spitz.
Kein Wunder, bei dem Wetter und den ganzen Kerlen am Pool. Zudem der Vorabend nur einen Quicky gebracht hatte.
„Reibst du mir mal den Rücken ein?“, wendete er sich anschließend ganz bewusst an Steven. Und nur zu gern tat der ihm den Gefallen. Danach war dösen auf den Liegen angesagt. Nur Michael sah hin und wieder zu der Jacht in der Bucht runter. Der schlanke Typ mit dem verwegenen Blick ging ihm nicht mehr aus dem Kopf.
Fast zwei Stunden später reckte Jeff sich.
„Leute, was haltet ihr von einer Runde Sangria? Ich lade euch ein.“
Michael blinzelte ihm zu.
„Super Idee. Und raus aus der Sonne. Das wird mir sonst zu heiß. An die Poolbar?“
Sascha schaute den Kumpel überrascht an. Michael in Partystimmung? Gern doch, dachte er und sprang auf.
„Okay, let’s go.“
Nur wenige Minuten später hockten sie dann auf der überdachten Terrasse an der Poolbar.
Jeff organisierte einen Liter Sangria mit vielen Früchten, Eis und vier Gläsern, die er dann großzügig füllte.
„ Auf den Urlaub“, stieß er mit den neuen Freunden an.
„Ja, auf zwei super geile Wochen“, grinste Michael und überraschte Sascha mit dem Spruch schon wieder.
Noch mehr, als er eine halbe Stunde später die nächste Sangria Schale an der Theke holte. Sascha schaute Michael hinterher. Die schwarze Badehose mit den weißen Rändern gefiel ihm ganz besonders an seinem ebenfalls schwarzhaarigen Kumpel. Plötzlich fiel Saschas Blick auf einen blonden Typen an der Poolbar.
Ziemlich groß, saß der, in schwarzen Shorts und rotem Muskelshirt, breitbeinig bei einem Glas Sekt an der Theke. Ihre Blicke trafen sich.
Sascha lächelte. Dabei streckte er sich. Er wusste genau, wie er sich in Pose setzen konnte und in seiner Figur betonten Badehose musste er einfach auffallen. Er behielt Recht. Der blonde Kerl ließ ihn nicht mehr aus den Augen.
„Und jetzt in den Pool“, leerte Michael nach dem zweiten Liter Sangria, sein fünftes Glas.
„Geile Idee. Aufbruch.“ Jeff erhob sich. Sascha fixierte erneut den Typ an der Bar. Als sie sich auf den Weg zu den Liegen machten, sorgte er dafür, als Letzter aufzustehen. Nur ganz kurz drückte er dann an der Bar seine linke Hand auf den Oberschenkel seines neuesten Schwarms.
„Hallo“, flüsterte er fast lautlos, eh er den anderen zu den Liegen folgte.
„Ab ins Wasser“, befreite sich dort Steven von seinem weißen Underwearhemd. In dem Augenblick sprang Michael auch schon in den Pool, wo er sich sofort eine knallrote Luftmatratze ergatterte. Sascha musste grinsen, als er den Kumpel breitbeinig auf der Luftmatratze liegen sah.
Du Sau, dachte er. Wenn du so weiter machst, bist du bald mal fällig. Ein Blick zur Poolbar. Der Blonde schaute ebenfalls zu ihnen rüber.
Wie vier kleine Kinder planschten sie schließlich im Wasser. Und nicht nur Sascha nutzte die Gelegenheit für reichlich Körperkontakt. Auch Jeff ließ keine Möglichkeit aus, um Sascha oder Michael länger als nötig fest zu halten. Ohne Hemmungen langte Sascha dem Kumpel unter Wasser an dessen Badehose. Die kräftige Erektion überraschte ihn in keiner Weise.
Fast eine halbe Stunde tobten sie sich im Wasser aus. Bis Michael sich erschöpft an den Poolrand setzte.
„Was ist, keine Puste mehr?“, schaute Sascha zu seinem Freund rüber. In dem Moment erblickte er, zwei Meter weiter, den blonden Typ von der Poolbar.
Dieser, nun nur noch in einer gelben, fast durchsichtigen Badehose, ließ die Füße im Wasser baumeln und nickte ihm freundschaftlich zu.
„Ja, ich bin fix und alle. Der Alkohol ... Pause.“
Michael sprang auf, um sich zu den Liegen zu bewegen. Jeff und Steven dagegen knutschten am anderen Poolende. Die Aktion im Wasser hatte sie wohl ziemlich rattig gemacht.
Sascha grinste. Die Schweine. Sicher sind beide total scharf von den Pool- und Fummelspielen unter Wasser. Mit Blick zu dem blonden Boy am Poolrand erklomm er die rote Luftmatratze. Breitbeinig darauf liegend, steuerte er fast unbewusst auf den Kerl zu.
„Hallo. Hast du vor zu landen?“, sprach der ihn, mit Blick auf Saschas nasse Badehose, an.
„Noch nicht. Oder magst du auf die Matratze?“
Saschas Blick war an Eindeutigkeit nicht zu übertreffen.
„Gleich gerne. Ich schwimm erst noch ein paar Runden.“
Ohne Vorwarnung sprang das blonde Teil fast auf Sascha zu. Der wurde klatschnass und als der Typ sich dann, lachend, an der roten Luftmatratze festhielt, wurde auch Saschas Badehose wieder so nass, dass der sich darunter abzeichnende Schwanz bis ins Detail zu erkennen war.
Andere hätten sich nun geniert, nicht aber Sascha. Nur zu gerne zeigte er, was er hatte. Michael beobachtete von seiner Liege aus die beiden. Und er musste lächeln. Sein Kumpel hatte aber auch eine Begabung dafür, geile Kerle kennenzulernen. Und der blonde Typ von der Poolbar gehörte sicher dazu. Michael schloss die Augen. Der Typ vom Vormittag in Figuretas kam ihm in den Sinn. Ob er den wohl noch einmal wiedersehen würde?
„Da kann ich auch gleich mitschwimmen, wo ich schon wieder nass bin.“ Frech blinzelte Sascha den Blonden an.
„Abkühlung pur“, ließ der einige Wassertropfen auf Saschas Oberschenkel nieder, eh er sich daran fest hielt und der Luftmatratze eine Bewegung Richtung Poolmitte verpasste.
„Ich dachte eher, Massage pur”, wanderte Saschas rechte Hand auf die Schulter seines neuen Bekannten.
„Wenn du magst“, begann der mit den Fingern Saschas Innenseite der Oberschenkel zu kraulen. Prompt kam Leben in Saschas bestes Stück. Was dem dann doch etwas peinlich wurde. Entschlossen hüpfte er ins Wasser. So plötzlich, dass sein Masseur gleich mit unter ging. Prustend tauchte der wieder auf.
„Du wolltest doch schwimmen“, lächelte Sascha ihn an.
„Okay, massieren kann ich dich eh besser auf den Liegen“, erwiderte der Blonde den Blick.
„Sören, übrigens.“
„Sascha. Wo kommst du her?“
„Mallorca. Ich arbeite da schon seit fünf Jahren. Ursprünglich aus Norddeutschland.“
„Aha. Und nun machst du Urlaub?“
„Nur zwei Tage. Ein Kurztripp. Schwimmen wir jetzt, oder was?“
Sie hatten den Poolrand erreicht, an den sich Sascha dann anlehnte. Sören klammerte sich dort fest an ihn.
„Was sonst?“, fragte Sascha.
„Tja.“
Ohne Hemmung packte Sören ihm in den Schritt.
„Schade. Nicht mehr hart.“
„Na, das kannst du sicher schnell wieder ändern.“
Zu allem entschlossen, zog Sascha den blonden Nordländer an sich ran.
Als Michael die Augen wieder öffnete, konnte er nicht nur die neuen Freunde, sondern auch Sascha und Sören beim knutschen im Pool beobachten.
Wobei Sascha mit den Händen unter Wasser bereits auf Tuchfühlung ging. Aber auch Sören war nicht untätig. Geschickt befreite er Saschas wieder hart gewordenen Kolben vom Stoff der Badehose, um ihn unter Wasser zu wichsen. Sascha gefiel die forsche Art des blonden Softies. Selber beließ er es dabei mit zwei Handgriffen Sörens Dicken abzuschätzen. Sascha liebte XL Kolben. Umso heißer seine Küsse, bei denen seine Zunge über die makellosen Zahnreihen des neuen Flirts bleckten.
„Heftig“, schnaufte der schließlich, eh er Saschas Hammer wieder in die Badehose stopfte.
„Ich glaub, jetzt brauch ich echt ne Abkühlung. Trinken wir einen Sekt?“
„Immer“, löste Sascha sich aus der Umarmung.
Fünf Minuten später, wieder in Shorts, saßen sie bei einer Flasche Freixenet unter dem Sonnendach der Poolbar. Sascha, der inzwischen schon reichlich Sangria intus hatte, merkte den Alkohol.
„Ich glaub, gleich brauch ich ein Nickerchen“, schaute er aufs Wasser.
„Ok. Du hast ja eh eine Massage gut. Den Sekt nehmen wir gleich mit.“
Sören stand auf. Er war inzwischen irre spitz und wollte zumindest mit den Händen seiner neuen Eroberung näher kommen.
Sascha schloss die Augen. Der Sekt hatte ihn tatsächlich müde gemacht. Nur sein Schwanz zuckte ein wenig, als Sören mit dem Daumen über die Eier in den Shorts fuhr. Völlig relaxed ließ Sascha den Poolflirt gewähren. Und so war es Sören, der eine Latte bekam und Sascha am liebsten gleich am Pool vernascht hätte.
Michael erhob sich. Das war ja nicht mehr zum Aushalten. Links und rechts ein Liebespaar auf den Liegen. Nur er brutzelte allein in der Sonne vor sich hin. Michael stand auf. Der Blick vom Rand der Anlage verbesserte seine Laune sofort wieder.
Die Aussicht auf die Bucht von Figuretas war aber auch zu genial. Das endlose Meer, die kleine Insel und gleich daneben immer noch das geheimnisvolle Boot mit dem süßen Typ. Wer das wohl war? Zu gern hätte Michael diesen Boy kennengelernt. Wunschtraum.
Als er zu den anderen zurückkehrte, lagen alle schlafend auf den Liegen.
Später, als die Sonne im Meer versank, wurden sie wieder munter.
„Ich hab irre Hunger. Wo geht ihr essen?“, fragte Jeff in die Runde.
„Keine Ahnung. Sören, hast du eine Idee?“
Sascha reckte sich. Wobei Michael feststellte, dass sein Kumpel grad mal keine Latte hatte.
„Wie wäre es mit dem Los Pasajeros? Das ist echt Kult. Da muss man einfach mal hin.“
Sascha lachte.
„Du hast Recht. Außerdem ist das Essen da super und es liegt mitten in der Altstadt. Da können wir nachher gleich weiter.“
