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Vor zwei Jahren hat Lace Santeen sowohl körperliche als auch seelische Narben davongetragen. Sie lebt zurückgezogen und designt BDSM-Kleidung, die sie fast ausschließlich online vertreibt. Widerwillig erklärt sie sich bereit, an der ersten Fetish Convention im Club Esoteria teilzunehmen, doch sie hätte niemals damit gerechnet, völlig von den beiden Männern hingerissen zu sein, die Mistress Jenna schickt, um sie zum Club zu bringen. Raven und Hawk Woolphe sind sofort begeistert von der Frau, die von Kopf bis Fuß bedeckt ist und schwören sich, ihre Geheimnisse herauszufinden. Um sie im Club vor anderen Doms zu beschützen, legen sie ihr ein Halsband an, finden jedoch schnell heraus, dass sie sich ihrem Willen genauso gerne beugen wie Lace sich dem ihren. Werden sie sie noch immer begehren, wenn das Wochenende vorbei ist? Oder wird Lace zu ihrem einsamen Leben zurückkehren? Werden die beiden Männer weiterhin die dominante und devote Rolle mit ihrer Frau teilen wollen? Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Enthält eine MFM-Dreierbeziehung, bei der die Männer keine sexuelle Beziehung miteinander haben. Die einzelnen Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen. Zum besseren Verständnis und um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich jedoch, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 27.100 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Über Cooper McKenzie
LESEPROBE
Ihre Sub, ihre Herrin
Vor zwei Jahren hat Lace Santeen sowohl körperliche als auch seelische Narben davongetragen. Sie lebt zurückgezogen und designt BDSM-Kleidung, die sie fast ausschließlich online vertreibt. Widerwillig erklärt sie sich bereit, an der ersten Fetish Convention im Club Esoteria teilzunehmen, doch sie hätte niemals damit gerechnet, völlig von den beiden Männern hingerissen zu sein, die Mistress Jenna schickt, um sie zum Club zu bringen.
Raven und Hawk Woolphe sind sofort begeistert von der Frau, die von Kopf bis Fuß bedeckt ist und schwören sich, ihre Geheimnisse herauszufinden. Um sie im Club vor anderen Doms zu beschützen, legen sie ihr ein Halsband an, finden jedoch schnell heraus, dass sie sich ihrem Willen genauso gerne beugen wie Lace sich dem ihren.
Werden sie sie noch immer begehren, wenn das Wochenende vorbei ist? Oder wird Lace zu ihrem einsamen Leben zurückkehren? Werden die beiden Männer weiterhin die dominante und devote Rolle mit ihrer Frau teilen wollen?
Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Enthält eine MFM-Dreierbeziehung, bei der die Männer keine sexuelle Beziehung miteinander haben. Die einzelnen Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen. Zum besseren Verständnis und um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich jedoch, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 27.100 Wörter
Cooper McKenzie
Ihre Sub, ihre Herrin
(Club Esoteria 10)
Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Die Originalausgabe erschien unter dem Titel
„Their Sub, Their Mistress“
Copyright © der Originalausgabe: Cooper McKenzie, 2012
Copyright © dieser Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.
Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Haftungsausschluss:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Haftung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
„Du willst, dass ich was tue? In den Club kommen? Das kann ich nicht. Wirklich, ich kann nicht.“
Mit vor Angst rasendem Herzen schaute Lace Santeen Mistress Jenna Carter an, die sie gerade erst in ein orangefarbiges Kleid mit Korsett geschnürt hatte, das sie selbst für die Domme und Mitinhaberin des Club Esoteria entworfen und genäht hatte. Auf der anderen Seite des Raumes, den Lace als Umkleide für die wenigen Kundinnen benutzte, die persönlich kamen, um ihre Unterwäsche zu kaufen, sowie zum Nähen und als internationales Hauptquartier von Santeen Designs, stand Whitney Elliott.
Lace hielt den Kopf geneigt während sie mit der Domme stritt, damit die drei Narben, die über ihre rechte Wange liefen, unter ihrem unkontrollierbaren, flammend roten Haar verborgen blieben. Taurus Greens devote Frau würde ihr wohl kaum helfen, Jenna davon abzuhalten, ihr Ziel, Lace in den Club Esoteria zu zerren, zu erreichen.
„Natürlich kannst du das.“ Jenna durchquerte den Raum zu dem dreifachen Spiegel, den Lace nur öffnete, wenn sich Kunden im Haus befanden. Sie selbst hatte nicht in den Spiegel gesehen, seit sie vor zwei Jahren das Krankenhaus verlassen hatte, und mied diesen zu jeder Zeit. „Jedes Mal, wenn ich einen von deinen Entwürfen trage, fragen mich Clubmitglieder, Männer sowie Frauen, Doms und Subs gleichermaßen, wo ich sie her bekomme. Ich bin sicher, Whitney geht es genauso.“
Lace senkte den Kopf noch weiter und konzentrierte sich auf ihre Atmung, bis die Enge in ihrer Brust so weit nachgelassen hatte, dass sie tief durchatmen konnte. „Ich weiß. Die Onlinebestellungen schießen immer in die Höhe, etwa eine Woche, nachdem du oder Whitney ein neues Outfit bekommen habt. Aber ausgehen? In die Öffentlichkeit? In den Club? Ich weiß nicht, ob ich das tun kann.“
Jenna drehte sich zu ihr und bedachte sie mit dem Blick, den Lace als ihre ich bin eine Domme und du wirst tun was ich sage-Miene betrachtete. „Lace, du bist Mitglied im Club, seit wir ihn eröffnet haben, und du hast noch keinen Fuß ins Gebäude gesetzt. Du kleidest die meisten der Frauen sowie einige der Männer ein. Ich möchte, dass sie die Designerin treffen, die die heißeste BDSM-Kleidung auf dem Markt entwirft. Die Club Esoteria Kink Convention dieses Wochenende ist perfekt dafür. Und denk nur an all die Verkäufe, die du machen wirst. Du kannst im Gäste-Apartment wohnen, dann sparst du dir die Kosten für ein Hotelzimmer.“
Lace holte tief Luft und seufzte. Jenna wusste genau, welche Knöpfe sie drücken musste. Obwohl sie in der Highschool nur zum Vergnügen angefangen hatte, Unterwäsche zu designen und zu nähen, konnte sie mit dem Geld, das sie jetzt damit verdiente, ihre Rechnungen bezahlen, hatte jedoch kaum etwas übrig. Das Krankenhaus und die Ärzte, die bisher geduldig gewesen waren, begannen verlauten zu lassen, dass sie das Geld eintreiben wollten. Sie konnte es verstehen. Es war zwei Jahre her und die kleinen Beträge, die sie von jeder großen Rechnung hatte zurückzahlen können, reichten gerade, um die Zinsen abzutragen, halfen aber nur wenig, den eigentlichen Betrag abzuzahlen. Ein ertragreiches Wochenende mit vielen Verkäufen und Bestellungen für die Zukunft würden ihr da sehr helfen.
Lace wandte sich Whitney zu und winkte sie zu dem Podest. Dann begann sie, das Outfit aus schimmernder schwarzer Seide und Spitze, das Taurus für die Sklavin bestellt hatte, abzustecken, damit es ihr perfekt passte. „Ich fahre kein Auto. Wie soll ich dorthin kommen?“
„Mach dir darum keine Sorgen“, sagte Jenna lächelnd, ehe sie aus dem Raum rauschte. „Ich werde mich um alles kümmern. Vielleicht wirst du ja einen Mann oder zwei treffen, die dir helfen können, einige deiner verruchteren Fantasien auszuleben.“
Lace schnaufte ungläubig. Falls, und das war ein sehr großes falls, sie jemals den richtigen Mann treffen würde, hätte er es mit mehr aufzunehmen als der bloßen Tatsache, dass sie das entwarf, was mehr als ein Kunde als „die wunderbar dekadenteste BDSM-Kleidung auf dem Markt“ genannt hatte.
Auch wenn sie nicht auf Peitschen, Ketten, oder Schmerzen stand, könnte sie vielleicht ihren geheimen Wunsch erfüllen, mit zwei Männern zusammen zu sein. Die Herausforderung wäre, zwei solche Männer zu finden, die über ihre Narben hinwegblicken konnten, was die meisten nicht taten.
„Warum machen wir das eigentlich? Wir haben nicht gerade viel Platz dahinten“, grummelte Raven Woolphe, als er den Denali verlangsamte und nach der Hausnummer suchte. Sie mussten in der Nähe sein, aber es regnete und sie hatten Mühe, die Nummern auf den Briefkästen an der Landstraße zu erkennen.
„Weil Taurus uns darum gebeten hat. Jennas Freundin fährt nicht Auto und braucht eine Mitfahrgelegenheit. Im Gegenzug verbringen wir das Wochenende im Club“, antwortete Hawk, der entspannt und ausgeglichen klang wie immer.
Sie waren eineiige Zwillinge, aber die Ähnlichkeiten bezogen sich nur auf ihr Äußeres. Was ihre Persönlichkeit betraf, waren sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Hawk war der Ruhige, behielt immer die Kontrolle und ließ sich nie aus der Ruhe bringen, während Raven sich mehr von seinen Gefühlen leiten ließ und innerhalb von Sekunden explodieren konnte wie ein Vulkan. Zum Glück beruhigte er sich auch genauso schnell wieder. Was Frauen betraf, glichen sie einander aus, was nur einer der Gründe war, aus dem sie gerne Frauen teilten.
Es war beinahe ein Jahr her, seit ihre letzte länger andauernde Affäre damit geendet hatte, dass die Frau wutentbrannt gegangen war, weil keiner der beiden Männer bereit gewesen war, sich ohne den anderen auf eine feste Beziehung einzulassen. Dadurch war Raven noch übellauniger als normal. Er brauchte ein heißes Wochenende mit Sex und einer Frau und er wusste, dass es seinem Bruder ebenso ging.
Während Ravens Stimmung immer düsterer wurde, bekämpfte Hawk seine sexuelle Frustration damit, dass er oft länger arbeitete. Obwohl er noch nichts zu seinem Bruder gesagt hatte, hoffte Raven heimlich darauf, dass sie eine sexy devote Frau finden würden, mit der sie am Wochenende ihr Stresslevel wieder auf eine normalere Ebene bringen könnten.
„Zweiunddreißig fünfzehn“, las Hawk von dem Briefkasten auf seiner Seite. „Es sollte die nächste Einfahrt sein. Ja, da ist es … Glaube ich.“
Raven schaute in den Rückspiegel, als er langsamer wurde. Es war niemand zu sehen. Er sah die Säulen aus Ziegelsteinen, die einen unbefestigten Weg markierten, gerade als sein Bruder ihn darauf hinwies. Er bog langsam zwischen die beiden Säulen ab und fragte sich, ob er den Vierradantrieb einschalten sollte, entschied aber, noch zu warten. Vielleicht war die Straße nicht so schlimm, wie sie aussah.
Doch das war sie, zumindest, bis die Hauptstraße nicht mehr zu sehen war. Dann rumpelten sie auf einen glatt gepflasterten Weg, der sich noch einige Meter weiter durch ungeschnittenes Unterholz wand, bevor er zu einer großen Lichtung führte. Er folgte dem Weg bis zu der Stelle, wo er am Haus vorbeilief, bevor er einen Bogen zu dem Weg machte, der durch den Wald zur Hauptstraße führte.
„Wow“, sagte Hawk beeindruckt, als sie beide ihren Zielort betrachteten.
Das Haus war ein eineinhalbstöckiges Farmhaus aus Ziegeln mit einer breiten Veranda, die sich über die gesamte Front des Hauses erstreckte. Er konnte das Alter nicht einschätzen, hatte aber das Gefühl, dass es schon lange dort stand und leicht jedem Sturm standhalten konnte, der über das östliche North Carolina hinwegfegte. Der Boden zwischen dem Haus und dem Wald war nicht mit Gras bewachsen, sondern mit etwas bedeckt, das aussah wie Efeu oder eine andere grüne Schlingpflanze und einigen Beeten, die aussahen, als sollte dort im Frühling etwas angepflanzt werden. Er bemerkte einige breite Fußpfade, darunter auch einen, der um das gesamte Haus herum zu führen schien. Anscheinend hatte, wer auch immer hier lebte, keine Lust, sich um den Bereich um das Haus zu kümmern, wollte aber auch nicht, dass die Schlingpflanzen das Gebäude eroberten. Schlau, dachte er, als er direkt vor dem Bereich anhielt, der zur Treppe und der Eingangstür führte.
„Ich hoffe, wer das auch ist, hat nicht zu viel Zeug dabei“, sagte er und schaute von seinem Sitz zu Hawks und dem Kofferraum des SUVs.
Seine Industrienähmaschine stand vorsichtig verpackt auf dem Boden hinter dem Fahrersitz. Mehrere Kisten mit fertiggenähten Lederhalsbändern, Manschetten, Peitschen und halbfertigen Lederhosen füllten die Ladefläche. Die Hosen würden für den jeweiligen Kunden auf Maß gefertigt und während der Convention fertiggestellt. In zwei Reisetaschen befand sich ihre Kleidung für das Wochenende und Raven hatte einige seiner Lieblings-Sexspielzeuge eingepackt in der Hoffnung, dass sie eine Frau treffen würden, mit der sie sich gut verstanden und die spielen wollte.
„Wir werden schon klar kommen“, sagte Hawk, der seinen Sicherheitsgurt öffnete und dann die Hand nach dem Türgriff ausstreckte. „Hilfst du vielleicht? Oder wirst du einfach nur rumsitzen und schlechte Laune haben?“
„Ja. Okay. In Ordnung.“
Raven öffnete seine Tür, dann sprang er heraus und lief um die Vorderseite des SUVs herum, um sich zu Hawk auf die Veranda zu begeben, wo sie vor dem Regen geschützt waren. Er trat dicht neben seinen Bruder, als der den Türklopfer ergriff, der wie eine kurvige, nur mit einem Korsett bekleidete Frau geformt war, und ihn mehrmals gegen die Platte knallte.
Dann warteten die beiden Männer.
Es dauerte ganze zwei Minuten, bis die Tür geöffnet wurde und eine winzige Gestalt erschien, die einen bodenlangen lila Umhang mit Kapuze trug. „Kann ich Ihnen helfen?“
Alles, was Raven von ihrem Gesicht sehen konnte, waren ein paar volle, rosige Lippen und ein süßes kleines spitzes Kinn, aber sein Schwanz schien der Meinung zu sein, dass es genügte, um sofort steif zu werden, und ihm wurde warm.
„Sind Sie Lace Santeen?“
„Wer sind Sie?“, erwiderte sie und klang dabei mehr als nur ein wenig nervös.
„Ich bin Hawk Woolphe und das ist mein Bruder, Raven. Taurus Green hat uns gebeten, sie abzuholen“, antwortete Hawk.
Raven drehte sich um und sah seinen Zwilling an, überrascht von dessen sanftem Ton. Wusste sein Bruder etwas von der Frau, das er ihm nicht mitgeteilt hatte?
„Ja, ich bin Lace. Danke für die Mitfahrgelegenheit, ich weiß das sehr zu schätzen.“
Ravens Neugier darauf, zu sehen, wie die zerbrechlich aussehende Frau aussah, überwältigte ihn. Er trat vor, streckte die Hand aus und schob die Kapuze des Umhangs zurück, um ihr Gesicht zu entblößen.
„Neiiiin“, hauchte sie und ihre Augen wurden groß, da sie offenbar von seiner Forschheit erschrocken war. Sie hob beide Hände an ihre Wangen, bevor sie sich umdrehte. Doch ehe sie das tat, konnte er ihr Gesicht gut erkennen.
Sie war hübsch. Ihre Gesichtszüge waren zart, beinahe elfenhaft. Sie hatte ihr Haar zu einer Art Zopf zurückgebunden, was wenig half, die sehr lockigen kastanienbraunen Strähnen zu zähmen und ihr herzförmiges Gesicht betonte. Sie trug nicht einen Hauch Make-up und die Sommersprossen, die über ihren Nasenrücken und den oberen Teil ihrer Wangen verstreut waren, ließen sie jünger aussehen als sie erwartet hatten. Drei blasse Narben liefen über ihre rechte Wange, beeinträchtigten aber ihr Aussehen kaum. Für ihn sah sie dennoch wie Tinkerbell aus.
Er fragte sich, ob die Narben der Grund waren, warum sie einen Umhang trug und dort lebte, vor dem Rest der Welt verborgen. Wenn das der Fall war, war es höchste Zeit, dass Lace Santeen aus ihrem Schneckenhaus herauskrabbelte und sie waren genau die richtigen Männer, um ihr dabei zu helfen. Während seine Erektion in seiner Jeans pulsierte, fragte er sich, ob sie daran interessiert wäre, am Wochenende einen Dreier mit zwei sehr dominanten Männern zu haben, die sich beruflich mit BDSM-Lederausstattung beschäftigten.
„Umdrehen, Kleine“, sagte er und legte eine Hand auf ihre Schulter. Obwohl seine Stimme sanft und leise war, benutzte er den mächtigen Tonfall des Doms, der in der Vergangenheit bereits einigen Frauen weiche Knie beschert hatte.
Das rote Haar bewegte sich in einer verneinenden Geste hin und her. Als sie versuchte, ihre Kapuze wieder überzuziehen, ergriff er ihre Hände und senkte sie an ihre Seiten.
„Es ist warm genug draußen. Du wirst das nicht brauchen. Nimm es ab und dreh dich um.“
* * * *
Lace keuchte, als ihr Körper auf die sanfte, tiefe, machtvolle Stimme reagierte, die Raven einsetzte. Ihre Nippel wurden hart und ihre Pussy zog sich zusammen, als eine beinahe vergessene Hitze in ihrem Unterleib zu pulsieren begann.
„Ich glaube nicht, dass ich das kann“, flüsterte sie, verbarg ihre Hände in dem Umhang und ballte sie zu Fäusten, während sie sich bemühte, weiter zu atmen. „Warum vergessen wir die ganze Sache nicht?“
Als ein Mann vor sie trat, senkte sie den Blick. Dann realisierte sie, dass sie auf den Schritt seiner Jeans starrte, also senkte sie den Kopf, um ihr Gesicht zu verbergen. Eine Hand wurde erhoben und umfasste ihr Kinn, dann hob sie es an, bis sie in ein Paar Augen sah, die so dunkelbraun waren, dass sie schwarz aussahen.
