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Sie kamen aus allen Löchern. Baltimore, Boston und schließlich New York. Die Unterwelt geriet in Aufregung, denn eine neue Organisation begann mit äußerster Brutalität in die angestammten Reviere der örtlichen Gangsterbosse einzudringen. Niemand wusste wer oder was hinter dieser Aktion stand. Als die Welle New York erreichte, war es an uns, einen Damm zu errichten, der hoffentlich nicht brach ...
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Seitenzahl: 130
Veröffentlichungsjahr: 2011
Cover
Impressum
Sie kamen aus allen Löchern
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Film: »Hunting List«/ddp images
E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln
ISBN 978-3-8387-1348-9
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
www.bastei.de
Sie kamen aus allen Löchern
Der Arzt musste sofort husten, als er wieder zu sich kam. Seine Sinne brauchten einen Moment, um das Ungeheuerliche vollständig zu erfassen. Während Henry Almond die Tränen aus den Augen liefen und er röchelnd nach Luft rang, breiteten sich die Flammen rasend schnell aus.
»Hilfe!«
Doch das Tosen des Feuers übertönte mühelos die Hilfeschreie des Arztes, dessen Behandlungsraum sich immer mehr mit Rauch füllte. Voller Panik riss und zerrte Almond an den Plastikbändern, mit denen er an seinen Bürostuhl gefesselt war.
Als Phil und ich ins Büro des Chefs kamen, erwarteten uns bereits June und Blair. Wir setzten uns zu den Kollegen an den Besprechungstisch und tauschten fragende Blicke aus.
»Nein, wir wissen auch nicht mehr«, raunte June mir zu.
Mr High saß noch hinter seinem Schreibtisch und telefonierte. Schließlich verabschiedete er sich von seinem Gesprächspartner und nahm seinen gewohnten Platz am Kopfende des Besprechungstisches ein. Unser Chef begrüßte uns knapp, bevor er auf den Grund des Treffens zu sprechen kam.
»Gestern wurde der Arzt Dr. Henry Almond in seiner Praxis überfallen und verbrannte später darin«, sagte Mr High.
Betroffen schauten wir zu den Tatortaufnahmen, die unser Chef auf dem Wandmonitor aufgerufen hatte. Das Feuer hatte ganze Arbeit geleistet und kaum mehr als verkohlte Trümmer übrig gelassen. Besonders grausam war der Anblick des verbrannten Körpers des Arztes, den die Verbrecher an seinen Bürostuhl gefesselt und in der brennenden Praxis zurückgelassen hatten.
»Was für eine fürchterliche Art zu sterben«, entfuhr es mir.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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