Kinderlachen - Folge 026 - Marion Alexi - E-Book

Kinderlachen - Folge 026 E-Book

Marion Alexi

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Beschreibung

Als die kleine Anna eines Tages aus dem Mittagsschlaf erwacht, ist sie ganz allein. Keine Mami, kein Papi. Während die beiden in der Welt unterwegs sind, steht stattdessen plötzlich ein völlig Fremder vor dem kleinen Mädchen. Nicht nur in dem süßen Gesicht der Kleinen spiegelt sich Erschrecken, auch der junge Mann sieht nicht gerade begeistert aus. Hilflos schaut er auf das Gitterbettchen herunter, in dem das kleine Mädchen mit den goldenen Locken sitzt, vielmehr wie ein Häufchen Elend hockt, und ihn aus rotgeweinten Augen erwartungsvoll anblickt.

"Hallo, du", äußert der Fremde vorsichtig. Ein verzweifelter Seufzer begrüßt ihn, anschließend verzieht sich das verquollene Kindergesichtchen erneut zum Weinen. Dicke Tränen kullern aus den kleinen blauen Augen und rollen über die Wangen.

Na großartig, denkt der fremde Mann. Doch ein Zurück gibt's nicht mehr ...

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Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhalt

Cover

Impressum

Anna gegen den Rest der Welt

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock / KonstantinChristian

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-4116-4

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Anna gegen den Rest der Welt

So ein süßer Fratz, denken alle – aber wehe …

Von Marion Alexi

Als die kleine Anna eines Tages aus dem Mittagsschlaf erwacht, ist sie ganz allein. Keine Mami, kein Papi. Während die beiden in der Welt unterwegs sind, steht stattdessen plötzlich ein völlig Fremder vor dem kleinen Mädchen. Nicht nur in dem süßen Gesicht der Kleinen spiegelt sich Erschrecken, auch der junge Mann sieht nicht gerade begeistert aus. Hilflos schaut er auf das Gitterbettchen herunter, in dem das kleine Mädchen mit den goldenen Locken sitzt, vielmehr wie ein Häufchen Elend hockt, und ihn aus rotgeweinten Augen erwartungsvoll anblickt.

»Hallo, du«, äußert der Fremde vorsichtig. Ein verzweifelter Seufzer begrüßt ihn, anschließend verzieht sich das verquollene Kindergesichtchen erneut zum Weinen. Dicke Tränen kullern aus den kleinen blauen Augen und rollen über die Wangen.

Na großartig, denkt der fremde Mann. Doch ein Zurück gibt’s nicht mehr …

»Und jetzt muss Anna die Kerze auspusten!«

»Willst du sie dabei fotografieren?«

»Kein Fotograf der Welt würde sich ein so herrliches Motiv entgehen lassen«, bestätigte Elisabeth van Boyten. »Der erste Geburtstag. Dein kleines Mädchen wird groß.«

Diana Gertenbach bückte sich nach ihrer kleinen Tochter, die in einem pink- und weißgestreiften Kleidchen über den Teppich krabbelte, um sie hochzunehmen. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen trug Anna weder Söckchen noch Sandalen.

Anna zappelte ein bisschen in Dianas Armen, denn sie hatte gerade unter dem Glastisch in Deckung gehen wollen. Im Augenblick war nichts vor dem lebhaften kleinen Geschöpf sicher.

Elisabeth war hingerissen von dem Anblick und griff sofort nach ihrer Kamera. Den teuren Apparat hatte sie hinter dem nächsten Sofakissen deponiert, um ihn vor Annas schnellem Zugriff in Sicherheit zu bringen.

Als das Geburtstagskind mit dem hellblonden Lockenschopf die blitzende Kamera entdeckte, jauchzte es fröhlich auf.

»Auch«, brachte das kleine Mädchen hervor und streckte die Hand fordernd nach der Kamera aus.

»Lieber nicht, mein Schäfchen«, sagte Diana zärtlich. »Deine Tante Elisabeth hat dafür viel Geld bezahlt.«

»Und die liebe Tante Elisabeth kann sehr böse werden, wenn man ihr das Arbeitsgerät kaputt macht«, fügte die junge Fotografin lachend hinzu. »Also, merk dir fürs ganze Leben, meine Süße, dass Tante Elisabeths Kameras absolut tabu für dich sind. Alles klar?«

»Klaklakla«, brabbelte die kleine Anna und hatte überhaupt nichts verstanden.

Sie strahlte die beste Freundin ihrer Mutter an, die gleichzeitig ihre Patentante war, und grapschte schon wieder nach der Kamera.

»Beharrlich ist sie ja, deine kleine Prinzessin, das muss man ihr lassen«, stellte Elisabeth fest.

»Björns Anteil«, erklärte Diana trocken.

»Worüber sie froh sein kann. Stell dir nur mal vor, sie hätte seine unmögliche Neigung zur Unpünktlichkeit geerbt … Im Übrigen bin ich der Meinung, dass du dich auch ganz gut durchsetzen kannst, Diana.«

»Das war einmal!«, seufzte die junge blonde Frau, die sich jetzt über den Geburtstagstisch beugte, das Kind noch immer auf dem Arm. »Und jetzt pusten, Anna, ganz doll!«

Anna verstand ihre Mutter nicht. Sie sah die große weiße Kerze mit den roten Herzchen an und freute sich über das Flackern der Flamme, deren Widerschein in ihren blauen Augen zuckte.

»Pusten, Anna … so!« Diana machte es der Kleinen vor.

Anna blies die rosigen Bäckchen auf und pustete, na ja, vielmehr sprühte sie eine Menge Spucke in Richtung Flamme, die dann auch sofort ausging.

»Das nenne ich löschen, nicht pusten«, lachte Elisabeth, während sie die Kamera wieder hinter dem Kissen versteckte. »Ach, Diana, wie ich dich um deinen Wonneproppen beneide!«

Schon von der nur wenige Stunden alten Anna hatte die entzückte Elisabeth damals behauptet, sie sei das schönste Kind der Welt.

Diana strich über die sich seidig anfühlenden Locken und küsste dann die frei gewordene runde Kinderstirn.

»Ich bin glücklich, dass ich Anna habe«, antwortete sie leise.

»Was man dir auch ansieht. Du wirkst viel gelöster als früher. Und ich bin sicher, dass du noch hübscher geworden bist.«

Elisabeth durfte so etwas sagen, denn sie war als erfolgreiche, international gesuchte Fotografin gewissermaßen eine Fachfrau in Sachen Schönheit und Ausstrahlung.

Die beiden Freundinnen hatten sich lange vor Annas Geburt während einer Modenschau in London kennengelernt und waren sich auf den ersten Blick sympathisch gewesen. Was in dieser Branche, in der Nervenzusammenbrüche, hysterische Szenen oder erbitterte Kulissenkämpfe an der Tagesordnung waren, so selten vorkommen dürfte wie eine Perle in einer Auster.

Damals war Diana das Lieblingsmodel eines italienischen Modedesigners gewesen und hatte seine Winterkollektion exklusiv vorführen dürfen. In Mailand, dem Mekka der Mode.

Und Elisabeth hatte nach vielem, teilweise schon dramatischem Gerangel vor und während der Show die Erlaubnis erhalten, das diesjährige Supermodel zu fotografieren.

Nach dieser Fotoserie, die übrigens ein großer Erfolg geworden und an etliche Modezeitschriften verkauft worden war, hatten Diana und Elisabeth beschlossen, in Kontakt zu bleiben.

Nun ja, in der Modebranche mochte solch ein Versprechen nicht viel heißen, da wurde bekanntlich viel erzählt und noch mehr geschwindelt – in mancher Hinsicht. Aber die düsteren Prognosen bewahrheiteten sich zum Glück nicht. Inzwischen war ihre Freundschaft vor allem von gegenseitigem Vertrauen geprägt.

Als Diana ihr Baby erwartete und von Giorgio enttäuschend brüsk abgefertigt, also mehr oder minder gefeuert wurde, weil der berühmte Modeschöpfer eine werdende Mutter in seiner erstklassig ausgemergelten Umgebung nicht ertrug, war es Elisabeth gewesen, die der Freundin liebevoll und tatkräftig beistand.

Sie hatte ihre vielen Beziehungen spielen lassen und Diana an ein bekanntes belgisches Unternehmen vermittelt, das hübsche Baby- und Kindermoden herstellte. Diana hatte bis zur Entbindung Umstandsmoden vorführen dürfen und war Elisabeth dankbar für ihr selbstloses Engagement gewesen.

Bei Annas Taufe war es dann Elisabeth gewesen, die das Baby im süßen Taufkleid aus echt Brüsseler Spitzen über das Taufbecken hielt. Sie hatte es ihrem Patenkind geschenkt.

Seither verging kein Tag, an dem nicht ein Anruf von Elisabeth kam, die sich immer interessiert nach Anna erkundigte. Selbst als sie vor Kurzem in Moskau fotografiert hatte, hatte sie die kurze Pause genutzt, um Diana in Deutschland anzurufen.

Die Verbindung war schrecklich gewesen, Elisabeth und Diana hatten die ganze Zeit brüllen müssen. Aber die Patentante hatte anschließend wieder beruhigt arbeiten können, denn Dianas Auskunft, dass es der kleinen Anna blendend ging, ließ sie aufatmen …

***

Diana stellte sich vor den großen goldgerahmten Spiegel und betrachtete sich mit kritischem Blick.

»Noch ein Kilo muss ich abnehmen, dann bin ich wieder okay.«

Elisabeth schüttelte sacht den Kopf. »Du spinnst!«

Die kleine Anna erblickte ihr Spiegelbild und betrachtete es verdutzt. Die blauen Äuglein glänzten, und die kleinen Finger patschten gegen den Spiegel. Wer ist das bloß im Spiegel? Sollte es noch ein Baby in der Wohnung geben?

»Puh … ich bin schrecklich fett geworden«, seufzte Diana.

»Sagst du mit deiner Superfigur!« Elisabeth lachte kurz auf. »Ha! Es gibt sicher Millionen von Frauen, die dich glühend beneiden.«

»Guck dir mal meine Hüften an, Elisabeth!«, entrüstete sich Diana. »Das ist doch ein Skandal – gib’s zu.«

»Hüten werde ich mich, sonst geht der Wahnsinn ja weiter.«

»Welcher Wahnsinn? Lass das, Annachen, du zerreißt mir ja meine Kette.« Diana zog die Kette mit den feinen Perlen aus den winzigen, doch beharrlichen Greiferhändchen.

»Du und deine überflüssigen Sorgen. Weißt du, die möchte ich haben.«

Elisabeth lehnte sich zurück, schlug ein schlankes, unendlich langes Bein über das andere und lachte ihrer Freundin offen zu. Ein herrlich herzhaftes Lachen, das über eine ansteckende Wirkung verfügte und Elisabeths großzügiges Wesen offenbarte.

Sie, die man nie anders als in streng geschnittenen Hosenanzügen sah, war keine Frau, die mit ihren Gefühlen haushälterisch umging. Nein, wenn sie gab, dann mit vollen Händen. Und sie gab immer freiwillig und rechnete sich nie ihre Vorteile aus.

Elisabeth van Boyten war somit alles andere als eine Krämerseele und mit ihrer freimütigen Gesinnung eine herzerfrischende Erscheinung in der Modebranche, in der es bekanntlich etwa so gefährlich-aufregend zuging wie in einem Haifischbecken.

»Du hast es gut, Elisabeth«, erwiderte Diana mit unglücklicher Miene. »In deinem Job ist es nicht wichtig, wie dünn man ist. Oder ob man gerade Liebeskummer oder schlecht geschlafen hat.«

Was hat sie denn?, fragte sich Elisabeth erstaunt. Seit wann ist sie so unzufrieden mit sich? Irgendetwas muss sie aus ihrem wunderschönen Gleichgewicht gebracht haben. Björn? Na, zuzutrauen wär’s ihm.

»Einspruch, euer Ehren!«, rief Elisabeth und griff sich flink einen der köstlichen Florentiner, deren Unterseite in Schokolade getaucht war.

Während sie an dem exquisiten Gebäck knabberte, erklärte sie Diana, dass eine Fotografin auch ihre Stimmungen habe und selbstverständlich jede Menge Hochs und Tiefs.

»Ich habe nicht jeden Tag Höhenflüge, mein Schatz«, teilte sie Diana mit. »Solche Sternstunden sind leider die Ausnahme. Mein täglich Brot sind die Kämpfe mit dem inneren Schweinehund.«

Diana war mit ihrem eigenen, vermeintlich schweren Schicksal beschäftigt und hatte momentan kein Ohr für die feinen Zwischentöne.

»Eigentlich sollten Models keine Babys bekommen.«

»Papperlapapp, du bist der beste Gegenbeweis, Diana!«

»Erstens werfen Babys einen für lange Zeit aus dem Geschäft. Und zweitens ist man anschließend für immer draußen, weil die Konkurrenz immer schneller nachwächst. Also insgesamt sollten sich Models die ganze Geschichte vorher gut überlegen.«

Das ist ja furchtbar! Sie hat eindeutig ein Problem. Aber wieso weiß ich davon nichts?

»So ein Quatsch!«, widersprach Elisabeth. »Setz dich lieber wieder hin und gönn dir ein Stückchen von der Geburtstagstorte, bevor du die letzten Nerven verlierst.«

Diana hatte noch kein Krümelchen von der niedlichen Torte mit dem rosafarbenen Zuckerguss und den bunten Zuckerguss-Blümchen verspeist. Vorhin hatte sich Elisabeth noch darüber gewundert, aber jetzt wusste sie wenigstens, warum sich ihre Freundin dermaßen eisern zurückhielt.

»Sag mal, das hört sich ja so an, als würdest du bereuen, dein Kind zur Welt gebracht zu haben.«

Diana fuhr wie der Blitz herum und fauchte ihre Freundin an: »Sag das nicht noch mal! Du weißt genau, dass das nicht stimmt. Ich liebe Anna, sie ist das Beste in meinem Leben!«

Eine leidenschaftliche und glaubwürdige Liebeserklärung an die eigene Tochter. Trotzdem wurde Elisabeth das Gefühl nicht los, dass etwas mit ihrer Freundin nicht stimmte.

»Und warum dann diese melancholischen Betrachtungen?«

»Keine Ahnung. Das habe ich nur so allgemein gesagt.«

Elisabeth warf der gertenschlanken Diana einen skeptischen Blick zu. Das kannte sie gar nicht von der Freundin, dass sie etwas Unüberlegtes von sich gab. Diana war nämlich, was man bei einem Model nicht unbedingt voraussetzte, eine höchst gescheite Person. Und eben hatte sie sich offenkundig beklagt.

Elisabeth ließ die Freundin nicht aus den Augen. Auf den ersten Blick war alles in feinster Ordnung. Diana hatte alles im Griff. Ja, so schien es. Eine kleine heile Welt.

Das Kind gedieh prächtig und wurde täglich reizender. Diana blühte auf in ihrer neuen Rolle und war nach der Entbindung eher noch schöner geworden.

Die Penthouse-Wohnung war geräumig und elegant eingerichtet. Wie Elisabeth wusste, finanzierte Diana ihr Leben mit ihren Ersparnissen. Während ihrer Modelzeit hatte sie eine Menge Geld zurücklegen können. Ihr inzwischen verstorbener Vater hatte es so gut für sie angelegt, dass es noch eine ganze Weile reichen würde.

Blieb Björn Nehring, der Papi Annas und Dianas große Liebe. Das behauptete zumindest Diana, und zwar ein bisschen zu oft, wie Elisabeth fand. Wäre sie mit Björn wirklich so glücklich gewesen, wie sie ständig erzählte, müsste sie’s doch nicht unentwegt betonen. Von ihm sprach sie in geradezu hymnischen Tönen.

Statt der Harfe hätte die Fotografin im betont schlicht geschnittenen Hosenanzug aus schwarzem Leinen lieber zur Mistgabel gegriffen, wenn’s um Björn Nehring ging.

Nach Meinung Elisabeths war der erfolgreiche Anwalt Björn nämlich ein krasser Egoist, einer von der Sorte, um die sie selbst einen ganz großen Bogen gemacht hätte. Aber Diana hatte sich damals in London, wo sie sich in einem Nachtclub kennenlernten, auf den ersten Blick in den smarten, gut aussehenden Mann verliebt.

Was sieht sie nur in ihm?, fragte sich Elisabeth nachdenklich.

In letzter Zeit schien Diana freilich immer weniger von ihm zu sehen, denn Björn machte sich rar in der stilvollen Penthouse-Wohnung am westlichen Stadtrand.

»Er hat viel zu tun«, entschuldigte Diana ihren Björn, wenn Elisabeth sich nach ihm erkundigte. »Er würde sich, glaub mir, viel lieber um Anna kümmern, als in seinem Büro vor seinem Computer zu hocken. Aber das geht derzeit leider nicht …«

Anna wurde von ihrer Mami zurück auf die Decke gesetzt, wo sie mit den Püppchen spielen sollte.

Die Kleine dachte natürlich nicht daran, denn sie war von Natur aus neugierig und lebhaft sowieso. Ein quirliger Fratz mit strahlend blauen Augen. Deshalb zog sie sich an der Lehne des Sessels hoch, in welchem Elisabeth saß, und sah sie verschmitzt an.

Elisabeth zog die kleine Anna über die Lehne zu sich und setzte sie auf ihre Knie. »Wollen wir ein Geburtstagsliedchen singen?«, fragte sie das aufmerksam lauschende Kind.

»Anna kann noch nicht singen«, warf Diana ein.

»Wollen wir wetten, dass sie’s doch kann? Mein Patenkind kann alles, mein Schatz. Darf man erfahren, was mit dir los ist?«