Lions – Heiße Fänge - G. A. Aiken - E-Book

Lions – Heiße Fänge E-Book

G. A. Aiken

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Beschreibung

Wenn Feuer und Eis aufeinander treffen, dann knistert es gewaltig. Das gilt besonders für stattliche Polarbären und feurige Tigerinnen – Band 7 von Bestseller-Autorin G. A. Aikens erfolgreicher und mitreißender Erotic Fantasy-Serie um unwiderstehliche Shape Shifter Lou »Crush« Crushek ist ein Polarbär und eher der vernünftige, sanftmütige Typ. Doch wenn ihn jemand in seiner Arbeit als Cop behindert, geht ihm das richtig unters Fell. Besonders, wenn dieser Jemand eine kurvige Tigerin ist, deren Fertigkeiten die Welt des Einzelgängers gehörig auf den Kopf stellen – und seine Leidenschaft aus dem Winterschlaf erwecken ... Als Mitglied eines Katzen-Schutzkommandos weiß Marcella Malone, wie man widerspenstige Kerle anpackt. Das kommt ihr bei Crush zugute – selbstverständlich nicht nur auf beruflicher Ebene …

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Inhalt

Cover & Impressum

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Kapitel 22

Kapitel 23

Kapitel 24

Kapitel 25

Kapitel 26

Kapitel 27

Kapitel 28

Kapitel 29

Kapitel 30

Kapitel 31

Kapitel 32

Kapitel 33

Kapitel 34

Kapitel 35

Danksagung

Kapitel 3

Nachdem er vier volle Tage gewartet und keine Lust mehr hatte, auch nur einen weiteren Tag – oder noch schlimmer: ein ganzes Wochenende – damit zu verbringen, jede Sekunde damit zu rechnen, dass der Amboss letzten Endes doch auf seinen Kopf fiel, ging Crush zum Büro seines Chefs und blieb schweigend in dessen Tür stehen. Miller hatte ihm den Rücken zugedreht und blätterte in seinen Akten, als er sich plötzlich anspannte und sein ganzer Körper steif wurde. Die Reaktion schockierte Crush jedoch nicht: Der Mann reagierte jedes Mal auf dieselbe Weise, wenn der Eisbär in der Nähe war.

Ganz langsam hob Miller den Kopf, blickte über seine Schulter und schluckte. »Crushek.«

»Captain.«

»Äh, ja …« Er trat an seinen Schreibtisch, setzte sich jedoch nicht. Er setzte sich nie, wenn Crush in der Nähe war. Vielmehr sah er immer so aus, als würde er jede Sekunde die Flucht ergreifen. Viel Glück dabei. Crush war ein unglaublich schneller Läufer. Und ein großartiger Schwimmer.

»Du wurdest versetzt.«

»Hab ich gehört.«

»Tut mir leid wegen der Verspätung. Ich musste nur noch warten, bis auch die letzten Unterlagen eintreffen.« Und er den nötigen Mut zusammengenommen hatte. Feigling.

Obwohl er die Antwort bereits kannte, fragte Crush: »Und Conway?«

»Bleibt hier.«

Der Captain nahm einen Ordner von seinem Schreibtisch und reichte ihn Crush. Seine Hand zitterte.

Crush nahm den Ordner nicht entgegen, sondern sah ihn nur an und dann wieder zu seinem Captain zurück.

»Die … die Versetzung gilt ab sofort.« Der Mann sah wirklich sehr erleichtert darüber aus. »Also, ähm, lass dich nicht aufhalten … Du kannst gehen.«

»Ich finde, wir sollten darüber sprechen …«

»Die Sache steht nicht zur Diskussion, Crushek. Das kommt von ganz oben. Wenn du ein Problem hast, dann trag es mit denen aus. Lass einfach deine Fallunterlagen da, Conway erledigt dann den Rest.«

Der Captain klang richtig tough, bis Crush leise knurrte. Er konnte einfach nicht anders. Er war genervt. Richtig übel genervt.

Der Captain sah aus, als würde er sich jeden Moment in die Hose scheißen, aber Crush nahm ihm den Ordner ab, bevor er das mitansehen musste.

Bevor er jedoch hinausging, schnaubte Crush trotzdem noch einmal, so heftig, dass sein ehemaliger Chef tatsächlich ein wenig rückwärts stolperte. Es war zwar ein mieser Zug von ihm, aber trotzdem irgendwie befriedigend.

 

Cella machte gerade Klimmzüge im Fitnessstudio, als ihr Telefon klingelte. Sie ließ sich auf den Boden fallen und holte das Telefon aus der Tasche ihrer Kapuzenjacke, die auf dem Boden lag. »Ja?«, meldete sie sich keuchend.

»Ich bin’s, Smith.«

»Ja?«

»Bist du beschäftigt?«

»Beim Training. Hab morgen Abend ein Heimspiel.«

»Ist die Antwort auf meine Frage also Ja oder Nein?«

»Was willst du, Smith?«

Dee-Ann Smith war die Wölfin, die Cella während ihrer Ausbildung bei der einzigen Gestaltwandler-Einheit der Marines kennengelernt hatte. Damals hatte sie sie gehasst. Aber Jahre später, nachdem sie gezwungen gewesen waren, zusammenzuarbeiten – Smith gehörte zur Gruppe, einer internationalen Organisation, die sämtliche Spezies und Arten beschützte und ihren Sitz in den USA hatte –, war ihr die Wölfin irgendwie ans Herz gewachsen. Trotzdem raubte Smith Cella an manchen Tagen noch immer ihren letzten irischen Nerv.

»Wir treffen uns in Brooklyn.«

Da die Wölfin ihr keine Adresse durchgab, bevor sie das Gespräch beendete, wusste Cella, dass Smith sich auf dem Revier der Gestaltwandler-Abteilung des NYPD in Brooklyn mit ihr treffen wollte. Das hätte die schwierige Wölfin natürlich auch einfach sagen können.

Cella schlüpfte in ihre Kapuzenjacke, machte den Reißverschluss zu und schnappte sich ein Handtuch. Sie steuerte gerade auf die Treppe zu, die zur unteren Etage des Fitnessstudios führte, und wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht, als ihr eine große Gestalt den Weg versperrte.

Cella sah den Wolf an, der vor ihr stand, und wartete darauf, dass er etwas sagte.

»Schätzchen.«

»Landei.«

Er grinste. »Cella Malone, flirtest du etwa mit mir?«

»Was willst du, Reed?« Reece Lee Reed von der New Yorker Smith-Meute hatte den schwierigen Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft geschafft, als sie damals Bo Novikov verpflichtet hatten. Und die beiden gingen sich seit damals andauernd an die Gurgel. Reed war der freundlichere der beiden und genoss die Loyalität des Teams. Novikov, der Skrupellosere, hatte kein Problem damit, Reed jedes Mal, wenn der Junge ihn nervte, die Seele aus dem Leib zu prügeln. Und Reed nervte Novikov permanent. Das wusste der Grauwolf auch ganz genau. So war das nun mal mit den Wölfen der Smith-Meute: Es schien ihnen genauso viel Spaß zu machen wie den Katzen, die Leute auf die Palme zu bringen.

»Du musst dich um ihn kümmern«, antwortete er.

»Um ihn kümmern? Um Novikov?«

»Ja.«

Sie blickte sich um. »Warum ich?«

»Was meinst du damit, warum du? Du bist die Einzige in der ganzen Mannschaft, die eine richtige Unterhaltung mit ihm führen kann.«

Gott, dieser Hinterwäldlerakzent. Sowas von nervtötend. Bei Dee-Ann Smith, die ebenfalls zur Smith-Meute gehörte, war das nicht so schlimm, weil sie sowieso nicht viel redete und Cella diesen enervierenden Akzent nicht öfter hören musste als unbedingt nötig. Reed hingegen … war eine echte Plaudertasche.

»Hör mal …«

»Ich bitte dich, uns zu helfen, Süße.«

»Uns?«

»Ja. Uns. Den Neulingen.«

»Du bist schon ein bisschen zu lange in der Mannschaft, um dich noch als Neuling zu bezeichnen. Du bist sogar schon länger dabei als ich.«

»Stimmt genau. Und trotzdem gehörst du für Graf Nervensäge zur Gang, während er den Rest von uns als wertlosen Abschaum betrachtet.«

»Das ist doch gar nicht wahr. Ich bin mir sicher, dass … ähm … Wusstest du, dass du am Kopf blutest?«

»Ich kann fühlen, wie es tropft. Weißt du, warum ich am Kopf blute?«

»Weil du da einen Schlag abbekommen hast?«

»Mit einer Sitzreihe aus der Trainingshalle.«

»Einer Sitz… Du meinst, mit richtigen Sitzen?«

»Ja. Richtige Sitze. Dieser mörderische Irre«, und damit konnte er nur Novikov meinen, »hat tatsächlich eine richtige Sitzreihe aus ihrer Stahlverankerung gerissen und sie nach uns geworfen.«

»Hat er euch vielleicht auch einen Grund genannt, warum er das angemessen fand?«

»Ich hab mich um meinen eigenen Scheiß gekümmert und mich nur auf das Spiel morgen Abend vorbereitet.«

»Mhm.«

»Aber Hammond, der Neue, hat beschlossen, die Jungs zusammenzutrommeln, zu Novikov zu gehen und ihn um ein paar Tipps zu bitten, damit sie ihre beste Leistung zeigen können und ihn nicht im Stich lassen.«

Cella zuckte zusammen. Sie konnte sich nur allzu gut vorstellen, was passiert war, da sie diese idiotischen Kerle, die an der Sache beteiligt gewesen waren, ziemlich gut kannte. »Mhm.«

»Also hat Novikov angefangen, sie anzubrüllen, aber Hammond wollte nicht lockerlassen. Hat ihn immer weiter gedrängt und weiter gebohrt, wie es diese kleinen Füchse gerne tun. Was übrigens auch der Grund dafür ist, dass sie keinen Zutritt zum Smith-Gebiet haben.«

»Und dann?«, drängte Cella.

»Ich hab versucht, Hammond davon zu überzeugen, es gut sein zu lassen. Wieder zu verschwinden. Aber er wollte nicht. Und im nächsten Moment höre ich, wie etwas Metallisches aus Beton gerissen wird, und als ich hochschaue, fliegt eine Sitzbank auf meinen Kopf zu!«

»Okay, okay. Beruhig dich. Hol mal Luft.« Cella tätschelte seine Schulter. »Ich rede mit Novikov.«

»Du musst was tun, Cella, weil ich ganz kurz davor bin, sämtliche Reeds zusammenzutrommeln, damit sie dieser Promenadenmischung mal so richtig den Arsch versohlen.«

»Na, na, na. Du musst ja nicht gleich ausfallend werden. Das ist mein Job.« Sie streckte eine Hand nach oben und berührte Reeds Stirn, aber der Wolf wich vor ihr zurück. »Du solltest Jai einen Blick darauf werfen lassen. Sie müsste in ihrem Büro sein.«

»Das heilt schon wieder.«

»Wenn es sich entzündet, kriegst du Fieber, und sie schreibt dich für das Spiel morgen krank, und dann hat Novikov noch mehr Munition gegen dich. Die solltest du ihm nicht geben.«

»Stimmt, du hast recht.« Er grinste. Sein Ärger verflog, und der süße, sexy Wolf kehrte sofort wieder zurück. »Denkst du, Dr. D. kuschelt ein bisschen mit mir, wenn ich sie nett darum bitte?«

»Nein.«

»Und was ist mir dir? Willst du nicht ein bisschen kuscheln? Damit ich wieder gesuuuuund werde?«

Cella verdrehte die Augen, wandte sich von ihm ab und ging auf die Treppe zu.

»Das ist aber nicht sehr freundlich, Malone«, rief Reed ihr nach.

 

Abteilungsleiterin, Commander ihrer Einheit und Schwarzbärin Lynsey Gentry blickte von den Akten auf ihrem Schreibtisch auf und lächelte den Eisbären an, der einen Großteil des Türrahmens ausfüllte – obwohl dieses Gebäude, glücklicherweise, speziell für Gestaltwandler entworfen worden und die Türen daher höher und breiter und die Stühle stabiler waren.

Sie deutete auf einen dieser stabilen Stühle, die vor ihrem Schreibtisch standen. »Setzen Sie sich.«

Mit einem tiefen Seufzen betrat der Eisbär ihr Büro.

»Zunächst einmal möchte ich Sie hier willkommen heißen«, begann sie, als Crushek sich ihr gegenüber auf einen Stuhl fallen ließ, aber als er sie nur noch finsterer anstarrte und eine Art Grunzen von sich gab, wusste sie, dass der Mann ihr die Sache nicht leicht machen würde. Er gehörte zu den wenigen Gestaltwandlern bei der Truppe, die nie um eine Versetzung in ihre »Abteilung ohne Namen« gebeten hatte, wie Dez MacDermott sie gerne nannte. Der Mann liebte seine Arbeit, aber die Dinge hatten sich verändert, und das würde er nun mal akzeptieren müssen. Besonders jetzt.

»Packen wir mal alles auf den Tisch«, fuhr Lynsey fort, nachdem sie beschlossen hatte, schnell zum Thema zu kommen. »Sie haben nicht darum gebeten, hier zu sein. Ich weiß das. Ich weiß auch, dass Sie gerne als verdeckter Ermittler arbeiten. Das verstehe ich. Aber Sie werden hier gebraucht. Und darum kommen Sie auch nicht herum. Also, und ich sage das in aller Freundlichkeit: Schlucken Sie’s runter und reißen Sie sich endlich zusammen.«

Sein Blick wurde noch finsterer, nur dass nun auch Verwirrung dazukam. »Inwiefern war das freundlich?«

»Wenn Sie mich erst besser kennen, wird Ihnen bewusst werden, dass es das war.« Sie warf kurz ihre Hände in die Luft. »Ich habe um Ihre Versetzung gebeten, weil Sie hier gebraucht werden.«

»Gebraucht wofür? Ich töte nicht auf Befehl.«

»Das tun wir auch nicht.« Als er nur schnaubte, fügte sie hinzu: »Ich spreche nicht für die Gruppe oder KZS. Die haben ihre eigene Agenda.«

»Warum arbeiten Sie dann mit ihnen zusammen?«

»Weil sie die Dinge erledigen, während wir für Ordnung sorgen, verdammt.«

»Für Ordnung sorgen? Meinen Sie nicht eher, dass wir ihre Spuren verwischen?«

»Wenn es nötig ist.«

»Ich bin kein Straßenkehrer, Captain. Ich beseitige nicht hinter Killern den Dreck.«

»Es heißt Chief Gentry.« Lynsey lehnte sich zurück. »Fühlen Sie sich dort oben auf Ihrem hohen Ross wohl, Crushek?«

»Ich meine ja nur …«

»Sie sitzen da, in Ihrer sicheren kleinen Welt …«

»Mit Drogendealern und mit Waffen schmuggelnden Bikergangs?«

»… und haben nicht die leiseste Ahnung, was mit Ihresgleichen passiert.«

Crushek nickte. »Richtig. Wir werden gejagt. Aber wir werden immer gejagt.«

»Diese ganze Scheiße ist nur ein Teil davon, und dafür sind tatsächlich die Gruppe und KZS zuständig. Sie kümmern sich um die Großwildjäger und die schäbigen Hundekämpfer. Hin und wieder kommen wir dazu und räumen auf, um uns zu schützen, und manchmal …«

»Und manchmal was?«

»Und manchmal haben wir unsere eigenen Probleme mit unseresgleichen.«

»Wollen Sie, dass ich sie verhafte …«

»Wenn sie etwas Illegales tun, ja. Ich will, dass Sie auch Ihresgleichen verhaften. Sehen wir den Dingen ins Auge. Unsereins kommt mit einem ganzen Haufen Mist davon, weil wir groß und gemein sind und die Zeugen einfach aufessen. Oder zumindest die Hyänen holen, damit die die Zeugen fressen.« Sie hob einen Stapel Akten auf, den sie noch nicht hatte durchsehen können. »Wir haben Meth-Dealer, Buchmacher, Schläger, Knochenbrecher.« Sie ließ die Akten fallen. »Und glauben Sie wirklich, wir könnten ein paar Vollmenschen losschicken, um einen von Hyänen geführten Meth-Ring auszuheben? Oder ein von Bären betriebenes Wettbüro?«

»Wir sind ihnen früher doch auch nie in die Quere gekommen.«

»Natürlich sind wir das, aber heutzutage ist es schwerer, unseresgleichen zu beschützen, wenn wir nicht zuerst vor Ort sind. Wenn wir uns nicht zuerst darum kümmern.«

Der Eisbär wirkte aufgewühlt und verschränkte die Arme vor seiner Brust. »Dann haben Sie mich gar nicht angeheuert, um …«

»Um was?«

Crush schüttelte den Kopf. »Nichts. Was genau soll ich denn nun für Sie tun?«

»Ich habe Sie aufgrund Ihrer erstklassigen Erfolgsrate hierhergeholt. Sie sind gut, Crushek. Und ich war es leid, darauf zu warten, dass Sie Ihren Hintern endlich hochkriegen und erkennen, dass es Zeit für Sie wird, die Karriereleiter weiter zu erklimmen. Okay?«

»Ja.« Der Eisbär löste seine mächtigen Arme und sah ihr direkt in die Augen. »Also … Wer wird mein Partner sein?«

»Nun … Sie verstehen sich doch gut mit MacDermott, oder?«

 

Cella traf Smith an der Eingangstür der Wache in Brooklyn. Wie immer – schließlich waren sie Katz und Hund – betrachteten sie einander abschätzend.

»Junge, Junge, da ist aber jemand leger«, bemerkte Smith, während sie ihren Blick über Cellas Jogginghose wandern ließ, die schon bessere Zeiten gesehen hatte.

»Und ich dachte, Levi’s hätten 1976 aufgehört, diesen speziellen Jeansschnitt herzustellen«, schoss sie zurück.

Grinsend betraten sie das Revier, und Chuck, der Wachmann an der Rezeption, funkelte sie böse an. »Keine Kämpfe im Fahrstuhl«, warnte er sie.

»Wer? Wir?«, fragte Cella, bevor sich die Tür schloss.

Und als sich die Tür schloss …?

Holte Cella als Erste aus und landete einen Treffer auf Smiths Schulter. Die Wölfin knurrte und schlug zurück. Die beiden hielten sich blitzschnell gegenseitig im Schwitzkasten und verharrten so, bis der Fahrstuhl im siebten Stock stehen blieb. Die Türen öffneten sich, und Dez MacDermott stand mit einem Pappkarton in den Händen vor ihnen.