Masurisch -Kauderwelsch - Klaus Wernher - E-Book

Masurisch -Kauderwelsch E-Book

Klaus Wernher

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Beschreibung

Eine Zeitreise durch Masuren nach Ende des 2. Weltkrieges bis Anfang der 60er Jahre. Ein Versuch, den Einfluss der damaligen sozialistischen polnischen Regierung auf die noch dort verbliebene Bevölkerung zu verdeutlichen. Im MittelpIunkt der Erzählung steht der Mensch. Berichte über Sitten und Gebräuche gepaart mit tiefer Frömmigkeit und Aberglaube beleben die Erzählung. Hintergrundwissen für jeden Ostpreußenbesucher und Ahnenforscher sowie Interessenten der Vertriebenengeschichte Ostpreußens.

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Seitenzahl: 158

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Personen und Orte sind anonymisiert. Ähnlichkeiten mit existierenden Personen wären rein zufällig. Handlungen sind echt.

Über den Autor:

Der Autor wurde 1941 in der masurischen Kreisstadt Sensburg geboren. Er besuchte polnische Schulen und war im elterlichen Bauernhof bis zur Übersiedlung 1963 in die Bundesrepublik Deutschland tätig. Sein Interesse ist auf Heimatgeschichte und Ahnenforschung gerichtet.

Er liest gern und ist literarisch tätig. Sein erster Dokumentarroman mit dem Titel „Operation Waldemar“ erschien 2020.

2. Überarbeitete Ausgabe

Meinen Nachkommen und masureninteressierten Ahnenforschern gewidmet.

Einband: Eigenfoto, Motiv Lucknainer See (Schwanensee) b. Nikolaiken

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Zur Erinnerung

Teil I

Mein Zuhause

Erste Siedlungshinweise in Masuren

Meine alte Heimat Masuren in Ostpreußen

Masuren, ein preußisches Land mit polnischem Charakter?

Mythen, Spuk und Sitten

Das Leben nach den Russen

Die Neuauflage meines Heimatdorfes nach der Machtergreifung durch die Polnische Volksrepublik in Masuren

Teil II

Gib Pistole, ich schießen tot …

Die Schulzeit

Die Jugendzeit

Der Waffennarr

Der schwärzeste Tag

Nachwort

Anhang

Die masurische Sprache

Vorwort

Vor dem gedanklichen Hintergrund, meinen Enkeln ein Andenken zu hinterlassen, ist es mir ein Bedürfnis über Masuren aus der Zeit zwischen 1945 und 1965, das nach dem Zweiten Weltkrieg Polen zugesprochen wurde, zu schreiben. Dort bin ich 1941 geboren und habe dort meine Kindheit und Jugend verbracht. In meine Erzählungen lasse ich meine Erinnerungen sowie Erzählungen meiner Eltern und Großeltern einfließen. Ein weiteres wichtiges Anliegen war mir, die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als wir unter polnischer Herrschaft lebten, ein wenig zu beleuchten. Stark tendenzielle Darstellungen in anderen Ausarbeitungen, insbesondere der Vertriebenenverbände, über die Behandlung der masurischen Bevölkerung durch Polen nach 1945 bemühe ich mich etwas zu relativieren. Mein Beitrag erhebt keinen Anspruch auf historische Wahrheit, sondern beruht auf dem persönlich Erlebten. Wen die Geschichte Masurens wirklich interessiert, dem kann ich nur das historische Geschichtspanorama - MASUREN Ostpreußens vergessener Süden - von Andreas Kossert sehr empfehlen. Mir war es wichtig, dass sich der Leser aus meiner Schilderung des alltäglichen Lebens in Masuren nach Ende des Zweiten Weltkrieges bis Mitte der 6oer Jahre seine eigene Meinung bildet. Nach meiner Überzeugung war nicht so viel Arges geschehen, wie oft berichtet wurde.

Ich habe die Polen ganz anders erlebt und möchte hierzu meinen Beitrag leisten. Nach einem dreiviertel Jahrhundert ist es an der Zeit zu verzeihen und den Polen die Stellung einzuräumen, die sie wirklich verdienen. Ich habe die Polen im Kern als herzliche, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen erlebt. Ausschreitungen, die es in der Tat gegeben hatte, sind bedauerlich, aber auch verzeihlich. Von deutscher Seite wurde während des Zeiten Weltkrieges den Polen ein Vielfaches an Leid angetan, demgegenüber war die Rache der Polen an der masurischen Bevölkerung verschwindend gering und die ging in erster Linie auf das Konto der kommunistisch orientierten Regierung. Eine Vertreibung, wie in manchen Schriften der Landsmannschaft Ostpreußen berichtet wird, hatte es zumindest im Kreis Sensburg so nicht gegeben. Im angrenzenden Kreis Johannisburg hatte die neue polnische Regierung damit begonnen, aber nach wenigen Wochen die Aktion wieder eingestellt. Von einer totalen Zwangsaussiedlung kann in Masuren nicht die Rede sein. Natürlich leiden die Vertriebenen unter dem Verlust ihrer deutschen Heimat, daran besteht kein Zweifel, wenngleich auch niemand mehr daran denkt, in die angestammte Heimat zurückzukehren. Die Vertriebenen sind längst durch ihre Kinder und Kindeskinder in der Bundesrepublik Deutschland verwurzelt und ihr Zuhause ist dort, wo ihre Kinder und Enkelkinder leben. Die Heimat aber ist dort, wo man aufgewachsen ist, wo einem alles vertraut war; jeder Baum, jeder Busch und jeder Stein am Wegesrand. Die Heimat trägt man im Herzen, und das kann einem niemand wegnehmen. Die Erinnerungen an die Flora und Fauna - an die Lerche, die sich trillernd und flatternd senkrecht in den Himmel schraubte; an den Kuckuck, der von Mai bis Johanni rief; die Störche, die auf den Dächern klapperten, um ihre Jungen zu füttern; oder wenn die Nachtigall ihre Weise in der Abenddämmerung oder noch vor Sonnenaufgang in einem Gebüsch schlug, sind auch heute noch in mir sehr wach und erfüllen mich manchmal mit Wehmut. Sie werden mich bis ins Grab begleiten und mir ihre Schönheit suggerieren. Eine Rückkehr in die alte Heimat scheint mir ausgeschlossen. Das Alter schreitet unaufhaltsam voran und trägt seinen Teil dazu bei. Durch die Europäische Union ist allerdings die alte Heimat ein Stück zurückgekehrt. Man kann sie besuchen, doch findet man dort nur die vertraute Landschaft, wo kaum ein alteingesessener Masure zu finden ist, was dem Heimkehrer ein fremdartiges Gefühl vermittelt.

In der Regel versucht jeder Mensch, sein Leben nach seiner Vorstellung auszurichten. Dabei spielen Umstände, Wesensart, Begabung, das materielle sowie soziale Umfeld eine wesentliche Rolle. Dem Einen gelingt es daher recht gut, sein Leben in geordnete Bahnen zu lenken, dem Anderen jedoch weniger. Was die geordneten Bahnen betrifft, muss jeder für sich selbst eine Entscheidung treffen. Mein beruflicher Werdegang war von vornherein auf das Bauerntum ausgerichtet, und ich sah meinem Beruf zuversichtlich entgegen. Es bereitete mir viel Freude, den Acker zu bearbeiten und daraus Früchte zu ernten. Zu einem bestimmten Zeitpunkt sannen meine Eltern, den Hof meiner Großmutter zu verlassen und stellten einen Ausreiseantrag in die Bundesrepublik Deutschland. Das war damals im kommunistischen Polen zwingend notwendig, weil eine Reise in die sogenannten kapitalistischen Staaten von den Machthabern genehmigt werden musste. Kurzum, die Ausreise wurde nach mehrmaligen Anträgen genehmigt; sehr wahrscheinlich hatte mein Vater entsprechende polnische Beamte „geschmiert“. Also kam ich mit fast 22 Jahren nach Deutschland und musste mein Leben neu ausrichten, was unter gegebenen Umständen äußerst schwierig schien. Es war ein Leben voller Anstrengung, Mühe und manchmal auch Verzweiflung und Resignation, welches sich schließlich fügte, so dass ich am Ende sagen darf, es war ein erfülltes Leben. Allerdings brauchte ich Jahre, um das zu erkennen. Der erste Schritt dazu war die Geburt meiner Kinder, ihr Aufwachsen, ihre Bildung und ihr Eintritt in das berufliche Leben, was sie mit Bravur gemeistert haben. Der krönende Abschluss aber sind meine vier Enkelkinder.

Zur Erinnerung

Die Konferenzen der Siegermächte von Jalta vom 4. bis 11. Februar und Potsdam vom 17. Juli bis 2. August 1945 hatten die Nachkriegsgrenzen Deutschlands neu festgelegt. Als Resultat des verlorenen, verbrecherischen Krieges wurden die ostwärts der Oder liegenden deutschen Gebiete Polen zugesprochen. Ostpreußen wurde geteilt, den Süden bekam Polen, den Norden - weil Zugang zur Ostsee - die damalige Sowjetunion. Gleichzeitig wurde beschlossen, die dort bis Ende des Krieges verbliebene deutsche Bevölkerung auszusiedeln, was allerdings nur zum Teil realisiert wurde. Die Siegermächte sollen dabei zwei Ziele verfolgt haben: Erstens die Sicherstellung der neuen europäischen Ordnung, Zweitens sei die Aussiedlung aus diesem Territorium eine Entschädigung Polens für die Verbrechen, die von Deutschen am polnischen Volk verübt worden waren. Dies geschah nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer Entschädigung Polens für die Gebiete, die die Sowjetunion nach der vierten Teilung Polens 1939 behalten hatte. Die dort ansässige polnische Bevölkerung, die in der Sowjetunion nicht verbleiben wollte, musste umgesiedelt werden, und unter diesen Umständen bot sich für diese Menschen Unterbringungsraum in den ehemaligen deutschen Gebieten Ost- und Westpreußens, Schlesiens und Pommerns. Aufgrund dieser Fakten, die die Deutschen als Initiatoren des Zweiten Weltkrieges geschaffen hatten, waren die ehemaligen deutschen Ostgebiete unwiederbringlich verloren. Dies wurde mit dem Vertrag der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über die Bestätigung der zwischen ihnen bestehenden Grenze vom 14. November 1990 manifestiert.

Teil I

Mein Zuhause

Mein Heimatdorf Kulikhausen liegt am Ostrand des Kreises Sensburg/Mrągowo und grenzt an den Kreis Johannisburg/Pisz. Eine wahre Idylle am Rande der Johannisburger Heide mit ca. 250 Einwohnern. Ein fast vergessener Ort, wo weder elektrischer Strom noch eine geteerte Straße zu finden waren. Wahrscheinlich hatte das maßgeblich dazu beigetragen, dass das Dorf bis Ende der fünfziger Jahre homogen geblieben war. Die Polen, die zu deutschen Zeiten hier als Zwangsarbeiter eingesetzt waren, blieben einfach da, sie gehörten ja zur „Familie“. Dorthin, wo sich die Füchse gute Nacht sagen, mochte anscheinend niemand freiwillig. Und das war auch gut so, denn man blieb unter sich, fühlte sich weniger bespitzelt, machte sich mehr oder weniger seine eigenen Gesetze. Noch einsamer aber war mein wirkliches Zuhause gelegen, ein Abbau gut einen Kilometer vom Ortskern entfernt und unmittelbar an der Grenze zum Kreis Johannisburg/Pisz. Hier befanden sich drei Bauernhöfe auf einem Restgut, namens Neuhof, das Anfang der 1930er Jahre zersiedelt wurde, darunter der Hof meiner Großmutter. Hier war man aufeinander angewiesen, dennoch gab es Neid und Zwist. Und hier war man im wahrsten Sinne des Wortes von Gut und Böse abgeschirmt. Neuhof liegt in südwestlicher bis östlicher Himmelsrichtung in der Nachbarschaft mit den Gütern Budnik und Kempa, die zum staatlichen Agrarunternehmen mit der Bezeichnung PGR zusammengelegt worden waren. Unser Neuhof war einzigartig in sanfte Hügel eingefügt, es fehlte nur noch ein See. Dafür gab es aber einen kleinen Teich, der zu unserem Grundstück gehörte und den ein mehrere Kilometer langer Bach durchfloss. Dicke Weiden säumten den Weiher, die seine scheinbare Bedeutung besser zum Ausdruck brachten. Wie auf dem Lande in Masuren üblich, war unser Wohnhaus von einem Vorgarten und einem Hintergarten umgeben. Ein ähnliches Bild vermittelten auch die Anwesen der anderen beiden Nachbarn. Am Ende des Zufahrtsweges zu unserem Wohnhaus und zum unmittelbaren Nachbar stand genau auf der Grundstücksgrenze ein Brunnen mit einer Schwengelpumpe, es war die Trinkwasserversorgung für beide Höfe.

Aus unserem Küchenfenster konnte ich oft die aufgehende Sonne beobachten, die sich über dem Gutshaus Kempa auf ihre Tageswanderung anschickte. Dahinter rundete der Drosdower Forst das Ostpanorama ab. In diesem Wald, einem Teil der Johannisburger Heide, sammelten wir in den Sommermonaten stundenlang Maiglöckchen, Beeren und Pilze. Die Maiglöckchen waren für den Verkauf an die Pharmazieindustrie bestimmt, das Essbare zum eigenen Verzehr. In unseren Gärten standen viele Obstbäume und Beerensträucher, deren Obst uns übers Jahr hinaus versorgte und sogar noch verkauft wurde. Den Vorgarten zierten verschiedene Blumen.

Erste Siedlungshinweise in Masuren

Ein Hinweis auf menschliches Leben aus der Steinzeit war der Fund einer Steinaxt 1938 beim Kartoffelgraben in meinem Heimatdorf Kulikhausen. Experten des Prussia-Museums Königsberg hatten diesen Fund der Steinzeit zugeordnet. 1933 sollte im Rahmen der Arbeitsbeschaffung eine Steinchaussee zwischen Arys/Orzysz und Nikolaiken/Mikołajki gebaut werden. Bei der Realisierung dieses Vorhabens fand man bei Aushebearbeiten im Lucknainer Forst, zwischen Zollerndorf/Dziubiele und Lucknainen/ Łuknajno, einen Hügel mit Urnen. Experten desselben Museums ermittelten, dass es sich um Gräber aus der Gotenzeit, also zwischen 200 und 400 n.Chr. handeln könnte. In der Gemeinde Schmitzdorf/Szymonka wurden um die Jahrhundertwende 19/20 Überreste eines Pfahlhauses aus dem 11. Jahrhundert gefunden. Um das Jahr 1000 versuchten die benachbarten Polen vergebens, unseren Vorfahren, den Preußen, das Christentum beizubringen. Auch Feuer und Schwert nützten nichts. Ständige Einfälle unserer galindischen und sudauischen Vorfahren im angrenzenden Polen waren Anlass genug, den Deutschen Orden zur Hilfe zu rufen, der sich nicht lange betteln ließ, sich hier breit machte und ein strenges Regiment mit dem Schwert walten ließ. Wie manche Historiker berichten, sollen sich diese Kämpfe über zwei Jahrhunderten gezogen haben, bis schließlich der in frühen Jahrhunderten volkreiche galindische Grenzgau völlig verödet war.

Meine alte Heimat Masuren in Ostpreußen

Der Kreis Sensburg/Mrągowo liegt im nördlichen Teil von Masuren. Eine Seenkette und weite Wälder sind für diese Provinz charakteristisch. Manche Quellen sprechen von 3.000 Seen, die es in Masuren geben soll. Wälder, Kuppen und Hügel, flache Senken und Moore wechseln einander ab, was diese Landschaft so reizvoll erscheinen lässt. Fast ein Viertel der Gesamtfläche des Kreises ist mit Wald bedeckt. Die Stadt Sensburg, meine Geburtsstadt, liegt zwischen drei Seen. Sie wurde 1397 vom Ritterorden gegründet. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts soll nach Masuren eine zweite Welle der Zuwanderung eines slawischen Stammes aus Masovien stattgefunden haben. Die Erste soll bereits im 14 Jahrhundert erfolgt sein, was historisch belegt ist. Neben den eingeborenen Prußen (auch Balten genannt) und deutschen Zuwandern waren die Slawen die drittstärkste Volksgruppe. Auf diese Weise habe sich im Südteil Ostpreußens, nämlich in Masuren, die masurische Sprache manifestiert. Mitte des 17. Jahrhunderts raffte die Pest viele Bewohner dahin. Im Siebenjährigen Krieg und beim Napoleonfeldzug wurde die Stadt massiv belagert. Als zwischen 1897 und 1911 die Eisenbahnstrecken nach Rastenburg, Bischofsburg, Johannisburg und Arys fertiggestellt wurden, wurde Sensburg zum Eisenbahnknotenpunkt in der Region. Im Ersten Weltkrieg hatten russische Truppen die ländlichen Ortschaften des Kreises zerstört, die Stadt selbst wurde weniger zerstört. 1939 zählte Sensburg 8.757 Einwohner; heute sind es über 30.000. Am 29. Januar 1945 wurde die Stadt von der Sowjetischen Armee eingenommen. 45 % der Stadt wurden zerstört. Landesweit wurden Bewohner erschossen oder verschleppt. Unter den Verschleppten befand sich auch meine Tante väterlicherseits, die in Russland verstarb und einen sechsjährigen Sohn, meinen Cousin, in Kulikhausen zurücklassen musste. Das gleiche Schicksal erlitten auch andere Familien im Umland. Diejenigen, die die Verschleppung überlebt hatten, wurden nach ihrer Freilassung aus der Zwangsarbeit nach Westdeutschland entlassen. Niemand von ihnen kehrte nach Ostpreußen zurück.

Hauptsitz des Deutschen Ritterordens in Marienburg, heute Malbork an der Nogat (Eigenfoto)