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Im Alltag bleibt meist zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit für die Partnerschaft. Und dann naht der Hochzeitstag mit all den Erwartungen, die man durch gekaufte Geschenke nicht zu erfüllen vermag. Es fällt uns schwer, in schwierigen Ehesituationen die richtigen Worte zu finden, vor allem weil wir mit Dingen wie Mut, Ängste, Ohnmacht, Verletzungen und anderen Dingen zu kämpfen haben. Es wird aber noch viel schwerer, wenn das jetzt auf Druck zum Hochzeitstag sein soll - bei dem man vielleicht auch das eine oder andere wieder ins Lot bringen möchte. Sie können diesen Liebesbrief einfach ausdrucken, mit Ihrem Vornamen unterschreiben, oder auch - Ihrem geliebten Menschen zärtlich vorlesen. TIPP: Kürzen Sie den Text nicht, denn nur im gesamten Umfang erzielen Sie die maximale Wirkung. Jede Zeile ist ein wichtiger, unverzichtbarer Baustein! Eine einzelne Blume, ein einzelnes Billet kostet sie mehr, als diese Brücke zum geliebten Menschen. Es ist das perfekte Geschenk für den Hochzeitstag - ihren Hochzeitstag!
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Seitenzahl: 27
Veröffentlichungsjahr: 2013
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michelle_werner
Mein Liebesbrief an Dich
zum Hochzeitstag
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Mein Liebesbrief an Dich – zum Hochzeitstag
Impressum neobooks
Die Liebe: „Also,“ flüstert sie „nächste Woche ist Hochzeitstag! Was machen wir mit den beiden Liebenden?“ und zog dabei einige Stirnfalten, welche gewiss nicht unverdient in den letzten Jahren herbeigeeilt waren.
Die Kreativität: „Früher war ich ungestüm und hatte in einem Atemzug 1001 Ideen, aber das Alter hat zunehmend mehr Einwände, möchte nichts mehr riskieren, will, dass sich alle würdig benehmen, und ist überhaupt nicht mehr abenteuerlustig. Als das Alter noch die Jugend war, stand es selbst noch Schmiere, während wir die Welt auf den Kopf stellten.“
Das Alter: „Ihr habt leicht lachen, meint ihr denn, dass ich alleine irgendetwas bewirken kann? Jahrelang musste ich mir anhören, dass ich dafür noch zu klein bin, zu jung, zu unerfahren und trotz der schmeichelnden Worte hat mir niemand etwas zugetraut. Ich musste mich damals mit der Pubertät verbünden, um manchmal über die Stränge schlagen zu können. Später prasselte ein tropischer Monsun an Lebensregeln über mich herein, was ein junger Mensch nicht alles zu unterlassen und zu tun hätte. Jungs sollten Erfahrungen sammeln, Mädchen möglichst keine Erfahrungen machen und du Liebe, du hast dich in den Jahren wohlweislich hinter dem Verliebt sein versteckt.“
Die Liebe: „Das lasse ich aber nicht auf mir sitzen! Ich wusste doch damals noch gar nicht wer ich bin, wie ich bin und schon gar nicht, was ich alles zu verzaubern vermag. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich suchte und wieder suchte und nichts als Masken fand. Damals ging ich beim Verliebt sein in die Schule und war begierig zu lernen. Wo ist denn eigentlich das Verliebt sein geblieben?“
Das Verliebt sein: „Hier bin ich“ piepste eine dünne Stimme ganz von hinten. „Von Natur aus bin ich ein zartes, schwaches Wesen, welches gern vorne stehen möchte, aber von euch allen tagtäglich nach hinten gedrängt wird. Zuerst kam das Ego vorbei, dann zwängte sich die Karriere vorbei, schubste mich die Macht mit ihren breiten Ellenbogen in die Ecke und dann kamen noch 100 andere von Euch, die sich vor mich drängten. Ich wurde oft verspottet, gekränkt, beleidigt und so kam es, dass ich mich in diese Ecke des Bewusstseins zurückzog. Hier kann ich - ohne Spott - verliebt in die kleinen Dinge des Lebens sein, wie zum Beispiel ein Paar coole Schuhe, eine zärtliche Melodie oder ein elegantes Glas für den Cognac.“
Die Liebe: Blickt traurig zu Boden und geniert sich für diesen Sturm des Lebens, der den wichtigen Dingen so wenig Raum gelassen hatte. „Ich habe mir das auch anders erträumt. Als wir alle noch jung waren, hätten wir unsere Arme und Beine geopfert, um diese eine allumfassende Harmonie zu finden und mit ihr im Augenblick zu verweilen. Als wir in der Pubertät uns freischwammen, waren wir nicht gerade rücksichtsvoll zu unseren ‚älteren Eltern‘, haben eine Menge gesagt, was uns später leid tat, nur um frei zu sein, für den oder die eine, die uns wirklich versteht, der/die für uns eines Tages Sonne, Mond und Sterne werden soll.“
Die Seele:
