Midnight Breed - Alles über die Welt von Lara Adrians Stammesvampiren - Lara Adrian - E-Book

Midnight Breed - Alles über die Welt von Lara Adrians Stammesvampiren E-Book

Lara Adrian

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Beschreibung

Über diese sexy Vampire kann man gar nicht genug wissen!

Sie sind gefährlich, geheimnisvoll und der Traum einer jeden Frau. Lara Adrians Vampire haben die Herzen der Leserinnen im Sturm erobert. In diesem Führer durch die dunkle und aufregende Welt der "Midnight Breed"-Vampire erfahren die Leser alles über ihre geliebten Helden und Heldinnen, über die Geschichte des Ordens und die außergewöhnlichen Fähigkeiten der attraktiven Blutsauger. Spannende Hintergrund-Storys, ausführliche Charakterporträts und ganz persönliche Geschichten der Autorin über ihre Welt.

Inklusive der Novelle "Versprechen der Nacht" über Savannah und Gideon.

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Seitenzahl: 527

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LARA ADRIAN

midnight breed

Alles über die Welt von Lara Adrians Stammesvampiren

Ins Deutsche übertragen von

Katrin Kremmler und Lisa Kuppler

Über dieses Buch

DAS PERFEKTE BEGLEITBUCH

FÜR ALLE FANS VON

LARA ADRIANS VAMPIRSERIE

Alles über die Geschichte und Kultur der Stammesvampire

Fan-Quiz: Wie gut kennen Sie Ihre Lieblingsserie?

Lara Adrian beantwortet Fragen der Fans

INKLUSIVE DER NOVELLE »VERSPRECHEN DER NACHT«

Zahllose Fans haben danach gefragt, wie die Liebesgeschichte von Savannah und Gideon einst begonnen hat. Nun endlich erfüllt die Autorin den lange gehegten Wunsch ihrer Leserinnen.

Als die Studentin Savannah in der Uni-Bibliothek ein dreihundert Jahre altes Schwert berührt, sieht sie in einer Vision einen hellhaarigen Krieger, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Am nächsten Abend wird ihre Mitbewohnerin bei einem Überfall ermordet, bei dem das Schwert gestohlen wird. Als Savannah kurz darauf von einer unmenschlichen Kreatur angegriffen wird, rettet ihr der geheimnisvolle Gideon das Leben, der ihr seltsam bekannt vorkommt …

Inhaltsverzeichnis

Einleitung der Autorin

Glossar

Die Welt von Midnight Breed

Die Romane der Midnight-Breed-Serie:

Überblick über die Bände der Serie und exklusive Hintergrundinfos über die Charaktere und ihre Geschichten Novelle: »Versprechen der Nacht« Die Geschichte von Gideon und Savannah

Charakterporträts

Fragen & Antworten

Midnight-Breed-Quiz

Midnight Breed International

Die Zukunft der Midnight-Breed-Serie

Biografie der Autorin

Lara Adrian im Netz

Appendix: Wissenswertes für Autoren

Danksagung

Die Arbeit an diesem Buch hat mehrere Jahre in Anspruch genommen – sogar noch weit länger, wenn ich die vielen Denkprozesse und Planungen einrechne, die mit der Entwicklung der Midnight-Breed-Reihe einhergingen, seit ich mich das erste Mal daransetzte und meiner »Serien-Bibel« seitenweise Notizen hinzufügte.

Ursprünglich sollten mir diese Aufzeichnungen lediglich dabei helfen, den Überblick über die Handlungsstränge und Charaktere zu behalten. Doch als die Serie immer mehr an Popularität gewann und die Leser anfingen, mir per E-Mail zum Nachdenken anregende Fragen zu stellen, oder mich bei Signierstunden baten, das eine oder andere Detail in Bezug auf die Ältesten, die Stammesvampire oder die Stammesgefährtinnen zu erklären, weil sich darüber nicht zwangsläufig etwas in den Büchern fand, erkannte ich, dass es Spaß machen könnte, alle meine »Informationen« mit den Fans der Serie zu teilen, denen Midnight Breed vielleicht genauso sehr ans Herz gewachsen war wie mir.

Ich hatte immer wieder viel Hilfe von meinem Ehemann und anderen tatkräftigen Unterstützern bei der Zusammenstellung und Bearbeitung des Materials, das dieses Kompendium beinhaltet, aber niemand gab mir mehr Rückhalt als meine großartige Facebook-Administratorin und Assistentin Heather Rogers, die zugleich meine geliebte Stieftochter und Mutter meines ersten Enkelkindes ist. Danke Heather, für all deine Mühe, deine Kreativität und Geduld. Du bist die Beste!

Selbstverständlich wäre weder dieses Buch noch eines meiner früheren möglich gewesen ohne die Liebe und Ermutigung, die mir seitens meines Mannes zuteilwird, oder die Begeisterung und Unterstützung, die ich von Ihnen, meinen geschätzten Leserinnen und Lesern, erfahre.

Diese Geschichte ist Ihnen allen gewidmet. In Liebe und Dankbarkeit.

Einleitung von Lara Adrian

Solange ich denken kann, empfand ich eine tiefe Liebe zu Büchern. Obwohl meine Eltern keine eifrigen Leser sind, haben sie dafür gesorgt, dass meine Geschwister und ich bereits während der Grundschule Bibliotheksausweise besaßen und ein paar Dollar in der Tasche hatten, wann immer der Bücherbus durch unsere kleine Heimatstadt in Michigan kam. Ich erinnere mich bis heute an das ehrfürchtige Staunen, das mich erfasste – und an die quälende Unentschlossenheit –, wenn ich durch die Gänge der öffentlichen Bibliothek schlenderte oder die Tische mit den brandneuen, zur Begutachtung ausliegenden Romanen in dem Bücherbus inspizierte. Es war immer so schwer, nur einen oder zwei auszuwählen!

Andere Kinder sparten ihre Pennys für Süßigkeiten oder die neuesten Renner unter den Spielzeugen. Ich konnte nie genug von Büchern bekommen. Von den Mysterien, die darin verborgen lagen, der Magie, die sie erschufen, oder den vielen unglaublichen Welten, die sich dank ihnen vor meinem geistigen Auge auftaten.

Bücher waren meine Fluchtmöglichkeit vor allem, das mich bekümmerte. Sie waren mein Portal zu fantastischen, manchmal auch Furcht einflößenden Orten, von denen ich mir nie hätte träumen lassen, dass sie existierten. Bücher waren mein Heimathafen, ihre Seiten in jedem Alter und jeder Lebenslage meine größte Freude und meine liebsten Begleiter.

Sie sind es bis heute.

Die Tatsache, dass ich inzwischen meinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Büchern bestreite – in denen ich Geschichten erzähle, von denen ich hoffe, dass sie meinen Lesern ähnliche Fluchtmöglichkeiten und Momente des Staunens eröffnen, wie ich sie mein ganzes Leben von anderen Autoren geschenkt bekam –, ist ein Privileg, das ich nie als selbstverständlich betrachtet habe.

Ich habe hart gearbeitet, aber es war auch meinem Glück zu verdanken, dass ich früh einen Verlagsvertrag mit Random House an Land ziehen konnte und somit 1999 mein allererstes Buch – ein mittelalterlicher Liebesroman – unter meinem damaligen Pseudonym Tina St. John veröffentlicht wurde. Während der folgenden sechs Jahre verfasste ich sechs weitere historische Liebesromane, die alle positive Kritiken erhielten und Preise gewannen, jedoch nie die breite Leserschaft fanden, die nötig ist, um einen Verleger dauerhaft glücklich zu machen.

Und so kam es, dass ich mich 2005 an einem Scheideweg wiederfand. Mein Verlag wollte keine weiteren Historienromane von mir. Die Geschichte, an der ich gerade arbeitete, war abgelehnt worden, und so stand ich ohne einen Vertrag da – die Nachricht erreichte mich direkt, nachdem mein Mann und ich ein Hypothekendarlehen für unser erstes eigenes Zuhause (eine Eigentumswohnung) aufgenommen hatten.

Zum Glück glaubte meine Lektorin an mich und schlug mir vor, etwas vollkommen anderes zur Begutachtung einzureichen. Obwohl ich mich noch immer von dem Schock erholen musste, dass meine Karriere als Tina St. John gerade ohne Vorwarnung zu Ende gegangen war, stürzte ich mich geistig bereits auf meinen Ordner voller Handlungsideen, die ich seit Jahren sammelte und durchspielte. Sie reichten von düsteren Thrillern und Psychokrimis bis hin zu kleinstädtischen Liebesgeschichten mit Wohlfühleffekt. Und dann hatte ich noch ein paar grob skizzierte Konzepte für atmosphärisch dunkle, erotische Vampir-Romane.

Meine Agentin war nicht begeistert, als ich ihr sagte, dass ich einen Vampir-Liebesroman vorschlagen wollte. Sie warnte mich, dass man unter den Lektoren schon seit einer Weile den Tod der Vampire (ihren wahren Tod?) prognostizierte. Ihre Befürchtung war, dass ich – wie schon bei meinen Historienromanen – auf einen Trend aufsprang, der längst rückläufig war. Wer hätte zu diesem Zeitpunkt geahnt, dass nur wenige Monate später ein Phänomen namens Twilight den Blutsaugern neues Leben einhauchen würde?

Wenige Wochen nach der telefonischen Hiobsbotschaft meiner Agentin schickte ich ihr einen groben Handlungsumriss und die ersten drei Kapitel eines Romans mit dem Arbeitstitel Kiss of Darkness. In dem Gefühl, nichts zu verlieren zu haben, hatte ich in meine Geschichte alles hineingepackt, wovon ich als Leserin nie genug bekam: Action, Spannung, moderne Fantasy und natürlich flirrende Erotik sowie eine Liebesgeschichte mit einem düsteren, tödlich gefährlichen, absolut hinreißenden Alphahelden.

Meine Agentin las den Stoff, und sie liebte ihn. Sie liebte ihn so sehr, dass sie mich fragte, ob es mir möglich wäre, den Handlungsumriss auf insgesamt drei Bücher zu erweitern, damit sie die Idee einer Handvoll Verleger als Trilogie anbieten konnte. Ich verfasste kurze Entwürfe für zwei weitere Teile (eine Geschichte geriet dann ziemlich exakt nach dieser ersten Skizze, die andere hingegen nicht – was ich später in diesem Buch noch genauer erklären werde). Meine Agentin schickte die Exposés raus und sagte, sie hoffe, dass irgendwer bald Interesse anmelden werde.

Nicht einmal eine Woche später hatten wir Angebote von beinahe allen großen Verlagshäusern in New York. Es fand eine Auktion zwischen mehreren Bietern statt, und binnen weniger Tage änderte sich mein Status von arbeitsloser Historicals-Autorin zu literarische Schöpferin eines brandneuen, düsteren, zeitgenössischen, erotischen Vampir-Genres, samt neuem Namen und mehreren Angeboten.

Am Ende blieb ich bei Random House und der wunderbaren Shauna Summers, jener Lektorin, die meinen ersten Mittelalterroman aus dem Haufen unverlangt eingesendeter Manuskripte herausgefischt hatte. Random House veröffentlichte die ersten drei Bände der Midnight-Breed-Serie in rascher Folge – die ersten beiden direkt nacheinander im Sommer 2007, den dritten ein Jahr später. Zu meiner großen Überraschung war die Reihe ein sofortiger Erfolg und landete von Anfang an auf den wichtigsten Bestsellerlisten.

Random House USA hat mittlerweile elf Midnight-Breed-Titel in Druckform (der zwölfte erscheint bald!) und einen als E-Book veröffentlicht. Das Kompendiumbehandelt die ersten zehn Bände – von Geliebte der Nacht bis Erwählte der Ewigkeit –, die den ursprünglichen Handlungsbogen der Serie bilden. Sie finden darin Hintergrundinformationen zu dieser Welt und jedem der ersten zehn Bücher, eine Übersicht über die Charaktere, von mir beantwortete Fragen von Lesern, ein Quiz und vieles mehr.

Dieses Handbuch beinhaltet außerdem die Geschichte von Gideon und Savannah, die ich den Fans von Midnight Breed seit einer gefühlten Ewigkeit versprochen hatte. Versprechen der Nachtist eine ganz neue, nie zuvor veröffentlichte Novelle von etwa vierzigtausend Wörtern – eine lange »Kurzgeschichte«, mit fast dem halben Umfang meiner anderen Bücher. Darin werden endlich alle Ihre Fragen zu Gideon beantwortet, wie er und Savannah sich kennenlernten oder warum er keine Kampfeinsätze mehr macht. Außerdem erwarten Sie noch ein paar besondere Überraschungen, die Aufschluss geben über andere Dinge, nach denen ich im Lauf der Jahre gefragt wurde.

Meine Intention für die Veröffentlichung dieses Kompendiums war, eine Brücke zu schlagen zwischen Erwählte der Ewigkeit und Vertraute der Sehnsucht, dem Buch, das den Beginn des gegenwärtigen, zweiten Handlungsbogens der Serie darstellt, der von den Nachkommen des Ordens handelt und mit einem mächtigen neuen Feind aufwartet.

Aber manchmal kommt es anders als geplant, und so wäre dieses Kompendium aus einer ganzen Reihe von Gründen beinahe nie erschienen.

Doch da sich einem Autor heute auch die Option des Eigenverlags bietet, habe ich beschlossen, nicht länger zu warten, sondern es selbst zu publizieren, als E-Book sowie als Taschenbuch.

Sollte seitens der Leser Interesse bestehen, werde ich sehr gern irgendwann ein zweites Kompendium herausgeben, das all die aufregenden Entwicklungen und spannenden neuen Charaktere behandelt, die im Zentrum von Vertraute der Sehnsucht und den zukünftigen Teilen der fortlaufenden Reihe stehen.

In der Zwischenzeit hoffe ich, Sie genießen die Wiederbegegnung mit Lucan, dem Orden, den Stammesgefährtinnen und ihrer Welt und haben Freude an dem amüsanten Blick hinter die Kulissen und all dem anderen in diesem Kompendium.

Aber Vorsicht: Dieses Buch steckt voller Spoiler!

Sie werden keine Warnhinweise bekommen (außer denen, die Sie jetzt gerade lesen). Wenn Sie die Midnight-Breed-Reihe also noch nicht kennen, ist dieses Kompendium vielleicht nicht der geeignete Startpunkt für einen neuen Leser. Es sei denn, Sie sind wie ich und würden gelegentlich als Erstes die letzte Seite eines Buchs überfliegen, ohne dass das Wissen, wie die Geschichte ausgeht, den Spaß an der Lektüre verdirbt.

Jedenfalls wünsche ich Ihnen viel Vergnügen! Und danke, dass Sie diese Reise mit mir zusammen unternehmen.

Seien Sie herzlich umarmt,

Lara Adrian

Glossar der wichtigsten Begriffe

(in alphabetischer Reihenfolge)

AgenturDas autonome Exekutivorgan des Stammes. Die Agentur ist ein Sumpf von betrügerischen politischen Machenschaften, informellen persönlichen Netzwerken und Korruption, was oft in Unfähigkeit und Ineffizienz, die Zivilbevölkerung des Stammes zu schützen, resultiert. Die Agentur und der Orden arbeiten gegeneinander, doch auch wenn auf beiden Seiten Animositäten bestehen, kam es zwischen einzelnen Mitgliedern der beiden Organisationen manchmal zu Bündnissen und hilfreichen Partnerschaften (siehe Mathias Rowan, Sterling Chase).

ÄltesterEiner der acht vampirähnlichen außerirdischen Eroberer, die vor Jahrtausenden auf der Erde Schiffbruch erlitten und die Spezies von außerirdisch-menschlichen Mischwesen zeugten, die als der Stamm bekannt ist. Die Ältesten sind aber keine Stammesvampire und umgekehrt.

AtlantidenUnsterbliche Spezies, die vor Jahrtausenden die geheime, hoch entwickelte Kolonie gründete, die in den Mythen und Legenden der Menschen als Atlantis bezeichnet wird. Sie wurde in einem katastrophalen Offensivschlag von den Ältesten zerstört und die Königin von Atlantis mitsamt ihrer Legion und Untertanen in den Untergrund getrieben, wo sie bis heute sind. Eine kleine Anzahl von Atlantiden hat ihre Kolonie über die Jahre verlassen, und wie sich kürzlich herausstellte, zeugten diese Überläufer mit Menschenfrauen weibliche Nachkommen – die genetisch und mit übersinnlicher Wahrnehmung begabten Stammesgefährtinnen.

BlutclubIllegaler Jagdsport, bei dem Stammesvampire eine Gruppe von Menschen als lebendes Jagdwild hetzen und erlegen (siehe Renata, Mira). Blutclubs sind zwar schon lange verboten, aber immer noch fühlen sich gewisse Elemente des Stammes dazu berechtigt, ihre Raubtiernatur auszuleben. Der Orden hat im Lauf der Reihe mehrere Blutclubs zerschlagen.

BlutgierDie Sucht, Blut zu trinken. Im Allgemeinen unheilbar, aber je nach Schwere oder Dauer der Krankheit gab es doch einige wenige Fälle von Rekonvaleszenz und vollständiger Heilung (siehe Tegan, Sterling Chase). Wenn die Blutgier eines Stammesvampirs den Punkt überschreitet, wo sein Blutsystem vollständig von der Krankheit verseucht ist und er die Transformierung seiner Augen oder Fänge nicht mehr kontrollieren kann, ist er zum Rogue mutiert und nicht mehr zu retten.

BlutleserDie Fähigkeit, beim Trinken die im Blut gespeicherten Erinnerungen von anderen zu lesen. Kann in wechselnden Kombinationen mit Menschen, Stammesvampiren und/oder Stammesgefährtinnen funktionieren (siehe Hunter, dessen Gabe mit Stamm und Stammesgefährtinnen, nicht aber mit Menschen funktioniert).

BlutsaugerAbfällig gebrauchte Bezeichnung für einen Stammesvampir, der der Blutgier verfallen und zum Rogue mutiert ist.

BlutsverbindungDie tiefe, unauflösliche physische und emotionale Verbindung, die sich zwischen einem Stammesvampir und einer Stammesgefährtin bildet, wenn sie das Blut des anderen trinken. Eine Blutsverbindung verleiht einem Stammesvampir zusätzliche Stärke und Selbstheilungskräfte; sie verstärkt und stabilisiert die übersinnliche Gabe der Stammesgefährtin, heilt und nährt diese und verleiht auch ihr fast unbegrenzte Lebensdauer. Blutsverbundene Paare können die Emotionen des anderen sowie seine Präsenz und räumliche Nähe in ihren Adern spüren. Eine Blutsverbindung wird beim ersten Schluck vom Blut des anderen aktiviert (ob ein Stammesvampir von einer Stammesgefährtin trinkt oder umgekehrt) und vervollständigt, wenn auch der andere das Blut des Partners trinkt. Einmal aktiviert, kann eine Blutsverbindung, auch eine unvollständige, nur vom Tod aufgelöst werden. Wenn zum Beispiel ein Stammesvampir von einer ledigen Stammesgefährtin trinkt, ist er unauflöslich mit ihr verbunden, bis einer von ihnen stirbt. Er kann sich nicht mit einer anderen verbinden und wird diese Stammesgefährtin für die Dauer dieser Verbindung immer spüren. Dasselbe gilt, wenn eine Stammesgefährtin von einem unverbundenen Stammesvampir trinkt. Nur blutsverbundene Paare sind dazu fähig, Nachwuchs zu zeugen.

Blutwirt/inMenschliche Nahrungsquelle des Stammes, männlich oder weiblich.

CrimsonClubdroge, in Form eines roten Pulvers, produziert und vertrieben von einem Menschen namens Ben Sullivan (siehe Gefangene des Blutes). Hat verheerende Nebenwirkungen auf Stammesvampire: fiebrigen Blutdurst, der in den meisten Fällen Blutgier und in Einzelfällen die sofortige Mutierung zum Rogue auslöst (so wie bei Camden Chase).

DermaglyphenHautmuster der Ältesten und Stammesvampire, das je nach ihrem emotionalen oder physischen Zustand seine Farbe ändert. Dermaglyphen bilden ein mehr oder weniger dichtes Netz von Schnörkeln und Bögen, das den ganzen Körper vom Kopf bis zu den Knöcheln bedecken kann (bei den Ältesten und einigen Gen-Eins-Vampiren) oder spärlicher über den Körper verteilt ist (bei den jüngeren Generationen des Stammes).

Dunkler HafenResidenz; Wohn- und Lebensgemeinschaft der zivilen Stammesvampire und ihrer Familien. Dunkle Häfen existieren in den meisten Städten der Welt und auch in einigen ländlichen Gegenden. Jeder Dunkle Hafen hat einen Anführer, meist das älteste Mitglied der Familie oder der Haushaltsvorstand. Dieser Stammesvampir ist für die Sicherheit und das Wohlergehen aller verantwortlich, die unter seinem Dach leben.

Erinnerungen löschenWas Vampire mit Menschen oder Stammesgefährtinnen tun (Letzteres ist als respektlos verpönt und kommt nur selten vor), um zu verhindern, dass diese den Menschen die Existenz des Stammes verraten, wenn diese entsprechende Vorkommnisse mit angesehen haben und dem Stamm so gefährlich werden können.

Erste MorgendämmerungDer Morgen, der auf die Nacht folgte, als der Menschheit die Existenz des Stammes offenbart wurde. Damals hatte Dragos Scharen blutdürstiger Rogues aus ihrer Gefangenschaft befreit, um die menschliche Zivilbevölkerung zu terrorisieren.

GabeSammelbegriff für die individuellen übersinnlichen Fähigkeiten von Stammesgefährtinnen und Stamm.

Gen EinsStammesvampir der Ersten Generation, Sohn eines Ältesten und einer Stammesgefährtin, mit ausgeprägteren Dermaglyphen als bei den späteren Stammesgenerationen. Gen Eins sind nicht notwendigerweise auch die ältesten Mitglieder des Stammes, sondern es hängt davon ab, wann sie geboren wurden und wer ihre Eltern sind. Auf jeden Fall aber sind sie in jeglicher Hinsicht die stärksten Mitglieder ihrer Spezies. Jedoch sind sie auch am anfälligsten für die Blutgier.

HochfrequenzstrahlDie Fähigkeit, Stammesvampire durch einen mental ausgesandten Hochfrequenzton, der unerträgliche Kopfschmerzen auslöst, vorübergehend außer Gefecht zu setzen (siehe Renata).

Hypnotische ManipulationDie Fähigkeit, andere Leute nicht existente Dinge sehen oder glauben zu machen (wie Lucan es mit Gabrielle tat, als er ihr in Geliebte der Nacht eine nicht existente Polizeidienstmarke vorzeigte).

LakaiMensch oder Stammesgefährtin, der/die von einem Stammesvampir fast bis zum Tod ausgesaugt, dann aber am Leben erhalten wurde. Dadurch wird derjenige zu einem Lakaien, sein/ihr Wille völlig und für immer von dem Stammesvampir versklavt, der ihn/sie erschaffen hat. Lakaien können nicht geheilt, nur getötet werden. Sie sind selten gute Zeugen, weil sie in der Regel Selbstmord begehen, um ihren Meister nicht verraten oder sich seinen Befehlen widersetzen zu müssen. Nur die mächtigsten Mitglieder des Stammes (Gen Eins und Zweite Generation) sind dazu fähig, Lakaien zu erschaffen.

MeisterVon den Lakaien benutzte Bezeichnung und Anrede für den Stammesvampir, der sie geschaffen hat.

Orden, derEin von Lucan Thorne gegründeter und angeführter Kader von Stammeskriegern. Der Orden wurde in Europa um 1350 als Gruppe von acht Gen-Eins-Kriegern gegründet, die sich gegen ihre Väter, die Ältesten, erhoben. 1898 verlegte Lucan den Orden zusammen mit Gideon und anderen nach Boston, in der Mission vereint, Menschen und Zivilbevölkerung des Stammes vor den bestialisch mordenden Rogues zu schützen. Das Hauptquartier des Ordens war jahrzehntelang in Boston, befindet sich aber seit der Ersten Morgendämmerung in Washington, D.C.; es unterhält Kommandozentralen und Kriegerteams auf der ganzen Welt.

PsychometrieDie Fähigkeit, die Geschichte oder emotionale Vergangenheit von Gegenständen zu lesen, meistens durch Berührung (siehe Savannah).

PyrokineseDie Fähigkeit, mental Feuer zu entfachen oder Explosionen hervorzurufen (siehe Andreas Reichen).

RogueStammesvampir, der unwiderruflich der Blutgier verfallen ist. Rogues haben ständig ausgefahrene Fänge und gelb glühende Augen mit geschlitzten Pupillen (wie Katzenaugen). Sobald ein Stammesvampir zum Rogue mutiert, besteht keine Hoffnung auf Heilung mehr. Der Stoffwechsel der Rogues ist verseucht und geschwächt, und er ist tödlich allergisch gegen das Metall Titan. Die meisten Rogues werden aufgrund ihrer Krankheit wahnsinnig und begehen Selbstmord.

SchattenlenkerDie Fähigkeit, Schatten als solide Masse um sich zu sammeln und sich darin zu verbergen (siehe Sterling Chase).

SonokineseDie Fähigkeit, mental Geräusche zu manipulieren und zu verstärken (siehe Corinne, Nathan).

StammDie Nachkommen eines Ältesten und einer Stammesgefährtin und deren Nachkommen. Wie seine außerirdischen Ahnen auch ernährt sich der Stamm von Blut, verfügt über übernatürliche Kraft und Geschwindigkeit und kann nur durch ausgedehnte UV-Licht-Strahlung, Enthauptung oder schwere Verletzungen getötet werden. Über die mütterliche Linie erben die Stammesvampire ihre Augen-, Haar- und Hautfarbe sowie ihre übersinnliche Gabe. Aufgrund der dominanten DNA ihrer außerirdischen Väter ist der Nachwuchs des Stammes immer männlich, jedoch gingen aus den privaten Zuchtexperimenten eines Stammesvampirs namens Dragos die ersten im Labor gezeugten Stammesvampirinnen hervor (siehe Tavia Fairchild).

StammesgefährtinSo wird die Tochter eines Atlantiden und einer Menschenfrau genannt, wegen ihrer besonderen genetischen Eigenschaften, die sie befähigen, Blutsverbindungen mit Stammesvampiren einzugehen und ihren Nachwuchs auszutragen. Stammesgefährtinnen verfügen typischerweise über eine perfekte Gesundheit und eine individuelle übersinnliche Gabe und sind meist auch künstlerisch begabt. Aufgrund der dominanten DNA ihrer Atlantiden-Väter sind Stammesgefährtinnen immer weiblich.

Stammesgefährtinnen-ZeichenKleines rotes Muttermal, das jede Stammesgefährtin irgendwo am Körper trägt; es hat die Form einer Träne, die in die Wiege einer Mondsichel fällt, auch in der Kultur von Atlantis ein zentrales Symbol. Die Atlantiden tragen es auf ihren Handflächen, ein Indikator ihrer Lebensenergie, der mit ihrem Tod erlischt.

TranceAlle Stammesvampire sind dazu fähig, Menschen und Stammesgefährtinnen vorübergehend in Trance zu versetzen. Letzteres ist allerdings verpönt und wird nur im äußersten Notfall getan.

Traumgänger/inDie Fähigkeit, die Träume von anderen zu betreten und mitzuerleben, was der Träumer tut, sieht etc. (siehe Claire Reichen).

Die Welt von Midnight Breed

Die Ältesten

Warum Außerirdische?

Wenn ich von der Welt der Midnight-Breed-Reihe erzählen will, muss ich wohl ganz am Anfang beginnen. Ich habe Vampire immer geliebt, schon seit ich klein war. Von den gruseligen, manchmal geschmacklosen Dracula-Filmen, die immer am Samstagnachmittag im Fernsehen liefen, oder Filmen wie The Lost Boys und Brennen muss Salem, bis hin zu Anne Rices faszinierenden Büchern über den kultivierten, weltgewandten, tödlich verführerischen Lestat, waren – und sind – Vampire meine absoluten Lieblingsmonster. Welche anderen übernatürlichen Kreaturen schaffen es denn, gleichzeitig solche Angst und solches Verlangen zu erregen? Der Vampir steht für Tod, Sex und unbegrenzte Macht, und das alles in einer unersättlichen (und zumeist umwerfenden) Figur. Vampire sind einfach die ultimative dunkle, erotische Fantasie schlechthin.

Nur gibt es da ein Problem. Den Untoten-Aspekt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht, aber mir gibt der keinen erotischen Kick. Allein schon die Vorstellung, kaltes, totes Fleisch zu berühren … kein Herzschlag bedeutet auch, dass kein Blut fließt. Was auch bedeutet, nun ja, dass kein Blut fließt. Und im Romance-Genre, besonders in solchen Büchern, wie ich sie schreibe, ist das eine Logiklücke, die man einfach nicht übersehen kann. Aber auch unabhängig davon mag ich meine Fantasiemänner einfach lieber lebendig.

Als ich also von Random House grünes Licht bekam und begann, mir meine eigene Vampirspezies – meine eigene Mythologie – zu erschaffen, war das Untoten-Problem das Erste, das ich zu lösen hatte. Als ich John (mein Mann und wichtigster Partner bei der Themenfindung) gegenüber erwähnte, dass ich mir einen plausiblen Ursprung für den Stamm ausdenken musste, witzelte er: »Vielleicht sind sie ja Aliens.«

Das war erst mal ein verrückter Gedanke – Vampire aus dem Weltraum! –, aber auch irgendwie genial. Und sobald er das gesagt hatte, hatte ich auf einmal das ganze fertige Konzept im Kopf. Ich konnte meine Gedanken fast nicht schnell genug zu Papier bringen – angefangen mit der Ankunft der Ältesten auf der Erde, wie sie aussehen, von was für einem Planeten sie kommen, wie ihre Nachkommen aussehen, wie sie leben, lieben und manchmal auch sterben … einfach alles.

Nicht alles davon ist in die Bücher eingeflossen. Vielleicht wird es das auch nie. Aber bei der Recherche und der Erschaffung von Welten ist es für Schriftsteller wichtig, auch Antworten auf Fragen zu wissen, die in den Büchern selbst womöglich gar nicht aufkommen. Das hilft einem dabei, ein solideres Fundament für die Figuren und für das Universum, das sie bewohnen, zu schaffen, auch wenn dieses Fundament unter der Oberfläche der eigentlichen Geschichte bleibt.

Hier nun also meine Notizen zur Welt der Stammesvampire, Auszüge aus meiner »Bibel«, als ich Geliebte der Nacht, den Beginn der Midnight-Breed-Reihe schrieb:

Das Leben auf dem Planeten der Ältesten

Der Planet ist meistens dunkel, hat nur etwa vier Stunden Sonnenlicht. Während dieser Zeit schlafen die Bewohner, um nicht von den UV-Strahlen eingeäschert zu werden. Aufgrund des Lichtmangels ist es ein kalter Planet, aber der Blutkreislauf der Außerirdischen ist schneller als der von Menschen und Säugetieren, sodass ihnen die Kälte nichts ausmacht. Die Vegetation und die Tierwelt auf dem Planeten sind spärlich (ebenfalls wegen des Lichtmangels), aber es gibt viel Wasser, und die Landschaft ist hügelig und felsig. Die Außerirdischen leben in technologisch hoch entwickelten Städten und Siedlungen, aus den Metallen erbaut, die sie aus den Hügeln abbauen.

Wegen des Mangels an Wildvorkommen nährt die Gesellschaft der Außerirdischen sich von sich selbst – sie sind Kannibalen, nur dass sie statt Fleisch oder Muskeln nur Blut konsumieren. Sie haben Farmen, wo sie den nötigen Bedarf an Blutwirten für die Massen züchten. Die mächtige Elite der Außerirdischen kauft sich eigene Herden von Blutwirten, die wie Sklaven gehalten werden und nur existieren, um ihre Herren zu nähren und zu unterhalten.

Die Spezies ist grausam und aggressiv: Die Männer der Elite lieben den Jagdsport und veranstalten oft Jagdpartien für ihre Freunde; den Frauen wird manchmal gestattet, mit ausgesuchten männlichen Sklaven Gladiatorenspektakel zu veranstalten. Diese werden in der Regel gezwungen, ihren Herrinnen auch anderweitig zu Diensten zu sein. Die Jagdlust der Männer hat sich auch auf die gewöhnliche Bevölkerung ausgebreitet, aber bei ihr ähnelt die Jagd eher Bandenmorden als organisiertem Sport. Diese im Untergrund betriebene Form der Jagd bei den unteren Klassen ist illegal und wird mit sofortiger Todesstrafe geahndet.

Was Gesetze und Regierung angeht, wird die ganze Gesellschaft der Außerirdischen von einigen mächtigen Individuen kontrolliert. Es gibt keine Wahlen, keine individuellen Rechte, nur die der Starken und der Elite. Die Arbeitsbevölkerung ist dazu da, um den reichen Herren zu dienen. Für die breite Bevölkerung gibt es keine Schulen; sie werden unwissend gehalten, erfahren nur, was die Regierung ihnen an Wissen zugesteht. Es gibt keine selbstbestimmte Fortpflanzung; gewöhnliche Zivilisten werden wie Vieh gezüchtet, die meisten ihrer Nachkommen werden ihnen weggenommen, um den Reichen zu dienen. Es gibt nur eine einzige Religion, und mächtige Priester diktieren den Massen, wie sie zu leben haben.

Es gibt keine Ehe, nur die Mächtigen und Auserwählten paaren sich zu Reproduktionszwecken; die Massen werden künstlich gezüchtet (im Allgemeinen durch In-vitro-Befruchtung, aber auch durch »Deckhengste«, wenn der Eigentümer den Zeugungsakt selbst überwachen will). Frauen gelten nur als wertvoll, solange sie gebärfähig sind – entweder auf Befehl eines Angehörigen der Elite (wenn die Frau selbst einer hochgeborenen Blutlinie entstammt) oder in den Zuchtfarmen und in Sklaverei. Die wenigen unfruchtbaren Frauen und grundsätzlich alle Frauen nach der Menopause werden eingeschläfert – wenn sie Glück haben. Auf diesem Planeten willst du definitiv nicht als Frau auf die Welt kommen!

Die Spezies hat ihre eigene komplexe Sprache, aber ihre Angehörigen können auch telepathisch miteinander kommunizieren und die Gedanken der anderen lesen. Die Massen werden an der telepathischen Kommunikation gehindert, indem ihnen nach der Geburt Mikrochips eingepflanzt werden, die das entsprechende Gehirnareal verkümmern lassen. An den Angehörigen der Spezies, die auf den Farmen aufgezogen werden, wird praktisch schon im Reagenzglas eine Lobotomie vorgenommen, da sie in ihrer geistig beschränkten Existenz keine ihrer Fähigkeiten benötigen.

Die Armee dieses Planeten ist riesig und brutal. Die Spezies liebt Gewalt und Eroberung und hat eine ganze Kaste von Gladiatorenkriegern hervorgebracht, befehligt von mächtigen Generälen, die großen Gefallen am Blutsport haben. Ab und an werden Einheiten dieser Krieger ausgeschickt, um benachbarte Planeten nach möglichen anderen Lebensformen und/oder Ressourcen zu erkunden. Sie lieben es, Trophäen von »exotischen« Orten nach Hause zu bringen – meistens Schädel oder andere Zeugnisse der von ihnen verübten Massaker.

Physische Beschreibung der Ältesten

Sie sind von menschenähnlicher Gestalt, aber meistens sehr groß, 1,95 Meter oder größer und von immenser Körperkraft. Die Augen sind grünlich-topazfarben, mit elliptischen Pupillen – ähnlich Katzenaugen. Optimales Sehvermögen in der Nacht und auf Beutejagd.

Die Körper und Köpfe sind völlig unbehaart und bedeckt mit ungewöhnlichen Hautmustern (Dermaglyphen), die als Tarnung funktionieren und (ein wenig) Schutz vor dem UV-Licht bieten. Außerdem geben sie Aufschluss über die Abstammung und den sozialen Rang ihres Trägers. Diese Hautmuster sind hennaartig und kunstvoll, aber verändern je nach der emotionalen Verfassung ihres Trägers ihre Farbe (Braun, Gold, Grün, Blau, Rot) und schillern. Die Hautmuster bedecken den ganzen Körper und den Schädel und reichen auch oft bis ins Gesicht.

Übersinnliche Fähigkeiten der Ältesten

– Gedankenlesen und Telepathie mit anderen Angehörigen der eigenen Spezies

– Mentale Kontrolle über Menschen

– Fähigkeit, sich »Lakaien« (Geistsklaven) aus ausgebluteten Menschen zu schaffen

– Fähigkeit, sich schneller zu bewegen, als Menschen wahrnehmen können

– Telekinese

– Gesteigerte sensorische Wahrnehmung (wie Raubtiere)

Der Schiffbruch auf der Erde

Vor Tausenden von Jahren brach eine Gruppe von acht Kriegern vom Planeten der Ältesten zu einer Erkundungstour auf und erlitt Schiffbruch auf der Erde. Gleich nach ihrer Ankunft starben zwei Mitglieder ihrer Besatzung an UV-Strahlen. Die anderen lernten schnell, dass die Erde lange Sonnentage hat, während derer sie tief unter der Erde Schutz suchen mussten.

Die Außerirdischen waren intellektuell hoch entwickelt, sodass sie die Sprachen der Menschen relativ schnell erlernten; dabei half ihnen ihre Fähigkeit, die niedriger entwickelten Geister der Menschen zu lesen. Sie kommunizierten mit den Bewohnern der Erde, wenn es nötig war, wenn zumeist auch nur, um ihnen zu drohen und sie zu dominieren, was der Stoff für die Vampirfolklore wurde, die sich durch unzählige Menschengenerationen verbreitete.

Sofort nach ihrer Ankunft auf der Erde stellte sich ihnen das Nahrungsproblem. Nachts fielen sie in stille Dörfer ein, um sich zu nähren und wahllos zu töten. Auf diese Weise löschten sie ganze Zivilisationen aus (Atlantis, die Maya, und andere, weniger bekannte). Wegen des unwirtlichen Klimas der Erde benötigten die Außerirdischen mehr Blut als auf ihrem eigenen Planeten, also konsumierten sie es in riesigen Mengen und verbreiteten über Jahrhunderte hinweg Angst und Aberglauben unter den Menschen.

Auch ein anderer Hunger wollte gestillt werden. Die Außerirdischen liebten es, Menschen zu jagen und friedliche Siedlungen dem Erdboden gleichzumachen, aber sie gierten auch nach Sex. Vergewaltigungen waren bei den Überfällen und Angriffen gang und gäbe. Nicht immer überlebten die Menschenfrauen die Brutalität ihrer außerirdischen Eroberer, aber einige taten es doch. Und wie sich herausstellte, konnten einige wenige von ihnen den außerirdischen Samen empfangen. Diese Frauen waren die ersten Stammesgefährtinnen und wurden die unfreiwilligen Mütter einer neuen Vampirspezies auf der Erde … einer Mischspezies, die als der Stamm bekannt wurde.

Der Untergang der Ältesten auf der Erde

Die Ältesten, die nicht in den ersten Jahrhunderten nach ihrer Ankunft auf der Erde umkamen, wurden später (in der Zeit nach der großen Pestwelle, um 1350) von ihren eigenen Nachkommen zu Fall gebracht – den ersten Kriegern des Ordens, die sich unter Lucans Führung gegen die übrigen Ältesten erhoben und sie zum Wohle der Menschheit und des ganzen Vampirvolks auf der Welt stürzten.

Keiner der ursprünglichen acht Ältesten überlebte Lucans Krieg gegen sie, jedoch halten sich Gerüchte, dass einer der Ältesten entkam und sich seither an einem verborgenen Ort im Winterschlaf befindet. Möglicherweise sind Rogues im Besitz von Informationen über diesen schlummernden Ältesten, denen der Orden nachgehen könnte. [Anmerkung der Autorin: Ich habe später beschlossen, aus dem Ältesten im Winterschlaf ein Geheimnis zu machen anstelle eines Gerüchts und ihn der Kontrolle eines einzelnen Vampirs, Dragos, zu unterstellen, statt Rogues ins Spiel zu bringen.]

Methoden, Vampire zu töten

– Direktes Sonnenlicht (der Tod erfolgt meistens innerhalb weniger Minuten)

– Nahrungsentzug (langsamer Tod)

– Enthauptung (sofortiger Tod)

– Massive Verletzungen am ganzen Körper (die Effizienz der Methode hängt vom Schweregrad der Verletzung ab)

– Schwere Verletzungen durch Waffen oder Sprengstoff (weniger effektiv)

Der Stamm

Der Stamm sind die Mischlingsnachkommen und späteren Nachfahren eines Ältesten und einer Stammesgefährtin. Wegen der genetischen Dominanz ihrer außerirdischen Väter sind die Nachkommen des Stammes immer männlich. Stammesvampire erben die Körpergröße und Kraft ihrer außerirdischen Väter, und im Zustand emotionaler Erregung (durch Hunger, Wut oder Lust – jede extreme Emotion), glühen ihre Augen außerirdisch bernsteingelb, und ihre Pupillen werden schmal wie die einer Katze.

Die mächtigsten Mitglieder des Stammes sind die der Ersten Generation (Gen Eins); ihre körperliche und mentale Kraft geht jedoch mit wilderem Hunger und größerer Anfälligkeit durch die Dinge einher, die Stammesvampire töten können, so wie Sonnenlicht und Blutsucht. Damit haben zwar auch die späteren Generationen des Stammes zu kämpfen, aber Gen-Eins-Vampire tragen die schwerste Last.

Alle Vampire müssen frisches Blut aus der Ader eines Menschen (oder einer Stammesgefährtin) trinken, um zu überleben. Keine Blutbeutel, Transfusionen, Tiere oder synthetische Lösungen. Blut ist lebensnotwendig, aber während ihre Erzeuger, die Ältesten, keine Einschränkungen bei der Quantität kennen, gibt es für alle Angehörigen des Stammes einen gefährlichen Punkt, an dem Überleben in Exzess umschlägt. Wenn ein Stammesvampir zu viel oder zu häufig Blut konsumiert, riskiert er, der Blutgier zu verfallen, der Sucht nach Blut.

So wie schwere Drogenabhängigkeit bei Menschen ist auch die Blutgier zerstörerisch und tödlich. Der Süchtige wird immer tiefer in den Abgrund seiner Sucht gezogen, bis alles Gute in ihm verschwunden ist. Sobald ein Stammesvampir der Blutgier verfällt, ist er meistens verloren. Ohne Behandlung wird zuerst sein Blutkreislauf verseucht, gefolgt von seinem Verstand, und er wird zu einer Tötungsmaschine ohne Hoffnung auf Heilung. An diesem Punkt wird er als Rogue bezeichnet. Näher kann ein Stammesvampir seinen wilden außerirdischen Wurzeln nicht kommen.

Die Stammesvampire im Vergleich zu klassischen Vampiren

Ähnlichkeiten: Sie müssen Blut zu sich nehmen, um zu überleben; lange Lebensdauer von vielen Jahrhunderten, aber keine echte Unsterblichkeit, da sie durch diverse Methoden getötet werden können (siehe Älteste); extreme Lichtempfindlichkeit der Augen und der Haut; Fähigkeit, sich schneller zu bewegen, als Menschen wahrnehmen können; können geistige Kontrolle auf Menschen ausüben; Telekinese.

Unterschiede: Keine Abneigung gegen Knoblauch oder Weihwasser; müssen nicht eingeladen werden, um ein Gebäude oder einen Raum betreten zu können; keine Probleme mit geweihtem Boden oder Kirchen, da es sich bei ihnen nicht um Untote oder Verdammte handelt; kein Problem, ihre eigenen Spiegelbilder zu sehen, da sie real aus Fleisch und Blut sind; haben nicht die Fähigkeit, sich in Luft aufzulösen oder zu verwandeln; können nicht durch einen Holzpflock ins Herz getötet werden.

Physische Eigenschaften des Stammes

Während Stammesvampire den Blutdurst und die übernatürlichen Kräfte ihrer außerirdischen Väter erben, wird die physische Erscheinung eines Stammesvampirs – seine Haar-, Haut- und Augenfarbe – vom Aussehen seiner Stammesgefährtinnen-Mutter bestimmt. Stammesvampire sind groß und muskulös wie ihre außerirdischen Väter, immer kerngesund und körperlich fit.

Dermaglyphen: Farben und Bedeutungen

Ebenfalls von ihren außerirdischen Vätern erben die Stammesvampire die tarnenden und von der Stimmung beeinflussten Hautmuster, die Dermaglyphen genannt werden. Gen Eins haben die kunstvollsten und meisten Glyphen. Die Hautmuster späterer Generationen, deren außerirdische Gene zunehmend durch die ihrer mütterlichen Seite verwässert sind, sind weniger dicht und treten an weniger Stellen ihres Körpers auf. Die Farbschattierungen der Dermaglyphen verändern sich entsprechend der emotionalen Verfassung ihres Trägers:

– Zufriedenheit/Normalzustand: eine Schattierung dunkler als die eigene Hautfarbe

– Von kürzlich erfolgter Nahrungsaufnahme gesättigt: tiefer, rötlicher Bronzeton

– Hunger generell: blasses Scharlachrot und blasses Gold

– Wilder, krampfartiger Hunger: tiefe Purpur- und Rottöne, die zu Schwarz changieren

– Sexuelles Verlangen: Weinrot, Indigoblau und Gold.

Übersinnliche Kräfte und Fähigkeiten

Jeder Stammesvampir hat eine individuelle Fähigkeit, die auch Fluch oder Schwäche sein kann und ihm von seiner Stammesgefährtinnen-Mutter vererbt wird. Für einige ist es eine konkrete Gabe, wie die Fähigkeit zu heilen oder zu töten. Bei anderen ist es eine übersinnliche Kraft, wie Vorausahnung oder eine telepatische Verbindung zu Tieren.

Mit der Ausnahme der Fähigkeit, andere in Trance zu versetzen, auf mentale Weise kleinere Gegenstände zu bewegen und Türen und Schlösser etc. zu öffnen sowie übernatürlicher Schnelligkeit besitzen nur die ältesten oder mächtigsten Stammesvampire wirkliche übersinnliche Fähigkeiten. Sie können zu einem gewissen Grad die Gedanken von Menschen beeinflussen, aber Angehörige späterer Generationen als Gen Eins kostet dies schon mehr Anstrengung, sodass diese Fähigkeit nur selten eingesetzt wird. Es gilt als unehrenhaft für jeden Stammesvampir, eine Stammesgefährtin in Trance zu versetzen oder ihre Gedanken zu beeinflussen.

Die mächtigsten Stammesvampire, besonders Gen Eins, besitzen die Fähigkeit, sich Lakaien zu erschaffen, was die Stammesgesetze (und auch die Stammesehre) ausdrücklich verbieten.

Schwächen

Wie ihre außerirdischen Väter ist der Stamm durch ultraviolettes Sonnenlicht gefährdet. Gen Eins ertragen maximal zehn Minuten direkter Sonneneinstrahlung, und ihre Haut beginnt schon vorher zu brennen. Spätere Generationen haben eine etwas längere Verweildauer, aber kein Angehöriger der Spezies kann sich länger als eine halbe Stunde in der Sonne aufhalten.

Wie auch die Ältesten so sind auch die Stammesvampire schwer zu töten. Enthauptung ist die schnellste und sicherste Methode (aber versuchen Sie das erst mal!). Andere Methoden sind massive Verletzungen oder Nahrungsentzug (was nur sehr selten vorkommt).

Der Stamm ist immer anfällig für die Blutsucht (Blutgier), und wenn ein Stammesvampir zum Rogue mutiert, kann er relativ einfach und sicher durch eine Titanklinge getötet werden. Das Metall wirkt auf den verseuchten Blutkreislauf der Rogues wie Gift. Schon durch eine einzige Schnittwunde dringt es in den Blutkreislauf des Rogue und zersetzt ihn von innen. Sollte ein Rogue seiner Ergreifung und Tötung entkommen, treibt ihn sein Wahnsinn oft in den Selbstmord, meistens durch Sonnenlicht.

Die Stammesgesellschaft

Die generelle Vampirbevölkerung lebt in zivilen Gemeinschaften, die Dunkle Häfen genannt werden. Sie befinden sich in Groß- und Kleinstädten, Dörfern, im ländlichen Raum und auf Inseln – praktisch überall, außer in den Tropen oder Gegenden mit hoher UV-Strahlung. Jeder Dunkle Hafen, vom schicksten Hochhaus zum idyllischsten Landhaus, hat etwas mit den anderen gemeinsam: Zugang zu einem gesicherten Raum oder Bunker, wo die Stammesvampire sich vor dem Tageslicht schützen können, notfalls auch für längere Zeit. Ein Dunkler Hafen wird meistens von einer einzelnen Familie oder Großfamilie bewohnt, mit einem Haushaltsvorstand, dem Anführer des Dunklen Hafens. Dieser Stammesvampir, gewöhnlich der älteste oder hochrangigste der Familie, ist für die Sicherheit und das generelle Wohlergehen der Bewohner seines Dunklen Hafens verantwortlich.

Die zivile Stammesgesellschaft wird weitgehend von einer Organisation geschützt, die »die Agentur« genannt wird. Die Mitglieder der Agentur sind eine Kreuzung zwischen Polizeitruppe und Regierung, mit all der üblichen Korruption und Vetternwirtschaft. Die Agentur begann ihre Arbeit vor Jahrhunderten mit guten Absichten, wurde aber mit der Zeit zu einer ineffektiven, oft gefährlichen Organisation mit inneren Zerfallserscheinungen.

Außerhalb der Dunklen Häfen und der Agentur existiert ein weiteres, kleineres geheimes Lager der Vampirgesellschaft: die Ordenskrieger. Diese Jungs sind die stärksten, fittesten, tödlichsten Mitglieder des Stammes. Für gewöhnlich Außenseiter aus diversen Gründen und viel zu unabhängig, um sich den gesellschaftlichen Konventionen der Zivilbevölkerung unterzuordnen, haben sie ihr Leben dem Schutz ihrer Spezies verschrieben, auch wenn das bedeutet, sich regelmäßig mit der Agentur anzulegen. Der Orden ist das Vampir-Äquivalent zu einer Scharfschützen-Spezialeinheit der US-Streitkräfte. Sie operieren außerhalb der regulären Ordnung, oft verdeckt und immer tödlich.

Dann gibt es noch die Rogues, Gesetzlosen, Gangmitglieder und anderen degenerierten Abschaum der Vampirwelt. Sie sind Junkies, die in Anarchie leben und jedem Impuls nachgeben – dem nach Nahrung und dem, zu töten. Rogues lauern wie Ungeziefer in menschlichen Siedlungen, vor allem größeren Städten, die ihnen reiche Jagdgründe bieten. Wie menschliche Drogensüchtige haben der Blutgier verfallene Rogues keinen persönlichen Stolz, ihnen ist egal, wie sie leben. Als Konsequenz leben sie generell in Dreck und Verfall. Sie töten Menschen auch auf offener Straße, nur eines ihrer unverzeihlichsten Verbrechen, da sie auf diese Weise die Sicherheit des ganzen Vampirvolkes gefährden.

Zentrale Lebensereignisse der Stammesvampire: Geburt, Blutsverbindungen und Tod

Der Schwangerschaftszyklus des Stammes beträgt neun Monate, wie bei den Menschen. Anders als bei den Menschen jedoch nähren sich die neugeborenen Stammesvampire vom Blut ihrer Mutter statt von Milch oder Babynahrung. Das Baby wird mit winzigen Fängen geboren und trinkt das Blut seiner Mutter (die es üblicherweise am Handgelenk nährt, nicht an der Brust), bis es alt und stark genug ist, um alleine Blutwirte zu jagen – meistens im Alter von vier oder fünf Jahren.

Mit der Pubertät werden die Nahrungsgewohnheiten eines Stammesvampirs komplizierter. Jetzt führt die Nahrungsaufnahme eines Vampirs von einer Stammesgefährtin in einer Blutsverbindung zu ihr – einer physischen und seelischen Verbindung, die nur durch den Tod aufgelöst werden kann.

Ein Stammesvampir ist praktisch unsterblich, wird oft viele Jahrhunderte alt. Wenn er eine Stammesgefährtin nimmt, erlaubt seine Blutsverbindung ihr, so lange zu leben wie er – es sei denn, sie wird ermordet oder stirbt bei einem Unfall. Bei Verletzungen beschleunigt sich die Wundheilung von Stammesvampiren (oder Stammesgefährtinnen) dramatisch, wenn sie das Blut des Partners trinken. Manchmal können sie auf diese Weise sogar an der Schwelle des Todes wiederbelebt werden.

Stammesgefährtinnen

Eine Stammesgefährtin ist eine sterbliche Menschenfrau, deren besondere Blut- und DNA-Eigenschaften ihre Eizellen kompatibel mit dem Vampirsperma machen. Stammesgefährtinnen sind zu erkennen an dem kleinen Muttermal in Form einer Träne, die in die Wiege einer Mondsichel fällt. Dieses Mal tragen sie alle von Geburt an irgendwo am Körper. Stammesgefährtinnen sind ebenso zu allen Zeiten ihres Lebens körperlich fit und gegen Krankheiten immun; für sich alleine sind sie jedoch nicht unsterblich. Sie brauchen die Blutsverbindung mit einem Stammesvampir, um ihren Alterungsprozess anzuhalten.

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