Mord mit und ohne Handschuhe - K.H. Hartmann - E-Book

Mord mit und ohne Handschuhe E-Book

K.H. Hartmann

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Beschreibung

In "Der Handschuhmörder" geht es um einen mehrfachen Mörder in Schleswig-Holstein, der als Kennzeichen Handschuhe am Tatort zurückläßt, aber den die Polizei nicht zu fassen bekommt. "Der Hollandgänger" handelt von einem jungen Mann, der zu Beginn des 18. Jh nach Holland geht um ein richtiger Medicus zu werden. Sein größter Traum ist das Sezieren einer eigenen Leiche.

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Seitenzahl: 17

Veröffentlichungsjahr: 2014

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K.H. Hartmann

Mord mit und ohne Handschuhe

2 Krimi-Kurzgeschichten

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

„Der Handschuhmörder“

„Der Hollandgänger“

Impressum neobooks

„Der Handschuhmörder“

Der Wind blies frostig von der Ostsee herüber. Für einen Nach­mittag Anfang Juni war es ungewöhnlich kühl. Die Schafskälte hatte wieder, wie so oft in dieser Jahreszeit, zuge­schlagen. Der LKW, ein Siebeneinhalbtonner, fuhr exakt ein­hundert Stundenkilometer, aber auf dieser monotonen, flachen Strecke kam es einem eher langsamer vor. Marne, der Fahrer, war gebürtiger Meldorfer, lebte aber jetzt in Kiel. Dithmarschen hatte er schon vor über zehn Jahren verlassen, und seit drei Jahren fuhr er nun LKW. Hin und wieder nahm er, der Abwechslung wegen, auch Anhalter mit, obwohl er eigentlich nicht der gesprächige Typ war. So auch heute. Vor etwa zehn Minuten hatten sie Flensburg ver­lassen und fuhren nun auf der B200 Richtung Husum. Die Augen des flachsblonden Burschen auf dem Bei­fahrersitz glänzten und er beugte sich, so weit es der Sicherheitsgurt zuließ nach vorne, um den Sprecher besser zu hören. Während er den Nachrichten aus dem Radio lauschte, verfinsterte sich seine Miene. Als der Verkehrsfunk zu Ende war, ließ er sich wieder in den Sitz zurück sinken. Er wischte sich mit dem Handrücken über den Mund:

„Nun haben sie schon VIER seiner Opfer gefunden!“

Marne nickte zustimmend. „Ich habe es auch gehört“. Er nahm die linke Hand vom Steuer und massierte damit seinen Hals, um die verkrampften Muskeln zu lockern. Der Jüngling beobachtete ihn und fragte: „Ganz schön er­müdend, so lange hinter dem Steuer zu sitzen, was? Machen Sie immer die gleiche Tour?“