Mozarts Originalhandschriften - Anton André - E-Book

Mozarts Originalhandschriften E-Book

Anton André

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Beschreibung

In größeren Ruf als Verleger brachte sich André durch die Erwerbung des ganzen handschriftlichen Nachlasses Mozart's, wie er bei dessen Tod in den Händen der Witwe sich vorfand. Durch Veröffentlichung des darunter befindlichen thematischen Verzeichnisses der in seinen Besitz übergegangenen Handschriften Mozart's erwarb sich André ein Verdienst um die Chronologie der Werke desselben. Inhalt: Vorbericht. A. Kirchenmusik. B. Opern und Theater-Musik. C. Concert-Arien mit Orchester-Begleitung. D. Lieder und Solfeggen mit Clavier-Begleitung. E. Sinfonieen und Ouvertüren für Orchester. F. Divertimenti, Serenaden, Märsche für Streich- u. Blasinstrumente. G. Harmoniemusik. H. Violinmusik. I. Claviermusik. K. Musik für Orgel. L. Musik für Flöte. M. Musik für Oboe. N. Musik für Horn. O. Musik für Harfe. P. Musik für Harmonica. Q. Tanzmusik. R. Authentische Abschriften

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Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Thematisches Verzeichnis der Originalhandschriften

Anton André

Inhalt:

Johann Anton André – Lexikalische Biografie

Thematisches Verzeichnis der Originalhandschriften

Vorbericht.

A. Kirchenmusik.

B. Opern und Theater-Musik.

C. Concert-Arien mit Orchester-Begleitung.

D. Lieder und Solfeggen mit Clavier-Begleitung.

E. Sinfonieen und Ouvertüren für Orchester.

F. Divertimenti, Serenaden, Märsche für Streich- u. Blasinstrumente.

G. Harmoniemusik.

H. Violinmusik.

I. Claviermusik.

K. Musik für Orgel.

L. Musik für Flöte.

M. Musik für Oboe.

N. Musik für Horn.

O. Musik für Harfe.

P. Musik für Harmonica.

Q. Tanzmusik.

R. Authentische Abschriften

Thematisches Verzeichnis der Originalhandschriften, Anton André

Jazzybee Verlag Jürgen Beck

Loschberg 9

86450 Altenmünster

www.jazzybee-verlag.de

[email protected]

Frontcover: © Freesurf - Fotolia.com

Johann Anton André – Lexikalische Biografie

Sohn des Komponisten Johann André, geb. 6. Okt. 1775 in Offenbach, gest. daselbst 6. April 1842, Schüler von Ferd. Fränzl (Violine) und Vollweiler (Komposition), übernahm nach dem Tode seines Vaters die Verlagsfirma in Offenbach, die er besonders durch den Ankauf von Mozarts Nachlass (1799) außerordentlich hob. Als Komponist überragt er seinen Vater (Messen, Psalmen, Instrumentalwerke), machte sich aber auch einen Namen als Theoretiker mit seinem (nicht beendeten) »Lehrbuch der Tonsetzkunst« (Offenb. 1832–43, 2 Bde.; neue gekürzte Ausgabe von H. Henkel, 1875). A. war auch der erste, der (1803) Senefelders Idee, die Lithographie beim Notendruck zu gebrauchen, in größerem Umfang ausführte.

Thematisches Verzeichnis der Originalhandschriften

Vorbericht.

Den vielseitig geäusserten Wünschen der Verehrer Mozart's endlich zu entsprechen, hat sich der Besitzer der in gegenwärtigem Catalog verzeichneten Original-Handschriften des unsterblichen Tondichters zu deren Verkauf entschlossen. Er hat daher diese Manuscripte in Classen abgetheilt und sämmtliche Werke einer jeden Classe chronologisch geordnet, und in letzterer Beziehung den von Mozart eigenhändig geschriebenen thematischen Catalog, sowie auch die auf den meisten dieser Manuscripte befindlichen Bemerkungen hierzu benutzt, und diese Bemerkungen selbst, soweit solche von Mozart oder von seinem Vater herrühren, wörtlich mit abdrucken lassen.

Der Besitzer (Hofr. André) hat nun sowohl für die ganze Sammlung, als für jedes einzelne Werk einen bestimmten, und im Verhältniss zu dem hohen Kunstwerthe eines Mozart'schen Manuscriptes sehr mässigen Preis festgesetzt, unter welchem aber auch keines derselben abgegeben wird; dagegen jedermann, welcher bis zum 31. December l.J. das höchste Mehrgebot thut, entweder die ganze Sammlung oder das zu bezeichnende einzelne Manuscript käuflich beziehen kann. Von dieser erwähnten Preisansetzung steht allen denjenigen ein gedrucktes Exemplar gratis zu Diensten, welche sich dessfalls in portofreien Briefen an die Musikalien-Handlung von Johann André dahier wenden wollen.

Offenbach a.M. den 1. Mai 1841.

A. Kirchenmusik.

Oratorien, Messen, Vespern, Lytanien etc.

1. ORATORIUM für 2 Soprane und Tenor, mit Begleitung von 2 Violinen, Bratsche und Bass, 2 Oboen, 2 Fagotte und 2 Hörner.

(Dieses Oratorium hat folgende Ueberschrift von Mozart's Vater: Oratorium di Wolfgango Mozart, composto nel mese di Marzo 1766.)

2. KYRIE für Sopran, Alt, Tenor und Bass, mit Begleitung von 2 Violinen, Bratsche und Bass.

(Enthält von Mozart's Hand sehr kritzelig geschrieben die Worte: Mese à paris 12. Juni di Wolfgang Mozart 1766.)

3. GRABMUSIK (Passions-Cantate) mit Begleitung von 2 Violinen, Bratsche, Bass und 2 Hörner. (Von Mozart's Vater überschrieben: 1767.) Das Ganze beschliesst ein 4 stimmiger Chor, welcher seiner Noten- und Textschrift nach in späteren Jahren noch von Mozart hinzugefügt worden ist.

4. MISSA BREVIS für 4 Singstimmen mit Begleitung von 2 Violinen, Bratsche und Bass.

(Auf dem Manuscript steht von Mozart's Hand: di Wolfgang Mozart 1768 in Wien.)

5. MISSA BREVIS für 4 Singstimmen, mit Begleitung von 2 Violinen und Bass.

(Auf dem Mscpt. steht von Mozart's Hand: di Wolfgango Mozart, Salzbourg den 14. Jener 1769.)

6. MISSA für 4 Singstimmen, mit Begleitung von 2 Violinen, Bratsche, Bass, Trompeten und Pauken.

(Auf dem Mscpt. steht von Mozart's Hand: di Wolfg. Mozart mpr. 1769 in Octobre.)

7. OFFERTORIUM für 4 Singstimmen, mit Begleitung von 2 Violinen, Bratsche, Bass, Trompeten und Pauken.

(Auf dem Mscpt. steht von Mozart's Hand: di Wolfgango Mozart.)

8. MISSA für 4 Singstimmen, mit Begleitung von 2 Violinen, 2 Bratschen und Bass, 2 Oboen und 3 Posaunen.

9. MISERERE für Alt, Tenor und Bass, nebst beziffertem Orgelbass.

(Auf dem Mscpt. steht von Mozart's Hand: Miserere a 3. del Sgr. Cavaliere Wolfgango Amadeo Mozart in Bologna 1770.)

10. LYTANIA für Sopran, Alt, Tenor und Bass, mit Begleitung von 2 Violinen und beziffertem Bass.

(Auf dem Titel steht von Mozart's Hand: del Sigr. Cavaliere Amadeo Wolfgang Mozart in Salisburgo, nel mese di Maggio 1771.)