Mozarts thematischer Katalog - Anton André - E-Book

Mozarts thematischer Katalog E-Book

Anton André

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Beschreibung

In größeren Ruf als Verleger brachte sich André durch die Erwerbung des ganzen handschriftlichen Nachlasses Mozart's, wie er bei dessen Tod in den Händen der Witwe sich vorfand. Durch Veröffentlichung des darunter befindlichen von Mozart eigenhändig geführten thematischen Verzeichnisses seiner Kompositionen 1784 - 1791 erwarb sich André ein Verdienst um die Chronologie der Werke desselben.

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Seitenzahl: 24

Veröffentlichungsjahr: 2012

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W.A. Mozart's thematischer Katalog

Anton André

Inhalt:

Vorbericht.

1784.

1785.

1786.

1787.

1788.

1789.

1790.

1791.

Mozarts thematischer Katalog, Anton André

Jazzybee Verlag Jürgen Beck

Loschberg 9

86450 Altenmünster

www.jazzybee-verlag.de

[email protected]

Frontcover: © Freesurf - Fotolia.com

Johann Anton André – Lexikalische Biografie

Sohn des Komponisten Johann André, geb. 6. Okt. 1775 in Offenbach, gest. daselbst 6. April 1842, Schüler von Ferd. Fränzl (Violine) und Vollweiler (Komposition), übernahm nach dem Tode seines Vaters die Verlagsfirma in Offenbach, die er besonders durch den Ankauf von Mozarts Nachlass (1799) außerordentlich hob. Als Komponist überragt er seinen Vater (Messen, Psalmen, Instrumentalwerke), machte sich aber auch einen Namen als Theoretiker mit seinem (nicht beendeten) »Lehrbuch der Tonsetzkunst« (Offenb. 1832–43, 2 Bde.; neue gekürzte Ausgabe von H. Henkel, 1875). A. war auch der erste, der (1803) Senefelders Idee, die Lithographie beim Notendruck zu gebrauchen, in größerem Umfang ausführte.

W.A. Mozart's thematischer Katalog

so wie er solchen vom 9. Februar 1784. bis zum 15. November 1791 eigenhändig geschrieben hat, nebst einem erläuternden Vorbericht

Vorbericht.

Man hatte in dem Vorberichte zur ersten Auflage gegenwärtigen Werkes (1805.) erwähnt, dass ich von den übrigen Originalmanuscripten Mozart's, welche nicht in gegenwärtigem Verzeichniss enthalten, also vor dem Jahre 1784 geschrieben sind, ein ähnlich chronologischgeordnetes, thematisches Verzeichniss fertigen und herausgeben wolle.

Diese früheren Werke wurden nun zwar in ein thematisches Verzeichniss zusamengetragen, allein die vorgehabte Ordnung ihrer Zeitfolge liess sich, nach genauerer Prüfung der Sache, nicht ausführen, da bei weitem nicht alle Manuscripte mit dem Datum ihrer Entstehung versehen waren.

Ich theilte inzwischen dieses Verzeichniss meinem FreundeGerber in Sondershausenin Abschrift mit, und dies veranlasste: dass seiner, als einem bestehenden zweyten Verzeichnisse Mozartscher Manuscripte, sowohl im Gerberschen Tonkünstlerlexikon im ArtikelMozart,als auch in den neuesten Biographieen Mozart's u. an andern Orten, Erwähnung geschah. Da, wie bereits gesagt, dieses Verzeichniss nicht vollständig chronologisch zu ordnen ist, so muss ich dasselbe nach einer anderen Ordnung abfassen, um es herausgeben zu können.

Schade, dass uns von Mozart selbst die näheren Angaben zur Fertigung eines solchen Verzeichnisses fehlen Vielleicht hatte Mozart, bei eigner Anerkennung der Nothwendigkeit desselben, zugleich die Schwierigheil seiner Abfassung eingesehen, und um solcher für seine folgenden Werke im Voraus zu begegnen, sich entschlassen, das gegenwärtige zu gründen.

Noch scheint es bemerkenswerth, dass Mozart beynahe gleichzeitig mit gegenwärtigem Verzeichnisse angefangen hat, über seine Einnahmen und Ausgaben gewissermassen Buch und Rechnung zu führen.