Nach Strich und Noten - Christine Stutz - E-Book

Nach Strich und Noten E-Book

Christine Stutz

5,0

Beschreibung

Seine Verlobte ist abgehauen! Markus Black ist mehr als wütend. Nicht nur, dass er die Frau heiraten wollte, nein sie sollte ihm auch bei dem wichtigsten Musikprojekt einer Karriere helfen! Voller Wut und Frust fährt Markus zum Strich und sucht sich eine Prostituierte. Seine Wahl fällt auf Silvia, die ihm direkt vors Auto stolpert. Silvia ist zwar unerfahren im"speziellen" Sex. Doch Markus will es trotzdem mit ihr probieren. Denn für ihn zählt nur eins. Er will sich abreagieren. Die Nacht gefällt ihm ausgesprochen gut, das muss Markus zugeben. Und noch eins überrascht ihn. Die kleine Prostituierte kann singen. Sehr gut singen! Sie könnte seine Rettung sein, denkt Markus. Doch dann geraten beide heftig in Streit. Silvia verschwindet. Markus ist gezwungen sich mit seinem Bruder auf die Suche nach Silvia zu machen. Dann haben sie noch ein Problem. Wie macht man aus einer Prostituierten eine vorzeigbare Sängerin?

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Nach Strich und Noten

TitelseiteProlog1 Kapitel2 Kapitel3 Kapitel4 Kapitel5 Kapitel6 Kapitel7 Kapitel8 Kapitel9 KapitelEpilogImpressum

Nach

Strich und

Noten

Prolog

Prolog

Markus warf sein Telefon in die Ecke und fluchte unanständig. War das der Ernst von Isabell? Hatte er eben richtig gelesen? Hatte die Frau tatsächlich per SMS mit ihm Schluss gemacht? Markus schrie wütend auf und raufte sich die Haare. Die Schlampe. Diese dämliche Frau. Was fiel ihr ein, ihm den Laufpass zu geben. Er griff zu seinem Telefon und las erneut die Nachricht. Tatsächlich. Isabell hatte geschrieben, dass sie jetzt mit dem berühmten Regisseur auf dem Weg nach Hollywood war! Und er Idiot hatte sie dem Regisseur auch noch vorgestellt! Wie dämlich musste man denn eigentlich sein, überlegte er jetzt wieder. Er wählte ihre Nummer, dann löschte er es und schrie wütend auf. Er würde sie nicht anrufen und betteln! Er hatte Isabell eigentlich geliebt. Sie waren doch verlobt und wollten heiraten. Jetzt hatte sie mit drei kurzen Sätzen, Schluss gemacht. Dieses Miststück, diese elende Hure! Sie hatte ihn kaltlächelnd hängen lassen. Hatte sie nicht versprochen, für ihn, in drei Tagen, die neuen Songs einzusingen? Hatte sie dafür nicht bereits Geld von ihm erhalten? Verdammt, wenn etwas schief ging in seinem Leben, dann aber richtig, dachte er wütend. Warum musste immer ihm so etwas passieren? Wie sollte er, dass nun wieder Gordon erklären? Wie sollte er es seinem großen Bruder erklären? Er konnte Gordons harte Stimme jetzt schon hören. Sein Bruder hatte Isabell nie gemocht. Gordon hatte immer gesagt, dass Isabell ihn ausnutzen würde. Markus hasste es, wenn Gordon recht hatte.

Er sah sich in seinem Wohnzimmer um. Er musste hier raus. Sonst würde er etwas kaputtschlagen! Etwas frische Luft würde ihm gut tun. Er musste sich unbedingt abreagieren, dachte er finster. Es war ja nicht so, dass er Isabell richtig tiefgehend geliebt hatte. Aber sie war gut im Bett gewesen und hatte gut zu ihm gepasst. Es tat richtiggehend weh, so betrogen zu werden. Markus nahm die Autoschlüssel und ging zum Fahrstuhl. Er würde etwas durch die Stadt fahren. Vielleicht ergab sich ja noch etwas, dass ihm auf andere Gedanken brachte.

1 Kapitel

1 Kapitel

Silvia stand am Straßenrand und zitterte. Seit zwei Wochen stand sie nun schon am Straßenrand und wartete auf Kundschaft. Sie hasste es wie die Pest, wenn sie fremde Männer begrabschten und sie fickten. Aber was sollte sie machen, wenn sie nicht verhungern wollte. Ihre Miete musste auch bezahlt werden. Sie schluckte Tränen herunter, als sich ein dunkler Sportwagen näherte und langsam die berüchtigte hochfuhr. Der Sportwagen fuhr sehr langsam, der Fahrer darinnen schien sich alle Frauen auf der Straße genau anzusehen. Silvia stellte sich näher an den Rand und umklammerte ihre große Handtasche mit beiden Händen. Sie musste heute unbedingt Geld verdienen. Schon gestern hatte sie keinen Freier gehabt. Ihr Vermieter hatte ihr und ihrer Freundin heute bereits mit der Kündigung gedroht. Wenn sie heute wieder kein Glück hatte, konnten sie ihre wenigen Sachen packen.

„Nur Mut, Mädchen. Du schaffst das“ machte Lisa ihr jetzt Mut. Sie schob Silvia näher an den Rand, als der Wagen fast bei ihnen war. Dann gab sie Silvia einen Schub, als sie merkte, dass der Wagen weiterfahren wollte.. Silvia stolperte auf die Straße und brachte den Wagen damit zum Stoppen. Der Fahrer trat auf die Bremse, Der Wagen kam vor Silvia zum Stehen. Sie schluckte schwer, als der Mann das Fenster herunterließ. Er winkte Silvia zu sich und griff nach seiner Taschenlampe. Dann sah er sie von unten bis oben an. Er musterte sie von ihren hohen Stiefeln bis zu ihrem wirren Lockenkopf. Anscheinend gefiel ihm, was er sah. Silvia umklammerte ihre Tasche und unterdrückte ein Zittern.

„Du bist frei?“ fragte der Mann dunkel. Silvia nickte ernst. „Hattest du heute schon einen Kunden?“ fragte er weiter. Silvia schüttelte den Kopf. Der Mann schien zu überlegen. Dann nickte er. „Ich will die ganze Nacht. Kein Blümchen Sex! Du sagst, was du haben willst“ sagte er hart. Silvia sah sich unsicher zu Lisa um. Die erfahrene Frau kam nun näher. Sie legte ihre Hand auf Silvias Schulter. „Zweihundert und ein Bett für die restliche Nacht. Ein vernünftiges Zimmer. Keine Absteige“ sagte Lisa mit ihrer rauchigen Stimme. Sie besah sich den eleganten Sportwagen. „Ich denke, zweihundertfünfzig, wenn es ihnen gefallen hat. Leisten können sie es sich doch bestimmt“ setzte sie dann grimmig hinzu. Dann beugte sie sich in den Wagen. „Meine Freundin ist Frischfleisch, was ihren Geschmack angeht, Mister. Sie würden sie anlernen können“ sagte sie dann verführerisch. Ein weiterer Wagen hielt und Lisa verschwand in der Nacht.

Markus überlegte. Dann nickte er. „Steig ein“ sagte er. Dann griff er schnell hinter sich und legte eine Decke auf den Beifahrersitz. Er hatte Angst, die Frau würde den Sitz beschmutzen. Silvia schluckte schwer, als sie es bemerkte. Doch sie schwieg. Zweihundert Dollar waren die Miete für den Monat. Damit hätte sie die Möglichkeit, sich hier etwas rarer zu machen. Vielleicht konnte sie sich dann einen anderen Job suchen. Also, Mund halten, dachte Silvia. Sie machte Lisa ein Zeichen und die Freundin schrieb sich das Nummernschild des Wagens auf. Das machte sie immer, wenn Silvia wegfuhr. Aus Sicherheit. Silvia tat es umgedreht für Lisa. Man brauchte hier Freunde und Verbündete, dachte Silvia. Langsam stieg Silvia in den Wagen und genoss die Wärme der Heizung.

„Kalt heute“ sagte sie nervös. Der Mann nickte nur und fuhr zurück in die Stadt. Silvia schwieg wieder, besorgt, ängstlich. Sie machte das hier wirklich nicht gern, sie fürchtete sich vor den Männern, die Abend für Abend zu dieser berüchtigten Straße kamen, um sich ihren Spaß zu holen. Der Mann neben ihr sah gut aus, sehr gut sogar. Warum war er heute an den Strich gekommen, überlegte Silvia. Er hatte das doch nicht nötig. Er hätte zu einer eleganten Bar fahren können, zwei, drei Drinks ausgeben und jede andere Frau mit nach Hause nehmen können, überlegte sie weiter.

„Wie alt bist du?“ fragte der Mann sie jetzt streng. Er sah kurz zur Seite, dann wieder auf die Straße. An einer Ampelanlage musste er halten. Silvia überlegte zwei Sekunden, aus dem Wagen zu springen, die dunkle Stimme voller Dominanz machte ihr etwas Angst. Doch dann dachte sie wieder an das Geld und blieb sitzen. „Ich bin 24 Jahre“ sagte Silvia jetzt leise. „Danach siehst du aber nicht aus“ sagte der Mann wieder. „Das weiß ich, leider“ antwortete Silvia. Im Moment fühle ich mich wie Hundert, dachte sie bitter. „Du siehst aus, als seist du 17. Ich will es schriftlich, dass du bereits 24 bist“ sagte der Mann jetzt wieder. Was er mit ihr vorhatte, war mehr als er je mit Isabell hatte machen können, dachte er. Wehe, sie war keine 24 Jahre.

Er fuhr jetzt in das Parkhaus eines vornehmen Hotels. Silvia schluckte. Hier sollte sie die Nacht verbringen? Was würden die vornehmen Menschen hier sagen und denken, wenn sie an der Seite des Mannes, durch die Lobby ging. Sie mit ihrem Nuttenstiefeln und dem engen, kurzen Rock. Daran schien der Mann jetzt auch zu denken. Er parkte den Wagen und drehte sich zu Silvia herum. „Wir nehmen den Fahrstuhl bis ganz oben. Das ist mein Apartment. Dort wohne ich. Wenn du gut bist, zahle ich dir dreihundert Dollar. Dafür vergisst du morgen Früh, jemals hier gewesen zu sein. Ist das klar?“ fragte er Silvia streng. Sie nickte. „Ich vergesse grundsächlich meine Kunden, wenn ich die Tür hinter mir schließe“ sagte sie dann hart. Der Mann nickte zufrieden. Er stieg aus und wartete ungeduldig. Er kam nicht um den Wagen herum. Er half ihr nicht beim Aussteigen. Silvia seufzte. Nun, sie war ja auch keine der vornehmen Damen, die er sonst durch die Stadt fuhr. Sie war nur eine kleine Nutte, die für den Sex bezahlt wurde. Für harten Sex dachte sie etwas nervös. Der Mann schloss den Wagen ab und ging. Silvia folgte ihm unsicher. Sie zitterte, als der Fahrstuhl sich langsam aufwärts bewegte. „Ist ein schönes Hotel“ sagte Silvia wieder. Der Mann ihr gegenüber raufte sich die Haare und sah sie finster an. „Mädchen, mir ist nicht nach reden zumute. Ich will mir nur den Frust aus dem Leib ficken“ sagte er hart. Dann schloss er seine Augen und lehnte sich an die Wand. Silvia schreckte zwei Schritt zurück und hoffte, der Fahrstuhl würde noch einmal halten. Dann könnte sie herausspringen. Doch den Gefallen tat der Fahrstuhl ihr leider nicht. Erst im obersten Stockwerk hielt er an. Der Mann schob Silvia heraus, zog sie zu einer Wohnungstür und ließ sie im großzügigen Flur stehen. Der Flur war größer, als ihre gesamte Wohnung.

„Gehe dich duschen und lass deine hässlichen Klamotten gleich im Badezimmer! Ich warte im Schlafzimmer!“ sagte der Mann hart. Silvia nickte. Dann drückte sie ihr Kreuz durch. „Die Hälfte der Summe vor dem Sex“ sagte sie dann mutig. Es fiel ihr schwer, denn der Mann schüchterte sie mächtig ein. Er stoppte seinen Gang und drehte sich langsam zu ihr herum. Jetzt erschien so etwas wie ein Grinsen in seinem Gesicht. „War das eben ein Anzeichen von Mut, Mädchen?“ fragte er sie dann. Silvia hielt ihre Hand auf und zuckte mit den Fingern. Der Mann verstand und griff in seine Lederjacke. Dann legte er Silvia Hundertfünfzig Dollar in die Hand. Sie nickte und steckte das Geld in ihre große, unförmige Tasche. Markus musste ein Schmunzeln unterdrücken. Das Teil war todhässlich. Silvia nickte und ging zur Tür, die Markus ihr gewiesen hatte.

Ein elegantes, großes Badezimmer erwartete sie. Doch sie sah sich nicht um, sondern beeilte sich, aus ihrem kurzen Rock und den hochhackigen Stiefeln zu kommen. Dann das kurze Shirt und unter die Dusche. Das heiße Wasser tat ihr gut, es unterdrückte ihr Zittern etwas. Sie schluckte und ließ ihren Tränen freien Lauf. Warum sie, warum musste die ganze Scheiße immer ihr passieren, dachte sie finster. Doch jetzt war es eh zu spät. Jetzt stand sie hier in dieser Dusche und bereitete sich vor, einen ihr fremdem Mann, zu ficken. Sie dachte an das Geld, das in ihrer Tasche sicher lag. Und an das Geld, welches sie hoffentlich morgen Früh erhalten würde.

„Beeil dich!“ rief der Mann ihr jetzt durch die Tür zu. Silvia stellte das Wasser ab und griff sich eins der weichen Handtücher. Sie wickelte sich darin ein und frottierte ihren kurzen Lockenkopf. Dann seufzte sie und trat aus dem Bad. Sie folgte der Stimme des Mannes und fand ihn in einem riesigen Schlafzimmer. Er stand dort, die Arme verschränkt und wartete.

Silvia hatte kaum den Raum betreten, als er ihr auch schon das Handtuch vom Leib zog. Dann schob er sie weiter unter das gedämpfte Licht. „Drehe dich einmal“ befahl er ihr nun. Seine Hand klatschte auf ihren Po. Ängstlich befolgte sie dem Befehl. Der Mann schien zufrieden. Dann überlegte er.

„Wie fickst du normalerweise, wenn du einen Freier hast“ fragte er dann. Er fasste Silvia an den Schultern und zog sie zu sich heran. Silvia zuckte mit den Schultern. Warum wollte der Mann das wissen. Wollte er sich jetzt Anregungen holen? „Normalerweise geht es immer schnell. Ich lege mich hin und der Rest passiert“. sagte sie leise. Dann fiel ihr etwas ein. „Ich mache es nur mit Kondom!“ sagte sie dann streng. Der Mann nickte. „Sehr gut, das gefällt mir. Das schützt vor Krankheiten.“ Sagte er dunkel. Er führte Silvia zum riesigen Bett. „setz dich“ sagte er dann hart. Silvia gehorchte verschüchtert. Der Mann suchte jetzt in einem großen Schrank.

„Ich werde dich etwas anders ficken. Ich bin ziemlich wütend und muss die Wut loswerden. Und du wirst mir dabei helfen!“ Er hob seine Hand, als Silvia etwas sagen wollte. „Ich sagte bereits, ich will nicht reden!“ sagte er grob. Dann grunzte er. „Ich werde dir allzu nicht wehtun und es wird dir gefallen. Vertraue mir und genieße es! Ich bin zwar wütend, aber ich bin kein Schwein. Ich werde mich zurückhalten, wenn es dir nicht gefällt“ sagte der Mann nun etwas freundlicher. Silvia überlegte und nagte an ihrer Unterlippe. Sie brauchte dringend das Geld. Und sie hatte ja bereits die Hälfte genommen. Was sollte sie nun tun? Endlich nickte sie mutig. „Ich bin einverstanden. Aber sie beenden es sofort, wenn ich nicht mag, was sie mit mir tun!“ sagte sie dann. Markus unterdrückte ein siegessicheres Lächeln. Geld war doch eine mächtige Waffe, dachte er zufrieden. Die kleine Hure gefiel ihm. Sie schien Mut zu haben. Trotzdem schien sie gehorsam. Keine schlechte Kombination. „Lege dich auf das Bett! Arme nach oben“ befahl er Silvia. Unsicher gehorchte sie und stieß hart die Luft aus, als er Handschellen hervorzauberte und ihre Gelenke an beiden Bettpfosten befestigte. Das hatte er also im Schrank gesucht. „Braves Mädchen“ sagte er und beugte sich zu ihr herunter. Silvia drehte ihren Mund weg. „Kein Küssen“ sagte sie streng. Markus nickte und erhob sich wieder. Das hatte er fast vergessen. Solche Frauen küssten nicht. Egal, zum Küssen hatte er sie nicht hergeholt.