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Glücklich schaut sich Isabelle im Kinderzimmer um: eine weiße Wiege, ein hübscher Wickeltisch und luftig-leichte helle Vorhänge. Ach, wäre ihr Baby doch bloß schon da! Mit der Schwangerschaft ist für die junge Frau ihr Herzenswunsch in Erfüllung gegangen!
Wenn nur Jan öfter zu Hause wäre, um sich mit ihr auf das Baby zu freuen! Aber er scheint nur noch seine Arbeit zu kennen. Ja, er wirkt sogar genervt, wenn Isabelle über das Baby sprechen will. Kann es sein, dass er gar kein Kind haben will? Was ist nur los mit ihm?
In den nächsten Wochen vergräbt sich Jan Küster immer mehr in seiner Arbeit - und ist für Isabelle kaum noch zu erreichen! Da kommt es zu einem dramatischen Zusammenbruch: Ein vermeintlicher Infekt entpuppt sich als etwas viel Schlimmeres, und Isabelles Träume von einem glücklichen Leben zu dritt geraten in große Gefahr ...
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Seitenzahl: 116
Veröffentlichungsjahr: 2022
Cover
Was dich wieder strahlen lässt
Vorschau
Impressum
Was dich wieder strahlen lässt
So darf es auf keinen Fall weitergehen für Isabelle Küster! Die Lehrerin muss sich von nun an unbedingt schonen, jetzt, da sich mit der Schwangerschaft endlich ihr größter Wunsch erfüllt hat. Ihr Himmel könnte voller Geigen hängen, doch sie scheint mit ihrer Vorfreude auf das Baby allein zu sein – und mit allen Vorbereitungen in ihrem Haus! Denn Jan, ihr Mann, mag sich so gar nicht daran beteiligen! Freut er sich denn nicht auf sein Kind?
Diese Überlegungen sind erst mal hinfällig, denn gerade mussten mein Team und ich Jan nach einem Zusammenbruch mit Blaulicht abholen! Ich glaube nicht an die Geschichte, dass er nur einen harmlosen Infekt verschleppt hat – sondern habe einen bösen Verdacht: Um ganz sicherzugehen, habe ich weitere Untersuchungen veranlasst. Hoffnung, dass es nur blinder Alarm sein könnte, habe ich aber kaum: Denn ich weiß, dass auch Jans Vater Dieter an der gleichen schweren Krankheit leidet, die möglicherweise auch Jan heimsucht ...
Wie gebannt starrte Isabelle Küster auf den Bildschirm des Ultraschallgeräts, auf dem zu sehen war, wie sich der Fötus bewegte. Ihr Kind. Ein warmes Gefühl durchströmte sie.
»Dem kleinen Kerl geht es prima«, sagte Dr. Lothar Besser und warf ihr ein sympathisches Lächeln zu. Mit einer Hand drückte er verschiedene Tasten am Computer, mit der anderen bewegte er den Ultraschallkopf über ihren Bauch. Plötzlich war ein rauschendes Geräusch zu hören, und auf dem schwarz-weißen Bild konnte Isabelle rote und blaue Flächen erkennen.
»Mit dem Doppler-Ultraschall überprüfen wir die Durchblutung von Plazenta und Nabelschnur«, erklärte der Gynäkologe. »Die Werte sehen gut aus.«
Wieder drückte er auf einige Tasten, wodurch das Bild eingefroren wurde.
»Trotzdem ist es richtig, dass Sie hergekommen sind. Dass der Wehenschreiber vorhin schon etwas aufgezeichnet hat, gefällt mir gar nicht.«
Isabelle spürte, wie Christiane Stellmacher ihre Hand drückte. Die Hebamme war an ihrer Seite, seit Isabelle vor knapp drei Monaten erfahren hatte, dass sie schwanger war.
Nach dem anfänglichen Schock war sie überglücklich gewesen, auch wenn Jan und sie eigentlich noch ein oder zwei Jahre hatten warten wollen. Vor allem, weil sie gerade die Leitung der sechsten Klasse am Städtischen Gymnasium übernommen hatte. Aber manchmal schmiedete das Leben eben eigene Pläne – und gab es überhaupt jemals den perfekten Zeitpunkt?
Isabelle lächelte Christiane erleichtert zu und wandte sich dann wieder zu dem Arzt um.
»Habe ich denn irgendetwas falsch gemacht?«
Dr. Besser schüttelte den Kopf. »Das denke ich nicht. Vielleicht haben Sie zurzeit viel Stress?«
»Das könnte man wohl sagen.« Schuldbewusst dachte Isabelle an die langen Abende, die sie mit der Unterrichtsvorbereitung und den Planungen von Klassenausflügen verbracht hatte. »Ich liebe meine Arbeit als Lehrerin, aber es könnte sein, dass ich mich in letzter Zeit ein bisschen übernommen habe.«
Dr. Besser nickte verständnisvoll. »Ich verschreibe Ihnen ein Magnesiumpräparat, das kann nicht schaden, doch viel wichtiger ist, dass Sie sich schonen.« Er senkte den Kopf und lächelte. »Und heute Abend, Frau Küster, lassen Sie sich einfach ein bisschen von Ihrem Mann verwöhnen.«
Isabelle erwiderte sein Lächeln halbherzig. Wie sehr sie sich wünschte, dass es so einfach wäre, mal wieder einen schönen Abend mit Jan zu verbringen! Aber in letzter Zeit kam er entweder erst spät abends aus der Firma, oder er ging gleich nach dem Abendessen in sein Büro, um von zu Hause aus weiterzuarbeiten. Wenn er bald für zwei Monate in Elternzeit ginge, wäre vorher viel zu organisieren, hatte er gesagt. Aber Isabelle ahnte, dass das nur die halbe Wahrheit war.
Ob der ständige Streit mit Jan auch schuld daran war, dass bei ihr heute Nachmittag plötzlich Blutungen eingesetzt hatten? Sie traute sich nicht, Dr. Besser zu fragen. Aber vielleicht sollte sie nachher Christiane von den Auseinandersetzungen erzählen.
»Stress ist erwiesenermaßen nicht gut für Ihr ungeborenes Kind, das wissen Sie sicher.« Er rang nachdenklich die Hände. »Sie sind Lehrerin, sagten Sie? Ich denke, in diesem Fall ist ein Beschäftigungsverbot das Beste für Sie und das Kind.«
Hastig sog Isabelle die Luft ein. »Ein Beschäftigungsverbot? Aber ... das geht nicht. Ich meine, ich habe gerade die Klassenleitung übernommen und –«
Der Arzt hob mahnend eine Hand. »Ich verstehe, dass das schwierig für Sie ist, doch wir müssen auf Nummer sicher gehen.«
Christiane Stellmacher pflichtete ihm bei.
»Dr. Besser hat recht. Ihr beide«, sie warf einen Blick auf Isabelles Bauch und sah dann wieder in ihr Gesicht, »habt jetzt Vorrang. Und deine Schülerinnen und Schüler werden das sicher verstehen.«
Isabelle seufzte lange. »Na gut. Ich vertraue dir.«
Aber vor ihrem inneren Auge sah sie bereits die enttäuschten Blicke der Kinder, die sie in den letzten Wochen so ins Herz geschlossen hatte und die jetzt ohne sie ins Landschulheim würden fahren müssen.
***
Jan klemmte sich das Bouquet unter die Achsel und balancierte in einer Hand das Päckchen mit dem Kuchen, während er mit der anderen die Haustür aufschloss.
Die apricotfarbenen Rosen, Isabelles Lieblingsblumen, dufteten herrlich. Der Strauß war nicht bescheiden, aber auch nicht so üppig, dass offensichtlich wäre, wie schwer Jans Gewissen wog. Er wusste, dass er seine Frau nicht so viel allein lassen durfte und dass sie gerade jetzt seine Unterstützung brauchte. Aber immer, wenn sie zusammen waren, ging es um dieses eine Thema. Vom Geburtsvorbereitungskurs über die Einrichtung des Kinderzimmers bis hin zur Überlegung, vielleicht doch ein größeres Auto zu kaufen. Und obwohl das alles wichtige Punkte waren, stieg dann jedes Mal eine überwältigende Panik in ihm hoch.
Allein bei dem Gedanken daran, dass er in weniger als einem halben Jahr einen kleinen Menschen im Arm halten würde, schnürte sich Jans Brustkorb zu – einen Menschen, für den er die volle Verantwortung tragen würde und den er, trotz dieser Angst, jetzt schon über alles liebte. Wie würde er dieser Aufgabe bloß jemals gerecht werden können?
Er trat in den Flur, stellte den Kuchen auf dem Sekretär ab und wuschelte durch das Fell von Theo, dem kleinen Pekinesenmischling, der ihn freudig begrüßte. Auch, als er ins Wohnzimmer ging, folgte ihm der Hund, der sonst mehr an Isabelle hing, und wuselte aufgeregt um seine Füße herum.
»Was ist denn los, mein Hübscher? Und wo hat sich Frauchen versteckt, hm?«
Jan ließ den Blick durch den Raum schweifen: Der Fernseher lief, die Kuscheldecke lag ausgebreitet auf dem Sofa, und auf dem Couchtisch stand eine halb volle Teetasse. Auch in der Küche war Isabelle nicht zu finden. Vielleicht war sie in den Keller gegangen, um die Waschmaschine anzustellen, oder sie war trotz des Nieselregens in dem kleinen Gewächshaus im Garten beschäftigt?
»Überraschung! Schatz, ich bin zu Hause!«, rief er nach oben.
Keine Antwort. Im Keller und im Garten wurde er auch nicht fündig.
Ob sie sich mit einer Freundin in der Stadt verabredet hatte? Allmählich machte sich Enttäuschung in Jan breit. Er hatte sich so auf einen entspannten Nachmittag gefreut. Auf eine schöne Tasse Kaffee, ein leckeres Stück Kuchen und ein paar kuschelige Stunden auf dem Sofa. Aber dann verdrängte die Sorge diese Gedanken rasch. Was, wenn etwas passiert war?
Er ging zurück zur Garderobe. Und tatsächlich: Isabelles Handtasche mit ihrem Portemonnaie und dem Handy fehlte.
Eilig griff er nach seinem eigenen Mobiltelefon und rief ihren Kontakt auf. Das Freizeichen ertönte, aber niemand nahm ab. Jan wartete eine schier unendliche Minute lang, dann legte er auf, steckte das Handy weg und versuchte, sich einzureden, dass sicher alles in Ordnung war.
Aber das ungute Gefühl blieb.
***
Endlich Feierabend. Obwohl es erst fünfzehn Uhr war, spürte Dr. Andrea Bergen die Erschöpfung in jedem Knochen. Im Süden der Stadt hatte ein kleines Mädchen nach einem Bienenstich einen anaphylaktischen Schock erlitten – wie sich herausgestellt hatte, war das Kind allergisch.
Als die Notärztin mit ihrem Team eingetroffen war, war das Mädchen bereits bewusstlos gewesen. Die Eltern hatten es in die stabile Seitenlage gebracht. Nach Minuten des Hoffens und Bangens zeigten die Adrenalinspritze und die Sauerstoffgabe Wirkung, und sein Kreislauf stabilisierte sich. Aber es hätte auch ganz anders ausgehen können, hätten die Eltern keinen kühlen Kopf bewahrt und nicht sofort einen Notruf abgesetzt.
Für die Zukunft hatte Andrea Bergen die Familie daher mit einem Adrenalin-Autoinjektor ausgestattet, falls sich die Situation wiederholen sollte. Aber trotz des dramatischen Einsatzes waren der Notärztin Fälle, bei denen das Problem offensichtlich war, lieber als idiopathische Symptome, also Beschwerden, für die sich trotz guter Diagnostik keine Ursache finden ließ. So oder so – Notfälle, die Kinder betrafen, gingen Andrea Bergen immer besonders nahe.
Unwillkürlich musste sie an ihre zwölfjährige Tochter Franziska denken, die ihr manchmal schon so erwachsen und selbstständig vorkam und gleichzeitig noch so sehr Kind war und vor den Gefahren der Welt beschützt werden musste. Wahrscheinlich saß Franzi jetzt gerade mit Omi Hilde bei Kakao und Pflaumenkuchen am Esstisch.
Andrea schmunzelte in sich hinein. Wenn sie sich beeilte, könnte sie dazustoßen. Das wäre genau das Richtige nach dem anstrengenden Einsatz.
Sie war so in Gedanken versunken, dass sie die junge Frau, die jetzt ebenfalls auf die Drehtür in der Haupthalle zueilte, erst bemerkte, als sie unsanft mit den Schultern zusammenstießen.
»Oh, Entschuldigung!«, sagte Andrea.
»Nein, das war doch meine Schuld.«
Die Ärztin sah auf und blickte in ein erstauntes, aber vertrautes Gesicht.
»Frau Küster!«, rief sie aus. »Das ist ja ein Zufall. Ich hoffe doch, es geht Ihnen gut. Haben Sie hier jemanden besucht?«
Isabelle Küster, Franzis Klassenlehrerin, sah verlegen zur Seite.
»Ja – das heißt, nein. Nicht direkt ...«
Jetzt bemerkte Andrea, dass die junge Frau ungewöhnlich blass war. Ob das an der Schwangerschaft lag? Erst vor ein paar Wochen hatte Franzi erzählt, dass ihre Lehrerin ein Baby bekommen würde. Hoffentlich war mit dem Kind alles in Ordnung!
Aber auch sonst wirkte sie irgendwie niedergeschlagen, dabei wusste Andrea, dass die Lehrerin bei Franzi und deren Klassenkameraden gerade wegen ihrer fröhlichen Art beliebt war. Irgendetwas schien Isabelle Küster zu bedrücken. Nun, was es auch war, manchmal musste man Geduld haben und warten, bis die Menschen von sich aus zu erzählen begannen. Etwas zu erzwingen, verschlimmerte das Problem meist nur. Andrea beschloss, das Thema zu wechseln.
»Franzi freut sich schon sehr auf die Fahrt ins Landschulheim«, sagte sie.
Frau Küster rang sich ein halbherziges Lächeln ab. Sie holte Luft und setzte an, etwas zu erwidern, aber dann hielt sie inne. Nach einem leisen Seufzen schob sie hinterher: »Grüßen Sie sie lieb von mir, ja?« Und schon war die Lehrerin durch die Drehtür in Richtung des Krankenhausparkplatzes verschwunden.
Andrea Bergen sah ihr einen Moment lang nach. Dann erinnerte sie sich an ihre Tochter, ihre Schwiegermutter Hilde und den Pflaumenkuchen, und trat ebenfalls hinaus. Trotzdem ließ sie die Sorge um die junge Frau nicht los.
***
Isabelle war kaum zur Tür hereingekommen, als Jan auf sie zustürmte.
»Isabelle! Wo bist du den ganzen Tag gewesen? Seit zwei Stunden warte ich hier auf dich und mache mir Sorgen, auf dem Handy warst du auch nicht zu erreichen.«
Stumm drängte sich Isabelle an ihm vorbei und bückte sich nach Theo, um ihn zur Begrüßung an sich zu drücken. Jan hatte wieder diesen wütenden Ausdruck in den Augen, und sie wusste, dass es nichts brachte, mit ihm zu diskutieren, wenn er so aufgewühlt war. Zu oft hatte sie in letzter Zeit erlebt, wie er dann einfach die Tür zuknallte und in seinem Büro verschwand.
Sie setzte sich mit dem Hund auf das Sofa und wartete, ob noch weitere Vorwürfe folgen würden. Aber irgendetwas an ihrer Miene musste ihm verraten haben, dass es schlechte Neuigkeiten gab. Plötzlich schüttelte er den Kopf, atmete lange aus und massierte dabei die Haut zwischen seinen Augenbrauen.
»Tut mir leid, Schatz. Das ist keine Art, jemanden zu begrüßen.« Er setzte sich neben sie aufs Sofa und nahm sie zaghaft in den Arm. »Hallo erst mal.«
Isabelle spürte seine warme Haut an ihrer Wange, aber trotzdem fröstelte sie.
»Wie geht es dir?«, fragte er, nachdem er sie wieder losgelassen hatte.
»Nicht gut, um ehrlich zu sein. Heute Mittag hatte ich plötzlich Blutungen.«
»Was?« Jans Angst war förmlich greifbar. »Mein Gott! Bitte sag mir, dass mit dem Kind alles in Ordnung ist.«
Isabelle nickte schwach. »Ja. Es war wohl der Stress. Christiane hat mich ins Krankenhaus gefahren, und dort wurde alles untersucht. Jetzt muss ich mich schonen. Ich habe sogar ein Beschäftigungsverbot bekommen.«
Jan atmete erleichtert auf. »Ich bin froh, dass nichts weiter passiert ist. Aber das klingt trotzdem nicht gut. Und auch, wenn ich weiß, wie gern du an der Schule arbeitest, ist es vielleicht wirklich besser, wenn wir auf Nummer sicher gehen. Weißt du ...«
Sie sah erwartungsvoll zu ihm hoch.
»Um ehrlich zu sein, habe ich das Gefühl, dass das nicht passiert wäre, wenn ... wenn ich mich besser um dich gekümmert hätte. Wenn ich dich nicht so viel allein gelassen hätte.« Er nahm sanft ihre Hand.
Isabelles Herzschlag beschleunigte sich. Endlich sprach Jan aus, was in letzter Zeit zwischen ihnen stand, statt zu leugnen, dass es überhaupt ein Problem gab.
Sie strich vorsichtig über seinen Handrücken.
»Ich kann verstehen, dass du gerade viel um die Ohren hast, aber ich vermisse dich. Und wenn dich etwas bedrückt, kannst du doch mit mir darüber sprechen. Wir stehen das zusammen durch.« Sie lächelte ihm aufmunternd zu. »In Ordnung?«
Er senkte den Kopf, aber sie sah, dass sich sein Adamsapfel bewegte, als er schluckte.
»In Ordnung. Es ist nur ... ich habe keine Ahnung, wie ich dir etwas erklären soll, was ich selbst nicht so recht verstehe.«
»Schon gut«, sagte sie und glitt auf dem Sofa weiter nach unten, sodass sie den Kopf an seine Brust lehnen konnte. Ihr Blick fiel auf das Päckchen vom Bäcker, das auf dem Couchtisch lag. »Was ist denn das? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich meinen Lieblingskuchen gerochen habe.« Sie hörte Jan lachen und wandte ihm den Kopf zu.
»Stimmt genau, Apfel-Zimt. Es sei denn, du hättest lieber ein paar saure Gurken und dazu ein Brot mit Nussnougatcreme?« Er grinste sie verschmitzt an.
