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Paulo Santelli ist schon seit der Eröffnung vor zwei Jahren der Chefkoch im Club der Sex-Götter. Und er ist seit zwei Jahren heimlich in den Türsteher Jack Landers verliebt. Doch obwohl er für seine spitze Zunge bekannt ist, hat er sich nie getraut, sich an den Mann heranzumachen. Stattdessen hat er im Internet nach Liebe gesucht. Jack fühlt sich seit dem Abend, an dem der Club das erste Mal die Türen öffnete, zu Paulo hingezogen, doch die Alpträume, die er von seiner Zeit im Marine Corps zurückbehalten hat, haben ihn daran gehindert, etwas zu unternehmen. Bis Paulo eines Abends zu spät zur Arbeit erscheint und aussieht, als hätte man ihn durch den Fleischwolf gedreht. Da gewinnt Jacks Beschützerinstinkt die Oberhand und er gibt seinen Gefühlen für den heißen kleinen Koch nach. Können zwei schüchterne Männer, die zusammen arbeiten, ihr Glück finden und zusammen leben? Werden Katze Honey und ihre Babies Jack in ihrem Heim akzeptieren? Können Paulo und Jack die Vergangenheit hinter sich lassen und wieder lernen, jemandem zu vertrauen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die Geschichte eines anderen Paares ein. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 24.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
ÜBER DEN AUTOR
Weihnachten mit einem Dieb
Auszug: Weihnachten mit einem Dieb
Paulo
Paulo Santelli ist schon seit der Eröffnung vor zwei Jahren der Chefkoch im Club der Sex-Götter. Und er ist seit zwei Jahren heimlich in den Türsteher Jack Landers verliebt. Doch obwohl er für seine spitze Zunge bekannt ist, hat er sich nie getraut, sich an den Mann heranzumachen. Stattdessen hat er im Internet nach Liebe gesucht.
Jack fühlt sich seit dem Abend, an dem der Club das erste Mal die Türen öffnete, zu Paulo hingezogen, doch die Alpträume, die er von seiner Zeit im Marine Corps zurückbehalten hat, haben ihn daran gehindert, etwas zu unternehmen. Bis Paulo eines Abends zu spät zur Arbeit erscheint und aussieht, als hätte man ihn durch den Fleischwolf gedreht. Da gewinnt Jacks Beschützerinstinkt die Oberhand und er gibt seinen Gefühlen für den heißen kleinen Koch nach.
Können zwei schüchterne Männer, die zusammen arbeiten, ihr Glück finden und zusammen leben? Werden Katze Honey und ihre Babies Jack in ihrem Heim akzeptieren? Können Paulo und Jack die Vergangenheit hinter sich lassen und wieder lernen, jemandem zu vertrauen?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die Geschichte eines anderen Paares ein. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 24.000 Wörter
Cooper McKenzie
Paulo
(Der Club der Sex-Götter 4)
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Die Originalausgabe erschien 2014 als E-Book unter dem Titel
„Paulo“
Copyright © der Originalausgabe: Cooper McKenzie, 2014
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2015
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.
Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig.
„Was zum Teufel ist denn mit dir passiert?“
Paulo Santelli ignorierte die Frage, als er durch den Eingangsbereich des Clubs eilte. Diese tiefe, dunkle und oh-so-sexy Stimme verfolgte ihn bis in seine tiefsten Träume, seit er sie zum ersten Mal vor zwei Jahren gehört hatte. Diese Stimme hatte die Fähigkeit, seinen Schwanz von seinem schlaffen und weichen Zustand mit nur einem Wort steif und hart wie Stein werden zu lassen. Seine Kollegen im Schwulenclub hielten ihn für einen Klugscheißer und Scherzkeks. In Wahrheit war Paulo einfach viel zu schüchtern, um überhaupt irgendetwas in Bezug auf die Anziehung zu unternehmen, die er seit jener ersten Nacht für den Besitzer dieser Stimme empfand.
Er wollte nicht nur nicht darüber reden, aber dank Dans Arbeit war er drei Stunden zu spät zu seiner Schicht gekommen. Der Club war seit mehr als einer Stunde geöffnet und nur der Himmel wusste, in welchem Chaos die Küche bis jetzt versunken war. Kenny, der neueste in einer langen Reihe von Küchenhilfen, hatte sich bereit erklärt, früher zu kommen, um alle nötigen Vorbereitungen zu treffen, obwohl Paulo das immer lieber selbst machte. Aber falls Kenny zu viel verbockt hatte, würde sich Riley morgen früh nach einer neuen Küchenhilfe umsehen. Oder er würde einfach jemand neuen für Paulos Stelle suchen, weil dieser zu wählerisch und temperamentvoll und außerdem auch noch zu spät gekommen war.
Er ließ den Kopf leicht nach vorne sinken und seine schulterlangen schwarzen Haare damit nach vorne fallen, um dahinter seine angeschlagene und verletzte linke Gesichtshälfte zu verbergen. Dann eilte Paulo weiter durch den Club und schlängelte sich durch die Massen der Besucher an diesem Freitagabend. Die Menge der Besucher schien wirklich wöchentlich zuzunehmen. Er hob eine Hand und erwiderte so Rileys Begrüßung und duckte sich hinter die Bar, um zur Küche zu gelangen. Dort angekommen atmete er das erste Mal wirklich durch. Er ging ins Hinterzimmer und stempelte sich ein. Anschließend ging er zurück in den Lagerraum der Küche und holte sich eine der neuen schwarzen Schürzen, die Riley letzte Woche für das Küchenpersonal bestellt hatte.
Als er die Hände hob, um die obere Schlaufe der Schürze über den Kopf zu ziehen, holte er durch zusammen gebissene Zähne scharf Luft, um nicht laut aufzuschreien, als ein stechender Schmerz durch die linke Seite seiner Brust schoss. Er blinzelte die Tränen weg und beugte seine Arme nach hinten, um die Schürze hinter dem Rücken zuzubinden. Trotz seiner Bemühungen fielen dennoch ein paar Tränen, als er nach oben griff und seine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammenband. Es war heute Abend nahezu unmöglich, dass er sich einen Zopf flechten würde. Also schob er den Zopf hinten in sein T-Shirt und setzte sich die Baseball-Mütze auf, die die Köche während der Arbeit tragen sollten, um die Anforderungen des Gesundheitsamtes zu erfüllen. Es war heiß, damit zu arbeiten, aber immerhin noch besser als ein Haarnetz.
Paulo ließ seine Arme sinken und atmete noch ein paar Mal tief durch, bevor er sich die Tränen abwischte. Er legte seinen Fokus für die nächsten paar Stunden ganz auf das Kochen, trat aus dem Raum und ging zu dem einzigen Ort auf der Welt, an dem er sich wirklich wohl fühlte. Dieser eine und einzige Platz, an dem Dan ihm nicht weh tun konnte. Die Küche war seine Welt, sein Heiligtum. Hier war er der König.
Kenny war am Herd und kümmerte sich um das Fleisch und Toby wusch ab. Wenn er Glück hatte, würde er durch die Küche zu seiner Station im hinteren Bereich gelangen, ohne dass einer von ihnen seine Verletzungen bemerkte.
Aber wieder einmal, so wie überhaupt ständig in letzter Zeit, hatte das Glück ihn verlassen. Jack Landers, der Besitzer der heißen Stimme, stand mitten in seiner Küche und sah genau wie der große, sexy Berg von einem Türsteher aus, der er war. Jack stand breitbeinig da und hatte die Arme vor seiner Brust gekreuzt, die in etwa so breit wie ein Scheunentor war. Von dieser Brust träumte Paulo schon seit der große Kerl angefangen hatte, im Club zu arbeiten. Er wollte sie ablecken, von einer Seite zur anderen.
In den letzten Jahren hatte Paulo schon des Öfteren darüber nachgedacht, auf den Mann zuzugehen, allerdings hatten ihn jedes Mal seine eigene Schüchternheit und die Arbeitspolitik der Muldoon Brüder davon abgehalten. Beziehungen unter Kollegen waren unerwünscht. Immerhin war Jack gute fünfundzwanzig Zentimeter größer und vierzig Kilo schwerer als Paulos einssiebzig und fünfundsiebzig Kilo. Wenn Jack wollte, könnte er ihn innerhalb von Sekunden überwältigen. In seinem momentanen niedergeschlagenen und verletzten Zustand war das das Letzte, was Paulo gebrauchen konnte.
Ein Blick in das Gesicht des Ex-Marines ließ Paulo aus Angst seinen Blick senken und einen Schritt zurück treten. Jack sah aus, als wollte er jemanden verprügeln und auseinandernehmen.
„Was willst du, Jack?“, fragte Paulo, als er um den Mann herum ging, um zu seiner Lieblingsecke zu kommen, die so weit von der Tür zur Bar weg war, wie es nur ging. Er blieb außerhalb seiner Reichweite, aber er konnte fühlen, ohne auch nur in Jacks Richtung zu sehen, dass dieser jeden seiner Schritte genauestens beobachtete. Er hätte schwören können, dass er den Blick aus diesen unglaublich grünen Augen auf sich spürte.
„Ich will wissen, was dir passiert ist, verdammt noch mal“, sagte Jack. Seine tiefe dunkle Stimme klang fordernd.
Paulo ignorierte ihn, während er sich einen Überblick über die Bestellungen verschaffte, die über dem Herd hingen. Dann machte er einen schnellen Check-up über die Teller, Körbe und allem anderen, was sie für den Rest des Abends benötigen würden. Ihnen gingen langsam die Bündel mit den Bestecken aus, also griff er sich einen Stapel Servietten und die Behälter mit dem sauberen Besteck. Ohne ein weiteres Wort fing er an, die Bündel zusammen zu packen. Es war eigentlich nicht sein Job, aber es würde ihn beschäftigen. Zumindest so lange, bis es Jack langweilig wurde und er Paulos sicheren Rückzugsort verlassen würde.
Als eine Hand seinen Arm packte und ihn herum drehte, schrie er auf, zum einen vor Überraschung und Angst und zum anderen vor Schmerz, der durch die schnelle Bewegung erneut ausgelöst wurde. Im nächsten Moment fand er sich auf der Arbeitsfläche in der Ecke sitzend wieder, als Jack noch näher kam, Paulos Beine weiter auseinanderschob, um mehr Platz für sich zu haben. Paulo hielt den Atem an, als Jack sich noch weiter vorbeugte bis sie Nase an Nase waren.
„Was. Zum Teufel. Ist. Mit. Dir. Passiert.“
„Ähm, Boss, vielleicht solltest du es ihm besser sagen, denn ich glaube nicht, dass er geht, bevor er es weiß“, meinte Kenny sehr nervös. „Außerdem könnte ich wirklich dringend Hilfe gebrauchen, um diese Bestellungen fertig zu kriegen.“
Mit einem Mal brachen sich die unausgesprochene Frustration und das Verlangen, die sich in Paulo in den letzten Jahren angestaut hatte, Bahn und schienen in ihm zu explodieren. Er schubste Jack an den Schultern von sich und war selbst geschockt, was aus seinem Mund kam.
„Was kümmert es dich, du Riesenkerl? Du hast dich bisher nie für irgendwas interessiert, was mir passiert ist. Warum jetzt? Warum heute Abend? Nur weil ich letzte Woche eine schlechte Entscheidung getroffen habe und dieses Arschloch nicht zu verstehen scheint, was das Wort ‚nein‘ bedeutet? Was kümmert es dich? Oder gibt es da einen anderen Grund, warum du mich in meiner Küche bedrängst und mich von meinem Job abhältst? Denn ich weiß verdammt nochmal ganz genau, dass du es nicht tust, weil du an mir interessiert bist. Wenn das so wäre, wärst du schon längst auf mich zugekommen und hättest nicht erst darauf gewartet, bis ich Zoff mit einem anderen Mann hatte.“
Je weiter er schrie, desto mehr fragte Paulo sich, wo das alles herkam. Bis jetzt schien es ihn nicht gestört zu haben, dass Jack Mauern um sich herum aufgebaut hatte, die er und auch andere nicht durchdringen konnten. Oder hatte es das doch?
Er klang so verbittert, so wütend auf Jack, der ihm nie auch nur einen zweiten Gedanken geschenkt oder ihm Grund zu der Annahme gegeben hätte, dass er je an Paulo dachte wenn er den Club verlassen hatte. Er war der warmherzige und verspielte Typ, der nie jemanden sehen ließ, wie verletzt er wirklich war. Er war nicht dieser verrückte Kerl, die wie ein Affe rumkreischte.
Jack schien genauso geschockt von Paulos Worten. Er trat zurück als hätte Paulo ihm ins Gesicht geschlagen. Sein Gesicht verlor jeden Ausdruck, als hätte er diese verdammte Mauer wieder um sich herum errichtet, damit seine Gefühle ja verborgen blieben.
Mit Ausnahme seiner Augen. Paulo starrte tief in diese grau-grünen Juwelen und glaubte, dort etwas zu sehen. Gefühle, die er niemals auch nur ausgedrückt hatte. Ein unausgesprochenes Verlangen nach so viel mehr als ihrer herkömmlichen Freundschaft, das direkt den Hunger ansprach, der in Paulo wütete. Also war die Anziehungskraft, die er schon seit einer gefühlten Ewigkeit empfand nicht einseitig. Die Frage war bloß, was würden sie jetzt damit machen? Würden sie weiter ihre Gefühle unterdrücken? Oder würden sie den Beispielen ihrer Chefs nachgehen, auf die Regeln pfeifen und sehen, wohin es sie führte?
Paulo fühlte sich eines der wenigen Male in seinem Leben ungewöhnlich wagemutig und hob seinen rechten Arm. Er ließ seine Hand in Jacks Nacken wandern. Mit einem Stoßgebet, dass er genau das Richtige tat, zog er Jack zu sich herunter. Gleichzeitig legte er seinen Kopf ein wenig schräg, sodass ihre Nasen nicht aneinander stießen, und zog Jack soweit zu sich bis ihre Lippen sich berührten. Er entspannte sich ein wenig, als ihre Lippen sich sanft streiften und zärtlich erkundeten. Er entspannte sich minimal als ihre Lippen übereinander streiften und sanft in dem wohl besten Kuss, den er jemals initiiert hatte, verharrten. Verdammt, es war der erste Kuss, den er je initiiert hatte. Normalerweise überließ er dem anderen Mann die Führung und erlaubte ihm, zu machen, was auch immer er wollte.
Er stöhnte sanft aus Protest als Jack sich zurückzog. Eine Sekunde später stöhnte er erfreut, als diese weichen, aber dennoch starken Lippen zurückkehrten und sich noch verlangender auf seine legten. Jack leckte zärtlich über Paulos Lippen und seine Mundwinkel. Paulo öffnete seinen Mund mit einem einladenden Seufzen, als seine Zunge sich dem Eindringling entgegenstreckte und ihn zum Spielen einlud.
Er verlor vollkommen die Verbindung zu allem und jedem um sie herum, als ihre Zungen miteinander verschlungen waren und dabei spielend von einem Mund zum anderen wanderten. Die Hand, mit der er Jack näher zu sich gezogen hatte, wanderte um dessen Oberkörper und er schlang seinen Arm soweit um den breiten Rücken, wie er nur konnte. Er drückte seinen Rücken durch und seufzte. Sein Körper protestierte bei der Bewegung, aber als er Jacks feste Muskeln an sich spürte, wie sie sich bei jeder seiner Bewegungen an ihn schmiegten, wollte er mehr.
