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Sie bewirbt sich als private Assistentin und wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Termine koordinieren und so kann doch nicht so schwer sein. Ihr möglicher Arbeitgeber scheint einen lockeren Stil zu haben, doch er weiß sich zu benehmen. Die Tätigkeit soll vorwiegend bei ihm zuhause stattfinden. Sie nimmt die Stelle an – und zu ihren ersten Aufgaben gehört, ihm beim Ausziehen zu helfen …
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Veröffentlichungsjahr: 2018
Immerhin war sich Clarissa bewusst, dass er einen Mann wahrscheinlich vertröstet oder gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hätte. Aber er wollte wohl keinen Ärger riskieren und hatte die Anzeige geschlechtsneutral formuliert. War sie nur von der angebotene Entlohnung angezogen worden, oder noch von anderen Dingen? Wenn sie für ihn Termine organisieren und vielleicht einmal Kaffee zubereiten musste, konnte es schon nicht so übel sein.
Die angegebene Adresse war ein Lokal, und sie wusste anhand seiner Beschreibung, wie er aussah. Die einzelnen weißen Haare hatte er nicht erwähnt, sonst sah er jedoch durchaus frisch aus. Falls er das wirklich war, den sie dort zu erkennen glaubte. Immerhin hatte sie sogar ihre Tätowierung auf seine Frage hin erwähnt, und er sie trotzdem eingeladen.
„Guten Tag, ich bin hier wegen …“, sprach sie ihn an, als sie direkt neben ihm stand. Er blickte auf, ließ den Mund geschlossen, und musterte sie von oben bis unten. Plötzlich begann er zu lächeln und reichte ihr die Hand.
„Oh, hallo … Clarissa, richtig? Ich bin Harald.“
Das fing ja gut an. Andererseits, wer eine private Assistentin suchte, wurde vielleicht gleich vertraulicher als ein Personalchef in einem Büro. Er drückte für sie erstaunlich fest zu, und die drei Sekunden erschienen ihr irgendwie viel länger. Jemand näherte sich dem Tisch, als sie sich ihm gegenüber hinsetzte, und nahm ihre Bestellung auf.
„Na dann erzähle einmal was … von dir.“
„Also wie gesagt, ich war da einmal mit der Termin-Koordination beschäftigt, zusammen mit der Buchhaltung. Das war …“
„Weißt du was?“, unterbrach er sie und betrachtete sie für mehrere Sekunden. „Ich habe da ein ganz, ganz gutes Gefühl. Bei dieser Tätigkeit geht es nicht nur um Termine und so, da ist … persönliches Einfühlungsvermögen gefragt. Und bei dir …“
Was geschah hier bitte? Sofort tauchten Bilder von wohlhabenden reiferen Männern auf, die jüngere Frauen zufällig im Vorbeigehen begrapschten. Aber er sah für sie einfach nicht so aus. Wohlhabend war er wahrscheinlich, aber er wusste sich schon einmal in der Öffentlichkeit zu benehmen. Also …
„Natürlich gäbe es dann eine Probezeit, da kannst du ja dann sehen, ob die … Aufgaben … etwas für dich sind. Wie gesagt, ich habe ein sehr gutes Gefühl, aber es sollte dir wirklich gefallen.“
„Und das wäre dann wo genau?“
„Hauptsächlich auf meinem privaten Wohnsitz.“
Natürlich, warum sollte jemand jeden Tag in ein Büro fahren, wenn er auch von zuhause aus alles managen konnte? Und ja, sie konnte dieses gewisse Prickeln nicht abstreiten, das sich in den letzten Minuten bei ihr aufgebaut hatte. Seine Muskeln waren unter dem Hemd ganz gut zu erahnen, und was immer er machte, er musste damit erfolgreich sein. Sie trank ihren Kaffee aus, während Harald „Zahlen, bitte!“ rief. Er beglich seine und ihre Rechnung mit einem wahnwitzigen Trinkgeld – und schob danach ein verschlossenes Kuvert über den Tisch.
„Also wenn du möchtest … das wäre dann schon einmal eine Vorauszahlung. Und wie gesagt … ich melde mich bald.“
Clarissa hatte es für besser gehalten, nicht zu viele Fragen zu stellen. Sonst würden von ihm womöglich auch welche kommen, die sie nicht wollte. Nun stand sie vor diesem Gebäude irgendwo am Stadtrand und spazierte durch den großen Garten. Gehörte das wirklich alles ihm? Es überraschte sie kaum mehr, dass er sie in diesem locker sitzenden Hemd an der geöffneten Haustüre begrüßte. War das noch ein Kuvert in seiner Hand?
„Das wäre dann noch für …“, erwähnte Harald, lächelte dezent, und sah sie direkt an. Sie versuchte ebenfalls zurückhaltend zu lächeln und trotzdem deutlich genug zu nicken. Vielleicht sollte sie nicht gleich zu Beginn einen Wunsch von ihm ablehnen, wenn es ging.
„Champagner?“, fragte er, als er sich bereits umgedreht hatte.
„Gerne.“
Was zum …? Er nahm die Flasche aus dem matt glänzenden Kühler auf dem niedrigen Glastisch, öffnete sie ohne Aufsehen, und schenke zwei Gläser zur Hälfte ein. Schräg gegenüber von ihm nahm sie Platz, und prostete ihm zart angedeutet zu.
Es war, als wollte er „Nicht schlecht!“ sagen. Zumindest war das ihr Eindruck, nachdem er sie erneut über eine Minute von oben bis unten gemustert hatte. Ob es ihm hier, zum ersten Mal in privater Umgebung, angenehmer war? Er nahm noch einen Schluck und deutete an, dass sie sich ruhig etwas nachschenken konnte. Bei höchstens zwei Gläsern wollte sie es jedoch belassen, besonders bei der Arbeit.
„Ja, also wie besprochen“, versuchte sie das Gespräch fortzusetzen, „ich könnte dann gern auch …“
„Das wird sich alles zeigen!“, unterbrach er sie und klang nur ganz leicht ermahnend. „Nur kein Stress bitte.“
„Natürlich.“
Nach seinem letzten Schluck knallte er das Glas beinahe auf den Tisch, und setzte sich gerader auf.
„Ich tue mir manchmal ein bisschen schwer dabei, das Hemd auszuziehen. Wäre es vielleicht möglich …“
Clarissa lächelte weniger dezent als vorhin, und erhob sich. Ohne Harald direkt zu berühren, setzte sie sich neben ihn und begann mit dem obersten Knopf. Er ließ ein leises, tiefes Stöhnen los, und neigte den Kopf nach hinten. Plötzlich klatschte seine Hand auf ihren Oberschenkel.
„Du kannst ruhig ein Stück näher rücken.“
Sie drängte ihr Bein an seines und setzte ihr Tun schneller fort. Seine mittelstarke Brustbehaarung war ebenfalls weiß, und er platzierte ihre Hände darauf. Was zum …? Sofort ließ er sie wieder los, doch sie nahm ihre Hände nicht weg, und massierte ihn sanft. Das Hemd zog er selbst aus, warf es nach hinten, und lehnte sich zurück. Sein Stöhnen klang zufrieden, als ihre Hände langsam nach unten wanderten und seine schwarze Hose erreichten. Vorsichtig tastete sie sich weiter, und bemerkte feste Formen. Das Stöhnen wiederholte sich und wurde von eine kräftigen Zucken begleitet.
Die Gürtelschnalle, oder wie sie sich öffnen ließ, war nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Erneut packte seine kräftige Hand die ihre und wies ihren Fingern den richtigen Weg. Waren das rot glänzende Boxershorts? Beim Gedanken an gut gefüllte Slips bei Männern wurde sie schon einmal feucht. Hier … spannte sich bereits genug. Nur gerade so lange, dass sie ihm seine Hose ausziehen konnte, hob er sich ein Stück in die Höhe. Die Unterhose hingegen ließ sie ihm und streichelte durch den Stoff über seine Erektion. Er zerrte selbst daran, und sie erledigte den Rest.
„Aber ohne Handeinsatz bitte.“
Manche genossen es, wenn sie ausdauernd und kräftig von ihren Fingern umschlossen wurden. Mit oder auch ohne Massageöl. Ob er am Ende noch etwas drauflegte? Zu ansehnlicher Größer war seine Luststange bereits angewachsen, und sie war von den deutlich sichtbaren Adern beeindruckt. Dass sie auch steil in die Luft stand, war nun ihre Aufgabe. Während er nur nach oben starrte, beugte sie sich nach unten und befeuchtete nochmals ihre Lippen. Als ihre Zungenspitze die blanke Eichel berührte, verursachte sie ein neuerliches Zucken. Sie umspielte die Spitze, arbeitete sich zum Rand, und stülpte ihre Lippen über ihr Lustobjekt.
Von Sekunde zu Sekunde füllte sich ihre Mundhöhle mit festeren Formen. Seine Lustschreie blieben ein zartes, leises Stöhnen. Niemals wurde er zu laut, obwohl es vermutlich ohnehin niemand gehört hätte. Immer mehr stützte sie sich auf seinen Oberschenkeln ab, die fester und mit weniger Haaren ausgestattet waren, als sie erwartet hätte. Das Zucken wurde langsam so stark, dass sie wusste, was bald passieren konnte. Sollte sie aufhören, bevor er ihr alles in den Mund spritzen konnte? Wenn schon, dann war Ausspucken bei ihm wohl nicht angebracht.
Er legte seine Hände auf ihren Kopf, jedoch nur, um sie sanft von sich zu weisen. Nur wenig bewegte er sich aus seiner tief in die Sitzgarnitur vergrabenen Position, doch seine Kopfbewegung in Richtung des Bettes war eindeutig. Clarissa fiel es zum ersten Mal wirklich auf. Es war riesig und erstrahlte in matt glänzenden Dunkelblau. Obwohl, ob sie lieber vorher noch kurz ins Bad sollte? Er hatte es sicherlich gerade erst besucht, und sein Duschgel gab es wohl nicht in jedem Supermarkt. Es war der Duft irgendwelcher exotischer Gewürze, der deutlich und dennoch zurückhaltend in der Luft lag.
Sie blickte fragend in Richtung der hell beleuchteten, matten Glastüre, wo sie ein Badezimmer vermutete. Harald zuckte leicht mit den Schultern, und sie wusste, dass sie nicht zu lange brauchen sollte. Langsam stand sie auf, blickte ihn nochmals fragend an, und er ließ sich erneut zurückfallen. Seine Hände legten sich um seinen Intimbereich, als ob er seine Ausstattung damit beschützen wollte.
Das Bad wirkte auf den ersten Blick mindestens so groß wie ihr Wohnzimmer. Schön langsam sollte sie sich wirklich nach einer neuen Wohnung umsehen, doch eine Weile musste sie noch sparen. Vielleicht nach einer günstigen Eigentumswohnung, denn was sollte sie bei einer Mietwohnung auf die Frage hin sagen, was ihr Beruf war? Der große Druckknopf reagierte auf eine zarte Berührung. Schon prasselte ein sanfter Schwall aus warmem Wasser auf ihre Haut. Die Temperatur hätte sie noch mit einem Schieberegler auf einem kleinen Bildschirm anpassen können, aber sie passte perfekt. Ob sie das Duschgel bei der Kleiderablage verwenden sollte, das mehr nach einem Damenduft aussah? Lieber nicht, und überhaupt musste sie schon fast 10 Minuten hier drin sein.
Sie trocknete sich mit einem der großen, hellweißen Badetücher ab, und ließ es über ihren Schultern hängen. Völlig nackt wollte sie ihm nicht gegenübertreten. Außer vielleicht, er hätte es ausdrücklich verlangt. Sie bemerkte sein Lächeln, als sie vor ihn trat, und er setzte sich auf. Dieses Mal war sein Blick in Richtung Bett deutlicher. Sie stützte sich auf der mit dunkelblauem Samt bezogenen Matratze ab und legte sich der Länge nach hin. Ihr Kopf versank im weichen Polster, und sie blickte mit halb geschlossenen Augen nach oben. Nun gehörte sie ihm, denn er hatte sie bereits bezahlt. Noch immer spürte sie dieses leicht seltsame Gefühl in der Magengegend, aber jetzt einen Rückzieher machen? Nur diese Klaviermusik erfüllte den Raum – und langsam bemerkte sie seine Schritte.
Die Musik änderte sich und wurde zu jener Sorte von Rock, wie sie auf wilden Partys oft zu hören war. Bier begann nicht in Strömen zu fließen, doch plötzlich klammerten sich seine Finger um ihre Fußgelenke. Sie bemerkte, wie er sich auf die Bettkante kniete und weiter nach vorne rutschte. Seine Hände bewegten sich ihre Beine entlang und spreizten sie. Erneut ließ er dieses Stöhnen los, dieses Mal lauter. Er wanderte weiter, erreichte ihre Brüste und ließ nicht sofort wieder locker. Als er über ihr lag, spürte sie die volle Härte seiner Männlichkeit.
Seine Lippen drängten sich an ihren Mund, doch seine Zunge hielt sich zurück. Auch ihr Mund gehörte ihm, natürlich. Er raffte sich auf und kniete sich vor sie. Wieder packte er ihre Beine, und dieses Mal kamen sie auf seinen Schultern zu liegen. Sein harter, blanker Luststab rieb sich über ihrer Spalte hin und her. Manchmal kam er näher, doch jedes Mal erreichte seine Eichel gerade so ihren Lusthügel. Immer wieder lief ein Schauer über ihren Körper, und vielleicht sollte sie ihr Stöhnen nicht ganz so zurückhalten. Sie hatte gelesen, dass sich manche Männer über angeblich künstliches Stöhnen beschwerten. Also musste sie natürlicher klingen.
Genügend feucht wurde sie fast immer, wenn es darauf ankam. Sein Ding rutschte noch ein wenig weiter und noch tiefer. An der richtigen Position angelangt, schob er sich sofort in sie. Mit einem kräftigen Ruck füllte er ihre Lustgrotte aus und setzte sich in Bewegung. Seine Finger gruben sich fester in sie, und seine Stöße waren tief und kräftig. Clarissa konnte nicht anders, als bei jedem Mal ein halblautes Stöhnen von sich zu geben. Ob es ihm gefiel? Oder nahm er sie noch fester, damit sie Ruhe gab?
Sein Blick war fast mehr nach oben als auf sie gerichtet. Bei jedem etwas lauteren Schrei von ihm glaubte sie, dass es geschah. Doch er schien Ausdauer ohne Ende zu haben, und rammte sich unermüdlich in sie. Seine Hände wurden immer verschwitzter und schienen sich nicht mehr so leicht festhalten zu können, aber das stoppte ihn kaum. Plötzlich stöhnte er laut auf, es zog sich in die Länge, und er hielt tief in ihr in seiner Bewegung ein. War es ihm gekommen?
Rasch zog er sich aus ihr zurück, klatschte ihr fest auf den Hintern, und packte sie an den Hüften. Sie sollte sich zur Seite drehen – nein, knien und nach unten beugen. Kurz sah sie nach hinten, erhaschte einen Blick auf sein ansehnliches Gehänge, und seine Hände legten sich auf ihren Rücken. Seine Eichel berührte ihren Scheideneingang und schob sich weiter. Dieses Mal etwas langsamer, nur um sofort sehr viel schneller zu werden. Erneut klatschte seine Hand auf sie, klammerte sich wieder fest – und er brüllte los. Gleichzeitig bemerkte sie das schnelle Zucken und Pulsieren in sich. Begleitet von einem leiseren, in die Länge gezogenen Stöhnen verließ er sie, und ließ sich neben sie auf das Bett fallen. Sie ließ locker und drehte sich zu ihm.
Dann und wann tasteten sich seine Finger zu ihr, doch er schien sich wirklich erst einmal erholen zu müssen. Der Mann musste ordentlich etwas losgeworden sein, das sie immer noch aus ihrer Spalte fließen spürte. Die Musik hatte irgendwann aufgehört.
„Und?“, durchbrach er die Stille. „Zweite Runde?“
„Natürlich, mein Herr.“
„Oder heute keine Lust mehr?“
„Nein, nein, alles bestens.“
Was hatte sie getan? Sie hatte sich angeboten – und er sie gekauft! Aber es war doch nur ihre Privatsache, und sie doch keine Hure. Sie war eine Assistentin und sonst nichts.
„Du kannst schon einmal …“, meinte er und wies ihr den Weg zum Bad. So wie sie zugerichtet war, konnte sie eine Dusche vertragen, bevor es weiterging. Sanft strich sie mit den Fingern seitlich über ihn, und er reagierte mit einem zufriedenen Geräusch. Sie raffte sich auf und huschte durch den Raum. Die Glastüre der Duschnische war nicht wirklich matt, so dass sie ihn in das Badezimmer treten sah. Ob er sie einfach so unter der Dusche beobachten wollte? Irgendwann ging es zu weit, jedoch war es nichts, das sie übermäßig störte. Oder wartete er, bis sie fertig war? Dabei hätte er locker zwei Duschen installieren lassen können, denn an Platz oder Geld konnte es kaum scheitern.
Ohne sie aus den Augen zu lassen, ging er zur Seite und griff zu diesem Duschgel. Welche Marke das auch immer war. Er öffnete den Verschluss und ging auf sie zu. Zusammen duschen, warum nicht? Der Platz reichte locker, immerhin war die Kabine eckig und nicht rund. Er stellte die kleine Flasche auf eine Ablage, und legte seine Hände um ihre Schultern. Er drängte sich nicht wirklich fest an ihren Rücken, spielte jedoch umso intensiver an ihrer Oberweite herum. Das Prasseln des Wassers vermischte sich mit seinen Lustbekundungen.
Auf einmal merkte sie einen auffälligen Duft, ungefähr wie in einer Parfümerie. Ganz sicher war sie sich nicht, ob das einen Damen- oder doch einen gewagten Herrenduft darstellen sollte, doch er stammte wohl von dem Fläschchen. Seine Hände bewegten sie etwas aus dem Wasserschwall – und die glitschigen Finger seiner anderen Hand berührten ihren Rücken. Sie gingen sehr viel tiefer und verharrten dort.
„Darf ich in deinen … Hintereingang? Mache ich sonst nicht, aber … wow! Ich lege nachher noch was drauf natürlich.“
„Ja, also … sicher.“
Dieses abgeflaute Gefühl kehrte zurück, doch sie atmete einfach so tief ein und aus, wie sie konnte. Seine Finger hatten die Stelle genau erreicht, und kreisten herum. Es fühlte sich wie etwas zwischen Dusch- und Gleitgel an. Wie eine wirklich gute Hautcreme. Es war kaum ein unangenehmes Spannen, als sich der Finger zwei, drei Zentimeter in ihre Tiefen versenkte. Als er sie verließ, presste er sich enger an ihren Rücken – und seine Ausstattung der Länge nach an sie. Wie zuvor rieb er sich an ihr, nur an der anderen Seite. Er presste sich zwischen ihr straffes Gebirge, noch tiefer, und blieb hängen. Seine nackte Haut drängte sich an ihre und schob sich mit stetigem Druck immer wieder gegen ihren Eingang. Er gelangte ein Stück weiter, durchbrach die Barriere, und zwängte sich zur Gänze in sie.
Die Atmung von Harald schien viel tiefer als bei der ersten Runde zu gehen. Immer wieder rammte er sich in voller Länge in sie, obwohl er fest von ihrer Enge umklammert wurde. Fast jedes Mal schien sie sogar seine Anhänge zu spüren. Ein Mann wie er stöhnte nicht so etwas wie „Das gefällt dir, du blöde Hure“, wenn er eine Dame in den Arsch fickte. Er wusste, was sich gehörte. Hätte das Wasser nicht alles abgewaschen, wäre er wohl erneut im Schweiß versunken. Sein Zucken und Pulsieren spürte sie jedoch genauso.
Begleitet von einem lauten Aufstöhnen rammte er sich besonders fest in sie. Einige feste Stöße folgten, bis er sich nur noch ruhig an sie klammerte. Mit einem Kommentar „Perfekt!“ verließ er sie und klatschte nochmals auf ihren Hintern. Rasch verwendete er noch ein wenig Duschgel an sich, bevor er das Bad verließ. Sie sollte ebenfalls bald sehen, dass sie fertig wurde, und sich abtrocknen.
Draußen lief wieder diese ruhige Klaviermusik, und er saß in einem Bademantel in der Sitzlandschaft. Der Anblick ihres diesmal komplett nackten Körpers zauberte neuerlich ein Lächeln auf seine Lippen. Seinen Gesten folgend, bemerkte sie den Tisch mit dem Kuvert. Noch zwei Geldscheine lagen darauf. Sie schluckte kurz, verschloss es, und drehte mit einem kurzen Lächeln um. Das sollte die zweite Runde gewesen sein?
Ihr schien es nicht angemessen, ihm die Hand hinzustrecken, doch seinem Blick nach sollte sie es tun. Noch einmal 900 Euro, spinnte der Typ?
„Noch was zu trinken?“, fragte Harald.
„Ich weiß nicht … ach ja, und wo kann ich dann schlafen?“
„Hier bei mir natürlich?“
Was für eine blöde Frage. Hatte sie gerade seinen Abend komplett ruiniert? Dem Blick nach für ein paar Sekunden schon, doch dann kehrte ein vorsichtiges Lächeln zurück.
„Ich kenne da diesen Club … wenn du Lust hast …“, hatte er am letzten Abend noch gesagt. Ob er einen Club meinte, wo die Leute auf der Terrasse saßen? Wo sie vielleicht einmal Gin Tonic oder so trinken konnte und am Abend laute Musik dröhnte? Vielleicht doch einmal ein Außeneinsatz, eine geschäftliche Besprechung dort, klar. Sie streckte sich noch einmal und raffte sich langsam auf.
–
Sie stand mit ihm vor einem großen Gebäude mit dunklem Mauerwerk. Da Harald eine am Zaum befestigte Sprechanlage betätigte, kamen wohl nicht alle herein. Und er musste hier bereits bekannt sein. Ein Summen ertönte, und die beiden Flügel des Tores öffneten sich langsam nach innen. Clarissa bemerkte die oben am Zaun montierte Kamera und folgte ihm auf dem Weg aus feinem Kies.
Jemand stand an der Tür, tatsächlich ungefähr wie ein Türsteher in einem dieser etwas feineren Clubs. Welcher Art auch immer. Harald lächelte nur dezent und wurde mit einer Armbewegung hineingebeten. Der Eingangsbereich sah eher wie in einem Hotel aus, und weiter hinten war eine Bar. Einige Leute saßen an niedrigen Tischen und kippten Bier oder Cocktails.
„Wie letztes Mal?“, fragte der Türsteher, der sie zu einem Empfangstisch begleitet hatte.
„Wie letztes Mal“, bestätigte Harald.
Auch die Innenwände des Gebäudes bestanden aus dunklem Gemäuer. Harald schritt durch einen breiten Gang, bog um eine Ecke, öffnete eine Tür, und hielt sie Clarissa auf. Er nahm an dem großen, länglichen Tisch Platz, sie gegenüber.
„Also machen wir es kurz, weil ich würde dann gern …“, erhob er seine tiefe, kräftige Stimme. „2000 extra sind in Ordnung, für die nächste Woche? Und wenn alles klappt …“
„Äh, … zweitausend Euro?“
„Ja, ist das zu wenig?“
Wie oft konnte der in der Zeit schon? Jedes Mal so wie am letzten Abend? Außerdem, war doch nicht so schlecht mit ihm gewesen. Für das, was sie machen musste, zockte sie ihn ganz schön ab.
„So, was ist jetzt?“, forderte er in einem nun leicht anderen Tonfall eine Antwort ein.
„Ja … wäre in Ordnung!“
Stille folgte, in der sie eine Minute lang sein starrer Blick traf. Sie spürte einzelne Schweißtropfen und eine leichte Enge im Hals.
„In Ordnung … ja, toll“, fuhr er sie nun richtig an. „Ich werde dir einmal was sagen. Du beschissene kleine Hure kommst zu mir und glaubst, du kannst schnell ein bisschen Geld verdienen und dich gleich wieder verpissen. Und überhaupt, deine Frisur sieht scheiße aus!“
„Ja, aber …“, versuchte sie Worte zu fassen, während sich die Enge in ihrem Hals verstärkte.
„Also, Angebot: 2000, alles was ich will. Außer das war genauso ein Beschiss von dir, was du geschrieben hast, dass du alles mit mir unternehmen willst. Natürlich kannst du jederzeit gehen, genug Geld hast du ja auch so schon … egal.“
„Oh … äh … in Ordnung!“, antwortete sie nach einigen Sekunden mit einem kurzen Lächeln.
„Dann gilt es? Gut!“, bekräftigte er, und streckte seine Hand über dem Tisch zu ihr aus.
Erneut lag diese Stille in der Luft, und dieses Mal starrte er sie genauer an.
„Zieh dich aus!“, herrschte er sie an.
Ob er sie auf den Tisch legen und von hinten durchnehmen wollte? Beim Gedanken daran wurde ihr langsam heiß. Schlimmstenfalls musste sie ihm zum Frühstück noch einen blasen, was sollte sonst noch sein? Sie zog das T-Shirt aus und fummelte unter seinem stetigen Blick an ihrem BH herum. Nach dem Öffnen merkte sie, dass er offenbar mochte, was er sah. Sie wünschte sich manchmal ein bisschen mehr, doch zumindest für ihren vorherigen Kunden schien die Größe genau richtig gewesen zu sein.
„Das genügt momentan“, stoppte er sie, als sie die Hände an ihrem Röckchen hatte. Mit einer Handbewegung bat er sie zu sich, und sie ging rasch um den Tisch herum.
„Zieh mir das Hemd aus!“
Die oberen paar Knöpfe waren bereits offen, und sie stellte sich hinter ihn und öffnete hastig die restlichen. Er bewegte seine Arme kaum, so dass sie etwas herumfummeln musste, und legte das Hemd gefaltet auf die Tischplatte.
„Lass die Hände auf mir!“
Sie umfasste seine Brustmuskeln, wo sie kaum Haare entdeckte, und bewegte ihre Finger nur wenig hin und her.
„Gefällt dir, was du in der Hand hast?“
