Sam - Cooper McKenzie - E-Book

Sam E-Book

Cooper McKenzie

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Beschreibung

Das Letzte, womit Sam rechnete, als er an diesem Abend den Club der Sex-Götter besuchte, war, dass ein völlig fremder, aber ziemlich hinreißender, Mann an Sams Stelle dessen Beziehung zu seinem emotional erpresserischen Freund beenden würde. Die Begründung des Fremden: Sam und er würden bald heiraten, und er teilte nicht gerne. Um Conor war es von dem Moment an geschehen gewesen, als der hübsche kleine Blonde mit dem geflochtenen Zopf, der über seinen gesamten Rücken hinab reichte, den Club zum ersten Mal betreten hatte. Jetzt musste er den Mann nur noch überzeugen, dass er recht gehabt hatte, als er sich zwischen ihn und seinen dummschwätzigen Freund gestellt und ihre bevorstehende Vermählung verkündet hatte. Kann Conor überhaupt mit einem Mann zusammen sein, der jeden Tag mit wildgewordenen „Brautzillas“ und deren Müttern zu tun hat? Wird Sam seinen Antrag annehmen? Und wie wird Sam mit dem Oberhaupt des Muldoon-Matriarchats zurechtkommen, wenn die Zeit gekommen ist, die Hochzeiten ihrer drei Söhne zu planen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die Geschichte eines anderen Paares ein. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 23.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

ÜBER DEN AUTOR

Weihnachten mit einem Dieb

Auszug: Weihnachten mit einem Dieb

Sam

Das Letzte, womit Sam rechnete, als er an diesem Abend den Club der Sex-Götter besuchte, war, dass ein völlig fremder, aber ziemlich hinreißender, Mann an Sams Stelle dessen Beziehung zu seinem emotional erpresserischen Freund beenden würde. Die Begründung des Fremden: Sam und er würden bald heiraten, und er teilte nicht gerne.

Um Conor war es von dem Moment an geschehen gewesen, als der hübsche kleine Blonde mit dem geflochtenen Zopf, der über seinen gesamten Rücken hinab reichte, den Club zum ersten Mal betreten hatte. Jetzt musste er den Mann nur noch überzeugen, dass er recht gehabt hatte, als er sich zwischen ihn und seinen dummschwätzigen Freund gestellt und ihre bevorstehende Vermählung verkündet hatte.

Kann Conor überhaupt mit einem Mann zusammen sein, der jeden Tag mit wildgewordenen „Brautzillas“ und deren Müttern zu tun hat? Wird Sam seinen Antrag annehmen? Und wie wird Sam mit dem Oberhaupt des Muldoon-Matriarchats zurechtkommen, wenn die Zeit gekommen ist, die Hochzeiten ihrer drei Söhne zu planen?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die Geschichte eines anderen Paares ein. Um die gesamte Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände der Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 23.000 Wörter

Cooper McKenzie

SAM

(Der Club der Sex-Götter 3)

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Die Originalausgabe erschien 2014 als E-Book unter dem Titel

„Sam“

Copyright © der Originalausgabe: Cooper McKenzie, 2014

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2015

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig.

Kapitel 1

Sam wollte nach Hause, in die bequemste Sporthose und das weichste und labberigste T-Shirt schlüpfen und ins Bett krabbeln, um mindestens zwölf Stunden zu schlafen. Unglücklicherweise war das nicht möglich. Sein Wochenende war damit vollgestopft, drei Hochzeiten zu beaufsichtigen, die an den nächsten zwei Tagen stattfanden. Und da Mitch auch noch einen weiteren Krug Bier für sich und seine Freunde bestellt hatte, sah es nicht danach aus, dass sie den Club in nächster Zeit verlassen würden. Aber er brauchte eine Pause von diesem ganzen schwulen besitzergreifenden Machogehabe seines Freundes, mit dem er erst seit drei Wochen zusammen war. Mit einem Gähnen befreite Sam sich von Mitchs Arm um seine Schultern und stand auf.

„Wo zum Teufel willst du hin?“ Mitch packte sein Handgelenk. Seine Worte waren schleppend von dem vielen Bier, das er den Abend über getrunken hatte.

„Auf die Toilette“, murmelte Sam, als er versuchte, sich von Mitchs Griff zu befreien. Schamesröte stieg ihm ins Gesicht, als die anderen Männer am Tisch anfingen gehässig zu kichern. Er war erst seit ein paar Wochen mit Mitch zusammen, aber von Anfang an verlangte dieser, über jeden einzelnen Schritt, den Sam machte, genauestens Bescheid zu wissen. Anfangs hatte Sam noch gedacht, Mitch wäre aufmerksam und süß. Doch dann fing er an, alle zwanzig Minuten anzurufen und SMS zu schreiben, wenn sie nicht zusammen waren. Bei seinem gegenwärtigen Job forderten sieben „Brautzillas“ und deren Mütter seine volle Aufmerksamkeit, so dass er nicht immer in der Lage war, ans Telefon zu gehen, wenn es klingelte. Das Problem dabei war: Ignorierte er die Textnachrichten oder ließ die Mailbox rangehen, brachte es die hässliche, besitzergreifende und eifersüchtige Seite von Mitch hervor.

Angesichts der drei Hochzeiten an diesem Wochenende sollte Sam eigentlich zu Hause in seinen gemütlichen Klamotten sitzen und sich mit den vielen Fragen, Sorgen und eingebildeten Notfällen per Telefon oder Mail auseinandersetzen. Stattdessen hatte er Mitch nachgegeben und war mit ihm in den Club gegangen um mit dessen Freunden abzuhängen.

„In Ordnung, aber ich erwarte ein wenig mehr deiner süßen Aufmerksamkeit von dir, wenn du wieder zurück bist“, sagte Mitch. Sein anzügliches Grinsen verriet Sam, dass er bald noch mehr Peinlichkeiten erwarten musste.

„Mm-hmm“, antwortete Sam, als er aufstand und vom Tisch wegging.

Als er den Hauptraum des Clubs durchquerte, überlegte er, wie er Mitch fragen und dazu bringen konnte, seine Nummer zu verlieren und ihn nie wieder anzurufen. Nichts, was ihm in den Sinn kam, klang für ihn richtig. Besonders nicht, weil er niemals in der Lage war, dreist und unverschämt zu sein. Das lag einfach nicht in seiner Natur. Nicht jedes Mal auf Konfrontationskurs zu gehen war mit einer der Gründe, warum er ein so guter Hochzeitsplaner war. Er war bekannt dafür, freundlich und schüchtern zu sein, aber dabei das Talent zu besitzen, selbst die verrücktesten und aufgebrachtesten Frauen vor und während ihrer Hochzeiten zu beruhigen. Er konnte sie zum Lachen bringen, sogar wenn er ihnen sagte, dass sie kein Dutzend Pfauen haben konnten, das während des Empfangs auf dem Golfplatz rumlief oder andere wahnwitzige Forderungen, die ihnen einfielen.

Im Vorraum, wo die Toiletten waren, wurde er langsamer, als der Mann seiner Träume an ihm vorbei ging. Sam konnte nicht anders, als dem großen, super sexy, rotbraunhaarigen Mann mit den Blicken zu folgen. Und wie es nicht anders sein sollte, sah sein Traummann in der Realität noch viel besser aus als in seinen Träumen. Aber der sexy Gott von einem Mann wusste nicht einmal, dass Sam überhaupt existierte. Und selbst wenn er es wüsste, war Sam an Mitch gebunden.

Mit einem Seufzen ging Sam weiter zu den Toiletten und hoffentlich ein paar Minuten Privatsphäre. Nachdem er sich erleichtert und sich die Hände gewaschen hatte, zog er sich in die hinterste Ecke des Raumes zurück und holte sein Handy aus der Tasche. Ein Duzend Textnachrichten und sechs verpasste Anrufe, die auf seiner Mailbox warteten, zeigten sich auf dem Display. In Abwesenheit von Block und Stift nahm er sich ein paar von den Papierhandtüchern neben dem Waschbecken.

Als er die Toiletten verließ und laute Musik ihn erreichte, wurde er angespannt. Auf dem Weg zu dem Sicherheitsposten an der Eingangstür stoppte er und hörte zu, wie sein Traummann mit den beiden Türstehern sprach. Es ging wohl um eine anstehende Hochzeit und darum, was er alles zu befürchten hatte, das seine Mutter für sie und die Hochzeit vorgesehen und geplant hatte. Er unterdrückte das Bedürfnis, eine seiner Visitenkarten zu zücken und seine Dienste anzubieten und wartete, bis der schwarzhaarige Türsteher kurz aufhörte zu reden. „Entschuldigung, haben Sie vielleicht einen Stift, den ich mir leihen könnte?“

„Ein Stift?“ Der braunhaarige Türsteher hinter dem Pult zog eine Schublade auf und griff hinein. „Hier, bitte sehr.“

„Danke, ich bringe ihn in ein paar Minuten zurück, wenn das in Ordnung ist.“

„Sicher, kein Problem“, sagte er und lächelte.

Sam fühlte die Augen des Rothaarigen auf sich und verspürte den Drang, wieder zurück in die Toilette zu verschwinden. Das Problem war nur, dass er vielleicht noch zwei Minuten hatte, bis Mitch nach ihm suchen würde. Und wenn er ihn in den Waschräumen fand, wollte Mitch mit Sicherheit, dass sein „Junge“, wie er Sam nannte, ihm einen blies oder anderen sexuellen Handlungen nachgehen.

Den Blick auf die Eingangstür gerichtet, entschied sich Sam nach draußen zu gehen und etwas frische Luft zu schnappen. Seine Gedanken kreisten dabei um das Drama, das ihn wohl gleich erwarten würde. Es würde ein paar Minuten dauern, die Bräute zu beruhigen und dabei konnte er nicht gebrauchen, dass Mitch ihn fand, bevor er das erledigt hatte. Da Mitch kein Fan von Tätigkeiten im Freien war sofern sie nicht in einem Stadion stattfanden, würde er hier draußen auf der nett eingerichteten Veranda am allerwenigsten suchen.

Die mitternächtliche Luft war schwül. Die Hitze des frühen Sommers verweilte bis in die Abendstunden über dem Land. Über die Veranda schlendernd fand Sam einen Tisch und einen Stuhl, die nicht so nah am Eingang standen. Drei brennende Kerzen spendeten gerade genug Licht, dass er sehen und sich Notizen machen konnte. Der romantische Aspekt ging dabei an ihm verloren.

Nachdem er nahezu ein Duzend SMS von der Sonntagsbraut gelesen hatte, machte Sam sich Notizen zu seinen Antworten und Lösungen für die überzogenen Vorstellungen und den Desastern, von denen sie geträumt hatte. Dann drehte er das Papiertuch um und machte sich Notizen zu den Anrufen auf der Mailbox, die alle von der Braut der Hochzeit am Samstagmorgen waren.

Er war überrascht, dass er noch nichts von der Braut von der Hochzeit am Samstagabend gehört hatte. Aber da es deren dritte Hochzeit war, hatte sie wahrscheinlich schon erkannt, dass alles gut laufen würde und sie nicht wegen jeder Kleinigkeit in Panik ausbrechen musste. Er tippte langsam seine Antworten an die beiden manischen Bräute mit Lösungen, die eine minimale bis gar keine Chance hatten, abgelehnt zu werden.

Als er endlich fertig war, ließ Sam sich in den Stuhl zurück sinken und seufzte schwer. Er musste wirklich einen Assistenten einstellen. Oder in einen Klon investieren. Oder mit der Möglichkeit spielen, auch ab und zu mal nein zu einem Auftrag zu sagen, anstatt jeden Job anzunehmen, der ihm über den Weg lief.

Er schloss seine Augen, überkreuzte die Arme vor der Brust und versuchte, sich die Knoten aus seinen Schultermuskeln zu massieren. Aber da waren so viele Verspannungen, dass ein paar Sekunden der Selbstmassage noch lange nicht ausreichten, diese loszuwerden. Besonders nicht, wenn Mitch ohne Zweifel immer angepisster wurde, weil Sam noch nicht wieder zu ihrem Tisch zurück gekehrt war.

„Du siehst aus, als könntest du das gebrauchen“, sagte eine dunkle, unbekannte Stimme in einem sanften Ton.

Sam öffnete seine Augen und sah auf dem Tisch neben seinem Handy einen Becher mit einem roten, eiskalten Drink darin stehen.

„Was ist das?“, fragte Sam, als er über seine Schulter blickte und der Mann seiner Träume ihn mit einem freundlichen Lächeln ansah.

„Ein alkoholfreier Erdbeer-Daiquiri. Kalt, süß und frech.“

Sam musste zweimal schlucken, damit er nicht sabberte. Er rutschte in seinem Sitz herum, als sein Schwanz sich aufrichtete. Er war sich nicht sicher, ob es an der fürsorglichen Geste lag, an dem unwiderstehlichen Duft, der ihn umgab, oder an etwas Anderem. Aber das erste Mal seit zwei Wochen war sein Schwanz steinhart und verlangte nach Erlösung.

„Warum alkoholfrei?“, fragte Sam, griff nach dem Becher und nahm einen großen Schluck aus dem Strohhalm.

„Dein Armband bedeutet, dass du ein ausgewählter Fahrer bist.“

Sam nickte. „Oh ja, Mitch lässt mich niemals trinken, wenn wir ausgehen.“

Er war über die Verbitterung in seinem Ton überrascht. Er ließ den Kopf hängen, damit man nicht seine Wangen sah, die vor Peinlichkeit brannten. Diesen unglaublich gut aussehenden Mann kümmerten seine Probleme nicht. Aber offensichtlich war es langsam überfällig, mit seinem sogenannten Freund Schluss zu machen, der sich mehr wie ein wütender Vater benahm.

„Mitch. Groß, schwarze Haare und mit einem Bierbauch?“ fragte der Sex-Gott, trat hinter Sam und schob seine Hände unter Sams Handflächen, die seine Schultern bedeckten.

„Mm-hmm“, stöhnte Sam, als starke Finger die harten Muskeln von seinem Nacken zu seinen Schultern zu kneten begannen. „Oh Gott, das fühlt sich gut an.“

„Mitch ist ein Arschloch und du wärst viel besser dran, wenn du dich sehr weit von ihm fern halten würdest.“

Sam wiegte den Kopf nach links und rechts und stöhnte, als der entspannende Effekt der starken, massierenden Hände sich auf seinen ganzen Körper ausdehnte. In weniger als einer Minute entspannte sich alles in seinem Körper, bis auf seinen Schwanz. Sein Penis wurde härter und pulsierte schmerzhaft in seiner gebeugten und eingeengten Lage in der viel zu engen Jeans.

„Das weiß ich jetzt auch. Das Problem ist nur, dass ich nicht weiß, wie ich es ihm sagen soll, ohne als ein Fettfleck am Boden zu enden.“

„Hmmm, das könnte ein Problem sein, besonders weil er schon mehr als nur ein paar Bier intus hat. Wenn du willst, kann ich dir helfen und ihm die Neuigkeiten mitteilen.“

Sams Herzschlag setzte einen Moment aus.

---ENDE DER LESEPROBE---