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„Das, was für diese Sadhana am meisten benötigt wird, ist Frieden, Ruhe, besonders im Vital – ein Friede, der nicht von Umständen oder von der Umgebung abhängt, sondern vom inneren Kontakt mit einem höheren Bewusstsein, dem Bewusstsein des Göttlichen, der Mutter. Diejenigen, die das nicht haben, oder die nicht danach streben, mögen hierherkommen und im Ashram zehn oder zwanzig Jahre lang leben, und trotzdem ebenso rastlos und voll inneren Ringens sein, wie zuvor, – diejenigen, die ihr Mental und Vital der Kraft und dem Frieden der Mutter öffnen, werden sie selbst bei der härtesten und unangenehmsten Arbeit und in den schlimmsten Umständen haben.“ (Sri Aurobindo)
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Omsriaurobindomira
ALLES
LEBEN
IST
YOGA
All life is Yoga. – Sri Aurobindo
Sri Aurobindo | Die Mutter
SRI AUROBINDO
DIGITAL EDITION
BERCHTESGADENER LAND
www.sriaurobindo.center
© Copyright 2025
Herausgeber
AURO MEDIA
Verlag und Fachbuchhandel
Wilfried Schuh
Deutschland
www.auro.media
eBook Design
SRI AUROBINDO DIGITAL EDITION
Deutschland, Berchtesgaden
Spiritueller Friede
Auszüge aus den Werken von
Sri Aurobindo und der Mutter
Zweite Auflage 2025
ISBN 978-3-96387-107-8
© Fotos und Textauszüge
Sri Aurobindos und der Mutter:
Sri Aurobindo Ashram Trust
Puducherry, Indien
Blume auf dem Cover:
Curcuma zedoaria. Gelb, grünlich-rosa.
Die von der Mutter gegebene spirituelle Bedeutung:
Friede
Zu wollen, was Du willst, immer und unter allen Umständen, ist der einzige Weg, sich unerschütterlichen Friedens zu erfreuen.
Überall auf der Welt wächst das Interesse an Spiritualität und Yoga. Man kann eine zunehmende Suche nach dem wahren Sinn und Zweck des Lebens erkennen, eine Suche nach tieferen Lösungen für die Probleme, mit denen wir alle konfrontiert sind, und man kann eine zunehmende Bemühung beobachten, am evolutionären Wandel und Fortschritt der Menschheit beitragen zu wollen.
Bei dieser Suche und Bemühung wenden sich immer mehr Menschen an Sri Aurobindo und die Mutter, um Führung und Kraft zu finden. Aber in den umfangreichen Werken Sri Aurobindos und der Mutter wissen wir oft nicht, wo wir Antworten auf unsere Fragen finden können. Aus diesem Grund haben wir zu bestimmten Themen des alltäglichen Lebens einfache Auszüge aus ihren Werken zusammengetragen, die für die Sadhana eine praktische Orientierung im Alltag geben sollen, denn wahre Spiritualität bedeutet nicht, sich vom Leben abzukehren, sondern das Leben mit einer Göttlichen Vollkommenheit zu vollenden.
Diesbezüglich sagte die Mutter:
„Sri Aurobindo sollte nicht nach Büchern studiert werden, sondern nach Themen – was er über das Göttliche, die Einheit, die Religion, die Evolution, die Erziehung, die Selbstvervollkommnung, das Supramental, usw. gesagt hat.“ (CWM Vol. 12, p. 206)
Bei einer anderen Gelegenheit sagte sie:
„Wenn du wissen willst, was Sri Aurobindo zu einem bestimmten Thema gesagt hat, musst du zumindest alles lesen, was er zu diesem Thema geschrieben hat. Man wird dann sehen, dass er die widersprüchlichsten Dinge gesagt zu haben scheint. Aber wenn man alles gelesen und ein wenig verstanden hat, sieht man, dass all die Widersprüche sich ergänzen und in einer integralen Synthese geordnet und geeint sind.“ (CWM Vol. 16, pp. 309-10)
Unsere Titel aus der Reihe ALLES LEBEN IST YOGA sind ein Versuch, etwas mehr Klarheit über ein bestimmtes Thema zu gewinnen und so vielleicht unsere persönlichen Bemühungen in die richtige Richtung zu lenken. Denn Sri Aurobindo sagt:
„Es ist stets wünschenswert, sich in die richtige Richtung zu bemühen; selbst wenn man scheitert, bringt das Bemühen ein bestimmtes Ergebnis und ist niemals verloren.“ (CWSA Vol. 29, p. 87)
Die Übersetzung der Textstellen von Sri Aurobindo erfolgte aus dem ursprünglichen Englisch, während die meisten Passagen der Mutter bereits Übersetzungen aus dem Französischen waren. Fast alle Texte der Mutter wurden ihren Gesprächen, die sie mit Kindern und Erwachsenen führte, entnommen, einige ihren Schriften. Wir müssen außerdem berücksichtigen, dass die Auszüge ihrem ursprünglichen Zusammenhang entnommen wurden und dass jede Zusammenstellung ihrer Natur nach möglicherweise einen persönlichen und subjektiven Charakter hat. Es wurde jedoch der aufrichtige Versuch unternommen, der Vision Sri Aurobindos und der Mutter treu zu bleiben.
Die Textauszüge sind vom Verlag zum Teil mit Kapiteln und Überschriften versehen worden, um ihre Themen hervorzuheben. Sofern es möglich war, wurden sie in Anlehnung eines Satzes aus dem Text selbst gewählt.
Sri Aurobindo und die Mutter machen von der in der englischen Sprache gegebenen Möglichkeit, Wörter groß zu schreiben, um ihre Bedeutung hervorzuheben, häufig Gebrauch. Mit dieser Großschreibung bezeichnen sie meist Begriffe aus übergeordneten Daseinsbereichen, doch auch allgemeine wie Licht, Friede, Kraft usw., wenn sie ihnen einen vom üblichen Gebrauch abweichenden Sinn zuordnen. Diese Begriffe wurden in diesem Buch kursiv hervorgehoben, um dem Leser zu einer leichteren Einfühlung in diese subtilen Unterscheidungen zu verhelfen.
Eckige Klammern bezeichnen Einfügungen des Übersetzers, die um des besseren Verständnisses willen angebracht erschienen. Einige wenige Sanskritwörter wie Sadhana, Sadhaka, Yoga usw. wurden eingedeutscht, da sie durch ihren häufigen Gebrauch bereits als Bestandteil der deutschen Sprache angesehen werden können. Alle anderen Sanskritwörter sind kursiv hervorgehoben, wobei auf diakritische Transkriptionszeichen verzichtet wurde.
Die kursiv geschriebenen Textpassagen vor den Worten Sri Aurobindos und der Mutter sind Fragen bzw. Antworten von Schülern oder sonstige erläuternde Texte.
Titelseite
Impressum
Anmerkung des Herausgebers
Zitat
SPIRITUELLER FRIEDE
1. Was ist spiritueller Friede?
2. Was ist Stille?
3. In seiner höchsten Wahrheit ist das Göttliche absoluter unendlicher Friede
4. Herabkunft des spirituellen Friedens – eine der grundlegenden Verwirklichungen
5. Die zweifache Bewegung in der spirituellen Transformation
6. Die Natur des spirituellen Bewusstseins
7. Der Zweck der Herabkunft des spirituellen Bewusstseins
8. Warum Friede als erstes von oben herabgebracht werden muss
9. Die erste Vorbereitung: Still und gelassen zu werden
10. Der genaue Vorgang der Herbeiführung der Herabkunft des Friedens
11. Die Methode der Mutter, Frieden und Stille im Mental zu begründen
12. Strebe nach Herabkunft des Friedens
13. Für die Herabkunft des Friedens rufe die Göttliche Shakti
14. Erkenne die Hauptstörenfriede, wenn Frieden herabkommt
15. Die Herabkunft des Friedens sollte solide Grundlage sein
16. Sobald man Frieden hat
17. Was bedeutet vollkommener Friede im Mental?
18. Eine Beschreibung der Erfahrung des Friedens und der Stille des Göttlichen
19. Sri Aurobindos spirituelle Erfahrung einer weiten Stille
20. Andere Zitate zur Herabkunft des Friedens
Bibliographie
Inhaltsverzeichnis
Cover
Titelseite
Copyright
Vorwort
Quellenangaben
Das, was für diese Sadhana am meisten benötigt wird, ist Friede, Stille, besonders im Vital – ein Friede, der nicht von Umständen oder von der Umgebung abhängt, sondern vom inneren Kontakt mit einem höheren Bewusstsein, dem Bewusstsein des Göttlichen, der Mutter. Diejenigen, die das nicht haben, oder die nicht danach streben, mögen hierherkommen und im Ashram zehn oder zwanzig Jahre lang leben, und trotzdem ebenso rastlos und voll inneren Ringens sein, wie zuvor, – diejenigen, die ihr Mental und Vital der Kraft und dem Frieden der Mutter öffnen, werden sie selbst bei der härtesten und unangenehmsten Arbeit und in den schlimmsten Umständen haben.
– Sri Aurobindo
Worte Sri Aurobindos
…spiritueller Friede und spirituelle Freude sind etwas ganz anderes als mentaler Friede und Glück. Und sie können ohne eine spirituelle Disziplin nicht erlangt werden.
Worte Sri Aurobindos
Der spirituelle Friede ist etwas anderes und unendlich viel mehr als der mentale Friede und seine Ergebnisse sind anders, nicht nur klares Denken oder irgendeine Kontrolle oder Ausgeglichenheit oder ein sattwischer Zustand. Aber seine umfassenderen Ergebnisse können sich nur dann vollständig und dauerhaft manifestieren, wenn er lange genug im System anhält oder wenn man sich in ihm über den Kopf und nach allen Seiten hin ins Unendliche ausgebreitet fühlt und von ihm bis in die Zellen durchdrungen wird. Dann führt er die tiefe, weite und feste Ruhe mit sich, die durch nichts zu erschüttern ist – selbst wenn an der Oberfläche Sturm und Kampf herrschen. Ich selbst gehörte in meiner Jugend zu dem sattwischen Typ, den du beschreibst, aber als der Friede von oben herabkam, war das ganz anders. Sattvaguna verschwand in nirguna und negatives nirguna in positives traigunyatita.
Worte Sri Aurobindos
Das Schweigen und der Friede sind Teile des höheren Bewusstseins – alles Übrige kommt im Schweigen und Frieden.
Worte Sri Aurobindos
Die Seele kann den Frieden hinter sich haben – doch das innere Mental, Vital und Physische sind nicht notwendigerweise still, sie sind voller Bewegungen. Es ist das höhere Bewusstsein, das eine Grundlage des Friedens besitzt.
Worte Sri Aurobindos
Es gibt ein höheres Bewusstsein über dir, nicht im Körper, sondern über dem Kopf, das wir das höhere, spirituelle oder göttliche Bewusstsein oder das Bewusstsein der Mutter nennen. Wenn sich das Wesen öffnet, beginnt alles in dir, das Mental (Kopf), das emotionale Wesen (Herz), das Vital, sogar ein Teil des physischen Bewusstseins, aufzusteigen, um sich mit diesem größeren, höheren Bewusstsein zu verbinden. Wenn man mit geschlossenen Augen dasitzt und meditiert, hat man das Gefühl des Aufsteigens, wie du es beschreibst. Es wird das Aufsteigen des niederen Bewusstseins genannt. Später beginnen die Dinge von oben herabzukommen, Friede, Freude, Licht, Stärke, Wissen usw., und eine große Veränderung in der menschlichen Natur nimmt ihren Anfang. Es ist das, was wir die Herabkunft des höheren Bewusstseins (dem der Mutter) nennen.
Worte Sri Aurobindos
Friede ist eine tiefe Ruhe, die nichts stören kann – eine Ruhe mit dem Gefühl einer gefestigten Sicherheit und Loslösung.
Im vollkommenen Schweigen gibt es entweder keine Gedanken oder aber die auftauchenden Gedanken werden als etwas von außen Kommendes empfunden, die das Schweigen nicht stören.
Das Schweigen des Mentals und der Friede oder die Stille im Mental sind drei Dinge, die sehr eng zusammengehören und einander bedingen.
Worte Sri Aurobindos
Friede ist positiver als Stille – die Stille kann negativ sein und ist dann lediglich eine Abwesenheit von Unruhe oder Sorge, Friede aber ist immer etwas Positives, er bringt nicht nur wie die Stille ein Freiwerden mit sich, sondern auch ein bestimmtes Glücksgefühl, das Ananda seiner selbst. Es gibt ebenfalls eine positive Stille, etwas das sich gegen alle Dinge wendet, die zu stören versuchen, und zwar nicht unbestimmt und neutral wie die negative Stille, sondern kraftvoll und massiv. Sehr oft werden die beiden Wörter im gleichen Sinn verwendet, aber man kann sie wie oben beschrieben in ihrem eigentlichen Sinn unterscheiden.
Worte Sri Aurobindos
Ruhe ist eher negativ – es ist die Abwesenheit von Unruhe.
Stille ist eine positive Ruhe, die trotz oberflächlicher Störungen vorhanden sein kann.
Friede ist eine Stille, die sich in etwas sehr Positives vertieft, das beinahe an ein ruhiges, unbewegtes Ananda heranreicht.
Schweigen ist das Fehlen jeglicher Gedankenbewegung oder einer anderen Schwingung von Aktivität.
Worte Sri Aurobindos
Jedes der Worte „Friede, Stille, Ruhe, Schweigen“ hat seine eigene nuancierte Bedeutung, es ist aber nicht leicht, sie zu definieren.
Friede (peace) – santi Stille (calm) – sthirata Ruhe (quiet) – acancalata Schweigen (silence) – niscala-niravata
Ruhe ist ein Zustand, in dem es keine Rastlosigkeit oder Unruhe gibt.
Stille ist ein regloser, unbewegter Zustand, den keine Unruhe beeinträchtigen kann – es ist ein weniger negativer Zustand als Ruhe.
Friede ist ein noch positiverer Zustand; er bringt das Gefühl einer gefestigten und harmonischen Ruhe und Befreiung mit sich.
Schweigen ist ein Zustand, in dem es keine Regung des Mentals oder des Vitals gibt, vielmehr eine große Stille, die keine Oberflächenbewegung durchdringen oder verändern kann.
Worte Sri Aurobindos
Den Frieden ganz konkret im Gehirn zu spüren, bedeutet vermutlich, dass er stofflich, fest und physisch berührbar geworden ist oder im Begriff war zu werden – „der Friede in den Zellen“. Alles ist eine „Substanz“ – selbst Friede, Bewusstsein, Ananda – nur die Kategorien der Substanz sind verschieden.
Worte der Mutter
Süße Mutter, was bedeutet fester „Friede“?
Es gibt einen negativen Frieden, d.h. die Abwesenheit von Störungen, aber der feste Friede ist ein positiver Friede. Man kann einen absolut positiven Frieden empfinden, der nicht die Negation der Abwesenheit von Frieden ist, einen Frieden, der etwas Solides, Konkretes ist, sehr… fast aktiv, das heißt, er hat die Kraft der Ausstrahlung, sich im ganzen Wesen auszubreiten und Frieden zu bringen, selbst dort, wo es keinen gibt. Dies wird zu etwas sehr Positivem und Konkretem… als würde man einen festen Gegenstand berühren. Das ist in der Tat der wahre Friede. Das andere ist nur der vorangehende Schritt – die Negierung der Störung – das heißt, man bleibt ungetrübt, man hat keine Schwingung, die irgendeine Störung zeigt.
Worte Sri Aurobindos
Das höhere Bewusstsein nimmt in seiner Herabkunft verschiedene grundlegende Formen an – Frieden, Macht und Stärke, Licht, Wissen, Ananda. Gewöhnlich ist es der Friede, der zuerst herabkommt. Es handelt sich dabei nicht um einen mentalen, vitalen oder physischen Frieden der gewöhnlichen Art, sondern um etwas, das von oben (spirituell) kommt, sehr fest, solide und konkret. Durch seine Konkretheit fühlt man sich wie ein massiver Block – eine Masse von höherem Bewusstsein anstelle der eher zarten Substanz der gewöhnlichen Natur. Was seinen Wert betrifft, kannst du sehen, dass er tatsächlich der Beginn der wirklichen Transformation ist – alles andere war bisher hauptsächlich Vorbereitung und die Beseitigung von Schwierigkeiten und Hindernissen durch all diese Jahre.
Worte Sri Aurobindos
Der Friede ist ein Teil des höchsten Ideals, aber er muss in seiner Grundlage spirituell oder zumindest psychologisch sein; ohne eine Veränderung der menschlichen Natur kann er sich nicht endgültig einstellen.
Worte Sri Aurobindos
Wenn man Glauben und Offenheit hat, das ist genug. Außerdem gibt es zwei Arten des Verstehens – Verstehen mit Hilfe des Intellektes und Verstehen im Bewusstsein. Ersteres in exakter Form zu haben, ist gut, aber nicht unerlässlich. Das Verstehen über das Bewusstsein tritt ein, wenn Glaube und Offenheit vorhanden sind, es mag aber nur allmählich und durch schrittweise Erfahrung kommen. Ich habe aber Menschen ohne Erziehung oder Intelligenz gekannt, die auf diese Weise den Yoga-Prozess in sich ausgezeichnet verstanden haben, während intellektuelle Menschen große Fehler begehen, zum Beispiel eine neutrale mentale Ruhe für spirituellen Frieden halten und sich weigern, sie hinter sich zu lassen, um weiterzugehen.
Worte Sri Aurobindos
Stille, Friede, Shanti sind die notwendige Grundlage für jede Errichtung von anderen Dingen. Andernfalls gibt es keine solide Grundlage im Bewusstsein; wenn es nur Unruhe und Bewegung gibt, können Bhakti, Ananda und alles andere nur in Schüben kommen und gehen und keinen festen Boden zum Bestehen finden. Es darf aber nicht eine bloße mentale Ruhe sein, sondern der tiefe spirituelle Friede des shantimaya Shiva. Das war es, was dich bei dieser Erfahrung (durch den Kopf herabsteigend) berührt hat.
Worte Sri Aurobindos
Das Mental ohne jegliche Aktivität zu halten, ist nicht dasselbe wie Friede oder Schweigen.
Worte Sri Aurobindos
Die Taube steht für den Frieden.
Worte Sri Aurobindos
Die weiße Taube muss Frieden sein.
Worte der Mutter
Es gilt, das wahre Bewusstsein im Körper zu halten und nicht die geringste Angst zu haben, sondern voll göttlichen Friedens zu sein. Dann besteht in der Tat keine Gefahr. Nicht nur Angriffe von Menschen kannst du abwenden, sondern auch auf die Tiere und sogar die Elemente einwirken. Ich kann dir ein kleines Beispiel geben. Du erinnerst dich an die Nacht des großen Zyklons mit dem furchtbaren Getöse und den Regengüssen überall in der Stadt. Ich dachte, ich sollte in Sri Aurobindos Zimmer gehen, um ihm die Fenster schließen zu helfen. Ich öffnete die Tür ein wenig, und da sah ich ihn ruhig an seinem Schreibtisch sitzen und schreiben. In dem Zimmer herrschte ein so fester Friede, dass niemand sich hätte vorstellen können, dass draußen ein Zyklon wütete. Die Fenster standen weit offen und kein Tropfen kam herein.
Worte Sri Aurobindos
Der Unterschied zwischen einem leeren Mental und einem stillen Mental ist folgender: Wenn das Mental leer ist, gibt es keinen Gedanken, keine Begriffe, keine mentale Tätigkeit irgendwelcher Art, außer einer essentiellen Wahrnehmung von Dingen ohne die geformte Idee; doch im stillen Mental ist es die Substanz des mentalen Wesens, die still ist – so still, dass nichts sie stört. Sobald Gedanken oder Tätigkeiten aufkommen, erheben sie sich keinesfalls aus dem Mental, sondern kommen von außerhalb und durchkreuzen das Mental wie ein Zug Vögel, der die windstille Luft durchzieht. Er fliegt vorüber, er stört nichts und hinterlässt keine Spur. Selbst wenn tausend Bilder oder die gewaltsamsten Ereignisse es durchkreuzen, bleibt diese ruhige Stille erhalten, so als wäre die eigentliche Beschaffenheit des Mentals eine Substanz aus ewigem, unzerstörbarem Frieden. Ein Mental, das diese Stille erlangt hat, kann zu handeln beginnen, sogar intensiv und machtvoll zu handeln beginnen, doch wird es seine grundlegende Stille bewahren – nichts aus sich hervorbringend, sondern von Oben empfangend und diesem eine mentale Form verleihend, ohne etwas Eigenes hinzuzufügen, ruhig, leidenschaftslos, doch in der Freude der Wahrheit, in der glücklichen Macht und dem glücklichen Licht ihres Hindurchziehens.
Worte Sri Aurobindos
Stille (calm) ist eine positive Ruhe, die trotz vordergründiger Störungen vorhanden sein kann.
Worte Sri Aurobindos
Stille (calm – sthirata) ist ein regloser, unbewegter Zustand, den keine Unruhe beeinträchtigen kann – es ist ein nicht so negativer Zustand wie Ruhe.
Worte Sri Aurobindos
In einem stillen Mental braucht es keine Gedanken zu geben. Gibt es keine Gedanken, so ist das Schweigen. Aber man sagt, das Mental sei still, wenn Gedanken, Gefühle usw. durch es hindurchgehen, es aber nicht gestört wird. Es spürt, dass die Gedanken nicht die eigenen sind; es beobachtet sie vielleicht, aber wird durch nichts beunruhigt.
Worte Sri Aurobindos
Was du über deinen Zustand schreibst, scheint als Ganzes gesehen richtig zu sein. Du hast bestimmt eine größere Stille erlangt und eine Freiheit des inneren Wesens, die du vorher nicht hattest. Dies gibt dir den Gleichmut und die Fähigkeit, den ernsthafteren Störungen zu entgehen. Wenn man diese Grundlage der inneren Stille hat, kann man den Schwierigkeiten und Unvollkommenheiten der Oberfläche ohne Aufregung und Niedergeschlagenheit begegnen. Auch die Fähigkeit, sich unter andere zu mischen, ohne dabei überflutet zu werden, hat die gleiche Ursache.
Worte Sri Aurobindos
Das Erste [Stille mit Störungen an der Oberfläche] ist die gewöhnliche grundlegende Stille des individuellen Adhara, das Zweite [vollkommene Stille im Körper und in der umgebenden Atmosphäre] ist die grundlegende unbegrenzte Stille des kosmischen Bewusstseins, eine Stille, die immer vorhanden ist, gleichgültig ob sie von allen Bewegungen getrennt ist oder diese stützt.
Dies [die grenzenlose Stille] ist die Stille des Atman, des Selbstes darüber, schweigend, reglos, unendlich.
Worte der Mutter
Verwechsle Stille nicht mit Trägheit. Stille ist selbstbeherrschte Kraft, ruhige und bewusste Energie, Beherrschung der Impulse, Kontrolle über die unbewussten Reflexe. In der Arbeit ist Stille die Quelle der Effizienz und eine unverzichtbare Bedingung für Perfektion.
Worte Sri Aurobindos
In seiner höchsten Wahrheit ist das Göttliche absoluter und unendlicher Friede, Bewusstsein, Sein, Kraft und Ananda.
Worte Sri Aurobindos
Das Göttliche ist, wie wir wissen, ein Unendliches Wesen, in dessen unendliche Manifestation diese Dinge gerieten, – es ist das Göttliche selbst, das hier ist, hinter uns, das die Manifestation durchdringt und die Welt mit seinem Einssein stützt. Es ist das Göttliche in uns, das selbst die Bürde des Sturzes und seine dunklen Folgen trägt. Und wenn Es für immer in seinem vollkommenen Licht, seiner Seligkeit, seinem Frieden über allem steht, dann ist Es ebenfalls hier. Sein Licht, seine Seligkeit und sein Frieden stützen insgeheim alles auf Erden; und in uns selbst wohnt ein Geist, eine zentrale Gegenwart – größer als unsere Persönlichkeiten der Oberfläche –, die – wie das höchste Göttliche – selbst von dem Schicksal, das sie erduldet, nicht überwältigt wird.
Worte Sri Aurobindos
…der Charakter der höheren göttlichen Natur ist absolute Stille, Friede, Kraft, Licht und Glückseligkeit…
Worte Sri Aurobindos
Die Göttliche Natur ist die Natur des göttlichen Bewusstseins, der Wahrheit, des Friedens, des Lichtes, der Reinheit, des Wissens, der Kraft, des Ananda, auf welcher Ebene auch immer diese sich manifestieren.
Worte Sri Aurobindos
…man kann das göttliche Bewusstsein als einen unpersönlichen spirituellen Zustand empfinden, einen Zustand des Friedens, des Lichtes, der Freude, der Weite, ohne darin die Göttliche Präsenz zu spüren.
Worte Sri Aurobindos
Wenn das Ananda zu dir kommt, kommt das Göttliche zu dir, genau so wie der Friede, der in dich einströmt, das Göttliche ist, das in dich einströmt, oder wenn du mit Licht überflutet wirst, es die Flut des Göttlichen selbst ist, die um dich ist.
Worte der Mutter
Der Friede wird allgemein wertgeschätzt und als göttlich anerkannt, doch der Fortschritt wird nur von denjenigen willkommen geheißen, deren Aspiration intensiv und entschlossen ist.
Worte der Mutter
Nur in der Stille kann man wissen und handeln. Alles, was in Aufregung und Hektik getan wird, ist ein Irrweg und eine Torheit. Friede im Wesen ist das erste Zeichen der göttlichen Gegenwart.
Wir sind hier, um es besser zu machen als anderswo und um uns auf eine supramentale Zukunft vorzubereiten. Dies sollte niemals vergessen werden. Ich appelliere an den aufrichtigen guten Willen aller, damit unser Ideal verwirklicht werden kann.
Worte der Mutter
Im vollständigsten Frieden, in der größten Gelassenheit und in der völligen Ausgeglichenheit ist alles das Göttliche, wie auch das Göttliche alles ist.
Worte Sri Aurobindos
Das Göttliche zu finden ist der eigentliche Grund unserer Suche nach spiritueller Wahrheit und spirituellem Leben; es ist die eine unerlässliche Sache, und alles übrige ist nichts ohne dies. Das Göttliche, nachdem es einmal gefunden ist, zu offenbaren, bedeutet vor allem, das eigene, begrenzte Bewusstsein in das Göttliche Bewusstsein umzuwandeln, im unendlichen Frieden und Licht zu leben, in unendlicher Liebe, Stärke und Seligkeit, in der eigenen essentiellen Natur zu all dem zu werden und schließlich in der aktiven Natur Sein Gefäß und Kanal und Instrument zu sein.
Worte der Mutter
Im Frieden und im Schweigen manifestiert sich der Ewige. Lass dich durch nichts stören, und der Ewige wird sich offenbaren.
Worte der Mutter
Das Göttliche bringt immer vollkommene Stille und vollkommenen Frieden mit sich.
Worte der Mutter
Nur im Göttlichen können wir vollkommenen Frieden und völlige Zufriedenheit finden.
Worte der Mutter
Außerhalb des Göttlichen ist alles Falschheit und Illusion, alles ist schwermütige Finsternis. Im Göttlichen ist Leben, Licht und Freude. Im Göttlichen ist der souveräne Friede.
Worte der Mutter
Im Göttlichen zu leben, mit einem ganz neuen Leben, einem Leben, das nur aus dem Göttlichen besteht, dessen souveräner Herr das Göttliche sein sollte – auf diese Weise werden sich alle Sorgen in Gelassenheit und alle Ängste in Frieden wandeln.
Worte der Mutter
Die Präsenz des Göttlichen gibt uns Frieden in der Stärke, Gelassenheit im Handeln und ein unerschütterliches Glück inmitten aller Umstände.
Worte der Mutter
Es ist die Göttliche Präsenz, die dem Leben Wert verleiht. Diese Präsenz ist die Quelle allen Friedens, aller Freude und aller Sicherheit. Finde diese Gegenwart in dir selbst, und alle deine Schwierigkeiten werden schwinden.
Worte Sri Aurobindos
Meine liebe Mutter, Friede in meinem Vital, Friede in meinem Herzen, Friede überall.
Lass das Vital und das Herz immer für die Gegenwart der Mutter offen – der wahren Quelle des Friedens.
Worte der Mutter
Ich hatte eine interessante Erfahrung… Vorgestern Abend sagte mir jemand, dessen Namen ich nicht nennen will: „Ich stecke voll und ganz im physischen Bewusstsein: keine Meditationen mehr, und das Göttliche ist zu etwas geworden, das dort oben ist, weit weg …“ Und sogleich füllte sich, während er sprach, das ganze Zimmer mit der göttlichen Präsenz. Ich sage zu ihm: „Nicht dort oben, hier, hier selbst.“ Und in dem Augenblick war alles, die ganze Atmosphäre … es war, als veränderte sich die Luft in die göttliche Präsenz (die Mutter berührt ihre Hände, ihr Gesicht, ihren Körper), alles war berührt, angerührt, durchdrungen, aber von… vor allem war da ein strahlend helles Licht, ein Friede, so (Geste von Massenhaftigkeit), eine Macht, und dann eine Lieblichkeit … etwas … man hatte den Eindruck, es wäre genug, um einen Felsen zum Schmelzen zu bringen.
Worte Sri Aurobindos
Das weiße Licht ist das Licht der Mutter. Wo immer es herabsteigt oder eintritt, bringt es Frieden, Reinheit, Stille und die Öffnung für die höheren Kräfte. Wenn es unterhalb des Nabels erscheint, wirkt es im niederen Vital.
Worte Sri Aurobindos
Die Kräfte, die mit dem weißen Licht einhergehen, sind in der Regel die der Reinheit und des Friedens.
Worte Sri Aurobindos
Die weiße Sonne steht für die Reinheit und den Frieden des Göttlichen Bewusstseins.
Worte Sri Aurobindos
Für die spirituelle Erfahrung ist es keine bloße Mutmaßung, sondern eine Tatsache, dass es hinter dieser mangelhaften und unvollkommenen menschlichen Natur eine Gottheit gibt, die ihr immanent ist und zu der sich diese hinentwickeln kann; es gibt etwas hinter der kosmischen Bewegung mit all ihrer Unordnung, das von der Natur des beständigen Friedens, der Stille, der Kraft, der Freude und der allumfassenden Universalität ist, und es ist auch für unser Bewusstsein möglich, in diese Natur einzutreten und in ihr zu verweilen.
Worte Sri Aurobindos
Es gibt zwei Aspekte des Göttlichen – den statischen Frieden und die dynamische Kraft. Letztlich vereinen sich beide.
Worte Sri Aurobindos
Die grundlegenden Verwirklichungen dieses Yoga sind:
1. …
2. Die Herabkunft von Frieden, Macht und Licht usw. des Höheren Bewusstseins durch den Kopf und das Herz in das ganze Wesen, bis die eigentlichen Zellen des Körpers erfasst sind.
Worte Sri Aurobindos
Wenn ich die Erfahrung des Friedens habe, beginne ich zu verwirklichen, was Friede ist. Die Wiederholung dieser Erfahrung führt zu einer umfassenderen und beständigeren Verwirklichung. Und wenn sie sich irgendwo gefestigt hat, ist es die volle Verwirklichung an dieser Stelle oder in diesem Teil des Wesens.
Worte Sri Aurobindos
Erfahrung ist ein weit gefasster Begriff, der fast alles umfasst, was sich im inneren Bewusstsein abspielt – in der Regel bezeichnet er entweder ein spirituelles Ereignis, z.B. das Herabkommen des Friedens,…
Worte Sri Aurobindos
Erfahrung ist ein Wort, das beinahe alle Ereignisse im Yoga umfasst; erst wenn etwas sich gefestigt hat, ist es keine Erfahrung mehr, sondern Teil einer Siddhi; so ist zum Beispiel der Friede, solange er kommt und geht, eine Erfahrung, sobald er sich aber gefestigt hat und nicht mehr geht, ist er eine Siddhi.
Worte Sri Aurobindos
Die Leere, das Schweigen und der Friede sind die Grundvoraussetzung für die spirituelle Siddhi – das sind die ersten Schritte dahin.
Worte Sri Aurobindos
Spiritualisierung bedeutet die Herabkunft des höheren Friedens, der Kraft, des Lichtes, des Wissens, der Reinheit, des Ananda usw., die auf jeder der höheren Ebenen, vom Höheren Mental bis zum Obermental, zu finden sind, denn auf jeder von ihnen kann das Selbst verwirklicht werden.
Worte Sri Aurobindos
Beide Gefühle sind richtig – sie weisen auf die beiden Notwendigkeiten der Sadhana hin. Die eine besteht darin, nach innen zu gehen und die Verbindung zwischen dem seelischen Wesen und der äußeren Natur vollständig zu öffnen. Die andere besteht darin, sich nach oben für den Göttlichen Frieden, die Kraft, das Licht und Ananda zu öffnen, sich in sie zu erheben und sie in die Natur und den Körper herabzubringen. Keine dieser beiden Bewegungen, die seelische und die spirituelle, ist ohne die andere vollständig. Wenn der spirituelle Aufstieg und das Herabsteigen nicht stattfinden, ist die spirituelle Transformation der Natur nicht möglich; wenn die vollständige seelische Öffnung und Verbindung nicht stattfindet, kann die Transformation nicht vollständig sein.
Es gibt keine Unvereinbarkeit zwischen den beiden Bewegungen; manche beginnen zuerst mit der seelischen, andere mit der spirituellen, wieder andere führen beides zusammen aus. Der beste Weg ist, beides anzustreben und es der Kraft der Mutter zu überlassen, es entsprechend dem Bedürfnis und der Neigung der Natur auszuarbeiten.
Worte Sri Aurobindos
…das Wichtigste ist jetzt, den seelischen Zustand der Hingabe, der Ergebenheit, der Liebe und des heiteren Vertrauens in die Mutter zu entwickeln, … und auch den Frieden, die Weite, die Reinheit usw. des höheren Selbstes, das das Bewusstsein der Mutter ist, von oben herabzubringen. Es sind diese Dinge, die in diesem Yoga die Grundlage der Siddhi sind – andere Erfahrungen sind nur eine Hilfe, nicht die Grundlage.
Worte Sri Aurobindos
In diesem Yoga besteht das ganze Prinzip darin, sich dem Göttlichen Einfluss zu öffnen. Er ist über dir, und sobald du dir seiner bewusst werden kannst, musst du ihn in dich herabrufen. Er kommt als Friede, als Licht, als eine wirkende Kraft in das Mental und den Körper herab, als die Gegenwart des Göttlichen mit oder ohne Form, als Ananda.
Worte Sri Aurobindos
Wenn man nur eine mentale Vorstellung vom Göttlichen hat, ist das kein Wissen. Erst mit den Erfahrungen und dem inneren Licht der Erkenntnis beginnt die Verwirklichung des Göttlichen. Man kann zum Beispiel die mentale Idee des Göttlichen Friedens haben, aber das ist nichts, nur eine mentale Vorstellung. Erst wenn man das Gefühl hat, dass der Göttliche Friede von oben herabkommt oder in einem selbst ist oder einen umgibt, beginnt man zu wissen, was er ist. Das nennt man Erfahrung. Danach beginnt man, eine direkte Schau im Wissen darüber zu haben, was der Friede ist und welchen Platz er in Bezug auf die Göttliche Verwirklichung einnimmt; das ist direktes Wissen.
Worte Sri Aurobindos
Es gibt eine zweifache Bewegung in der Sadhana – das Göttliche Bewusstsein, die Göttliche Kraft, das Göttliche Licht und der Göttliche Friede kommen in den ganzen Körper herab, das Bewusstsein steigt aus allen Teilen des Körpers nach oben, um dem Göttlichen Bewusstsein darüber zu begegnen – die Herabkunft und der Aufstieg.
Worte Sri Aurobindos
Die Macht der Konzentration über dem Kopf besteht darin, den Frieden zu bringen sowie das Schweigen, die Befreiung vom Körpergefühl und der Identifizierung mit Mental und Leben; sie öffnet den Weg für den Aufstieg des niederen Bewusstseins (mental, vital und physisch), damit es dem höheren Bewusstsein begegnen kann, und sie öffnet den Weg für die Herabkunft des höheren (spirituellen oder göttlichen) Bewusstseins in Mental, Leben und Körper. Das nennt man in diesem Yoga die spirituelle Transformation.
Worte Sri Aurobindos
Es gibt zwei Bewegungen – die eine ist ein Aufsteigen des niederen Bewusstseins, um dem höheren zu begegnen, die andere ist eine Herabkunft des höheren Bewusstseins in das niedere. Deine erste Erfahrung war ein Emporschießen des niederen Bewusstseins aus allen [Wesens-] Teilen, das deshalb so stark war, um das Lid des inneren Mentals zu sprengen – das war das Bersten des Schädels –, und um die Vereinigung der beiden Bewusstseinsarten oben zu ermöglichen. Das Ergebnis war eine Herabkunft. Das erste, was vom höheren Bewusstsein herabkommt, ist gewöhnlich sein tiefer und vollkommener Friede; das zweite ist das Licht, hier das weiße Licht der Mutter.
Worte Sri Aurobindos
Es sind zwei Bewegungen notwendig: die eine ist der Aufstieg durch den wachsenden Frieden, das stärker werdende Schweigen zu ihrem Ursprung über dem Mental, was angezeigt wird durch die Tendenz des Bewusstseins, sich aus dem Körper zum Scheitelpunkt des Kopfes und darüber zu erheben, wo es ein Leichtes ist, das Selbst in all seiner Stille, Befreiung und Weite zu erkennen und sich den anderen Mächten des Höheren Bewusstseins zu öffnen. Die andere [Bewegung] ist die Herabkunft des Friedens, des Schweigens, der spirituellen Freiheit und Weite sowie der sich entwickelnden Mächte des höheren Bewusstseins in das niedere bis hinab zum rein Physischen und selbst dem Unterbewussten.
Worte Sri Aurobindos
…für die volle spirituelle Transformation ist mehr nötig, ein ständiger Aufstieg vom niederen ins höhere Bewusstsein und eine wirksame ständige Herabkunft der höheren in die niedere Natur.
Worte Sri Aurobindos
Ich halte die Herabkunft für üblicher als den Aufstieg. Einige Sadhaks bewältigen zuerst den Aufstieg oder die Aufstiege und Herabkünfte, aber häufiger kommen die Herabkünfte zuerst und der Aufstieg (über den Kopf) findet nur statt, wenn im Körper viel Friede, Kraft, Ananda usw. gewirkt haben.
CWSA Vol. 32, p. 458
CWSA Vol. 36, p. 440
CWSA Vol. 35, p. 45
CWSA Vol. 29, p. 162
CWSA Vol. 28, p. 94
CWSA Vol. 30, p. 385
CWSA Vol. 29, p. 138
CWSA Vol. 29, p. 148
CWSA Vol. 29, p. 137
CWSA Vol. 29, p. 137
CWSA Vol. 29, p. 152
CWM Vol. 6, p. 361
CWSA Vol. 30, p. 444
CWSA Vol. 36, p. 48
CWSA Vol. 31, p. 53
CWSA Vol. 30, p. 235
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