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Seit ihrer endgültigen Ankunft in Pondicherry und der Gründung des Sri Aurobindo Ashrams im Jahr 1920 empfing die Mutter ständig eine Schar von Devotees, Ashramiten und Besuchern aus aller Welt, die sich mit ihr unterhielten und ihr Fragen zu allen Aspekten des Lebens stellten. Die Mutter antwortete ihnen immer sehr liebevoll in einer möglichst einfachen Sprache, die gleichzeitig tiefe und durchdringende Weisheit, Führung und Anleitung enthielt. Diese Publikation präsentiert wertvolle Hinweise und Anleitungen für das tägliche Leben, die zu edleren Bestrebungen und höherem Bewusstsein inspirieren.
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Omsriaurobindomira
ALLES
LEBEN
IST
YOGA
All life is Yoga. – Sri Aurobindo
Die Mutter
SRI AUROBINDO
DIGITAL EDITION
BERCHTESGADENER LAND
www.sriaurobindo.center
© Copyright 2025
Herausgeber
AURO MEDIA
Verlag und Fachbuchhandel
Wilfried Schuh
Deutschland
www.auro.media
eBook Design
SRI AUROBINDO DIGITAL EDITION
Deutschland, Berchtesgaden
Vergiss deine Schwierigkeiten
Auszüge aus den Werken von
der Mutter
Zweite Auflage 2025
ISBN 978-3-96387-105-4
© Fotos und Textauszüge
Sri Aurobindos und der Mutter:
Sri Aurobindo Ashram Trust
Puducherry, Indien
Blume auf dem Cover:
Myrtus communis. Weiß.
Die von der Mutter gegebene spirituelle Bedeutung:
Nur für das Göttliche leben
Dies bedeutet, alle Schwierigkeiten des individuellen Lebens überwunden zu haben.
Überall auf der Welt wächst das Interesse an Spiritualität und Yoga. Man kann eine zunehmende Suche nach dem wahren Sinn und Zweck des Lebens erkennen, eine Suche nach tieferen Lösungen für die Probleme, mit denen wir alle konfrontiert sind, und man kann eine zunehmende Bemühung beobachten, am evolutionären Wandel und Fortschritt der Menschheit beitragen zu wollen.
Bei dieser Suche und Bemühung wenden sich immer mehr Menschen an Sri Aurobindo und die Mutter, um Führung und Kraft zu finden. Aber in den umfangreichen Werken Sri Aurobindos und der Mutter wissen wir oft nicht, wo wir Antworten auf unsere Fragen finden können. Aus diesem Grund haben wir zu bestimmten Themen des alltäglichen Lebens einfache Auszüge aus ihren Werken zusammengetragen, die für die Sadhana eine praktische Orientierung im Alltag geben sollen, denn wahre Spiritualität bedeutet nicht, sich vom Leben abzukehren, sondern das Leben mit einer Göttlichen Vollkommenheit zu vollenden.
Diesbezüglich sagte die Mutter:
„Sri Aurobindo sollte nicht nach Büchern studiert werden, sondern nach Themen – was er über das Göttliche, die Einheit, die Religion, die Evolution, die Erziehung, die Selbstvervollkommnung, das Supramental, usw. gesagt hat.“ (CWM Vol. 12, p. 206)
Bei einer anderen Gelegenheit sagte sie:
„Wenn du wissen willst, was Sri Aurobindo zu einem bestimmten Thema gesagt hat, musst du zumindest alles lesen, was er zu diesem Thema geschrieben hat. Man wird dann sehen, dass er die widersprüchlichsten Dinge gesagt zu haben scheint. Aber wenn man alles gelesen und ein wenig verstanden hat, sieht man, dass all die Widersprüche sich ergänzen und in einer integralen Synthese geordnet und geeint sind.“ (CWM Vol. 16, pp. 309-10)
Unsere Titel aus der Reihe ALLES LEBEN IST YOGA sind ein Versuch, etwas mehr Klarheit über ein bestimmtes Thema zu gewinnen und so vielleicht unsere persönlichen Bemühungen in die richtige Richtung zu lenken. Denn Sri Aurobindo sagt:
„Es ist stets wünschenswert, sich in die richtige Richtung zu bemühen; selbst wenn man scheitert, bringt das Bemühen ein bestimmtes Ergebnis und ist niemals verloren.“ (CWSA Vol. 29, p. 87)
Die Übersetzung der Textstellen von Sri Aurobindo erfolgte aus dem ursprünglichen Englisch, während die meisten Passagen der Mutter bereits Übersetzungen aus dem Französischen waren. Fast alle Texte der Mutter wurden ihren Gesprächen, die sie mit Kindern und Erwachsenen führte, entnommen, einige ihren Schriften. Wir müssen außerdem berücksichtigen, dass die Auszüge ihrem ursprünglichen Zusammenhang entnommen wurden und dass jede Zusammenstellung ihrer Natur nach möglicherweise einen persönlichen und subjektiven Charakter hat. Es wurde jedoch der aufrichtige Versuch unternommen, der Vision Sri Aurobindos und der Mutter treu zu bleiben.
Die Textauszüge sind vom Verlag zum Teil mit Kapiteln und Überschriften versehen worden, um ihre Themen hervorzuheben. Sofern es möglich war, wurden sie in Anlehnung eines Satzes aus dem Text selbst gewählt.
Sri Aurobindo und die Mutter machen von der in der englischen Sprache gegebenen Möglichkeit, Wörter groß zu schreiben, um ihre Bedeutung hervorzuheben, häufig Gebrauch. Mit dieser Großschreibung bezeichnen sie meist Begriffe aus übergeordneten Daseinsbereichen, doch auch allgemeine wie Licht, Friede, Kraft usw., wenn sie ihnen einen vom üblichen Gebrauch abweichenden Sinn zuordnen. Diese Begriffe wurden in diesem Buch kursiv hervorgehoben, um dem Leser zu einer leichteren Einfühlung in diese subtilen Unterscheidungen zu verhelfen.
Eckige Klammern bezeichnen Einfügungen des Übersetzers, die um des besseren Verständnisses willen angebracht erschienen. Einige wenige Sanskritwörter wie Sadhana, Sadhaka, Yoga usw. wurden eingedeutscht, da sie durch ihren häufigen Gebrauch bereits als Bestandteil der deutschen Sprache angesehen werden können. Alle anderen Sanskritwörter sind kursiv hervorgehoben, wobei auf diakritische Transkriptionszeichen verzichtet wurde.
Die kursiv geschriebenen Textpassagen vor den Worten Sri Aurobindos und der Mutter sind Fragen bzw. Antworten von Schülern oder sonstige erläuternde Texte.
Titelseite
Impressum
Anmerkung des Herausgebers
Zitat
VERGISS DEINE SCHWIERIGKEITEN
1. Sei immer freundlich
2. Glaubst du an Glück?
3. Sei wie eine Blume
4. Zwei sich ergänzende Seiten der Menschheit
5. Entwickle deine Willenskraft
6. Gebete zur Einstimmung auf den ganzen Tag
7. Tue das Richtige
8. Glaube
9. Darbringung
10. Nahrung
11. Gebet
12. Stille
13. Eine vollkommene Gabe
14. Wie man seine Liebe gibt
15. Gib alles
16. Wie beseitigt man das Ego?
17. Wie man gut schläft
18. Wie man zuhört
19. Wie man gut arbeitet
20. Geordnete Arbeit
21. Eine Leitregel
22. Handeln in der Stille
23. Wie man mit anderen in Frieden lebt
24. Glücklich ist der, wer nichts besitzt
25. Bewahre ein glückliches Herz
26. Der wunderbare Zauberer
27. Täglich eine Stunde
28. Die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer
29. Gib stets dein Bestes
30. Finde Interesse an dem, was du tust
31. Ein fröhlicher Bewohner dieser Welt
32. Disziplin bei der Arbeit
33. Kontrolle des Sprechens
34. Folge einer physischen Disziplin
35. Transformation
36. Geschichten über Mut
37. Wahrer Mut
38. Eine Geschichte über Selbstbeherrschung
39. Du hast ein besonderes Ziel, das dein ganz eigenes ist
40. Was bedeutet Angst?
41. Warum stirbt man vor Angst?
42. Wie überwindet man die Angst?
43. „Mikrobe“ der Heilung
44. Zusammenarbeit
45. Wenn man etwas Zeit hat
46. Als ich ein Kind war
47. Was du sein musst
48. Die höchste Reinheit im Innern
49. Dein Platz in der Welt
50. Beginne heute
51. Mutters Führung im täglichen Leben
Bibliographie
Inhaltsverzeichnis
Cover
Titelseite
Copyright
Vorwort
Quellenangaben
Vergiss deine Schwierigkeiten. Denke nur daran, ein immer vollkommeneres Instrument für das Göttliche zu sein, um Sein Werk zu tun, und das Göttliche wird alle deine Schwierigkeiten beseitigen und dich transformieren.
– Die Mutter
Sei immer freundlich, und du wirst frei von Leiden sein, sei immer zufrieden und glücklich, und dein stilles Glück wird aus dir strahlen.
Es ist besonders auffällig, dass alle Verdauungsfunktionen äußerst empfindlich reagieren, wenn man auf ein abfälliges Urteil eine kritische, bittere, böswillige Haltung einnimmt. Nichts stört das Funktionieren der Verdauung mehr als dies. Und es ist ein Teufelskreis: Je mehr die Verdauungsfunktion gestört ist, desto unfreundlicher wird man, kritischer, unzufriedener mit dem Leben und den Dingen und Menschen. So findet man keinen Ausweg mehr. Und es gibt nur ein Heilmittel: diese Haltung gezielt abzulegen, ihrer sich unbedingt zu verwehren und sich durch ständige Selbstkontrolle eine bewusste Haltung verständnisvoller Freundlichkeit aufzuerlegen. Versuche es einfach und du wirst sehen, dass du dich viel besser fühlst.
Liebe Mutter, gibt es so etwas wie Glück und Pech, oder ist das etwas, das man selbst hervorruft?
Es gibt nichts, was man wirklich Glück nennen kann. Was die Menschen Glück nennen, sind die Auswirkungen von Ursachen, die sie nicht kennen.
Es gibt auch nichts, was an sich gut oder schlecht ist; jeder beurteilt Umstände als gut oder schlecht, je nachdem, ob sie für ihn mehr oder weniger günstig sind; und diese Einschätzung ist sehr oberflächlich und unwissend, denn man muss schon ein großer Weiser sein, um zu wissen, was wirklich günstig oder ungünstig für einen selbst ist.
Außerdem kann ein und dasselbe Ereignis für einen Menschen sehr gut und für einen anderen sehr schlecht sein. Diese Einschätzungen sind rein subjektiv und hängen von der Reaktion jedes Einzelnen auf die von außen kommenden Einflüsse ab.
Schließlich sind die Umstände unseres Lebens, die Umgebung, in der wir leben, und die Art und Weise, wie die Menschen uns betrachten, der Ausdruck, die objektive Projektion dessen, was wir selbst sind, innerlich wie äußerlich. Wir können also mit Gewissheit sagen, dass das, was wir in all unseren Seinszuständen tragen, mental, vital und physisch, das ist, was unser Leben ausmacht, objektiviert in dem, was uns umgibt.
Und das ist leicht nachzuvollziehen, denn in dem Maße, wie wir uns entwickeln und auf dem Weg zur Vollkommenheit voranschreiten, verbessern sich auch unsere Lebensumstände.
Ebenso verschlechtern sich die Lebensumstände derjenigen, die verkommen und zurückfallen.
Wenn ich Blumen gebe, ist das eine Antwort auf das sehnsuchtsvolle Streben, das aus den Tiefen deines Wesens kommt. Es ist ein Bedürfnis oder eine Sehnsucht, es hängt von der Person ab. Es kann eine Leere füllen oder dir den Anstoß geben, Fortschritte zu machen, oder es kann dir helfen, die innere Harmonie zu finden, um Frieden zu schaffen. Verstehst du das?
Sei wie eine Blume. Man muss versuchen, wie eine Blume zu werden: offen, unverstellt, ausgewogen, großzügig und lieblich…
Eine Blume ist offen für alles, was sie umgibt: Die Natur, das Licht, die Sonnenstrahlen, der Wind, usw. Sie übt einen spontanen Einfluss auf alles aus, was sie umgibt. Sie strahlt eine Freude und eine Schönheit aus.
Sie ist unverstellt: Sie verbirgt nichts von ihrer Schönheit und lässt sie frei aus sich herausströmen. Was in ihr ist, was in ihrer Tiefe liegt, lässt sie heraus, so dass jeder es sehen kann.
Sie ist ausgewogen: Sie hat keine Vorlieben. Jeder kann ihre Schönheit und ihren Duft genießen, ohne dass es zu irgendwelchen Rangeleien kommt. Sie ist für alle gleichermaßen da. Es gibt keinerlei Unterschiede oder irgendetwas anderes.
Sie ist großzügig: Ohne Vorbehalt oder Einschränkung schenkt sie uns die geheimnisvolle Schönheit und den ganz eigenen Duft der Natur. Sie opfert sich ganz für unsere Freude auf, sogar ihr Leben opfert sie, um diese Schönheit und das Geheimnis der in ihr enthaltenen Dinge auszudrücken.
Und dann die Lieblichkeit: Sie hat eine solche Zärtlichkeit, sie ist so süß, so nah an uns, so liebevoll. Ihre Anwesenheit erfüllt uns mit Freude. Sie ist immer lebensfroh und glücklich.
Glücklich ist derjenige, der seine eigenen Eigenschaften gegen die wahren Eigenschaften der Blumen auszutauschen vermag. Versuche, ihre feinen Qualitäten in dir zu kultivieren.
Ich gebe dir Blumen, damit du die Göttlichen Qualitäten, die sie symbolisieren, entwickeln kannst. Und sie können alles, was sie enthalten, direkt in das Seelische übertragen, rein und unverfälscht. Blumen besitzen eine sehr subtile und sehr tiefe Kraft und Wirkung… jede Blume symbolisiert einen Aspekt, eine Emanation, eine Aspiration und einen Fortschritt in der Evolution der Erde.
Eine der ersten Auswirkungen des Krieges war zweifellos, der Geschlechterfrage einen ganz neuen Aspekt zu verleihen. Die Sinnlosigkeit der ständigen Gegensätze zwischen Mann und Frau wurde sofort deutlich, und hinter dem Konflikt der Geschlechter, der sich nur auf äußere Tatsachen bezog, erlaubte die Schwere der Umstände die Entdeckung der immer vorhandenen, wenn auch nicht immer äußerlich sichtbaren Tatsache der wirklichen Zusammenarbeit, der wahren Vereinigung dieser beiden sich ergänzenden Seiten der Menschheit.
Viele Männer waren überrascht, wie leicht sie von Frauen in den meisten ihrer früheren Ämter ersetzt werden konnten, und zu ihrer Überraschung gesellte sich ein gewisses Bedauern darüber, dass sie in der Frau, die sie oft nur als Objekt des Vergnügens und der Ablenkung oder bestenfalls als Hüterin ihres Herdes und Mutter ihrer Kinder betrachtet hatten, nicht schon früher eine wirkliche Partnerin für ihre Arbeit und ihre Kämpfe gefunden hatten. Eine gute Partnerin, das ist die Frau gewiss, und es erfordert dazu außergewöhnliche Eigenschaften; aber sie ist nicht nur das, wie die gegenwärtigen Umstände reichlich bewiesen haben.
Bei der Pflege der Verwundeten unter schwierigsten materiellen Bedingungen, ja sogar unter dem Feuer des Feindes, hat das so genannte schwache Geschlecht bewiesen, dass seine körperliche Kraft und sein Durchhaltevermögen denen des Mannes ebenbürtig sind. Vor allem aber haben die Frauen ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten im Bereich der Organisation unter Beweis gestellt. Das brahmanische Indien vor der mohammedanischen Eroberung hat diese Verwaltungsfähigkeiten schon lange in ihnen erkannt.
Du darfst keinen Willen haben, der wie eine Kerze verlöscht. Der Wille, die Konzentration muss kultiviert werden, es ist eine Frage der Methode, der regelmäßigen Übung. Wenn du willst, kannst du.
Es reicht nicht aus, es zu versuchen, man muss es auch erreichen. Der Wille kann kultiviert und entwickelt werden, genau wie Muskeln, durch methodische und progressive Übungen. Durch die Anstrengung wächst die Fähigkeit, sich auch den schwierigsten Dingen zu widmen. Was man sich vorgenommen hat, muss man tun, komme, was wolle, auch wenn man den Versuch immer wieder von vorne beginnen muss.
Ein Mädchen im frühen Teenageralter wurde von der schrecklichen Krankheit Polio befallen. Der Arzt sagte ihr, dass sie mit der richtigen Therapie und den richtigen Schuhen wieder laufen könne, aber dass die Wiederherstellung des Gebrauchs der Hände ganz davon abhänge, wie sehr sie ihre Finger trainiere. Er sagte ihr: „Eine gute Methode, um alle Fingermuskeln zu trainieren (auch wenn das anfangs schmerzhaft ist), ist es, Papierstücke so klein wie möglich zu zerreißen und das über einen längeren Zeitraum hinweg.“
Dieser Ratschlag wurde buchstäblich in die Tat umgesetzt. Das Mädchen nahm Zeitungen und verbrachte jeden Tag viele Stunden damit, sie so klein zu zerreißen, dass sie wie Konfetti aussahen. Jeden Monat ging sie zu ihrem Arzt, um sich untersuchen zu lassen. Am Ende eines Jahres konnte sie ihre Finger ohne Schmerzen und mit weit größerer Leichtigkeit als viele andere benutzen. Hätte sie keine Willenskraft aufgebracht, wäre sie ihr ganzes Leben lang eine Invalide geblieben.
Wenn du am Morgen aufwachst, musst du für einige Augenblicke still sein und den kommenden Tag dem Göttlichen weihen, indem du betest, dich immer und unter allen Umständen an das Göttliche zu erinnern.
Bevor du am Abend schlafen gehst, musst du dich ein paar Minuten lang konzentrieren, den vergangenen Tag betrachten, dich daran erinnern, wann und wo du das Göttliche vergessen hast, und beten, dass solche Vergesslichkeiten nicht mehr vorkommen mögen.
O mein Herr, meine Süße Mutter,
Lass mich Dein sein, absolut Dein, vollkommen Dein.
Deine Kraft, Dein Licht und Deine Liebe werden mich vor allen Übeln schützen.
O mein Herr, meine Süße Mutter,
ich bin Dein und bete, immer vollkommener Dir zu gehören.
O mein Herr, Süße Mutter,
Deine Kraft ist mit mir, Dein Licht und Deine Liebe, und Du wirst mich aus allen Schwierigkeiten retten.
Wenn du respektiert werden willst, sei stets respektvoll.
Wünschst du dir Freundlichkeit? Sei freundlich.
Verlangst du nach Wahrheit? Sei wahrhaftig.
Ein Tag, an dem man keine gute Tat vollbringt, ist ein Tag ohne Seele.
Lass das Bewusstsein in dir und durch dich wirken, und alles wird gut werden.
Bete zur Göttlichen Gnade, dass sie dich stets das Richtige auf die richtige Weise tun lässt.
Tue immer das, von dem du weißt, dass es das Beste ist, auch wenn das am schwierigsten zu tun ist.
Jeden Tag, in jedem Augenblick, sollen wir danach streben, immer das Richtige auf die richtige Weise zu tun.
Nur wenn wir in Ruhe sind, können wir stets das Richtige zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise tun.
Richtig ist es immer dann, wenn es im richtigen Geist getan wird.
Was immer auch geschieht, es wird sich zum Guten wenden, wenn du es mit dem richtigen Geist annimmst.
An meinem letzten Geburtstag waren deine Abschiedsworte: “Bewahre deinen Glauben.” Ich frage mich immer noch, was du damit genau gemeint hast, liebe Mutter. Welche Art von Glauben soll ich deiner Meinung nach anstreben?
Den Glauben an die Göttliche Gnade und ihre Macht, dich zu transformieren.
Liebe und Segen für mein liebes Kind.
Deine Liebe zu mir ist meine wahre Zuflucht und meine einzige Stärke. Was ich dir darbringe, meine Mutter, ist ein trübes Gemisch, dessen ich mich schäme, das aber nur du zu läutern vermagst.
Mein liebes Kind, von welcher Art die Darbringung auch immer ist, ist sie aufrichtig, enthält sie immer einen Funken göttlichen Lichtes, der zu einer vollen Sonne werden und das ganze Wesen erleuchten kann. Du kannst meiner Liebe sicher sein, du kannst meiner Hilfe sicher sein, und unser Segen ist immer mit dir.
Wir sind auf Nahrung angewiesen, um physisch leben zu können – leider, denn mit der Nahrung nehmen wir täglich fortwährend eine ungeheure Menge an Unbewusstheit auf, tamas, Schwere und Stumpfheit. Wir können nicht anders – es sei denn, wir bleiben vollkommen bewusst, fortwährend, ohne Unterbrechung, und sobald ein Element in unseren Körper eingeführt wird, wirken wir sogleich darauf ein, um ihm nur das Licht zu entnehmen und alles andere, was unser Bewusstsein verdunkeln könnte, weisen wir zurück. Das ist der Ursprung und die rationale Erklärung der religiösen Praxis, seine Nahrung Gott zu weihen, bevor man sie zu sich nimmt. Während der Mahlzeit strebt man danach, dass die Nahrung nicht für das kleine menschliche Ego sei, sondern eine Darbringung an das göttliche Bewusstsein im Innern. In allen Yoga-Disziplinen und in allen Religionen wird das empfohlen. Die Aufnahme von Unbewusstheit so weit wie möglich zu verringern, die, ohne dass man es merkt, täglich beständig zunimmt, ist der Ausgangspunkt dieser Praxis, dieser Hinwendung an das Bewusstsein dahinter.
Gut schlafen will gelernt sein.
CWM Vol. 14, p. 225
CWM Vol. 3, p. 291
CWM Vol. 16, pp. 227-28
Sweet Mother, Harmonies of Light Part Two, by Mona Sarkar, pp. 57-58
CWM Vol. 2, p. 147
Education for a new life by Narayan Prasad, p. 44-45
CWM Vol. 15, p. 207
CWM Vol. 15, pp. 214-215
CWM Vol. 15, pp. 225-27
CWM Vol. 16, p. 206
CWM Vol. 16, p. 211
CWM Vol. 4, pp. 333-34
CWM Vol. 1, p. 186
CWM Vol. 14, p. 142
CWM Vol. 14, p. 140
CWM Vol. 14, p. 142
CWM Vol. 14, p. 143
CWM Vol. 8, pp. 15-16
CWM Vol. 17, p. 370
CWM Vol. 7, p. 243
CWM Vol. 4, pp. 332-35
CWM Vol. 3, pp. 268-69
CWM Vol. 14, p. 189
CWM Vol. 4, pp. 351-52
The Yoga of Sri Aurobindo, Talks of the Mother (1947-1960), Nolini Kanta Gupta, pp. 98-100
CWM Vol. 14, p. 317
CWM Vol. 4, pp. 362-63
CWM Vol. 2, p. 235
CWM Vol. 12, p. 302
CWM Vol. 9, p. 114
CWM Vol. 17, pp. 369-70
CWM Vol. 3, pp. 253-54
CWM Vol. 14, p. 180
CWM Vol. 14, p. 181
CWM Vol. 14, p. 180
CWM Vol. 14, p. 180
CWM Vol. 14, p. 179
CWM Vol. 14, p. 180
CWM Vol. 14, p. 180
CWM Vol. 14, p. 180
CWM Vol. 1, p. 103
CWM Vol. 3, pp. 259-60
CWM Vol. 13, pp. 177-78
CWM Vol. 13, pp. 167-68
CWM Vol. 12, pp. 53-54
CWM Vol. 12, p. 337
CWM Vol. 2, p. 190
CWM Vol. 13, p. 163
CWSA Vol. 31, p. 87
CWM Vol. 9, pp. 82-83
CWM Vol. 12, p. 283
CWM Vol. 15, p. 86
CWM Vol. 15, p. 86
CWM Vol. 15, p. 87
CWM Vol. 15, p. 87
CWM Vol. 15, p. 87
CWM Vol. 15, p. 87
CWM Vol. 15, p. 84
CWM Vol. 15, p. 84
CWM Vol. 15, p. 84
CWM Vol. 2, p. 186
CWM Vol. 2, p. 186
CWM Vol. 7, p. 31
CWM Vol. 2, p. 175
CWM Vol. 4, pp. 118-19
CWM Vol. 8, pp. 258-59
CWM Vol. 4, p. 211
CWM Vol. 6, p. 50
CWM Vol. 4, p. 210
CWSA Vol. 29, p. 280
CWSA Vol. 29, p. 244
CWSA Vol. 31, p. 344
CWM Vol. 3, pp. 250-51
Glimpses of The Mother’s Life – Part 1 by Nilima Das, p. 17
White Roses (Mother to Huta), pp. 126-27
CWM Vol. 3, p. 215
CWM Vol. 12, pp. 349-50
CWM Vol. 12, p. 128
White Roses, Part Three, by Huta, pp. 36, 39
